Indiana Tribüne, Volume 11, Number 325, Indianapolis, Marion County, 11 August 1888 — Page 2

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Zndiana Tribune. M Erscheint täglich und SsnntagS. Äle ilalich .Silbün lolct durch d 12 tcntt per Wach, di Snntag.,Trtdan'' b Ccntl ttt Wach, ctfcc ufammen 15 Cent ober (5 StntSpc: Ronat, Per Post zugeschickt in Vorausbezahlung 16 xer Jaör. Qfüttx 140 S. O5arvlandstr. Indianapolis, Ind., 11. August 1888. Die ersten Strikes. DerBundes-ArbeitScommiffärWrZgb! hat soeben den dritten Band seiner Jay resberichte herausgegeben. Derselbe ent Kalt eine Statistik der Strikes und Lockouts von 1881 1886 und als Anbang einen kurzen Abriß der Streitigfeiten zwischen Kapital und Arbeit in den .Ver. Staaten vor 1831, soweit darüber dem Commissär Akten zur Versügung gestanden haben. Es ist charakteristisch, daß der aktew mäßig nachweisbar älteste amerikanische Strike ein Väckerausstand vom Jahre 1781 ist. Dieser Bäckerstrike fand in New York statt. Die Bäckergesellen wurden später auf Grund des Cornrnon law . VerschmörungZgesetzeZ" processirt, weil sie unter sich die Verabredung getroffen hatten, nur zu gewissen Lohnbedingungen, die eine Erhöhung der bisher bezahlten Löhne forderten, Brod zu backen. Die Angeklagten wurden zwa? schuldig besunden, aber nicht bestraft. Der Zweitälteste bekannte Strike nd Verschmörungsfall ist derjenige der Philadelphiaer Schuhmacher. Seit dem Jahre 1792 bestand in Philadelphia eine Organisation der Schuhmachergesellen. Dieselbe ordnete im Mai 1796 einen Ausstand an, weil die bezahlten Löhne zu niedrig waren, und hatte damit Erfolg. TaS Wort Strike" war damals nicht im Gebrauch, man bezeichnete eine Ar beitSeinstellung mit dem Worte Turnout". Zwei Jahre später, 179S, setzten die Philadclphier Schuhmacher abermals zwecks Lohnerhöhung einen Strike in Sc?ne und auch diesmal wußt sie ihre Absicht zu erzwingen. Dagegen verlief ein dritter Turnout", welche sich gegen eine beabsichtigte Lohnverringerung richtete, für die Arbeiter unglücklich. Der Slrike dauerte zehn Wochen lang und die Arbeiter mußten fast ausnahmslos zu den ihnen gebotenen Löhnen wieder eintreten. Die erwähnte Organisation zählte damals 100 Mann. Der vierte Strike derselben Orgar.isation fand im Jahre 1305 statt. Die Arbeiter verlangten eine Erhöhung der Lohnskala, wurden aber in dem Kampfe um die Durchführung derselben geschlagen und zwar nach einem Ausstand von 7 Wochen Dauer. Acht der Striker waren verhastet worden. Die Anklage bestand aus drei Punkten und lautete wie folgt: 1) Die Angeklagten sind Handwerker, Arbeiter und Gesellen im Schuhmacheraewerbe ; sie wollen sich nicht mit dem Lohne begnügen, für welchen sie und Andere bisher in diesem Fache gearbeitet haben ; sie bemühten sich daher und beabsichtigten, in ungerechter und drückender Weise die Schuhmachttlöhne zu steigern und ungerechterweise große Geldsummen für ihre Arbeit zu erpressen; am 1. November 1305 haben sie sich bewaffnet zusammengethan, verschworen und verbündet, fortan nur zu einem ge? wissen Preise zu arbeiten, der höher ist, als der ihnen bewilligte; dies geschah zum Schaden der sie beschäftigenden Meister und der Bürger im Allgemeinen, sowie zum Schaden anderer Schuhmachergesellen, denen ein schlechtes Beispiel gegeben wurde; und es war ein Schlag gegen den Frieden und die Würde des Staates Pennsylvanien. 2) Die Angeklagten haben sich verschworen, durch Drohungen und andere gesetzwidrige Mittel jeden Schuhmachergesellen zu verhindern, zu niedrigerem Preise, als dem von ihnen verlangten, zuarbeiten; dies geschah zum Schaden je. (wie oben). 