Indiana Tribüne, Volume 11, Number 323, Indianapolis, Marion County, 9 August 1888 — Page 1

A I

vi-ir -. js-y J.' V K71 ' S lf ..- 4 2'. 3--5rw, . I "' fMU S? MzMH D? . J9 tv . 2 iU VC71A W s 74 1 nt ii ' ;i i Zahrgang 11. Office : o. 140 Oft Marhlaud Straße. Nummer 323 Jadisnapolio, Zovlaua. Donnerstag, den 9. August 1008.

f

ES

AA AYUV

m m .

AAA A,

FMM

m vM A&B

' H - M

ift . ffc!

h u ni v n n n v j

W3 l.y vl i 1 IG. VVVVr

? "ti:itl

c -ni

1

wwwww

M

tlk,S.

V

rtr-

r i

AuZeigeu tu tief ex 6 palte kosten 5 Gentl Pn Beile. Anzeigen la deichen Stelle gesucht, oder fettet werten, finden unentgeltliche nfnahme. Dieselbe bleiben 3 Tag stehe, Uu, ab nieschränkt ernenert werden. keig, welche bi Mag 1 Uhr adggeb werden, find noch a selöig lag Infnahme.

Oerlant, BetUnat: Sin gut, Wissen (ctaa 14 3aV; lt)ui$üt d? Hautkrau. ach,uskagn o 27t ord lackford trab. "a8 langt: Stn janzr Van all Arbitr in mer F1rdri. Rachzusragn o A 6ii laama Snai. "Lg erlangt: Sin gute! Rädchen ür Haub,it. irclPart Hotel. l2ug erlangt et Ran der in Jung für in Vilchr,t ei Ssrge A,gnr. Shlb,vill Road. 11 erlangt in gut deutsche Kadch in in? - - m Ifl W .X et Famttt. ktven in er TP; Blatte. 21 1U langt in ann 03t in Jung für in klilchelki' achzukagea ei org Sagr, ötl b,vu!k oad latin. 8a2 Stellegesnche Vfch t ird Stell vot einein ordnt!ichen ju gn Van um inen Wagen ,u führe der fonft'ge Veschlfttzung. ck tntt 2i tt. kbraikaftr. 