Indiana Tribüne, Volume 11, Number 323, Indianapolis, Marion County, 9 August 1888 — Page 3
OM'S !. X. !i ÄfsÜme. Pas lZelte Äi2 ! Bau und Unterlage - Mlz! Zwei- und dreifaches Asphalt DachMaterial, Dach-Filz. Pech, Kohlen-Theer, Dach-Farben, feuerdichte? Asbest -Filz, sicher gegen Motten und Wamen. II. C. SMITH 8 II, (AZachfolger von Strnl Cntiiet.) Itt9 W,K WarvlandSr KV I l V h n 8111. S3xx itöc, Ayr vxSKt t VANÖALIA LINE crQSoriirata Ottl fit Ms körze! nd e?e Sin öd?' 0t. I-u.ia, 3ltiaf ou.xl, JXb.iiIoytp . IsIraKtt. Tozn, Arliunw?., Oolo rado, "w Moxioo, ?. oote Ä35 Oflifb?Tilci ift. Da5 Vahadett 18 do Ltöin as di Ccgt uir siud aal Stahl. Di? Vzgk hsd,2 r e enkSen Bit&eftcrangta. Jeder Zug i Ochlafwagen. yajZazttte,ob sie nu VU t txpt Klaffe oder C-niiantea-tilldt hss,' . leerte durch unsere yüffßinjösk etia tU I lifjttctt. Ob GU nan eis Bl2i n ?.2!tu ?rIm, ela CjcatfjüiJbiCe! s ir$ r.b tisr G?. VsttdahnöiJek to2"a, ks C::, schzeidea SU aa IX. Xt. Dorhiß, ftffiteni Seaaru! aziet.?gnt. RaraAe OaWtngton und J?5trrt8 S:?.. Fnd'v 0. H III, Cca'l Lpt. ei.fc)!, Ks. o. v.ft . t -!. Glfcaüa$a 'Z?it Dibkür Unsanft und Adgang der SisenrahnzSgi in ZnianapoÜS, an und tti Sonn tag. den 2. J znuzr 1888 HqsttQ. Vadissu nni 3aMabor;i CtfuBal. iga?z: Ankuntt Oft fl tag. I. 1.13 ! adftatf ce.. 10 fr 1 ad . 8.15 C ' ?tbtMcirt5flll 1 1 fn Si Hai U 00 at I 3 ?s 8 IIP t&. 2.5 ' tck jsL Banbella Sine. mtlXiet .... T.WCa ti ijl, U 5S Xnr taitc 4 00 st f!atAc , 11.00 OfterRaU... 8 00 91a HIjiz 4 r-a Pailrtff. lo.WBt 0?.... 4 45 V ivt$ ts e? SchniLjug 3 31 Sa Ctoelaab, Colarnbol, ff tntlaaati nad Salto avott tfnban (See Hut.) RlBfrf f.. Z.S5 abersoa i ..lirSBti Br3t 101. 7 -3" RB0 ffl.... 7.80 BIS f; 13 j 6.55' 5 '0j 63Ii M", . ea euti ico v, ?ti SI.iK.lichtza i? ti. 4. km ' ,ntv7i Har. z.lO. eiQtn 9t.w wrn i - v 9 titt ü , Otzhtoo Didtfio,, Ä. .$.na 5. ,I ttzuch. J.50 Ba - 4.90 I 7.3 11J j lt.SJB .10 ! ttzltch. iouc It 3u Ost ?M i 3 4. t t?:ich . 5.50 , tSgli9.19. Tniy.45Rir ' tStlict. 3."3 i - 5 00 R :i Ugttch. 7.40 I Vsewaatt, Scbiasciil, Ct. oni n. Ehieago kisenbah. Giueinaati Tidiflon. Hntlv.?k . Z Znbtcn ,c. 19 4)ci CtaciBnall IUf 11 33 Sa 'oiCc p. 1 1.45 ia Psft, BUr la 45 na 1 f.6im f fta 3t 8 ??ttß ... 4-3 iBu ttg ich tc llICt Safagttle e.. 4 4S9IB Chicago Didiftoa. P, 9. 7.10 1 JU 4 5 0 . iiciaa OslI . Sa I lÄfiltct u a 1 in Cttfrn tx 6.00 , tafatt Iti . 11 r n ii.Tia I ar a trn - - - C9t 3 aalll I 1 autw fiafanttte ee B.OO f B Jorta tprcl.. 6.4a Mt M.. 6 4 Loganlvott St.. 7.10 8a Zabisaa, Lloowgto rnabBJera Tiseudaz, SMCrrnflkU.. 7.WB w5Cjaa 4. A 1100 OsA R 3 f I tlflllO b aSira 6 ffx. Ugttch 3.10 s CtJC Cptc 10.40 Bb UlADttCfln. 3 X rnt 8 .du 1 OeSttche Didifioa. DiLfißaU XOßl. 9prt. fiXUntt st. .4.100a Paetfts tirti t... 7 30i 9 0uft 3X 10 308 3 liüm !S3ira jip .... 3 5v Oabash, St. L,!s Sc Pacifit. BtC)URaU 7.13 CiR fitlg 1 13 C t ,..10 43 , ct f I Ball. 8 45 SU diRftl I x ex za x Sabiaaa&eltl snb Qtaeeanel Kisinbeh. ... . 7.00 b HeU fati fr 7J3 I Sinciaail gu.,10 83 BtBMictt c . 4.1 Sa I ftail Citre. 4 30 fv ChidaiiliaaiUoaJbSsiblaaaltieifiabcJc aat eta N 9 4.00 Coanttlotamcc 8.85 a RttiL 11.43 0 2ai B ftJUlllO 4S twetnnatt Bcc 4 13 - Maniotaisue vo Svbrllaet. 8.10 ÜB 4.1 ;i.X..p S.MiRin 3abtaaapolll, Deeatar & Epriagfielb. 5Dcc P Slau. 8 30Bm StoaMittn See Ifll aulg Conat. S SCS3 C4Iiaa I CI...10 chnel,ug,el.. 3 SOS Ronttiuma A ttlaottnt...l01Bai all 1 55 Xc Chicago, St. Loni Sc PitUburg. B 13 89 , ich . ,. BP et tUliQ 4.30 a l jtaom oaat 9.10 a SC Xal0e r ue l SV ck 2 moatsBff9ant. 9 00 Bai l tagn . .,.4 Snbtanap.Sct. ZO, LSefter atl...ioji)ir HDI(iaalfl. eoaatagl IX) m 1190000 eztlgui h Chiag Ksate via Kokoo. CU4 Schaa ias tag ll. m C4Utaftrri.luJ6 3a 31 Born. eaailaa... 4.00 fei 3 dp!' 4oa. tntil ... . 3.10 Um 3jlaso9lll aab Ot nti iseabaho Sag Tvtrtr cc. UgU4 75 Bat Bat a Ct 8 Bf. 3.90 stt BCt tx fl P a B flf 0 c j.lfl k 2ocaIBa1fcng(T 10.00 Da, ti c c tSgl S.Z5A3 3aiUaaoIH r 3.40Jlf toau ine e.iujw trnt n tjl... umbb LouUdiZe, fltto ldaatz & Chicago. WLiae MUat9 itgl..ll.i09tm hicas 1. tgl.. 3.355 Ooufl cc .... 3.ÜOa I Wonoa e 9.3 üa M , Stcag. tq. tia sie. 5 Bü......lUOa I f Wall 3 er Sagt mtt , f 8)BfifltlCtl U i,.6Uf Jitgr 9i Bastourf
