Indiana Tribüne, Volume 11, Number 321, Indianapolis, Marion County, 7 August 1888 — Page 3
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. R DOAI'S L X. L. fWiüne Z)as Ocstc U S D 6f6W k Bau und Unterlage - Filz! Zvei- und dreifaches Asphalt Dach Material, Dach-Filz, Pech, KohlenTheer, Dach-Farben, feundichte? Asbest Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. EL v. SMITHEIi, NaZsslger on Stml LmUher.Z 169 Welt MarvlandSr. EO- Ztltv hon 861. mx l,9e. SO ttZätzt dt, VANDAIJA LINE sZarumsZ LJitl ftt di: kürzte und fceflt Linie öde: t. XowIjs, iasoii.irl, ZZQ k, Iowp, IVel,sU&, Texaa, Arkcbnsas, Oolorado, New Mexico, De. ootn nn Oolirorala ist. Ccl LaubeU ljt don Gteis ad die Tqi nen find aal Stahl. Die Weaeu habeu d nttSeu VLbessnnnz. Jede, Zug h I Vchlssdazen. PsffäZint,Ld fte nsa 8:2: c cxitar Klaffe oder ftaijjt anten Billet habe? . ketten durch nnfete PaFazie?zSge etüet ftla: i tefördert. Ob SU NUN ei BlSet za ersiüßigtei: V?c'. sen, ein CjcntfocItUIet s, lrzd ine Toe Eisenbahnbillete woll, ksae Sie, od.i schnöden le a II. Derlng, sftftest tneral vftIagirULat. Karte?9eTt vajhmzton uat JSiiS Str.. Ind'ri' s. $UI, Oia'I Sept. 5t. Senil, o. U . .!... i T " -V: jv-" " r iltJul r.'js. 2 ' ii7 Cisenösha Zeit . Taöeö! Cnfunft und kldgang bet EtlenoahnzLl) in JndianajiolkS, an und nsH Sonn tag. den 2. Januar 1883. SetfttfKattli, RaMfoa Ld Zndisvavoli visendau. Ndganz: Eilanft: 3 , 44. 4.15 B, I 9dKade 10 90 f ad As 8.1 Sa 1 Zddteztg,l 1) a 8,, Red all 4 00 I R S Kl,. 6 Ib Imi X P tlg . ?.s : Sb l et S ?Stt, 10.4 ' f t Bandalia Line. Citltiali .... T.SO a Z2 tf . 9 11 55 Xm tiM tu. 00 Dactllc IM Leftern Kail... 8 00 Km chßk 1451 CoU nd fcc.ia.oof b a rxH 45 4 15 chnt!!,ug 3 35 o Tleveland, Colnmbsf, Tincinnati nnd Zndla nadolit kisenbahn (Lee Ltne.) Rl tt 3.5GB Snlcrlom z... 11.05 tston Cl Ct. 7.83 Rfl ,.... 7.80 8 1 8 fr tij 6.55 tfc 18 tJi.n.a Bi 3 &isi 3 CtStil 3C0 Kb an 0191 I4.UU ichigan Ssvreft. 4. KrCm t Veat Har. Cx.10.tt m vrightwood Didifton, C. ..nnd 3. V oiist m.3S fr t8U4. 3.50 Bn 4.30 ttgüH. fJSffe 10.3U , 11 3ug)s 3 00 , 34,, iiiUÄ. 5.50. tkg'.tch.ioU 10.4iSn 7.3 1 Sn 11.05 .11.30 B 1.10 tezttch. S.M 9S I 5 00 Sa I ttgltch. 7.40 kuinnatt, Jndianaolii, Vt. Louis n. Thieaae Viseniah. incinnatt Division. lautlo.S. 5,40 Ctactnnatt 11 3i Sm SnHanav icc. 10 4? r -L't,Ckp. l.4i Pofl,ug... S.tl Xn 44') Cm rr.... II 45 zz, e 5ii, täglich In C .11 10 V t. X. 8 9xvtt. 8asa,tte See. 4 45 hieags Didistou. , b1 Ct. 7.10 C)Uag Stall p.:3X!R Dttltn I. ... 5.00 K, C9 I ttgttch I t 11 Rm 8ssa,,ue See... 5.00 Eoganlport Ct.. 7.10 Cm hie 8a g . täglich c ml., z. Gazette te..ll iB ÄJP.. 5.3 V'ria kxi.. .4J , Sndiana, Vlooington ndAeße? ktlubav. !UzU.. 7.W1 r8ee 4.5 a s noo n ea IC, tägllO R5 afien, f, tZgUS 8.5ü tn Ctnc Oftc 10.40 Ba tlanttt jA. Z.8S, IP! 8.30 I Oeftliche Didifion. Ofil.,UU... .4.10V yaeifie Cr? ,ß 7 50i liU 9c9tet.... 9 00 X5 B m 3-t 10 30 SUantie Cip.... 3 5öNm S3i?lim tiV .... z Oaiast, St. Lonis & yaeifie. Ct CJUstail 7.1S Ba C X J.14 R ini9t (l 7.00 fitasiffzt3a 11, Zo( jft 13 Ct.. 10.45 fco et all. 5.45 k Zndianapslit und Viueenne isenbahu. ku ai,, C, 7.15 B I Btnuaml Kce.,10 55 BtiutBel 44 . 4.15 I Rail Sttref . 1.50 ineinAati,Hailtonä,ZndianapoliSisndkb: S59 618 X 5 4.00 B CraieTloiSiKcc KM ConexlstaIct LJ Bf SaiL. 11.45 B 3d, E18,i10 4t tncinnettEce 4 55 3ftpiict. s.io B f ta.,D.I.R.S 3.50 Ha Indianapolis, Decatnr Se Springfield. ee Beo ail. 8 30 Bm CfincBiua i e l . S i ot,uma sce tgl aulg Gönnt. S 8CS5 qel,ug 1 1 1...10 5u5 Konteiumi See ul9onnt...l01,SB aU Chicago, St. Loni & PitUbnrg. 9 1BB8I-S tq See . jcnorn ot.,.40B noo bb C täglich 11.48 B gnbianap.Scc. 3.!0 , ft,r Rail... loo ;Üillch 4.30 B fiiCCxaslac cx nnGnn4. 9MB HLSeeauIg. tag 4.00 R ftBBDBB z tkgUch h.. 45 hieags Konte dia Kotoruo. EZttl che ,z Uia. 11.15 B Utjo tprtl.lujö 15 3a'l L. Echnelzua... 4.00 C Jndxl' ss. Cnxtl 3.50 3ManccIll und Ot stl Ctfenda) Xaitpiace. . BaDCitaa Ualich 7.2b B ock t 8 Cf. 5.30 ee 1.40 et S t C, N 8El Bat! nas, 10J00 8 w a, C,e etSgl Iitax,.ti er 3.40, ttaus r 44.100 Wit CrV tgl... 115 B ouUdi2e,New Wanh Se Ehieags. Uir.Lwe Uat9 Cl t,l..ll.lO I hieag, Cz. tl.. 3.VV, ono See..... 50I Ron, Se 9.55 Bs ich ttv Tbteag. v ich. TU, Thte. tj aU UO092a I Ci ail....... 3.41 Cs -tt8,."lf 1 ''tI1l'l-u - rntt Ivl4,,5tt tt BtXl4XCtX.i
