Indiana Tribüne, Volume 11, Number 323, Indianapolis, Marion County, 9 August 1888 — Page 2
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uvmuu ccnuuut Erschein FigliH nd SVNslkgs. ie täglich t.Tlibün- loltt durch dkn Träger l2 lentl vtt Woche, di SgnntagI..Tridane b Ccnt9 vtt ZZoche. Veid infamsten 15 Ötntl der tä ttent per Konat, Per Poft zugeschi in Vorauttejahlung 6 xer Jahr. QKttx 140 S. Marvlandür. Indianapolis, Ind., 9. August 1883. OoUS Hochschulen in Dünemark. Die Vauern-Hochschulen in Dänemark gehören zu den interessantesten Erscheinungen auf dem Gebiete des modernen Schulwesens. Der mächtige und roeit verzweigte deutsche Bitdungsverein hat im letzten Jahre seinen General-Sekretär, Herrn WislicenuS, nach dem nordischen Nachbarländchen geschickt, damit derselbe diese Anstalten eingehend studire und prüfe und einen ausführlichen Bericht einreiche. Diesem Berichte, der uns in Broschüren - Form oorliegr, entnehmen wir folgende Daten: In Dänemarck bestehen nicht weniger als 70 (60 kleine und 10 große) BauernUniversitäten, deren größte, Vallekilde, 200 männliche und 100 weibliche Studienbeftizzene zahlt. Andere sind in in Testrup, Nöokilde auf Moen, Hjörlunde u. s. w. ; man hört dort Vorlesungen über doppelte Buchhaltung und Wechsellehre, Berfaffungs- und Gesetzeskünde, organische und unorganische Ehemie, Phvsik, Magnetismus und Elektrizität. Man treibt dort Geschichte und Geographie, Literaturgeschichte und Grammatik, höhere Nechnungsarren, englische Sprache, Planimetrie, Turnen und Schießen, Singen und auf Gott vertrauen, Gesundheitspflege und HauZlzaltungskunde (für Mädchen), Vaukonfmiftion, Ackerbau und Scekunde. Und zu alledem lernt man Altnordisch, die isländische Sprache, und der Bauer liest die Edda und lauscht den alten Göttersagen Wer aber hat als geistiger Erzeuger diese großartigen Einrichtungen geschaffen? Der glaubensfrohe dänische Bischof Grund twi g, der das Wort ausgesprochen: Die Schrift ist todt, das Wort ist lebendig ! Glückliches Land, wo man von der Erweiterung des geistigen Gesichtskreises keine Gefahr für das religiöse Leben fürchtet. Die Vauern-Hochschulen stammen aus den Vierziger Jahren, die zu Askow ist bereits vierundoierzig Jahre alt. Von einem Kieler Professor zu Sorö (Schleswig) 1844 gegründet, wurde sie 1864 in Folge des Krieges nach Askow in Jütland verlegt. Die Hochschule zu Vallekilde dagegen hat der einstige Missionär und spätere Hauslehrer bei einem Pfarrer, Kold, geschaffen. Im Jahre 1648 richtete er ein Häuschen mit zwei Stuben zur Volkshochschule ein. Er zog die Lauern heran, indem er sie auf praktische Vortheile aufmerksam machte; er hielt ihnen Vorträge und Abends, während sie sich ausruhten, brachte er ihnen noch allerhand gute Gesanken bei. Das heutige Vallekilde zeigt eine besondere Art von volksthümlicher Universität. Die Vortrage (Geschichte, Religion, Geographie, Literatur u. s. m.) werden ergänz? durch einen großartig ausgebildelen Hauöfleiß:Unterricht. Da wird geschlachtet, gebacken, gekocht, das Feld bestellt und Vieh gezüchtet; da gibt es eine Seemannsfchule, eine Hausfleißschule, eine Schule für Vauzeichnen, Zimmerei und Tischlerarbeit. Hier sieht man," sagt Wislicenus, seine schläfrigen oder langweiligen Gesichter, denn Hand- und Geistcsthätigseit wechseln beständig mit einander ab. Ungefähr die Hälfte der Schüler auf Vallekilde sind Handwerker; zwischen ihnen sieht man Vauernsöhne von 18 und abgearbeitete Häusler" von 40 Jahren. Nödkilde auf Möen ist elegant eingerich tet, von einem reichen Manne gestiftet und gebaut. Meist aber sind diese Anstalten einfach ausgestattet: Die Bänke siud den Kirchenbänken ähnlich, die Zimrner getäfelt und mit Karten und lehrreichen Abbildungen behängt. Die meisten Besucher sind Xtxlt und Mädchen," d. h. Aauernsöhne und Knechte, sowie Vauerntcchter, Kinder, ländlicher Handwerker, und der vierte Theil der Mädchen ländliche Bräute. Ja wchl ! Das Necht, die Hochschule