118 8 sucht: E n Stelle I Hiakh!ittk,i oder bei iar jomilt van ,tnr grau, azufragk N 87 High Straß,. J sucht: S:n Jua on tt Jahr sucht Stell m in Handrk zu !nu. ach,-fr?gen 7 High Stii. il In verkaufen: Hau nnd S.t nah dem .Hsse es Sssd Shexard13M H, und Lot an Spring r,aie. Lotfront a R. . traß. nahe Ohio Srr.; bttngt 15 flioient, 1300. ,.2w PN Lttab. Wo. 1 Oiv Stiifce. , AZ Evb lrafjk. Hluftr gegrn monatlich Zahlungen, Lot in allen Theil in und nah x 5id. 120 iiti in Ghetto Eountu an Suz Srett; d.ll g. ,mithn: 5 äaaxt in gut: Zustand. LA High S.raße; S.. Würgl, ., K, 83X Oft Washington St,.. Zim,r N. 1. Verschiedenes. roß? Verdienst! er sind'fi tnsn't,d sndn wir Coft tnou ufunft der in ga, neu schift, womit iraend in Pkrson männlich der eidlich, Seschlecht auf ehrliche Welse und ohn Kos Tu, lagen und üh über 10 Dollar rr at verdiene kann ohn Reifen und Pe ddeln. ein gntschaft.Htmbug, sondern in hrltch Seschlft. drksftr: ,m m JshaHusir anton, ttt ., o. Zu verkaufen. Hau und Lot an Union Straf ; 12100. Hau und Lot an Beat, Straß; $1200. ia Tox,lhau , Lot an Oft ichiga. nah odl Straße; 2000. 3 Lotten nPlrkAvknue, je 5S50. 1 Lot a Oft Ohio Straße; Z1500. 2 Lotten, vördl. voa obiger, a tami Str.; je tS00. IFsruN., Hletdoldt Office : flo. 113 Oft Washington Str. J. L. Hunt. E. E. Triy. HUNT & PBAY, Kohlen und Coke, Latten, Kalk, ?ement. GvpS, AbzugsLöbren, u. s. w. H aup t.Offiee: S 0t Market tttraise. Office und Sard: ISO Virginia Atonuo. O9 Suod IVeAV jorsoyötr Felexyo 445. Indianapolis, Ind. 10-jiiyriges Stislungssefl versunken mit CDtÄBH ZZ22?Xt 2 gegeben on dem 27. 1 er" A. A ! an Donnerstag Abend, 9. Aug. im boenix Garten. Südveftecke Morrik und Meridian Str. Zu Schluß : Tan,! Eintritt . . . '.0 Cents. Central Garten gSegaft u. Z?ks?ington Str. Hübsche? Aufenthaltsort für Familien. Gute Getränke und aufmerksame Bedienung. Yeter Wagner. Eigenthümer.

