Indiana Tribüne, Volume 11, Number 318, Indianapolis, Marion County, 4 August 1888 — Page 3

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W. E DOM I. X. Ii OsVÜiWO. Z)as öeste g?&g DsfeV I Bau' und Unterlage - Filz! Zwei und dreifache Asphalt Dach Material, Dach-Filz. Pech, Kohlm-The, Dach-Farben, feundichter Asbest Filz, sicher gegen Motten und Wamen. H. C. SMITHER, (achsslger von SimI Smilhe.) 100 WeS Marvlandör. Or-xls&on 861. Vtt skS5, S?r vesützt? VANBALIA LINE Ö a t n rat -a X3cil ftt die kürzere und c& Lwtt fit: Öt. lioalti, lMsoiixi,.axx sas, loir Noljir aalen, 3?eacct VxlaxiMaxi Oolo rado, se-vr Mexico, oota na Oalirornia tS. X&l Vahnbett 13 von Ctria nud Mi Gchi rn find aal Stahl. Die Qazm haben d e nene?eu Vnbessernugkn. Zeder Zug d t Lchlsfvagen. Passagiere, ob st nun EiIIm fier Klaffe oder kmigiauteu.Dillete hde,.. werd durch unser PaffagierzSge er? Stil befördert. Ob i unu tu BiSet zu Letzten Pr. 1, ein SzeurfuHbUIet oder kgtnd eiue tskubahubUIet vslleu, ksrne Sie, s? schreiteu Sie au II. X&. Devliiß, Rsftstint OcBtial 3affagt3nt. ordBfi Salhwgtsn und JLtsoiS ZU., Iad'r: 0. Hill, Srcht. Lt.Lsnit, Na. tt TWKN RWS Eisenbahn. Zctt'TadcSk Qnkunjt und Abgang der E!seNdahnzL9in Jdianaps!iS. an und n.ch Sonntag. den 2. Januar 188 SefferssudUI, Radtfsu nud Zudt'apo!' Ktseubais. d g a : Lukuuft: l i9 4.15 Brn 35 ace.. 10 50 tu HU tt... 815 'SdXdtltZgil 1)b 35 Ub all 4 00 Sm g 3 ?lr. 8 45 tat :.6:Rlets stZio4 n Baudslia Lwe. ,UT,at .... 7. i 9rt, V il 55 ttf ituU . 4 .00 aciM , 11X01 äar aU... 8 00 Km tf$nsliag 3 45 Po Mail a 5c...l0.C0Sir Taz .... 4 45 !s &TPtB 4 15 S? Schnellzug 3 35n Itdelasd, Golumduß, Gweinnatt und Jndta uadolit Mstudaa (?e xmt.i , rr .. 3.50 e ftaSerso ttit Cli. 7.5;) a S ... 7.80 01 lR 4.00 tfitaan nß. 4.NLM S t 8 tlg 5 sJ1i.ll.VCa H5Jr.... 5l3t 3 t8 x 3C0 u etatt. iii.a Lknto Har. lj. 10.45 Srigwood Dtdiftsu, C. K.T.uud I. fttfiflUfl. 3.50 Bat ttgttq. lOü B 11 Sl'B 3.00 3 4j Ug.tch. ö.Sg, tigli4 .10.15 9w 10.45 ftxa ... ... 4.V 7. .11 3t li.3J MO tUch. 3.65 R I 5 00 a I taattfi. 7. St! Giuewuatt, Jdiauapo!i, 6t. Louis u. khieag Kiseuiahu. Sweiuuatt Dtdifiou. ORoutiv.?. 3. B ?kt2a? . lg 4? 8'9lSiSp. ,1.45 cm EtUru f 5 t L 5 . tSgtt ee.ii io afovtt cc. 4.45 92a tnrtnnatl 11 33 Bo Poft,ug UiiSa ic. , 65 et 8 r?,i ... 4" Bm khicago Didifto. HZ, Bail H. 7.10 tjUago naU p.:J.cK ,Krn 4k... . 60)0 Sa .18 l taItt t 111 R fiafaitue lcc... 6.00 Ko oaanlport Ct.. 7.10 L dtK0U K . tZgttch u I.. 2,fZi?tt, ..II 15 B Ll p e.. 5. ZzR Vvtta 6.0 : Sudiaua, vlooiugtsu udQefteru kifeubahu. JitlisOiU.. 70 Zu an Xx 4.'b .! 13 00 JBa R 3 0 taflll.OO b flaüeta täglich Skis tB x, 10.40 , OUUttttt iB. 3.83: rpnl 8.3i) xi Oefiliche Didifio. CXLÜ U.. ..4.13m I Psetfie fiprif... 7 ZOBd lfll. ... 8 00 5 3 10 30 n BUsniU ,,.... 3 5Sra Wftk 9ip .... 3 Oadast, St. Louii & Pacisie. JCft CQUU 7.15 Sa C X i a CU8K tttg 1.15 Ba X0l t 13 x.. 10.44 Ejn Set Ct all. 6.45 St it ntäf2 I ctffl (f .... 7.ÜU K9 ZudiauapslU ud Vie iseubai. il Ks f 705 Im I BtseiBXil ..10 55 tt StsMirn e . 4.1J N I aU Ctito I. 4.50 1 1 EtÄcts?ati,HaiUouä,IudtauspoliVtseubahr 3bp ets r g 4.00 Ba unlotliltt KM a J,dp.t. .10 Ba &.,&... 