3) Die Angeklagten hatten die ungesetzliche, verderbliche, hinterlistige Absicht, einen Club zu bilden, und unter sich ungesetzliche, willkürliche Nebengesetze zu schaffen, nach denen sie und andere Schuhmachergesellen sich zu richten haben sollten. Die Jury verurtheilte jeden der Angeklagten zu einer Strafe von $3 und den Kosten. Der citirte Fall beweist, daß Strikes und Boycotts keine unamerikanische Ersindung von Ausländern sind, wie so gerne behauptet wird. Denn damals betrug die Einwanderung durchschnittlich nur 800 Personen per Jahr, welche schwerlich auf die Gesammtbeoölkerung von ö Mlllionen einen maßgebenden Einfluß ausüben konnten. in russischer Forscher. Rußlands berühmtester Forscher und Keifender, Gen. Prejevalsky, wird im Laufe dieses Monates eine neue Entdeckungsreise ins Innere von CentralAsien antreten. Er nimmt eine vorzügliche Ausstattung und vierzig ausgesuchte Leute mlt sich. Die Dauer der Forsckunasreise ist auf zwei Jahre berechnet. und General Prejevalsky hofft, für die Geographie von West-Thibet eben so wichtige Entdeckungen zu machen, als er dies während seiner letzten vier Reisen für die genauere Kenntniß von OstThibet und des weiten Gebietes im Norden und Nordosten jenes Landes gethan oat. Er wtro abermals den Versuch machen, Llassa zu erreichen, doch ist es sehr zmnselhaft, ob er diesmal sein Vor haben wird ausführen können, nachdem er bereits zweimal vergebens verbucht hat, diese helllge Stadt der Buddhisten zu erreichen, deren Zugänge jetzt mit größerer orgsall uno vrtucgi ve wacht werden, als je zuvor. Gen. Prejevalskys Verdienste um die Erforschung des Inneren von Central Asien sind unbestritten. Der Mann, welcher der Erdkunde die große Bergkette des Altjatagh eingefügt hat, welche im Borden das .thibetanische Hochplateau

deqrentt, der svcaNN, welcher die Quellen

des Hoangho und des angthekang auf dem Kuen Lun-Gebirge entdeckt hat, verdient wohl einen Platz unter den ersten Erforschern seiner Zeit. Er war der erste Reisende unseres Jahrhunderts, welcher den See Lob, den Schriftsteller des Altcrthums beschrieben hatten, aufsuchte, und er machte die erstaunliche Entdeckung, daß das Westende dieses Salzsees, wo der Parun in denselben sich ergießt, süß und trinkbar ist. Er war der erste Reijende, welcher seit den Tagen des Marco Polo, vor sechs Jahrhunderten, das wllde Kamcel der Wuite Lob wieder sah, und er hat den Museen seines Vaterlandes taufende Gegenstände aus den Gebieten des Pflanzen-, Thier und Steinreiches vom Inneren Asiens zugeführt. Allem die größte Entdeckung, welche Prejevalsky machte und die gleichbedeutend ist mit den wichtigsten Resultaten, die Stanley und Speke erzielten, ist doch die, daß er feststellte, daß eine ununterbrochene gigantische Hohenrerne sich vom Hoangho bis znm Pamir erstreckt, welche die höchste Hochebene der Welt in zwei Theile theilt, in die mongolische Wüste im öcorden und das thibetanische Hoch' plateau im Süden, Regionen, welche bezugllch ihrer Pflanzen und Thiere, wie auch ihrer Bewohner so lehr von einander verschieden sind, als lägen sie hunderte von Meilen auseinander. Es giebt keinen zweiten Reisenden der Welt, dessen Erlebnissen man mit größerer Spannung entgegensehen kann, als General :breievalsky, der seine ganze Jugendzeit darauf verwendet tat, sich vorzuoereiren aus eine usgaoe, in oeren Lösung er schon so bemerkenswerthe Schritte gethan hat. Nußland ist mit Recht stolz auf diesen Forschungsreisenden uno auf die großartigen Dienite, welche derselbe der Wissenschaft geleistet hat. Fleischvrtyerung tn den Lstskaaten. Noch vor 12 Jahren war das Schlacht efchäft in New Aork das größte in den Zer. Staaten und Tausende und Zehn taufende von Rindern wurden von den aroßen viehproducirenden Staaten und Territorien des fernen Westens dorthin auf den Markt aesandt. Die Fleischpreise waren damals so niedrig, daß man das beste Porterhouse Steak im Kleinverkauf zu IS bis 1 Cents das Pfund, Sirloins zu 12 bis 14 Cent? erstehen konnte. Heutzutage ist das Schlachtaeschäft in der Stadt 9!ew Nork, wie die dortige Volkszeitung" behauptet, so zu rückgegangen, daß die Proportionen desselben im Verglich zu früher höchst unbedeutende sind. Hunderte von Fleischerqeschäften sind ruinirt morden und deren frühere Inhaber haben sich anderer Thätigkeit zugewandt. Tausende von Arbeitern, welche früher in dieser Branche arbeiteten, wurdui gezwungen, in am itxt Gcwerbszweige überzutreten, oder nach anderen Städten auszuwandern. Hat dieser Wechsel das