Indiana Tribüne, Volume 11, Number 320, Indianapolis, Marion County, 6 August 1888 — Page 1
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Edttorielles.
Gen. Sheridan ist todt. Er ftarb verhältnißmähig jung, er hatte nur ein Alter von 57 Jahren erreicht. Er war am 6. März 1831 in Perry County, Ohio geboren. In seinem 17. Jahre trat er in die Bundeskadettenschule ein. Nach seiner Promotion zum Offizier that er militärische Dienste im Westen. In 1861 wurde er Hauptmann, 1862 Oberst und bald darauf Brigadegeneral. Als solcher befehligte er die 11. Division der Armee von Ohio auf dem Marsche durch Kentucko nach Tennessee in der Schlacht von Perry ville. Späterhin befehligte er eine Di Vision der Cumbeiland Armee in der Schlacht von Stone River. Im Dezem ber 1862 wurde er Generalmajor. Er war an einer großen Anzahl von Schlach ten und Gefechten speziell in der Ost-Ten-neffee Campagne betheiligt. Im August 1864 wurde ihm das Com mando über die Kavallerie der Potomac Armee übertragen. Am 9. September schlug er General Early und avancirte dann zum Brigadegeneral. Er erfocht Siege bei Fishers HiU und bei Cedar Creek, wofür ihm der Dank des Congres ses zu Theil wurde. Am 8. November wurde er zum Generalmayor ernannt. Am 1. April 1865 gewann er die Schlacht von Five Forts, und war am 9. April dabei als General Lee bei Appomator kapitulirte. Als in 1869 Grant Präsident wurde und General Sherman in dessen Stellung als General der Armee vorrückte, wurde Sheridan Generallieutnant. Sheridan war ohne Zweifel einer der tüchtigsten und tapfersten Generäle der Armee. Im Namen der Heuchelei und deS Fanatismus hat richterliche Weisheit im Staate New Jersey wieder emmal glän zende Triumphe gefeiert. Dort ist von der Legiölatur über das Veto des Gou verneurs hinweg ein Lizens und Local-option-Gesetz angenommen worden, das nach Ansicht aller Rcchtskenner und denkfähigen Laien verfasiungswidrig ist. Es führt einen falschen Titel, verschiebt die den Gemeinden zustehenden Gewalten, schafft das Geschworenen Verfahren in Lizensprozessen ab, erlaubt die Festsetzung ungleichmäßiger Gebühren und krankt an einem halben Dutzend anderer Fehler. Doch der höchste Gerichtshof setzte sich in einer m Dienstag abgegebenen Entscheidung über alle Einwände hinweg, als ob sich das ganz von selbst verstände. Nur über einen Punkt, die Frage nämlich, ob eine zufällige Mehrheit in dem einen County den Getränkehandel ganz verbieten, in dem anderen ihn gestatten könne, verständigten sich die 15 Richter nicht, sondern 7 gab eine abweichende Entscheidung ab. Die Mehrheit aber, mit dem Oberrichter an der Spitz?, hielt auch diese Klausel aufrecht und begründete ihr Uttheü so : Der Getränkehandel ist stets, von den ältesten Zeiten an, Gegenstand besonderer Gesetzgebung gewesen. Er ist ein Gegenstand für sich selbst, der mit nichts anderem verglichen werden kann. Die Behauptung, daß das Votum der Bürger unter diesem Gesetz den Verkauf von Liquor verbietet, ist falsch. Nicht das Vo tum verbietet den Verkauf, sondern das Gesetz, dessen Annahme oder Verwerfung durch das Votum entschieden wird. Früher unter dem alten Gesetz" mußten 12 Freeholder d?e Bewilligung einer Lizens empfehlen, ehe sie vom Gericht bewilligt werden konnte, und unter dem neuen Ge setz hat die Majorität der Bewohner eines Countys die Bewilligung aller Lizensen gut zu heißen, ehe dieselben vom Gericht ausgegeben werden dürfm. Der