Indiana Tribüne, Volume 11, Number 328, Indianapolis, Marion County, 14 August 1888 — Page 2
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Zndiana Tribune. qchiim d S uig. Sieliq iie tlflliAt JZiifiilnt falet durch de Träaer l2 Cent! per Woche, Die SonntagTridn- .S Cent! ,r Woch. Bcibe juammin 15 tttntl der 55 5cnt8 peiKonat, Per Poft ujtf4tit in Vorausbezahlung 6 ttt Jahr. Qslee: 140 Q MsrvlaudLr. Indianapolis, Ind., 14 August 1833. Hat flch das Klima gcündtrt? Unter den Klagen der Bewunderer dn guten, alten Zeit" ist eine der am haufigsten gehörte die, daß auch unser Klima eine nachtheilige Umgestaltung erlitten habe, daß früher der Winter, wie der Sommer, -sich regelmäßiger eingestellt habe und daß man sich heutzutage auf keine Jahreszeit mehr verlassen könne. Aber mit den übrigen Klagen der mit der Neuzeit Unzufriedenen hat dieses Jams mern auch das gemein, daß es vor Zeiien von den Alten ebenfalls erhoben uior den ist. So bildeten sich schon die alten griechischen und römischen Schriftsteller, wie Herodot, Strabo, PliniuS u. A. ein, daß das Klima zu ihrer Zeit wesentlich rauher geworden sei, als früher. Sie klagten über außergewöhnlich strenae Winter und hielten sich durchaus nicht frei von Uebertreibungen in den Erzäh hingen zum Beweise der Richtigkeit ihrer Klagen. Es ist nun aber nachgewiesen, daß sich das Klima Europas wenigstens seit den letzten Jahrhunderten nicht verändert hat. Man hat sich gefragt, ob die Erde sich nicht etwa durch Zufall hätte abkühlen können. Die Frage ist berechtigt, denn da die Erde aus dem gasförmigen Zustande allmälig in den flüssigen und zuletzt in den festen Zustand übergegan zen ist, so hat sie sich bereits abgekühlt, wie es ja mit jedem warmen Körper ge schieht, der durch Ausstrahlung mit der Zeit feine Wärme verliert. Es ist ge, wiß, daß auch unser Planet berufen ist, sich immer mehr abzukühlen, aber das ist Sache der Zeit; es handelt sich hier nur darum, zu erfahren, ob diese Abkühlung während der letzten zwei Jahrtausende sich nachweisen läßt. Es ist möglich, mit Genauigkeit mittels eines sinnreichen astronomischen Kunstgriffs, der uns von jeder thermometrischen Veobachwng befreit, auf diese Frage zu antworten. Die UmdrehungS, geschwi.idigkeit d:r Erde um sich selbst häl.gt von ihrem Volumen ab ; denn je mehr sich dasselbe vergrößerte, um so weniger schnell würde sie sich umdrehen; ebenso müßte umgekehrt bei Verminderung des Volumens die Umwälzung eine schnellere sein. Wenn nun die Erde seit zweitausend Jahren sich in der That etwas abgekühlt hätte, so müßte sie sich auch mehr verdichtet und an Umfang abgenommen haben und folglich schneller rotiren, als ehemals. Während die Erde sich um sich selbst herumschwang, nahm auch der Mond seinen Platz im Raume ein. Die ehemals so berühmte Schule von Alerandrien hat uns Beobachtungen hinterlassen, au? denen man mit größter Genauigkeit die durchschnittliche Bahn berechnen kann, die unser Satellit seit zweitausend Iah? ren während einer vollnändigen Umdrehung der Erde zurücklegte. Daraus ersehen wir, daß der während dieser Rotation vom Monde am Himmel durchlaufene Bogen ganz derselbe ist, wie man ihn nach den griechischen und arabischen Beobachtungen berechnete, und wie ihn auch unsere heutigen Astronomen berech' nen. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde ist aber dieselbe geblieben, folglich hat sich ihr Volumen nicht verändert, und die Temperatur ist im Ganzen'von da an stillstehend geblieben. Die Beobachtungen der wirklichen Bewegung des Mondes zeigen, daß seit Hipparch (160 v. Ehr.) der Sterntag nicht um eine Hundertstel Sekunde sich verändert hat, woraus wir mit Sicherheit schließen können, daß die Durchschnittstemperatur der Masse unserer Erde nicht um einen Zehntelgrad gesunken ist. Auch die Pflanzenwelt liefert uns dasselbe Resultat. Sie steht mit dem Lauf der Jahreszeiten in inniger Beziehung. Der Weinstock bedarf einer gewissen Wärmemenge, um seine Beeren zur Reife zu bringen. Der Oelbaum gefriert, sobald er einer Temperatur von vier Grad unter Null ausgesetzt wird. Man kann so aus der Ausbreitung oder aus dem Verschwinden mancher Pflanzen auf den Klimawechsel schließen. Und so hat denn auch ein Naturforscher, nachdem er sich genaue Daten über die Epochen der Weinlese in Frankreich seit mehreren Jahrhunderten verschafft hatte, die Permanenz des Klimas festgestellt. Die Daten gingen bis ins 14. Jahrhundert zurück und es ist aus ihnen ersichtlich, daß das Datum der Weinlese in einein und demselben Bezirke von Jahr zu Jahr einem beträchtlichen Wechsel unterworsen ist, sodaß der Unterschied bis zu 70 Tagen also mehr als 2 Monaten, geht. Indeß bleibt die Durchschnittszeit der Weinlese, wenn man eine größere Anzahl Jahre ins Auge faßt, seit dem Anfang der Beobachtungen immer dieselbe. Das Klima hat sich also auch nach den hundertjährigen Beobachtungen an der Entwicklung des Weinstockcs weder mehr erwärmt noch abgekühlt. So stimmt die Wirklichkeit, soweit sie auf Beobachtung beruht, durchaus nicht mit dem allgemeinen Volksbewußtsein überein. Ossenbar werden die periodi schen Veränderungen, welche den meteorologischen Wechseln zuzuschreiben sind, verwechselt mit dem allgemeinen Durchschnitt, der bis jetzt stationär geblieben ist. Diese periodischen, meteorologischen Veränderungen, welche unbestreitbar vorHanden sind, hat man dadurch zu erklären gesucht, daß man annahm, die Erde dringe während ihres Laufes durch den Weltenraum zweifellos durch mehr oder minder kalte Regionen hindurch. Diese Hypothese 'ist indeß falsch, weil nie die ganze Erdoberfläche sich abkehlt, sondern die durchschnittliche Temperatur stets dieselbe bleibt. Ist eine Jahreszeit an einem tunkte lebr kalt, so iciat sie ilaz an ei.
nem nnvcren c)r nnloe, so öatt stetS eine Ausgleichung stattfindet. Höchst wahrscheinlich hängt Alles von der Natur der atmosphärischen Strömungen ab, die je nach den Jahreszeiten über einer Gegend Posto fassen. Kalte Luftströme verfolgen in gewissen Zwischenräumen dieselbe Marschroute, in von ihnen verschonten Gegenden herrscht eine warme Temperatur vor, so daß des Klima zu gleicher Zeit in einer gegebenen Breite streng und in einer anderen warm sein kann. Diese eigenthumliche Erscheinung hangt vielleicht vor den Abwciäzungsbemegungen des Mondes und der Sonne ab. So herrschten in diesem Jahre in ganz Süd- und Mitteleuropa die ö!ord- und Ostwinde und brachten Schneesälle in Ueberfluß. Das Klima hat nicht gewechselt, nur dauerte dies besondere Regiment.was übrigens auch schon zu wiederholten Malen früher vorgekommen ist, bis in den Sommer hinein. Und je nachdem das eine oder andere Regiment zu der oder jener Epoche der kalten Iahreözeit eintritt, sprechen wir von mildem oder strengem, kurzem oder langem Win' ter. Der klimatische Zustand unseres Planeten hat sich seit der historischen Zeit also nicht verändert und wenn die Jahreszeiten beständigen Veränderungen unterworfen sind, so ist die Ursache davon einzig und allein dem Regiment der herrschenden atmosphärischen Strömungen, die sich auf verschiedenen Breiten der Erdkugel niedergelassen haben, zuzu.' schreiben. Aehnliche kühle Sommer, wie der bicS jährige, wo im Juli in Thüringen und Schlesien noch Schnee