Indiana Tribüne, Volume 11, Number 321, Indianapolis, Marion County, 7 August 1888 — Page 2
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täglich .TlibÜne Ultt durch ke ?,,ert2 tnt vr Woch, dt SonntZg..Trtdünt b Ctntl Woch. eid zusammen 1b ttenti der fi Statt xtr ütonat. Pr yoft zugeschickt in orauldezahlung 6 pe Jahr. Öfflcet 140 O. Narvlanbür. JÄnauspoliZ, Ind., 7 August 1888. Temperatur?ldnormitüt,n. In den Staaten des Ostens läßt sich der Auguftmonat gtt an. Geradezu unerträglich schwüle Hitze brachten die ersten Tage und es hatte fast den Anschein, als ob er allen Ernstes im Sinn habe, das nachzuholen, was der unge wohnlich kühle Juli versäumte. Mit dem Wetter ist es ein eigen Ding, (sin Tag. der allen Bewohnern selbst eines kleinen Ortes recht wäre, gehört zu den Unmöglichkeiten. Dem Einen wird es zu warm, dem Andern nicht warm genug, dem Einen zu nafj, dem Andern zu trocken sein. Alles Naisonniren hilft aber nichts, man muß eben das Wetter nehmen, wie es kommt und sich die Last der Hitze, wie der strengen Winterkälte so erträglich, als möglich zu machen suchen. ökuu ist es bekannt, daß eine Reihe warmer Tage sich viel leichter ertragen läßt, als einzelne, gleichsam aus dem Zusammenhang gerijene heiße Sommertage. Deshalb erscheinen unö auch die ernen Augusttage vach dem kühlen Juli besonders unangenehm und ferner wohl auch wegen des starken Feuchtigkeitsge Haltes der Luft. So betrug z. A. in ?!nv Aork am Morgen des 1. August der Feuchtigkeitsgehalt bereits 93 Procent und obfchon das Thermometer nur auf 74 Grad zeigte, hatte man doch die Empsilidung, als befände man sich in einem Dampfbade. Als später die Sonne durchbrach, stieg die Temperatur beträchtlich, ohne daß jedoch eine wesent Nche Abnahme der Feuchtigkeit bemerkbar var, und die Hitze war daher eine ungemein drückende und berührte die Vewoh-' ner dieses Küstenstrichs nach dem angenehmen Juli nicht sehr angenehm. Letzter Monat war übrigens der kühlste Juli seit den letzten 17 Jahren. Die Durchschnittstemperatur des Juli 1883 war nämlich nur 70 Grad, was noch um 0.1 Grad weniger war, als die Durchschnittstemperatur des Juli 1884, weleher bis dahin als der kühlsteMonat dieses Namens galt, um 3.6 Grad niedriger, als die Normaltemperatur. Dafür war aber in diesem an Temperaturertre men reichen Jahre wieder die Durch schnittstemperatur des Monats Juni um 3 'Grad hoher, als die Durchschnittstemperatur dieses Monats seit 17 Jahren. Ueberhaupt ist ein derartiges Hin: und Herschwanken der Temperatur um die durchschnittliche Normaltemperatur in allen Monaten diesesJahres zu bemerken gewesen. So war die Durchschnittstemperatur im Januar um 0.4 Grad höher, im März um 4.07 Grad niedriger, im April um 0. Grad höher und im Mai um 1.2 Grad niedriger, als die Normaltemperatur der betreffenden Monate. Im aroßen Ganzen herrschte aber in diesem Jahre bis jetzt kühleres Wetter vor und es ist nur zu hoffen, daß dies für den Nest Jahres, oder doch wenigstens für die wärmeren Monate desselben, anhalt. Das starke Sinken der Durchschnittstemperatur des März ist vor Allem dem Vlizzard zuzuschreiben. Im Juli stieg die Temperatur an keinem Tage über 90 Grad und an einem Tage sank der Thermometer bis auf 53.8 Grad, die niedrigste Temperatur für diefen Monat, welche jemals in New Pork registrirt wurde. Unnützes Möbel. In den nächsten Tagen wird der zur Sundesmarine