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Drei alte Jungfern
Novelle voa Detlef Stern. (Fortsedung.) Fräulein Weber wurde roth bts unter die Wurzeln ihrer blaßblonden Haare. Was ist das nun wieder?" fragte sie. Weißt Du. da Deine Frage, so, wie Du sie gestellt hast, beleidigend ist?" (?3 ist mir lieb, wenn Du sie f-n beleidigend haltst; denn das beweist mir, dast Du absichtslos handelst." Also schon wieder Absichten untergelegt!" rief Charlotte mit verächtlicher Handbewegung. Was habe ich denn gethan? Zch'habe die Frau gepflegt, weil Niemand sonst dazu da war, habe die Kinder unter Aufsicht, und das vernachlässigte Haus in Ordnung gebracht, ' und dafür gesorgt, daß dem armen Manne sein Recht werde." Hast Du vielleicht nicht zu sehr her vorgehoben, daß nicht alles in Ordnung, . und daß dem uanne nicht immer sein Recht geworden fei? Ich möchte Dich auch hier bitten, vorsichtiger zu sein. Die Frau scheint es empfunden zu haben, wie ich heute erfuhr." Gut, wenn sie eS empfunden hat. dann wird sie sich zusammennehmen und künftig ihre Wirthschaft in Ordnung halten." j Sie ist noch jung, hat schon das dritte Kindchen und füylt sich wohl nicht . ' . - ganz ihrer Ausgabe, gewachsen. ViS wäre schöner gewesen, wenn Du ihr Vertrauen hattest gewinnen können, um ihr ferner mit Rath und That beizustehen." Aber ich bin ja taglich bereit, ihr bei zustehen; es ist ihre Schuld, wenn sie mir nicht vert'-aut." Man gewinnt das Vertrauen der Schwachen nicht, wenn man ihnen ihre Unfähigkeit stets vor Augen hält und ihnen durch eigene Leistungsfähigkeit zu imponiren sucht, liebe Charlotte," sagte Klara mit lerem Tadel. Jetzt fange Du auch noch an!" rief Fraulein Weber entrüstet. Lag unS von diesem Thema abbrechen, ich bitte Dich, es hat nichts von der gemüthlichen Plauderei an sich, auf die ich hoffte." Gut, brechen mir ab," sagte Klara, welche einsah, daß alles Reden nutzlos sei. Sprechen wir von der Wohlthätigkeitsoorstellung. Ich habe es glücklich erreicht, daß Frau Paulsen Cmmchen sür die pasiende Rolle hergiebt, ja, sie wird sogar die ganze letzte Zeit hier sein können, da Fraulein Vetty so lange für sie nach Grenwitz geht." Tante Vettu geht für sie auf's Land ! " rief Charlotte und machte eine Miene höchsten Erstaunens. Wer hat dies Wunder bewirkt?" Doktor Reichhardt, so viel ich glaube." Fräulein Charlotte zog den großen Mund spöttisch zusammen: Ein mahrcr Wundermanni' Jedenfalls muß ich ihn für unsere Komödie gewinnen, denn sonst bin ich Tina Hegemann's nicht sicher. Weißt Du, daß sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt hat, und den armen Kurt Friedrich? seitdem sehr abfallenläßt?" Sie ist wohl nicht die Einzige, die den stattlichen Doktor gerne hat," meinte Klara lächelnd. Nun, natürlich, die ganze jungt Mädchengesellschaft schwärmt für ihn, und die alte Fräulein Paulsen an der Spitze jedenfalls auch." Er ist ein sehr angenehmer Mann sagte Klara. Dessen Gesellschaft wir heute Abend genießen werden. Er hat Dir wahrfcheinlich gesagt, daß er zu mir kommt ? Klara sah überrascht auf. Ich weiß von Nichts; ich bin ja erst heute Mittag nach Hause gekommen." Ja richtig, und da ich dies wußte, so habe ich Dich nicht eingeladen, was ich sonst gethan hätte. Nun Du aber hier bist, mußt Du auch bleiben und meine Kochkunst loben. Doch da fällt mir ein, daß es die höchste Zeit ist, mich um diese zu kümmern ; Du kommst mit mir in die