siel, waren in Deutschland die der Jahre 1524, 1530, 1L35, 1719 und mehrere aus unserem Jahrhundert. Unangenehme Vadegesellschast. An einem der heißen Tage der ersten ölugustwoche gingen vier Knaben aus Palatka, einer kleinen Stadt Floridas, nach Harts Point am Flusse, um ein Bad zu nehmen. Sie entkleideten sich und plätscherten lustig im Wasser herum, ohne an irgend eine Gefahr zu denken. Zwar war es ihnen bekannt, daß sich in jener Gegend hänsig Alligatoren im Flusse zeigten, allein eben so gut wußten sie, daß diese Bestien stets Reißaus nah: men, wenn Badende in's Wasser stiegen. Nicht so an diesem Tage. Einer der Knaben, der 16jährige Thomas Johnson, stieß plötzlich einen lauten Schrei aus. Ein Alligator hatte ihn am Fuße gepackt und zog ihn von d'em Ufer, wo er sich befunden hatte, in das tiefere Wasser hinein. Die drei Gefährten deL bedrohten Kameraden geriethen in eine tödtliche Angst ; die beiden jüngsten eilten instinctmaßig an's Land und schrieen laut um Hilfe, der dritte aber, John Dodie, ein beherzter Kerl von 15 Jahren, ein tüchtiger Schwimmer und kräftiger Bursche, eilte seinem Freunde zur Hilfe. Er tauchte unter dS Wasser, brachte sich mit einigen kräftigen Stößen an die Seite des Alligators, schwang sich diesem mit einem Sah auf den Rücken und drückte ihm zugleich mit dem Damen und Mit-
telsinger der rechten Hand beide Augen aus. DaS Thier ließ sofort seine Beute fahren. Inzwischen kamen, durch das Schreien der beiden jüngeren Knaben aufmerksam gemacht, zwei Jäger rasch herzugeeilt, welche die Situation mit einem Blick übersahen. Einer derselben rief Dodie zu, das Thier nicht los zu lassen. Dieses lag völlig regungslos, wie gebannt, da. Es wurde nun gemeinsam an'S Ufer gezogen, wo es durch Flintenschüsse getödtet wurde. Der Alligator war volle zwölf Fuß lang. Der von demselben gebissene Knabe ist nur unerheblich verletzt, Dank der Geistesgegenwart seines muthigen Kameraden. Es ist in dortiger Gegend wohl bekannt, daß ein Alligator durchaus hilflos ist, wenn man ihn dadurch blendet, daß man ihm einen Finger in jedes Auge steckt und ihn so festhält. Läßt man das Thier los, so fängt es sofort an, rasend um sich zu schlagen und zu toben. Wenn es indeß auch selten vorkommt, daß ein Alligator Menschen angreift, immerhin ist eine derartige Badegesellschaft keine sehr angenehme Zugabe zu dem kühlenden Bade. Neue itatotlvattn Die kriegführenden Kabelgesellschaften Haben Frieden geschlossen, und der Kabeltarif,' der seit ungefähr einem Jahr 12 Cents per Wort betrug, wird vom 1. September an auf 25 Cents, also reichlich da3 Doppelte, erhöht. Diese Gebühr wird für die Beförderung von Kabeldepeschen von der Stadt New tyoxt und den Neu:England-Staaten nach Deutschland, Großbritannien und Frankreich berechnet werden. Für Kabeldepeschen, welche an anderen, als den erwähnten Plätzen der Ver. Staaten aufgegeben werden, wird eine Zuschlagsgebühr berechnet, die sich für die nach benannten Staaten, beziehungsweise Städte, folgendermaßen gestaltet: Staat New Fork, Pennsyloanien, Delaware, Marvland, District Columbia 3 Cents das Wort (also zusammen 23 Cents). Virginia. West-Virginia, Nord-Caro-lina. Süd:Carolina, Georgia, Alabama, Mississippi, Ohio, Michigan, Jndiana, Kentucky,' Tennessee, Wisconsin, Jllinois, 3!em Orleans, Pensacola, St. Louis, Duluth, MinneapoliS und St. Paul 6 Cents daö Wort (clfo zusammen 31 Cents). Minnesota (außerhalb Duluth, Min, neapolis und St. Paul), Missouri (außerhalb St. LouiS), Louisiana (außerhalb New Orleans), Florida (alcherhalb Key West und Pensacola), Iowa, Arkansas, Teras, Montana, Dakota, Wvoming, Nebraska, Kansas, Jndia-ner-Territorium, Colorado und NeuMexico 9 Cents das Wort (also zusammen 34 Cents). Manitoba, Jdaho, Utah, Arizona, Nevada, California, Oregon und Washington Territorium 12 Cents das Wort (also zusammen 37 Cents). Das Abkommen, welches diese neuen Gebühren festsetzt, ist vorläufig auf ein Jahr geschlossen worden. Der Vollständigkeit halber mag noch bemerkt werden, daü die Gebühr für Preß-