zu besuchen, haben die Bauernfrauen in Dänemark für ihre Töchter glücklich erkämpft. Die fortgeschrittenen Vauernjünglinge verlangen dort von ihren Gattinnen, daß sie auf gleicher Bil'dungshöhe mit ihnen liehen, Damit c sich (rote der damiche Schulmann Marholin sagt) mit einander aussprechen können, was doch selbst bei dem gebildeten theile des deutschen Vol kes nicht immer das leitende Motiv in der Wahl der Lebensgefährtin ist." Die meinen Schüler stehen zwuchen 20 und 40 Jahren. Was sie hintteibt, ist eine Halbre5lgloje Ehrfurcht vor dem Buch wesen, wie vor einer geheimnißvollen Macht. Der danilche Bauer hat lim äug den Predigten seiner politischen Führer längst gemerkt, daß Wissen Macht ist. ES ist derselbe Glaube an einen untrüglichen geistigen Besitz, jener Glau be, der im Reformationszeitalter Tausende von Söhneu des Volkes, besonders des kleinen Burgerjtandcs m die Tret mühle der gelehrten Schulen und in das Landstreicherleben der fahrenden Schüler zwang. Der Geist dieser Volkshochschulen ist ausgezeichnet Strafen gibt es nicht, eine fühlbare Aufsicht wird nicht geführt. An den Stunden Theil zu nehmen, ist Niemand gezwungen, und trotzdem ist der Besuch derselben tadellos. Was die Leute mit nach Hause nehmen, ist der er eiterte Gesichtskreis, die rege Theil nähme an allem .Guten und Schönen, und ein Gefühl sittlicher Würde ; was keinen Bußpredigten, keinen Eidabnah men, keinen augenverdrehenden MäßigkeitSaposteln gelungen, das haben diese Anstalten fertig gebracht: Die Trunksucht und das Fluchen, diese beiden Nationallaster der Dänen, haben auf dem Lande in Dänemark sajt ganzlich ausge bort!"
So weit WisticenuS. Man vergleiche nun mit diesen Anstalten die Bestrebungen, die sich hier in Amerika breit machen! Unser Volk hat gewiß das gleiche Bedürfniß nach Bildung wie das dänische, trotzdem soll hier sogar die Volksschule, welche doch nur die allernothwendigsten Kenntnisse zu vermitteln hat, in ihren Leistungen herabgedrückt auf die sprichwörtlich gewordenen drei R beschränkt werden. Wohin würden wir kommen, wenn solches wirklich gelänge! Und nun erst gar unsere Hochschulen! Gibt cS nicht Tausende von steuerpflich-
tigen Bürgern, denen sie ein Dorn im Auge sind ja ! die ihnen das Recht deS BenehcnS gerade; absprechen? Wahr- - - e c t ' 119 : es iji an oer Zeir, oan auaj 0 uns etwas Rechtes geschieht, um das Volk zu erleuchten und ihm für den hohen Werth der Bildung das Verständniß zu erschließen. Darum nnmen Vereine, welche dieses hohe Ziel verfolgen, mit ; allen Kräften unterstützt werden. Wir haben solche Vereine, wenn auch nicht viele. Aber was bei uns gegenwärtig j tx)t als leuchtendes Flammchen brennt, muß zu einem lodernden Feuer angefacht werden, an dem nch alle Rachtvogel" die Krallen und Flügel verbrennen. Eine gefahrvolle Nacht. Seit ihres Lebens werden Capitan Rsbert Ricaby und sein Sohn, sowie zwei Matroien, welcher wahrend des Gewittersturmes am 3 August etwa IS Mei len von Ehicagoer Hafen in ihrer v)acht Rambler" vom. Unwetter uberrajcht wurde, an die qnalvolle9!acht denken, die sie im Segelrierk des umgekippten Fahrzeuges hangend, im Mlchlgan (ee verbrachten. Sie hatten es versäumt, als am Nachmittag der Himmel sich mit schwarzen Wolken bezog, die Segel zu reffen und kaum waren die ersten Windstöße über ihnen dahingebraust, als ein orkanarti ger Sturm mit voller Wucht die ausgespannten Segel traf, den Rambler" auf das Bugspriet stellte, daß Stern und Nuder hoch in die Luft ragten und das Schiff dann aus die Seite warf, ein hilfloses Wrack mit zerrissenem Takelwerk. Eapt. Nicabn, sein Sohn und ein Matrose, welche auf dem Vordeck gestanden hatten, wurden in die Fluthen getchleudert und konnten sich nur mühsam durch die brausenden Wogen und den Regen, der ihnen ins Gesicht gepeitscht nrnrde, ihre Augen blendend, zu dem Wrack durcharbeiten. Der zweite Matrose war, als die?)acht umkippte, unter Deck gewe sen. Seine Lage in dem engen, sich schnell