Fleisch billiger oder die Qualität desselben besser gemacht? Durchaus nicht. Die Einwohner New Zlorks müssen letzt sur das Pfund Porterhause Stk von 13 hiS 22 7- . - t i .. C ' ? licnis oezamen. lrivlns slno vlUig zn 16 bis 20 Cents das Psund und sur gutes Noast Veef muß man 14 bis 18 Cents das Pfund bezahlen. Im Jahre 1876 waren die billigeren Qualltaten vtlndfleisch, wie Nump Steaks, Corncd Beef und Suppen- und StewingrRindfleisch sehr viel billiger als jetzt. Ost schon haben die Fleischconsnmenten der Oststaaten wahrhaft fabelhaft klingende Berkchte von ungeheuren Ninderheerden vernommen, welche auf den großen Prärien im Westen die Stelle der ehemaligen riesigen Büsselhcerden eingenommen haben. Sie haben ferner gehört, daß vierjährige Rinder, welche 1000 Pfund wiegen, je zu $3 bis $5 producirt werden können, das heißt zu drei Zehntel bis drei Viertel Cent das Pfund. Weiter haben sie gelesen, daß auf den Rcglerungsländereien diese ungeheuren Rinderhecrden grasen, ihren eigenen Lebensunterhalt sich suchen und dadurch ihren Eiaenthümern kostenfrei erhalten werden. Wo vor zwanzig Jahren kaum einige Tausend Rinder vorhanden waren, besinden sich jetzt nach der ofsiciellen Statistik über 20 Millionen derselben. Und wem kam diese billige Ernährung der Rinder zu Gute? Dem Ranchman, der täglich den hinterlistigen Angriffen der Indianer ausgefetzt war, und dessen Leben aus einer Reihe von Entbehrungen und schmerer Arbeit zusammengesetzt war, oder dem mittellosen Arbeiter desOstens,auf dessen Ländercicn der Millionär seine Rinderheerden großzog? Die beAlitteltenMitglieder des Beef Ringes in Chicago waren die Einzigen, welche alle Vortheile an sich zu reißen wußten. Diese Capitalistenclique, welche aus den Millionären Armour, Swift, Hammond, Morris und Libby besteht, und die gieriger wie die Standard Oil Co. und unersättlicher als der Zucker-Trust ist, vermehrt ihr Riesenvermogen jedes Jahr um Millionen von Dollars, die sich aus den Cents zusammensetzen, welche von der Nahrung der Arbeiter erpreßt sind. Vor 15 Iahren existirte diefer Fleischtrust" noch nicht, vor 10 Jahren zahlte er zu den sogenannten Jnfant-Jndustrien", und beute streckt er wie ein Polyp seine Riesenarme nach Kansas City, Omaha, Leavenworth, Fort North und anderen großen Jndustrie-Centren des Nordens aus und beherrscht fast den ganzen Fleischverkauf in den Ver. Staaten. Tausende von Fleischern im Osten und in Chicago haben Bankerott machen müssen, weil sie nicht im Stande waren, mit jenem Monopol zu concurriren, und den noch Uebriggebliebenen wird das Leben so sauer wie möglich gemacht. Damit noch nicht genug. Tausende von Rindern langen jährlich in Chicago an, welche schon todt sind oder sich ln sterbendem Zustande besinden, oder krank, verkrüppelt oder von der langen Fahrt erschöpft sind und werden doch sofort sammt und sonders nach den SchlachtHäusern abgeführt, von wo aus sie nach allen Himmelsrichtungen versandt werden. Diese Combination von Millionä ren besitzt eine genügend große Anzahl Aktien, um die Stockyards zu controlliren und alles Rindvieh, das nach Chicago gesandt wird, muß in denselben untergebracht und mit dem Heu und Corn" des Trusts" gesüttert werden, obgleich derselbe für ersteres H40 anrechflcX während man dasselbe auberLslb

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für nur 18 die TÄnnö bekommen kann. Für das letztere werden bl.60 bis t2.00 per Bushel verlangt, obwohl man es überall in der Stadt für 50 Cents erhalten kann. Auch die Belt"-Eisen-bahn gehört jenen Millionären, und außerdem haben sie mit den Trunk"Eisenbahnen Verträge abgeschlossen, wodurch es ihnen ermöglicht wird, $10 bis $15 pro Waggon für ihre Fracht weniger zu bezahlen, als andere Händler. Daher kommt es dann, daß Letztere nicht im Stande sind, mit ersteren erfolgreich zu conkurriren, und daß jährlich Hunderte von ibnen dem Bankerott anbeinnallen. . i i Trotzdem nun die Produktion und der Versandt von geschlachtetem Fleische ! jährlich billiger wird, so sind dennoch die ; Fleischprelse beständig im Stelgen begriffen und werden immer mehr in die Höhe getrieben, nur um die Taschen der bereits genannten steinreichen Monopo listen zu füllen. 