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Drei alte Jungfern Novelle von Detlef Stern. (Jortsedung.) , .,Es kommt sehr leicht, daß alle Jung fern egoistisch werden," erwiderte Klara lächelnd, besonders, wenn sie einsam leben. Wo sie in einen ztreis von Pflichten gestellt sind, da sind sie meist die aufopferndsten, hingebendsten Geschöpfe; sind sie aber auf sich allein angewiesen, so vereinen sie ihre ganze Fürsorge auf sich selbst und kommen sich dennoch unglücklich und verlassen vor." Fühlst Du Dich unglücklich und verlassen, Tante Klara?" Diese Frage kam so unerwartet, daß Klara einen Äugenblick betroffen schwieg. Endlich sagte sie: Seitdem mein Bruder fort ist, komme ich mir allerdings oft re.ht einsam und verlassen vor." ' Aber denn och bist Du keine Egoistin." Vielleicht doch. Es ist eine sehr egoistische Regung, die mich trieb, Dich zu mir einzuladen." Nein, das ist nur reine Güte von Dir, Tante Klara, und im Nebrigen bist du auch eigentlich gar nicht, was man eine alte Jungfer" nennt, und wirst nie eine werden." Sicherlich nicht in dem Sinne, in welchem diese Bezeichnung als Spottname gebraucht wird," entgegnete Klara einst. Dagegen sträube ich mich mit allen Krästen. Unsere Zeit ist übrigens ganz dazu angethan, dieser Species von alten Jungfern den GarauS zu machen. Ein mittelloses Mädchen wlrd schon von früh auf mit dem Gedanken an nutzbring?nde Thätigkeit erzogen. Es weiß, daß eö eines Tages auf sich selbst gestellt ist, und sich seine Existenz schaffen muß. Die alten Tanten mit den zusammengesuchten Toiletten, falschen Zähnen und Locken und dem nie rastenden Bestreben, sich an den Mann zu bringen, existiren, Gott sei Dank, nur noch in geringer Zahl, und es ist zu hofsen, daß bald die Bezeichnung eine alte Jungfer" mit eben so viel Hochachtung ausgesprochen wird, als sie bis jetzt mit Spott genannt wurde." Ich inöchte mich aber doch lieber ver heirathen, Tante Klara," meinte Emma entschieden. Gewiß, mein Liebling, welches Mädchen möchte das nicht. Es ist die naturgenläße Bestimmung des Weibes, und glücklich das Mädchen, welches den Rech ten sinket, um sie dieser Bestimmung entgegeuzuführen. Sie braucht sich nicht erst ihre Arbeit und ihre Pflichten zu suchen, dieselben kommen zu ihr, und süßer Lohn liegt in ihrer treuen Erfüllung. Eine glückliche Ehe bahnt dem Weibeden leichtesten Pfad durch's Leben; die Ehelose gebt einen harten, rauhen Weg, durch Niemanden unterstützt, von vielen gar angefeindet und verspottet. Diese Anfeindung, dieser Spott auch sind es, die manches willensschwache Mädchen in eine Ehe ohne Achtung und Liebe hineintreiben;, sie hat nicht den Muth, eine alte Jungfer" zu werden." Ach, Tante Klara, ich fürchte, ich habe auch nicht den Muth." Klara strich leicht mit der Hand über Emmchens blonde Flechten. Hoffen wir, daß sich der Rechte für Dich sindet ; Du bist ja fast noch ein Kind. Und nun, gute Nacht, mein Liebling." Gute Nacht!" flüsterte Emma schlaftrunken und schloß die Augen. Bald zeigten ihre ruhigen Athemzug?, daß sie fest eingeschlafen sei. Klara aber wachte noch lange und vor ihren Augen entrollte sich das Bild ihrer eigenen Jugend, wo sie voll Hoffnung und Liebe, einer glück", seligen Zukunft an der Seite des Äuse?wählten entgegenträumte, umdann, plötz lich erwachend, sich treulos' verlassen zu sehen. Viele Jahre hindurch hatte der Schatten dieses Treubruches über ihrem Lrben gelegen ; jetzt endlich war er ganz dahingeschwunden. Sie war ein herzensruhiges, in sich abgeklärtes Weib ge worden, mit allen Menschen in Frieden