gehörige Dampfer An? tiet.im" wieder einmal unter den Hammer kommen und setzt zweifellos um irgend einen Preis losgeschlagen werden. Schon im vorigen Jahre sollte das Schiff auf öffentlicher Auction verkauft werden, da? gemachte Angebot erschien indeß dem Marineministerium zu niedrig nd wurde zurückgewiesen. Jetzt hat Minister Whitney abermals den Befehl gegeben, das seeuntüchtige Fahrzeug zu verkaufen. V Man weiß längst, daß das Schiff Antietam" nie seetüchtig war, es wird daher auf Abbruch" verkauft und man gibt sich der Erwartujl hin, daß für das Eisen, Kupfer und Zinn im Schiffsrumpf ein leidlich anständiger Preis erzielt werden wird. Der Dampfer Antietam" wurde vor 20 Jahren gebaut. Er hat nur eine einzige Reife gemacht, nämlich die von der Philadelphiaer SchiffSwerfte nach League Island. Von dem Tage feines EtapellaufS im Jahre 1868 an hatte das Schiff auf der Werfte in Philadel: phia gelegen, weil e? angeblich immer noch einiger .Ausbesserunaen" bedürfte und zu Wahlzeiten wurde mehrere Jahre hindurch Hunderte von Arbeitern an dem Aasten beschäftigt. Später wurde das Schiff nach reaaue Island buasirt und dort hat es, weit hinten im Kanal, bis zetzt gelegen, als Stapelplatz für Segel tuch, Theer, Taue u. s. ro. Im Jahre 1877 wurde der Oberstock des Schisses neu hergerichtet und eS sollte nun zugleich als Schunchrn dienen. Nach Verlauf einiger Zeit machte man indeß aussindia. daß daS Schiff halb verfault und höchst ungesund war, ferner 'mß es immer tiefer in den Schlamm versinke. Es wurde nun ausgeleert, die in demselben aufgestapelten Vorräthe wurden nach neuen Barracken gebracht und seitdem lag das Schiff verlosten da. Bleibt eS noch ein paar Jährchen so liegen, so wird es zweifellos auseinanverfallen, und daher hat nun der Manne minister beschlossen, es um jeden Preis zu verkaufen. Der Dampfer .Antietarn" sollte ursprünglich als hölzerne Dampsfregatte mit einer Doppelreihe Kanonen dienen, er hat aber niemals eine Dampfmaschine, noch Kanonen ge,
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Tabak.
Im nächsten Winter soll in New York unter den Auspicien deS Nationalverbandes der Eigarren-Fabrikanten eine TabaksindustricAuSstellung stattfinden, für welche schon in allerkürzester Zeit die nöthigsten Arrangements vorbereitet werden. Hättet Ihr das erlebt, Ihr poetisch veranlagten Verehrer des dunklen Krautcs, die ihr in klassischen Reimen die Wohlthat des Tabaks besungen habt! In den siebenten Himmel wurdest Du Dich versetzt suhlen, der Ou, im veyagIlchen Zimmer Deine Pseise rauchenv, sangst: Wenn mein Pfeifchen dampft und glüht, Und der Rauch von Blättern Sanft mir durch die Nase zieht, f si.i ' J. ' X i. ! si: - ij. i -cuuuj 119 iniyi mu vyuiicui: Wie oft wird wohl in der Tabaksin-dustrie-Ausstellung gefragt werden: Gott grüß' Euch, Alter, fchmeckt daö Pfeifchen?- Hat auch nicht Apolda oder wie die Lesart heißt, Apollo den n v (s u w.. naiicr, oen gcioen vrapaiin, vti m New Z)ork ausgestellt wird, so wird doch auch hier dem Motto aller Raucher und Schnupser gehuldigt: Wenn sich Mund und Aua' erlaben. Will die Nase auch was haben," und gewiß wird mancher Besucher der Ausstellung fest von der Wahrheit des alten Liedes überzeugt fein, daß Der Studio kann eh'r ohn' Latein, Als ohne seine Pfeife sein," die heutzutage in alle Welt verbreitet ist, wie es denn auch m dem herrlichen Liede von der