Indiana Tribüne, Volume 11, Number 320, Indianapolis, Marion County, 6 August 1888 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint giglitZ und Sosntsgs. ie tägliche .Dibün,' kostet durch dTr,rt2 J cntl ur Woche, die SonntajKtrt&tinc- b Cent vtt ssch. eib lafammen 15 ffentl ober 5 Cents pc ttonat. Per W mtiit in vorautteiaZlung 6 pet Jahr. Ofste 10 Q. Qarvlandvr. Indianapolis, Ind., August 1383. Im Norden. Anläßlich deS BesucheL deZ deutschen Kaisers in Europas Nordländern haben auch amerikanische Zeitungen ihre Corre sxonHenlen dorthin geschickt und den Schilderungen eines derselben entnehmen wir Folgendes über Schweden und Nor egcn: Die skandinavische Halbinsel ist daö nördlichste Land, welches von Culturvölkern bewohnt wird, und zwar von Völkern allerhöchster Cultur. Liegen auch seine großen Städte mit wenigen Ausnahmen nicht nördlicher, als St. Petersbürg, und seine landwirtschaftlich ergiebigsten Provinz-en südlich davon, es erstreckt sich nördlich bis in den Polarkreis hinein, und noch weit über die anderswo von cioilisirten Menschen und kaum von Eskimos bewohnten Gegenden hinaus erheben sich namentlich an der Ostküste die Wohnstatten uud Niederlassungen der Cultur und herrscht das rege Getriebe einer fleißigen, Handel- und gewerbetreibenden Bevölkerung. Denn das Nord:Cap und Hammerfest, die nördlichste Stadt der Welt, liefen ebenso weit nördlich, wie die Eismeerküste Alaskas und Kamtschatkas. Daß sie trotzdem Schiffen zuganglich und nicht von Eis umlagert sind, verdanken sie, wie die ganze nördliche Westküste der skandinavischen Halbinsel, dem Golfstrome, welcher die Küste bespült, und so wärmeerhöhend wirkt, daß in den Fjorden (Meerbusen) des mittleren Norwegens selbst im Sinter, außer wenn sie sehr tief und schmal in's Land einschneiden, das Fahrwasser nicht gefriert, während die am Skagerak und Kattegat, am Sunde und an der Ostsee oelegenen Häfen, namentlich aber die an der Ostküste, im Winter durchweg unzugänglich sind. Bedenkt man, daß die skandinavische Halbinsel, in gerader Linie gemessen eine Küste von über 2000 englischen Meilen, inWirklichkeit in Folge der ties einschneidenden Buchten Norwegens das Vierfache dieser Küste besitzt, so ist es nicht zu verwundern, daß namentlich die Norweger ein seefahrendes Volk sind, und daß ihre Handelsflotte den drittgrößten Rang in der Welt einnimmt. Aus der dadurch geschaffenen häusigen Berührung mit anderen Völkern, welche seit etwa zehn Iahren noch dadurch vermehrt worden ist, daß Norwegen und Schweden für das zum Vergnügen reisende Publikum gewissermaßen das Hauptziel bilden, konnte man wohl den Schluß ziehen, daß auch hier schon die Einfachheit der Landcssitten und die Geradheit deS Volkscharakters darunter gelitten habe. Und man ist um so angenehmer überraschk, wenn man das Gegentheil sinket. Denn die Schweden und Norweger, namentlich die Letzteren, sind noch die reinen Natu, menschen, unschuldig, aufrichtig, selbst grundehrlich und deshalb vertrauend und jedem Argwohn fremd. Wo immer man hinkömmt, findet man dieselbe freundliche und herzliche Aufnähme, denselben ungeheuchelten Empfang. Aeußcrlich macht Alles, was man in Norwegen und Schweden zu sehen bekommt, einen außerordentlich wohlhabenden Eindruck. Die Häuser sehen alle freundlich und einladend aus und besinden sich in vortrefflichem Zustande, das Volk ist sehr reinlich und sehr arbeitsam, und dieser Anschein der Wohlhabenheit mag hauptsächlich dem großen Fleiße der Bevölkerung zuzuschreiben sein. Leider macht sich augenblicklich in Norwegen und Schweden ein großer Mangel an Arbeitskräften empfindlich fühlbar, eine Folge