Indiana Tribüne, Volume 11, Number 322, Indianapolis, Marion County, 8 August 1888 — Page 3
-b U. H. DOM'S I. X. L. fVööMe. Zas öestc gfig BööW! Bau- und Unterlage - Sllz! Zwei und dreifaches Asphalt Dach mr'crial, Dach-Filz, Pech, KohlewTheer, Dach-Farben, feuerdichter Asbest Filz, sich gegen Motten und Wamen. S. C. SMITHEB, (Rachfl,r o St Smtth,.) 169 Weü Warvlandür. CST" bo 861. 31 seöen, J0r öützt dt, VAffBALXA LINE V3 Warum? 9ill fit die k5?ze?s und bestt Linie öde, Öt. jLion.ifl, IcI1otix1, Ka.nai, Iowp rtro.Uit, Texas , rk, Ooloraclo, New Mexloof Xeoota and Oalifoxnaia Ifl. Das Vahndett iS dos CUta nud die Schi., find aal 6ta$L Die Osgeu hab de nufteu Vnbesseruug. Jede, Zug & I Vchlafdkgeu. Passagiere, ob sie nu 3Wei nftn Klaffe oder Vmigrauten.Villete Haber ; werd durch nser Paffagierzäg erfier Älaf i befördert. Ob Ei nn cta VUlet ja rößiztJ Prei. s ew vltnrsiAdillet odr irgend ewe Tone istnbahubillet wolle, koe Glt, sd' schreibe 01 aa R. üerlnar, sftftnt aixal Paffagitflgent. Hart' BalV-ngtan ud Ilinoil etr Jnd'ri 0. Httl, 0'l Supt. t.Losik, US. 0. V.oik. VI a..et.. , r&Tg&te in , i i r ;-.v Ms Cisendahll Zelt -Tabelle. llnkunst und Udgana bir Slstndahnzög' in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 2. Januar 1883. HeffersttdiUe, Nadissn und 3nbiva$oni viseniabu. Abgang: knnst: fr tZg. .. 1 3babKcc. io o M, wm m Ma 1 Ha 4akk(lii 1 1 fil t r 2 ad Ha au V i 0 5 X 1 t, . Ml I t i ?L t3g 10.4 ft Band cilla Line. Rtl tat .... 7. lag 5. p U 56 Sin taut tu. 4.00 v rift ? 11.00 AZft,tnU... 8 00 Sa chnI,z 143 fr Rcil nd ... 10.00 Tag n?rz . .. 4 43 n,i 4 15 Cc Schnellzug 3 34 Cbe!and, Tolnmbn, Clnctanatl und 3aMa adoli Eisenbahn (Lee Lin,.) ff !.. Knbtrfoa r... 11.05 v Ssto Cl ,. 7.30 ff 58 fl.... 7.80 u fi 0tn 14.00 V tchiga iprc. 4.Z0I 1 t 8 f I tlj 5.&5 19 JEr.llA , 3I S 18 Kl B. 3ei8Cil 3 C0 "Rv " t S I 10.JR VC Scnton Har. i.IO-O vrijhtwood Didifiou, G. G. .und I. tt,UH. i.bo 4.30 7.3 1 11.05 1IJJ 1.10 Cnt La tigttch. jsev 103) Cb 11 3u B. Z.00 Ät 3 4, glich. iSO K tagiich .10. rn 10.15920 , ' ttguq. 3.65 5 00 täglich. 7.40 I Guuinatt,Zdianap olis.ot. Louis n. KBifanB Siseubah. iseiuuatt Didifion. Oni,.. 3.10 Bm Chictanalt fU 11 33 Ba JnHaaap ,e. 10 451? ja'atl ip. u.4i , st ez. .. RiZ4S N, A St i V k täglich teil 10 Poftzug lijRrn ,t. tr 6j(b t rvccf-... 4-3'i Bin Lafa?,tte ee.. 4.4) N Chicago , M l Z. 7.10 Thieg aU?.:Zö EäHUro i U IM glich I t llRa Lafa,tt See... BO fca oganpott r.. 7.10 Lm Didifto. Cli2aa B. täglich e.. 3.30 so raofftxf at ..11 ik SB CBBatla.. k. 3 m Von rprt.. 6.4 . Sullasa, vloomwgto udOefter Mseubad,. JT,,U . 708 nXl88c 4.11 X S , 1100 91 C R 3 ti tSgllXU b afien 4 0C, täglich 3.ior tu Cm 10.40 Uanttcin. z . , im CPIIB 8.30 i Oeftliche Divifio Oftl.,il....4.10 I Paeifte xpttI... 7 50 i XlßL 9iVU.... 9 00b I i 10 30k llantic f sp.... 3 55 m V,,r jp .... 3 b. Oabash, St. Louis ck yaeifie. iUail 7.13 ffli mxtia 1.13 bb CX(l J0 ff i :ch ff ( 7.00 ..10.43 Ctt Dt Ti all. .43 ftl Audiauapslit ud viseeuuet viseubah. rtu taiX9 f 7.13 I BlBCIBB! ..10 63 B KCC . .13 KBl Bal Cil. 4.30 Trino,HaiUonä,Zndiauapolisviseubah S,dPKtSy 4.00 Bm Tsill4 60 Jippllvet. 