mit Wasser füllenden Raum wax mindestens eben so verzweifelt, als die seiner in den ee geschleuderten Unglücksgenossen. Doch verlor er die Gcistcsgegenwart nicht. Bis zum Hals im Wasser stehend zertrümmerte er mit der Faust ein in der Seitenwand des Schisfes sich befindendes Fenster mit starkem GlaS und kroch durch die srciaewordene Oeffnung hinaus auf das Schiff. Allein die Angst und die Anstrengung hatten ihm so zugesetzt, daß er sich nicht auf der glatten chissswand zu halten vermochte. Er glitt über den Kiel ins Wasser hmab und schne um Hilse. Die Kameraden vernahmen trotz des Brausens des Sturmes seinen Hilferuf und obwohl sie den Verunglückten nicht zu sehen vermochten, gelang es ihnen doch, ihn wieder heraufzuziehen. Da hing NUN die qan:e Besatzung im Segelwcrk. Die See fchlug fortwährend über den Schissbrüchigen zusammen ; kein rettendes Schiss nahte, nur aus weiter Ferne sahen sie die Lichter vorüberziebender Fahrzeuge, bis zu denen ihre (stimme nicht drang. Endlich brach der Tag an. Die Sonne beleuchtete die bleichen Gesichter der Erschöpften und den dunklen EchlfsSrump und nun kam auch bald ein Schleppschiff, das die Schiffbrüchigen aufnahm. Der iunge vcicaby wardem Tode nahe, als die Rettung kam und mußte von seinen Kameraden über Wasser gehalten werden. Die oi 2tue werden die ausaestan, denen Strapatzen bald verwunden haben, die Nacht aber sicherlich nie vergessen. Leutschlündlj kie SrdettSlöhne (AuS bet .Hamb. Sieform." o. ic Lohnstatistik, welche die Berufs -0 1 Genossenschaften aufstellen müssen, um danach ihre Umlagen zu machen, hat nebeniei noch den Vortheil, daß man da raus die Höhe der Durchschnittslöhne in den einzelnen Industriezweigen erkennen kann. Die Betrachtung ist allerdings keine besonders erfreuliche ; denn es ergibt sich daraus, daß gerade die Tertilindu strie, welche sich der größten Schutzzölle erfreut und leider in dem Nuf steht, die längste Arbeitszeit zu haben, die niedrigstcn Löhne hat, die fast überall unter dem Durschschnitt stehen. Nehmen wir die 02 Genossenschaften zusammen, welche im Jahre 1886 bestanden, so ergibt sich für jeden berufsgenossenschaftlich gegen Unfälle versicherten Arbeiter ein Durchschnittslohn von 659 M. ($150) jährlich. Ueber diesen Durchschnitt steigen von 62 Vcrufsgcnossenschaften nur 35. Rechnet man aber die Ziegelei- und die Zucker-Verufsgenossenschaft ab mit 394 bezw. 262 M. jährlichem Durchschnittslohn, weil der Betrieb in diesen Genossenschaften sich nicht über ein ganzes Jahr erstreckt, so ergibt sich für die übrigen Gcnossenschasten ein durchschnittlicher Jahreslohn von 670 M.j ($160), den von den übrig bleibenden 60 Genossenschaften nur 32 überschreiten. Bei den Verussgenossenschakten, deren Bezirk sich über das ganze Reich erstieckt, kann man die Höhe der Löhne in den einzelnen Landestheilen nicht nachweisen; aber daß in derselben Industrie der Lohn ein viel niedrigerer im Osten ist, als im Westen, sieht man bei den Verufsgenossenschasten, die geographisch abgegrenzt sind. Die sämmtlichen Eisen- und Stahlgenossenschaften weisen z. V. einen durchschnittlichen Jahreslohn von 862 Mark auf, während der höchste Turchsmnittslohn: bei der Süddeutschen Eisen- und Stahlgenossenschaft 104 Mark, der niedrigste: beider Schlesischcn Eisen- und Stahlgenossenschaft 567 M. beträgt. Unter dem allgemeinen Durchschnitt von 670 Mark steht nur die letztgenannte der Eisen-und Etablaenossenschaften. während den be-
sonderen Durchschnittslohn der Eisenindustrie von 862 Mark nur drei von den acht Gcnossenschasten derselben überschreiten: die Süddeutsche Eisen- und Stahl-, die Rheinisch-Westfalische Hüt-ten-und Walzwerk- und die SächsischThüringische Eisen- und Stahl-Berufs-genosse-schaft. Sogar die RheinischWestfälische Maschinenbau- und Kleineisenindustriegenossenschaft, die doch mit der anderen rheinisch - westfälischen Genossenschaft in gleichem Bezirke liegt, hat niedrigere Löhne, nämlich 826 gegen 953 Mar'.