der starken Auswanderung, namentlich nach Amerika, welche rn den letzten Jahren so groß gewesen ist, daß in vielen Orren im letzten Jahre die Felder nicht haben bestellt werden können. Und wenn man in Christian! und StockHolm die unzähligen Agenturen der Dampfschiffsgesellschaften sieht, und hört, wie dem Volke mit allen möglichen Mitteln und Anpreisungen zugesetzt und wie leicht es ihm gemacht worden ist, auszuwandern, so wundert man sich freilich nicht mehr über diese Völkerwanderung, die für Amerika ja eine hochwillkommene Gabe, für Schweden und Norwegen aber r.t r?vtü. f- r c - ä nn ,cor rmpslnoiicycr cyaoen ijr. jDCNN dieses hat an Uebervölkerung noch nicht zu leiden gehabt. Wie überall ist eS vornehmlich die jugendliche männliche Bevölkerung, welche auswandert, und man sieht in Folge davon fast überall die Felder von Frauen und Mädchen bestellt. Und doch gäbe es für die junaen Männer auch in der Heimath guten und ausreichenden Verdienst ; denn man sagte mir in Christiania, daß dort seit Jahren auch nicht ein arbeitswilliges Jndividuum auch nur einen Tag aus Mangel an Arbeit zu feiern genöthigt gewesen lkt. In Folge ihrer ausgedehnten Küsten spielt in (Schweden und Norwegen, na mentlich in Norwegen, der Fischfang eine -cn-i. c v r. t . . - . . große jiouc, ozx noaj oaouro? oegunsikgl wird, daß westlich von den Lofoten-Jn-st!n eine große Bank im Meere liegt. über welcher das Wasser nur eine Tiefe von 150 bis iuoo üuB Yak, und welche den Laichplatz des Dorsches (Kabeljau) bildet. Zum Fange dieses Fisches versammeln sich alljährlich an 0000 Schisse rni einer Bemannung von 25,000 Mann. und der Ertrag dieser Fischerei, der als Stockfisch, Klippfisch und Laberdan in den Handel kommt, beläuft sich mit den Abfällen (Leberthran, Filchquano. Nogen) auf sechs bis sieben Millionen Dollars im Jahre. Der Dorsch ernährt fast ein Zwanngstel der Bevölkerung Norwegens. Auch tii der HarmqZsanq eine bedeutende Erwerbsquelle, und ist in fflciua bleraus eine merkwürdlae Tbat,
saetye Der ?rwaynung n?erth. 35on Dem eben nördlich vom 62. Breitengrad gelegenen Vorgebirge an bis zum Meerbusen von Dcontheim wechseln seit mehr als einem Jahrhundert Dorsch und Haring mit einander ab. Ein wenig nördlich von Staoanger waren ehemals sehr reiche Haringsgründe. Seit Mitte vori qen Jahrhunderts stellte sich dort der Dorsch ein, und vertrieb nach und nach den Häring gänzlich, so daß er von 1734 bis 1803 gänzlich fehlte. Dann begann der Häring sich das Gebiet zurückzuerobern, und der Dorsch verschwand bis
1869. int welcher seit er wieder der Alleinherrscher geworden. Auch der Walfischsang. Hummerfang. Lachsfang und Robbenfang ist bedeutend. Natürlich wird die'er franq aus hoher See nach den Neqeln der Wissenschaft und Erfahrung betrieben. Im Innern wird der Fischfang oft noch, wie es auch in Finnland der Fall, nach höchst ergötz: licher 'Methode betrieben. So pflegt man stellenweise Gänse, an deren Füne Angelschnüre aebunden sind, in's Wasser zu jagen, die dann nach einiger Zeit, ü ' crr t. .fY-.-V.i. wenn ne tyre va'cyungen vouenoer yai V C-r.'J w ! - i ! f r 1 oen, INI! oen tfucgcn, oic angeoiiien haben, an's Land wandern ; sicher eine beaueme Art von Flichsana. Aehnlich wird auch zuweilen die Entenjagd betrieden. Die vielen Schären an den Küsten wimmeln von Enten. Dort wirst man arone Kürbisse in'ö Wasser, für welche die Enten große Liebhaberei zeigen. Sväter aeht dann ein Mann, mit einem großen Kürbiß über den Kopf gestülpt, .2 CY? .?. t iSi V t tt S t rtS r in y u;uii, uiiv pui vu ju vitu iivu heranfchwimmenden Enten einfach bei den Beinen. Dtr Noman einer Heldin. Bor