lebend, jeden nach seinem Werthe schätzend, selbst geschätzt von allen, eine gesicherte, scheinbar ziellose Existenz führend. Und doch hatte sie ein Ziel. Kann ein thatkräftiger Geist leben ohne ein solches? Seit Jahren glaubte Klara sich demselben nahe, immer entschwand es wieder in hoffnungslose Fernen. Würde sie es endlich erreichen?. . . . Doktor Reichhardt war am nächste Morgen in aller Frühe ausgestanden, hatte mit Herrn Paulsen das gewünschte Reitpferd besehen, dasselbe gekauft und war sogleich auf demselben in die Stadt zurückgekehrt. Emma, welche gleichfalls früh aufstand, hatte ihm beim Kaffee Gesellschaft geleistet und bestellte den andern Damen den Abschiedsgruß. Tante Betty. welche trotz des harten Bettes bis in den Tag hinein geschlafen, zeigte eine sehr enttäuschte Miene, als sie den Dos, tor nicht mehr vorfand, und erklärte, sobald wie möglich fahren zu wollen. Da auch Klara Waldom wieder in die Stadt zurückzukehren wünschte, so ließ Her? Paulsen anspannen, und nach einem kur zen Abschied von der Kranken schieden beide Damen, die eine mit dem Versprechen, Emma zu benachrichtigen, sobald ihre Anwesenheit zu den Proben nothig sei, die andere mit dem, sie zu vertreten, wenn cö verlangt würde. Dem Ausgange des Waldes nahe, hörten sie jubelndes Durcheinanderrufen und als sie an der Lichtung vorüberkamen, von welcher aus man zu dem hoch gelegenen BrunnernHotel hinaufsehen konnte, bot sich ihnen ein so reizendes Schauspiel, daß Klara den Kutscher halten ließ, um den Anblick des malerischen Bildes länger zu genießen. Vom Hochplateau des Berges herab schimmerte das weiße Haus aus dunkelgrünem Grund und von ihm herunter über den terassenförmig absteigenden Waldweg entlang, ergossen sich unzählige rothe, weiße und blaue Punkte, wie die farbigen Leuchtkugeln aus einer Rakete. Aber' diese Leuchtkugeln erloschen nicht, sie verschwanden uur hie und da hinter dem Grün in einer Wcgbiegung, im langen Gras, tauchten dann plötzlich wieder aus und vereinigten sich endlich in dem großen Fahrweg zu einer lebendigen Mädchen- und Kinderschaar, die jetzt den Wagen umringte und wie mit einer Stimme rief: Guten Morgen, Tante Klara!" Wo ist die AllerweltStante. damit such ick sie bearüize." tönte dann eine;
krökstsge BäMMl, Mter einem Vaume hervor, und mit einer Papiertüte in der Hand tauchte Herr Mathias Schumann aus einem Graben auf, in welchem er nach Pilzen gesucht hatte. Der Allerweltsonkel, der AllerweltSonkel!" riefen die Kinder und zerrten ihn an den Rockschößen dem Wagen zu, während die größeren Mädchen unter einander kicherten und aus die strohgelbe Perrücke des ErapothekerS wiesen, die sich bedenklich verschoben hatte. Tolles Volk!" brummte Herr Mathias, indem er seine Rockschoße mit der rechten Hand befreite, mährend die Linke die Papiertüte hoch hielt. Ist das der Dank für den Morgenkaffee, den ich Euch arrangirt habe? Wollt Ihr gleich los lassen, Ihr kleinen Kobolde!" Die Frau Kommerzienräthin!" sagte eins der größeren Mädchen halblaut. Kichernd und flüsternd stob die Kinderschaar auseinander und scheue Blicke flogen den. Weg hinan, von welchem die genannte Dame auf den Arm ihrer Tochter'gestützt, langsam herabgestiegen kam. Herr Mathias hatte sich dem Wagen genähert ; er schwenkte die Papiertüte zum Gruß ; aber plötzlich wurde sein dunkelntheS Gesicht kirschbraun er entdeckt hinter dem bergenden Sonnenschirm da? Gesicht seiner Jugendliebe. Zwanzig Jahre waren vergangen, und obgleich keiner von ihnen die kleine Stadt seitdem verlassen, so hatten sie sich doch in der langen Zeit niemals so nahe gegenüber gestanden, wie heute. Onkel Mathias, der nie Verlegene, fühlte sich fassungslos, aber Klara, welche die Vechältnisse kannte, hals ihm schnell über seine Verlegenheit hinweg, indem sie ihm mit frohlich unbefangener Miene die Hand aus dem Wagen reichte und scherzend sagte: Recht so, Herr Schumann, immer mitten zwischen der Jugend; das erhält Sie selber so