Tuwakspfeife" weiter heißt: Sogar die Marketenderin Mit Kind und Kegel thut sie ziehn; Ihr Kind sie säugt Uno dabei raucht Sie eine Pfeif Tuwak. Ohne Kampf hat der Tabak, die Pfeife, die Cigarre und leider auch die Cigarrette, die Welt nicht erobert. Da hat eS harte Sträuße abgesetzt, ehe die Rauchwolken, welche den Menschen Ruhe, Behagen uud Zufriedenkeit bringen sollen, geduldet wurden in den Zimmern mit weißen Gardinen und mit papstlichen Bullen und königlichen Strafedikten wurde gegen das höllische Kraut" gewüthet. Und ganz hat der Krieg gegen den Tabak immer noch nicht aufgehört, meistens aber richtet er sich doch nur gzen den Mißbrauch, die Uebertreibung, welche dieser Genuß, wie jeder andere, im Gefolge gehabt hat. (o darf denn die Ausstellung, welche mit den Tabaksindustrien des Landes in New Vork vorbereitet wird, sowohl als ein ebenso populäres, wie verdlenstllches Unternehmen bezeichnet werden, dem ein glänzender Erfolg nicht fehlen wird. Das mit der Leitung betraute ErecutioComite besteht aus den nachbenannten hervorragenden Tabaks- und CigarrenFabrikanten: David Hirsch, Edward Hrman, öcamon Monne, Joseph Oppenheun und Fred. A. Ford anS Nem Nork; Albert Gumpert aus Philadelphia; C. Füller aus 'pringneld, Mass. ; A. Ba ron auS Baltimore; I. S. Ogden aus Binghampton; S. Roth aus Cincinnatl. Das erforderliche Capital lst bereits gezeichnet, und alle prominenten Geschäftsleute in den verschiedenen Branchen der Industrie haben sich bereit erklärt, das Unternehmen zu unterstützen. Jeder einzelne Industriezweig, der sich auf den Anbau, die Verarbeitung oder die Verwendung des Tabaks bezieht. wird aus der Ausstellung vertreten sein und in allen seinen Phasen anschaulich zur Darstellung gebracht werden die Pfeifen- und Cigarrenfabrikation nicht ausgeschlossen. Ein hervorragendes Interesse wird der neue Florida' Tabak beanspruchen, dessen Anbau östliche Firmen seit einem Jahr in großem Maßstabe betreiben und der an Güte mit den besten Erzeugnissen Cubas und Sumatras wetteifern soll. Um einen schwachen Begriff von der Bedeutung der Tabaksindustrie in den Ver. Staaten zu geben, sei hier nur erwähnt, daß es in der Union A 90,000 Kleinhändler in Tabak und Cigarren gibt, welche letztes Jahr 3500 Millionen Cigarren, 1500 Millionen Cigaretten nnd 100 Millionen Pfund Kautabak verkauften, und daß die Regierung an Tabakssteuern 30 Millionen Dollars vereinnahmte. Hohe Absätze. Die Mode ist eine grausame Tvrannin nnd ihre launische Herrschaft hat dem Menschengeschlecht schon manch? schwere Last auferlegt. Trotzdem sindet sie überall willigen Gehorsam und der Kampf gegen sie ist noch stets und allenthalben ein vergeblicher gewesen. Es nützt nichts, hinzuweisen auf das Unschöne, Unbequeme und Gesundheitsgefährliche mancher Tracht; weder Bustle und CyLnderhut. noch steife SSalZtraatn unk Glacehandschuhe, noch auch Corsett und ' enae Lackstiefel werden durck die schwer. wiegendsten Gründe und Beweise für ihre Zweckmidrigkeit und Häßlichkeit auS dem Felde geschlagen. DieS kann nur EinS fertig bringen, nämlich eine neue Mode. Es ist nicht uninteressant, zu beobach!en, wie sich die Mode immer wiederholt. Die aufgebauschten Aermel, welche jetzt wieder modern sind, erinnern an die Zeit unserer Großeltern, der Reifrock ist wieverholt gekommen und verschwunden, die Form des Cvlinderhutes hat unzählige Male gewechselt und