kurzer Zeit wandelte das 19jäh rige Fräul. Mamie Phillips die Wanlie Ave. in Pittsburg entlang, unschuldig und ahnungslos, die frommen Augen züchtig zu den junc.cn Herren emporgeschlagen, so des Weges 'fürbaß zogen. Plötzlich hört sie hinter sich einen lauten Schrei; bevor ihr das Blut, wie üblich, zu Eis erstarren konnte, bemerkt sie eine ältliche Frau, welche auf dem Geleise der Straßenbahn gestrauchelt und der Länge nach hingefallen w, während wenige chrilte vor ihr eine BoMau-Ca?" dahergerast kam, deren Kutscher eben im Begriffe stand, eine Banknote zu wechseln und sich daher um die Vorgänge auf der Straße officiell nicht zu kümmern brauchte. Aus die bedrohte Dame los stürzen, sie den Klauen des sicheren TodeZ entreißen und nach Angabe ihres Na mens und Wohnortes wortlos zu ver schwinden, war sur Ä.'camie das Werk eines Augenblicks. So unqefnbr lautete die Crahluna, die Fräulein Mamie ihren Eltern zum Besten gab, als sie var einigen Wochen per Post ein Packet erhielt, als dessen Inhalt sich eine prachtvolle goldene Uhr sammt Kette herausstellte. Einige Tage später erhielt die junge Heldin in einer seinen Cigarrenschachtel ein comvletes Ballkleid zugesandt, dann eine Garnitur Plüschmöbel, ein falsches Gebiß, einen Diamantring, einem ErcelsiorWringcr" oer sicy zugieicy nis jiijne venuyen iiesz. und zu guter Letzt einen Pianostuhl sammt Klavier. Kopfschüttelnd hatten die in dürftigen Verhältnissen lebenden ältern Mamles'dem Elntresfen dieser kostbaren Liebesgaben zugesehen, doch die Dame, welche Mamie von dem Bob-tall"-Kutscher gerettet haben wollte, mußte in allen Fällen als Erklärungsgründ herhalten. Schließlich traf zu all' diesen Herrlichkeiten noch ein unfrannrter Geldorief ein, welchem ein Schreiben an Mamie beigefügt war. In demselben erklärte der anonyme Geldsender, er sei der Sohn der Geretteten und bekleide eine hochangejehene Stellung rn der New Z)orker Gesellschaft, woselbst er als Versicherungsagent thätig sei. Er hoffe, seiner Dankbarkeit für die Netterin seiner Mutter späterhin noch deutlicheren Ausdruck geben zu können: vor. läufig übersende er ihr zu dem Klavier einige Notai". Kaum war die Freude über diese neuerliche großmüthige Spendung verraucht, als Fräulein Mamie auf Betreiben des Boarders" der Familie, Herrn John Deoine, auf die Anklage des Diebstahls veryastet wurde. Wie sich in der BorUntersuchung herausstellte, hatte Mamie dem HerrnTevine $720 gestohlen, welche sie zum Anrause aller jener großmuthlgen Liebesgaben verwendete. Sie hatte alle die Gegenstände, sowie den Geldbrief und das Begleitschreiben des angeblichen Sohnes an ihre eigene Adresse geschickt. M ist allgemein, auf den Berlauf des gerichtlichen Verfahrens gegen Jung-Mamie gespannt. Deoine hat erklärt, daß er die gerichtliche Verfolgung des jungen Mädchens einstellen wolle, wenn ihm diese sein Geld wieder verschaffe. Für die alte Dame" wäre letzt eine vorzügliche Geleaenhelt. ihre Dankbarkeit zu beweisen, wenn diese irgendwo anders eristirte, als in Mamies Phantasie. Saatenstand in Deutschland. Deutsche Blätter schreiben: Die so. eben veröffentlichten amtlichen Berichte über den Stand der Saaten im preußi sehen Staate geben ein sehr unerquickliches Bild. Amtlich wird dasselbe dahin firirt, daß der Stand des Getreides im Ganzen als befriedigend nicht bezeichnet werden könne, der N o g g e n meistens nur einen geringen Körnerertrag und allgemein nur einen mäßigen Strohertrag in Aussicht stelle, während der Weizen zwar etwas mehr befriedige, die Sommerung indessen erst spät gesaet und in Folge ungünstiger Witterungsverhältnisse vielfach in der EntWicklung