Die sämmtlichen Holzberufsge-I ? 5 5 k r. r -" ! n 0 1 1 e ,1 1 ci) a s r e n yaoen einen urcyschnittslohn von 645 Mark aufzuweisen, stehen also unter dem allgemeinen Durchschnittslohn von 670 Mark. Nur eine der vier Holzindustriegenossenschaf teil, die bairische, erhebt sich mit 799 M. Durchschnittslohn über den allgemeinen und den besonderen Durchschnitt. Dann folgt die füdwestdeutsche mit 662 M.. die norddeutsche mit 624 M. und die sächsische mit 601 Durchschnittslohn. Auch die sämmtlichen zwölf Bau-gewerk-Gcnos'senschaften stehen mit ihrem besonderen Durchschnittslohn von 53 t M. unter dem allgemeinen Durchschnitt vorl 670 M., den nur fünf dieser Genossenschaften überschreiten: die hamburgische mit 1025 M., die mürttnnbcrgische mit 962 M., die nordöstliche mit 784 M.. die hessen-nassauische mit 739 M. und die rheinisch-westphälische mit 695 M. Ueber dem besonderen Duräzschnittslohn der Baugewcrke stehen noch die bairische mit 618 M., die südwestliche mit 616 M., die thüringische mit 586 M. ; unter diesen Durchschnitt stehen die übrigen vier, am niedrigsten die sächsische mit 383 M. Die niedrigsten Löhne weist aber die Tcrtilinduürie nach, die mit 575 M. Durchschnitt noch erheblicher, als die Baugewerksgenossenschaften hinter dem allgemeinen Durchschnitt zurückbleibt, zumal wenn man bedenkt, daß im Baugewerbe die Arbeit uicht das ganze Jahr andauert, jedenfalls nicht einmal die 47 Wochen erreicht, welche das neue Armenpflegegesctz, auch Alters- und InvalidenVersicherung genannt, als Jahresleistung fordert. Ueber dem allgemeinen Durchschnitt von 670 M. steht mit ihien Löhncn nur eine einzige der Tertilgenossenfchaften: die elsaß-lothringische mit 746 M. Ueber den besonderen Durchschnittslohn der Tertilgenossenschaften von 575 M. erheben sich nur die rheinis'ch-west-fälische mit 618 M. und die Seidengenossenschaft mit 587 M. ; die süddeutsche mit 549 M., die norddeutsche mit 538 M.. die sächsische mit 535 M., die schlesischcn mit 5J30 M. und die Leinengenossenschaft mit 462 M. durchschnitt!!chcm Jahreslohn gehen beinahe unter die schlechtesten Baugewerksgenossenschaften, bei denen die Arbeit höchstens dreiviertel Jahr dauert, noch hinunter, während die Ttttilindustrie bekanntlich die längste Albeitszeit hat. Da begre?st man es allerdings, daß wesentlich die Frauen u, d Kinder sich dieser Industrie zumenden; tenn bei solchen Löhnen könne männliche Arbeiter nicht bestehen. VomJnlande. In der Stadt New York vohnen nicht weniger als 479 blinde Veteranen, welche je H40 Pension per Nonat erhalten. A m L a k e M 0 h e g a n in N e w gork ist die fünf Meilen von Peekskill belegene Sommerwohnung von Richard V. Horn abgebrannt, und der Großva!er des Besitzers, der achtzigjährige Henri Hakght, der vom Alter gelähmt war, hat in den Flammen seinen Tod gefunden. Eine Badewärterin, welche an Hunderten von Damen die Knetkur angewendet hat, theilt mit, daß sie in ilrer ganzen PrariS bis jetzt nur eine einzige Dame getroffen habe, deren Rippen nicht in Etwas durch das Tragen eines SchnürleibchcnS verbogen gewesen wären. De? Ocean-Dampfer Etnu ria", welcher im Juni die Strecke zmi schin Queenstomn und Sandy Hook in 6 Tagen, eine? Stunde und 55 Minuten machte, hat jetzt eine zweite Fahrt gemacht, die 6 Tage, 3 Stunden und l5 Minuten dauerte. Widrige Winde hatten das Schiff aufgehalten, sonst würde dasselbe nach Ansicht des Kapitäns bis Reise in sechs Tagen gemacht haben. DieFarmer von Cra'wfordCounty in Illinois haben beschlossen, auf die Dauer von drei Jahren weder Weizen, noch Hafer, noch Gerste, noch Roggen zu säen, um die Getreidewanze, w.'lche den Saatcu jetzt alljährlich so bcträchtlichen Schaden zufügt, dadurch zu vertreiben. Sie machen jetzt den Versuch, die Farmer der benachbarten CountieS zu einem gleichen. Vorgehen zu bewegen. DieJndianer, welche bei den Darstellungen von Bustalo Bill's Ww dem Westen" auf Staten Island (New Vork) verwendet werden, lieben den schnaps ebenso sehr, wie ihre Bruder ' der auf den westlichen Prairien, und da sie in der Nähe des Schauplatzes ihrer gegenwärtigen Thätigkeit mit Feuerwasser mehr als zur Genüge versorgt wurden, so haben sie wiederholt neuerdings in der Trunkenheit schlimme Excesse verübt. Um dem fernerhin vorzubeugen. hat