Indiana Tribüne, Volume 11, Number 327, Indianapolis, Marion County, 13 August 1888 — Page 2
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Indiana Tribune. Erscheint Siglich Sö SslkSb. ?ie täalich .TUbüni- folet durch de Trcier12 Ccntl pet Wach, bis Snntag.Trtdun- 5 Cent! Woche. Selbe jufommen 15 Sentl der i Sentl petRonat. Per Post zugeschickt ia vorauidejahlung $5 per Jahr. Sföttt 140 Q. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 13 August 1833. Sterblichkeitsrate in Fieber geeenden. Eine Zeitung in New Orleans hat vot etlichen Tagen eine statistische Uebersicht der Erkrankungs- und Todesfälle veröf fentlicht, die zum ernsten Nachdenken auf fordert, und deren gründliche Durchsicht und Studium den Üesundhcitsbehörden in allen amerikanischen Städten nicht dringend genug empfohlen werden kann. In dem Document, von einem gewissenhaften Arzt und Sachverständigen versagt, wird bewiesen, daß die TodeZrate, welche ans die Stadt New Orleans ent'fällt sich von ungefähr LZ per tausend Einwohner im Jahre 1839, auf 26 per Tausend im Jahre 1833 reduzirt habe. Ein Sinken der Sterblichkeitsrate indem Zeitraum von fünfzig Jahren auf etwas mehr als die Hälfte ist doch wohl ein deutlich sprechender Beweis dafür, welchen heilsamen Einfluß eine systematische Gesundheitspflege selbst in einer, tödtliche Fieberstosfe ausströmenden Gegend bewirkt, wie das Delta an der Mündung des Missijsippi ist. In einer Tabelle, welcher ein anderer Arzt in New Orleans zusammengestellt, wird die Zahl derJahre nachgewiesen, in welchen ein Menschen leben in verschiedenen Städten des ame rikanischen EontinentS durchschnittlich erhalten bleibt; daraus geht hervor, daß für Kinder unter einem Jahre und für Erwachsene über 70 Jahren die Chancen für Erhaltung des Lebens bedeutender sind, als z. B. in New Z)ork. Die jährliche Sterblichkeitsziffer in New Orleans beträgt nach der erwähnten Tabelle 25.93 per Tausend, während dieselbe sich in NewYork auf 26.47, in Brooklm, 23.33, in Boston 23.53, und in Baltimore auf 24.20 belauft. Es wird dabei behauptet, daß die in New Orleans sich ergebende hohe Rate der unter der farbigen Bevölkerung der Stadt herrschenden Sterblichkeit zugeschrieben wird und daß durch Anlegung eines Abzuqsrohren-Systems und Trockenlegung der die Stadt umgebendcn Sümpfe der Gesundheitszustand der Stadt ein noch viel günstigerer sein könnte, als er unter den jetzigen Verhält, nissen ist. Die traurigen Erfahrungen, welche die Stadt Mcmphis vor zehn Jahren durch das gelbe Fieber machte, hatte die Bürger jener Stadt aus ihrer Gleichgiltigkeit aufgeschreckt und daraus sollte VUro Orleans eine Lehre ziehen; wie bekannt, ist diese Stadt von Sümpfen und Niederungen umgeben, welche noch gfährlichere Dünste ausströmen, als das in Memphis der Fall gewesen. Und die Städte in den Golfstaaten sind nicht die einzigen Orte, wo der Todesengel lauert ; auch im Norden des Landes dürfen die Bürger nicht allzusicher sich fühlen. Ein unangenehmer Einwanderer. Einer der gefährlichsten und verwegen sten Einbrecher Englands, John Kelsey, lias Spanish Jack, der erst vor Kurzem aus dem Zuchthause entlassen wurde, besinket sich jetzt in den Ver. Staaten auf freiem Fuße. Kelsey hatte sich in London an Bord des Dampfers Lydian Monarch" geschlichen, wo man ihn erst ntdeckte, nachdem der Dampfer eine halbe Tagereise von dem Hafen von Havre entfernt war, woselbst das Schiff 160 Pferde an Bord genommen hatte. Man faßte den Freiberger" ab, und zwar in Eapitän Huggetts Vorrathsfammer, in welche er