3.50 a CnnrlolSIc 8 LZ B all. 11.45 Bi 3d, s tNU 10.45, inclanattBcc 4 55, JudlauapoliZ, Decatur Sc Spriugfield. Ttt Pe? ?!aU. 8 3CBm ISonlfinma See tgl ttttlj Sonnt, l 8031 chK,gr...l0 5oft ech,ll,ug r e l.. 3 50Ba Rontuma Sie aug Sonnt... 10 1B aU I MXm Chicago, St. Louik ie PittZburg. HpBDBB , iq t ,. ' . z täilich 4.30 Ba gtnoa Sonnt. 9.40 Bi X)XBBigi i i ß B B) 8 ft B ouS. ov va KDuI. Sonntag 4.00 fta KBBDB0 itlgUch l h.. I.ISK glich 11. B 9nitaaop.Ic. 3.50 Sftkail...l05, Ehiago taut dta Kokomo. C)U4ae64niI I Zi Lou. ,g 12g 11.1 B CJUagO $11.10.35 Ab ,., Judpl' So. I Cnril ... . Z.bO, SudisuadoliZ ud vt. Luts Visenbahv akSxpnß,,. vBxtg UaUch 7.25 B ee j.mct Barn St 8 x. 1.30 SoctlBaflina 10.00 B'j 2aa tSal 6.3LN st u et 8 x tilgUS CC. 10.50 fta I 51kt?P0li T 5.40, lmt 919 tgl .. 115 Bm LoiZdill,eÄ, ldautz & Chicago. tr.Liu OUago Citl..ll.iOa bteago lj. tgl.. 3.3S nonon 8UC....4 kMUm I Uonti e 9.15 Bv ich Ctta dica. ich. ik, tt ;U. fl U ll.lOJIal s il. 3.4SDB SSg mit 1 1, fitgafiffiUC l - U l64Uffl(fr l, Uulntx

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s'Wie4jit; .. Drei alte Jungfern Novelle dou Detlef Stern. (Fortstdung.) Die Unterhaltung setzte sich noch im Garten fort, wo der Kaffee, herumgereicht wurde, und das Fräulein-hatte die Genugthuung, K'ara Waldow. gänzlich in die Flucht geschlagen zu haben. Diese hatte sich mit den übrigen Damen in eine qrone Laube nahe am Flusse zuruckgezogen, wo der Erapotheker,' seinem Zuge zum ewig Weiblichen folgend, ihnen Ge- j sellschaft leistete. Er hatte si'chl in einen heiligen Zorn gegen seine Tischnachbarin hineingeärgert und dieser nebst dem reichlich genossenen Champagner hatte die gewöhnliche Nötbe feines Gesichtes in einer Weise erhöht, daß dasselbe einer im Zerplatzen begriffenen Feuerkugel glich. Wenn sie sich einbildet, daß ich roieder ein Dutzend Villets ni dieser Komö die nehmen soll, wie das letzte Mal zu dem mittelmäßigen Conzert, so irrt sie jicp, sagie er, moem er eine .ae mu bekräftigender Bewegung auf den Tisch setzte. Das werden Sie doch thun, Herr Schumann, um des guten Zweckes willen. Es ist ja für das Luisenstift meinte Klara beschwichtigend. Natürlich," bestätigte die Kommerzienräthin, eben um dieses Zweckes willen werde auch ich mich am Zustandekommen des Unternehmens betheiliqen, obwohl ich sonst nicht immer mit Fraulein Weber übereinstimme." Es ist wirklich in letzter Zeit recht schwer, mit ihr auszukommen," meinte die Bürgermeisterin. Sie wird immer eigenwilliger und rechthaberischer; alles soll nach ihrem ftopse gehen." Ich bin froh, mit ihr nichts zu thun zu haben," sagte die Kommandeursgat tinJch unterzeichne, wenn sie mit ihren Kollekten kommt, und damit gut." Wissen Sie schon, daß Fräulein Paulsen auch nicht mehr mit ihr fertig werden kann ? Sie zieht demnächst aus," bemerkte die Eisenbahninspectorin. Wie, was hat es gegeben!" fragten mehrere Damen aus einmal und steckten die Köpfe zusammen. Nichts vesondereZ sagte Klara Waldom kopfschüttelnd; Betto kann nur spätes Musiziren über ihrem Kopfe nicht aushalten." Sie waren doch ein Herz und eine Seele, nachdem Fräulei Weber sie in der Krankheit so ausgezeichnet gepflegt hatte meinte eine andere Stimme. Das kann ich mir denken," brummte