Göitorielles.

Die letzte Konvention der gegenartigen Wahlperiode hat gestern stattge funden, und man ist jetzt somit in der Lage, einigermaßen das Feld zu übers schauen. Platformen mögen dazu ge macht werden, um nicht gehalten zu wer den, aber die Gesinnung einer Partei spricht sich nichtsdestoweniger in denselben aus, und auch die Bereitwilligkeit einer I Partei, sich von herrschenden Strömungen tragen zu lassen, läßt sich aus einer Plat form erkennen. Daß Alles, was in einer Platsorm der alten Parteien zum großen Theil Phrase ist, daß mehr hinter den Worten verbor gen werden so?, als durch Worte gesagt wird, daß sehr Vieles den Hunderten, welche über die Platform abzustimmen haben, ganz unverstandlich bleibt, ist eine längst bekannte Thatsache. Nur die Schlagworte, welche gerade an der Ober fläche liegen, werden verstanden und sinden Beifall. Ohne Süßholz und Syrup für die Ar beiter kommt heutzutage keine politische Partei mehr durch. Auch die gestrige Konvention fand sich bemüßigt, in ihrer Platform gnädigst den Arbeiter zu erwähnen, und sie begann den betreffenden Absatz mit den Worten : Arbeit ist die Grundlage des Staates". Der Platformschreiber wird schwerlich im Stande sein, eine vernünftige Erklärung dieser lächerlichen Phrase zu geben, die wenn sie richtig wäre, zugleich das Ge ständniß enthielte, daß der Staat seine eigene Grundlage verleugnet, die aber in Wirklichkeit nichts weiter sein soll, als der bekannte Syrup, der ums Maul ge schmiert wird. Unsere konfusen Moralisten sagen, die Familie sei die Grundlage des Staates, und schließlich wird wohl Jeder sein eigenes Steckenpferd zur Grundlage des Staates machen. Allerdings der Herr Platformschreiber konnte vielleicht die Absicht haben, zu sagen, die Arbeit sei die Grundlage des Staates und Diejenigen, welche nicht arbeiten, bilden den Staat und stehen auf dieser Grundlage, aber einer solchen Idee wird man wohl schwerlich einen republi kanischen Platformschreiber fähig halten. Verschiedene Empfehlungen, wie Ab schaffunz der Kinderarbeit, Schutz der Arbeiter in Fabriken und Bergwerken, Abkürzung der Arbeitszeit u. f. w. sind sehr gut, aber erfahrungsgemäß lassen es die alten Parteien in diesen Dingen im mer bei den bloßen Versprechungen bewenden. Und wenn auch hie und da ein solches Versprechen von der Gesetzgebung gehalten wird, dann sind unsere republi kanischen und demokratischen Beamten viel zu sehr Politiker, als daß sie ein sol ches Gesetz strenge durchführen würden. Daß wenn eine der alten Parteien an die Arbeiterfrage kommt, auch die lächerliche Phrase von der berühmten Arbiträsch'n" nicht fehlen darf, das ist ja wohl selbstverständlich. Gleich auf diesen Arbeitersrup folgt nun Folgendes : Eine gerechte und gleichmäßige Durch führung der Gesetze ist die einzige sichere Vertheidigung der Rechte deS Volkes. Es ist die höchste Pflicht des Staates und der Gemeinde alle Gesetz: zum Schutze des Lebens und des Eigenthums selber aus zuführen und die Ueberlassung dieser Funktion an private und persönliche Stel Vertreter (aZencies) ist dem öffentlichen Frieden gefährlich und untergräbt die Achtung vor der gesetzlichen Autorität." Wir sind überzeugt, Tausende werden sich vergeblich fragen, was damit gemeint sei, denn etwas Bestimmtes hat der Plat formschreiber bei seinen phrasenhaften Aufzeichnungen immer im Auge. Wir vermuthen, daß die Absicht bestand, der Pinkerton'chen Spitzel Agentur einen Hieb zu versetzen, es kann aber auch sein. daß ' es eine Erklärung gegen den Boy cott sein soll, auch ist es möglich, daß der Platformschreiber nach diesen beiden Nich tungen hin schielte, jedenfalls aber zeigt die Faffung eine Heuchelei und eine erbärmliche Feigheit, welche nicht den Muth hat, das Kind bei dem rechten Namen zu nennen, sondern statt dessen. aus Furcht nach der einen oder der ande ren Seite hin zu verletzen, etwas Unver ständliches herstammelt. Dagegen läfct der Satz in Bezug auf die Temperenzfrage an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig. Vor zwei Jahren spielte die republikanische Partei nur noch schüchtern auf das Selbpbeim mungsrecht der Gemeinden an, damals trat sie entschieden für Lokal Option ein.

