Indiana Tribüne, Volume 11, Number 324, Indianapolis, Marion County, 10 August 1888 — Page 1

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Gditorielles.

Die Menschheit ist groß und die Menschen sind klein. (Börne). Wahrheit ist eine Fackel für den, der sie denkt ; ein Scheiterhaufen für den, der sie spricht. Die Wahrheit ist im Wein; Dak h'ißt: Ja unsern Tagen Muß e er betrunken sein. Um Lust zu habev, die Wahrheit zu sagen. (Rückert.) Vom amerikanischen Standpunkte aus wird der Commission, welche die Ein Wanderung untersucht, das Unbegreiflichste bei dem Verhör Most's Wohl das Aus. schlagen der Zeugengebühren gewesen sein. Willst du, eiquen Schmerz zu trage. Dir den Busen kräftig n, Lerne mit der Menschheit Frage Sdel dich bestästigen: Wie die Seele sich erweitert. Wird dein Leben auch erheitert. (Scuchterileben.) In unserem gestrigen Leitartikel, am Fuße der ersten Spalte, hieß es : Vor zwei Jahren spielte die republikanische Partei nur noch schüchtern auf das Selbst bestimmungsrecht der Gemeinden an, d amals trat sie entschieden für Lokal Option ein." Die Leser werden wohl bemerkt haben, daß es statt m damals" .diesmal" heißen mußte. ' Daß ein für den ganzen Staat er lasienes Prohibitionzesetz unkonstitutio nell wäre, ist gerichtlich entschieden. Nun sollte Einem der gesunde Menschen verstand sagen, daß unter der Verfassung ein County unmöglich größere Machtvoll kommenheit haben kann, als die souveräne Gewalt des Staates, und daß es geradezu ächerlich ist, zu behaupten, die Verfassung gestatte der Legislatur nicht, dem Staate hirfflben H?,kKt einlttrivnen. tnte einem ltl ww -w w m m q -mm m w wwj w Coanty. Verstoßen Prohibitionsgesetze gegen die Verfassung, so können nach allen Regeln des Rechts und der gesunden Vernunft unter derselben Verfassung auch keine Local'Option'-Gesetze eingeführt wer den. Wie wenig aber eine Verfaffunz vor dem Parteifanatismus und einem von Parteiintereffen beherrschten Richterstand schützt, zeigt die von uns am vergangenen Montag besprochene Entscheidung des Obergerichtes von New Jersey. Dleser Gerichtshof entschikd nämlich, daß ein Local Option Gesetz ?ein Verbot, sondern bloß eine Regulirung des Getränkehan dels sei. Wenn also der Staat verbietet, dann ist es ein Verbot, wenn ein County verbietet, dann ist es kein Verbot, sondern Regulirung. Wenn Zwei dasselbe thun. ist es nicht dasselbe. Wenn Arbeiter sich verabreden, nicht unter einem gewissen Vormann zu arbeiten, ist es Verschwö rung, wenn Fabrikanten sich verabreden. einen gewiffen Mann nicht zu beschäfti gen, so ist es keine Verschwörung, sondern ein gegenseitiges Uebereinkommen. Die amerikanische Casuisterei ist groß und wo das Gesetz eine Lücke läßt, helfen die Richter nach, leider , immer im Sinne der Reaktion, weil die herrschenden fltos sen immer reaktionär sind. T. P Powderly, GeneralWerl meister der .KnightS of Labor", veröffent licht in dem neuesten Hefte der .North American Neview" unter dem Titel: Ein drohender Einbruch" (A menacing irruption' ) einen Artikel, in wel chem er die Gefahren einer fortdauernden Pauper-Einwanderung in ausführlicher, im Allgemeinen treffender Weise schildert. Mit Bezug auf die Mittel zur Abhilfe ist er gerade so rathloS, wie in allen anderen Fragen volkswirtschaftlicher Natur. Statt sich die einfache Frage vorzulegen, wie es denn komme, daß die halbe oder ganze Million Einwanderer, die jährlich an diesen Küsten landet, nicht allein selbst im Großen und Ganzen im Nothstand verbleibt, sondern auch den Nothstand der bereits hier ansässigen vermehrt, trotzdem diese neuen Einwanderer vielleicht dreimal so viel Produziren, als zur Aufrechterhal tung einer mäßig guten Lebenslage er forderlich wäre? Statt diese einfache Frage logisch und einfach dahin zu beant Worten, daß Andere, Nicht.Produzmten Alles (gesetzlich) konsisziren, waö jene Einwanderer produciren, mit Ausnahme eines ganz geringen Bruchtheils, den sie den letztem zur Fripung einer dürftigen