Herr Mathias. Mit der ist man am Besten berathen, wenn man hilflos daliegt, dann ist sie ein aufopfernder Genius, sobald man sich aber wieder rühren kann und einen eigenen Willen bekommt, dann geht's nicht mehr." Für Klara Waldvw hatte diese Wendüng des Gespräches etwas höchst Peinliches ; sie konnte eine energisäe Vertheidiauna der Anaeqrifsenen Nlcht unterr i i t rv rr nehmen, weil sie fühlte, daß man in den meisten Punkten Recht hatte, und daher ergriff sie die erste Gelegenheit, um aus dein Kreise der Damen zu entwischen. Diese Gelegenheit bot sich ihr durch AnNäherung einiger jungen Damen, welche kamen, um ihren Rath in der Theaterangclegenheit zu erbitten. Sie hatten eine kleine Besprechung unter sich gehalten, und sich für ein Lustspiel entschieden, in welchem ein Brautpaar und ein Backsisch die Hauptrolle hatten. Die ättcre Vürgrnneistertochter hatte sich vernünftigerweise entschlossen, die Rolle einer ältlichen Tante, die sehr komische Effekte hatte, zu übernebmen, und es handelte sich jetzt um die Besetzung der beiden anderen weiblichen Partieen. Ich möchte so gerne den Vacksisch spielen," meinte Tina Heymann, aber Kurt Friedrichs behauptet, ich sei zu groß dazu, und müßte die Braut übernehmen." - Weil er den Bräutigam spielen will flüsterte eine andere neckisch. Gerade darum ill ich nicht, trotzte Tina. Aber," meinte Klara Waldow, indem sie mit den Mädchen in den großen Weg einbog, auf welchem Fräulein Weber und der Doktor auf- und niedergingen, wird nicht Fräulein Charlotte die Rollen vertheilen?" Bewahre, das leiden wir nicht, wir wollen das unter uns abmachen." Damit wird sie nicht einverstanden sein." Dann spielen wir nicht mit." Also auch hier ein Auflehnen gegen die Autorität," dachte Klara; diese Theatervorstellung wird sicher zu manchen Unannehmlichkeiten Veranlassung geben." Tante Klara," flüsterte plötzlich an ihrer Seite eine kleine, allerliebste Blondine mit großen, braunen Augen und ein paar chelmengrübchen in den Bakken; kannst Du es nicht einrichten, daß ich auch mitspiele?" Ich, mein Lieblina? Ich habe wirklich nichts dabei zu sagen. Wenn es von mir abhinge, so miZßtest Du das Backsischchen spielen; man kann wahrlich keine veere oasur finden." )h, ich bin mit der Rolle des Dienstmädchens zufrieden, und die wollen sie mir gern lassen ; es handelt sich nur um Mamas Erlaubnis, wenn Du mir die verschaffen konntest. Dazu müßte ich dann wohl einen Tag nach Grenwltz hinaus kommen. meinte Klara. Die Mama ist ja noch immer leidend. Du könntest gleich heute Abend mit dem Papa und mir sahren," entschied die Kleine. Das ließe sich schon machen ; wo ist der Papa?" Dort kommt er eben." An der Seite des KommerzienratheS schritt ein hochgewachsener älterer Mann den Gartenweg hinab,' dessen sorgenvolle Miene wenig zu dem sonnigen Junitage und der heiteren Geiellschast paßte; auch war es eine ernste geschäftliche Unterhaltung, die er mit dem Kommerzienrathe pflog und die nicht befriedigend auszu sauen schien. Sein Gesicht erheiterte sich ein wenig, als erKlara Arm in Arm mit seinem Töchterchen daherkommen sah und er begrüßte sie, wie eine gute Bekannte. Sie haben sich lange nicht bei uns leün lassen. Fräulein." laste ?.