jung und frisch. Wenn das Völkchen auch einmal etwas ausgelassen wird, man hat doch seine Freudt daran." Ja," meinte Herr Matbias, Sie sind auch eine Freundin der Jugend und deshalb wollte ich Sie zu diesem Wald? vergnügen einladen. Ich war sehr enttäuzcht, als ich Sie nicht zu Hause traf, und mußte nun die Kommerzienräthin bitten, die Bemutterung meiner Gäste zu übernehmen. Wo haben Sie denn gesteckt ? Immer in Grenmitz ?" Ja, und komme erst jetzt mit Fräulein Paulsen zurück." Herr Mathias that, als ob er die Genannte nun erst bemerkte, und schob an seinem Hute, wodurch die Perrücke wieder an die rechte Stelle kam. Fräulein Vettu tauchte einen Augenblick unter ihrem Sonnenschirm auf, grüßte erröthend, und verschwand wieder hinter demselben. Jetzt war auch die Kommerzienräthin herbeigekommen, begrüßte die Damen und schlug ihnen vor, den Heimweg gemeinschaftlich zu Fuß zurückzulegen. Klara war sogleich bereit, Fräulein Betty aber erklärte, daß sie rasch zu Hause zu sein wünsche und daher den Wagen weiter benutzen werde. Unter lautem Hurrah der Kinder fuhr sie davon, während Klara mit der Kommerzienräthin und Herrn Mathias der kleinen Schaar folgte. Frau Kommerzienräthin Hegemann klagte über Mattigkeit und Kopfschmerzen. Sie habe die ganze Nacht nicht gefchlafe, und wäre lieber im Bette geblieben, als so früh Morgens in den Wald zu gehen ; sie habe nur ihr Herrn Schumann gegebenes Versprechen nicht zurücknehmen wollen. Der Erapotheker murmelte, daß er ihr für das ihm und den Kindern gebrachte Opfer sehr dankbar sei, daß er aber nicht begreifen könne, wie die Frau Kommerzienräthin sich über Dinge, an die sie nun doch bereits gewöhnt sein solle, so erregen könne, daß ihr der Schlaf darüber abhanden komme. Da rege sich einer nicht auf," rief Frau Hegemann entrüstet aus. Sie wissen doch, wie sie einen mit ihrem ewigen Widerspruch reizt. Ich gäbe etwas darum, wenn ich diese Comitesitzungen vermeiden konnte, aber da mein Mann und ich doch die Hauptpersonen dabei sind und die Entscheidung in den streitigen Punkten schließlich uns zusteht". Natürlich steht sie Ihnen zu stimmte Herr Mathias bei. Tlun Sie ihr den Willen nicht! Besser Sie zmingen sie, aus dem Vorstände auszutreten, dann sind Sie allen Aerger auf einmal los." Daran habe ich wirklich schon gedacht ; mein Mann will nur noch nichts davon hören, aber ich werde ihn zu überzeugen suchen." lara hatte stillschweigend zugehört:
sie wußte, ohne daß der Name genannt wurde, daß von Fräiilein Weber die Rede war, und es berührte sie schmerzlich, eine immer mehr hervortretende Feindseligkeit der Kommerzienräthin gegen dieselbe zu gewahren. Ich glaube, Sie würden Charlotte doch tehr vermissen, wenn dieselbe wirk lich aus dem Vorstände des Luisenvereins austrate," warf sie ein. .Durrbaus nickt, wenn i. V. Sie. Fräulein Waldvw, an ihre Stelle treten wollten," agte die Kommerzienräthin. Das will ich aber nicht," entgegnete Klara lächelnd ; auch wurden tote wirk lich eine schlechte Eroberung, an mir machen. Ich fühle o qar keinen Beruf zu öffentlichen Wohlthätigkeitsämtern in mir und diesen Beruf muß man suhlen, wenn man etwas leisten will. Aber Sie leisten ia schon viel. Sie unterstützen unsere Kasse fleißig; Sie nähen und stricken Berge zusammen sür unsere Welhnachtsbescheerunaen " Aber ich bleibe dabei still zu Hause und betheilige mich an keinem einzigen Verein." Als ob das ein Unrecht waxti" rief Herr Mathias. Dafür freut sich auch ein eoer, wenn er t zum Besuche in sein HauS treten sieht, denn er ist sicher, daß Sie nicht nuS zeder Tasche eine Lot terieliste oder einen Suppenzettel ziehen Sie werden anzüglich, Herr Schu- ... ai if,!.. mann, i.agie oie ommerzienraimn. Nichts für ungut, aber ich dachte dabei hauptsächlich an Fraulem Weber. Und wenn dieselbe nicht den Muth hätte, die keineönxgS angenehmen Besuche zu machen und den Leuten, . so zu saaen. die, Pistole auf die Brust z setzen, wie sollte eS werden? Ich gestehe, daß ich sie ott um dieien Muth beneidete, aber enn ick ie ibrem auten Beiele loh