8.10 Ba i 3.30 CottnctloiSilc 85 Bv BaiL 11.43 Bj 3rtb o etl4utll0 4ST CtKCiBBCtt Bcc 4 33 Indianapolis, Decatnr & Sprlugfield. Bco Bau. 8 30B Schnellzug rel. SRonteiurna See 3 50Sni lüontturna Kcc tgl aula Conni. I SCSI VchB,I,uz,4...10 3d3 aulg SnBt...l01?v BaU I Km khieagg. Et. Loni, Sc PitUbnrg. ff9BBBB ich k, ,. GB1.9.40B, ff V O O B ix tflgltch it. Cd anbiaaap.Kct. 3.10 Hi Wftrm !Rail...lujOKB Ci tätlich 4J0 Bn Xät g R0BBBNt, 9.00 Bv ff ckDRI. Botagl 4.00 ff KBBSBAB ttUgltchll.. 45 ff Chieago ksute dia Kokomo. THiegs Schnei 3 3' . chnillzua... 4.00 Cm 3-dpl'i S. xpret ... . 3.50 ff i,i tia 11.15 0 ftkCgo ffrpktß ios 3 Sndiauapolis nud Ot LouU Viseubah, Tag ffnrtl, tt. Ugltch 7.24 B M Bt 8 tj. 1.30 ff R 6 U et et Uch t t .100 itrptgl... 113 M ff p b t x tag C 39 5 w 8olPa1sttt.I0ttki aofr e c taal. v.iwa iiput 9X 3.40 Loisdille,?iew ldauh & Chicago. VK.Liue CUfl x t,l..ll.ll hia x. tgl.. 3.388 afi.irmt 'ÖÜÄB I BB Sc 9.33V Uz Ztkag. ich. tt, L iie. , U lUOKm I ( at!...... 3.436 flgt Bit 1 1, 5njtflil.ti - tt lüchltfBtÄf" 9i (uUMuj
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Dtti alle ZWgstrtt Novelle von Detlef Stern. (Fortstdung.) Klara sah Herrn Mathias mit einem triumpliirenden Blicke an. Dieser zuckte die Achseln und murmelte : Der ist erst zwölf Monate hier ; auf die Länge wird er schon genug von ihr bekommen." Die Kommernenräthin lächelte spottisch: Ist Ihre Frau derselben AnNcht, rote Sie, Herr Oberlehrer" Meine Frau hat alle Ursache, ihr dankbar zu sein," erwiderte Wlnkler mit Nachdruck. i Sie kamen jetzt an der Wohnung de3 Oberlehrers vorüber und beide Damen sprachen den Wunsch aus, die mnge Mutter zu sehen. Winkler ließ sie ein-' treten und bat die Damen, sich nach Oben zu verfügen, während er in seinem Arbeitszimmer sich seiner Bücher ent- . ledigte. Oben an der Treppe stand die Maqd, wie eine Schüdwacheund empfing die Emporkommenden mit dem Bemer-, ken, daß sie Niemanden einlassen dürfe. fit die lunae Frau noch immer nicht wohl?" fragte Klara. Herr Winkler sagte doch " ; Jmm wohl ist sie erwiderte die Magd. Sie sitzt im Lehnstuhl und hat schreckliche Langeweile, aber Fräulein Weber hat es verboten. Besuche einzulaen. Dann wird eS wohl seine Ursache haben," sagte Klara und wollte sich zurückziehen. Aber die Kommerzienrathin war durch aus nicht geneigt, das Verbot zu respektiren. Gehen Sie hinein und sagen Ihrer Dame, daß ich hier bin, Kommerzienrath Hegemann! Und dann hören Sie, was jie antwortet." Die Maqd verschwand und kam sogleich mit der Bestellung zurück, daß Frau Winkl-r sich sehr freue; die Damen mochten nur eintreten. Sie fanden die junge Frau sorgfältig in Kissen gepackt im Lehnstuhl sitzen, mit der Wiege neben sich, in welchem das Neugeborene schlief. Sie sah sehr blaß aus, ihre Augen zeigten die Spuren frisch vergossener Thränen. Wie dankbar bin ich Ihnen," rief sie den Eintretenden entgegen, daß Sie sich nicht abweisen ließen und wie glücklich bin ich, daß gerade Sie es sind, liebe Frau Kommerzienrathin, und Sie, Fräulein Waldow, zu denen ich ein so herzliches Vertrauen habe und zu denen ich mich ungescheut aussprechen kann." Was giebt es denn?" fragte Frau Hegemann in sehr mütterlichem Tone, indem sie ihren Stuhl dicht an den der jungen Frau schob. Ich denke, hier