sich hineingeschlichen hatte, um sich Speise und Trank in bester Güte zu verschaffen. Zweimal in Eisen gelegt, gelang es ihm, sich immer wieder der Fesseln zu entledigen. Man sperrte ihn ein er sprengte einfach die Thür und stahl in allen Theilen des Schiffes wie ein Nabe. Schließlich mußte Capt. Huggett zur Bewachung des Spitzbuben Tag und Nacht Wächter anstellen. In New Jork wurde der gefährliche Kunde den Zollbehörden übergeben. Es wurden auL der Regierunzskasse taglich $20 zur Bewachung des Gefangenen ausgegeben, den man nach England zu rück zu erpediren beabsichtigte, um ihn dort wegen Einbruchs in die Vorrathskammer des Schifsscapitäns processiren zu laszen. Allein plötzlich erklärte der Zolleinnehmer, daß er nichts mehr verausgaben könne für die Ueberwachung von Spanish Jack", sondern daß er denselben jetzt -dem Eapitän überlassen müsse. Dieser aber hatte von vorneherein sehr wenig . Lust dazu, den unbequemen Burschen wieder mit über den Ocean zu nehmen. Er fürchtete offenbar, daß der Spitzbube ihn weiter bestehlen oder ihm sonst große Unannehmlichkeiten verursachen könne, . und so ließ er denn den englischen ZuchtHäusler laufen. Jedenfalls wird der Strolch hier sein verbrecherisches Ge, werbe nun wieder aufnehmen. Sonderbarer Kauz. An der Ecke zweier sonst wenig beleb ten Straßen der Stadt der Bruderliebe batte sich dieser Tage eine größere Menschenmenge versammelt, welche dem sonderbaren Gebühren eines Mannes mit langem Haupt- und Barthaar zusah, elcher etwa eine Stunde lan. unbeweglich, die Arme fest an den Lb gepreßt. in die Mittagssonne sah, weder einen Hut aus dem tfopfe, noch einen Rock anhatte und den das Treiben der Menge durchaus nicht kümmerte. Ohne ein Wort zu verlieren drehte sich der Mann endlich auf dem Absätze herum und ging
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in an oniv rrsuük, bel seinem 'Schwager wohnt,, Der Mann heißt George Smith, ist seines Zeichens ein Seiler und arbeitete bis vor 7 Jahren fleißig bei einem Wochenlohn von $10 $15. Smith war verheirathet, lebte aber mit seiner Frau nicht in glücklicher Ehe. Sie ließ ihn verhaften, weil er ihr angeblich nach dem ter wies dasselbe ab. An dem Abende des Tages, an welchem dies geschah, wurde Smith auf dem Nachhausewege von drei Unbekannten windelweich geprüAelt und am nächsten Tage lief ihm seine Frau davon. Seit jener Zeit scheint es bei Smlth im Oberstübchen zu rappeln. Er ist indeß harmlos und so läßt man ihn nach seiner Art schalten und walten. Nur einmal im Jahre geht er in's Bett, in der Negel im September, um dann nicht eher auszustehen, als bis der Frübling wieder in's Land gezogen ist. Wahrend der Sommermonate schläft er Nachts irqendwo auf einer Holzbank cder aus dem Fußboden. Stundenlang sieht er vor sich hin aus dem Fenster, in die Sonne. Er spricht wenig und ißt wenig. Einmal nahm er 21 Tage lang keine Speise zu sich, trank aber vlel üia)cr und vehielt während der Zeit seine im Allgemeiuen robuste Gesundheit. Jeden Tag raucht er eine Eiaarre und zweimal im Jahre verlangt er einen neuen Anzug, den ihm sein Schwager aus früheren Ersparnissen anschasst. Seit den letzten Monaten ist er wortkarger und unzugänzlicher geworden und seine Verwandten schließen daraus, daß eine Krisis bevorstehe. Wahrscheinlicher ist wohl, daß er bis an sein Lebensense der sonderbare Kauz bleiben wird, der er wahrend der letzten 7 Jahre war. eheridan, Anekdoten. Während von einer Seite erzählt wird, Phil. Sheridan habe, als jugendlicher Verkäufer in einem EllenwaarengeschSst