Küche, nicht wahr?" Klara, welche durchaus nicht überzeugt war, daß Charlotte ihr zufälliges Kommen wirklich so gerne sah, als sie sich den Anschein gab, schützte Kopfschmerz vor und eutfernte- sich unter lebhaftem Pro testiren der Freundin. In ihrem einsamen, behaglichen Zimmer angekommen, saß sie lange, den Kopf nachdenklich in die Hand gestützt; dann plötzlich, alle widrigen Gedanken abschüttelnd, nahm sie schnell ein einfaches Abend5rod ein, ließ die Rouleaux herab, zündete die Lampe an. und setzte sich an ihren Schreibtisch.. Die Feder flog über das Papier; die 'Stunden verrannen; vom nahen Kirchthurm schlug es Mitternacht. Zwei Stunden über die gewöhnliche Schlafenszeit hinaus," murmelte Klara und schob die gefüllteu Bogen bei Seite. Da drehte sich unten knarrend der Schlüssel in der Hausthüre. Es war das erste Mal, daß der Doktor so spät nach Hause kam; war er p lange bei Charlotten gewesen? Siebentes Kapitel. Der nächste Morgen sollte diese Frage lösen. Als Fräulein Waldow itwas spater wie gewöhnlich in den Garten liinabging, begegnete ihr zu ihrer größten Verwunderung der Doktor, welche,' seine Morgencigarre rauchend, im breiten Hauptsteige auf- und niederspazierte. z,Sehen Sie mir nichts an, Fräulein Waldow?" rief er ihr entgegen. Ich bin da, wie ich cehe und stehe, zum Lieb Haber gestempelt morden und probire im Geiste meine Rolle." Nun, die wird Ihnen Tina Hegemann gegenüber nicht schwer fallen," meinte Klara lächelnd. . Schmerer, wie Sie denken, Fräulein Klara! ein fast 40jähriger einer 17jähr'gen gegenüber; es ist geradezu Unsinn! Warum sind Sie gestern Abend davongelaufen; Sie hätten mir so hübsch bei stehen können gegei. diesen Charakter!" Der Ton, mit welchem Reichhardt die letzten Worte hervorstieß, war so komisch, daß Klara laut auflachte. Mein Beistand würd,JHnen nichts genützt haben, Herr Doktor; ich muß Charlotten gegenüber stets die Segel streichen. Sie beherrschte schon als Kind mich und alle ibre S chul kameradinneu i
stö war klüger und energischer, al5 wir alle." Klüger und energischer wie Sie, Fräulein Waldow?" fragte der Doktor mit einem Seitenblick. Sie sind zu bescheiden. Sagen wir anmaßender und herrschsüchtiger, dann haben wir das Rechte getroffen." .Ist dieses Urtheil das Ergebniß Ihres
langen Besuchs?" I Der Doktor klopfte die Afche von seiner Cigarre. Sie meinen, ich bin zu lange geblieben?" - Nicht für Sie, aber jedenfalls für ' ! Charlotten. Heute wird die ganze Stadt davon sprechen, daß Herr Doktor Reich bardt bis Mitternacht bei Fräulein We ber war, und ein neuer Stein sügt sich zu den altcn, sie u bewerfen." Aber es ist nicht meine Schuld," wehrte Reichhardt ab. Ich war zehnmal ans dem Sprunae zu gehen, und inrmer wußte sie mich wieder durch -eine Streitfrage zurückzuhalten" Und auch zu interessiren " unterbrach Klara, ich kenne das." Auch zu interessiren; eS ist wahr. Fräulein Weber ist geistreich, das muß ihr der Feind lasseu. Sie ist scharfblickend und disputirt wie der beste Adoo kat, aber sie tbut es aus Kosten ihrer Weiblichkeit. Ich kann mir denken, daß sich, als sie jünger war, mancher Mann für sie interessir. hat, finde es aber vollkommen begreiflich, daß sich keiner fand, sie zu heirathen. Wir Männer lieben die scharfblickenden Frauen nicht, zum wenigsten nicht die, welche uns mit ihrem Scharfblick zu imponiren suchen." Und doch ist Charlotte sehr geliebt worden," entgegnete Klara, und Sie irren völlig, wenn Sie glauben, daß Niemand sie zu heirathen begehrt hat." In der That? 5 muß ein sonderbarer Heiliger geme,n sein, der es mit ihr wagen wollte." Denken Sie doch nicht, daß Charlottens Charakter in ihrer Jugend so schroff Heroortrat, wie jetzt. Sie' galt damals Allen, die sie nicht ganz genau kannten, für das Urbild zarter Weiblichkeit. Ihre zierliche Gestalt, ihr zarter Teint, das