depeschen, wetcy'e teyt 6 tzentS das 1
Wort ist, vom 1. September an 10' Cents betragen würd (ohne den Zu. schlag). Kampf mit dem Eisenbahn Monopol. Bekanntlich hatte der streitbare Reformmanor Gleason von Long Island City eine Stadtrathsverordnung auf das Strikteste durchgeführt, wonach die Long Island Vahngcsellschaft mehrere Schuppen, die den Verkehr störten, niederreißen mußte. Völlig unmotivirt hat nun der Stadtrath, in directem Widerspruch mit seiner früheren Resolution beschlossen, der Eisenbahngesellschaft zu gestatten, diese Schuppen wieder Herrichten lassen zu dürfen. Mavor Gleason ist über diesen Bescluß, dessen Zustandekommen er, wie die Bürgerschaft wohl mit Recht unlauteren Motiven zuschreibt, höchst empört und wird jetzt den Kampf gegen die störrische Bahngesellschaft erst recht, mit allem 3!ach)ruck fortsetzen. Die öffentliche Meinung hat er auf seiner Seite und es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Bahnverwaltung sehr wohl im Stande ist, den an sie gestellten Förde rungen nachzukommen, wenn sie nur will. In New Aork, wo, wie bekannt ist, Mavor Hewitt mit dem Stadtrath eben, falls einen Kampf mit einer Bahngesellschaft (diesmal einer Pferdebahn) führte, scheint die letztere nachgegeben zu haben. ES handelte sich um die Bobtailcari der 23. Straßenpferdebahngesellschaft. Der Stadtrath hatte beschlossen, die Verwaltung der Bahn zu zwingen, auf ihren CarS Conducteure anzustellen oder andere Wagen, welche zwei Angestellte nothwendig machen, anzuschaffen. Hiergegen protcstirte die Bahn mit Händen und Füßen. Sie behauptete, der Prosit, den sie mache, sei sehr gering und sie werde eher das Geschäft fallen lassen, als auf die gestellte Bedinguug eingehen. Eine Untersuchung der Bücher der Gesellschaft aber, welche anläßlich eineS tödtlich verlaufenen Unfalls auf dieser Bahnstrecke erzwungen wurde, ergab daS Gegenthcil und Mayor Hewitt erklärte nun ofsiciell, daß er durch seine Unterschrift der Verfügung des Stadtraths gesetzliche Giltigkeit verleihen werde. Zugleich gab er der Bahngesellschaft zehn Tage Zeit, um den peremptorisch verlangten Wechsel im Betriebssystem ohne allzv große Störung vornehmen zu können. Und siehe da, die gemaßregelte Corporation fügte sich ganz gehorsamst. WaS sie eben noch für unthunlich erklärt hatte, geht jetzt mit einem Male. Seitdem die Behörden der Verwaltung energisch gegenübertraten, kam diese plötzlich zur Einsicht, daß sie am Klügsten handle, wenn sie dem gerechtfertigten Verlangen der Bürgerschaft mit guter Miene und ohne weiteren Streit nachkäme. Und darin hasste zmeifellosRecht. Vomznlande. Er- S ouv. Alger vonMichk gan studirte die Rechtswissenschaft, während er als junger Mann auf einer Farm zu einem Lohne von K5 per Mo, nat arbeitete. Der Brücken springer Dona o a n , der erste, welcher diesen wahn witzigen Sport aufbrachte und zwar durch einen erfolgreichen Sprung von der Brooklrner Brücke im August 1836, ist, wie einem amerikanischen SportBlatte telegraphisch gemeldet wird, beim Sprunge von der HungerfordiBrücke in London ertrunken. S'e nmourinJndiana fand man nach einem am Abend des 2. August gefallenen wolkenbruchartigen Regen in den Straßen eine Menge von