angestellt, selbst an den Eongreßabgeordneten Nitchie eine Bitte um Aufnahme als Eadett in die Eadettenschule zu West Point gerichtet, wird jetzt von anderer Seite (von Oberst William Serton, einem intimen Freunde des verstorbenen Obergenerals) folgende Geschichie verbürgt: Eines ages kam Nltchle.damals noch ein ziemlich unbekannter Mann, zu John sheridan, dem Vater Philips, und theilte diesem, welcher einen gewissen politischen Einfluß besai,', mit, daß er sich um einen Sitz im Eongreß zu bewerben wünsche ' und auf die Unterstützung SheridanS rechne. Diefe wurde ihm zngesagt, Nitchie candidirte und wurde gewählt. Eines TaaeS kam er zu Sheridan und sagte diesem: John, ich habe soeben erfahren, daß ich für die Neaierunasschule in West Point einen Cadetten so nennt man ja wohl die Dinger zu ernenne habe. Da möchte ich nun einen deiner Söhne ernennen. Wen soll ich nehmen, Mike oder Phil? Der alte Mann dachte eine Weile nach. dann fragte er: Was für eine Schule ist das?" Genau wein lch's selbst nichtlautete die Antwort, ich denke,eS ist eine Schule, in welcher Soldaten herangebildet werden." Soldaten?" sagte John. Gut, Freund Nitchie, erkundige Dich noch einmal näher. Ist's eine Schule.in welcher gelehrte Sachen getrieben werden, dann ill ich Mike schicken. Ist s aber wirklich rlne Soldatenschule, dann soll Philip öahlngehen, der kann jeden Bengel im Town durchprügeln." Und so kam'S. Der Äater hatte sich. wie die Folge lehrte, in der Veranlaung seines Lohnes nicht gerrrt. Phil. Sheridan war ein auter Erzähler. Wenn er im Kreise alter Freunde und Kameraden saß, konnte er eine UnErhaltung stundenlang rn mteressanteter Weise leiten. In früheren Jahren ar er indeß in qrößerer Gesellschaft et was besangen und brachte es höchstens zu einem leidlichen "aftcr-dinner speech". spater aber wurde er an ganz guter Redner. Sein Stil war markig und pikant. Auch als Schriftsteller leistete er Bedeutendes. Einer seiner Vorträge vor der Lonal Legion über die Ereignisse, welche die Schlacht von Appomator Herbeiführten, wurde in einer Monatsschrift veröffentlicht und machte berechtigtes Aufsehen. Sheiidan hat nur ein einziges Mal in seinem Leben in einer politischen Versammlung das Wort ergriffen, das war in der 1830 in Chicago abgehaltenen ?!ationalconvention der Republikaner. Er war mit dem Herzog von Albany, öem Sohne der Königin Victoria, in die Lersammlung gekommen und wurde vom Vorsitzenden Hoar der Convention vorzestellt, an die er dann einige wenige LZorte richtete. Im Allgemeinen fand Sheridan, wie bekannt, am politischen Leben und Treiben keine Freude. Sheridan konnte heftig und aufbrau send sein und in solchen Augenblicken legte er seine Worte keineswegs aus die Goldwage, fluchte vielmehr wie ein Züxtc und schlug mitunter auch mit der Faust darein. Dabei war er indeß um )as Wohl seiner Soldaten sonst sehr besorgt. Er opferte nie einen Mann in leichtfertigem Draufgehen, sondern ging mit sich selbst erst vorsichtig zu Rathe. :he er seine Leute einer Gefahr aussetzte. Manche Nacht durchmachte er selbst im Sattel sitzend und er kannte im Felde veder Müdigkeit noch Furcht. Hatte :r indeß einmal die Nothwendigkeit eiaes Angriffs erkannt, dann ging eS ,uch mit unwiderstehlicher Gemalt daraus, dann hieß es: Biegen oder Brechen !" Er selbst war dann im dichtesten Kugelregen zu sinden und oft erschien es geradezu als ein Wunder, daß erden mördetischen Kugeln des Feindes unversehrt entkam. General L. P. Vradley, ein alter Kriegsgefährte Sheridans, fällt über )en General folgendes Urtheil: In Kriegszeiten war er außerordentlich besorgt um seine Leutt und wohlmeinend, dabei von außerordentlichem Scharfblick. Stets wußte er seine Truppen in bester Lerfailung 2u halten. u.nd Vtxin iicat