Wir befürworten den Erlaß von Ge

setzen auf dem Prinzip der Lokal Option, so daß die verschiedenen Gemeinden im Staate nach Gutdünken den Handel in berauschenden Getränken kontrolliren der unterdrücken können Deutlicher kann man wohl schwerlich sein. Von Hochlizens ist da zwar keine Rede, aber insofern das Kontrolliren" in Be tracht kommt, so ist das Mittel der Local Optionisten dafür meist nicht nur die Hochlizens, sondern sogar die Riesen lizens. Wer den Beifall gehört hat, welchen dieser Paragraph in der gestrigen Con vention fand, der begreift, daßes sich hier um einen ernstlichen Kampf handelt. Es war und ist unsere Ueberzeugung, daß dieser Kampf den Republikanern aufge zwungen worden ist, daß sie gewisser maßen zu demselben herausgefordert wur den, allein dies zu untersuchen, ist jetzt nicht der Augenblick Der Kampf ist da, und muß ausgekämpft werden. Wir können nur wiederholen, was wir schon so oft über Hochlizens und Local Option gesagt haben. Hochlizens schasst ein Monopol der Schankwirthschaften und Local-Option ist im Prinzip gleichbedeu tend mit Prohibition. Denn ob die Be wohner des ganzen Landes, oder eines ganzen Staates oder bloß eines Countys, oder auch nur eines kleinen Dorfes urch Abstimmung den Verkauf von berauschen den Getränken erlauben oder verbieten können, das ist im Prinzip ganz dasselbe. In jedem Falle liegt einem solchen Vor gang die gefährliche und verwerfliche Theorie zu Grunde, daß eS für den Wil len der Majorität keine Schranken giebt. daß Macht vor Recht geht. Dieser Grundsatz aber kann nicht energisch genug bekämpft werden. Heute findet dieser schändliche Grundsatz in der Trinkfrage Anwendung, morgen in der sozialen Be wegung. Es muß gezeigt werden, daß es Dinge giebt, welche'sämmtliche übrige Bewohner eines Gemeinwesens selbst einem Einzel nicht ohne Verletzung des ewigen ächten Freiheitsgedankens verbieten kön nen. Dazu gehört das Recht der selbst ständigen Auswahl der Speisen und Getränke ebenso gut, wie das Recht der freien Rede. Es ist dasselbe Prinzip, mit wel chem man die Redefreiheit unterdrückt und Prohib''.onSzesetze einführt : .Macht geht vor Recht." Es mag gesagt werden, daß ein Local Option-Gesetz gzgen die Versassung unse res Staates verstößt. Daö glauben wir auch, aber die Erfahrung lehrt uns, daß eine Verfassung keinen Schutz bietet, ge gen einen von einer Klasse beherrschten Richterstand, oder den Fanatismus der Menge. Trotzdem sämmtliche amerika nische Staatsverfassungen das Recht der freien Rede garantiren, haben wir es doch erlebt, daß Menschen allein wegen gespro chener Worte an den Galgen gehängt wurden. Wo blieb da die Verfassung ? Klassenjustiz und Klassenfanatismus räumte mit der Verfassung gründlich auf Wenn Macht vor Recht geht, dann bringen ParteijuHiz und Parteifanatismus dasselbe fertig, was Klassenjustiz und Klassenfanatismus. Bedenken wir in Verbindung damit, daß die leitenden republikanischen Geister in Indianapolis mit aller Macht den deut schen Unterricht in den öffentlichen Schu len bekämpfen, und ohe Zweifel in der nächsten Sitzung der Legislatur ihren Einfluß dahin geltend machen werden, daß das Gesetz bezüglich des deutschen Unter richts widerrufen wird, so daß ernstliche Gefahr für die Fortdauer des letzteren im Falle einer republikanischen Mehrheit in der Gesetzgebung vorhanden ist, so müssen wir aufrichtig wünschen, daß diese Mehrheit nicht zu Stande kommt, und daß daS gestern aufgestellte Ticket gründlich geschlagen wird. DraytnaHriHteu. WttttrauSsichten. Washington. 9. August. Schöne?, etwas kühleres Wettt?. Blaine. New V o rk.9. Aug. 2er Dampfer .City of New Vor!" wird heute Abend erwartet. Die Vorbereitungen für einen großaitigen' Empfang BlaineS sind gt troffen. Muß daran glaube n. St.LouiS,9. Aug. Der Gouver neur verweigerte inen Aufschub für Mai well und derselbe vird morgen gehängt.

Wieder ein TenementhauS.