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MM Frau setM sich tlizk M$ W nen Riiit, Herr Paulsen, diese Sehnsucht soll bald befriedigt werden, denn ich koflime, Sie zu fragen, ob Sie mir heute Abegd einen Platz in Ihrem Wagen gonnen werden?" Mit tausend Freuden, liebcS Fräu lein ! Um so mehr, als meine Schwester eS abgelehnt hat, mit uns zu rommen." Betty liebt das Landleben nicht." Wir können ihr leider nicht alle Bequemlichkeiten bieten, an die sie gewöhnt ist," meinte der Herr, und meine Frau nimmt schen so viel von Emmchens Fürsorge in Anspruch, daß für Betty nichk viel mehr übrig bleibt." Aber für Dich, Tante Klara, ist immer noch welche übrig," flüsterte Emma.. Bleib nur ein paar Tage bei uns, Du sollst es gut bei mir haben."' Klara nickte dem jungen Mädchen zu. Ich fürchte, Betty ist nicht ganz wohl," sagte sie. Sie hat wiederholt nachdem Arzte geschickt, und auch bei der heutigen Gesellschaft vermisse ich sie. Hm," meinte Herr Paulsen, daS hat wohl andere Gründe. Sie kommt nicht gerne mit Herrn Schumann zusammen ; es ist das meiner Meinung nach eine lächerliche Zimperlichkeit, nachdem schon so lange GraS über die Geschichte gewachsen ist." Emmchen horchte hoch auf. WaS war das für eine Geschichte? Danach mußte sie doch bei gelegener Zeit Tante Klara fragen. Jetzt kamen Fräulein Weber und der Doktor in eifrigem Gespräch vorüber. Zum größten Aerger des FrauleinS rief Herr Paulsen den Doktor an, und bat ihn, sich einmal wieder nach seiner Frau umzusehen. Reichhardt, welcher ein einziges Mal auf das Gut hinausgerufen war und sogleich gesehen hatte, daß bei der kranken Frau nur ein Hin- ; alten, aber keine Rettung mehr möglich ei, versprach, noch diese Woche hinaus zu kommen. Sie können sich dann zugleich das Reitpferd ansehen, welches ich für Sie ausgesucht habe," bemerkte Paulsen. Es gehört einem nahen Nachbarn von mir, und ist preiswürdig zu bekommen." öteichhardt dankte und ging mit den Herren weiter, Fräulein Weber, sehr geI en ihren Willen, den Damen überlas. end. Diese Gelegenheit benutzte Klara, um die Freundin m eine nachgiebige Stimmung den jungen Mädchen gegenüber hineinzureden, so daß diese, als sie in Begleitung einiger jungen Herren auf das Fräulein einstürmten, um ihr die verschiedenen Meinungen und Wünsche vorzulegen, ein huldvolles Entgegenkommen fanden. Ja, Fräulein Charlotte ließ sich soaar herab, Tina Hegemann auf's Freundlichste um die Uebernahme der Brautrolle zu bitten, leise hinzufügend, daß sie Alles daran sehen werde, ihr einen würdigen Partner zu verschaffen. Ein Blick, der achtlos an Kurt Friedrichs vorüber, dem sich entfernenden Doktor nachglitt, ließ in Tina keinen Zweifel, wer mit dem würdigen Partner gemeint sei, und sie sagte hastig zu. Dann mag Emmchen meinetweaen den Backsisch spielen," bemerkte sie. Wenn es die Mama erlaubt," meinte Emma. Sie muß es erlauben," saate Fräu lein Weber entschieden. Ich komme in diesen Tagen hinaus, um sie zu bitten." Las ist nicht nothig," entqcgnete Emmchen rasch, Tante Klara kommt schon heute Abend deshalb mit, und wenn eine, so erreicht sie es." So" machte das Fräiilein gedehnt eS ärgerte sie, daß ihr eine gute Gelegenheit entschlüpft war, um möglichst an demselben Tage, wie der Doktor, auf das Land zu geben. Die Gesellschaft hatte sich aufgelöst. Klara war, nachdem sie sich umgekleidet und schnell einige nothwendige Toilettengegenstände in eine Handtasche