Leben gestellt hatte, der dichter avcr sprach lhn frei; sie reichte ein EheIcbeiduna'saesuch aeacn ihn ein, der Nich-
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i(rt nicht geringer Theil feines 'CrfölgiS7 vr . r.t !. ... .1.1 r l . rt ar.t. l'isln yietl !yn woyi für einen louluyncn, unscrupulösen Draufgänser. Allein es kann keinen gewissenhafteren Ossiziet gegeben haben, als ihn. Er sah stets selbst darauf, daß seine Leute ihre Nationen erhielten, daß im Lager Alles in Ordnung war u. s. w. Kam eS zum Kampfe, so wußte er seinen Soldaten 2)!uth und Vertrauen einzuflößen und va die Leute wußten, wie gewissenhaft und wie genau unterrichtet er stets war, so folgten sie ihm blindlings . und mit Begeisterung." Das Geheimniß der großen Erfolge SheridanS mag wohl auch zum Theile parin gelegen haben, daß er in allen seiten Handlungen fast unberechenbar erschien. Er griff die Lösung der Auflaben, welche er selbst sich oder andere ihm gestellt hatten, gewöhnlich anders an, als man erwartet hatte. Als ihm die Leitung des Kampfes gegen die Inianer übertragen wurde, wartete er .icht, wie dies sonst zu geschehen pflegte, nit dem Ausbruch der Truppen bis zum Frühjahr, sondern er unternahm einen Winterfeldzug, der dann steilich ihm und seinen Leuten viele Strapatzen brachte, bei dem er aber auch die Indianer un Vorbereitet traf und so mit ihnen um so ' scher fertig wurde. Eines Tages befand sich Sheridan aus kinem Zuge, der von Tullahoma nach Stevenson, Ala., fuhr. Der Waggon, in dem er sich befand, war, wie die übnzen Wagen des Zuges, mit ReconvaleS:enten angefüllt, welche aus den Hospitälern entlassen waren und nun wieder zur Armee gingen. Zufällig gewahrte Sheridan, daß ein Eonducteur von den Soldaten das Fahrgeld erhob. Er rief denselben zu sich und fragte ihn: Wie kommt es, daß Sie von diesen Soldaten Fahrgeld fordern?" Das geht mich an, Sie nicht lautete die in unfreundlichstem Tone gege bene Antwort. Wissen Sie nicht, daß die Regierung bereits das Fahrgeld für die Leute bezahlt hat?" fragte der General weiter. Auf dem Zuge hier bin ich Herr," zntwortete der Eonducteur, und ich weiß ganz genau, was ich zu thun habe. Ich nehme Geld, von wem ich's bekommen kann." Schurke," donnerte ihn hier Sheridan an, versuch' das nicht nochmals!" Und zugleich hatte Little Phil" dem Eonducteur einen Faustschlag gegeben, daß dieser rücklings zur Thür hinausschoß und wahrscheinlich vom Zuae hinuntergestürzt wäre, hätte ihn nicyt kben zu rechter Zeit noch ein Ossicier ge? halten. Die Soldaten jubelten ihrem General zu. Corn Jnlande. In Svracuse, N. V, wurde dieser Tage Frl. Anna M. Purdy wegen angeblicher Engelmacherei verhaftet. Fri. Purdq hält daselbst eine im ganzen mittleren Staate wohlbekannte und notorische Privat-Entbindungsanstalt. Ihre Verhaftung erfolgte nach einer vor einigen Tagen vom Armen-Superintenden-ten der Stadt vorgenommenen Jnspection ihres Institutes, welche ergeben hat, daß die meisten Kinder, die dort geboren und verpflegt wurden, starben. Von 13 Bindern, die dort seit dem 5. Juni geboren wurden, leben jetzt nur noch vier. Frl. Purdy erklärte vor einigen Tagen, sie werde, wenn man ihr den Prozeß mache, Dinge enthüllen, welche die fashionable Gesellschaft von Svracuse in ihren Fundamenten erschüttern werde, und man darf interessante Enthüllungen