Brand. New York. 8. Aug. Hmte Mor gen brannte tl in dem vierstöckigen Tene mentbause No. 1020 Avenue A. Die Familie Gustav Berg, vtlche im obersten Stockwerk wohnte, kam in den Flammen um. Die Familie bestand au? vier Per sonen. Wahrscheinlich ein Aufschub. St. Louiö. 8. Aug. Der Gouver neue hörte heute mehrere Stunden lang die Argumente der Vertheidiger Mai well'S an. Man glaubt, daß er ou? Rücksicht für die englische Regurung ei nen Aufschub desilllgen wir). Die Sioux gehen heim. Standing RockAtntur. Dak., 8. August. Heute Morgen versuchten die BundeScommissSre noch ein mal. die Sioux zur Annahme des Vertragt? zu bewegen, allein dieselben wollten nicht davon wissen und erhoben sich, um heim zu gehen. Da redet? ihnen Agent McCaughlin zu. noch zu bleiben. . Ihm gehorchten auch die Jadianer. 'worauf ihnen die CommissZre sagten, die Ver Handlungen sollten vorderhand vertagt werden; wenn dieselben wieder aufgenom men werden sollten, würden sie davon benachrichtigt werden, jetzt köanten sie nach Hause gehen. Daraus verließen die In biaier ruhig die Agentur. et Habs l Immer noch Hochwasser. Wien, 8. August. Die Uberschwem mungen in Oesterreich hallen immr noch an. ES ist beschloss: worden, den Arm der Donau, der durch Wien geht, in Nußdorf zu blockiren Ein Rie?enstreik. L o n d o n . 8. August. Die Arbeiter der BaumvoUsabriken von B.'ackdurn hoben den Fadrikherren angekündigt, daß sie die Arbeit niedirlegen werden, wenn ihre Löhne nicht um 10 Prozent er höht werden. Tritt der Streik ein, so werden 80.000. Arbeiter und Arbeiterinnen f,iern und 150.000 Webstühle und eine Million Spindeln stillstehen. Ein demonstrative? Beg e ü b n i ß. Paris, 8 August. Die Bestattung M Generals Endes, des früheren Com munisten, der am Samstag während er eine Rede hielt, plötzlich todt nieöersiel. fand heute statt. Fünfzig tiusend P? sonen versammelten sich in den Straßen in der Nähe der Wohnung des Vustoc denen. Entlang der Linie, durch welche der Leichenzug sich bewegte, ar tfa vallerie ausgestellt, und die Läden waren geschlossen. Dem Leichenwagen voraus marjchirten wenigsten? 1500 Personen, von denen die meisten Sträuße von rothen Immortellen trugen. BaSly, Mitglied der Deputirtenkammer und Rochefort wohnten dem Leichendegängniß bei und wurden mit Rufen : .ES lebe die Revofaiion!" .Es lebe die Commune!" begrüßt. Louise Michel ging unmittelbar hinter dem Leichenwagen. Viele Arbeiter Organisationen befanden sich im Zuge Di Zuschauer in den Straßen schrieen häufig: .ES lebe die Commune !" Als der Zug den Boulemard Voltaire erreichte, wurden drei rothe Fahnen ent hüllt. Ein Polizeikommissär versuchte ine derselben wgzunhmen. alS drei Schüsse auf ihn abgegeben wurden, von denen jedoch keiner traf. Ein anderer Polizeikommissär wurde mit Slöcken geschlagen. Die Polizei war der drohen den Haltung der Menge gegenüber ohn mächtig und mußte durch GenSdarmen aus ihrer gefährlichen Stellung besreil werden. Einige rothe Fahnen wurden von ihnen weggenommen. AlS der Zug bei der Mairie deö elften ArondissementS anlangte, wurde geschos sen und eine Bombe wurde nach der Po lizeistation geworfen. Die Bombe explo dirte jedoch nicht. Die Polizei griff die Menge mit Säbeln an und verwundete Viele. Der Aufruhr daselbst dauerte fünfzehn Minuten. Endlich langte der Zug am Kirchhofe an. Innerhalb dS KirchhoffS verhinderte die Polizei da Entfalten der rothen Fahnen nicht. Reden wurden gehalten, wiederholt wurde gerufen: .ES lebe die Revolution! eS lebe die Commune!" und schließlich zerstreute sich die Menge. AuS Paris. Paris. 3. Aug. Die ArbeitSbölfe wurde aus Anordnung der Behörden geschlossen. Die Streike? nehmen Resolutionen an. Min von der Regierung die Zurückzie hung der Truppm aus den Werkstätten und die Einsetzung eine Schiedsgericht verlangt wird, um die Lohnfrage zu regeln. Heute Abend erneuerten sich die Conflicte mit der Polizei, wobei mehrere Verhaftungen vorgenommen wurden.