einzige Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Gesetz liegt also in der Art der Regulation der Lizensbewilligung Diese SUbenstecherei ist so dumm und zugleich frech, daß die acht Richter, welche deralelchen unterzeichnen konnten, von Rechtswegen auf die Anklagebank gehö ren. Denn selbst der Beschränkteste muß doch einsehen, daß eS n i ch t gleichgiltig ist, ob 12 Freeholders einen Mann e m p f e h l e n müssen, ehe derselbe eine Lizens erhalten kann, oder ob eine Mehr heit der Wähler sagt: Es darf über. Haupt gar keine LizenS im County ertheilt werden. Erstere Bestim mung hat den Zweck, die Ertheilung von Schankkonzessionen an Unwürdige zu verhindern. Letztere dagegen erklärt den Getränkehandel selbst für ein
ungesetzliches Geschäft, daö nur mit be-
sonderer Erlaubniß einer Mehrheit aller
Stimmgeber ausgeübt werden darf. Es ist also eine bodenlose Unverschämtheit, zu behaupten, daß das neue Gesetz nur die Art der Regulirung" verändert. Vollständige Zerstörung eines Geschäftes ist keine Rezulirung. Das würde auch dann jeder vernünftige Mensch wissen, wenn es nicht hundertmal von den Ges richten bestätigt worden wäre, erst vor Kurzem vom Michiganer Obergerichte. Wenn man annehmen will, daß die Richter aus ehrlicher juristischer Ueber zeugung gehandelt haben, so kann man nur aus i Tiesfte bedauern, daß selbst im Richterstande eine Rechtsanschauung Platz greift, nach welcher es für die Willkür der Majorität keine Schranken mehr giebt. Vorläufig zeigt sich diese freiheitswidrige Anschauung hauptsächlich in dem Beftre ben, den Prohibitioniften gefällig zu sen, und der Umstand, daß der genannte Ge richtShof in seiner Mehrheit auS Demo kraten zusammengesetzt ist, zeigt daß dieseS Bestreben sich nicht auf eine Partei be schränkt. Diese freiheitswidrige Rechtsanschau ung wird sich aber aus die Dauer auch nicht auf die Temperenzaesetze allein be schränken, sondern wird sich mit doppelter Stärke auf dem Gebiete der sozialen Bewegung geltend machen, auf welchem ohnedies eine vollständige Verwirrung der Rechtsbegriffe bereits herrscht. Drahtnachrichten. Wetteraussichten. Washington. 6. Auguft. Regen, etwa kühler ; Westwind. Turnlehrertag. Eleveland, 5. Aug. Der Tuenlehrertag beschloß, die nächste Eonferenz in Daverpoit. Iowa abzuhalten. Ferner beschlob der Verband der Turnlehrer die Gründung einer UntrftützungSkass; für Keankheit. und Sterbesälle. AIS Be. amte deS VtrdandS für daS nächste Jahr wurden gewühlt : Ww. Jleck von Jndi anapoliS. Vorsitz r ; Emil Günther von St. Louis. Schriftführer ; Richard Per tuch von Philadelvd'a. Schatzmeister ; A. Kindervatee von Cdiczgo und Auguft Müge von St. Louis. Beisitzer. Die Unterhandlungen mit den i oui Standing Rock Agentur, Duk.. 5 Auguft Gestern fanden keine Unterhandlungen statt, da Rindfleisch an die Indianer ausgegeben wurde. Die bis jetzt von den Siour gegen die Abtretung ihres Gebietes erhobenen Einwände find folzind : Die Regierung Hütte frühere Verträge nicht gehalten ; die Grenzen der jetzigen Reservationen seien nicht diejenigen, welche von den EsmmissZren versprochen wurden ; der gebotene Preis sei nicht hoch ge nug, sie wollten alle ihre Lündereien für ihre Kinder dehalien. Die Sioux find auch dagegen, daß die SanteeS von RedraSka und die PoncaS in die Sache hineinzureden hätten und auch einen An theil an dem Gelde haben sollten. Da Bestreben der Kommissäre war. diese Ein münde zu wiederlegen. Sie sagen, die