Indiana Tribüne, Volume 11, Number 318, Indianapolis, Marion County, 4 August 1888 — Page 2
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Zndiatta Tribune Erscheint YKgliH und Sonntags. ie tägliche .Tribo-- lolet durch dTer12 Cent! per Woche, die onntagl'wZrtanea b Cent jtr Woche. Beide zusammen IS Senil oder t5 Statt xe Stonat. Per Poft lugeschi in vorauibezahlung 6 per Jahr. Ofüttt 1ZO Q.ttattylanbQt. JsdianaPoliS, Jnd 4 August 1888. Nnser Vergvan. In Alaska hat man Golv gefunden und - die Tnadn?ell-Mine ist unerschöpf-lich,-enthält nienigsiens mehr Gold, als es bedarf, um die gesummte National schuld der Ver. Staaten abzuzahlen! So klingt's neuerdings aus Alaska herüber und die weise Vorsicht des früher so oft getadelten Seward wird bis in den Himmel erhoben, roeil er um den Preis non 17,200,000 vor zwanzig Jahren Alaska für die Ver. Staaten erwarb. Daß man , in Alaska Gold gewinnt, ist bekannt. Es sind dort bereits die riesigsten Stampfwerke erbaut morden und wenn auch kein Goldfieber californischen Angedenkens die Abenteurer in Massen nach Alaska zieht, so ist es doch sicher, daß dem amerikanischen Bergbau durch die neue Jnsel voll Gold" ein weiteres Gebiet der Ausbeutung zugeführt worden ist. Es ist anerkannt, daß in Bezug auf nutzbare Minerale die Ver. Staaten da? reichste Land der Erde sind. Schon vor Entdeckung der kalifornischen Goldfelder, der Kupferlager. an den kanadischen Seen und der Eisenberge am Missouri staunte man über die mannigfache Verbreitung edler' und unedler Metalle in dem Ländergebiet der Union, allein seit her ist erst der geradezu unermeßliche Reichthum bekannt geworden. Gold sindet sich in mehr als der Hälfte des Gebietes der Ver. Staaten, vorzüglich in Californien, Virginien, Tennessee und Earolina. Vor Entdeckung der kalifornischen Goldlager wurde die jährliche Ausbeute an Gold auf der ganzen Erde zu etwa 20 Millionen Dollars an geschlagen; Californien lieferte in den ersten sieben Jahren nach Bekanntwerden seines Goldreichthums 60 Millionen Dollars Gold allein und'man gewinnt jetzt etwa 4 mal so viel des edlen Metalls im Jahre als vor 4 5 Jahrzehnten! Die kalifornischen Goldfelder, die übrigens schon zum Theil ausgearbeitet sind, erstrecken sich (incl. der Nachbarstaaten) auf mehr als eine Million Quadratmeilen. Die Methoden der Goldgewinnung sind sehr verschiedenartig. Die älteste und primitivste Art ist da3 Ausmaschen des Gold sührcnden Sandes der Flüsse, wobei man sich dann bald einfacher Instrumente (der Wiege, de? Longtom") bediente. Bringt man goldhaltigen Sand in diese Apparate und läßt Wasser darüber fließen, wobei die Wikge oder der Trog geschaukelt wird, so setzt stch das schwere Gold zu Boden, während die leichteren Substanzen fortgespült wer den. 'Hierbei ging viel verloren und bald folgten Verbesserungen der Maschi, nen nach allen Richtungen. Unsere jetzige Goldgewinnung hat sich mit der Bearbeitung des das Gold enthaltenen Gesteines zu befassen, wozu man sich hvdraulischer Maschinen von außerordentlicher Gewalt bedient. Die abgesprengten Gesteinstücke werden in Ouarzmühlcn zermahlen und dem Staube wird durch Quecksilberamalgamation sein Goldgehalt entzogen. Silber, das nächstwichtigste Metall unseres amerikanischen Bergbaues, sindet sich nie wie das Gold in Körnern im Sand, sehr häusig aber in größerer Quantität in Verbindung mit jenem in Erzen oder in Quarzfels, aus denen es durch Stampf- und Schmelzprocesse reducirt werden muß. Seine gewöhnlichen Beimengungen sind außer Gold noch Kupfer und Blei. Was die Verwendung von Gold und Silber betrifft, sa wird nur ein kleiner Theil davon zu Gold geprägt, das meiste fließt dem Osten zu, wo in Europa und Asien Kostbarkeiten und Zierrathe daraus gefertigt werden. Unter den unedlen Metallen sind für Nordamerika's Bergbau Kupfer und Eisen die wichtigsten. Ersteres