Fischen, die bis zu 4 Zoll lang waren, und die einer in der Gegend nicht bekannten Art angehören. Derartige Fischregen sind keine Seltenheit, und die Folge eines Wirbelsturms, der irgendwo ein fischreiches Gewässer getroffen und die Fische mit in die Lust genommen hat, um sie weit davon wieder abzusetzen. Der Kirchenalteste William it. Slocum von Bcach Pond, R. I., welcher vor einigen Tagen verhastet wurde, weil er sein Vieh in grausamer Weise mißhandelt habe, ist, wie seine Rachbarn ihn bezeichnen, ein verrückter Häring" Slocum ist 76 Jahre alt und vohnt in einem langen, niedrigen Hause, in welchem sich ein Stall, eine Schmiede, eine Küche, ein Schlafzimmer und ein Wohnzimmer befinden. An dem Dach stuhl seines Hauses hat er eine Platform angebracht, von welcher aus er alltäglich Predigten hält vor einem Publikum, welches nur in seiner Einbildung eristirt. Das Vergehen, welches sich der alte Mann sollte haben zu Schulden kommen lassen und das seine Verhaftung im Gefolge hatte, bestand darin, daß er eine Kuh und ein Kalb, welche er dressirt, fast hatte verhungern lassen. Das Kalb ist ziemlich gelehrig, marschirt aus Commando nach rechts oder links und bleibt aus Befehl stehen. Die Kuh, in deren dicken Schädel solche Weisheit nicht hineinkommen wollte, mußte schwere ' Strafe erleiden, namentlich Hunger strafe. Allem sie bewerte sich trotzdem nicht, auch dann nicht, als ihr Besitzer sie in aller Form taufte. Als die Gerichtsbeamten Slocum verhaften wollten, setzte sich der alte Mann zur Wehre. Er hatte die Pforte der Einfriedigung seines Hauses verramnelt und stellte sich mit einem zweischneidigen Schwert davor, welches er selbst aus einer Sense verfertigt hatte. Dann rief er den Beamten zu, daß sie Halt machen sollten, weil sie im Begriffe ständen, heiliges Land zu betreten. Als die Beamten trotzdem vordrangen, bat er sie, wenigstens mit dem rechten Fuße zuerst auf seinen Grund und Boden zu treten, da dieS den Frevel mindere, den sie zu begehen im Begriff ständen. Man that ihm den Gefallen und nun wurde der Alte ruhigcr, ließ sich auch dem Richter ohne Weitcres vorführen, der seinen geistigen Gesundheitszustand untersuchen lassen wird. In dem Jrrendepartement des Countygesängnisses in Chicago herrschte am 9. August zur Zeit deS Abendessens große Ausregung. Die vier gegenwärtig dort internirten, weiblichen Irrsinnigen sollten von den beiden Wärterinnen über einen Corridor weg zum Abendessen geführt werden. Unter den Irrsinnig b:fand f!Ä auch die 23-
sährsge NeMe Murphy. öle an durch Vtt-
ligionsschwärmerei erzeugtem Verfolgungswahnfinn leidet und in beständiger Furcht lebt, ihr wolle jemand das Leben , nehmen. Nellie war zuerst aus ihrer . Zelle gelassen worden und blieb einige ! ir V t r.? i i c. C' rrr i vcjccuaocn uiioeaussiHllgr, oa oie varterinnen beschäftigt waren, die übrigen drei Jrrfinnigen herauszulassen. Sie benutzte die Gelegenheit, über das Gitter an der Thür zu springen, und lief dann, so schnell fie ihre Füße tragen wollten, mnssfrn Vrtniit 9Qrfrinnrtt rV.., VWVV(I( V V 1V1 ' verfolgt, sprang sie in die Station einer 1 Heuerwehrcomvagnle und bat die dort Wache haltenden Feuerwehrleute slchentlich, sie zu schützen. Als die eine der Wärterinnen in der Station erschien, weigerte man sich, ihr die Murxhn auszuliefern. Erst als ein Polizist erschic; nen war, wurde sie herausgegeben und in das Gefängniß zurückgeführt. Unbegreifticherweise wurde sie dort aber auch jetzt noch nicht genügend bewacht. Es gelang ihr unbemerkt in daS Zimmer der Wärterinnen zu schlüpfen. Dort fand sie ein Messer, mit dem sie das Drahtnetz des Fensters