4io m Jnlartte. Ei n eigenthümlicher Fall von der Wirkung eines Blitzes wird der Chicagoer Times" auS Wolverhampton, Pa.. mitgetheilt: Ein Kohlengräber, welcher infolge eines Unfalles sein Augenlicht verloren hatte, gina während eines Gewitters nach Hause, als ein Blitzstrahl die Brille, welche er zur Verdeckung der Verunstaltung zn tragen pflegte, traf. Der Mann empfand in dem Augenblick einen rasenden Kopfschmerz, welcher indeß rasch vorüber ging. Im nächsten Augenblicke bemerkte er, daß er das Augenlicht wieder erlangt habe. Von einemheruntergekommenen Millionär schreibt der .Balt. D. Corresp.": Vor 21 Jahren erregte der Rhode Isländer Fabrikanten-Millionär Wm. Sprague durch einige Reden über die Arbeiterfrage im Vundessenate solchcs Aufsehen, daß Einige daran dachten, er werde mit der Zeit ein passender Pra-sidentschafts-Candidat werden. Seitdem hat Sprague seine Millionen verloren, seine Frau, die schöne Käthe Chase, eine Tochter des Oberbundesrichters Chase, hat sich scheiden lassen, und Sprague bekleidet jetzt den Posten eines PolizeiChefs seiner Heimath Narragansett. Die Polizeimacht zählt sechs Mann. JmMonatJuli vermittelte das Arbeits-Bureau im Castle Garden Beschäftigung für 1616 Personen, nämlich für 1091 Männer und 525 Frauen. Von den Männern waren 96 Handwerker, 995 landwirtschaftliche oder sonstige Arbeiter und Tagelöhner.- Die Frauen wurden meistens als Dienstmädchen untergebracht. Unter den Männern waren 472 Deutsche und 421 Jrländer, unter den Frauen nur 71 Deutsche, die übrigen meistens Jrländerinnen. Der Durchschnittslohn für Männer aller Klassen war $15 xer Monat nebst Kost, Wohnung und Wäsche; Tagelöhner erhielten $1.50 den Tag. Der durchschnittliche Lohn für Dienstmädchen war $10 per Monat. In Gcorgia hat sich eine Geistererscheinung, welche seit einem Jahr die Umgegend des Dead River Swamp unsicher gemacht und nicht nur den abergläubischen Negern Entsetzen eingeflößt, sondern auch oft nächtliche Reisende erschreckt hat, wie gewöhnlich als ein Mensch entpuppt. Ein muthiger Kerl, Namens Dick Dennis, machte dieser Tage eine Wette, er wolle aussinden, was hinter dem Gespenst stecke, und hielt sein Wort. Als er kurz nach Mitternacht an die Stelle kam, wo der Geist" gewöhnlich sein Erscheinen machen sollte, scheute sein Pferd vor einer plötzlich neben dem Wege auftauchenden, mit weißen Tüchern umküllten und erbärmliches Gestöhn ausstoßenden Gestalt. Im näch-' stcn Augenblick sank sie, von seiner Kugel getroffen, mit einem lauten Aufschrei um. Man fand in dem Gespenst einen Mann, Namens Svinton, der vor etwa einem Jahre seine Frau ermordete, aber der Strafe entging und seitdem ver: schwunden war. Kürzlich kam i it einem fei. nen Kosthause in Philadelphia eine drollige Verwechslung vor. Die Frau vom Hause war am Abend ausgegangen und hatte der farbigen Magd anbefohlen, daheim zu bleiben. Diese zog es abervor, nach einem Jcachbarbause zu gehen,' um zu schwatzeu und ließ die Lichter im oberen Theile des Hauses brennen. Kaum war sie gegangen, so klingelte ein Bezirkstelegraphenbote am Hause, um eine Depesche abzugeben, und da Niemand auf sein Klingeln öffnete, obgleich Licht im Hause brannte, rief er Polizisten herbei. Diese zerbrachen ein Fenster im Parlor", um einsteigen zu können und durch streisten dann das Haus nach einem Einbrecher. In einem Zimmer hörten sie Geräusch, und als sie mit gezogenem Revolver eintraten, fanden sie einen Mann, der gerade einen Koffer packte. Sie verhafteten ihn trotz seiner Unschuldsbetheuerungen und sperrten ihn als Einbreche? in eine Zelle des StationshauseS ein. Als die Madame nach Hause kam und von den Vorfällen hörte, eilte sie nach dem Stationshause, belobte dort den Telegraphenbuben ob seiner Schlauheit und schenkte ihm einen Dollar. Sie wurde dann dem angeblichen Einbrecher gegenübergestellt und erkannte in ihm einen ihrer Kostgänger, den Handlungreifcnden August Garcia, welcher in sei