aen 'entschlossen wax un?' mich zu veni Muthe aufgerafft hatte, ein Dutzend Loose unterzubringen, immer noch sank mir derselbe im , letzten Augenblicke ; ich behielt die Loose und bezahlte sie aus eigener Tasche. Und warum das? Doch lediglich aus Furcht, meinen Nebenmenschen lästig zu fallen." Wollte der Himmel, Fräulein Weber hätte auch etwas von dieser Furcht," meinte Herr Mathias. Nicht doch, ich schelte mich so oft ob dieser Feigheit," rief Klara warm, und
äbe viel darum, wenn ich mich in diesem Zunkte zu Charlottens Eharakterqröße aufschwingen konnje. Allem trotzen zu ' ?.. 1tt!Y (- " ,Y ' rönnen ; perionilcye nnoiu, emuiyigungen und Zurücksetzungen aller Art geduldig entgegenzunehmen, nur um den leidenden Mitmenschen zu dienen und ihr Elend zu erleichtern, das ist wahrlich nichts Kleines, und wir, die wir die Fä? , c;.r ;j or..r tviglell zu oiqcr lajiocicn ?iujgaoc nlcyr besitzen, sollten wenigstens die Thatkraft Charlottens anerkennen und ihr unsere Bewunderung nicht versagen." .Bewunderung? Was fällt Ihnen ein, Fräulein Waldow?" entgegnete die Kommerzienräthin gereizt. Um Vewunderung zu verdienen, muß man nicht so viele Schwächen und Fehler zur Schau tragen, wie Fräulein Charlotte." Ich denke, diese Schwächen und Fehler sind rein äußerlich, und man könnte über dieselben hinwegsehen." .Ihr Wldenpruchsgellt nt unerträg lich," sagte Frau Hegemann. Und ich behaupte, daß ihr Egoismus größer ist als ihr Widerspruchsgeist," figt? Herr Mathias hinzu. Klara fah still vor sich hin. Die Unterhaltung war wieder auf einem Punkte anaelanat, wo sie die Freundin nicht vertheidigen konnte, ohne die Andern anzugreifen, und da fle mcht über alle Punkte unterrichtet war, so schmieg sie. Man hatte jetzt dir todt erreicht, und da es grade Mittag war, so entleerten sich die Schulen. Eine Gruppe von Lehrern stand vor dem Gymnasium zusammen und aus derselben löste sich Herr Winkler, um die Näherkommenden zu begrüßen. Man fragte nach seiner Frau, und erhielt gute Auskunft; sie wesentlich besser und werde in 14 Tagen so weit gckrastlgt rnn, ihrem Hausstände wieder vorzustehen. Dann ergoß sich Herr Wlnkler in Lobeserhebungen über Fräulein Weber, die ibm so treu in schweren Tagen beigestanden habe und deren Leistungsfähigkeit er bis in die Wolken erhob. Sie kann Alles, thatsächlich Alles," sagte er, und wenn sie Haus und Kinder besorat hat, dann bleibt ihr doch noch Zeit, an ihre Armen,' ihre Vereine, ihre Schulen zu denken und Abends ist sie immer frisch zu einer anregenden, interessanten UnterHaltung. Ich werde sie sehr vermissen, wenn sie nicht znebr täalich .kommt." (Fortsetzung folgt.) Nnfzlandö Filed4NsWillkomni, Am 10. Jahrestage der Unterzeichnung des Berliner Vertrages hat der Zar einen Ukas erlassen, den die Wiener lug. Zeit." folgendermaßen beurtheilt: Mit einem einziaen Federzuge hat Rußland seine Wehrkraft um anderthalb Millionen Streiter gesteigert. In der allgemeinen Spannung, welche die Gemuther anläßlich der Relse des deutschen Kaisers nach Petersburg zum Besuche deS Zaren seit Wochen beherrscht, wurde das hieraaf Bezug habende Telegramm aus der Metropole des nordischen zlielches fast gar nicht beachtet. Es mag wohl auch die weltgeschichtliche Episode des Kampfes um den Sohn zwischen König Milan und Königin Natalie mit ihrer Fülle von melodramatischen Einzelheiten die öffentliche Aufmerksamkeit von dem Ukas des Zaren abgelenkt haben, welcher merkwürdig genug genau zu demselben Zeitpunkte veröffentlicht wurde, in welchem sich Kaiser Wilhelm II. zu seiner Nordlandsfahrt anschickte, um Nußland dem europäischen Friedensbunde einstweilen wenigstens moralisch anzugliedern. Es hieße jedoch geradezu unverantwortlichen Leichtsinn verschulden, wenn man, von dem großartigen äußerlichen Gepränge der Kaiser-Entrevue geblendet, die auffällige Steigerung der russischen Wehrkraft noch