John Q. Adams & Co.,

NttsSV-' Transporteur! (Ilouso-movor) -fürBackstein- u. Frame-Gcbaude Transportation von Kassa Schranken eine Spezialität. Office: M sstsstppi nad gesrgia Straße. CT Telephon OtdO. Zum Geschäfte bereit ! Neuer leisch-MavA, in No. 440 Süd Meridian Straße, In Verbindung mit einem Ihee.Laden. Doengeö. Lleoro ftarrinaim, AftMA Leichen Bestatter, Offne: No. 26 Süd Delaware Straße. Ställe. 120122, 124, 126, 128 Oft Pearlstr. Telephon II. Offen Tag und Nacht. In einer Cabinetssttzung wurden heute Maßregeln zur Unterdrückung der Unruhen berathen. In AmienS versuchten die Streike? kaS Wohnhaus von M. Cccquet zu. stütmen, dessen Fabrik gestern geplün de,t wuldk. Die Straßen wurden von Truppen glfäubert. - Allerlei per ttabel. Die Teufelsbrücke bei Andermatt in der Schweiz ist zufammengestürzt. Dr. Schweir.furth ist nach Berlin zu rückgekehit, mit der Absicht, sich dort ständig niederzulassen. Graf von Dobbner. ein Oesterreicher, bat daS Commando über die öxgedition übernommen, die Stanley im Innern Afrikas aussuchen soll. In Berlin wurde gestern eine Sociali sten Versammlung, der 20J0 Personen btimohnten, von der Palizei ausge löst, auch wurden mehrere Personen verhastet. Bom Vuölaude Einige recht eigens hü m lkche Anekdoten von russischen Generälen werden aus den Erinnerungen des Fürsten Gagarin" von Petersburger Alät tern erzählt. Hier ein Pröbchen davon: General Hajmann, im letzten Türkenkriege auf dem asiatischen Kriegsschauvlad viel qenannt, war feinen unterge denen als ehemaliger großer Spieler und nunmehriger Beschützer des HazardsxielS beka,:nt. Ein Jnaenieur, der derselben Leidenschaft fröhnte, hatte nun wahrend deS eldzuges starkes Unglück im Spiel gehabt, dann, um sein Geld wieder zurückzugewinnen, einen kühnen Griff in die Kronsrasse gethan und o:e derseiven entnommenen 5000. Rubel ebenfalls verloren. Das .Deficit in der Kasse mußte über kurz oder lang entdeckt werden; da entschloß er sich, dem General Hajmann seine Sünden zu beichten. Er war bis zum Geftändniß des Diebstahls der 5000 Rubel gekommen, als der General ihn unterbrach : Mit dem Gelde hast Du doch die Bank qesvrenc't? Wie?" Auf die verneinende Antwort ging General Hajmann an seme emene Kasse, entnahm derselben 5000 Rubel und gab dlee dem Ingenieur mit den Worten: .So, qehe jetzt hin und hole es nach; sprenge die Bank und bringe mir dann mein Geld zurück." Bald darauf erschven auch wirklich der Ingenieur mit einem Gewinn von 50,000 Rubeln und zahlte das Darlehn dem General zurück. Das Geld des Beschützers des HazardspiclS" hatte ihm Glück gebracht." Eine recht eigenthümliche Geschichte, wenn sie v x. ' l. rt?r sicy wlrlllcy so zugerragen yar. cicyi wahr? In Solingen war ein Arbeiter ans dem khiirrn der größeren evangelischen Kirche damit beschäftigt, eine neue Blibableiter-Platinaspitze auf dem Kopf des Hahnes zu befestigen. Ein Genosse war ihm dabei behilflich. Nach vollendeter Arbeit führte einer der beiden Arbeiter ein waghalsiges vcetterkunststück" aus. Er setzte sich nämlich in die Vertiefung Zwischen Kopf und Schwanz des Hahns, sein Genosse drehte sodann den Hahn mehrere inait sazneu um. lvabrcnd der tollkühne Reiter" aus schwindelnder Höhe herab, den am Fuße des Thurms stehenden Zuschauern mit seiner Mütze iummkte. Der Verwegene langte für diesmal ohne Unfall unten an.

&

i x

w. ar. weilen & ö

Spezial tyttiU in Prächtige Auswahl in Challiez ur 15c. per Sard werth 25c. Prächtige Auswahl in SateeuS nur S)e. per Sard werth 12)c. Beste franz. SateenS nur 0c. per Sald werth 40c. Check NamsoZS zu 5c. per Sard werth 8c. Getupfter Mull nur 10c. per Sard werth 15c. CeersuckerS nur ör. per Sard werth S)c.

ar. xsyiLR&r- cc., Südwestliche Ecke der Illinois und Market Straße. "iLölis

Grundelgenthums', und Schiffs

Verdefi-Scke VasZieg'o u,d Xftnfyhmia Str,, Stockwnk.