hellblonde Haar und vorzüglich die schönen blauen Augen, in denen Sie noch hausig den milden Blick von ehemals aufleuchten sehen, gaben ih? schon äußerlich etwas unendlich Jungfräuliches. Sie war auch weicher und nachsichtiger in ihrem Empsinden und eS war keine Spur von de.n emancipirten Wesen an ihr, welches sie jetzt zur Schau traat. Sie war vielummorben und sie hat ihre Herzensgeschichte wie die meisten alten Mädchen, von denen wenige ganz ohne Nachfrage sitzen bleiben." Klara sa bei diesen Worten zu Boden und bemerkte nicht den forschenden und zuglich theilnehmenden Blick, welchen Reichhardt auf sie warf. Und ist es unbescheiden, nach dieser He-zenSgeschichte zu fragen?" Dieselbe war dem Doktor ziemlich aleichgiltig; er hätte lieber erfahren, meShalb Klara, die ihm alle Eigenschaften zu haben schien, einen Mann zu beglücken, unverheirathet geblieben fei. Die Geschichte ist hier am Orte Jedermann bekannt, und auch Sie mögen sie missen ; vielleicht werden Sie dadurch nachsichtiger gegen die Freundin gestimmt. Charlotte hatte sich von ihren mannigfachen Bewerbern den hübschesten ausgesucht, einen jungen Advokaten, der wohl schon als Student auf den Universitäten Liebling aller Mädchen gewesen war, auf keinem Balle gefehlt htte, und defsen Gesundheit, als er sich hier niederließ, nicht mehr ganz fest schien. Ein Jahr lang war er auch hier der Ballkömg, trotz aller schmucken Dragonerofsi: ziere; dann erfolgte die Verlobung, und dieser, wie üblich, Gesellschaft auf Gesellschaft. Schon etwas angegriffen und matt hatte der Bräutigam eines Abends spät heimkehrend, das Unglück, auf der Treppe zu stolpern, hinabzufallen und eine ernstliche Rückgradsbeschädigung daoonzutragen. Charlotte war im ersten Augenblicke wie zerschmettert; aber bald raffte sie sich zum Handeln auf. Sie bewog ihre Eltern, den jungen Mann in ihr Haus zu nehmen, und von diesem Augenblicke schreibt sich ihre Lausbahn als barmherzige Schwester her. Ihrem Wunsche, mit dem Gelähmten ehelich verbunden zu werden,, traten die Eltern entschieden entgegen, aber sie gestatteten ihr, sich ganz dem kranken Verlobten zu weihen, was sie auch mit Aufbietung aller Kräfte gethan hat. Bei dieser jchweren und langen Pflege hat sich wohl zumeist die Herrschsucht entfaltet, die im Grunde ihres Herzens verborgen lag. Sie hatte in dem Kranken eine Persönlichkeit, die gänzlich von ihrem Willen abhing, die zu ihr aufsah, wie zu einem höheren Wesen, kein anderes Gesetz kannte, wie das ihre, und somit Alles in ihr nährte und großzog, was bis dahin nur langsam gekeimt hatte, und unter der Hand eines gesunden, willenskrästigen Mannes vielleicht im Keime erstickt worden wäre. Als nach' jahrelangem Leiden der Verlobte starb, betrauerte sie ihn wie seine Wittwe, erschien aber bald wieder in der Gesellschaft, die sie so lange gemieden, und hatte von diesem Augenblicke an schonAlle gegen sich. Dem Einen war ihr Traueranzug zu kokett, die ant exen warfen ihr vor, daß sie die Männer zu sehr anzuziehen suche, von denen auch noch mancher den Versuch gemacht hat, sie ihrem todten Verlobten abspenstig zu machen. Aber Charlotte wollte von Verheirathung nichts wieder hören. Al sie nach dem Tode ihrer Eltern in den Besitz des HauseS und eines kleinen Vermögens kam, sing sie ihre Thätigkeit als Gründerin wohlthätiger Vereine an, und widmete ihre ganze Zeit den hilssbedürftigen Armen, was genügend beweist Daß eS ihr um eine Thätigkeit nach Außen hin zu thun war, die ihr erlaubte, eine Rolle zu spielen," unterbrach sie der Doktor. Habe ich'S nicht gesagt, daß Sie in die Posaune der öffentlichen Meinung blasen würden; Sie sind eben so schlecht ie die anderen." Ja, ja. es liebt die Welt daS Strahlende zu schwärzen, und das Erhabene in den Staub zu ziehen," lachte Reichhardt. Aber sagen Sie selbst, was soll ich von einer Dame denken, die mir sagt: Wir haben jetzt wenig Kranke, Herr Doktor, der Herbst ist eine günstigere Jahreszeit. Ich freue mich .auf die Ok t tobertage, wo daS Kartoffelsammeln anaebt: dann erkranken die Leute i