Wm. F. Eody, der unter dem Na men Buffalo Bill" bekannt ist, eine Kopie deS Bundesgesetzes an den Straßenecken angeschlagen lassen. Nach die sem Gesetze kann Jeder, der einem Jndia ner spirituose Getränke oder Wein verkauft oder schenkt, mit Gefängniß bis zu zwei Jahren bestrast und außerdem mit H200 Geldstrafe gebüßt werden. Ueber die Tödtung von sechs armen Teufeln, welche sich freie Fahrt verschaffen wollten, berichtet ein Blatt in Omaha wie folgt: Dieser Tage büßten auf dem Geleise der Omaya fc Revubll can Valley Aaßn sechs Leute anschei nend Tramps auf schreckliche Weise ihr Leben ein. Die Verunglückten hatten sich, wie derartige Leute es zu thun pfle gen, um freie Fahrt zu erlangen, in einem alten, mit Mais angefüllten Frachtmageu versteckt. In der Nähe von Yutan, Sceb., brach das eine Rad des Wagens und letz terer entgleiste, stürzte eine Böschung hinab und wurde fast zertrümmert. Zwei oder mehr Stnnden verflossen, ehe man US. daran machte, das infolge der Ent
gleisüng entstandene Hlnde'rnkß sortzuschaffen. Natürlich hatten die Arbeiter keine Ahnung davon, daß sie in dem Wagen Menschenleichen finden würden. Als man begann, den Wagen aufzubrechen, um den MaiZ umzuladen, stieß man auf einen leblosen menschlichen Körper. Die Arbeiter wurden dadurch nicht wenig überrascht und erschreckt. Nach und nach schasste man aus dem Trümmerhaufen sechs Leichen heraus. Bei einem jeden von ihnen fand man Mitgliedskarten von Arbeiterverbindunaen. wei von ihnen
waren Cigarrenmacher, welche hier in ' Omaha längere Zeit beschäftigt gewesen waren, cur die Namen von dreien der Verunglückten konnte man in Erfahrung bringen Charles Taylor, Charles Spokes und Charles L. Talbot. Der Erstgenannte kam von Louisoille,Ky.. der zweite hat einen in Wymore, Neb., wohnenden Bruder, und aus den an Talbot gefundenen Papieren ging hervor, daß seine Heimath Columbus, Neb., gewesen ist. Zwei andere stammen von St. Joseph. Die Leichen wurden dem Coroner Stone von Mead County übergeben. Der besten Polizei der Welt", nämlich der von New Aork, zum Trotze ist von einem geriebenen Schleichdieb in demselben Gebäude, in welchem der Dctcctlv-Sergeant Hickey wohnt, ein schlan ausgeführter Diebstahl verübt worden, des'en Verüber die Polizei noch nicht zu ermitte'n im Stande war, obgleich alles Mögliche geschieht, um des frechen Burschen habhaft zu werden. Dieser Tage sprach eiu Mann, der seinen Rock über d'm Arm trug, bei Herrn M. R. Binberg. dem Eigenthümer von n;r? cvum . . . Sv .rr t. - , ..: vvuvu vuu t vvl iiiiü iiiimn, et u ein Angestellter einer Telegraphen-Gc-sellschaft und wünsche, einige Drähte zu untersuchen, die über das Dach von Nilstrn Hall" in das Gebäude selbst führten. Ohne Arg gab ihm Herr Binberg die erbetene Erlaubniß, und der Bursche machte sich auf den Weg, kehrte aber, angeblich weil die Treppen und Hallen nicht erleuchtet seien, rasch zurück. Herrn Binberg, der auf dem Tische in seinem Schlflszimmer im oberen Ltock? werk Diamanten und andere Schmuckfachen von bedeutendem Werthe liegen hatte, kam die Sache verdächtig vor; er eilte die Treppe hinauf, fand aber alle seine Schmucksachen unberührt vor. Der angebliche Angestellte de' TelegraphenGesellschaft begab sich von Nilson Hall" nach No. 131 Ost 15. Straße und brachte dort der Hausmeisterin, cr r t rm t r tfrau '.'imvrose, gegeuuver oassetve )esuch, wie bei Herrn Binberg, vor. Auch hier erhielt er die Erlaubniß und ging die Treppe hinauf. Die Frau wunderte sich zwar, daß der Arbeiter" so lange auf dem Dache bleibe, war aber der Anttcht, daß er vielleicht vom Dache des Nachbarhauses aus den Rückweg angetreten habe. Trotzdem benachrichtigte sie den Eigenthümer des Hauses, Herrn jünfart. Zur selben Zeit begab sich frnm Jsador Suarez, welche im unteren Stockwerk gewesen war, nach ihrem Zimmer und traf dort den Telegraphen-Ar-beitcr". Im höchsten Grade erschrocken über die Anwesenheit des Fremden, frug sie ihn, waö er in ihrem Zimmer zu thun habe. Mit der kühlsten Unverschämtheit cntgegnete ihr der Bursche, daß er die Drähte ihrer elektrischen Glocke untersucht und eine kleine Reparatur an denselben vorgenommen habe, damit der elektrische Apparat nicht außer Ordnung gerathe. Die Ruhe, mit welcher der Mann sprach, ließ Frau Suarez glau