weiterhin ignoriren oder als etwas zur Zeit Unwesentliches beiseite-lassen wollte, weil die neuen Streitmassen Rußlands nicht sofort auf den Plan zu treten vermögen, sondern scheinbar erst in Jahren in Anschlag zu bringen sein werden. Nach dem bisher in Geltung geständenen russischen Wehrgesetze vom I.Januar 1874 alten Styls dauerte die Dienst, Pflicht im euroaischen Rußland zwanzig Jahre: künftighinsoll dieselbe dreiundzwanzig Jahre währen. Drei ganze Jahrgänge werden demnach künftighin der russischen Heeresleitung mehr zur Verfügung stehen, als bisher. Weiter betrug bisher daS höchste RecrutirungsContinqent eineS Jahres nicht über M 4 L l r M 235,000 Mann, wayreno oasseive lunstiahin nicht unter 250.000 Mann betragen wird. Die Gesammtmasse der russischen Streiter wird demnach zunächst um drei Jahrgange mit je einer ViertelMillion oder ui.r drei Viertelmillionen vermehrt. Zieht man jedoch in Betracht, da die bisherigen zwanzig Jahrgänge mit je blos 235,000 Mann eine Streitermasse von 4,700,000 Mann ergeben haben, während die künftigen dreiundzwanzig Jahrgänge mit je 250,000 Mann die colossale Ziffer von S,7ö0,000 ergeben werden, so resultirt in der Zufunrt aus der ioeben verfugten merkbar fung des Wehrgesctzes nicht blos ein Mehr von drei'Viertelmillionen, sondern rund sogar von einer vollen Million an neuen Streitern. Von jenen 5.7 Millionen auf dem Papier mögen immerhin in nr t .'.l i -' . : --t. .f. f : j: . cr oer Xvlrrilcyreil sellielzril eujcimujc Plvcente aus verschiedenen Ursachen abgehen ; immerhin verbleibt aber noch eine geradezu Grauen erregende Streitmasse zur X,. , , i Verfügung der russisyen yeereslmung, umsomehr. als auch die nicht zum stehenden Heere einberufenen Massen zum Dienste in der Reichswehr verpflichtet r i . f ' r:rr t...rrr flno. zum ovlgen Ziffern S rgronlssen ist aber die Bedeutung dieser neuesten Rüstungsmaßregel Rußlands uicht erschöpft, ja nicht einmal ihrem äußerlichen Umfange nach vollständig angedeutet. Der UkaS des aren stipulirt .nämli&
außerdem noch ekne auch' in Vezug aus die innere Qualität der russischen Streiterniasse weittragende Verschiebung der Tienstzeileu innerhalb der verschiedenen Tiensteskatcgorien. Nach dem bisherig.':! Wchrgesetz. hat es in dein cuiopäischen Rußland eine active Dienstzeit von sechs Jahren im stehenden Heere, eine zweite Dienstzeit von neun Jahren in der Reserve und eine dritte Dienstzeit von fünf Jahren in der Reichswehr gegeben. Die active Dienstzeit betrug jedoch nur nominell nänt' lich auf dein Papier sechs volle Jahre,
in Wirklichkeit dienten die Leute nicht , ganz vier Jahre. Der Ukas setzt zwar ! T 't c- y .? tn ri i jcyeincar 01c nominelle active olcnsizelr r t r m r, r t von icajo aus suns ayre yerao; in Wahrheit ober bedeutet dies nur eine Verlängerung der bisherigen efsectiven Actlv-Dlenuzelt von nicht ganz vier auf volle fünf Jahre. Weiter wird die Re-serve-Dienftzeit von neun auf dreizehn Jahre erhöht, was gegenüber der bisher!gen Gesammtdicnstzeit von fünfzehn fahren im stehenden Heere und in der Reserve, eine solche auf achtzehnJahre rtzoht seniteüt. Die Dienstzeit in ler :nclchyweyr, welche unserem Landslllli'.l entspricht, wird wohl, wie bisher, in der Dauer von fünf Jahren belassen. allciil der Ukas ftipulirt für die Zukunft ;wei Classen derselben, wovon die erste die ständigen Cadres zu bilden berufen ist, wahrend die zweite zu periodischen Wasfenübungen herangezogen werden wird, was Beides bisher nicht enstirt hat. Die Consequenzen von alledem sind in militärischer Beziehung von einer solchen Tragweite, daß sie die letzte Heereserhöhung in Teutschland weitaus übertreffen. Bisher betrug der gesammte essective riedensstand des russischen Heeres etwas mehr als 600,00 Mann ; künftighin kann derselbe bis zu 1,250,000 Mann beliebig erhöht werden. Bisher betrug die Reserve für den Kriegsstand circa zwei Millionen; künftighin wird sie bis auf Weiteres drei Millionen betragen. Dies