Indiana Tribüne, Volume 11, Number 327, Indianapolis, Marion County, 13 August 1888 — Page 1
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EbitorieUeö.
Die doppelte Hängerei in St. Louiö gab der amerikanischen Preffe wieder ein mal Gelegenheit, ihre ganze Rohheit sowie die Geneigtheit, den rohesten In stinkten der Masse zu schmeicheln, an den Tag zu legen. Es gehören amerikanische Zeitungen und ein amerikanisches Publikum dazu, um Geschmack an allen Details einer Hinrichtung und Abbildung des fWf-i9 tnV V siini4i4iinASftiina Galgens und der Hinrichtungsszene zu sinden. Wir nahmen vor einigen Tagen Gele genheit über eine Aeußerung des Nedak ! teurs der New Jorker .Sun", des Herrn Dana zu sprechen, welcher aus der Aus dehnung der amerikanischenPresse schließen wollte, daß das amerikanische Volk an der Spitze der Kultur und Intelligenz stehe. Die Berichte dieser Presse über Hinrich tungsszenen und deren Opfer lassen auf das gerade Gegentheil schließen. Die Thatsache, daß der Arme theurer lebt, als der Reiche, wird neuer dings wieder durch amtliche in den größe ren Städten Deutschlands vorgenommene statistische Erhebungen in Bezug auf das Verhältniß des Einkommens zur Woh nuugsmiethe erwiesen. In Berlin betragt z. B. die Woh nungsmiethe bei einem Jahreseinkommen von unter 600 Mark 26 Prozent. 00 1,200 1,200- 1.800 1.300- 2.400 2.400- 3.000 3.000- 3.000 3.600- 4 800 4.800- 6.000 6,000-12.000 24,7 21,8 21,6 18.6 21,3 186 17.9 15.0 11,7 88 i ii ii ii ii ii ii ii ii , ii ii $ ii " 12,000-30.000 " 30.000 - 60,000 " über 60,000 ii ii ii ii ii 36 ii Während also bei einem Einkommen von 600 Mark ein Viertel für Woh nungsmiethe darauf geht, geht bei einem Einkommen voa 60,000 Mark ein Fünfundzwanzigffel für diesen Zweck daraus, Ein ähnliches Verhältniß herrscht in allen anderen sür den Lebensunterhalt nothwendigen Ausgaben und eine solche Statistik würde in Amerika dieselben Nesultate aufweisen. Es ist eben immer und überall unter dem heutigen System dafür gesorgt, dah dem Armen von seinem kleinen Verdienst stets möglichst viel abgenommen wird. Die Amerikaner mögen mit einer gewissen Verachtung auf das kleine Mex'ko herabsehen, und wegen der daselbst öfter vorkommenden Unruhen sich mit ihrer Ordnung" brüsten, aber es scheint, daß das Nechtsgkfühl in M.xiko doch brsser ausgebildet ist, und viele der Mittel, durch welche die amerikanische Ordnung aufrecht erhalten wird, verschmäht. Aus unserer Nachbarrepublik wird nämlich Folgendes berichtet : Auf der mexikanischen Centralbahn waren seit einiger Znt fortgesetzt Diebstähle an Frachtgütern bemerkt worden. ohne daß es gelingen wollte, die Schuld! gen herauszusinden. Die meisten Dieb stähle wurden so tühn und geschickt aus geführt, daß sie von den gewöhnlichen mexikanischen Arbeitern nicht verübt sein konnten ; man hatte daher die amerikani schen Angestellten im Verdacht. Nun ließ der Geschäftsführer sich einen erprobten Pinkerton" kommen und stellte ihn als Bremser auf einem der wichtigsten Fracht züze an. Der Verdacht desselben lenkte sich auf zwei Schaffner, denen er sich denn auch bald mit dem Vorschlag zu einem gemeinsamen großen Diebstahl näherte. Die Schaffaer merkten aber die Absicht, baten sich Bedenkzeit aus und machten un terdessen dem Polizeihauptmann der Statt, wo der Zug gerade lag, Mittheilung. Dieser empfahl ihnen scheinbare Einwilligung, und als sie Nachts mit dem Pinkerton eben an der Arbeit waren. tauchte der Polizeihauptmann nebst meh reren Polizisten auf und verhaftete alle Drei. Die Sache kam vor das Kriminalge richt und der Lockspitzel wurde zu 13jäh rizer Zwangsarbeit in einer Strafansied lung auf jucatan verurtheilt. Der Ei senbahn.Superintendent Mackenzie eilte zwar herbei und setzte den Nichtern von Siloa den ganzen Zusammenhang aus einander, daö half aber nichts. Der Ge heimpolizist, meinten sie, habe versucht, zwei unschuldige Manner ins Unglück zu stürzen, und daran ändere der ganze Plan zur Entdeckung der Diebe nichts. Ja, sie ließen ganz deutlich durchblicken, daß es eigentlich ihre Pflicht Ware, auä)