durchschnitt. Sie sprang dann 10 Fuß tief auf die Straße hinab und lief, dieses mal nördlich, die Straßen entlaug. Fast zum Tode erschöpft, stürzte sie in eine Wirthschaft an der Clark Straße und dort direkt auf einen von Gästen umgebenen Tisch zu. Sie warf denselben in ihrer wahnsinnigen Todesangst um, daß die Scherben der auf ihm besindlich gewesenen Gläser klirrend nach allen Seiten umher stoben und wurde dann, ehe sie weiteren Unfug anrichten konnte, von einem Polizisten festgehalten. Als sie daS zweite Mal in das Gefängniß abgeliefert wurde, schlof man sie in ihre Zelle. In Vierico ist eS einem der amerikanischen Spitzel, welche Unschuldige zu Verbrechen zu verleiten suchen, um dann bei der Aufdeckung deS Verbrechens ein hübsches Geschäft zu machen, äußerst schlecht ergangen. DaS kam so: Auf der merikanischen Centralbahn waren seit einiger Zeit häusig Diebstähle an Frachtgütern bemerkt worden, ohne daß es gelang, die Schuldigen herauSzufinden. Die meisten Diebstähle wurden so kühn und geschickt ausgeführt, daß sie von den gewöhnlichen merikanischen Arbeitern nicht verübt sein konnten; ma hatte daher die amerikanischen Angestellten im Verdacht. Nun ließ der Geschäftsführer sich einen erprobten" Pin, kerton'schen Geheimpolizisten kommen und stellte ihn als Bremser auf einem der wichtigsten Frachtzüge an. Der Verdacht des Pinkerton'schen lenkte sich auf zwei Condukteure. denen er sich denn auch bald mit dem Vorschlag zu einem guneinsamen großen Diebstahl näherte. Die beiden durchaus ehrlichen Condukteure merkten aber die Absicht, baten sich Bedenkzeit aus und machten unterdessen dem Polizeihauptmann der merikanischen Stadt Silao, wo der Zug gerade lag, Mittheilung. Dieser empfahl ihnen scheinbare Einwilligung, und als sie Nachts mit dem Pinkerton'schen eben an der Arbeit waren, tauchte der Polizeihauptmann nebst mehreren Polizisten auf und verhaftete nlle drei. Die Sache kam vor das Criminalgericht und der Lockspitzel wurde zu dreizehnjähriger Zwangsarbeit in einer Strasansiedlnng i Vucatan verurtheilt. Der Eisenbahnbetriebsleiter eilte zwar herbei und setzte den Richtern von Silao den ganzen Zusammenhang auseinander, das half aber nichts. Der Geheimpolizist erklärten die merikanischen Richter habe versucht, zwei unschuldige Männer in'S Unglück zu stürzen, und daran andere der ganze Plan zur Entdeckung der Diebe nichts; ja, eigentlich wäre es ihre Pflicht, auch Herrn Mackcnzie als Veranstalter des Ganzen in ihre Odlzut zu nehmen und ihn als Sträfling nach Facatan zu schicken; jedenfalls werde das im Wiederholungsfalle geschehen. Die Bahnverwaltung will nun den Präsidenten Dia; um seine Verwendung für den Pinkerton'schen anfleheu. Vom Auslande. Die Pächterausweisun gen auf den Vandeleur'schen Gütern bei Kilrush in Irland wurden am 25. Juli fortgesetzt und die schon seit lange bekannten Scenen wiederholten sich. Als die Polizei vor daS Haus deS Pächters Simon Connell kam, fand sie alle Fenster der Wohnung mit Dornsträuchern ausgestopft. Siedendes schmutziges Wasser wurde auf die Angreiser gespritzt, die mit dem Widder", einem langen zugespitzten Balken, die Mauern umstürzten, um sich einen Eingang zu verschaffen. Von dem Hause blieb so wenig stehen, daß es sich nicht einmal verlohnte, einen Verwalter einzusetzen. Connell und sein Sohn, die sich widersetzten, wurden verhaftet. Ein ähnliches Schauspiel bot sich be? der Ausweisung der Pächter Brvan Connell und Leo und M'Donnell. Auf alles gütliche Zureden, den angebotenen Vergleich anzunehmen, lautete die gleichförmige Antwort, daß sie gezwungen wären, den FeldzuaSplan durchzuführen. Bezeichnend