bedeutet gegenüber der letzten Erhöhung des deutschen Heeres um 700,000 Mann die Möglichkeit einer beliebigen Verstärkung des russischen um anderthalb M i l l l o n e n Streiter. Wohl kann die Vollwlrkung dieser Nüstungsmaßnahmen erst nach 23 Iahren eintreten, indem die russische Wehrkrask tahrllck nur um iö,000 Mann anwachsen wird. Darüber darf man aber nicht übersehen, daß die radicalen Umgestaltungen in der inneren Structur der russischen .Gesammt - Streitermasse Rußland in den Stand setzen, selbst im tiefsten Frieden statt 800,000 künftighin 1,250,000 Mann marschiren zulassen, und daß fortan in zweiter Linie noch eine Million Reservisten mehr sür den Krieg bereit stehen, als bisher. Das ist jedenfalls ein ganz merkwürdiger Friedcns'.Willkcmm, mit dem Rußland Kai ser Wilhelm begrüßt. Gern VuSlaud. Ein probatcsMittel hak, wie das B. T." erzählt, ein in der Elsässerstr. nahe dem Scosenthalcr Thor in Berlin wohnender Barbier gefunden, um sich vor pumpsüchtigen Freunden zu schützen. Die weitbekannte HilfsbereitWilligkeit, welche ja zu den Standeseigenthümlichkeiten der Barbiere gehört, machte sich ein großer Theil der Kundfchaft unseres Bart- und Haarkünstlers in der Weise zu Nutze, daß sie ihren Freund und Gönner bei jeder Gelegenheit mit kleinen Beträgen anpumpen unter dein bekannten Vorwande, das Por? temounaie vergessen" zu haben. Der menschenfreundliche 23arbtcr, welcher sein lobenswerthes Verständniß sür die Verlegenheit der Unglücklichen stets durch bereitwittige Hilfe dokumentirte. bemerkte indeß bald, daß Undank der Welt Lohn sei, denn er verlor nicht nur die gelichenen Beträge, sondern auch die betreffenden Kunden. Um diesen unangenehmen Eventualitäten auf eine ehrenvolle und erfolgversprechende Weise aus dem Wege zu gehen, hat er nun in seinem Laden folgendes Plakat veröffentlicht: 50 M. Belohnung! Diese Summe zahle ich Demjenigen, welcher vom heutigen Tage ab von mir irgend einen Geldbetrag geliehen erhalt, desgleichen Demjenigen, welcher mir nachweist, daß ich Jemandem Geld leihweise verabfolgt habe." Die Wirkung dieser Veröffentlichung ist eine offenbare, denn sobald Jemand in den alten Fehler zu verfallen droht, so entqeqnete ihm der schlaue Barbier: Ach, Sie wollen sich ja nur die Belohnung verdienen; fo dumm sind wir nicht! Auf diese Weise behält er sein Geld und seine Kunden. Auch einem König wird nicht jeder Wunsch erfüllt. Der junge Herrfcher von Spanien weiß davon zu schreien: Während der Ausstellung von Barcelona pflegte die Königin-Regentin stets, wenn sie sich dem Volke zeigte, ihren Sohn, König Alfonso, auf den Arm zu nehmen. Dies scheint dem kl nen König behagt zu haben, und so oft er jetzt die Königin erblickt, weint er so lange, bis sich die Königin entschließt, ihn zu tragen. Vor einigen Tagen jedoch klagte die Königin ihrem Leibärzte Dr. Riedel, daß sie einen starken Schmerz im Arm verspüre. Der Arzt forschte nach und erfuhr endlich, daß sie täglich mehrmals den durchaus nicht leichten König auf dem Arme trage. Der Arzt empfahl der Königin kalte Compressen aus die schmerzenden Stellen und untersagte ihr strengstens, jemals wieder ihrem Sohnchen m dieser Beziehung nachzugeden. Ueber Boulangers H a u shalt werden in den Blättern ganz interessante Dinge berichtet. Der Ergeneral halt sich im sccretare, drei Diener, zwei Kutscher, einen Stallknechts eine Köchin und eine Magd. Sein Marstall beherbergt 14 Pferde, seine Remise fünf Wagen. Er bezahlt 12,000 Francs Miethe und sein Jahresaufwand wird auf 150.000 Francs geschätzt. Annähernd ebensoviel braucht seine Frau, die mit ihren beiden Töchtern, getrennt von dem General, in Versailles lebt, eine schöne parkumzebene Villa bewohnt, Wagen , UNO Pferve halt und IN Toiletten und .Verkehr da? Geld nicht schont. Der ' Staat gemährt dem Erzeneral 8000 . Francs Pension jährlich, die Differenz von i4z,uuu ranren mug er oayer wc anderswo nehmen. Woher? Die Anv worten lauten sebr verschieden.