Massen und es gibt Arbeit. Sie freut sich, daß die Menschen krank werden, damit sie Arbeit bekommt, daS ist doch ein Egoismus, wie er mir noch nie vorgekommen." Sie müssen daS nicht wörtlich nehmen," wehrte Klara ab. Ich wüßte nicht wie ich es anders neh, men sollte. Dieses Helfenwollen um jeden Preis ist mir verhaßt, und ich habe deshalb auch eine Bitte unterdrückt, die ich an Fräulein Weber richten wollte. Darf ich mich mit derselben an Sie wenden, Fräulein Waldow?" Wenn die Erfüllung derselben in Charlottens Gebiet gehört, fo verspreche ich Ihnen nicht im Voraus Gewährung ; ich mische mich ungern in ibre Angelegenheiten, und ich glaube, uur mein gänzliches Fernhalten von allen Vereinen und von jedem Werke der Barmherzigkeit ist die Ursache von unserem ungestört guten Einvernehmen." Ihr Fernhalten von allem, wag wie Öffentlichkeit aussieht. Fräulein Waldom; daß Sie im Stillen Werke der Barmherzigkeit üben, weiß ich seit gestern." Sie waren vielleicht bei der alten Felten?" fragte Klara erröthend. Dort war ich. und habe einen langen Lobgesanz über Sie mit Vergnüqen gehört." Die gute Alte! Sie macht viel zu viel Wesen von der Kleinigkeit, die ich für sie thue. Aber nun zu Ihrer Bitte." Haben Sie je von einer verwittweten Pastorin HarmS gehört, die mit vier Kindern in einem Häuschen vor dem Tbore lebt?" (Fortsedung solgt.) LandwlrthschaftlicheS. Das Heuen und Einernten. Unser Klima ist ein so verschiedenartiges, daß die Daten sür daS Mühen von Gras und Getreide in selbst nicht weit von einander entfernten Gegenden sehr abweichende sein mögen. Das Reifendes Getreides geht gegendas Ende zu seh.' schnell vor sich. Jeder erfahrene Farmer hat seine eigenen Ansichten in Betreff des besten Zustandes, in dem sein Weizen gemäht werden sollte. Einige ziehen es vor, das Mähen vorzunehmen, wenn die Körner noch im weichen Zustande sind, andere verschieben es, bis die Körner sich erhärten. Wo eine große Fläche gemäht werden muß, ist es wohl besser, wenn einige Tage zu spät begonnen wird. Wenn Heu verkauft werden sll, kann das Gras länger stehen bleiben, als wenn es für den eigenen Verbrauch bestimmt ist. Die Käufer wollen es so haben. Das Absterben der Gurken und Melonen zu verhüten. Gurken und Melonen sterben nicht selten im Sommer bei anhaltender Trockenheit und warmer Witterung ab. Um dies zu verhüten, wird bei Mistbeetgurken und Melonen vielfach das Verfahren angewandt, dieselben auf kleine Lehmhüget zu pflanzen. Die Pflanzen faulen hierbei nicht so leicht durch das unvermeidliche Bespritzen . und mehrmalige Vegießen in der Woche und zeichnen sich durch ein gleichmäßiges Wachsthum von Anfang bis zu Ende aus, bringen deshalb auch .mehr Früchte und sind gegen Temperaturveränderungen viel widerstandsfähiger. Damit dieser Lehm aber durch das stete Spritzen und öfteres Gießen nicht allzu fest oder hart wird, mischt man denselben mit feiner Holzkohle. Hierdurch erreicht man auch, daß der Lehm eine gleichmäßige Feuchtigkeit behält. Dieses Kulturverfahren hat noch den weiteren Vortheil, daß die Gurken wie Melonen früher Früchte ansetzen und eine längere Lebensfähigkeit behalten. Gegen Kopfschmerz. Ist mit Kopfschmerz groe Hitze auf dem Gehirn verbunden, so erfolgt bald Erleichterung, wenn man frische Petersilienmurzeln, nachdem sie gewaschen sind, klein und saftig stampft, in einem losen Tuche auf die heiße Stelle legt und solches, wenn es anfängt, warm zu werden, mit einem frischen, kalten Aufschlage wechselt. Zur Hühnerzucht. Alte Hühner von jungen zu unterscheiden. Bei dieser Unterscheidung spielt die Farbe der Füße eine sehr wichtige Rolle. Je dunkclgelber (apfelsinenfarbcn) diese sind, desto jünger sind die Hühner. Bei hellgelber Färbung sind sie auch noch ziemtich jung. Je mehr doch die Farbe sich dem Schwarz nähert (grau, graublau), desto älter ist das Geflügel. Hausapotheke. Leute, die von Apotheke und Arzt entfernt wohnen, sollten für die heißen Sommertage einige Arzneimittel im Hause haben. 