findet sich, wie bekannt, in ungeheuren Massen an den Ufern der canadifchen Seen, in einer Gegend, welche bis zum Jahre 1843 noch vollkommene Wildniß war. Die Winter sind hier lang, die Sommer kurz und die Bergleute haben härtere Arbeit und mannigfachere Entbehrungen zu ertragen, als die Gold- und Silbergräber des Westens. Daher sindet man unter ihnen auch nur selten jenen Schlag von Abenteurern, welche den größeren Theil der Miners" in Californien bilden, sondern sie sind meist erfahrene Beraleute. von denen viele aus Groß britannien und anderen Gegenden der alten Welt eingewandert sind. Dem Kupfer zunächst folgt das Eisen 4 Die Staaten Pennsvlvanien und New Jersey sind die hauptsächlichsten Orte seiner Gewinnung. Außer in diesen wird es noch in allen Neu-Englandstaaten, sowie in Michigan, Oregon, Missouri und in anderen Staaten gewonnen ; in Missoun nnden sich Eljenerze in colossa ler Menge. Berühmt sind die ShepHerd Mountains, zwei Eisenberge, 200 und 600 Fuß hoch, deren Masse je 200 Millionen Tonnen gediegenes Metall zu t i v. : liefern im ranoe iji. Andere Metalle, Quecksilber. Blei u. s. w. finden sich an den verschiedensten Punkten Nordamerikas, sehr oft im Zulammenhang mit den bereits anaesuhr ten, ohne jedoch bis zu solcher Bedeutung gckommen zu sein, wie diele. Eine Mineralsubstanz ist für die Ver. Staaten von höchster Dichtigkeit, nämlich die Kohle, deren wichtigste Fundorte c - 5 i 5 rv t L w Penuimoanien, iyoo? jslaiio uno jmo sind. 200,000 englische Quadratmeilen werden in Nordamerika auf Kohle hin bearbeitet, 8 mal mehr, als die Kohlen distrikte der ganzen übrigen Welt zusam mengenommen an Areal einnehmen ! 3m Habre 1326 wurde in Pennsylos
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:-?s-fi!r' T.i , n m m niett die erste Bähit nach hi stiiijuni districten gebaut, heute Vermitteln 40 Bahnlinien und Canäle den Verkehr. Seit 70 Jahren benutzt man Anthracit als Brennmaterial, aber erst seit 40 Jahren sind die Kohlen der Ver. Staaten in ausgedehntem Maße in Verwcndung. Merkwürdig ist das Verhältniß, in welchem die amerikanischen Kohlen districte zu den englischen stehen. Jene sind an Ausdehnung 30 mal größer, als diese und doch ist die Production der Ver. Staaten fünfmal geringer, als die Englands. Die Erklärung dieses Unterschieds lat einestheils in der ungeheuren Ausdehnung der amerikanischen Kohlenlager selbst, andererlcltls aber auch dann, dag viele Theile der Union ein sehr mildes Klima haben, daher für häusliche Zwecke der Kohle nicht bedürfen. Sodann sino un Innern des Landes die Wälder noch so zahlreich, daß es noch geraume Zeit dauern wird, bis Kohlen nöthig werden. Aber selbst da, wo diese sur die Bevolkerung direct weniger Interesse haben, ist das Petroleum von Wichtigkeit. Seine Bedeutung für Beleuchtunzszwecke ist trotz Gas und elektrischem Licht in stetem Wachsen, außerdem ist es aber noch von höchster Wichtigkeit im Maschinen- und Eisenbahnbetriebe, wo ihm als Mittel aeaen den Neibungsmiderstand kein anderer Stoff an die Seite gestellt werden kann. So ist die Bedeutung des Bergbaues der Ver. Staaten von großem. Einfluß auf Handel und Weltverkehr. Allein nur ein geringer Tt)eil der Mineralschätze Nordamerikas ist gehoben und erst die Zukunft wird ihn zu einem unendlich riengen nationalen Jntereije anmachsen sehenund Nordamerika an die Spitze der gesammten Mineralproduction der Erde stellen. panische Zustände. Aus Madrid wird der Köln. Zrfr. geschrieben: Die politische Stille ist von einer Reihe geräuschvoller Pro e e s s e unterbrochen worden, von denen derjenige in der Straße Fuencarral Mißbräuche unserer Rechtspflege aufdeckt, deren Enthüllung in politischen Kreisen große Erregung hervorgebracht hat. Der Thatbestand ist folgender: Eine Frau wurde in ihrer Wohnung von acht Dolchtlchen durchbohrt gesunden und die Ver brecher