Herrn Mackenzie als Veranstalter deS Ganzen in ihre Obhut zu nehmen und nach Jucatan zu schicken. Jedenfalls werde das im Wiederholungsfalle ge schehen." Amerikanische Nichter hätten die Sache
jedenfalls anders aufgefaßt. Sie hätten i n.f,'i. f f!frri r ifi c c I oen oaiplyei, yoqua),! veiooi uno oie andern gestraft, denn Polizisten und' Spitz?! sind in unseren Gerichten sehr an gesehene Vertrauenspersonen. Im Uebngen versteht sich das in dem Lande hr Knhntmnrnl. in t,Trfwm hi nrR&Tt ! w w -w v r w'Wjrj' ßTH-nhiihm itm,Tn MrnstuklY yrw wtv v Tf vv miethen, von selbst. DrahtuaWchten. Wetterau sichten. Washington. 13. August, sche. wärmlres Wltt r. Hüb. Eisenbahnunglück. Port JervtS. N. Y , 13. August. Gegen 1 Ukr heute Morgen verunglückte ein Frachtma auf der Ecie Bahn eine Meile von Shoha durch auf dem Gtleise ligende Steine. Vier Wagen stürzten um und gleich darauf kam der Exvreßzug und fuhr mu volltr Geroalt in den vtrunglücklen Fracht zug hinein. Der Heizer A. Nemzian fand seinen Tod und sechs P.rionen wurden leben?gefährlich verlktzt. Ein Raufbold erschießt drei Männer. Chicago, 12. Auz. In Shenan doah, Iowa, trug sich l tzte Nacht Folgen de? zu : Während der Nacht fing Frank Gallup. ein übelbelüchtigt,r Mensch an. seinen Vater in brutaler Weise zu schla gen. Einige Bürger eilten herbei, wor auf Gallup auf dieselben schoß. Gleich dir erste Schuß tötete F. I Pme. Dar auf zog stch Gallup inö HauS zurück und schoß mit zwei Revolvern auS dem Jen st kr. David Campbell wurde in den HalS getroffen und fi?l todt zu Boden. DaS nächste Opfer war Bird O'Rice. dem eine ttugel ins Herz drang. Ein Vitkier erhielt einen Schuß ins Bein. Inzwischen 'ober hatte Moonky Jlktcher eine Flinte geholt, (ir feuerte aus Gallup und dieser fiel zu Boden. Seine Frau tief den MZnmrn zu, sie sollten mit dem Schießen ausköcen. ihr Mann ski todt. Man traute ihr nicht. und warf itr einen Strick zu, mit dem Aus rage, die Leiche ihre Mannes karan festzubinden, so daß man sie herausziehen könne. Dies geschah, und die Leiche wurde durch die Straßen geschleift und dann vordem CourthauS liegen ge!asten. Die Gelölltlten gehören zu den besten Bürgern deS O.teS. Die Burlington Wirren. Chicago, 12 August AuS Lin coln. Neb., wird gemeldet : Hier sollte gestern ein CxcurstonSzug von Omaha, der über die Union Pacificbahn gekom men war. über die Burlington Bahn.zu rückdesördert werden. DikS wollten die Mitglieder dcr LocomotivsührerBrüder schast nicht zugrben ; eS kam zu einer all gemeinen Schlägerei, wobei auch etwa ein Dutzend Schüsse abgeseueit wurden. Zwei Mann wurden dabei verwundet. Der Zug ging schließlich über die Union Pacificbahn zurück. Naturgas geht aus. WellSville. O., 12. Aug. Nicht geringe Aufregung tust die hier seit eini gen Tagen gemachte Wahrnehmung her vor. daß daS in den Fabriken gebrauchte Naturgas immer schwächer zustiömt. Die Walzwerke der Ohio Valley Companlz wurden gestera in ollen Departe mentS geschlossen, da nicht einmal GaS genug vorhanden war, um die Dampf kessel zu heizen. Dieselbe Erfahrung machen die Eisenrohrfairikanten. Die GaSgesellschaft behauptet zwar, daß daS Ausbleiben deS GaeS nur zeitweilig fein erde, allein diese Annahme findet wenig Glauben. Ott Üabti Attentat auf Boulangßr. Paris, 12 Aug. Als heute Gene ral Boulanger in einer offenen Kutsche durch die Straßen von Et. J?an d' Ang lay fuhr, zog Prof. Perin, ein Jeeund des Main Lair, bei Kandidaten der Opposition einen Revolver und feuerte fünf Schüsse auf ihn ad. Rataplan, ein Freund Boulavgn'S, stürzte auf Perin zu und schlug den Revolver der Seit?, wobei er selbst verwundet wurde. Bou langer wurde nicht getroffen. Europäisch Diplomatisches Berlin. 12. Aug. Der Streit in den politischen Parteien, besten Schlich. tung in den Depesche der letzten Woche
als nahe bevorstehend bezeichnet wurde, hat die .Norddeutsche Allg. Ztg.' und andere Organe dcr Regierung dazu ver anlaßt, eine offizielle Erklärung über die Stellung der Regierung zu dem Reich?tag, wie sie sefet ist und gewünscht wird.