Sckiss5kakten.Neks,is fcisfirtfl ftfc

- ii i """'ni V. uu. iiuiii, i f ui u ii ii luiiücu piuuiy l eingezogen und Wechsel-Verkaus und Postauözahlungen in Surepa besorgt. Wer Geundeigerthum zu kaufen oder verkaufen. Gelder hypothekarisch auszuseihen oder zu borgen wünscht, möge in meiner Osfice vorsprechen.

Kinber-Wagen ! Wollene- und

Me Sorten Möbel! Schlafzimmer- u. Varlormöbel.

Billig gegen Ratenzahlung oder Baar.

:

FJ&ANIK. KdESTEMS, Qäe Skew Fork und Delaware Straße.

Möbel -für -

gegen Baar- oder Abschlagszahlung im neuen Store von

Schlafzimmer, Parlor und Eßzimmer. CHA.S.

KNIGHT & JILLS0N, 73 und 77 Süd Bennsylvania Straße 73 und 77.

Schweißeiserne Röhren, (wrerngnt stilen für Röhrenleitungen. Messtngthiile

NaturgaS-Utensilien eine Spezialltat.

Wir haben vier RSHrenmaschinen

alle Geößen von H bis 16 Zoll im Durchmesser.

GenöVKZ Ftsöfch - MneSö! Hauptquartier für Das beste Fleisch im Markte. Würste aller Sorten taglich frisch. jQ.TIJ&TIJ(3'ir im THTTCTTTflj

Telepho 568.

Roos Brothers Fleisch -Märkte! ?A. 101 Sü) IMois Strße, ur.d 0. 387 Süd Dekan, are Straße, sind täglich geöffnet. Das beste frische und gepökelte Fleisch im Markte. Würste aller Sorten stets frisch.

L0UX8 VOLLRATH'S

Me5sH -

Stet daS beste Fleisch. Täglich frische Würste. Gesalzenes und geräuch.' erteS Fleisch. Feine Mettwurst. Alle Sorten Schinken :c. CO"" vergesset den Platz icht, No. 467 Ciid Meridian Straße, r?o. 467.

Trank 13. Flanr.

FLAMER & BUCHANAN, Telephon No. 641. No. 72 Ztotb JlllnolS Cttaüt. Leichen. Bestatter. Auftrüge erden a jeder Zeit besorgt, bei Tig oder Nacht. Wir balsamiren Leichen trsrvdnig nach Main oder Rcgico ein. Unser chiNfe fiad tüchtig und ,uvrllssig. Will am Adams. Jame NorriS. Lemuel Vohlei. William McJutire. Frau Nun Murphh, Gehülsia.

016 ix Points Saloon No. 207 Virginia Avenue. Frisches Vier und Wein! Die besten Liquore nndZ Cigarren stet an Hand. Zuvorkommende Bedienung. I WM. A. SOHOPPD, igenth.

Sommer Waaren! Lawv nur 4c. per Sard werth Sc. Weiße uud schwarze Spitzen sehr billig. Eoldbekaopfte Regen- und Eonnen-Cchirme a SpezZal.Preisen. Ereße AvSwahl ia MuSIin-Unterzeug. KindermSntel und Kleider zum halben Preise. Dame Soamer.Uuterhemden don 7c an. Kleiderstoffe 1 Große Bargain.

Verficherunas - Agentur, N KUiti ...v.. . ui Hänge-Lampen ! Nag" - Teppichc !

WeppiHs i Bilder.

Kinderwagen, Schränke, Spiegel, Matratzen aller Vrt, WILLIG, No. 468 Virginia Avenue.i Eckankelstühle. iron pipes) Gub- und schmiedeiserne Uten für Dampf, Wasser und GaS. im Gange und schneiden und bearbeiten No. 187 Oft Washington Strafe. M6VS6N ThariA 3 Vuchanan. Christian Wiese, sjiSh :f K -- Leiqttbeflatker. 2539 N. Caft Str. Telephon T.

: 7.

I ' "V K 7 VII

j r--- - MI BlMMgBtKBSSSmwmZl