hatten einen mißglückten Versuch gemacht, die Spuren des Mordes durch eine Brandstiftung zu vermischen. Der Verdacht nel sogleich aus den ohn. einen 24jährigen verrufenen Menschen, der damals allermngs im Gesangniß aß, aber von mehreren Personen aus der Straße gesehen worden war. Bei dem eider zu sehr gerechtfertigten Mltrauen geger die hiesige Rechtspflege übernahm die Vresse das Amt des Untersucbunasrichtcrs und drang auf Verfolgung der eigentlichen Anstifter des Verbrechens, und als diese Strömung mächtig anchmoll, wurde der Dlrector des MusterZellengefängnisses Milan Astray, ein Freund und Günstling des Präsidenten des Obersten Gerichtshofs. Montero Nios, gesanglich eingezogen und verhört. Das Ergebniß rechtfertigte das Gerücht: der Director des ersten Sträflingsinstituts der Monarchie hat nicht blos dem uan Varela gestattet, das Gefungnlß zu verlassen, sondern hat selbst das Dienstmädchen Higinia, die bei ihrer odten Herrm gesunden wurde, durch Drohungen veranlaßt, sich unschuldigerweise als die Mörderin zu nennen, um den Dtuttermörder zu retten. Als Milan Astran dem Madchen gegenübergestellt wurde und er sich entlarvt sah, stürzte er auf es los und wollte es mit einem Dolch ermorden, woran er durch den Untcrsuchungsrichter verhindert wurde. Es ist t t . r o i i r vssenlunolg, oav uiqci cuicici puillscher Justiz und Günstling der ersten Maaistratsperson des Landes ewige Stunden nach Ausführung des Verbre chens den Muttermörder empfangen und mit ihm im Beisein anderer Herren geiilüthllch geplaudert hat, und es siel aus. m er seit dem Verbrechen ungewöhnlich Geld verbrauchte. Der Mutternöider erscheint mithin als das Werk--eng, dessen sich Leute bedient zu haben chclnen, die ihre Stellung gegen allen rdacht zu sichern schien. Man erin nert sich bei dieser Angelegenheit des Processes Monasterto, wo ebenfalls n rrbe von Millionen und Mörder der verdienten Strafe entging und später ,em damaligen und heutigen Justizmiister Alonso Maitinez ein prachtvolles ustschloß schenkte. Wohlfeile Arbeitskräfte. Ganz bedenkliche Socialerscheinungen, schreibt die Franks. Zeit.", treten in den foeben veröffentlichten Berichten der sächsischen Fabrik-Jr.spektoren für 1887 zu Tage. Sie betreffen die B e s ch ä ftlgung von Kindern und s u g e n d l i ch e n A r b ei t e rn in der Industrie. Die sächsischen Aufsichtsbeamten, deren Dienst am Veiten in Deutschland überhaupt organisirt ist, stellen zunächst fest, daß im letzten Jahre nicht weniger, als 10,652 Kindervon 12 bis 14 Jahren, und zwar rund 1000 mehr, als im Vorjahre, industriell beschäftigt wurden. Beides, die große Zahl wie die rasche Zunahme derselben in Jahresfrist, ruft im Interesse der Volksgesundheit und Volksmoral laut nach Abhilfe. Man wollte in der letzten Zeit eine Abnahme der Kinderarbeit in Deutschland wahrgenommen haben. Hier wird im gewerbefleißigsten Theile des Reichs das Gegentheil festgestellt. Eine Armee von 10,000 Fabrikkindern das ist ein Cnlturbild, das uns gewiß nicht zur Ehre gereicht. Hier ist also der eine Punkt, an dem mit einer Reform der Gewerbeordnung, und zwar durch ein Verbot jeder Kinderarbeit, eingesetzt werden muß. . Die neuesten sächsischen Inspektion?berichte enthalten aber die weitere, hochbedenkliche Thatsache, daß die Zahl der jugendlichen Arbeiter von 14 bis 16 Iahren im Lanjc des letzten Jahres um volle 20 Procent wuchs, wahrend die Menge der erwachsenen Arbeiter nur um 8 Procent zunahm. Statt 19,953 im Jahre 1886 sind jetzt schon nicht weniger, als 24,111 jugendliche Arbeiter im größten Jndustriebezirkc Deutschlands beschäftigt. Dafür, daß der Aufschwung der Produktion so wenig der Beschäftigung