ist nur eitel Freude und Jubiliren." Statt aller Antwort brach die junge Frau in einen Thranenstrom aus und es dauerte eine Weile, l'is sie sich soweit gefaßt hatte, um unier Schluchzen zu sagen: Ich bin gewiß recht thöricht und undankbar dazu; ich schelte mich auch selbst jeden Tag darum, aber ich kann diese Herrschaft einer Fremden in meinem Hause nicht ertragen." Ah, ich verstehe ! Fräulein Weber ! " nef die Kommerzienräthin und sah Klara mit einem überlegenen Blicke an. Sie meint es ja gewiß sehr gut," fuhr die junge Frau fort, und mein Mann hat gewiß recht, wenn er sagt, es wäre ohne sie alles drunter und drüber gegangen aber ich wollte doch, sie wäre nie in unser Haus gekommen." Ich begreife nicht" warf Klara ein, was ist denn vorgefallen?" O, nichts Besonderes. Daß sie in diesen Tagen im Hause regiert hat, als wäre sie Herrin, das verzeihe ich ihr gern ; daß sie aber täglich bemüht ist, meinen Mann von ihrer Vollkommenheit und von meiner Umbrauchbarkeit zu überzeugen, das kann ich ihr nicht vergeben. Ich weiß sehr wohl, daß ich eine Mangelhafte Wirthin bin; daß ich als Süddeutsche der strengen, norddeutschen Pünktlichkeit, Ordnung und Vorsorge noch nicht genügend Rechnung trage. Mir fehlen auch die Gesundheit und die Energie, rasch durchzugreifen, aber der gute Wille fehlt mir nicht, und nach und nach wird Alles besser werden. Ich würde auch gern Fräulein Weber's Rathschläge hören und ihre Hilfe dankbar annehmen, wenn sie mir aber in Gegenwart meines Mannes Vorlesungen hält und mit mitleidiger Miene sagt: Abnr, liebe, kleine Frau, wie sieht es in Ihrem Wäscheschranke aus," oder: Meine Beste, Sie müssen die Vorräthe in Ihrer Speisekammer nicht so gänzlich ausgehn lassen," und weiter: Wie ist es nur möglich! Ich habe kein einziges, heiles Kinderhemdchen gefunden." Und wenn sie sich dann hinsetzt und eine Liste der Hauswäsche aufschreibt, odereinen langen Einkausszettel zur Vervollständigung der -- , C - ' Ci speiseoorralye, ooer einen großen oro zerrissener Kinderhemdchen vor sich aufstellt und mit der Energie und Gischwindigkeit, mit der sie Alles ansaßt, einen Flicken nach dem andern aufsetzt, dabei mit meinem Manne über allerlei aelehrtes Zeug hin- und herstreitend, dann sehe . cP - rr c tcy, wie ole,er ganz in Vewunoerung ihrer Vortrefflichkeiten aufgeht, und an fängt, mich für eine vollständige Null zu kalten." Das blasse Gesicht der jungen Frau hatte sich bei dieser langen, eifrigen Rede gerothet und auss Neue traten Thränen in ihre Augen. Was habe ich gesagt," triumphirte die Kommerzienräthin, sich selber zur Geltung bringen, das ist der Zweck aller menschenfreundlichen Bemühungen tfnrn lein Webers." Sie urtheilen zu hart, Frau Kommerzlenrathln," warf Klara em. . Und ich sitze hier und muß Alles über mich ergehen lassen!" sagte Frau Wmr ler weiter. .Aber sobald ich mich kräf tig genug fühle, die Zügel selbst wieder in die Hand zu nehmen, da mache ich der Sache ein Ende, mag sie mich undankbar schelten oder nicht." Der Eintritt des Oberlehrers unter brach das Gespräch. Man wechselte noch einige Worte, das Kindchen in der Wiege wurde bewundert und dann schlei.?.. '. e nrt r r oen oie amen, mir oem versprechen. oalo wieder zu kommen.