1. Ein Fläschchen mit Paregoric (DosiS 10 30 Tropfen auf Zucker oder in Wasser). Bei Leibweh, Durchfall, Magenfchmerzen ist dies ein vorzügliches Mittel. Bei Kindern wendet man allerdings nur einige Tropfen an. 2. Dover'fches Pulver. Die Dosis für einen Erwachsenen ist 10 Gran. Dasselbe ist ebenfalls bei Leibweh, Durchfall ,c. ein gutes Mittel. Z. Kampfer-Spiritus. Derselbe leiste als EinreibungLmittel bei Schwächezustanden, Gliederschmerzen, Ohnmacht . gute Dienste. 4. Hoffmanns Tropfen. Dosis 10 20 Tropfen auf Zucker bei Ohnmacht, Herzbeklemmung, Magenkrampf zu geben. 5. Senfmehl oder Senfspiritus, um schnell ein Zugpflaster bereiten zu können bei Leib-, Magen- und Wadenkrämpfen. 6. Eine Flasche Brandy oder guten Nothmein (gut im Arzneischrank zu verschließen), um im Nothfall ein Stärkungsmittel zur Hand zu haben. 7. Kalkwasser. Dasselbe wird mit
Milch vermischt, kleinen Kindern bei Durchfall zu trinken gegeben. 8. Tannin. Eine Messerspitze voll mit Wein, Syrup oder Zucker vermischt bei .Durchsällen zu geben. Man kann dasselbe auch mit ein wenig Chinin und Dover's Pulver vermengen. In der Hand es Vorsichtigen können solche Hausmittel viel Gutes ausrichten und manche große Ausgabe ersparen. Unvorsichtigkeit dagegen im Handhaben und Herumstehenlassen solcher Arznei Mittel kann Unglück anrichten. O t, langt Mucho' Lest Havani a Cigrs"
Vem NuSlaud,.
Ein Prozeß wegen zwei ous beschäftigt gegenwärtig, wie dem yGaulois" aus San Sebastian gemel bet wird, das dortige Gericht. Der Portier der Plaza d'e Toros" alldort, ein Mann von gewaltigem Umfang, Namens Arruabucna, wollte wissen, wi viel er wiege, und bestieg deshalb die Platform einer automatischen Waage. Er mochte aber das Zwei-Sous-Stück durch die dafür angebrachte Ocfsnung werfen ganz vorschriftsmäßig die ge wünschte Auskunft erhielt er nicht, da der : Zeiger kein Gewicht über 130 Kilo- ! gramm anzeigt. In Folge dessen glaubte Arruabucna betrogen zu fern und verlangte von dem Eigenthümer der Waage seine zwei Sons ; da ihm aber dieser den Betrag nicht zustellen wollte, machte er einen Prozeß gegen ihn anhän öig. In der russischen Kreisstadt Uglitsch im Gouvernement Jaroslam wuree wie russische Blätter berichten vor Kurzem der Gedanke angeregt, eine einst vsn dort nach Sibirien verbannte Kirchenglocke wiederum auf ihre frühere Stelle zurückzubringen. In Uglitsch war es, wo Demetrius, der jüngste Sohn Iwans des Schrecklichen, am 15. Mai 1591 auf Befehl des späteren Zaren Boris Godunoff ermordet wurde. Als der Meßner und der Küster an der russischen Kirche des Ortes von der Blutthat Kunde erhalten hatten, stürzten sie in das Glockenhaus und begannen Sturm zu läuten. Da lief das Volk zusammen und ergriff die Parteigänger Godunosf's und erschlug sie mit Steinwürfen. Zar Godunoff aber ließ seine Gegner ergreifen, verurthcilte Viele von ihnen zum Tode und schickte den größten Theil der Einwohnerschaft von Uglitsch nach Sibirien. . Das Loos der Verbannten theilte auch die Glocke, welche zur Rache des Mordes aufgerufen hatte. Zuerst bekam sie die Knute, dann wurde ihr das Ohr abgehauen und schließlich wanderte sie in die Verban: nung. Nach 300jährigem Exil soll sie nunmehr in ihre Ehren wieder eingesetzt werden. Den Autographensamm, lern winkt eine neue Errungenschaft. Nachdem daS einfache Sammeln von Un terfchriften und eigenhändig aufgezcichne-. ten AuLfprüchen berühmter Männer und Frauen aus der Mode gekommen war, grassirte durch