erwächjkner Arvetter, der k Fnmttttnöater, dagegen der von geringer bezahlten Anfängern in so hohem Maße zu Gute kam, muß ein Grund vorliegen. Unsere gegenwärtige Arbeiterschutzgesetzgebung erlaubt, den jugendlichen Arbeiter volle 10 Tagesstunden, also nicht viel kürzer, als den Erwachsenen, zu beschäftigen. Dieses Maß geht über das Zulässige, und zum Erlernen des Gewerbes Nothwendige weit hinans. Es reizt die Unternehmer, die im freien Concurrenzkämpfe alle Rücksicht bei Seite fetzen müssen, förmlich dazu, altere Arbeiter,
Leute, die sur eine Familie zu sorgen yaben, durch billige und jugendliche zu ersetzen. Dieser Anreiz wurde sehr einfach dadurch entfernt werden, daß man die Arbeitszeit der jugendlichen Arbeiter aus ein gesundes Man, aus die sechs 'tunden beschränkt, welche heute leider noch für Kinder festaesebt sind. , So würde der Überproduktion, der frühzeitigen c v.....t . rf emorailfirung uno ver umreyrung auer Familienbegrisse gleichzeitig entgegengearbeitet werden. Die Reformen, die wir im Anschluß an die erschreckenden Ergebnisse der neuesten sächsischen Fabrikinspektion fordern, werden längst von allen wetten verlangt. Lvetvttche Gtiavrn. . In Chicago führen zur Zeit die großen englischen . Morgenblätter einen Kampf geen einander auf Leben und Tod und eine Zeitung sucht die andere durch Sensationsartikel und in's Einzelne gehende Beschreibung pikanter Ereignisfe zu überbieten. Augenblicklich steht die Times'' im Begriff, eine Reihe von Sensationsartikeln loszulassen. Sie hat sich einen weiblichen Reporter engagirt, dessen Aufgabe es war, sich als arbeitsuchendes Mädchen in Fabriken anzumelden, resp, dort eine Zeitlang zu arbeiten und dann die gemachten Ersahrungen zu veröffentlichen. Das Hauptergebniß der Erlebnisse dieses Mitarbeiters war das, daß die meisten Arten weiblicher Handarbeiten jämmerlich bezahlt werden und daß viele der Fabrikmädchen körperlich und geistig zu Grunde gehen. Die unter dem Titel .WWeibliche Sklaven" erzählten Einzelheiten beweisen nur, daß in einigen der Fabriken ganz besonders schlecht mit den armen Dingern umgegangen wird, und wenn eine Abhilfe für diese traurigen Zustände gefunden werden kann, so ist das Vorgehen der Times", welche die oft gerügten Uebelstände ausdeckt, nur . ,4 .lVfc. Bom Inlands. In Po rt land, Oregon, ist nach einem erbitterten Wahlkamps Frl. Ella Leben als Leiterin der städtischen Schulen mit einem Gehalt von $3000 per Jahr gewählt worden. Der im Dienste der Penn-sylvania-Bahn stehende Bremser Shriver machte kürzlich seiner Geliebten, Frl. Lydia Hogan in Newark, N. I., eine werthvolle Uhr und andere Juwelen zum Geschenk. Groß war aber sein Erstaunen, als ihm Frl. Hogan vor einigen Tagen schrieb, daß sie das Verlöbniß abbrechen und mit ihm nichts mehr zu thun hben wolle. Shriver, der die Uhr und Schmucksachen auf Abschlagszahlung gekauft und erst wenig davon bezahlt hatte, wollte wenigstens die Geschenke zurück haben, die noch nicht einmal bezahlt waren, und wandte sich an den Richter, damit derselbe ihm dazu verhelse. Der Richter ließ die junge Dame, die sich bisher geweigert, die Geschenke zurückzugeben, rufen, hatte aber wenig Erfolg. Er konnte sie nicht bewegen, die Geschenke herauszugeben, doch erklärte Lydia, daß sie die Sachen dem Juwelier zurückgeben wolle. Damit erklärte sich Shriver schließlich einver. standen. Einen im letzten Augenblick verunglückten Fluchtversuch haben 400 Sträflinge gemacht, die in dem Pratt'schen Bergwerk bei Birmingham, Ala., Zwangsarbeit verrichteten. Das Bergwerk hat nur einen Haupteingang, und einer seiner alten Schachte ist so weit in den Berg hineinoetrieben worden, daß nur eine mäßige strecke bis zum Durchbruch fehlte. Es bildete sich nun upter den Sträflingen eine Verschwörung, deren Zweck war, den Stollen durchzuschlagen und dann zu entspringen. Immer mehr Leute wurden in das Geteimniß eingeweiht, und heimlich wurde in dem Stollen weitcrgegraben. Dann sollte die That zur Ausführung kommen, der Haupteingang wurde verrammelt. und die