aepackt hatte, mit Herrn Paulsen und seinem niedlichen Töchterchen nach Gcenwitz gefahren, das kaum eine Stunde weit von der Stadt entfernt lag, und Fräulein Weber war in ihr hübsches, einsames HauS zurückgekehrt, welches sie zum größten Entsetzen der soliden Stadtbewohner dieses Frühjahr in hochrother Farbe hatte streichen lassen. Kaum hatte sie sich ihres seidenen Klei des entledigt und war in ein graues Hauskleid geschlüpft, als eine Botin vom Herrn Doktor Winkler athemlos gelaufen kam, um zu melden, daß die Frau Doktor eines KindeS genesen sei, daß sie sehr schwach darniederliege und ob daS Fraulelu nicht die Gute haben wolle. schnell hinüber zu kommen, um ein wenig nach dem mechten zu seyen. Das war Wasser auf Fräulein WeberS Mühle. Man brauchte sie, sie konnte . r ... t'Fi... ... i..c. r zeigen, was sie zu iclsien im lanoe sei. Außerdem war Herr Doktor Winkler. Lebrer am städtischen Gymnasium, ein besonderer Freund von ihr, einer von den wenigen, die sie, wie sie meinte, nach ihrem vollen Werthe zu schätzen wußten : er sollte jetzt erfahren, daß er sie nicht überschätzt habe. ie nahm einen lustigen Schleier über den Kopf, hing den Plaid, einer möglichen Rachtwache wegen, über den Arm und folgte der voranschreitenden Magd aus dem Mße. Im Winklerschen Hause fand sie, wie sie nicht anders erwartet hatte, Alles in höchster Unordnung. Zwei Kinder von 3 5 Jahren schrien aus vollem Halsein einem Parterrezimmer, wo man sie, um Ruhe vor ihnen zu haben, eingesperrt hatte. Oben schrie das neugeborene Kind in der Wiege, die Mutter lag zum Tode erschöpft im. Bette, der hilftose Ehemann rannte aufgeregt von einem zum andern und vergaß, datz er an diesem Tage noch kaum gegessen hatte. Fräulein Weber machte sich nach der ersten fluchtigen Begrüßung und Besprechunq daran, mit energischem Geiste Ruhe zu schassen. Sie ließ die Wiege mit dem schreienden Kinde in das Wohn zimmer tragen' und beorderte, daß die . , , c .f t ... Wartefrau rncvi von verfemen weicye ; dann legte sie der Kranken die heruntergeglittenen Kissen mit kundiger Hand lurecht, fühlte den Puls derselben und erklärte, daß eS diesmal nicht ohne den ,w f r i ii f. ar Arzt avgeye, weyyaili ?err Winker gut thäte, selbst einen solchen zu holen, da sie keines der beiden Dienstmädchen entbehren könne. Nachdem die Frage, welcher Arzt eS

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jem solle der sHmnasiälleyret hätte nach Waldow's Fortgang noch keinen gebraucht und neigte zu dem älteren, verheiratheten Garnisonsarzte durch FrLulein Weber's: Auf keinen Fall! Sie müssen Reichhardt nehmen!" entschieden war. entfernte sich Winkler, und das Fräulein begab sich zu den zwei SchreiHälsen im Unterstsck, um dieselben in aller Eile mit Hilfe der Magd in ihre Betten zu befördern. Als sie von dieser hörte, daß Winkler nock keine ordentliche Mablteit aebabt habe, nahm sie Rücksprache mit der Köchin, die sich nicyt zu ratycn und zu helfen gewußt hatte, da sie, jung und ' r r .... ' i sts..:KXi ( r... unersayren, nur umzt uiiai oer Hausfrau kockte. und revldirte mit ihr die Speisekammer. Da sah es freilich trau- . .. . i .: n cn nr. . ria aus ; oic nvlylvcttvlgilcn zorraiye f ?r. . ffC -f-ii- tl-l. !l Cf... i rennen uno ugauouc yuue mu an vinrseden arelnender Verachtung, daß die ixxau nur immer von einem Taae vum anderen eingekauft habe. Ich wußte es, daß sie eine schlechte Wirthin sei," sagte sie