nem Zimmer' seinen Koffer gepackt hatte, um eine längere. Reise zu unternehmen. Natürlich wurde er nun freigelassen. Die Polizisten drückten sich mit langen Gesichtern, und der Telegraphenjunge verließ, über die Freigebigkeit der Madame schmunzelnd, daS StationS haus. An dem Grabe von John S Heffner, welcher in Chicago dieser Tage verstarb, und der, als mehrjähriger Präsident des N. A. SchützcnbundeS", in weiteren Kreisen bekannt ist, hielt Hr. W. Kopp von der Jll. Staatsztg." die folgende Rede: Keine liebende FrauenHand hat i. m die Augen zugedrückt dem Guten, Treuen, der entseelt vorunS daliegt. Aber wer seine kräftige Natur in diesem edlen Hause der Krankenpflege mit dem Tode ringen sah, der weiß, daß er von der ausopfernden Liebe auter Alerianerbrüder treulich gehegt und ge pflegt wurde. Seit Jahren hat er an einer tückischen Krankheit gelitten, aber nur Weniae wußten es denn er trus

fttn xxxltti mit svarratNscyer Tapferkeit

und philosophischer Heiterkeit. Und so kam die Kunde von seinem ernstlicheren Erkranken und von seinem Hinscheiden den Meisten völlig unerwartet. Dreißig Jahre, den größeren Theil seines Lebens, hat er in dieser Stadt verbracht bescheiden und anspruchslos, aber einer ihrer besten und verdientesten Deutschen, ein kluger, thatkräftiger und allezeit uneigennütziger Vorkämpfer das mannhaften deutschen Schützenwcsens und ein trauter Freund von Tausenden. Er war ein Original im besten mne des Wortes: nichts Gemachtes, nichts Absonderliches war an ihm, sondern Alles ursprünglich und ureigenthümlich ; drolliaer Witz in der treubeniasten der süddeutschen Mundarten; ein tiefes, treues, stets hilfsbereites Gemüth ; peinliche Gewissenhaftigkeit im Geschäft; ein natürllcher harsbllck, welcher nicht nur den verw'ckeltsten Ban der künstlichsten Uhr im Nu erkannte, sondern auch das Weltgetriebe schnell und richtig durchschaute und treffend beurtheilte; neben ausdauerndem Fleiß eine unverwüstliche Lebensßreude; ein freies, frisches Jägerblut, ein Meisterschütz in Feld und Wald und auf dem Schießplatze; mar-ig und brav in Allem, was er sprach und that : ein deutscher Mann voll Saft und Kraft, der mit ungebrochener Seee von Neuem begann, als das große Feuer sein Geschüft und seine Habe verschlungen hatte, und der selbst ein schleichendes Siechthum durch Charakterstärke und Humor zu besiegen verstand. In ihm ist eine der urtümlichsten und liebenswürdigsten Gestalten aus den Reihen des Deutsch thums dieser Stadt geschieden. Nicht nur seine Schützenbrüoer werden ihn immer auf's schmerzlichste vermissen, sondern auch Tausende von Anderen; denn jede Begegnung mit ihm war eine Herzensfreude, ein warmer Sonnen strahl sür'S Gemüth. Wenn uns der Tod auch sein äußere? Dasein verlöscht hat, so wird sein eigenthümlich edleS und liebes inneres Sein doch bei uns bleiben, io lange wir leben." Ein frecher Schwindel ist an dem Geldmakler Barrow in Quebec von einem Manne verübt worden, der sich sür einen Redemptoristen - Pater, Nameng Hayes, aus Baltimore ausgab. Er kanz zu Barrom, erklärte diesem, er brauche, da er am nächsten Tage nach England abzureisen beabsichtige, $2250 in englische,! Sooereigns und Bankno ten, und bat ihn, er möge ihm das Geld nach .dem Rektorat der St. Patricks Kirche bringen. Dort erschien er nur wenige Minuten vor Barrow, sagte dem ihm öffnenden Bruder Pförtner, er sei der Pater Haves aus Baltimore und habe zum Zwecke einer wichtigen Unterredung einen Herrn dahinbestellt, wes.)alb er um ein dazu geeignetes Zimmer bitte. Der Pförtner siel darauf hinein, Barrow erschien, frug nach Pater HaneS, wurde in das Sprechzimmer gewiesen und zählte ihm das Geld auf. Der vermeintliche Pater Hayes steckte dasselbe in die Tasche und sagte, eine Anweisung auf die Bank der Kirche werde ja wohl genügen, was Barrow bejahte. Um die AnWeisung angeblich zu holen, verließ der Pater das Zimmer, und kehrte natürlich nicht zurück. Im Vorzimmer fand man seinen Hut und sein Ordenskleid. Der Schwindel hat in seiner Ausführung so vollständige Äehnlichkeit mit den vor Kurzem an