erwarten. Mit dem Küssen ist eS doch eine eigene Sache. Bei der Prüfung von Candidat? zur Aufnahme in die neue Theaterschule in New Aork spielten eine junge Dame und ein junger Mann, die sich vorher nie gesehen hatten, eine Liebcsscene auS L6 Astray". Dabei küßte der junge Mann so realistisch, daß man das Schmatzen zwei Blocks" weit hörte. Daö hätte nun weiter nichts geschadet, wenn, die jungen Leute darüber nicht selbst so in Verwirrung gerathen wären, daß ihrem Gedächtniß plötzlich jede Erinnerung an ihre Rollen schwand. Die Acrmsten sielen bei der Prüfung für diesmal durch, aber es wird ihnen bald Gelegenheit gegeben werden, eS besser zu machen und sich nicht wieder durch den Schall eines Kusses irritlren zu lassen. Die Hummern, welche un längst aus dem Osten anderPacisicküste eingetroffen sind und dort acclimatisirt werden sollen, sind in der Bar) von Montery ausgesetzt worden und scheinen gut fortzukommen. Auch in Carmel Bau, südlich von der Monteru Vay, sind eine Anzahl dieser schmackhaften Krebse ausgesetzt worden, und der Dampfer Albatroß" ist mit dem Rest der Sendung nach Norden gegangen, um denselben an der Küste von Humboldt Eounty, unweit Trinidad, in'sWasser zu lassen. Von Trinidad begibt sich der , Albatroß" nach den Gewässern von ' cfr rr r r r r ntasca, wo wlssenscyastitcue Forschungen von den Gelehrten angestellt werden sollen, die sich an Bord des Dampfers befinden. Der Waggon der Fischcommifs säre, der die Hummern nach San Francisco gebracht hatte, ist gelegentlich eines Zusammenstoßes in der Sierra beschädigt worden. Der Waggon ist nach Sacramento gebracht worden und wird dort ausgebessert. Anialia Burer, die mit dem Dampfer Nugia" von Hamburg m Nn )ork eintraf und zu ihrem in Pocahontas, Pa., wohnenden Bruder weiz ter reisen wollte, sprach in einem Bankgeschäst vor, um einen auf $582 lautenden Wechsel einzukassiren. Dort wurde ihr der Bescheid, daß der Wechsel noch nicht avisirt worden sei und sie später wiederkommen solle. Amalia, der es eiaenthümlich vorkam, daß der Wechsel nicht sofort eingelöst wurde, führte darüber im Castle Garden Beschwerde, und Detectio Graden wurde daraufhin be auftragt, mit ihr in das Bankgeschäft zu gehen. Dort war mittlerweile das Aviso anaelanat, und Amalia erhielt daher ihr Geld. Sie kehrte hocherfreut mit dem Detectio nach Castle Garden zurück, um von dort aus die Weiterreise anzutreten, und da sie qlaubte, es nur
Großen iu verdanken. daH sie ihr Geld
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erhÄltett habe wollte sie dlesenl ein SlvGoldstück in die Hand drücken Erodcn weigerte sich jedoch positiv, irgend welche Belohnung für seine Hilfe anzunehmen. Ueber die Uneigennützigkeit der Beamten im Castle Garden auf's Höchste erstaunt, trat Amalia dann die Reife nach Pocahontaöan. Einen rechten dummen Jnngenstreich hatten sich einige junge Dudes", die ihre Zeit und ihr Geld zu nichts Besserem verwenden können, vor Kurzem in Chicago am frühen Morgen gemacht. Nachdem sie auf der Nordfeite ihre Bummeltour beendet hatten, waren r - r ? , r c crr r, .