sich, aber so rxf: (..Xi. :x ..u. or ullUUii uuiic iuy irnt v vvu iuu1. iK' mer Mann!" Sie eilte nun in ihr Haus zurück und holte aus ihrer stets gut versorgten Spei, sekammer die nöthigsten Leb'ensmittel. Als Winkler mit dem Doktor zurückkam, drang ihm bereits aus der Küche der appetitliche Geruch eines im Werden begriffenen Eierkuchens entgegen, und im Eßzimmer fand er einen sauber gedeckten n. . t , ? ct . n . jt fT . . i iti9 Mir zwei eileuen. er orlor untersuchte den Zustand der Kranken, fand denselben fieberhaft, schrieb ein Re? zept, und verordnete absolute Ruhe. r V yaven le reine anoere welvllcue Aufsicht, als die der Wartefrau?" fragte ir. (Fortsetzung folgt.) LSayttosten. WaS eine DrSsidentenwadl in einem großen Staate kostet, d. h., was die berechtigten, wirklichen Ausgaben sind, welche dieselbe mit sich bringt, darüber zerbrechen sich jetzt, als über ein sehr zeitgemäßes Thema, die ZeUungsschrel' ber, in New Dork zumal, die Köpfe. Es bestehen über diesen Punkt unter Männern, die recht gut unterrichtet sein können, die weitgehendsten Melnunqsver schiedenheiten. Robert Jnaersoll schätzte die wirklichen Ausgaben af eine bis zwei Millionen Dollars für den Staat vitro York ; der Leiter der N. Y. Times" auf weniger, als eine halbe Million. Die ,N. V). Sun" machte vor Kurzem interessante Andeutungen über die Wahlkosten, als: Miethzins für die Räumlichkeiten des Hauptquartiers im Herzen der (Stadt; Gehalt für ein ganzes Heer von Schreibern ; die Kosten der Herstellung für viele hundert Centner Drucksachen; die Reisekosten und Gast-haus-Rechnungen sur die meisten und old sur nicht wenige Redner; die Honorare für Verfasser von Wahl - Flugschrlften: Gedunterstutzunaen für die Parteileitung in solchen Bezirken, wo die Partei schwach und mittellos ist; die Veranstaltung riesiger Umzüge das und ßiele andere, qani berechtigte Ausgaben verschlingen gewaltige Geldsummen. Der ,Sirn" zufolge gab Tilden zudem Wahlseldzuge von 1876 nicht weniger als 250,000 Dollars, wovon jeder Heer unter seiner Aufsicht und Anweisung zur Herstellung und Verbreitung von Flugschriften, Reden, Traktätchen :c. verwendet ward. Edward Pierrepont soll 18L0 zur republikanischen Kriegskasse $20,000 beigesteuert haben ; Edward Cooper und Abraham Hemitt je $100,000 zu dem Feldzug für Eleveland. August Belmont hat Alles in Allem wohl kaum weNiger, als $250,000 zu den Kriegskosten beigesteuert. Die Kosten einer großen öffentlichen Versammlung in New Aork werden von der N. Z). Sun" auf 3000 bis 4000 Dollars geschaht, und diese Schätzung dürste wohl auch für andere große Städte gelten. Miethe sür den VcrsammlungsRaum, Musik, Ausschmückungen, Anzeigen, Platzanweiser, Redner das Alles kostet Geld. Viele Redner bekommen 100 Dollars für den Abend, und, wie es heißt, hat Carl Schurz in mehreren Wahlen doppelt so viel erhalten. l?in großer Fackelzug in New Dork kostet $500 für jeden Wahlbezirk oder $12,000 bis $20,000 im Ganzen. Jvins, einst Kämmerer von New tyoxl und mit dem Wahl-Nummel sehr vertraut, schätzte die Kosten einer dortigen Wahl auf $700,000, nota bene unge rechnet die persönlichen Ausgaben der Eandldaten. Die R. ?). Sun" schätzt die Gesammtausgaben in allen Staaten sur eine Präsidentenwahl aus 20 Milllo nen Dollars. Eine gewaltige Summe doch fließt der bei weitem größte Theil davon in die Adern des rechtschaffenen Erwerbslebens. Buchdrucker' Musiker, Redner, Schriftsteller, Maler, Schneider