Regierung habe in den letzten zwanzig Jahren mehr gethan, als wozu fle durch die Beitrüge verpflichtet gewesen wäre; so habe ihnen die Regierung vier Jahre weiter Nahrung geliefeit. nachdem der Termin dafür abgelaufen war. Zu ihrem Nutzen habe die Regierung in den letzten zwanzig Jahren ziemlich dreißig Millionen Dollar ausgegeben. d. i. doppelt so viel, als der ganze Ankauf LouistanaS kostete. Die Summe, welche fte jetzt erhalten sollten, werde einen hin reichenden Fond bilden, um sie unab hängig zu machen. Die Eommisiüre glauben übrigens, d.r Widerstand der Indianer solle nur dazu dienen, da An gebot der Regierung weiter hinauszu schrauben. Die Eommisiüre hoffen je doch, daß, wenn die Indianer individuell handeln können, sie doch noch den Vertrag unterschreiben werden. Auffällig war gest,rn. daß nach der Vertagung die In dianer in Gruppen zusammenstanden und die Sache unser sich besprächet?. Die Commission ist auch der Meinung, daß die Hartnäckigkeit dir Indianer auf die Rathschlage von Weißen sowohl inner halb wie außerhalb der Reservation zu rückzuführen ist. Tod des Gen. Sheridan. Non quitt. Mast.. 5. Aug. Gen. r . v . n l l ä. . cm, w A Vyerlvan naro gerne oeno um l(j Uhr 20 Min. Er hatte sich den Tag über verhültnißmäßig wohl befunden, hatte kräftig izegeffen und auch mehrere Male ruhig geschlafen. Gegen halb zehn Uhr stellten sich die Zeichen eines Anfalle von AthmuugSbeschwerden ein. Die üblichen Mittel wurden angewandt, schlugen aber
diesmal fehl, das Herz stellte seine Funk, klonen ein und der Kranke starb. Der Rang eines GenirallieutenaritS hört damit auf und der Oberbefehl über di Armee süllt an einen der drei Gene ralmojore Schofteld, Howard oder Erook.
W a l d b r ä n d e. Ottawa, Ont.. ö August. Die Walddrände breiten sich immer mehr au unn verheeren oa Y.ir.D nassi ther mim ' tung. Der Verlust wird schreckenerregend sein. Wenn nicht sehr bald Regen kommt. werden viele der reichsten Holzbündler bankkrott sein. Eureka. ein Dors von etwa fünfzig Häuser. d,S nebst mehreren Kaufläden auch eine große Schneivemühle enthielt, ist gestern vollständig in Asche gelegt worden. Die Bewohner v rlore alle ihr Habe und konrhn selbst nur m t Mühe daS nackt Leben retten. Um Pem brock herum steht das ganze Land in fflammen. und die dortigen Ansiedler flüchten sich in größter Hast nach den Ufern des Flusse, DaS Feuer ist auch schon gegen die hiesige Stidl vorgerückt ; der Steworton Wald, ber bis in's Studt. gebiet hineinreicht steht in Flammen, und di Bürgerschast ha', schon Freiwillig ausgerufen, welche der Feuerwebr bei der Abhaltung deS FeuetS von der S odt Beistand leisten sollen. Ver ftab! Die Besuchreisen deS Kai ser. Berlin. 5. Aug. Die Pläne des Kaiser Wilhelm haben eine sehr wesent liche Aenderung erfahren seit seinem Be such bei BiSmarck in Friedrich rahe. ES war angenommen worden, daß der Kai ser in Uebereinstimmung mit einem Fa milienbeschluß, die Köatgin von öng land in Baden-Baden bei ihrem dieSjSH eigen Aufenthalt daselbst besuchen würde. Die britische Königin hat jedoch durch die deutsche Gesandtschaft in London melden laffen, daß sie in diesem Jahre nicht nach Bader-Baden, und überhaupt nicht noch dem Eontinent gehen werde. Vorgestern wurde nun eine formelle Note vom Fürsten BiSma,ck durch Vermittlung der britischen Gesandtschaft abgesandt, in welcher Victoria aufgefordert wird, den deutschen Kaiser zu empsangen. der nach England zu