Elistenz belassen; statt daraus weitere Schlüsse zu ziehen, die ihn allerdings mit zwingender Nothwendigkeit den Lehren des Sozialismus zuführen würden sieht er nur in der Beschränkung der Ein Wanderung alleö Heil. Aber auch dabei erweist er sich als unklarer, konfuser Kopf. Powderley's .Plan" ist nämlich fol gender: Jeder Einwohner der "old counlry", der eine Auswanderung beab sichtigt, muß wenigstens drei Jahre vor derselben bei einem amerikanischen Konsul seine Absicht, auSzuwandernregistriren. Der Konsul untersucht nun inzwischen den Charakter des "vrould-be" Auswande rers, seine Bildung und seine Abftch ten. (Dynamiter haben also keine -hovv") Findet der Konsul, daß der Applikant für Amerika paßt, so giebt er ihm ein Certisikat , ohne ein solches wird kein Einwanderer reingelassen." Bei seiner Ankunft muß er sofort seine Ab ficht, amerikanischer Bürger zu werden, erklären. Außerdem wird er instruirt, daß. wenn er nicht innerhalb eines Zeit

raumS von fünf Jahren die Unabhängig keits-Elklärung und die Konstitution der Ver. Staaten lesen und dieselben in der ständiger Weise erklären kann, er wie der an die frische Luft gesetzt wird. (" he will sorseit his right to rv main loiiger than five yeari") Es genügt, den Plan" einfach zu re produciren, um ihn als einen lächerlichen zu erkennen. Und mit solchen Kindereien gedenkt ein Arbeiterführer" den Noth stand des arbeitenden Volkes zu heben. Quacksalber ! (N. I. Volksz.) Drahtnagril)ten. Wetteraussichten. Washington. 10. Augnft. Hüb schrS Wltt.r !m südlichen. Regen und Gemitter im nördlichen Jndiana ; etmaS wärmer. Starb am Galgen. St. Louis. 10. Aug. Heute Vor mittag düöte Moxnell alias Brooks sein Verbrechen am Galgen, ör wurde zu gleicher Zeit mit einem andern Mörder, NamenS Landgras gedüngt Angekommen. New York, 10. Aug. Der Tar... pfer .City os Ntw York' mit JameS G. Blaine an Bord, ist angegkkommen. Ltbtkrer wurde von einer großen Zadl vrominenti? Politiker fehrlichst empfar gen. Most a l S Z e u g e. New Y orl. 9. Aug. Bor der So, milston zur Untersuchung der Einwände eung erschien heute in Folge einer Borladung Johann Most olS Zeuge. Ehe die Verbandlungen begannen, setzte er sich an einen Tisch und schrieb einen Arlikel für sein Blatt, die .Freiheit. Auf die Fraze, w?" ie .Freiheit' für ein 'Slatt sei, erwiderte er: .Well, ich würde es ein volk.mirtZjschaftlicheS Blatt nennen. tS ist ein anarchistisches Blatt'. Zeuge sagte, er sei seit sechs Jahren im Lande. Zar Zeit als er einwanderte, seien nicht sehr viele deutsche Sozialisten inS Land gekommen, wohl aber einige Jahre vorher in Folge des Ausnahme gesetzk. Die ausgewiesenen Sozialisten ziehen .2 vor in der Nähe Drut'ch'andS zu bleiben, und viele von ihnen gehen deshalb nach drr Schmerz, nach Frank reich oder England, Er meinte, es gebe in der Welt ungrsSbr 50 Millionen An Hänger deS SozialiSmuS, obwohl nur etwa drei und eine halbe Million offen dafür eintreten. In den Ber. Staaten gebe es ungefähr zwei Millionen, welche mit den Anar chisten sympathiren. Glauben Sie nicht, daß unsere Rc gierungöform Sozialisten anzieht? So vtit meine Erfahrung geht, nein. Glauben Sie nicht. baÖ unsere Ge setze liberaler gegen Soztalisten sind, als die ondirer Länder ? Die Grsetze stnd ebenso streng, sie werden nur nicht so oft angewandt. Zeuge sagte, die Anarchisten hätten in den letzten Jahren sehr zugenommen, eS seien mestenS Deutsche, doch seien wüh rend deS letzten Jahres höchsten ein Dutzend herübergekommen. Er sagte ferner, daß die Anarchisten nirgend g, Heime Versammlungen abhalten, selbst nicht in Chicago, datz fte eine Revolution für unvermeidlich halten, daß er selber wegen anarchistischer Aeußerungen schon in England, Deutschland. Oestreich und den Air. Staaten im Gefängnisse gewesen sti. Als ihm Zeugengtbühren angeboten wurden, schlug er dieselben ab, sagend, er brauche sie nicht. Die Commission vernahm daraus neh