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Sechstes Kapitel. , Klara war sehr verstimmt über daS Gehörte und nahm sich vor, mit der Freundin darüber zu reden. Nachdem ste sich von der Kommerzienräthin verabschiedet, kehrte sie in ihr Haus zurück, um sich zu überzeugen, daß während ihrer Abwesenheit keine Unordnung eingerissen sei, und nachdem sie zu Mittag gegessen und sich in den Nachmittagsstunden der gewohnten Annehmlichkeit des Alleinseins hingegeben hatte, ging sie gegen Abend zu Fraulein Charlotte. Es war Donnerstag ; an diesem Tage versammelte sich der Nähverein von 4 bis 6 Uhr in Fräulein Webers Wohnung, und Klara sah, um die Ecke biegend, noch die letzten Damen desselben verschwinden ; so war sie also sicher, die Freundin zu Hause zu treffen. Sie eilte die Treppe hinauf. Als auf ihr Klopfen keine Antwort kam, trat sie in das Zimmer. Da iNe ihr auch schon Charlotte mit Hut und zveannue aus oem cyiaszlmmer entgegen. .Meine liebe Klara," rief sie mit etwas asiektirter Herzlichkeit, .das ist ja eine seltene Freude!" Ich habe nur einen nothwendigen Einkauf zu machen, und dann bei Winkler's einzusehen, um mich zu überzeugen, ob der Oberlehrer sein richtiges Abendrot bekommt, da ich heute Abend nicht selbst da sein kann. In einer halben Stunde bin ich zurück und dann ganz zu Deinen Diensten. Nicht wahr, Du thust mir den besauen und erwartest mich? Manchmal macht es sich doch unangenehm fühlbar, wenn man keine Maad zum schicken hat und Alles selbst besorgen muß ; aber es ist doch so viel billiger mit der kleinen Aufmärterin bis Mittag, und die Ersparniß davon kommt i memen Armen zu Gute. Da fällt mir ein, Du könntest Dich sehr verdient machen, wenn Du mir die Suppenzettel ausschriebest ; Morgen früh kommen die Leute, um sie zu holen, und ich habe noch nicht damit anfangen können. Hier sind die geschnittenen Paplerchen und da ist die Liste der Geber und die Nummern der Empfänger; bitte, trage das aus die , . nrv v . f r Zettel em. itv z. V. vcv. i cyuymacherwittwe Schultz, Suppe und Fleisch", auf die eine Seite des Zettels, auf die anderen: .Frau Kommerienrath Hegemann u. s. m. Du wirst Dich schon zurecht sinden. Adieu, ich bin gleich wieder da." Noch ehe Klara ein Wörtchen hatte einstießen lassen können, war Fräulein Charlotte verschwunden, und so schickte sie sich denn kopfschüttelnd an, der erhaltenen Weisung zu folgen und die bewußten Suppenzettel auszufüllen. Es waren deren eine erhebliche Anzahl und sie hatte ihre Arbeit kaum beendet, als Fräulein Weber ganz außer Athem zurückkam. Sie trug eine gefüllte Handtasche in ihr Schlafzimmer, machte sich dort eine Weile zu thun, und kam dann mit ausgestreckten Händen auf Klara zu. Jetzt kann ich Dich erst in aller Ge, müthlichkeit bewillkommnen," rief sie aus. .Mit des Tages Last und Arbeit hinter mir, sehe ich nun ein Paar Stunden freundschaftlicher Plauderei in aller Ruhe entgegen." Sie warf sich in einen Lehnstuhl, schob sich einen Wiegeschemel unter die Füße und fuhr mit halbgeschlossenen Augen sort: .Ach Klara, du hast keine Ahnung, wie diese Philister mir das Leben schwer machen!" Jetzt war es an Klara, auch ein Wort darein zu reden. .Eine Ahnung davon habe ich schon," meinte sie, .und das ist hauptsächlich der Grund meines heutigen Kommens. Es thut mir von Herzen leid, wenn ich höre, wie man deinen besten Absichten egoistische Beweggründe unterlegt, und Alles, was du mit dem besten Willen und Können unternimmst, in den Staub zieht. Da ist mir bei ruhiger Erwägung der Gedanke gekommen, daß