längere Zeit der Auto; araphenfächer. Letzterer kam zum Vorscheine, wenn arglose Zelcbritäten gar nicht auf ihn gefaßt waren; Fächer, de: nen man solche Tücke nicht zugetraut hätte, entpuppten sich im gegebenen Moment als sür Autographen bestimmt es gab Berühmtheiten, die schier auf allen Fächern zu Hause waren. Jetzt ist eine bedeutsame Neuerung eingetreten: das Autographen - Tischtuch will sich durchsetzen, und es wird ihm das wohl auch gelingen. Besagtes Tischtuch ist der Länge nach mit einfachen Linien bestickt, zwischen denen sich Raum sür den handschriftlichen Schmuck sindet. Man unterschreibt sich mit Blaustift, die Schriftzüge werden von dem Faden der Stickerin verfolgt und schließlich sieht das Ganze wie eine Massenpetition aus. Wer Lust' hat, giebt außer seinem Namen auch irgend eine Sentenz so er über eine solche verfügt. Die Neuerung ist origincll, aber sie bringt einige Schwierigkei: ten mit sich. Wenn ein Autographensammlcr einen hervorragenden Zeitgenossen um einen Beitrag bittet, muß er ihm daS ganze Tischtuch in's Hzus senden und um dessen Retournirung ersu-. chen, ein Verfahren, das zur Hebung des Postpackctverkchrs immerhin Leitragen kann. Der Konig von Belgien hat dem Justizministcr Lcjcnne den Auftrag ertheilt, für den Beginn der kommenden Kammertagung einen Gesetzentwurf, betreffend die Schaffung eines Staatsraths für das Königreich Belgier vorzubereiten. Die Aufgabe des Staats-, rathes soll eine doppelte sein: vor Allem die juristisch klare Redaktion aller Gesetze zu überwachen und der Regierung als ausschließlich berathende Behörde in allen Fragen zur Seite zu stehen, in de: nen sein Rath eingeholt wird. Den Anlaß zu dieser neuen Einrichtung im Verwaltungölebcn Belgiens gab die Wahrnhmung, daß viele wichtige belgisch Gesetze im Amtsblatte in einer Fassuno erscheinen, welche bei ihren Verfassern so" wohl Mangel an stilistischer Gewandtheit, als an juristischer Genauigkeit errathen lasseu. Die Folge davon ist, daß viele Gesetze zu verschiedener Auslegung führen, mißverstanden oder gar nicht ausgeführt werden können. Deshalb besteht der König auf der Schaffung des Staatsraths, in welchem er auch sonst, da er aus den hervorragendsten Juristen deö Landes bestehen wird, eine werthvolle berathende Körperschaft zu gewinnen hofft. Die ungarschen Gemein, oen Margiticza, Dobnicza, Jlaucsa, Sandorf, Uermenyhaza, Margitta und Zichndorf hatten jüngsthin unter einem furchtbaren Hagelwetter zu leiden. In Sndorf hat das Hagelwetter eine halb Stunde lang gewüthet und hinterließ eine futzhohe Eisschichte. Die Saaten, sowie auch der Mais sind total vernichtet, zahlreiches Vieh ist zu Grunde gegangen, beinahe alle Dächer dieser Gemeinde sind vom Orkan herabgerissen und zertrümmert worden ; bis jetzt hat man in der Gemeinde drei Todte gefun den. Das Elend ist unbeschreiblich. In Szt.-Mihüly wüthete nur der Orkan ohne Hagel, doch hat derselbe nahezu die Hälfte der HausdLcher weggetragen und dadurch auch einen enormen Schaden verurfacht. Schrecklich wüthete der Orkan an dem Theresicn-Kanal, die dort beschäftigten Kubik-Arbeiter haben furchtbar aelilten; die Baracke wurde gleich j von dem Orkan vernichtet, daher die Ar ' men ohne Zufluchtsstätte waren. Durch das Unwetter wurden unter diesen drei j zehn Personen getödtet und zwanzig schwer verwundet. Auch drei aus der Weide gewesene Viehhalter wurden ge , tödtet. In der Gemeinde Ucrmenyhaza sind ebenfalls mehrere Todte ;n beklagen. 1 Der Hagelschlag dauerte in Sndorf beir...". ns cm: i. rv.. 5. . . lausig sj .uiiiimni. 311 oen angesuyr ten Gemeinden ist für dieses Jahr keine Ernte zu erwarten, da Alles von de, Erde weggefegt wurde.
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Points Lima, riqoi, Sldaey, Troy, NORTHERN' OITTO.
Parlor Car on Day Trains; Slr?proa Night Train, Ml. . .