Juwelieren in Vrooklnn und Washington verübten, daß man wohl in der Annahme nicht fehl geht, man habe es in allen drei Fällen mit demselbei Schwindler zu thun. Während eines BaseballSpieles in Dallas, TeraS, verschwand einer der Spieler,- welcher in vollem Laufe den Ball zu erHaschen suchte, plötzlich von der Erdflachc, als ob ihn der Boden verschlungen habe. Und so war es auch. Er war in einen alten Brunnen hinein gefallen, der nur lose überdeckt gewesen war, und stand in diesem bis an den Hals in eiskaltem Wasser. I n i o m tz) r e e n C o u n t y. . Texas, ist der Versuch gemacht worden, den Olivenbaum einzubürgern, und dieser Versuch ist bis dahin ein so erfolg reicher gewesen, daß sich die allgemeine Aufmerksamkeit doch bereits diesem neugewonnenen Culturprodukte zuzuwenden beginnt. Hoffentlich wird es bald endgiltig festgestellt sein, daß Teras ebenso geeignet für die Olivenzucht ist wie Califormen, wo dieser so einträgliche Fruchtbäum erst duich die Jesuiten- Väter im Jahre 1769 eingeführt worden ist, in den letzten Jahren aber den Grund zu einem Wirthschaftszweige gelegt hat, welcher von Jahr zu Jahr an Bedeutung gewinnt. Die Leiche von George Aul von Fort Howard, Wis., wurde dieser Tage in der Nähe von Green Bay, im Flusse treibend, gefunden. Der Verstorbene, ein Deutscher, welcher 40 Jahre in Fort Howard gewohnt hatte, verließ am 31. Jull seine Wohnung, umwickelte den Thürgriff mit Trauerflor und stürzte sich dann in den Fluß. Offenbar war er wahnsinnig geworden, da sich durchaus kein anderes Motiv für die That finden läßt. Die Geschworenen des Coroners entschieden auch demgemäß. Ein erfinderischer Kopf in Wisconsin. I. M. Stowe mit Namen, hat eine Metallmischung hergestellt, welehe härter als Stahl ist und die sich na mentlich zu Schneidewerkzeugen vorüglich verwerthen läßt, weil mau dieselbe noch besser schärfen kann, als Stahl, und weil lie ebenfalls besser als Stahl die Schneide hält. Die Genossenschaft deutscher Bühnenmitglieder will die längst als nothwendig erkannte Reform der deutschen Bühne aus dem Künstlerstande heraus anbahnen. Zu diesem Zwecke ist ein deutscher Bühnencongreß geplant, welcher, wie der erste zu Weimar stattgehabte Bühnencongreß den Grund zur Genossenschaft legte, den Grund zur deutschen Bühnenrcor legen soll. Insbesondere wird hierbei auch die Frage der Stadttheater und deö bei diesen durchweg üblichen Pachtsvstems erörtert, und in Verbindung mlt diesen Erörterungen sollen die Aufgaben der städtischen Behörden dem Theater als Volksbildunganstatt gegenüber l.x Betracht gezogen erden. In weiterer Linie steht die Gründung einer deutschen Theaterschule in Aussicht. ' "

- r - inikrcalnai)iiüi Provinz Brandenburg. t In Berlin: der Präsident des Cen tralverbands der homöopathischen Vereine Deutschlands, Rechnungsrath A. Hillgenberg, der Generalarzt a. D. Franz Büttner, sowie der Stadt- und Kreisschulinspektor Dr. Verthold. f In Bettau der Viehhändler Karl Ncumann. Der im Jahre 1856 am Cottöuser Gymnasium eingeführte Unterricht in der wendischen Sprache ist wieder abgeschafft worden. Der Kaufmann Wol ff Rosenstiel in Neu-Ruppin ist plötzlich verschwunden. Die Staatsanwaltschaft hat wegen Betrugs einen Steckbrief gegen ihn erlassen. Selbstmord durch Erhängen begingen: die junge Wittwe Seis in Berlin (Rahrungssorgen), der Besitzer des Hotels (-tadt Berlin", Hr. Künzcl, in Finsterwalde der Feuermann Klüver in Nieder-Schönweide und dcr Arbeiter Steinbock in Vietz; derMuöketier Lehninger von der 5.Comp. des 24. Infanterie - Regiments in Neu - Nuppin hat sich erschossen und der Tischler Hermann Lipsius in Spandau ließ sich von einem Eisenbahnzuge überfahren. Ertrunken sind die beiden Söhne der Wittwe Schmidt in Spandau. Provinz Ostpreußen. f Jn Königsberg Landesdirektor von Gramatzki. Wegen Veruntreuung angeblich mehrerer Tausend Mark wurde in Heilsberg der Postgehilfe Kleekampf verhaftet. Infolge eines hauslichen Zwistes suchte der Böttchermeister Rauschning in Lyck seine Ehefrau mit einem Messer zu erstechen. Bei dem Königs? schießen in Rastenburg