du an diesem allgemeinen Uebelmollen doch nicht ganz ohne Schuld sein könntest, und daß du mit ein wenig mehr Nachgiebigkeit, und indem du den kleinstädtischen Vorurtheilen einige Zugeständnisse machst,, vielen Unannehmlich keiteu und Demüthigungen aus dem Wege gehen würdest." Fräulein Charlotte hatte sich langst aus ihrer liegenden Stellung ausgerichtet und mit weitgeösfneten Augen zugehört. Als Klara schmieg, brach sie los: Und so etwas räthst Du mir! Diesen Philistern, diesen engherzigen Alltagsmenschen soll ich Zugeständnisse machen? Keine einzige, sage ich Dir, keine einzige. Wenn ich nicht fortwährend im Kampfe gegen ihre Denkfaulheit, gegen ihre Trägheit bei Ausführung längstgetroffener Beschlüsse stände, dann würde bald Alles, was ich hier fast aus dem Nichts geschaffen, in sich zerfallen, und ich könnte auf dem Grabe meiner sämmtlichen Vereine trauern, wie Scipio auf den Trüm mcrn von Karthago. Was wäre aus der Armenhausgeschichte geworden, wenn ich nicht jedem Aergec, jeder Anfeindung zum Trotz immer und immer wieder darauf zurückgekommen wäre? Wenn ich die Herren vom Magistrat nicht halbwegs dem Doktor Reichhardt gegenüber blamirt hätte? Es ist wahr, dan dieser mich energisch unterstützt hat, aber früher oder später hätte ich es auch ohne ihn fertig gebracht, daß man endlich die Bewohner dieses Kastens anderweitig unterbringt und das ganze Gebäude einem Umbau und grundlicher Reinigung unterwirft, wie es nun geschieht. Was kümmert es mich, daß, seitdem der Herr Bürgermeister mich scheel ansieht und daß Frau Senator Elvers mich von ihrer Emladunasliste gestrichen hat? Wenn sie glaubt, mich dadurch zu strafen für die Wahrheiten, die ich ihrem Manne äesagt habe, so irrt sie; ich habe eS stets für ein Opfer angesehen, wenn ich meine schöne Zeit in ihrer Gesellschaft zu brachte." Klara schüttelte mißbilligend den Kopf. Wir sollen die Menschen, mit denen wir zu leben gezwungen sind, mcht zu gering schätzen. Je mehr wir unS von ihnen 7 1 r..n. t.fi. . uno in uns aoi zuruazleyen, oesio em einseitiger werden wir in unserm Urtheil, und Du, lieve Charlotte, wenn Du den Verkehr mit ihnen auch für Deine Per son entbehren kannst, so kannst Du Dich setner doch Nicht begeben im Jnteress deiner Snentlicken Tbätiakeit. welch durch Unverträglichkeit Schaden leiden MUß." .Vertrage sich einer mit diesen Holz köpfen l". rief FrauIein.Weer. rerächt-
lich ,DaS saben sir sich jelost wieder ausgedacht, der Kommerzienrath an der Spitze, daß das Vcrmächtniß deS alten Baumann an unsern Luisenverein, dessen Verwaltung, wie ausdrücklich im Testainente bestimmt ist, mir zufallen soll, besser unter Aufsicht des Herrencomites i,u stellen ist. Ich habe mich natürlich in der letzten Sitzung energisch dagegen aufgelehnt. Ich weiß gerade so gut Bescheid mit der Verwaltung von Kapitalien, wie diese Herren, und habe ihnen auf ihre ironisch ausgesprochenen Zweifel entaeaen aedalten. daß Serr Baumann
doch geglaubt haben müsse, ich verstände es besser,, denn andemfalls hätte er wohl den Herrn Kommerzienrath zum Verwaltcr ernannt. Das hat getroffen." .Nur zu sehr," bemerkte Klara, denn man geht mit der Absicht um, Dich ganz aus dem Vorstande zu entfernen." Wie, was?" rief das Fräulein. O, diese gemeinen, verächtlichen Seelen! Woher hast Du diese seltsame Nachricht?" .Gleichviel, woher ich sie habe: sie stammt aus guter Quelle, und um Dir dies mitzutheilen, und Dich zu bitten, vorsichtig zu sein, bin ich hauptsächlich heute gekommen. .Nachgeben niemals!" sagte Char lotte energisch. Und das