- . ! jic aus oicier weller nacy oer veslselle . geratyen, wo ore: von-dem uvermutylgen Consortium wohnten. Zwei Nordseitler wollten auf jeden Fall per Wagen nach ihren Wohnungen aelanaen und so wurde der Vorschlag gemacht, diese in einem weißen Klnderleichenmagen dahin zu überführen. Dieser alberne Vorschlag fand begeisterte Zustimmung, und der Leichenbcstatter Bulzom ließ sich für $50 bereit sinden, diesen Leichenund einen Kutschwagen zur Verfügung zu stellen. Die beiden Nordseitler drängten sich im ersteren zusammen. die Drei von der Westseite folgten unter lautem Geiohle im anderen. Vor dem Boston-Oyster-Haus an der Madisonund Clarkstraße wurde Halt gemacht, und die fünf leichtsinnigen Burschen vcrließen ihre Gefährte und begaben sich mit lautem Halloh in das Restaurant. Die Polizisten, welche dieses rohe Trci, ben derUebermüthigen hätten verhiuderZi können, sollen sich mit den Burschen übel ihren famosen Streich" prächtig amüsirt haben. Indem k a t h o l i s ch e n W a i . senhause an der Ecke von Montrose uiri Graham Ave.. Arooklvn, brach türzlicl an einem Tage zweimal Feuer aus, das aber zum Glück jedesmal gleich entdech und durch promptes Einschreiten gelöscht wurde, bevor es noch Zeit gehabt, wen um sich zu greisen. Es besinden sich un: aefahr 250 Kinder in dem Institut, und hätten die Flammen daS ganze Gebäude ergriffen, so wäre ohne Zweifel wieder, wie bei ähnlichen Katastrophen, ein entsetzlicher Verlust von Menschenleben zu verzeichnen gewesen. Hatten die Schwestern des Waisenhauses beim ersten Ausbruch an nichts weniger als Brandstiftung gedacht, so schien dieselbe bei der Wiederholung des Feuers gegen 9 Uhr Abends doch keineswegs ausgeschlossen zu sein. Die Flammen kamen auf dem Boden des Gebäudes zum AuSbruch und zwar wenige Minuten, nachdem die I I jährige Annie Owens, eines der Waisenkinder, mit einer brennenden Kerze hinaufgeschickt worden war. um etwas zu holen. Die kleine achtjährige Lizzie Flanega ließ überdies Bemerkungen fallen, daß Annie darauf bedacht gewesen, das Haus in Brand zu stecken, und die Letztere wurde deshalb in ein scharfes Kreuzverhör genommen, wobei sie sich aber hartnäckig auf's Leugnen legte. Ein Agent der Kinderschutzgesellschaft wurde schließlich herbeigerufen, und nach langen Bemühungen gelang es diesem, Annie zum Geständniß zu bringen, daß sie beide Feuer angelegt. Wie es scheint, hatten sie und Jennie Finnegan sich verschworen, Feuer anzulegen, um in der allgemeinen Verwirrung dem Waisenhause, wo ihnen der Aufenthalt unangenehm geworden, entlaufen zu können. Jennie Finnegan und ihre Schwester sind in einem Zimmer untergebracht worden und stehen unter scharfer Aufsicht, währer.d Annie Owens dem Richter Naeher vorgeführt wurde, der sie nach dem House of Nefuge" schickte. Ihr Vater wurde vor zwei Jahren wegen eines unzüchtigen Angriffs ans Annie zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe verurtheilt, und nach seiner Jnternirung wurde da Mädchen in's Waisenhaus gebracht, da auch die Mutter, wie eö heißt, ein, werthlose Person ist. Deutsche Loealnachrichten Königreich Sachsen. Der Turnverein zu Chemnitz - Schloß feierte unter großer Theilnahme auswärtiger Vereine das LSjährige Jubiläum semes Bestehens. DerStadtrath Kommerzienrarh Jlling. Chef der Firma Eduard Lohse, in Chemnitz. Der frühere Banquier Sandbank in Leipzig wurde wegen Wechselfälschung in 141 Fällen im Gesammtbetrag von 3 Millionen Mark zu 3 Jahren Gesängniß verurtheilt. Die Inhaber der Firma Arndts', Waarenhaus" in Oelsniy i. V., über deren Vermögen im letzten Februar der Concurs eröffnet wurde, sind w?gen betrügerischen Bankerotts verurtheilt worden, und zwar Philipp Arndts zu 1$ Jahren, sein Bruder Moritz zu einem Jahr Gefängniß. Die Enthüllung des Denkmals für Julius Mosen i. Plauen i. V. hat unter großen Festlichkeiten stattgesunden. Von den Reden, die am Fuße des Denkmals gehalten wurden, war besonders die von Dr. Mosen (Oberbibliothekar zu Oldenburg), dem Sohne des Dichters, von