sich wiederholt und die hohen Stöckelschuhe der Damen, wie sie jetzt getragen werden, haben schon vor Zeiten manchem jungen Madchen Thrä nen erpreßt und manche Hofdame vor Schmerz unter der Schminke erblassen lassen. Nur der Bustle ist eine neue Erfindung: dies scheufälige Ding hat unser Jahrzehnt auf dem Gewissen. Gegen die hohen Absätze ist wiederholt, leider aber immer vergeblich, geeifert worden. Erst vor Kurzem hat ein hervorragender Arzt ernste Mahnungen an die Frauenwelt, sich Schuhe zu kaufen, welche keine modernen Absätze haben, laut werden lassen. Was er sagt, ist so wahr und fast selbstverständlich, daß es jeder Frau einleuchten muß, und eS mag hier, selbst wenn kaum eine Wirkun da
von zu erwarttli tsr, auch eine Stelle finden. Hilft's nichts, so kann doch der Warner seine Hände in Unschuld waschen. Der hohe Absatz, sagt jener Sachverständige, ist ein direkter Angriff auf die Gesundheit und Schönheit der Frauen, der wahrhaft unverzeihlich ist. Die Nachtheile, welche durch die gezwungene Haltung des Körpers, infolge der unna türlich hohen Ferse, der Brust, dem Rückgrat und dem Becken zugefügt w:rden, sind größer, als man gewöhnlich annimmt. Die noch biegsamen Knochen des halbentwickclten Mädchens werden leicht auf die verschiedenste Weise verdreht und gekrümmt und die beständige Bewegung, welche nothwendig ist, um den Körper im natürlichen Gleichgewicht zu halten, kann nur allerlei Mißbildungen des Beckens hervorrufen. Eine so bedeutende Erhöhung der Fersen muß nothwendiger Weise die Füße verkrüppeln unl krumme Beine erzeugen. Hierzu kommt noch, daß durch jede Erhöhung der Ferse der Fuß nach vorne getrieben wird, wo die Zehen, unnatürlich zusammengedrängt, nicht den gehörigen Raum haben, sich auszubreiten. WundervareS Entkommen.
Johanna und Marie, die beiden kleinen Kinder von Jsaac Kobliner, einem Conducteur auf der Grandstr.-Straßen-bahn in Nnv Aork, spielten an einem Nachmittag dieser Woche seelenoergnügt in der elterlichen Wohnung im dritten Stock von 328 Monroestr. Johanna ist 3 Jahre alt, während Marie erst 2 Jahre zählt. Sie waren unter Aussicht ihrer Mutter, diese wurde aber auf einige Minuten abberufen, und diese Gelegenheit benutzten die Kinder, aus dem Fenster zu sehen. Sie lehnten sich aber zu weit hinaus, verloren ihr Gleichgewicht, und als die Mutter eben wieder in die Thür trat, sah sie ihre beiden Kleinen zum Fenster hinausstürzen. Die Fen ster liegen 40 Fuß über dem Erdboden. Zitternd und wehklagend eilte Frau Kobliner hinunter in den Hofraum in der sicheren Erwartung, ihre Kinder todt oder doch schwer verletzt vorzufinden, allein ein gütiger Stern hatte über ihnen gewaltet. Im Niederstürzen waren sie gegen eine Waschleine geschlagen, wodurch die Kraft des Falles gebrochen und ihr Leben gerettet wurde. Bewegungslos blieben sie liegen, bis die Mutter und Nachbarn berbeigestürzt kamen und sie aufhoben. Ein sogleich herbeigerufener Arzt nahm eine genaue Untersuchung vor, constatirte aber, daß keines der Mädchen außer leichen Contusionen irgendwelche Verletzungen davongetragen habe. In der ganzen Nachbarschaft sind Johanna und Marie die Heldinnen des Tages. VomJnlande. JnPortland, Ore., nmrb kürzlich ein Bürger vom Hitzsclag ge troffen. ES soll daS, solange die Stadt enstirt, der erste Todesfall "infolge von Sonnenstich" sein, der dort vorgekommen ist. An einem, noch nicht einmal