kommen beabsichtigt. Wenn die Bismarck'schen Plüne bis dahin auS zuführen find, wird der Kaiser im Nov. London besuchen, zur Zeit der Wiederer. Öffnung deS Parlaments Demnach wird eS sich lediglich um einen Et iats besuch handeln, nicht um eine Visite bei der Großmutter, und Victoria muß ihren kaiserlichen Besucher in London oder in Windsor empfangen. Mitglieder auSwäetiger Gesandschasten glauben, daß Fürst Bismarck beabsichtigt. den Kaiser Wilhelm nach England zu be gleiten, um daselbst mit der Königin Victoria über die Angelegenhe ten. welche zum verstorbenen Kaiser Friedrich in Be ziehung stehen, zu conferiren. In Betreff deS beabftchtigten Besuchs deS Kaiser in Rom und seine Zusammen kunft mit König Humbeit ist bl jrtzt noch Nicht endgiltig festgestellt. Dr. von Schölzer. d.r preußische Gesandte beim Botican, hat tagtäglich Eonferenzen mit Monfignore Galimberti. dem päpstlichen Nuntiu, in Wien gehabt. Veine Be Übungen gehen dahin, den Papst zur Ausgabe seine Protkste gegen den Empfang de Kaiser in Rom zu bestim men. Dr. v. Schlözer traf heute in Fried richöruhe ein und überbrachte, wie e heißt, da päpstliche Ultimatum. Dem Papst ist der Vorschlag gemacht worden, seinen Widerstand gegen den Besuch de Kaiser in Rom aufzugeben urter der Bedingung, daß der Kaiser vor seinem Empfange durch den König von Jtaliei im Q Zirinal den Papst im Batican be sucht und dort einen Tag lang a! der Gast de Papste verweilt. ES wird berichtet, daß Msgr. Galimberti erwidert hat, daß der Papst an seinen Rechten al Souverain festhalten müffe. Der Nuntiu führt fort den Kais.r zu drängen, daß tt seinen beabsichtigten Besuch beim König Humbeit aufgebe, fall derselbe nicht in Mailand oder in Turin stattfinden würde. Überschwemmungen. Berlin, ö. August. In der Gegend de RiesengebirgeS sind fürchterliche Regengüsse gesaUei. Die Flüsse sind infolge dessen hoch angeschwollen; stellenweise ist da Waffer sechs Fuß höher, al jmal. Die Stadt Hirschberg und viele Dörfer stehen unter Waffer. P e t e r d u r g. ö. August. Die Weichsel ist au ihren Usern getreten nnd hat die Gegend um Mink über schwemmt. Prag, 4. Aug. Die Moldau ist au ihren Ufern getreten und noch im Steigen I begriffen. Die Dörfer an ihren Ufern
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3 wahrhaft tragischer Weise hat dieser Tage das Verhängniß einen böhmischen Wilderer unmittelbar nach einem blutigen Verbrechen ereilt. Einige auf dem Heimweg befindliche Dorfmusikanten fanden im Revier der Oberförsterei Steinbach bei Annaberg einen Waldheger in feinem Blre. Der Beamte war mit einem Wildschützen zufammengetroffen und von diesem durch Brust und Hals geschossen. Eilig her: beigeholte Forstleute entdeckten in der Nähe des Thatortes die Schweißfpur eines Wildes. Dieser gingen sie nach und fanden im Dickicht den Wildschützen todt ncbcn einem feisten Rehbock und fei; ner abgeschossenen Stockflinte liegend. Der Mann hatte den Waldheger nieder? schössen, dann den Rehbock, über dessen AuSweidung er betroffen worden, gesteckt und mit dieser Beute sich in hastiger Flucht nach rückwärts gewandt. Ueber alte Baumstümpfe und Gestrüpp hinweg ist er ins Straucheln gerathen und mit solcher Wucht gefallen, daß er todt auf der Stelle liegen blieb. Der Leichnam wurde später als der eines Handarbeiters erkannt, der in einckn böhmischen Grenz dorf ein Weib und mehrere Kinder hinter!x
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