ben, daß Alles in Ordnung sei, und da der angebliche Arbeiter sofort das Zimmer verließ, begab auch sie sich nach einem anderen Zimmer und gab sich ihren häuslichen Beschäftigungen hin. Als ihr Gatte nach Hause kam, erzählte sie ihm, was vorgefallen, und Herr Suarez, dessen Verdacht rege wurde, sah nach seinen Werthsachen und fand zu seinein Schrecken aus, daß ihm Schmucksachen und eine werthoolle goldene Uhr änd Kette im Gesammtwerthe von H700 gestohlen morden waren. Man benachrichtigte sofort die Polizei und diese fand ivf dem Dache des Hauses den Rock des Gauners, in dessen Taschen man Pfandzettel für einen Ueberzieher und Ring vorfand. Natürlich hat die Polizei von hem Diebe keine Spur. Der neue st Schwindel in New Jersey. Man annoncirt, daß zwei junge Leute gewünscht werden, um in einem photographischen Atelier Modell zu stehen. Zugleich haben Applikanten 25 Cents einzusenden um 7 Photograxhien zu erhalten, durch die ihnen ihre spätere Stellungnahme" klarwird. DaS Geld wird eingeschickt, die Sendung der Photographie erfolgt aber nie. Ein Unternehmer" in Newark hat in einer Woche auf diesen plumpen Schwindel hin über 5150 verdient.. Die Dummen werden eben nie alle! Vom uölande. Unter der Ueberschrift: ,Das Geheimniß des Todtengräbers" veröffentlicht Veßpr. Függ. Hirlap" den folgenden schauderhasten Vorfall, der in der Tolnauer Ortschaft Ozora enormeö Aufsehen erregte: Im Laufe des vorigen Monats starb daS zweijährige Kind einer armen Taglöhnerin. Die Mutter, welche krank darniederlag. bat ihre Verwandten, das Kind neben seinem Later zu begraben. Einige Tage später suchte sie das Grab ihreS Kindes auf und gewahrte, daß das Kind nicht neben seinem Vater ruhe. Sie wandte sich an den Ortspfarrer, welcher ihrer Bitte, daß der Sarg transferirt werde, willfahrte. Der Todtengraber erklärte jedoch, daß die Leiche dort bleiben müsse, wo sie bcgraben wurde. Die Mutter ließ nun den Sara durch Taalöhner ausgraben, fand jedoch zu ihrem Entsetzen, daß dem Sarge die Leiche ihres Kindes fehle. Sie erstattete bei dem Pfarrer sofort die Anzeige, dieser ließ noch mehrere arge ausgraben, und aus den sämmtlichen Särgen fehlten die Leichen. Der Todtenarabcr wurde verhaftet und dem mrier Stuhlrichteramte überliefert, wo er bereits eingestanden hat, daß er die Leichen nach der Bestattung ausgegraben und als Schwelnefutter verwendet habe l l Der Unmensch hat diese fürchterliche Ar beit 15 Jahre lang fortgesetzt und die auf m ivri m tf" r solche se gemasteten Schweine lyeiis verkaust, theils selbst verzehrt. In Fiume ließ sich vo, einiaen Taa.en der Kapitän eines eben einaetroffenen Schilfes an'ö Land rudern
uno fpamne dann rn Begleitung emes großen schönen Hundes englischer Rasse auf dem Molo Adamich, wo es sehr lebhaft zuging. Zufälligerweise befand sich aber daselbst auch der Hundefängcr, um nach Vorschrift auf die vierfüßigen uicht mit Maulkorb und Marke versehenen Spaziergänger Jagd zu machen. Den Hund des Kapitäns sehen und ihm eine Schlinge um den Hals werfen, war das Werk eines Augenblicks. Das starke Thier wehrte sich aus Leibeskräften gcgen den Angriff, während der Kapitän sich das ihm ungewohnte Schauspiel mit großer Gemüthsruhe ansah. Endlich schien eS ihm des grausamen Spiels genug zu sein. Er schleuderte seinen Spazierstock in das Meer und rief zugleich seinem Huude zu. Ungestüm warf sich das Thier in die Wellen, den armen Hundefänger unmiederstehlich mit sich reißend.. Den um Hilfe Rufenden an der Leine durch die Fluth bugsirend, erreichte der Hund den Stock, faßte ihn mit den Zähnen und schwamm wieder dem Ufer zu, der unfreiwillige Taucher pustend und Wasser schluckend hinter ihm. Nun hatte aber auch er genug, ließ den Hund fahren und stieg an's Land, froh, wieder im Trocknen zu sein. Der Kapitän nit seinem Hunde aber fuhr, lachend über den pudelnassen armen Teufel, wieder zu seinem Schiffe zurück. Ueber die Enthüllung des Reuter-Denkmals in Jena liegt jetzt folgender ausfühlicher Bericht vor. In der Mittagsstunde des 22. Juli ist die Hülle