besonders windigen Tage der letzten Woche flogen dreizehn Passanten auf der Drooklyn Brücke die Hüte vom Kopfe ins Wasser hinein und waren somit ihren Eigenthümern unwiederbringlich verloren. Zu Ehren eines besuchenden Legislaturausschusses gaben Mitglied der der Tuscarora- und TonawandaStämme im Staat New Vork ein Conzert, bei welchem Vollblut-Jndianer Opern: melodien sangen und wobei eine Jndianerkapelle die Begleitung übernommen hatte. Die Besucher revanchirten sich durch Auftischen einer beträchtlichen Ouantität Fcuerwasser. Einen unangenehmen Schlaf genossen hat eine Frau Mulligan in Monticello in Illinois gehabt. Sie hatte am Tage vorher ihre Betten gesonnt. Jn.der Nacht fühlte sie mehrfach eine kalte Benihrung am Hälfe, an den Schultern und an den Armen, glaubte aber, es sei der Arm ihres bei ihr schla? senden Kindes. Als sie am Morgen ihr Kopskiffen aufnahm, fand sie darunter eine vier Fuß lange Schlange, die offenbar am Tage zuvor in den Bezug gekrochen war. In Davisville, N. I., fand dieser Tage eine recht interessante Fami-lien-Reunion statt, grau Elcn Chase Vaughn feierte in der Wohnung ihres ältesten Sohnes ihren 97. Geburtstag. Schon früh am Tage kamen die Kinder, Enkel und Urenkel von allen Himmelsrichtungen herangezogen. Im Ganzen waren 73 Blutsverwandte der alten Dame zugegen, welche 6 Generationen repräsentirten. Auch zwei ihrer Schwestern, resp. 93 und 77 Jahre alt, feierten im besten Wohlsein das Fest mit. In Danville, Jll., wird ein altes SonntagSgesetz, daS am Sonntage nur das Offenhalten von Hotels, Bar bierläden, Leihställen und Eisenbahndiensträumen gestattet, mit aller Strenge durchgeführt. Am letzten Sonntag kennte man dort weder Fleisch, noch Bäcker- und Zuckerbäckerwaaren, noch Eis, Obst, Cigarren u. f. w. erhalten. 36 Personen wurden wegen Verletzung des Gesetzes zur Verantwortung gezogen, darunter 21, die am Bau einer Eisenbahn brücke beschäftigt waren. Die ösfel.tliche stlmmuna llt ourcyaus aeaen tolcye J 0 WM 4 Tyrannei. Der Stadtrat h von New Zlork hat mit 17 gegen 6 Stimmen eine Verordnung angenommen, derzufolgeder Pferdebahngesellschaft der 23. Straße verboten ist, Bobtail-Cars" zu benutzen, wenn nicht in denselben ein Conducteur anaestellt ist. Uebertretuna der Ordl na,n wird mit 150 für jede Fahrt at ahndet. Auf der Pferdebahn der 23. Straße, welche .Bobtail-Cars" benutz te, ohne Conducteure anzustellen, sind trn letzten Jahre nicht weniger als 53 Unfälle vorgekommen. Es ist schwer einzusehen, warum der Stadtrath das Verbot nicht aus alle Straßenbayngesell schaften der Stadt ausdehnte. Mayor Hemitt von Newgorl schickte dem Stadtrath ein Veto gegen Bezahlung zweier Rechnungen zu $90 für Glacehandschuhe und $60 für Kutschen, welche daS Comite eingereicht hatte, das vom Stadtrath zur Theilnahme am Vegräbniß des Er -Vice -Gouverneurs Dorsheimer abgeordnet wurde. Hewitt faalc. er könne nicht enlehen wesbalh
t-s'Alde,inen nicht eben zu einem 03t gräbniß gehen könnten, wie er selber, ohne der Stadt dafür Rechnungen zu schicken. Die Kutschen seien überflüssig gewesen und die Feierlichkeit des EreignisseS würde nicht beeinträchtigt worden sein, wenn die Herren Stadtväter auch keine Handschuhe angehabt hätten. Im Mai d. I. kam ein Maschinist Namens Joseph Homblett nach Tvngsboro, N. H., um in der Fabrik von S. D. Chandler 5? Co. Maschinen rtll?ittft,NV ff r murb rs nn?.