wäre die ein zige Vorsicht, die ich üben könnte. Ich bin sogar entschlossen, es zu einem Prozeß kommen zu lassen, wenn man mir das Berwalrungsrecht streitig macht, ,ch werde siegen, denn ich habe das Testament für mich." .Und welche Genugthuung hättest Du davon? Kann der Triumph, recht zu behalten und die Verwaltung eines klei nen Kapitals in Händen zu haben, Dich entschädigen für den Verlust des liebgewordenen Amtes in dem selbstgeschaffe nen Wohlthätigkeitsinstitute?" .Sie sollen es wagen, mich herauszu drängen!" Sie werden es, denn Du allein kannst ihnen nicht Stand halten. Doch gesetzt den Fall, Du vermöchtest es: würdest Du auch nur die geringste Freude im Zu sammenwlrken mit so vielen Dir feind lich gesinnten Menschen haben? Und noch mehr, kann ein solches Zusammen, wirken für den Verein ersprießlich sein? Ich würde den' Streit gütlich beizulegen suchen, und mit dem Komtte in Frieden leben." .Frieden ist ein schönes Wort, aber wer kann es allen recht machen? Ich lasse mich von den kleinen und großen Hunden ankläffen und verfolge dennoch unbeirrt das vorgesteckte Ziel," entgegnete Fräulein Charlotte mit einem Selbstbewußtsein, das Klaras Mißbehagen erregte. Ihr Ton klang deshalb etwas schärfer, als sie fragte: .Und welches Ziel verfolgst Du, indem Du Dich im Winkler'schen Hause so heimisch machst, und den Oberlehrer von der Unzulänglichkeit seiner Frau.iu.,überz.euc!en suchst?" (Fortsetzuna folgt.) Wer trug i ie Schuld ? Lln Frankreich wird wieder einmal tU Frage erörtert, ob wirklich Napoleon III. allein die Schuld an dem unglücklichen Kriege gegen Deutschland trifft, oder ob derselbe nicht vielmehr durch die Nation selber herausbeschworen wurde. Zur Veantwortung dieser Frage hat vor einiger Zeit der General Boulanger die Anregung gegeben, indem er in dem ersten Hefte seines Geschichtsmerkcs "Iinvasion Allernande" behauptete, das ganze Volk habe den Krieg gewollt, und zum Beweise dafür sich auf die Berichte der Präfekten berief. Die Republikaner protestirten natürlich entschieden gegen diese Behauptung, aber die Bonapartisten kamen dem General zu Hilfe und lieferten ihm für feine Angaben da? altenmäßige Material in den Aeußerungen der Presse, über welch: der Bonapartilt Jules Delafosse genau Buch geführt hat. Dabei war Delafosse noch so boshaft, der damaligen Opposition ihren gut gemessenen Antheil an der Provokation deS Krieges aufzukreiden. Ja v5ohl", schrieb er im Matin", .Frankreich ließ ohne Widerspruch den Krieg über sich ergehen, und ich werde gleich die Beweise dafür beibringen. Aber wie hätte es ihm auch widerstehen sollen? Vier Jahre lang ließ man seinen Stolz bluten und seinen Patriotismus wüthen, stellte man seiner Erniedrigung das unerhörte Glück Preußens entgegen und übertrieb man in ihm das Gefühl seines Verfalls. Ueberall, von einem Ende des' Landes zum anderen und in allen Schichten der Gesellschaft rüttelte man mit einer Art Wahnsinnslust an dem Joche, das Deutschland angeblich auf Frankreich legte und das man die Rache für Sadowa nannte. Man erwartete den Krieg als eine Nothwendigkeit, und die Meisten hielten ihn für eine Befreiung. Als daher die spanische Tbronfraae auftrat. stürzte sich das ausgeregte Frankreich in thörichter Wuth in den Knea. und das Kaiserreich that nichts, als daß es ihm folgte." Die spanische Thronfrage sei wie ein Funken in's Pulverfaß gefallen. Es sei eine schwere Verschuldung Cocherys gewesen, die e.rage durch ementervellation au die Tribüne des gesetzgebenden Körpers zu bringen, und der Herzog von Gramonr