gcfalleu, von dem ersten Denkmal, das liebevolle Verehrung dem großen Humoristen Fritz Reuter errichtet hat. Daselbe besteht aus einer von dem begabten 32jährigen Bildhauer Ernst Paul, einem Schüler Zoh. Schillings, geschaffenen sehr woh'gelungenen Kolossalbüste in Marmor und hat am Fürstengraben vor dem alten Schlosse, in der Nähe der Denkmäler OkenS ur.d Fries' seinen Platz gefunden. Nachdem der Festzng vom Markte aus die relchbeftaggten Hauptstraßen der Stadt durchzogen nnd den Denkmalplatz erreicht hatte, bestieg Rechtsanmalt Dr. Ernst Harmening die von studentischen Fahnenträgern umringte Tribüne und entwarf in schwungvoller Rede ein fesselndes Bild von des Dichters Wesen und Leben, für dessen Verlaus das Studienjahr in Jena 1832 33 entscheidend wurde und das aus Thüringer Boden feinen Abschluß fand. Während der Enthüllung spielte das Stadtmusikcorps den Händclschen Hymnus Seht er kommt mit Preis gelrönt", nach derselben hielten Bürgermeister Dr. Thielcr, sowie der Vorstand der plattdeutschen Vereine und ein Vurschenschafter kurze Ansprachen. Der von schönstem Wetter begünstigten Feierlichkeit, welcher ein zahlreiches Publikum beiwohnte, ging am Sonnabend ein großer Kommers im Engel voraus und schloß sich ein gut besuchtes Festmahl im Bären an. Der größte Theil der Kosten für das der Stadt Jena zu schöner Zierde gereichende Denkmal ist bekannntich von den Rcutervereinen und den Jenenser Burschenschaften anfgebracht worden. Man schreibt aus Pest: Der Auswanderungsschwindel scheint immer größere Dimensionen anzunehmen. Agenten auswärtiger Schissfahrt Unternehmungcn lassen kein Mittel unversucht, um das Landvolk unter allerlei Vorspiegelungen zum Verlassen der Heimathlichen Scholle zu bewegen. Dadurch sah sich Unterrichtsminister Trefort veranlaßt, unter dem 27. Juni ein Rundschreiben an sämmtliche Bischöfe und Schulinspektoraten zurichten, in welchem er daraus verweist, es sei zu seiner Kenrtniß gelangt, daß Agenten fremder Unternehmungen in den verlockendsten Farben entworfene Schilderungen aus dem amerikanischen Leben mit beigefügten Rciseplänen den Volksschullehrern zusenden, damit diese das Landvolk zur massenhaften Auswanderung nach Amerika bewegen Nachdem die Bewohnerahl Ungarns, heißt es in diesem Erlasse, im Verhältnisse zur Ergiebigkeit der von der Natur gebotenen Eristenzquellen ohnehin eine überaus schüttere sei und es deshalb ein gemeinsames Interesse sowohl des Staates, der erstarken will, mie des Volkes ist, welches ein wohlhabendes werden möchte, daß keine Massenauswanderung platzgreife, so ersucht der Minister die genannten Behörden, die unter ihrer Oberaufsicht stehenden Lehrer anzuweisen, daß sie sich der Verbreitung solcher Druckschriften unter dem Landvolke enthalten, widrigenfalls gegen sie daS Disciplinar Verfahren e:n'a.cleitet werden sollte. Der Minister erwartet übrigens von dem Pflichtgefühl der Lehrerschaft, daß sie dieses Verbot nicht nur einhalten, sondern, ihrem Berufe entsprechend, auch möglichst bestrebt sein werde, das Volk über die Uuwahrheit der ermähnten Vorspiegelungen aus, zuklären. Die Nummer vom 22. Juli der Londoner Times" enthält die Mittheilung einer höchst wunderbaren Heilung von Blindheit durch den Blitz. Am 20. Juli brach in Wolverhampton ein starkes Gewitter los. Ein Blinder, der durch einen Unglücksfall das Augenlicht verloren hatte, ward eben nach Hause geführt, da fuhr vor der seine Entstellung verbergenden Brille vorbei ein so furchtbarer Blitz mit folgendem Donnerschlag nieder, daß der Blinde zusammenschreckte und heftigen Schmerz im Kopfe empfand. $m nächsten Augenblicke fand er, daß er urplötzlich das Augenlicht wieder erlangt hatte (?) Ein spanischerMagistrat ließ aus Entrüstung über wiederholte Zlcahrungsmittcl-Verfälschungcn, wie der Medic. Record" berichtet, folgende Bestimmung veröffentlichen: Alle Sorten Wein, Spezereiwaaren und Nahrungsmittel, welche nach stattgehabter Untersuchung sich als gesundheitsschädlich erwiesen haben, werden fortan konsiszirt und an die verschiedenen Wohl-lhätigkeits-Anstalten vertheilt werden. Der berühmte L a ch s f a n g am Colnmbia Rivcr (Nord-Pacisicküste) war dieses Jahr weniger ergiebig, als sonst. Von den einzelnen Conscrvefabriken in jener Gegend wurden bis zum 1. Juli 159,500 Kisten gepackt. Hierzu muß noch daS Product der beiden Conservefabriken an den Cascaden gerechnet werden, die vielleicht 20,000 Kisten liefern, so daß der Gesammtertrag bis zum 1. Jnli ungefähr 179,000 Kisten berrug.