10 I Vl- tVM.VV fytV Gould, einer 40 Jahre alten Schullehre-! rin und Besitzerin einer Farm, bekannt, hielt um ihre Hand an, und vor Kurzem sollte die Trauuna stattfinden. Die eingeladenen Gäste hatten sich eingefunden, . aker es dauerte lange, bis der ungeduldig erwartete Bräutigam eintraf. Hom-. biett ersuchte seine Braut um eine Unterredung unter vier Augen, sie begaben sich rn r . in ein neoenzimmer, wo er iyr oie unangenehme Mittheilung machte, daß er sie nicht heirathen könne, da er in Erfahrung gebracht, daß seine Gattin, die er für todt hielt, noch am Leben sei. Die Hochzeitsgäste gingen nach Hause, und Homblett reiste nach New Vork ab. In der Umgegend von Wellst boro, Tioga County, Pa., hat die dumm Gefälligkeit eines Constablers einen Mord ermöglicht. Ein gewisser George S. Bavley, der, obwohl erst 33 Jahre alt, bereits vier Frauen hat, war auf Anstiften und mit Hilfe der zuletzt von ihm geheiratheten Frau wegen Bigamie verhaftet worden. Sie hatte nämlich Bayleo geschrieben, sie sei unter Umständen bereit, wieder mit ihm zu leben, und eine Zusammenkunft bei einem befreum beten garnier in Farmington verabredet, wo sie den Bösewicht an den Ccnstabln auslieferte. Statt daß dieser sich mit seinem Gefangenen in einen Wagen setzte, um ihn nach d?m Gefängniß zu bringen, ließ er Bavley mit seiner Frau fahre und er selbst trabte zu Fuß hinterher. Man war noch nicht lange unterwegs, als Bayley seinen Revolver zog, seine Frau niederschoß und sich selbst ein' Wunde beibrachte, die aber nicht schwe. ist, während die der Frau nothwendiger Weise den Tod herbeiführen wird. Uebereinen, mit furchtbarer Kaltblütigkeit begangenen Mord eines ISjährigen Knaben zu Glamis in der Colorado:Wüste, Countn San Diego, wird berichtet: Der Tag war außerordeutlich heiß, und der dortige Agent der Süd'.Pacisic-.Vahn, Stevenson, lag in dem mittleren Raume des Stationsgebaudes aus einem Spannbett auf dem Rücken, mit entblößter Brust, einen Brief von seiner Frau lesend. Die Thüren waren offen ; Pedro James so heißt der jugendliche Mörder kam leise herein, nahm in der Küche Stevensons Revolver von einem Wandbrett, schlich sich an den vielleicht im Halbschlummer Liegenden heran und schoß ihn durch's Herz. Stevenson rührte sich nicht mehr. Der Mörder bedeckte ihn mit einer Wolldecke, nahm aus dem benachbarten Zimmer $76 und entfernte sich. Er vergrub das Geld zuerst in der Nähe, holte es aber bald wieder heraus und begab sich in eine nahe Kneipe, wo er erzählte, daß er abgelohnt worden fei und wo er die Gäste verschwenderisch freizuhalten beaann. Ein Angestellter der Station schöpfte aber Verdacht, begab sich in Stevensons Ztmmer und fand die Leiche. Pedro rannte fliehend in die ColoradoWüste hinein, wurde aber eingeholt und nach San Diego gebracht. Er leugnete nicht lange und sprach dann die Hoffnung auS, daß man ihn, einen Knaben, doch nicht hängen werde. Schon im Alter von 12 Jahren hatte Pedro James den Versuch gemacht, seinen Arbeitsgeber und dessen Familie mit Struchnin zu vergif ten. Man ließ aber den jungen Teufel frei, und jetzt hat man die Folgen davon." Bot incianse. A g r a m h a t w i e d e r e i n m a l seine Sensationsaffaire aus aiistokrati schen Kreisen. Der Held derselben ist der Graf Victor Orsics, welcher bei den letzten Wahlen zum Candidat der Regierungspartei bestimmt war: später wurden jedoch Einwendungen erhoben, die Disposition wurde geändert und ein anderer Candidal aufgestellt. Aus diesem Grunde richtete Graf OrsicS an einen höheren Würdenträger ein Schreiben, worin er denselben de3 Wortbruchs, der Feigheit :c. beschuldigt. Als dieses Schreiben unbeantwortet und unbeachtet blieb, versendete Graf OrsicS einen offenen Brief, angeblich in 250 Exemplaren die. Angelegenheit wird deshalb als die Affaire der 250 