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INDIANAPOLIS,
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'U'jm 1 1 Points C U U Sldaer. Trar. .tn i ii ;n j Peoria, Sprlstlald, Oolaer. laa'Hl. IN THE WEST. address sollowing agents: VT. II. WHITTLESIY, Agt., Toledo, ü. Cent'l Pasa. AgVt arte, O. J. F. ÄcCARTHT, Elf hmood, lad. buu . Pass. Agt-, CUclajutl, 0. 00 . Fourth 6L, CiacinnatL O. CIIAS. H. ROCKWELL, Ceo'l Pan'r aod Ticket Aftib ff titttXll xtm-Qlnalt . 4 yennsvlvania ttu Startet. 4 nzlisd Osernbanß. i Ost?trüZe und Htm Bert. 7 9!;t( und ichiga estraß. t 2rft.etTat uaB!cf!tertt a Sinken und $tcr6trat. 11 ia:7(ua:tiii Ut curr fcrrtBi ij Jtca$ufltii v. Bihe Nob. St,. 1 ;asirt tt, und ?ort Sanc at. 14 e $t:Uv und ftort Oatre oenwe 16 $tx Ctr. nr.t lStauf! 14 h,i?ta Xc. und ?h Str. H Pari . und CuH 6tx. 14 t!a:toTi Zit. BdKaUUBs t? ür us J-n Cu. )JS 2i4 ans ÜUl'.r.u tr 121 UdaDa und e. VO Uertbis und Vir..ts ti. l2o LNdkt etk.vntL'Nco fr 197 olurnfcia und Hin vt IS Cu. rel Ute. unk ite u 129 feulneautifjetaub. tUicva kntttVcrt.tcn ?u 132 ??Kart0 ert 7.$f. u 1S4 Belege Sfoi. 4s6 u iiö ROt. 54 ir s timmn -t, 145 SDtiticai an ? ytr. c. 137 Siesman und Sie 21 t. I su nn naict. U Ves,lvzna ti V?s5t t(. 24 Meridian und 2 Ctr. 25 No. e. 9ngvnc rjcujf 25 KtffiZZwxi nnd Lt. üa-e M. . 17 Jliaei, end WUfcijan S:. S 9nof5ltpnU Ctt. an 4 5t Kifftffi?pi ant ttirt ZU. US X ttnfftt act Wia-. n e U rhlccnt4 unl ls-.fin m SSlntUfl itx'sm tu. 215 Farbige IBatfcndaua. t:b Tenneffe, ad 1 Sir 11 Jiias Sl. tit: in$e- et W rti.ic ki tcl-.ut ... aitfote: w 45 öial uti i't c-z?. 44 Jmdianz 3?. nfc rt 17 laU.fru. 39 :z, ttt .01 1 rir IV ItiguR v- r er . . its O n nl9st Tu ilt tMÜ na fcr.ti. .,. tU 45ii?t.r n.ii teoi, e.. i üa'fratu. nv tut r U Viz,der, c Ä';. b'vi. , " W tffourt ar Uv r: evid'.aa uci Sa ;,,. ,.. M jlrnöit uns, Cjiv 41 ticrtfM ea äjäl6nufc t, ia caa'4 trt tf. 3 2aiaaol. 112 iflcuriafid üttut. 414 isftkZixxi kki tjuce't vlf 410 itiotn un 4jur 411 3- B & xoitt t'iwt Ut Zmiane k,is. H Xütlen So und a:touul t a 51 URv i. ... 52 JKinSlHa.vuists-. ct. U ft ud ttiv tu H Htü und C)4 ett. It ennesZse und ui H, -lt 47 tSiridtan .n s Cti. 4 ediZo oe. unt &uu r . (f adisan xive. n (, 412 B(3 und Kocrcci-t tti. 611 üentsla v. u Utmi , 614 nnlaa uk o(tce vti 316 aatnoll und ansaß C )1T aniß nr.b Srccta: tu. 618 Vkissfir,t ud Henry 613 Tennefsee und ÜtTatt 621 Meridian und Palmer. 622 Uorrtsftr und urleidahn 41 Bould nahe Diaa i, Vennsoirani vd Houift,. . 0 Silsvar d AcSana C u ONdk,tt en. 66 Wlaf eot ad CiraiaBa ?ee. iT vikLivie ve. tat erafcifcar 6 W OS Nd Setern Ctt. e Ve,nsyist, ett. 5 ad!? t9 ncXeraan ud !Cea6irt (Mi 613 Saft und E'.ncoln Lsre 614 ärtdian nd South bis Nodi und South öl? Re Jenes und errUi 1 its'.vta Kr, ras, Huren et, r 0 t toi et. TI ajijwL uefc Ei nun ett u ritnts und aeoteu ett. tastete Cte. und Vine. e DtTan nd Kate tt. ?S vtrcinie rrß.und DiSk. 7 leider ,. und 2iUa. NS Ccrnc Ad Öicrtt Str. 7U nelifg v, und Laursl Wi. 4 BiBoa) akOfioe ett. 7.4 Deutsche! Waisenhaus. 7 19 Laurei un-d Orange ru ejliv uad xuQtt eti. O , frtti ftt 42 e?ashiste m ?elat Gk' 6? OS und titatl Cii. 84 e vttl und tcttdfrr t, 45 XicdowRaftaU. K Bit. Staate, rsemal. 87 Orteatalua KaHtBjUs eu SS iBttia SefSnfntt. 112 0. 8 chlaech.HavV. CH ,1h ,tt e0a srl,t Vobl tr. 14 Clhll ,h ficrvt c tZ. 821 Pan Handle 5hor4 8ZZ Wa:ett uud arter 824 Tacket und Dors, Siate tr 1 ar,laud nahe eridian tt. ertdia nd k,argia eiiat. -1 Feuer a4, 1-2-1 Und allen wiederholt, eiiei iar S-4 igaal für Zseuer DruS trti St?ae. Du RcBlf S4Ua 12 C5t iae4 ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of ad vei tising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Nwapper Advartlsing buraau, IO Sprueo Lt., New York. Vcd lOci fg IOO Pag Paua!2J4
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