und Kappenmacher (sur Um formen), Feuerwerker, Fabrikanten von Fahnen, Bannern. Laternen, musikalischen In strumenten, Papiermüller und zahllose andere Gererbtreldende haben alle ihren Theil daran. Deutsche oral . Nachrichten. Provinz Brandenburg. Die Eheleute Lehrer emer. Walter in Erosien und Briefträger Sermann in Woldenbera feierten die goldene Hoch zeit, der Lehrer Krnsche in Glinzig bei CottbuS und der Kanzleirath Burmeister m Potsdam das 50iahrlge Dlenrnubl läum. . Der Besitzer Franz Hake aus Brenkenhofsflelg, der Arbeiter Ferdl nand Kappe von Johanneswunsch und die Wittwe Bischoff vom Senftenberger Weinberge erhängten sich ; der Musketier Lebninaer erscko sich in Neu-Ruppin ; der Schlosser August Falke aus Sorau der Arbeiter Haberecht aus Adlershos be Niederschönweide wurde imTriebwerk der dortigen Plüschfabrik todtgequetscht, die m rrn t . f . . Tochter oes ucaurers cicyaeil in riedrichskrua bei Berkenbrück erlltt tödtllch Brandwunden; in Berlin kam der Maurergeselle Eckert infolge eines Falles um's Leben, die Tcchter des Bildhauers Hubner wurde todtgesahren und der 'trbeiter Schul; von einem Balken er chla gen; der Bauer Freese in Nassenheide wurde von einem wüthenden Stier todtgespießt, die Tochter des Müllers Schulz in Schönfließ wurde von den Flügeln der

Wittdmühre ttjchlVgitt, der.ÄchüssNtt Kunze aus Wilmersdorf und das Kind des Bahnwärters Kringel in Züllichaü wurden todtgesahren. Provinz Ostpreußen. Vom Schwurgerichte in Tilsit wurde itx Losmann Erdmann Knecksties aus Eistrawischken, der seinen Bruder Christoph erschlagen hat, zu 6 Jahren ZuchtHaus verurtheilt. Der Wachtmeister Schöler vom Drugoner-Regiment in TUsit hat sich erschossen. Vom Blitz wurden qctödtet: in Döbern zwei Kinder, in

Lyck die Ehefrau des Mühlenbesitzers Friedrich, in ökeuhof ein Hirt, in Peterswalde die Wirthsfrau Juliana Duscha und in Steinort das Dienstmädchen des Gemeindevorstehers T. In Lablau gerieth in der Rieck'schen Dampfschneidemühle der Arbeiter Feige in die Maschine und trug tödtliche Verletzungen davon und in Pillau ertrank der Sergeant Sittkau. Provinz Westpreußen. Der Lehrer Szeczypiorowski aus Mel no wurde wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen zu 6 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Im Garten des neuen Schüt, zenhauses tn Manenwerder wurde eme tatue Kaiser Friedrichs feierlich enthüllt. Beim Scheibenschießen wurde der Gefreite Krauß in Thorn vom 21. Jnf.-Rgt., infolge eigener Unvorsichtigkeit von einer Kugel tödtlich getroffen. Selbstmord begingen: in Danzig der Deserteur Slomskl und in Kellhof der lÄutsvesltzer P. Ertrunken sind: der Dammarbeiter Schleicher in Dirschau, der ohn des Lehrers Marcynscr aus Jastrow und der Sohn des Arbeiters Blesin ln Tiegenhos. Provinz Westfalen. Der Stationsvorsteher Karl Bönin von Schalksmühle wurde vom Schwur gericht in Munfter wegen Unterschlagqen zu 25 Jahren Gefängniß verurtheilt. In Bergkirchen bei Minden wurde der Sohn des Steinbruchsbesitzers Frevmuth von fallendem Gestein erschlagen. Nie dergebrannt sind : in Großdornberg das - c trt . 