Briefe" bezeichnet , woriu abermals der früher erwähnte Würdenträger.beschimpft und angegriffen wird. Solche Briefe gelangten unter Anderen an die Minister und sonstige hervorragende Persönlichkeiten in Budapest, sowie an fast sämmtliche Mitglieder des kroatischen Adels. Vorstehende Anaeleaenheit bildete den Gegenstand der Verhandlung eines dazu gebildetenEhrenrathes. Derselbe war auS vierzig Personen zusammengesetzt, darunter befanden sich die Grafen Rudolf und Stefan Erdödy, PUffy, Keglevich, Staufsenberg, Bombelles, Nugent und Esterhazv (Letzterer als Delegirter des unaarischen Nationalcasinos), ferner mehrere Generale und Oberofficiere, LandtagSiVicepräsident Gvurgvevics und einige andere Abgeordnete. Wie verlautet, hat der Ehrenrath einstimmig beschloffen, Graf Orsics sei satisfactionsunfähig, und dürfte die diesbezügliche, von sämmtlichen Mitgliedern des Ehrenrathes unterzeichnete Erklärung in den agramer Blättern veröffentlicht werden, Im Vorgehen des Grafen Orsics wurde eine Erpressung erblickt und aus diesem Grunde die SatiöfactionS - Unfähigkeit ausgesprochen. Derselbe Graf OrsicS wurde im Jahre 1869 durch den agramer Gericktsbof meaen Verbrechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit und weaen Verbrechens gegen die Sicherheit des Lebens zu einer mehrjährigen Kerkerstrafe verurtheilt. Er hatte nämlich einem Bauer seines Gutes das Kopfbaar aewaltlam abrakirt ' und einen andern Bauer angeschossen. Bei der damaligen , r J t . t , c ... tr chluyveryanvlung piatotne oerneriyeidiger deS Angeklagten auf mildernde Umstände weaen der mangelhaften ixt ziehung seines Clienten. Später wurden dem Graf OrsicS mittelst kaiserlichen Cuüdumctk? Ktrake und hie Straf
folgen nachgesehen, weshalb drp Ehren rath auf die erfolgte Verurteilung keine Rücksicht nahm, sondern sich blos an die vorliegende Affaire selbst hielt. Angeblich soll jetzt eine strafgerichtliche Untersuchung gegen den Grafen Orsics wegen Erpressung eingeleitet worden. W i e KeilZahnsch merzen hatte und die Marlitt gedruckt wurde. Es war. vor vielen Jahren, da langte eines Morgens mit anderen Manuscrkpten in der Redaktion der Gartenlaube" ein Band Erzählungen aus Thüringen an. Im Laufe des Tages wurden einige
dieser Arbeiten acceptirt, andere zur Umänderung zurückgelegt und wieder andere in große Couverts gesteckt und den Absendern als nicht verwendbar wieder zugestellt. Zufällig war am Abend noch eine jener verurteilten Sendungen auf dem Redaktionstische liegen geblieben und wurde später mit anderen Büchern in die Wohnung Keil's getragen. In derselben Nacht bekam der Gründer der Gartenlaube" heftige Zahnschmerzen. Ruhelos suchte er lange den Schlaf und stand endlich auf, um nach seiner Gewohnheit zu lesen. Während er auf dem Büchertische nach etwas Passendem sucht, fällt sein Blick zufällig auf den verg:ssenen Band. Es waren die Thüringer Erzählungen der Marlitt. In der Hoffnung, in der Lektüre ein Opiat zu finden, wählt Keil das Manuskript oberer liest Stunden und Stunden, fast bis zum Morgen! ... .Kurz darauf waren die Erzählungen in der Gartenlaube" gedruckt, der Ruf der Marlitt besiegelt und das Unternehmen hatte mit einem Schlage sein Publikum gefunden. So erzählen eine ganze Reihe von Zeitungen. Wie dagegen die Berliner Zeitung- erfährt, ist die Sache ganz anders gewesen. Keil selbst, der jedes Manuscript prüfte, konnte sich nicht entschließen, die von der Marlitt eingesandten Erzählungen für die Gartenlaube zu erwerben. Durch Zufall bekam Frau Keil das Manufcript zur Einsicht und die Erzählungen der Thüringischen Schriftstellerin gefielen ihr so sehr, daß sie in ihren Mann drang, dieselben in der Gartenlaube zum Abdruck zu bringen. Also nicht Herr Keil, sondern Frau Keil ist die Begründerin des literarischen'Ruhmes der