errang der Uhrmacher Feurig die Königswürde für den jugendlichen Kronprinzen Wilhelm. In Gumbinnen feierte der Schuhmachermeiste? Sevm sein SOjähriges Würgerjubiläum, in Jnsterburg das Ehepaar Arbeiter Enselei die goldene Hochzeit und ihr 50jühriges Amtsjubiläum begingen : in Legienen der Pfarrer Groß und in Wormditt der Rektor König. In Guttstadt hat sich die bejahrte Frau des Ortsarmen Richter erhängt. Ertrunken sind in Königsberg die Arbeiter Fisch und Ziedorn: Frau Scheer in Abbau Blumenau bei Heilsberg wurde vom Blitz erschlagen. Provinz Westprenßen. Im Elbinger Kreise sind noch immer 4 Quadratmeilen Landes überschwemmt, und das Wasser steht an manchen Stellen noch 5 bis 6 Fuß hoch. Ihr jähriges Bcrufsjubiläum feierten: in Danzig der Kupferschmied Joh. Klawitter, in Elbing der Schriftsetzer Otto Pettelkau, in Flatom der Lehrer Nitz, in Schwetz die Hebamme Barth und in Subkau der Hauptlehrer Velke. Ertrunken sind: der Lehrer Schnaase aus Marienburg, der Taglöhner Gutowski aus Pchsken und der Arbeiter August Brandt aus Krug Schweinegruksd ; der Buchbinder Hering aus Pelplin wurde vom Blitz erschlagen; infolge nnglücklichen Sturzes kamen zu Tode: der Vcsitzer Kloka aus Polchau und der Acker wirth Johann Piehl aus Springberg. Provinz Pommern. Das vierte pommersche ProvinzialBundesschießen und das Königschießen der Stettiner Schützencompagnie der Bürger wurde letzthin festlich begangen. Die Betheiligung an demselben war eine rege, denn es wurden gegen 15,000 Schüsse abgegeben. Die Würde des Provinzial - Schützenkönigs errang der Tapezierer Sudrow, die Ritterwürde dcr Fleischermeister Hohn und der Restaurateur Rumpfs. s In Greifswald der Director des anatomischen Instituts der Universität, Dr. Ludwig Julius Budge. Wegen MeineidS wurde der frühere Kaufmann Adolf Rosenthal zu Berlin, geb. zu Treptom a. R., zur Zeit in Rawitsch, woselbst er eine ihm wegen Wechselfälschung zuerkannte Zuchthausstrafe verbüßt, zu einer Zusahstrafe von 9 Monaten Zuchthaus verurtheilt. Der militärpflichtige Albert Voß aus Jezow und der Schleifer R. Büttner in Stralfund erhängten sich. ProoinzSchleswig-Holstein. Der Ingenieur Schreck in der Maschinenfabrik von Bauermeister k Jansfen in Ottensen war vor etwa 2 Jahren als das angebliche Haupt einer internationalen Schwindlerbande verhaftet worden. Nachdem er 21 Monate in Untersuchungshaft gesessen, ist er jetzt aus der Haft als unschuldig entlassen worden, und das Gericht hat ihm die Disposition über sein ca. 20,000 M. betragendes Vermögen zurückgegeben. Die 4,2 Kilometer lange Spurdahn Munkmarsch-Westerland ist unter entsprechenden Einweihungsfestlichkeiten dem Verkehr übergeben worden. Die goldene Hochzeit feierten die Eheleute : Heinrich Schmitt in Altona, Jungjohann in Gettorf, Fedder Feddersen in Süderhöft und Nis Have in Maudling. Ihr 59jähriges Berufsjubiläum beginaen: In Altona der Schuhmachermeister Peter Bütecke und' der Malermeister I. A. Meyer, in Bustorf der Kutscher K. Guos und in .Fehsholm der Dienstknecht Hans Thomsen. Provinz Schlesien. Die Bäcker-Jnnung in Freiburg feierte ihr 600jähriges Jubiläum. Am gleichen Tage fand die Eröffnung einer wohlgelungenen Ausstellung für KleinIndustrie und Landmerks-Ächnik statt. Unter dem Verdachte des Kindermords wurde die unverehelichte Susanna Kamissek in Omechau verhaftet. fJn Neusalz Landtagsabgeordneter, Kommerzienrath Gruschwitz. Wegen Betrugs, Unterschlagung und Urkundensälschung wurde der Kaufmann und Agent Otto Weigelt in Wohlau zu 2 Jahren ZuchtHaus verurtheilt. Selbstmord begingen : die Stellmacherfrau Susanna Goiitzki in Baumgarten, der Arbeiter Carl Berger aus Krietern, der Stcllenbesitzer Franz Ulbig in Krummöls, der Eigenthümer Lange in Lichtenau bei Lauban,' der Käm-merei-Arbeiter Berner in Löwenberg, der Knecht Ernst Zimmermann in Posottendorf und der Knecht Friedrich Ludwig in Waldenburg. In Ausübung ihres Berufs erlitten den Tod: in Myslowitz die Bergleute Schacht, Paterlong und Kosl mella, in Radzionkau der Häuer Adam t Haida, und in Schoppinitz der Schlepper ' Egnowip.