zurückgeblieben fei. Faßt man die Gerichte aus den einzelnen Regierungsbezirken ins Auge, so ergiebt sich bei aller Verschiedenheit im Ausdrucke, namentlich bei der Hauptfrucht des nordlichen Deutschlands, dem Roggen, doch fast allenthalben das gleiche ungünstige Bild. Nur in Ostpreußen rechnet man auf einen guten Körnerertrag (Königsberg) oder auf eine annähernde Mittelernte (Gumbinnen). In fast allen übrigen Bezirken wird eine ungünstige Ernte in Aussicht gestellt. Danzig meldet starke Auswinterung und in Folge dessen theilweise Umpflügung, sowie Schädigung durch die Ueberschkvemmuni. . w deugronten Theile des Ueber,
schwemmungsäebietes der rechtsseitigen
Nogatmündung kann auf eine Ernte überhaupt nicht gerechnet werden. Im Bezirk Marienwerder sind die Wintersaaten theils vollständig ausgewässert, theils durch die Nässe erheblich beschädigt, theils ausgefroren, theils durch Versandungen und Ausrisse verwüstet, nirgends eine Mittelernte zu erwarten. Letztere soll höchstens für Sommerung rn Aussicht stehen. Potsdam schätzt einen Körnerertrag von 7ö pEt. einer Mittelernte, Frankfurt klagt sehr über den schlechten Stand, Stettin berichtet ungünstig, Koslin und Stralsund etwas günstiger, aber durchaus nicht oesrievlqend, ebenso Posen und Bromberg. In den drei Bezirken Schlesiens steht der I Roggen ungünstig. Aus dem Bezirke Magdeburg wird gemeldet, daß der Noggen nur eine ganz schwache Ernte, an vielen Orten geradezu eine völlige Miß ernte in Aussicht stelle, noch schlimmer lautet der Bericht aus Erfurt, ein wenig günstiger der aus Merseburg. Aus Schleswig-Holstein, Hannover. HessenNassau. Westfalen und der Nheinprovin; wird allgemein über den Stand des Noqgenö ungünstig berichtet. Die Hoffnungen auf günstige Witterung, welche einige Berichte aussprechen, sind in den letzten Tagen nicht in Erfüllung gegangen, so daß man nur mit Sorge der bevorstehenden Ernte entgegensehen kann. Wir haben seit einer langen Reihe von Tagen regnerische und kalte Witterung, die nicht nur ungünstig auf die Körnerfrüchte einwirkt, sondern auch die Heuernte beeinträchtigt und die Kartoffeln schlecht werden läßt. Von Obst und Gemüse, das im Preise recht hoch steht, wollen wir dabei noch gänzlich absehen. Sollt die trüben Ermartungen sich erfüllen und wir eine schlechte Ernte haben, so muß, da der Zoll auf Brotkorn beträchtlich ist, eine Preissteigerung in sehr empfindlicher Höhe ein treten. Vom Inlands. Die Obsternte aus Long Island scheint in diesem Jahre ganz vxu serabel auszusallen. Die Versend ilng von C i t ronen aus Florida hat bereits begonnen. Die Ernte verspricht in diesem Jahre sehr ergiebig werden zu wollen. Ein Orangenzüchter in Tampa, Fla., hat einen Versuch gemacht, die delicaten Früchte in trockenem Sand zu verpacken, und er will überraschend gute 3!esultate erzielt haben. Apfelsinen, welche am 1. December 1887 derartig verpackt wurden, hielten sich bis jetzt vollkommen frisch und schmackhaft, als ob sie erst eben gepflückt worden wären. Cilren fonderbarenPatien. tcn hat ein Privatirrenasyl des Südens. Es ist dies ein nunmehr achtjähriger Knabe, welcher seit der Stunde seiner Geburt eigentlich noch nicht recht wach geworden ist. Die Mutter des Kindes war theilweise gelähmt. Dieses selbst ist sehr mangelhaft entwickelt, namentlich ist der eine Arm kaum länger als ein starker Daumen. Zweimal des Taes floßt man dem Knaben Nahrung ein. Das Kind hat noch niemals ein Zeichen der Theilnahme gegeben, nicht einmal geweint hat es. Die unglaublich klingende Geschichte scheint wohl verbürgt zu sein. Aufbewahrung von Fleisch und Ob st. Geräuchertes