letzten paar Fuß sollten durchgegraben werden. Doch war der Plan verrathen worden, und bewaffnete Be amte machten dem Unternehmen ein Ende. Es ist übrigens nicht recht wahrscheinlich, daß der Fluchtplan einen solchen Umfang gehabt hat daß er soweit gedeihen konnte, ehe die Entdeckung eintrat. Im Bergwerk zu Coalburu sind auf ähnliche Weise vor Kurzem fünf Sträflinge entsprungen, von denen nur zwei wieder eingesangen werden konnten. s Im Jtaliener-Viertel SüdArooklvnS gab s am Sonntag wieder einmal die übliche Stecher. Es war etwa 6 Uhr Abends, als Nicola Desiti, alias Nossi, in No. 491 Carrollstraße wohnhaft, und Dinercio Cinamoni aus No. öl 7 Carrollstraße, welche beide mehr berauschende Getränke genossen hatte, als ihnen dienlich war, auf ihrer Kneiptour in die Nähe der Wohnuna Cinamonis gelangten, woselbst Desiti seinen Zechbruder zu veranlassen suchte. sich heimwärts zu verfügen. Dieser Umstand führte zu einem Wortwechsel, der in Thätlichkeiten ausartete. Mehrere der benachbarten Landsleute der Com battanten mischten sich ein, unter ihnen auch Desiti'S Gattin Antonia, welche von Cinamoni mißhandelt wurde und Contusionen am Kopfe und an den Armen davontrug. Im Verlaufe des treites zog Desiti sein Stilett und stieg dasselbe seinem Gegner in die linke Brust. Von Blut überströmt sank der schwer Verwundete zu Boden und wurde von Ambulanz-Arzt Fischer nach dem College-Hospitale geschafft, wo die Aerzte konstatirten, daß die Messerklinge die Lunge des Patienten durchbohrt habe und das Ableben des Letzteren voraussichtlich während der Nacht eintreten werde. Cinamoni's Zustand war ein derartia kritischer, dan seine Antemortem
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ivl, w Aussage nicht jü Ptötököll ßevrachi wer. den konnte. Nach der Blutthat eilte Desiti, von einer großen Menschenmenge verfolgt, die Dritte Aoenue hinab,.wurde aber nach längerer Hetzjagd vom berittenen Polizisten Wise eingeholt und nach dem Stationshause an Bergenstraße gebracht. Capitän Jewett begann alsdann unverzüglich eine Untersuchung des Thatbestandes und ermittelte die Scamen und Adressen einer Anzahl von Augenzeugen der blutigen Affaire, welche gegen den Messerhelden als Belastungszeugen auftreten werden. Jda van Loon ist das einzige Kind ihrer Eltern, welche von deutscher Abstammung sind und sich vor etwa 9 Jahren trennten. Das M )chen, weles sich durch ausfallende Schönheit und lugheit auszeichnete, blieb bei der Mutter, die sich und ihr Kind durch ihrer Hände Arbeit mühsam aber ehrlich ernährte. Als Jda älter geworden war und der Trieb sich in ihr regte, ihrer Mutter beim schweren Kampf um's Dasein behilflich zu sein, suchte und fand )t Beschäftigung in einer New Yorker Korbwaarenfaorik. Hier war es, wo ihre Schönheit den reichen Besitzer derselben zu emem kriminellen Angriff reizte, was nur zur olge hatte, da das auf ihre Tugend, als ihr kostbarstes Gut. stoli? Mädchen den dreisten Wüstling auf die Anklagebank und in die Tombs brachte. Nun hielt es die besorgte Mutter für geboten, um ihr einziges Kind verfuhrenschen Einflüssen zu entziehen, dasselbe lieber noch auf einige Zeit der Obhut der Schule zu übergeben. Jda war gern oerelk uno wurde nun eine Musterschülerin, welche die Freud: ihrer Mutter, der Stolz der Lehrer war. Da, eines Tages verschwindet sie, und die trostlose Mutter verzweifelt schon ganz, als sie nach etwa 14 agen von emem methodistlschen Geistlichen eine Depesche erhält, daß er Jda unweit der Niagara Fälle gefunden, daß er sie aber zur eigenen Familie mitgenommen habe und er sie sofort der Mutter wieder zustellen werde. Wer kann die reude der Mutter beschreiben. als sie ihr verloren geglaubtes, geliebtes Kind wohlbehalten wiederfindet! Jda erahlt derselben eine romantische Gechichte, wie sie von einer ihr als .Annie Schäfer" bekannten Person um $13 unl das