ergreifender Wirkung. Die Feier schloß mit dem Vortrage des Mosen'schen Liedes Zu Mantua in Banden." Louis Bernhard Säckel und Karl Hermann Holzmüller in Reichenbach i. V. wurden wegen Nothzuchtsversuchs zu je 2 Jahren Gesangniß verurtheilt. Selbstmord durch Ertränken begingen: der in Frciberg in Garnison stehende Jäger Krumbiegel aus Großvoiatsberg, der Handlungsreisende O. Gotlschald aus Leipzig und die 13jährige Anna Wustlich aus Wechselburg ; der verheirathete Weber Kunze aus Mittweida hat sich erhangt; die Ehesrau des Kleiderhändlers Heinrich aus Sednitz hat sich vergiftet. Todtgefahren wurden: die Frau des Tischlers Lange aus Bautzcn, der Maler Simpso-n aus Limbach. der Vierfahrer Junge aus Meerane und die Wittwe Mildner aus Weickersdorf; die beiden Schulknabcn Paul Steude und Mar Ruppert aus Coxitz wurden von einem umfallenden Mühlsteine erschlagen; ein Frl. Riedel aus Dresden ist bei Mainz im Rhein ertrunken ; infolge eines Sturzes kamen um's Leben: der Windmühlenbesitzer Zander aus Hohenheida, der Handarbeiter Lösfler aus Jagersgrün und der Maurer Reibig aus Langenberg ; der Bergmann Karl Hermann Popp aus Zwickau wurdi verschüttet und aetödtet.
Königreich d 1 1 x n; Der Eisenbahn-Obererpeditor Wcnlcck ln Hatzfurth wurde wegen Unterschlagung im Amte zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt: Auf den Forstamts-Assessor Karl Elsner von Staus wurde kürzlich Slbends spät, als er von einem Waldaanae nach Hause kam, im Garten seines Wohnhauses ein Schuß abgefeuert, so daß er sofort zusammenstürzte. Einige Schrote gingen ihm durch die Lunge; da er auch sonst nicht unerheblich verletzt wurde, so ist sein Zustand ein hoffnungsloser. Unweit Deggendorf wurde der Maurer Michel Augustin von Hengersberg von dem ledigen Bräugehilfen Vogl durch zwei Messerstiche in Brust und Schulter getödtet. Während seine Frau auf dem Felde beschäftigt war, entfernte sich der Gütler Reiter aus Girching unter Mitnahme des sämmtlichen im Hause befindlichen Geldes. Es wird allgemein angenommen, derselbe habe den Weg nach Amerika eingeschlagen. Der Besitzer der Hasenwirthschaft in ReisenSburg machte einen Selbstmordversuch, indem er sich .die Kehle durchschnitt. Der Pfarrkooperator Franz Xaver Grundner in Reutern wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 6 Jahren Zuchthaus verurtheilt. f Der bekannte Klavierspieler Kynast in Würzburg. Selbstmord durch Erhängen begingen: der Austragsbauer Brunhofer aus Brunhof, der Lehrling F. R. Arnold aus Erlangen, der Gasthofbesitzer Staudenbauer ans Günzbürg, der Maurer Schnitzler aus Wasser bürg und der Küttner Kleinhcnz aus Werberg; der Bürger Riedlinger aus Günzburg hat sich ertränkt. Ertrunken sind : der Sohn der Gütlersehelcute Bögl in Ballertshofen, derjenige des Schuhmachermeisters Stepp in Jlzstadt und der Braubursche Spörl aus Nabbürg ; infolge eines Falles kamen um's Leben der Soldat Johann Laumer vom 3. Chevaurlcgers-Neg. in München und der Stukkaturmeister Jnselsberger aus Nürnberg; der Maurer Fußeder aus Hornbach wurde von einem fallenden Mörtelzub erschlagen und der Bremser Hermann Weillner aus WeiberSbrunn wurde todtgefahren. Königreich Württemberg. f Der Inhaber der Champagnerpfro pfen-Fabrik, Georg Böhringer, in Freudenstadt. Der verheirathete Ausgedinge? Köhler in Gaggstatt ist seit einiger Zeit verschwunden. Wie nunmehr als sicher verlautet, soll derselbe mit einer vermittweten Schwägerin aus Schnelle dorf nach Amerika durchgegangen sein. Gegenwärtig wird ein größeres Stück von Alt-Giengen