rere Arbeiterinnen. Ein junge? Mäd chen. da? seinen Namen als Mary Berg angab, sagte au?, es habe die letzten sechs Jahre bei Hermann Berg, einem Flanell hemden'Fabrikavten in Nrw Vrk. gear beit.t. AIS sie in die Fabrik eintrat, seien dort zweihundert Mädchen an Ma schinen beschäftigt gewtsen. die mit den Füßen in Bewegung gefitzt wurden. Ein Jahr darauf aber sei Dampfbetrieb eingeführt worden und an die Stelle der

meisten Mädchen seien Rüsten und Polen getreten. Bevor die Ausländer ange stellt wurden, hätten die Mädchen wo chentlich sechs bis acht Dollar? verdient, allein die Ausländer, selbst wenn sie verheiratbet waren, hätten mit vier Dollar? die Woche fürlirb genommen. Zeugin erklärte weiter, ein Hemd, daS im Jahre 18S1 für 60 Cents angkftrtigt wurde, werde jetzt für 40 Cent hergestellt und ein Hemd, das damals für 3 Dol larS gemacht wurde, werde jetzt für zwei Dollars .gemacht. Zeugin führte das Beispiel eine Polen an. der an Stelle eines Mädchen, das deshalb entlassen wurde, trat und für vier Dollar die Woche arbeitet Die nächste Zeugin war Heien Auknrr. Sie arbeitet jetzt in einer Gummimaaren fabrik, versuchte aber l?tzteS Jahr auch einmal die Weißwzarendranche. um zu sehen, wie S dort zuginge und was sich dabei vcrZienen ließe. Sie send, daß ein erfahrener Arbeiter nicht mehr verdienen konnte, olS fünf Dollar die Woche. Im Durchschnitt verdienten jcdoch die Arbeiter bloß vier Dollar?, während ihr Wochenlohn sich vor zehn Jahren auf zehn Dollar? belief. Die Ursache Dieses Rückganges sei, daß jetzt die Arbeit aus wärt? an Contractoren vergeben werde. Diese Contractoren seien russische und polnische Juoen, welche die Arbeit in ihrer Wohnung anfertigen lassen. - Frei lich werde die Arbeit nicht so gut au?ge führt, wie früher von den Mädchen, allein der Fabrikant spare große Sum mrn an Localmiethe und anderen Din gen. Zeugin fand noch nie einen Arbeiter, der für einen Contractoe rdeitete und dabet vier Dollar? die.Woche ver diert,. Sheridar.'s Begrübniß. Washington, 9. August. Heute Nachmittag nach 3 Uhr kam die Leiche SheridarS hier an. ' Acht Attillrrie Sergeanten hoben den Sarg aus dem Eisenbahnwagen und aus einem mit Flor geschmückten Protzwagen wurde er unter militärischer Begleitung nach der St. Matthew Kirche gebracht. Die Kirche war mit Trauerzeichen reich geschmückt. Ein feierlicher Gottesdienst wurde obge halten, nach welchem alle Theilnehmer die Kirche virließen. Morgen in der Frühe wird eine Todtenmefse stattfinden. Der Empfang Blaine'ö. New B ork. 10. Aug. Den ganzen Tag über wartete man vergeblich aus ein Zeichen von der Ankunft deS Dampfer? .City of New York.' Schon in dir. Frühe waren die Delegationen nach der Quarantaine Station hinausgefahren, bloß - um Abends unverrichteter Sache wieder nach der Stadt zurückzukehren. Heute Morgen um 1 Uhr endlich kam der Dampfer bet Fire Island in Sicht. Da nun Alles vorbereitet war, wurde der große projektirte Umzug gestein Abend ohne Blaine gehalten. Selbstver ständlich trugen die Transparente und Inschriften alle einen politischen Cha rakter. Feuer. Chattanooga. Tenn., 9. August Eine große FeuerSbrunst im GeschöstS theil der Stadt richtete heute einen Scha den von wenigstens einer Million Dol lar! an. Cr Dabei Weitere Streik. Paris. 9. August. Die Glasmacher von Lyon drohen mit einem Streik. Wenn derselbe auSbricht, wird er sich über da ganze Land ausbreiten. ES Handel sich in diesem Falle um eine Aenderung der Arbeitsordnung. Politische Reden. London. 9 Aug. Der Lord Mayor gab heute den Ministern zu Ehren groß Tafel. SDsbei wurden mehrere Reden gehalten. Der Premierminister sagte. die LokalregierungSbill habe da schwie rige Problem gelöst, London zu regieren, ohne dem Lande zu nahe zu treten. Jr land Unglück, fuhr SaliSdury fort, sk die Armuth. Reich könne die Regierung Niemand machen, aber sie könne die Ein v ohn er sähis machen, sich Vermögen zu erwerben. Wenn Irland noch einige Jahre mit derselben Klugheit und Festig keit regiert werde, wie jetzt, werde eS auch Freiheit und Wohlstand wiederer langen. Im weiteren Verlauf der Rede sagte SaliSdury, er könne mit größerer Zuver

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