Bankbuch der Mutter beraubt worden, dann plötzlich bewußtlos geworden, m.ii c r r in einem nacorzug ver vrne - isenoayn bei Marion, N. Y., erwacht und schließlich nach mancherlei Abenteuern von dem Geistlichen aufgenommen morden sei. Schön Jda, welche in der Folge viel von iTlI X . r ir.if jr . r i' ct r uajcicicn lialscysucyilger ycacyoarmnen zu leiden hatte, wandte sich nun selbst an Superintendenten Jenkins von der Kinderschutzgesellschaft, welcher veranlaßte, daß sie in dem, Frl. Elise M. Carpenter unterstellten Heim an der 176. Str. und 10. Ave. Ausnahme fand. Dies war zu Weihnachten vorigen Jahres und seitdem hat das Madchen die Mauern des Jnstituts nicht verlassen. Doch mittlerweile erwachte in ihr wieder der Trieb, ihrer einsam und verlassen lebenden Mutter, die sie nur alle Monate sehen durfte, beizustehen und selbst ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Geistlicher in Hartem hatte auch bereits eine Stelle für sie bei einer wohlhabenden Dame, doch angeblich sind der Superintendent, wie die Leiterin der Anstalt nicht gewillt, sie freizugeben. Die Mutter ist nn ganz verzweifelt und setzt alle Hebel in Bewegung, um das ihr an's Herz gewachsene Kind wieder in ihre Obhut zu bekommen. Schön Jda aber, ebenso resolut wie reizend, ist gesonnen, die Anstalt, die ihr ein Gefängniß dünkt, zu verlassen, und wenn sie aus dem Fenster springen müßte." Ein praktischer, aber htti-. loser Bursche scheint der Werkführer in der New Yorker Nefrigeratoren-Fabrik von Mace & Co., Eugen Dmyer, zu sein. In der genannten Fabrik gerieth kürzlich der Verkäufer Conrad Böhm mit seinem Fuße unter den Fracht-Eleoator und mußte unter furchtbaren Schmerzen i C-r r . - " eine iunoe lang in seiner Stellung aushalten, bis die Zimmerleute den Bo: den des Fahrstuhles soweit weggeschlagen hatten, daß der Unglückliche befreit werden konnte. Obgleich nun Böhm angeblich selbst gleich erklärte, daß nur seine eigene Ungeschicklichkeit den Unfall herbeigeführt habe, so mag doch Dwyer r . er . ' gegiauor yaoen, oan elnvchaoenersatzprozeß angestrengt werden konnte. Er tolte daher rasch einen Photographen sammt dessen Apparat herbei und ließ ein Bild der Scene anfertigen, welches eventuell bei einem Prozesse als BeweisMaterial dienen soll. Der Fuß wurde dem Verunglückten im Hospital amputlrt. Sn etgena rtiges Geschäft eristirt in New York. Es ist dies ein .Bettwäsche - Verleihungs - Geschäft". Jungverheiratheten Frauen werden Betttücher u. s. m. geliehen, indeß höchstens auf die Dauer eines Monates und aeaen ein Leihgeld von $2 $10, je nach der Gute des Linnens. Bis jetzt sind im Nationalllbgeordnetenhause in dieser Sitzung nicht weniger als 16,795 neue Gesesentwürfe eingereicht worden, denen 11,206 in den beiden Sitzungen des letzten CongresseZ gegenüberstehen. ' . Au s'd er Pfalz w i rd der Franks. Ztg." geschrieben: Schon seit r. r r ' rt r r: n . t ayrzeynren ,sr sestgesleur, oay ein m der Nähe von Breitfurt gelegener Steinbruch schon zur Römerzeit als solcher benutzt worden ist und manche h'albsertige Steinhauerarbeiten aus jener Zeit geben " i e Zeugniß von oen olossalvamen, zu venen das Material aus jenem Bruch s. Z. Verwendung gesunden hat. Vor Kurzem sind nun einige prachtvolle Reiterstatuen zu Tage gefördert worden, von denen eine besonders gut erhalten war und hat der JkegierungSpräsident der Pfalz, Herr von Braun, nach einer neu, lichen Besichtigung der Statue nun die selbe gegen die Summe von 600 Mark für den historischen Verein der Pfalz erworden. Das Fundstück, welches unter Leitung des Herrn Vezirköbauschasfnerö vcau zum Transport hergerichtet wurde, t.C..V-i fix . .. . .r r . . i-i c oesiuvei siaj IN rauyoossirlem HUsianve, hat eine Länge von 2.80 Meterund wiegt 100 Zentner. Dasselbe dürfte eine schatzenswerthe Bereicherung deS pfalzl lchen Mufeu,S zu Speyer Hilden.