für oie irischen Zustände bleibt übrigens, was der liberal - unionistifche Abgeordnete für Süd - Tvrone heute der Tin.es" über diese Ausweisungen mittheilt. Er sagt, jeder Ausgewiesene fei im Stande gewesen, die Pachtzinsen zu zahlen. Einer der Pächter erklärte: Ich könnte die Pachtzinsen für zehn Jahre zahlen, aber ich würde schwer dafür büßen, nämlich mit meinem Leben." Auch auf den im Kreise Galway gelegenen Lewis'schen Gütern wurde dann eine Anzahl Ausweisungen vollzogen. Die Polizei mußte mit gefälltem Vajonett das Haus der Frau Fahv stürmen und drohen, von der Schußwaffe Gebrauch zu machen, falls der Widerstand nicht aufhöre. Trotzdem fuhren die Infassen fort, siedendes Wasser auf die Beamten zu gießen. Vor dem Hause hatte sich eine große Menschenmenge oerjammelt, welche die Familie zum Aeußersten ermuthigte. Als die Wittwe Kennedy aus ihrem Haus vertrieben wurde, mischten sich die wüthenden Weiber in den Kampf und schlugen auf die Polizisten ein. Im ganzen wurden sieben Pächterfamilien jüngst auf den Lemis'fchen Gütern vertrieben. Dieselben mußten die Nacht auf der Landstraße campiren. England leistet sich wieje? einmal den Lurus einer Mörderbetze; nächst einer Panik über den Zustand der
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Armee Und Flotte ist dies die beliebteste' Aufregung für oen englischen Philister. In Walthamstow, einer kleinen Ortschast etliche 20 Meilen nördlich von London wurde in der Hinterstube eines Apothekers die 22 jährige Frau des SpezereiHändlers French bewußtlos aufgefunden. Der Gehilfe Barber war abwesend. Die herbeigerufenen Aerzte konstatirten, daß die Frau sich unter dem Einfluß von Chloroform befinde. Ein Handtuch war an ihrem nackten Busen befestigt. Die Anzeichen deuteten nicht auf eine versuchte Vergewaltigung. Die Aerzte thaten ihr Möglichstes, um die Bewußtlose zum Leben zurückzubringen. Dreißig Stunden dauerte dieser Zustand und dann ist die Frau gestorben. Da sing man an, sich nach dem Thäter umzusehen und die Polizei wurde von dem Ereignisse benachrichtigt. Folgendes wurde festgestellt: Frau French litt oft an neuralgischen Schmerzen, oder behauptete, daran zu leiden und machte dieses häustg zum Vorwand eines Besuches in der Apotheke. Was dort sonst vorgefallen, ist allerdings ein Geheimniß, das nur der GehilfeKBarber lösen kann. Dieser hatte durch.seinen Laufburschen der Frau einen Brief zugeschickt, der leider verschwunden ist. Die Frau war gekommen. Der Gehilfe scheint Vorbereitungen getroffen zu haben, um eine Operation vorzunehmen. Als er fand, daß die Dose Chloroform zu stark war, nahm er aus der Geldkasse Lstr. 12, zog seine besten Kleider an und suchte das Weite. Niemand sah ihn fortgehen. Spät Abends kletterte der Laufbursche über die Hn.terthür in daö Haus und fand die Frau in bewußtlosem Zustand. Jetzt ist ein Verhaftsbefehl gegen den unserheiratheten 35 jährigen Barber erlassen worden. Unter seinen Papieren fanden sich Briefe von noch anderen Frauenimmern vor, denen er seine Aufmerksam? zeit zuwandte. Nach B erich ten aus Sofia bestand die Bande, welche in der Nacht vom 7. auf den 3. Juli den Handstreich gegen das StationsiGebäude bei Bellova vollführte, aus Albanesen und Macedoniern. Man nimmt an, daß Ucberreste jener Räuberbanden, gegen welche die bulgarischen Behörden seit Monaten einen erfolgreichen Eampf führen, sich in das Rhodope-Gebirge zu schlagen vermochten und sich dort mit Genossen aus Macedo nien vereinigt haben. Sobald die Gefangenen losgekauft und in Sicherheit sein werden, will die bulgarische Regierung mit größter Energie an die Verfolgung