yaoe eme noch schwerere chuld ans sich geladen, als er ihm antwortete .Denn in Wahrheit ist aus dieser Intcr pellation der Krieg hervorgegangen. Sie - , c ; V , . - r x r i. r og victfiuijc ucamiiam aus oem gereich der diplomatischen Kanzleien und warf sie in's Publikum, in die Leidenschaft zweier rivalisirender Nationen, die sie nicht wieder los ließ. Aber man merkte damals nicht, daß der Herzog von Gra mont unüberlegt und tollkühn handelte ; man applaudirte vielmehr seiner Kopflossgkeir.. Er hatte den Ton gefunden. der zu '.dem Fieber in den Gemüthern ." .1 . . C. rt r. ' r panre; ct war oer yeio oes ages, und in ganz Frankreich liederholte man. daß wir endlich einen Minister hätten, der wie ein Mann spreche."' Und nun kommen aus der Presse die Beweise für die nationale Genehmigung der Gramont'schen Kopflosigkeit". Als der Minister des Auswärtigen die Jnter pellation CochervS mit der Erklärung beantwortet hatte, daß Frankreich die Besetzung des spanischen Thrones durch et. .f. rt' , . ' einen yoyeilzouern nicht dulden werde. schrieb der Umvers": Die feste Sprache der Regierung wird einmüthig aelebt und aebilliat. Unsere Minister
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smo.unstretllg' öie Organe der üllMei, nen Anschauung." Die .Opinion nationale" : Die Regierung hat ganz Frankreich hinter sich. .Herr von Bismarck überschreitet alle Schranken. Wenn er Frieden behalten will, muß er nachgeden." Der Gaulois": Wenn wir diese letzte Beleidigung hingenommen hätten, so gäbe es keine Frau mehr auf der Welt, die den Arm eines Franzosen genommen hätte." Der .Figaro": Frankreich hat das Recht, noch mehr zu verlangen. Da Preußen es getäuscht und mit ihm gespielt hat, muß die franzosische Regierung Bürgschaften fordern." Das Journal de Paris": .Unsere Regierung hatte Gründe, sich empfindlich zu zeigen. Wenn der Herzog von Gramont nicht gesprochen hätte, so hätte man schileilch giauven können, daß die ganze Politik Frankreichs aus Resianatian und Abdankung bestehe." Der Corresponoanr: .Man begreift die Aufwallung aeaenüber gewissen Beleidiaunaen und wundert sich nicht, daß die Regierung oem augeuielnen Zuge gefolgt ist." Die Liberte": .Auf was warten wir noch? Fassen wir einen energischen Entschluß. Mit Faustschlagen werden wir sie zwingen, über den Rhein zurückzugehen und das linke Ufer zu räumen." Herr von Girardin war es, der so jetzt schon das Ziel der französischen Kriegserklärung s.:t Ufa v luiiuiuuic. .m oann oer )rmz von Hohenzollern auf die spanische Throncandidatur verzichtete und die französische Regierung mit diesem Zugeständniß sich zu begnügen schien, schrieb die .Presse" : .Das wäre für uns die letzte Demüthigung. Wir haben nur noch die Wabl zwischen der Kühnheit und der Scbande " Die Opinion nationale": .Dieses Drama, das wie eine Operette endet, befriedigt Niemand. Die öffentliche Meinung bleibt traurig, verwirrt, . beunruylgt." Die . nevue des deur Mondes" : Preußen ist und bleibt der Serausforderer. Es hat dieses plötzliche und unwiderstehllche Aufflammen Frankreichs gewiß nicht vorausgesehen.In diesem Strauße und alle Parteien vertreten, und es sprachen die berufensten Wortführer der öfscntlicken Meinung. wie Girardin, Edmond About, John 'emo,ne u. f. w. Jules Delafosse folgert daraus, daß der Kriea von 1870 ein durchaus nationaler gewesen sei, und daß oas Kaiserreich nur den Fehler beging, der öffentlichen Meinung nicht zu widerstehen. vem Nuslaud,. Der belgische Ingenieur General Brialmont, der Schöpfer dei neuen belgischen