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51 r A n ! (tl A m it yt v v i j f V t Iti ( l U, Es haben sich erhängt: der Malerlehrling Pctatz aus Cöslin, der Kuhhirt Meinke in Krauelshorst bei Greifswald, der Ausgedinge? Karl Greiser in Massow und der Bauernhofsbesitzer Pomplun in Wolfshagen. Ertrunken sind: das Dienstmädchen Elise Schultz aus Gratom, der Kommis Ernst Hoppe aus Naugard, der Kommis Franz Haß aus ..' t m - . . -r . . ? . vereinn, ver Pachtersoyn Narl UolN aus Ueckermünde und der Knecht August Vraun in oiskow. Zu Netzowsselde wurden 4 Höfe mit zusammen etwa 40 Baulichkeiten eingeäschert, darunter ein dem Rittergutsbesitzer Zelter-Ne.lhaus kyorendes amillenyaus. in welchem 24 amilien wobnten: in Tbunow brannte daS große Rnhnke'sche Gehöft, sowie das benachbarte Standesamtsgebäude nieder. Provinz Schleömi g-H o l st e i n. Gegen den früheren Stadtkassier Christian Krause in Apenrade erkannte das Schwurgericht in Flensburg, wegen Unterschlaguna amtlicher Gelder in der Höhe von ca. 23,000 M., auf eine 5zahrige Gefangnißstrafe. In Hohenwestedt fand die feierliche Enthüllung .? r C r l....' if f s fir' " r eines von ver ianowiriyscyaslilazen eyranstalt errichteten Kaiser - WilhelmDenksteins statt. Die Leiche des in Anderau verstorbenen Dichters Theodor Storm wurde aus dem Klosterkirchhore in Husum in der Familiengruft beigesetzt. In Lugumkloster will man aus einem 13 bis 20 Tausend Pfund schweren Granitblock ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal herstellen. Die ca. 600 Mitalieder zählende St. Johannisgilde in Oldenburg feiert demnächst ihr 700jähnges Jubiläum. Sämmtliche Gilden der Provinz werden zur Theilnahme ein?eladen. In Altona ertrank der Schlfer Johann Meyer, ebendaselbst erschoß sich, infolge eines unglücklichen Zufalles der Tischlergesell Rud. Beck. Provinz Posen, f Der Geh. Regierungsrath Suttinger, Syndikus derPosenerLandschaft. In. Bromberg feierte der Professor Fechner das öviahrlge Buraerlubilaum: das Fest ihrer SOjährigen Berufsthätigreit feierten: m Gollantsch der Schuhmachermeister Brodmann und in Pogorzelle der Lehrer Staegemelcr. Die Feier der goldenen Hochzeit begingen: in Kroschln der Heilgehilfe ander und Frau und in Pitschenfelde das Fleischer Lewin Rohrstock'sche Ehepaar. Provinz Schlesien. Im Alter von 103 Jahren und vier Monaten starb die älteste Bewohnerin von Breslau, die Tuchmachermeisterswittwe Schön geb. Scholz. f In Bunzlau Theaterdirector Karl Schiemang. Wegen Gattenmordes wurde der Stellenbesitzer Ch. Wippich aus EisenHammer vom Schwurgericht zu 10 Iahren Zuchthaus verurtheilt. ? In Ratibor der Kreisgerichtsrath Neinhold. Der Genchtskalkulator a. D. Hoben in Waldenburg, der von einer von ihm verwalteten, auf die Enkeltöchter des verstorbenen Gutsbesitzers Fröhlich in Hermsdorf entfallenden Erbschaft in Höhe von 12a, 000 M. ca. 90,000 M. unterschlagen hatte, wurde zu 5 Jahren Gefängniß und 3000 M. Geldstrafe verurtheilt. Selbstniord' begingen: in Gottesberg der 16jährige Finger, in Hirschberg der Jnstitutsvorsteher Karmann, sowie de? Besitzer des Gasthofes Zm Zackenfall", Fuckucr, in Kattowitz die Frau des Schneidermeisters Kosian, in Neisse der Obcrgefreite Schreiter vom 6. Fuß-Art.