Fleisch, Wurst, Speck, Schinken bewahrt man, selbst im heißen Sommer, am besten auf, wenn man ein gewöhnliches, reines Faß nimmt und den Boden desselben drei bis vier Zoll mit feinem Häcksel bestreut, dann packt man Fleisch, Wurst, Speck, Schinken, sauber abgetrocknet eine Schicht hoch neben einander und streut zwischen jede Schicht abermals zwei bis drei Zoll Häckerling, bis das Faß gefüllt ist und oben als Abschluß die letzte Lage Häcksel kommt. In dieser Weise bewahrt man auch Aepfel, die vorher sauber abgetrocknet sein müssen, über Winter an frost freien Orten trefflich auf. Infolge des Sonntag S zwan gs in der Stadt New Jork erhebt sich jetzt auch wieder die Frage vom jüdischen Sabbath. Die dortigen jüdi schen Schneider Bernard Schein und Mar Pusio beklagten sich beim Polizei direktor, daß die Polizei am Sonntag 13 Arbeiter und 6 Arbeiterinnen, die bei ihnen arbeiteten, wegen EntHeiligung des Sonntags verhastet habe. Dieselben wurden am Tage darauf vom Polizeirichte? ohne Bürgschaft entlassen, weil sie sämmtlich den Samstag als Sonntag feiern. Der Polizeidirektor weigerte sich, die Klage anzunehmen. Die beiden Klager werden aber den Fall vor die Ge richte bringen, um eine Entscheidung darüber zu erlangen, ob Personen, die am Samstag feiern, gezmunaen sind, auch am Sonntag müßig zu gehen. D e r D r e i m a st e r A. S. Ropes-, von New ?)ork nach San Francisco bestimmt, liegt in Providence, R. I., vor Anker, um reparirt zu werden. Der Kapitän des Schiffes, ern Herr NlverS, erzahlt, daß das Fahrzeug unter dem 39. Breiten- und dem öS. Langengrade ' r r i , p i T oel recyl gurem vmoe m einer Ge schwindigkeit von sechs Knoten per Stunde dahingefahren sei, als plötzlich em leises sausen vernehmlich wurde. Das Schiff legte sich, kaum merklich, auf die Seite, plötzlich erfolgte ein Krach und gleichzeitig flogen die Spitzen der Mäste, die Raaen und Segel auf das Verdeck herab. Dann war Alles wieder ruhig. Der Kapitän kann sich den Zwischenfall nur dadurch erklären, daß ein Wirbelwind in den oberen Luftschichten die Spitzen des Schiffes getroffen habe. Am 15. Juli 1833 wurden in nem Vadehause zu Asburv Park, N. I., die Kleider von Charles H. Birk, einem Reisenden sur das Wholesale Ll quor-Geschäft von George D. Randell rf- t in alrslrasze, ausgesunoen uns man nahm an, Birk sei beim Baden ertrunken. In seinen Kleidern fand sich eine bensversicherungspollce von D3000, auszuzahlen an seine Frau. Da sich herausstellte, da Birk in seinen Abrech nungen mit Rondell um etwa b30 im Nuckstande war. und noch andere Um stände Zweifel an dem Ertrinken BirkZ auskommen ließen, so wurde die Verstehe rnngssumme nicht ausbezahlt. Birk blieb indessen verschwunden. Seine 5?rau erlangte eine gerichtliche Scheidunq von ..W t . i . r ? r.- 1V
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Leute, die A. genau kannten, behaupten, er habe sich zu Ende der letzten Woche, allerdings in seinem Aeußern sehr verändert, in V!emark aufgehalten und sei mit einem westlich fahrenden Zug wieder b gereist. 5 o h n I. McCarthn, welcher am 25. November 1885 nach Sing Sing gebracht wurde, um dort wegen Todtschlags im ersten Grade einen Termin von 12 Jahren abzusitzen, macht jetzt Anstrengungen, um vom Gouverneur Hill seine Begnadigung zu erlangen. McCarthn ist ein professioneller Verbre