Maasbefestigungen, hat einem Vertreter der französischen Parti National" Erklärungen über die Maasforts und die zukünftige Festungsbaukunst gegeben, welche der belgischen Regierung sehr ungelegen kommen, aber für deutscht Kreise von Bedeutung sind. Nach der Ansicht dieses Generals sind die neuen Befestigungen die materielle Ergänzung der belgischen Neutralität, sie sind gegen NUmand gerichtet, aber sie bieten sür Frankreich" eine werthvolle Vertheidigungslinie dar. Das Maasthal setzt sich in Frankreich durch das Thal dei Oise, das ungenügend vertheidigt ist, fort, die 21 neuen Maasforts errichten eine Schranke, die Belgien und Frankreich schützt und die Thore beider Länder verschließt." In 30 Monaten würden diese Befestigungen, bei denen das System der Panzerthürme zur Verwendung kom: men soll, fertig sein. Die Panzerthürme sind die Festungsbaukunst der Zukunft." Der Glaube, daß man noch stärkere Erplosionsstoffe entdecken werde. sei irriq. Eomprimirte chießbaum wolle. Melinit, Roburit, Vellit haben fast denselben Werth. Die Verbindun gen der Substanzen, mit denen man mächtige Verbrennungen bewirkt, sind beschränkt und die Körper sind bekannt. In gleicher Weise ist der Schleuderer der Erplosionsstosfe, die Kanone, an-dem Manmum der Widerstandskraft anqe: langt. Alle Metalle sind bekannt unl rßrsiicht. Die gezogenen Stahlkanonen sind das Zerstörendste, was der Angriff zu erwarten hat. Die Panzerthürmk widerstehen alle dem mit um so größerer Sicherheit, als sie rctirende Bewegungen vollführen. Ueberall wendet man sii jetzt an. Deutschland führt sie in aller Stille in seinen Festungen ein, und während besten discutirt man noch darüber in Frankreich, dessen Ostgrenzcn ohne " c . n .r.rv! r v ; - nr genugcnoe efesilgungen uno, ja ncannei wie General Miribcl widersetzen sich ihrer Einführung." General Bttal monts Erklärungen lassen an Offenher zigkcit nichts zu wünschen übrig! Rußland versteht e S ausgezeichnet, sich aus früheren Gegnern luverlässiqe Freunde zu gewinnen und die halbwilden Reitervölker seiner asiatischen Grenze, durch kluge Behandlung der einflußreichen Stammeshäuptlinge, zu seiner besten Schutzmauer umzuge stalten. Ein Correspondent englischer Blätter hatte jüngst Gelegenheit, bei einer Anwesenheit in Turkestan sich über diese Politik, welche Rußland pflegt und England veinachlässigt, bei einem gewiß Sachverständigen Belehrung zu holen. General Annenkow nahm Anlaß, ihm gegenüber sich m sehr befriedigter Weis über die Fortschritte und die Festigung der russischen Herrschaft über die turkomanischen Stamme zu äußern. Ruß land hat die meisten Häuptlinge, deren höchste Tugend der Muth, deren liebster Genosse ihr Schwert ist, für sich gewon nen. Als wir am Heri-Rud waren," so erzählte General Annenkow, um mit der englischen Commission die afghanische Grenze zu requliren, speisten wir eines Tages bei dem Oberst, welcher die rufsische Garnison jener Gegend commandirt. Wir fanden in ihm einen höchst intelligenten Mann, jeder Zoll ein Soldat, der das volle Vertrauen seiner Mannschaft besaß. Und wer, glauben Sie, war dieser Mann? Es war der turkomanischc Häuptling, welcher seiner Zeit bei Geok-Tepe die Tekkes gegen Skobelew commandirte. Jetzt ist er tiv Russe mit Leib und Seele. Auch der bekannte OberstAlikbanow isteinDaqhe staner von Geburt und hat doch der rusfischen Regierung die wesentlichsten Dienste geleistet. Glauben Sie mir. so fügte General Annenkow hinzu, .wir baden die Leute bier dahin gebracht, daß
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