CIIAS. H. ROCKWELL, GenI Pass'r mnd Ticket Afttb FeukL-?T!zrm-Siguale. 4 vennfs!anta ub Vi artet. ( nzksh Oi'ernhau,. 6 OÜ'Strasje cnfc fltw fort. 7 ooel unö RiHigau eirctt. I 5! Iersea.CnL!t ud VagaiZuien tu,. 9 Oinfton neb RordStrai. II tttu?t4uorttet itigfuei Texart, IX affsZuüeU ve. ea(e Rodle tr. 18 ffrlamie Ctt, un Fsrt 3cg"t Rt. II es Zersk? anb ?o?t Wz..e Xcenui. 15 Qeru trtr. untSSaRactr.fcttl 1 hristts Eu. und 9t?; Zu. 17 Park Zre. uri SüUtr C:r. 18 Sa?. Ci. uni aU-ii fcc 13 rcher und Lndn Sir. Iß Sft und S.eitnte St,. 124 ladasa und Sttrent? 9 !,. Uil Rfrtftiana eielxnii itr. US anbei li.ant L.' tc'r ?? ' 117 Columbia und 11 Srt 1 CHfal Rri. ur.b latc eti 1 tLtntlur.et.3.lliU. 131 Clatacta an tt 5ir.n T-U, IS1 Kcdäxten und r.Xii et: IM kolege ve. ar.r nu IH 63Bi Rs. ftlcar frt. IM Celaffiore rtb Ktiaaj cu. 137 Aeuunan nnb 8 tr a et. Zoe etf., Nh, J?j?o. M Vennfylvinia d Vrstt Et,. Z4 Meridian und Z Ttr. V ..ngme Hou'e JlC9 .... 2 Rftsft5Vi und St. S!c:t i... S7 gatnotl und R141;on tS fcr.nfclronla Ctr. uat 8 tu M isfinxxi und Cierte Ctr. 213 X nre.lse ütSiatt 6;t. 11 f eurii;ca.Ua und Atic,n cti. 214 2nik und l-txit -t Cii. 214 Fittigen Ooisenhcuk. 216 ZerneRee und 1 ii 81 3Man so. Nd r:ltBn eu. N ZNdian u'd L.-l .Lt Zlx. ti Ccltforric anb ütrafnt tt, 15 Slot Ki ! f et: EN. IS SÄiiatsa ril. uns et. 4fa:r t, 87 eictt.c'p'.-ii. M Elan if;:rJ Ct, ti H'L?N ... 112 Lee Z aab j' Ctt. 818 reu er Ziiitt a tlüizit ;ai ö.-cratk c:t. 41 Saasitnwn, nai Ee zu. iS ft!ifccr? uaö öifjirciOB ei U tftd Nes ittl ftti. 45 eridis ad Eäafjtnilon et:. 2Str.ci! und C5u et?. 47,sne? na fttaivireim et 43 Ä.i;n'4 Zontcn;: ii 2aaaci;, ia r:if,o-Et um arvlon en. ili K5Wifr?i ib rra!a?5 ?tt. 41S 4"Jrri5 unc Ifcur$ ai 3- W. . Motinfe cu;. Ii atsaeSiur.. 4i4 Ki:a Ärt und fiatltral . 51 u.. v. (M(lt,t t,U 52 iilicü4jiB5 fccuifliina Cii c öt,i unj lc.äis9 Vtt. st4 le3 enc C:a5 :. fco eaaifiM na Otorpta Ct. 57 RctU:ä4 nd Kev e:r. M ratifoB ftee. Ld Ksni et 8 WortlJB ct. bn lCjtnv ctr Bli &ti ua ?5ecd 518 Aentals ve. und NettiA 514 natea um &omi tti (16 Jllwoi tis ans 9 17 Vttxii und 25:cctcj rti. 518 tsftsftrri ud Henry B19 Tevneffee und ätteCart 621 üXenttan und Palmrr. 522 Uorriöstr und urteitahn 1 e?outh netze Z0elaaar tr. 82 fStncicissnta und Souiftana t 8t Iilaioare aad SScteria ctr. M eft uad rtSart Ctr, M iqszrza ad ri::t:r.3 Set. CT Cltg'.n'c ve. Crobfiaa 0 68 OS nd CMn erir. ei CianfBlscuis öir. uns ßcit'o ,e. il raeJfernart und 2es3)na Bit. 613 Satt un ßincol La 614 Meridian uns out& bis Noble und Coutb 617 New 5lrse, und tUxxil 71 Btrtirua tr. rat ja ett. 72 Oll' t 9cstt4 ti:. 78 t?et5tae,toe und fnla ctx. 74 Benjrm ,d veoicia fftr. 7Lfio,eZ See. und Vxnt. ri hsob und rats et. . 78 eiXgtrtaSce.sB DiLsn. 7 welcher ß. und DiIen. 71 trat und Vrolvett Sifc 718 0ßUT5 ve und Eaattl ti. V.4 SStOoo sah O'oe Cti. 7x6 Deutsche Wai'enhau. 719 Laurel und Orange 718 yelkn URd eeeczer Zit. 61 rtter'-eBi ?rti ?tx. 82 SasZwgtsn and lelarare kr. 88 DU end JibtI (Str. 84 , miotl an Zvaatts t to Xaa83BCTctBlr.tlslt. tS Bit. taate rseaal. 87 Orteatal or ashington eti. 89 stauen eflngntft. 812 o. chlauS'ban. Oft Bas(taUaBtat 818 artet m ftslU etr. X14 Dtlo nd Harveg f5tt. 821 Pan Handle Chor 823 W:eott nud artet 824 Tacket und Dorlea etate Ctx 9i 0craian atze veNdian 6it. V3 nertdtan an Otstaia etiaie. euer au, 1-2-1 Und asten triederivlt, ,reUer.lar 8-8 Signal für ?euerDrua Drei Slkae.Dm ad. öls Släse 1 Cdt Vittaa ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed Hne of ad vei tising in American papers hy addressing Geo. P. Rowell 8z Co., Nwpper Advairtising Bureau, lO Spmee St., New York. Vod !Ootw tot 200-Pa Paus!)iait,