Marlitt. Die Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die Nachrichten von Beleidigungen, denen deutsche Reisende in Frankreich ausgesetzt sind, mehren sich von Tag zu Tag. Am 3. Juli erschien vor dem Grenzpolizei-Commissär zu Deutsch-Avricourt der Spediteur Franz Dietsche aus Freiburg, um über die BeHandlung, welche ihm auf der Reise von Pris nach der deutschen Grenze zutheil geworden war, Klage zu führen. Nach dem vor dem genannten Beamten aufgenommenen Protokoll hat sich Dietfche während der Fahrt mit einem mitreisenden Herrn in deutscher Sprache unterhalten. Als der Zug in Frouard ankam, sprang der dritte Insasse des Coupes, ein Franzose, auf, trat mit geballten Fäusten zwischen die Reisegefährten und beschimpfte dieselben, nachdem er sie als Preußen" bezeichnet hatte, in Ausdrükken, welche sich ihrer Unfläthigkeit halber der Wiedergabe entziehen. Unter Wiederholung dieser Beschimpfungen verließ der Franzose dann das Coup6. Da sich in dem Waggon viele französische Soldaten befanden, ließen Dietsche und Genossen aus berechtigter Furcht vor MißHandlungen jene Beleidigungen ruhig über sich ergehen. Sie sahen sich sogar veranlaßt, die Unterhaltung in deutscher Sprache aufzugeben. Dieser Vorfall zeigt die Art der Gastsreundlichkeit unserer Nachbarn Deutschen gegenüber auf's Neue in Hellem Lichte.. Es genügt, deutsch zu reden, um sich den schimpflichsten Beleidigungen auszusetzen. Solche Erfahrungen beweisen aber auch, daß Reichsangehorige es vermeiden sollen, den frnzösischen Boden zu betreten. Sicher wäre es das Weiseste, jene Leute mit ihrem wilden Deutschenhasse sich selbst zu überlassen und, wenn möglich, gar nicht mit ihnen in Verbindung zu treten." In Frankfurt a. M. er schien dieser Tage vor dem Gerichte ei Ehcpan, welches geschieden sein wolltk. Nach dem Grunde des Antrages befragt, erklärte der Mann . kurz: Wir haben uns satt." Die Frau nahm keinen Anstand, dies zu bestätigen. Voriges Jabr waren wir auch hier," fügte die Frau bei, und wollten schon geschieden sein; damals hieß es jedoch, wir sollten es noch einmal ein Jahr miteinander versuchen, und wurden fortgeschickt; jetzt ist die Zeit herum und wir haben uns noch satter." Ja, da müssen Sie mit anderen Gründen kommen, damit werden Sie nicht geschieden!" Mein Mann hat mir auch einmal eine Ohrfeige gegeben!" wurde bemerkt. Eine ist nicht genug, es muß eine fortgesetzte Mißhandlung vorliegen ! " Damit wurden sie, ohne ihren Zweck zu erreichen, entlassen. Eine seltene Beharrlichkeit hat ein Selbstmörder in Venedig bewiesen. Nachdem er sich vergebens vier Revolverkugeln in den Kopf geschl'sk sen, stürzte er sich in den Canal, wurde jedoch herausaesischt und suchte nun durch Messerstiche seinem Leben eiu Ende zu machen. Jn's Spital gebracht, erklärte der Mann, er habe es jetzt satt, sich dem Teufel aufzudrängen, der ihn ja doch nicht haben wolle. Drei Revoloerschüsfe sind am 12. Juli., Morgens um 3 Uhr, in Jena auf dem mittleren Löbdergraben auf den Professor Dr. Reichardt abgefeuert, die aber glücklicherweise denselben nicht verletzten. Der Ueberrock und der Rock sind durchgeschossen, die Kugeln aber nicht weiter eingedrungen. Der Thäter, ein Böttcher Namens Zahn, soll nach der Halleschen Zeitung" zeitweilig irrsinnig sein und seine That offen gestanden haben. Der bei ihm gefundene Revolver ist mit noch drei Schuß geladen gewesen. Zahn ist verhaftet und in die Irrenanstalt zur Beobachtung eingeliefert worden. Nach einer anderen Mittheilung wurde die Tochter Zahn's im Hause deS Oberstaatsanwalts Lommer beschäftigt, gab aber Anlaß zur Unzu fricdenheit und mußte fortgeschickt werden. Zahn lauerte nundem Oberstaatsonwalt Lommer auf, hielt den zufällig vorübergehenden Professor Reichardt für diesen und schoß auf ihn.
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