der Räuber gehen. Beim Eintreffen der Nachricht von dem Ueberfalle war nebst einer entsprechenden Truppenzahl auch der General-Secretär im Ministerium deS Innern, Herr Lukanow, mit Vollmachten nach Bellova gesendet worden. Die Behörden des letztgenannten OrteS haben den Besitzer und den Aufwärter ener Herberge, in welcher die Herren Binder und Laendler in der Nacht ihrer Gefangennehmung weilten, unter dem Verdachte des Einverständnisses mit den Räubern verhastet. Ein Selbstmord aus Scherz das ist ein in der Unfall- und Selbstmord - Chronik Berlins bisher wohl noch nicht verzeichnetes Ereigniß. Ein Berliner Aerichterskatter meldet hierüber: Einen eigenthümlichen Scherz" führte der in der Schultheiß'schen Brauerei beschäftigte Vrauergeselle Carl M. aus. Derselbe befand sich mit einem Kameraden in einer Remife der Brauerei und erklärte im Gespräch, das Aufhängen sei nicht so schwierig; er wolle seinem Freunde die Manipulation dieser Selbstmordart zeigen. Lachend entgeg nete derselbe, daß er dem M. gar nicht so viel Muth zutraue. Hierauf nahm M. einen Strick, legte sich kunstgerecht eine Schlinge um den Hals, trat auf ein Vierfaß und, sich an einem Haken aufhängend, stieß er mit dem Fuße das vor ihm stehende Faß weg. Allen Versuchen des zu Tode erschrockenen Kämeraden, ihn von dem Strick zu befreien, setzte der Selbstmörder aus Scherz zuerst energischen Widerstand entgegen; als aber der Strick ihm die Kehle" zuschnürte, bat M. mit angstvollen Geberden um Hilfe. Da aber war es zu spät, der andere Vrauergeselle hatte kein Messer bei sich, und als endlich Hilfe zur Stelle war, fand man den M. bewußtlos vor. Ein hinzugerufener Arzt ordnete die Ueberführung des bedenklich Verletzten nach einem nahe gelegene? Krankenhause an. In Petersburg sind zwei abyssinische Geistliche eingetroffen, um die 900jährige Gedenkfeier der Einführung des Christenthums in Rußland mit zu begehen. Außerdem sind die beiden Geistlichen mit der Aufgabe betraut worden, eine Untersuchung darüber anzustellen, ob ein goldenes Kreuz, welches der Negus vor ungefähr zehn Jahren dem Zaren als Geschenk übersendet hatte, thatsächlich in die Hände des russischen Kaisers gelangt ist. Der Negus behauptet, trotz wiederholter brieflicher Anfragen über diesen Gegenstand, seitens der russischen Negierung keinen Bescheid erhalten zu haben. Die geistlichen Abgesandten wollen sich alle Mühe geben, um sichere und genaue Auskunft über die Schicksale dieses goldenen KreuzeS zu erlangen. Die Möglichkeit, daß ihre Nachforschungen erfolglos bleiben könnten.verursacht ihnen lebhaste Besorgnisse, die sehr begreiflich erscheinen, wenn man hört, daß der Negus ihnen für den Fall, daß sie nicht eine hinreichende Aufklärung mit nach Hause bringen sollten, den Tod ingedroht hat. Von der französischen Alpen-Grenze wird gemeldet, daß auf dem Varo-Passe zwischen Fabron und St. Antonio di Giuestre ein Sperrfort errichtet wird, um den Italienern den Uebergang erschweren, falls es zum Kriege zwischen beiden Nationen käme. Der französische Kriegsminister Frevcinet muß der Ansicht sein, daß ein solcher kaum noch zu vermeiden sei, denn er hat bereits angeordnet, daß der General Saussier den Oberbefehl über die ganze französische Armee führen und unter ihm die Generäle Davout, Billot, Ferner, Carrey de Bellemare und Lewak je ein Armeccorps commandiren sollen; General Bresson solle den Oberbefehl über daS Geniecorps führen, General Taille würde die Artillerie, General Gallifet aber die Reiterei befehligen; zum Generalstabschef sei General Mirabel er-nannt.
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