abzugeben. Dieser Ekklärung zufolge yzichttt die RegKrung auf eine Maio ,i,äi, welche auZ Conseroatioen und Katholiken besteht und welche vielleicht Herrn Windthorst zu Gefallen sein könnt; ; 'sie wird die Conservativen und National 'liberalen unter einen Hut zu bringender i m. v V!.t. " . 1 v w gr'...t lUQtN. DQmtl Dtt wlevekUM DCN felitt kalen. Polen, Weifen und Fortschrittlern die Spitze bieten sönnen. SaliSbury Rede. In politischen Kreisen wurde unzweisel hast die Rede, welche Lord Salisbury aus dem Lord MoyorS Bankett Hiel5, am eingehendsten besprochen. Man nahm an, daß der zuversichtliche Ton" der Rede alS ein Beweis für die Wahrheit der Erklärung der Nationakzeitung gelten könne, daß die Zusammenkunst zwischen dem Kaislr Wilhelm und dtm Zaren eine lange FriedenSperiode sichern oder daß Fürst BiSmarck wenigsten solch. r Anficht sei. Nur DaS, was er über Bulgarien sagt, wurde scharf kritisirt. Nachrichten aus St. Pkteröburg von heute scheinen in keiner Weise die 'optimistischen Bemer klingen de? Premierministers zu bestäti gen. Auf der anderen Seite erfährt man wieder aus guter Qaelle, daß Nukland aus seinem alten Plane besteht, die Fürsten Ferdinand und Altxander sich vom Leibe zu schaffm. um dann später einen russischen Commissäe einzusetzen, welcher diplomatische Beziehungen wiederherstel len solle, ohne den Bulgaren das Recht zu nehmen, ihren eigenen Fürsten, welcher natürlich der orthodoxen Kirche gernhm sein müßte, sich zu erwählen. Im Nebligen ist man in St. PeterS bürg im höchsten Grade darüber erbaut, daß SaliSbury die Unabhängigkeit der russischen Politik anerkennt. In Wien wirs die Rede schärfcr kriti strt, alS irgendwo ander?; weil man in Oesterreich jede Äußerung eineS Staats manneS. welche als rustensreundlich gel ten kann, argwöhnisch aufnimmt. Man hat im Wiener Ministerium durchaus nicht die Absicht. Ferdinand fallen zu lasten und besürwortet immer noch einen gütlichen Ausgleich. Di Reise nach Italien. Herr von Schlözer. der deutsche Gesandte am Batican. welcher den Brief deS Cardinal? Rampolla, deS päpstlichen Staatssekretärs überbrachte, hat mit dem Fürsten BiSmarck verschiedene Jnter viewS gehabt. Da Ergebniß derselben ist natürlich nicht genau bekannt geworden. indeß heißt eS. daß infolge derselben die Reise deS Kaisers Wilhelm verschoben worden sei. In gewissen Kreisen will man wissen, daß die ttaiserreise ganz auf gegeben worden sei. doch ist diese Nach, richt durchaus unverbürgt. Die italienische Regierung ist schon i Begriff, von allen Seiten ExcurstonS züge nach Rom kommen zu lüften, um eine großaltige Demonstration zu veranstalten. Große Feste werden voröereitet. Man erwartet, daß der Besuch deS Kai serS sechs Tage lang dauern werde. Hosklatsch. Die Kaiserin befindet sich außerordent lich wohl. Sie war gestern und heute bereits außerhalb deS BeitiS. Auch der junge Prinz befindet sich wohl. Die Kaiserin Wittme Augusta ha 1000 Mark für die Ueberschmemmten im Htrschberger Distrikt geschickt. Im Herbst wird der Kaiser den Grund stein legen sür den neuen Justizpalast in der ReichShauptstadt. Die Par iser Unruhen. Paris. 12. August. Bis heute find vierzig von den Personen, welche bei dem Aufruhr gelegentlich des Btgräbnistes des Vtnerais noes veryanu wurden, zu GtsängnWrafiN verurtheilt worden. Die Strafen variiren von zwei Wochen bis drei Monaten. Die Streikerhielten heute eine Versammlung ab, worin be schloffen wurde, den Streik fortzusetzen. da die Bau und PflasterungS'Unterneh mer sich gegen eine schiedsgerichtliche Ver mittlung entschieden hatten. Die Mau rer dagegen haben die Arbeit wieder aus genommen, und auch unter den übrigen Streikern find Zeichen der Erlahmung wahrzunehmen. Der Stadtrath hat an die Preffe einen Brief gerichtet, worin die Polizei wegen angeblicher Gewalthütigkeiten bei Gele genheit deS BegräbniffeS des Communi sten-GrneralS Endes streng gerügt wird Vchisssvchrtede. Angekommen in : Havre: .La GaScogne- von New York. QueenStovn: .British Prlncevon Philadelphia nach Liverpool.
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