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mmm DAS GROSSER Schmerzcnhcilmittcl. gegen Neuralgia. Dauernd gehellt. Orlgwal-Berlckt, 1834. Erneuert 8. Zanuar, 1837. Litt lm Jahre 1884 schrecklich an Neuralgia im Gesichte. Litt furcht. ' kar. Versuchte St. Jakobö Oel. Rieb die schmerzenden Theile deS AbendS tüchtig ein und am Morgen waren alle Schmerzen ie durch ein Wunder Verschwunden. Seit mehreren Jahren keine Rückfall wieder aehabt. Frau Mary K. Sheed, Nro. 1110 MarVland-Avenue, Washwgtcn, D. C Daernd geheilt. Orlaknal.Berlcht, März, 1831. Erneu, ert 5. yebruar. 1887. Beinahe drei Jahre schrecklich an Neuralaia gelitten. Wandte St. Jakobs Oel an. In fünfMinutea roa ren alle Schmerzen verschwunden. Eine einziae Anwendung heilte mich. Seit jmer Zeit keinen Rückfall wieder gehabt. R. G. Troll, St. LouiS, Mo. Dauernd geheilt. War gezwungen sechzehn Tage wegen neuralgischer Schmerzen xm Bette z biet den. Nahm sechs Verschiedene Medizinen ohne Erfolg beinahe wahnsinnig vor Schmerzen. Gebrauchte St. Jakobs Oel und wurde geheilt. Haie seit jener Zeit keme Schmerzen wieder gehabt. Mary L. DaviS, TobinSville, Baltimore Co., Md., IS. Dezember, 183S. HA-Obige Zeugnisse sind Erneuerungen früherer Bericht von Leuten, welche durch Et. Jakob Oel ereilt wurden und die nach Verlauf von Jahren kein Rückkehr von Schmerzen gehabt haben. Llllenthalden l ten Apotheken ,u haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore, Md. AW lö Den einzigen uvcg V Manmskrafr vottstandig berznstrllen. nnM!;fftH,Miphiba? l,nb?ildaren 5ällevo' 0j eschlecktSkrankbeuen kiltler und dauernd mi beile. ferner, enaue Aufklärung aber , Mannbarkkit! Wkiblilbkkit!k,e: binorr, Kniffe derselben und Seilung. zeigt daS at diezene Buch Ter Aettunas.Ankkr:" 25. i ust., 250 Seiten mit za lreiibkn levens, treuen Bildern. Wird in deutscher Erracke , l gegen Einsendung von 2.l5entz in Pos! Stamrs. iorasam rervackt frei verfandt. , O. ton Plare. nahe Broadway. 'err Tort, I , orene: itouKrhwiici -insTitnr.il i un H.I. an Jnkianavolis, Hno.. beim uüb. yanvier u. üeyier, zu sua ueiawafe üu ovy tv o vyiTV Oj 2SE735i3ft 23? MISSES; 1 Z1e$KfX?ri?ZZ tri :'mn tun am fy.l BKI &1M iU Cures Rernoves Tanv Sunburn, See StlngSf Mos ' ' qulto and All I M r A P . I . IflOCV WlbVOf J narixs, BLOTCIIES, Humors, liirtii-raaris1 and every form ossUn ilemishea, poeidvcly cored on tae tnoet delicato sjua withou leavinff Bear, by Hop OIti "tinent;. Price SScts., COcta. and $1. At dnurnists or by ro&il. The HcrpPiU Manf g Co., Ifew London, Conn. Litt le IToD Pilia for eiclc-headaciie. dvenerwiA. conjätipation have no equal. 25a. In allen Apotheken ,u haben. -MMZZZWZZWLZZ ' H kl mif iWkmm Efcfe? r FMÄIIsli HE-kJiSäf MB THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you desiro to purchasc a sewinr mnchlne, askouracrent at your place for tonns and prices. If you cannot sind onr asent, writo direct to nearest address to you beiow uamed. NEW HOMESEWING MflCHME ttORMEEJWSSL Chicago - 28 UNION SQUARE,N.Y:- DALLAS, ILL. ATI tNTA CA. TEX. ST LOUIS. WO. , . ,i ,,,.,,., ?ÄNFR1C!SC0 CL k" Agentur für Indianapolis: aiser Vfteger, 172 Oft Washington Strab. Luxus ! Die ,,Aee Line Monte" sl & 8T I U5.d C C C & I BAHN), Dies auögtztichnete Bahn beförder Passagiere nach Oinoiniiati, Cloveland, " BatTalo, und allen Neu England Städten Och lafwagen zwischen Indianapolis und Wew Bork ohnk Wagenvechsel. Direkte Verbindung nach Missouri, Arkansas, Texas, Kansas, Nebraska, Colorado, Calisornien und Mexiko. Medtigfte tyaUu. K7 Mau dende sich degeu näherer Jnsor matwu an v. L. Martin, G:n'l Pass. Agent. Eleveland.. W. J, Nichols, Gen'l West. Agent 6t Souls. Arbeiter-Hatte (früher ZamhaSc.) Verein und Logen werden darauf anfmerk sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlusgen, Kränzchen, Unterhaltugen u. s. w. e'gnet und für solche Zwecke billig zu miethen ist. Man weude sich an die Office d. DU,..

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