1 - 1 . .. -. ri .ii'.. . . Haus oes VVUlsoesiyers iKornng, in Holzhausen I. die dortige Windmühle, in Memlnasen das Wohnhaus des Landwirths Schmitz und in Todtenhagen das Wohnhaus des Neubauers Hoffmann. Nheinprovinz. Vom Schwurgericht in Eoblenz wurde der Förster Bernh. Krieger aus Niederhauscn, der im Februar d. I. seinen Vorgesetzten, den Oberförster v. Metzen, zu erschießen versuchte, zu zwei Jahren Gefängniß verurtheüt. Der Freigebigkeit des verstorbenen Großindustriellen Cäsar Scholler ist es zu verdanken, daß in Düren demnächst eine neue Wohlthatlgkeltsanstalt,eln KnabenHort, erstehen wird, der einen Kostenaufwand von 150,000 M. erfordert hat. Am 14. August begeht die Stadt Düsseldorf die Feier ihres 600jahrigcn Bestchens. Elberfcld hat nunmehr nach der Eingemeindung eines Theils von Sonnborn 118, 00 Einwohner, gegen 106,700 bei der letzten Zälzlung am 1. Januar 1836. j In M.-Gladbach Professor Dr. Hörlinq. Man berech net den allein im Kreuznachcr Kreise durch die Walserfluth vom 23. Juni an gerichteten Schaden auf ungefähr eine Million Mark. Für die meist unversicherten und sehr armen Gemeinden werden jetzt Sammlungen veranstaltet. Provinz H c s s e n - N a s s a il. In Frankfurt a. M. ist der Kommis 'iceitlneyer beim Kahnfahren ertrun ken und die Frau des Arbeiter Müller erlag Brandwunden, welche sie sich beim Feueranmachen mit Petroleum zugttoa'n hatte; in Hanau siel der Taglöhner Kaufmann aus Langenselbold von der KlNilgbrucke und brach das Ge nick, in Uhlberg starb Michael Rost an den Wunden, welche er bei Erplosion eines Böllers erhalten hatte: in Berna bei Frielendorf wurde der Sohn des Landwirths Ackermann überfahren und getodtet. Königreich Sachsen. t Borna Bäckermeister Stephan Friedrich Ludwig Röhn. Den Mitgliedern der frelwlUlgen Feuerwehr in zurgstädt. Sattlermeister Eduard Lindner. Fabrikant Fran, Jul. Gentsch. Controleur Friedr.Wilh. Gentsch und Schlossermeister Äogei, wurde das für 25ayrige ununterbrochene Dienstzeit im Feuerlöi'cbwesen aestiftete Ebrenieichen verliehen und durch Bürgermeister Bauer im Rathhaussaale vor versammelter Mannschaft in feierlicher Weise überreicht. Die beiden Mitglieder der Weberinnung in Frankenberz, Christian August Mctzler und Friedrich Wilhelm Schirmer, feierten das SOjahrlgeMelsteriubilaum. selbst mord durch Erhängen begingen derKorb macher Schäfer Vater, in Ostritz und der Bäckerlehrling O. H. chwipps in Nadebera. Der Sandarbeiter Stumpf aus Meerane und der Schulknabe Mar Dostmann aus Vlaum i. V. wurden überfahren und getödtet ; ertrunken sind Frau Sander aus Nochlitz und der Arbeiter C. G. Dietzc aus Uebigau; der Handarbeite? Fricdr. Wilh. Pinkert aus Proschwitz fiel beim Kirschenpflücken von einer fetter und wurde todt aufgeyoven. Thüringische Staaten, t In Eisenach, der vormalige Amts phnsikus Dr. E. Kind. Der ehemalige Pfarrer Richard Kammerer in wenigen jena wurde wegen Unterschlagung amtllcher Gelder zu 3 Jahren (zZesangnin verurtheilt. f In Salzungen der als Schulmann weitbekannte Oberlehrer der Bürgerschule Joh. Val. Schleder. Die Bierbrauerei Anton Sturm, Inhaber Gotthold Sturm und Kaufmann amue Sturm in Eoburg, hat infolge des Fall! ments der Firma Gustav Körbel Ge treidehandlnnq, ihre Zahlungen einge stellt. Die Ehelcute Daniel Friedr Jacobi sen. in Haarhauscn feierten die goldene Hochzeit. DerLehrerHartmann in Fraureuth wurde wegen Sittlichkelts verbrechen, zu 5 Jahren Zuchthaus ver urtheilt. Der Reitschulenbesitzer Gentsch aus Wintersdors wurde bei einem Ausritte von einem Blutsturz befallen und siel todt vom Pferde. Die Ehefrau des Oekonomen Tirkis in Cumbach wurde todtaesabren: ertrunken ünd : der Sohn

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