cher. Er wurde von emer Jury der Zoo tung deS Italieners Pasquale Lavarino schuldig befunden, welcher am Lö.Dezem der 1881 erstochen worden war. John Lubn, ein Einbrecher und Spießgeselle McCarthu's, welcher im Herbst 1885 un Gefängniß zu Auburn starb, behauptete ; auf dem Sterbebette, daß nicht McCar-' thu, sondern er selbst den Jtaliner erstochen habe, und McCarthy richtete daraus ; hin einen Brief an seine Gattin Agnes, welche tn New yoxt wohnt, in wel chem er schrieb, Luby habe die Wahrheit gesagt. Derselbe habe Lavarino erstochen, als dieser ihn, McCarthv, stechen wollte, und unter diesen Umständen habe er aus Dankbarkeit den Namen semes Retters während seines Processes v.rschwiegen und die Schuld auf sich genommen, da er es für schändlich, gehalten hatte, seinen vUtttx in Gefahr zu bringen, um sich selber zu retten. McCarthu wäre wahrscheinlich überhaupt nie zum Proceß gebracht und verurtheilt worden, wenn er nicht selber in der Trunkenheit erklärt hätte, er wisse, wie Lavarino zu Tode kam. Dies führte zu seiner VerHaftung und Verurthellung. Er machte damals eine Art Geständniß, worin er sagen wollte, da er Lavarmo nn Streit und in Selbstoertheidiauna aetödtet habe. Jetzt behauptet er, daß er mit Lub und verschiedenen Anderen semeS Gleichen aus der Straße mit Lavarino und einigen andern Italienern in Streit gerathen sei. Als die Gegner ihn durchprügelten, habe er aus einem Grocervladen ein großes Käfemesser geholt und damit rechts und links um sich gestochen. Hierauf habe Lavarino ein Dolchmesser gezogen und ihn gerade niederstechen wollen, als Luby ihm dasselbe entriß und ihn selber damit niederstach. Die übrigen Genossen McCarthn's bei der Stecherei ließen sich während des Processes nicht sehen und keiner derselben erschien aus dem Zeugenstand. Jetzt soll einer derselben, Frank Barett, welcher letzte Woche starb, ebenfalls auf dem Todtenbette Aussagen gemacht haben, welche die Angaben Luby's bestätigen. Auf Grund dieser beiden Aussagen hofft McCarthn demnächst seine Freiheit auf dem Gnadenwege wieder tu erlangen und Gouverneur Hill wird in kurzer Zeit zu entscheiden haben, ob seine umsassende Erfahrung ihn zu dem Glauben berechtigt, daß Spitzbubenehre unter Umständen einen Menschen verananlassen kann, den Galgen oder minde? stens einen langen ZuchthauZ-Termin zu riskiren, um einem Genossen das gleiche Risiko abzunehmen. Seit den letzten zehn Jahren hatte der Besitzer einer großen Mahlmühle in Dubuque, Ja., an dem feuerfesten Geldschrank in seinen Geschäftsräumlichkeiten eine Inschrift angebracht, welche lautete: Kein Geld hier. Man spreche in der Wohnung vor." Die Inschrift war auf Einbrecher berechnet und bewährte sich auch dieser Tage vorzüglich. Denn die Einbrecher sprachen im Hause or und erbeuteten daselbst $1,87. Durch Angestellte auf Ocean, Dampfern sollen im letzten Jahr über 200 Rassehunde in New Fork eingeschmuggelt und zu hohen Preisen verkaust worden sein. Die auf den Schmuggel aufmerksam gemachten Zollbeamten consiscirten vor Kurzem zwei Affenpinscher als Contrebande, die K100 per Stück werth sein sotten. Deutsche Lokal . Nachrichten. H e s s e n - D a r m st a d t. Der Gutspächter, und frühere Landagsabgeordnete Schaum in Herrnhag, der wegen versuchter Verleitung zum Meineid zu 15 Monaten Zuchthaus verurtheilt worden war, ist, nachdem das Reichsgericht die beantragte Revision verworfen, verschwunden. Eine Untersuchung ist eingeleitet. Der Verurtheilte hatte 20,000 M. Kaution gestellt. Der Gemeinderath Koch und Frau in f i. r i c ..rc L.jr'i. yocyslaor feierten oie gvivene q)ocyzelr. Bei der kürzlich stattgehabten GeneralVersammlung des Bankvereins in 9!euJsenburg machte der Aufstchtsruth Mit theilung von einer vorgenommenen Re vifion der Bücher und der Kasse des Ge schäftssührers, des Ortögerichtsmannes Ludwig Luft II., wonach sich ein Manko von ca. 2L.000 M. ergeben hat. Der Landwirth P. Knell IV. aus Wolsheim hat sich