beseitigt, nämlich ein Theil der noch von reichsstädtischen Zeiten her bestehenden Stadtmauer. Diese wird a der südwestlichen Seite der Stadt niedergelegt und mit ihr zwei die Mauerstrecke abschließenden Thürme. Am Schullehrerseminar in Gmünd ist ein Gedenkstein für den Afrikareisenden Mauch, der in den Jahren 1834 185V Zögling der Anstalt war, angebracht worden. Die Büste Mauch's aus Marmor auf rothem Sandstein ist von BildHauer Knaisch in Stuttgart gefertigt. In der Brenz'schen Wirthschast zu Aufhausen erschoß der Waldaufseher Kühn aus Königsbronn einen Knaben, ans den er, im Glauben, sein Gewehr sei nicht geladen, anlegte, um das Kind zu erschrecken. Kühn stellte sich sofort dem Gericht und wurde vorläufig auf freiem Fuße belassen. s In Pfefsingen das älteste Glied der Gemeinde, die Wittwe Katharina Gonfer. Ueber die Erplosion in der Pulverfabrik bei Nottweil wird berichtet: Es wurden auf der Stelle getödtet die ledige Johanna Mager von Zimmern ob Nottweil und der verheb rathete Johannes Naible von Hausen ob Nottweil. Am folgenden Tage starb der 17jährige Nikolaus Grimm aus Göllsdorf an den erlittenen Verletzungen. Schwervermundet wurden: der 28jährige Amandus Laggai von Altstadt, der 19 Jahre alte Engelbert Moriz aus Laufen und der 17jährige Fridolin Maicr aus Jrslingen. Leicht vermundet sind 12 Personen. Unter zahlreicher Betheiligung einheimischer und fremder Studenten begingen die Franken (Frankonia), daS zweite der Tübinger Corps, die Feier der Grundsteinlegung ihres orpsyallses auf dem Oesierberg. Nachdem der Se mor eine kleine Ansprache gehalten, that einer der Alten, Apotheker Ludwig, den ersten Hammerschlag, den feierlichen Akt mit einer der Bedeutung des TageS entsprechenden Weihe begleitend. A us der Nheinpfalz. Kaufmann Karl Perron iu Franken, thal. Der Tagner Th. Lenhardt in Otterbach gerieth mit seinem Bruder, dem Bahnwart Peter Lenhzrdt, in Streit und brachte ihm einen lebensgefährlichen Arthieb bei. Die Wittwe Heinrich MatKer aus Ludwigshafen beging Selbstmord, indem sie sich aus dem Fenster stürzte und der vermittwete Winzer Jakob Schmöbel auS Wachenhetm hat sich erhängt. Die Ehefrau Jakob Lambert aus Hambach erlitt einen tödtlichen Schädelbruch bei einem Falle und der Arbeiter Chr. Stemmler aus Speyer ist ertrunken. Großherzogthum Baden. t In Hügelheim feierte der pensionirte Lehrer Christian Loser mit seiner Frau die goldene Hochzeit. In einem Streit, bei welchem der Revolver eine Rolle spielte, erhielt der Landwirth Josef Decker in Saöbachwalden eine lebensgefährliche Schußmunde. Die AktienkegelbahnGefellschaft in Billingen feierte kürzlich ihr 50jähriges Stiftungsfest. Ans diesem Anlaß hat ein PreiSkeaeln und ein Festzug durch die Stadt stattgefunden. Interessant bei dieser Feier ist, daß ein Mitbegründer der Gesellschaft, Altbürgermeister Wittum, daS 50jährige Jubiläum mitfeiern konnte. Der Cigarrenfabrikant Füner auS Friesenheim hat sich erschossen ; der frühere Bäckermeister Nikolaus Heß aus Karlsruhe ertränkte sich ; der Todtengräber Sam. Sattler aus Kürnbach und der evangelische Pfarrer Braunstein aus Schillingstadt bei Borberg haben sich erhängt. Der 36jährige Ludwig Gruneisen aus Altbreifach ist beim Baden ertrunken ; der Heizer Franz Kother aus Bretten erlitt tödtliche Brühwunden; der ledige Michel Rost aus
Grunsfelo wurde .durch die Erplosion eines Böllers getödtet; todtgefahren wurden der Landmirth Bilharz aus Kenzingen und der Mühlknecht G. Hoffmann . aus Windischbuch " ' '
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