TRADE . V Wrc DAS GROSSER Schmcrzcnlicilmittc! gegen Rheumatismus. Kheumatlmu 30 Jahre geheilt. Orlginal-Bericht, 1832. Erneuert 28. upril, 1886. Mehr als 30 Jahre an chro niichem Rheumatismus clitten. Hunderte auSaegeben und iele Äertte cHc Erfolg um Rath fragt. Gebrauchte Morphium um zu schlafen. Wunderbar geheilt durch St. JakobS Oel. Dauernd roiederhergestellt; keine Rückkehr der Schmerzen in vier Jahren. I. E. Bonsall, New Bloomsield, Verrv Counr?, Va. Kheumatlkmus 20 Jahre gehellt. Origknal-Berlcht, 1832. Erneuert I. November, 188S. Mein Vater, 4 AorkEttaße, litt 30 Jahre. Füße und Beine waren stark angeschwollen. Aerzte und andere Heilmittel brachten keine Heilung. Gebrauchte St. JakobS Cd und wurde kollständig geheilt. Kein Rückfall in fünf Jahren. Frank Durgen, Banger, Me. Kheumatlsmus 30 Jahre geheilt. Origkaal-Baicht, 1882. Erneuert 18. Februar, 1887. Dreißig Jahre gelitten. Für Wochen im Belle. Gebrauchte alle anderen Heilmittel ohne Erfolg. Geinlt durch ein und eine halbe Flasche. Gesund und wohl. In S Jahren kein Rückfall. D. M. Rearick, Constamwe, Mich. ?-Obige Zeugnisse find Erneuerungen früherer vericht von Leuten, welche durch St. JakobK Oel geheilt wurden und die nach verlaus von Jahren 'ein, Rückkehr von Lchmerjea gtbt haben. LSenthalben l den Apotheken ,u haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Bafflrnort II MM rji aääco Den einzigen Weq Mnmestraft vollständig brrzustrllnt. und selbit die schembar unbeubaren aue von Seschlechtskraalheite sicher und dauernd jnQj ! f) tswtmm CJitCff itTl tl fv T r j fttllU. IttUCf UtllUUC UUUlUtUtiH ftvv Zannbarikit! Weiblichkeit ttzbe! vinder i fcttiiX fc4Tif d A.XIj VaI ttmm I u.iw vciiuaiw ÖCl3V hfin Kn4i iVl vbviMfc VUiV 1 1 (HfcUUIIHE4l4tU I Aufl., 250 Seiten mit ,a lreichen ledens treuen Bildern. Wird in deutscher Crrache gegen Einsendung rea 2'tQtnti in $oit0 5lamxs, sorgsam rerra, frei vmancr.. iArrene: ifutruwll il.lnstitntllUinI ton Plao. nahe Broadway, New York. I I N.V. In SintlanareliS, Ind.. beim Bück, j Händler O. Keyler. 29 SüdDelaware ßt UAZ TV OVTöTV Oa Cures M1 Removes Tan Sunburn, See Stlngsv Mosqulto and All f C AV PlfA i I lUOO J nsrixs, ELCTCIILS, Humors, Eirta-maxis, and every form ofskin blemishes, positively enred on tio raost delicate cm without leavinj a Bear, by Hop Olntment. Price 2 Sets., EOcts. asid $1. At drujrlsta orbroalli Th HopPiU WanTg Co., Kew Xjondon, Coiuu L.ittie liop iiiuiörBicx-neaiaciie,ayBpep6ia, biliounesa an d cona tliati on have no equaL 25c. jcni In allen Lvotheken zu habe. kWUßE THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you desire to purclmso a sew inr machlne, askourajent at your vlace for torras and prices. lf you canr.ot sind ovr agtjnt, write airect to nearest add l-ess to you beiow named. NEW K 5DIG MINE G.0PÄ1GOTS. chicaso - 28 ijNICiJ GQUARE.NX- D ALL AS, I LL. ATI ANTA f?A TEX. ST LOUIS, MO. rrw jj'yl 'SrRANCISCO CM. gentur für JndtanaxoliS: Kaiser & Vfltger, 172 Oft Washington Etraß. Luxus ! Die Bee Liue üoutt" (I & 8T L UNd C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn dtförder Paffagiert nach ?lRÖ1att, C?1(rvIaid, ' '". Uixsllalo, und allen Neu England Städten Ochlaswageu zwischen Jndianapoikö und 5Äew Fjork ohne Wagenwechstl. Direkte Verbindung nach . Missouri, Arkansas, Texas, Kansas, Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Medtigste Vate. tU Vtan wende sich degen näherer Jnsor matto an v. B. Martin, Sen'l Paff. Agent. Elland. W. J. Nichols, Gen'l West. Agent St. L t . ArbeitteV-Hatte (früher Turnhalle.) Vereine und Logen d erden darauf anfmerksam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlungen, Kränzchen, Nnterhaltugen n. s. v. eignet und für solche Zwecke billig zn miethen ist. Man wende sich u die Office ds. Dlts.. I
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