erhängt. Der Gemeinderechner Gimbel aus Butzbach ist ertrunken und das Schulmädchen Anna Bohn aus Osfenbach wurde überfahren und ge, tödtet. Königreich Baiern. Der Mechaniker Schönfeld in Erlan aen ist mit seiner finrn löblich ver fchmunden. Ueber sein Vermögen wurde der Konkurs eröffnet. f In Fladungen Stadtpsarrer Dechant Schwetzer. Vle 46 Jahre alte Rosalle Dietz m Reu-Ulm, eine von ihrem Mann getrennt lebende Frau von üblem Ruf, wurde auf ihrem Bette ermordet aufgesunden. Wegen Beleidigung des Pr,nz-Regenten tn zwel verschiedenen Nummern wurde der Ne dacteur des .Nürnberger Anzeiger". ö)r. Dornbusch. ,u zwei Monaten Festungs hast verurtheilt. Der Büchsenmacher Valentin Benaer aus Weiher bot kürzlich dem. lejährigen Sohne des dortigen Gasthausbesitzers einen Revolver zum Verkause an. Beim Besichtigen entlud sich die Masse und der junge Mann wurde tödtltch getrosten. '4)le uer 'lche Kunstmühle in Stasselstein ist ,n Konkurs gerathen. Die Passiva betragen 200,000 M., denen 40,000 bis sv,uvv Aktiva gegenureriieycn. Eller 'ist verschwunden. An der Unglücksstelle im See, wo König Ludwig ertrank, wurde. - wie bereits gemeldet, die Leiche einer Dame aus dem Waffer t-rs.' r C . -r C ! '- - - gezogen. jVittlVt wuroe aiö Diejenige der Tochter des verstorbenen Arztes Dr. Dittmeyer aus Aub (Unterfrankcn) identisicirt. In der Vorstadt Grombühl hti Wurzbura lau.er.te dek auMrer
Flscrden öeioen onen seines BrooHerrn, des Baumeisters Faatz, auf und feuerte zwei Schüsse auf dieselben ab. Die Kugeln streiften den Kopf des einen nnd die Hand des andern der beiden jungen Leute. Der Maurerpolier Wagner, der Fischer denRevoloer entreißen wollte, erhielt einen schuß in die Hand. Fischer ist verhaftet. Die Tochter des Notariatsbuchhalters Schinthelm und ihr Liebhaber, der Schlosser Schutz, beide aus der Vorstadt Grombühl, haben sich gemeinsam ertränkt, weil die Eltern des jungen Mädchens ihre Einwilligung zur
Heirath des Paares verweigerten. Der Soldat Nicodemu?' Senner aus Hessenlohe, der Gefreite Engelhard vom 2. schweren Neiter-Negiment in Landshut und der Fiakerkutfcher Grosch aus Nürnberg haben sich erschaffen. Es wurden todtgefahren : der Gutsbesitzer Heinrich taad aus Boos, der Bierbrauer Joh. Christian Sernet aus Markt-Taschen-dorf, die Tochter des Distriktswegmachers Plfchl in Tettenwels und der Lokomotivführer Schweizer aus Treuchtlingen; die bereits 30 Jahre in der AlpHütte der Staffelalp hausende Sennerin aus Jachenau wurde vom Blitz erschlagen ; verschüttet und getödtet wurde der Steinbrecher Anton Jacob aus Kleinwallstadt und der Steinhauer Stirner aus Plattllng ; infolge Sturzes kamen der Maurer P fister aus Wemmelsdorf uud der 62jährige Altsitzer Josef BuchinA Cif a!mIa a X v .9 0fA a uci uua uuu (itiuvuu um .ccucu , rs sind ertrunken: die Viehtreiberswittwe Brandl aus Paffau,der Viktualienhändlerssohn I. Hagenberger aus Reisbach und der Vraubursche Josef Hierl ans Schwarzenfeld; der Sohn des Bauern Denzler in Schweinbach trank aus Versehen concentnrte Earooljaure und starb einige Stunden später; der. ledige Bauernsohn Johann Verger aus Teisendorf wurde von .einem fallenden Vamne er schlagen. KonigreichWürttemberg. Die Liedertafel" in Backnang feierte in Verbindung mit der Einweihung einer neuen Jahre ihr Svjähriges Jubiläum. Das Mathäus Züfle'fche Ehepaar in Baiersbronn feierte seine goldene Hochzeit. . Der Schultheiß Bühl in Baltmannsweiler wurde wegen falscher Veurkundunz zu einer Gcfängnißstrafe von ö Wochen oerurtheilt. Der Schuhmacher Brand in Belsenberg, tu Satan in Menschengestalt", wie ihn der StaatSanwalt bezeichnete, wurde wegen Meineids und Anstiftung zum Meineid zu 6 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der 31 Jahre alte Louis Paul Löffler in Ulm ist wegen Urkundensaschung, Unter schlagung und Betrug zu 2 Jahren Ge fängniß verurthcilt worden. Der langjährige Stiftungspfleger in Zimmern, Mathias Bihl,- feierte mit seiner Ehefrau Marie, geb. Maier, die goldene Hochzeit. Ein gewisser A. Walter aus Hohenhelm hat sich ertrankt und der Win zer Gottlieb Schönhaar aus Uutertürk heim hat sich erhangt. Ertrunken sind: der 40 Jahre alte Konrad Bohrn aus Altheim bei Ulm, der Schuhmacher Johs. H. aus Bezgenrieth und der Uhrmacher Johann Jakob Fcle aus Weil die Stadt ; infolge eines Sturzes kamen um: der ledige Schuhmacher Jakob Gack aus Boblingen, der Tagelöhner Widmann aus Gablenberq und der Sager Andreas Ardncr aus Schönmünzach ; der Steinbrecher Friedrich Oswald aus Feuerbach und der Maurer Christoph Beißwanger aus Knittlingen wurden von fallendem Gestein, der ledige 36 Jahre alte Karl Kramer aus (schwieberdlngen vom Blitz erschlagen ; die Wittwe Angelina Göttler, geb. Muth, aus Stuttgart wurde todtgefahren. Gro ß herzogthu m Baden. Der Buchdruckereibesitzer Haas, Ver leger des eingegangenen Konstanzer Tageblatt", wurde wegen angeblichen Betrug? verhaftet. Es sind Vorberei tungen im Gange, 'um das 400jährige Jubiläum der Kirche in Lauterbach sowohl m weltlicher als religiöser Vezlc hunq würdig in feiern. Der 40iähriae Lorenz Kormaier, zuletzt Postbote beim Postamt Arlen, wurde wegen Unter schlagung von Geldern und Briefen zu 15 Ä!onaten Gefängniß verurtheilt. Wie olljährlich fand vor Kurzem die r . . r r r werthe. lung von Prämien an unoescyot tene Bürgerssöhnc und Töchter aus der Pfarrer Dold fchen Stiftung in Triberg statt. Es erhielten je 857 M. : Julius Fehrenbach und Theresia Blöd ; je 500M. Joh. Willibald, G.Mo er, Ellse Glatz, Anna Herr und Johanna Hartmann. Selbstmord durch Erhangen begingen: der Taglöhner Gottlieb Kost aus Dur lach, der 13 Jahre alte Wilhelm Geiger aus Schönberg und der Eigarrenmacher Jofef G. aus Seelbach; der Solda Schäfer vom dem in Heidelberg qarnisonirenden Bataillon hat sich erschossen. Ueberfahren und getootet wurden: der Taglöhner Jakob Kuttlger aus Bammen that und der Mlerwirth Kuhe aus Schöau a. St. ; es brachen das Genick: der Ziegeleibesitzer Fauz aus Haslach, der Sohn der Eheleute Schweickard aus HeZdelberg und der Schuhmacher xavtt Hund aus Oedöbach ; der ledige Maurer Karl Ulrich aus Neufreistett wurde von einer herabfallenden Steinplatte erschlagen. AuS der Nheinpfalz. Aus verschiedenen Gegenden der Pfalz treffen Nachrichten über das verheerende Auftreten der Raupen ein, die in einigen Distrikten zu einer wahrhaft egnptischen Plage geworden zu sein scheinen. Besonders hart betroffen .sind gewisse Striche in der Nordpfalz, namentlich in den Bezirken Kirchheimbolairden, Alsens und Obermoschel, wo sie ganze Walddistrikte und Obstgärten entblättern. Gelegen!lich der sogenannten Kirschmusik" wurde der ledige Sohn des Vahnwarts Schäfer in Freinsheim durch den 2öjähliaen Heinrich Matthes todtgestochen. f In St. Jngbert der als Minnesänger der Pfalz" weit bekannte und beliebte Seilt?. Der Büraer Christian Kayser in St. Jngbert mit feiner Frau, geb. Groß, beging daS Fest der goldenen Hochzeit. Der Buchbindermeister Förster aus Landau hat sich erschossen. Ertrunken sind der Schiffer Schneider aus Altripp und der Ackerer Michel Rudolph aus Münsterappel. Der MaurerMartin Ehrlich aus Freinsheim brach das Genick und die Ehefrau des Händlers Keßler auö Lauykirchen wurde todtgefahren.
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