-Ncqt. und in Waldenburg Frau Agnes Buch. In Beuthen ist der Schrelbergehilfe Nothkegel ertrunken; der Beamte Ehrentraut und der Post schaffner Menoe wurden von einem Elsenbahnzuge rn Hansdorf bei Görlitz todtgesahren. Provinz Sachsen. Selbstmord begingen: in Binde dk Altsitzer-Wittwe Teege, in Oberbeuna die Dienstmagd Habernicht, in Obhausen die Tochter des Landmirths S. und in 'Salza der Schneider Peter. In Ahlsdorf wurde der Bergmann Fried. Thurm von berabstüriendem Gestein erschlagen. in Brünne- kam der Bauerguisbesitzer Kruqer in Folge Verletzungen zu Tode, die ihm ein wüthender Bulle beigebracht hatte, rn Vteselbach wurde der Drehorgel spieler Voiat aus Erfurt überfahren und getödtet, und in Walschleben starb der Oekonom Albtn Oehler infolge Stiches einer giftigen Fliege. In dem Dorf, Jeggau bei Stendal hat eine Feuersbrunst die Höfe der Besitzer Schulz. G. Büther. X Berlin. I. und M. Krüger. Schachel, Gastmirth Ernst und Preetz, im Ganzen 19 Gebäude, in Asche gelegt. Provinz Hannover. Mit dem I.Juli wurden die bisher selbstständigen Gemeinden yeimseld. Schloß- und Hafengcmeinde, dem Stadtf r r s fr -. Z j gevlere Herourg aiigcicgioiiui, ,v uug iu die (Aeiammt- teiniooöJunalH des erwei terten Stadtgebietes nunmehr auf rund 28,000 belaust. Äsn der srrasram mer in Werden wurde der Schneider Au, aust .urkat aus .nsterbura wegen Rau des von kostbaren Altar- Geräthen aus den Kirchen in Harburg, Jork, Otterndorf, Schleswig und Stade zn der hochsten zulässigen Strafe von lö Jahren Zuchthaus verurtheilt. Gegen den Arbeiter Gottlieb Gäfke, J.'s Mitschuld!gen und Landsmann, erkannte das Gericht eine Zuchthausstrafe von 2 Jal)ren. Kin anderer Mitschuldiger, ein Goldarbeiter in Ostpreußen, hat seinem Leben in der Untersuchungsyast vurcy t?rbänaen ein Ende gemacht. Jurkat ist ein gewohnheitsmäßiger, oft bestrafter ' c rs fc W . 1t.iL st oo morecyer uno jjuo uni. zuyu i 00 Jahre, von denen er 20 Jahre in ZuchtHäusern zugebracht hat. Das Ciseleur Carl Günther'sche Ehepaar in Hannover feierte die goldene Hochzeit, der SanitatSraik Dr. Vartfcber in Osnabrück das 2Sjährige Amtsjubiläum, der Pastor Chr. Psass in Osterbruch das övjayrige Amtsjubiläum. Der Arbeiter Dammann auS Elze ertrank in schulenourg, der Ranairmeisteranssen von Großkneten wurde von den Puffern zweier Waaen todtgedrückt, der Maurer Siehl in Osnabrück brach das entcr.
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. -3&. TR ADC K l -.il I sl v ,rri.x IRQ gegen Nnbcrdaulichkcit. Wichtiges Zeugnis. Mehrere Monate litt ich an Unverdau lichten, die mir riele Beschwerden machte und Vollständige Arxetitlrngkeit berbei führte. Auf Anrathen kini'zcr Freunde machte ich einen Versuch mit Dr. August I König'S Hamburger Tmfca und nachdem ich dieselben regelmäßig eine Zeitlang ein gcuommeu haue, war ich wievcr gesund. H. Meyer, Herausgeber dcS .Journals, Bloomwgton, ZUS. Seine letzte Zuflucht. Seit längerer Zeit litt ich an Nnverdaulichkeit, die keinem der vielen angewandten Mittel weichen wollte, bis ich meine Zu flucht zu Dr. August König'S Hamburger Tropfen nahm. Diese ausgezeichnete Mebilitt stellte mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Leyhe, 201 OrleanS-Str., Bal timsre, Md. Gebraucht sie fiet. Schon seit vielen Jahren sind Dr. Aug. König'S Hamburger Troxfen bet mir stetS im Hause zu finden. Sie erweisen sich als ein ganz vorzügliches Mittel gegen unver daulichkeit. Ich ebrauche ie etwas ande dereS, sie sind auf'S Wärmste zu empfehlen. Jakob Walte, Readivg, Pa. Tmpfehlen sich von selbst. Mit Vergnügen kann ich kestätigen, baß Dr. August Konig'S Hambrger Tropfen i meine Frau von einem Nagenleiden befreit ' haben, welches ihr seit längere? Zeit viel zu schassen machte. Peter Gortner, Das land, Md. 3n alle Apotheken ,u haben. 50 SentS die Flasche. XHE CHARLES L Y0GHEK O.. EalHmort, XI 000000 Eine kinderlose t,e ist selten ine glückliche. Wie und wodurch tiefem Uebel in k u r z e r Z e t t abgeholfen werden kann, zeigt der RetungS,Anker". 250 Seiten, mit nitur getreuen Bileern, welcher von dem alten teutfchen eil-Jnstitut in New Fort heranszegebea wird, auf die klarst Weife. Junge Leute, die in den Stand der Ebe treten wollen, feilten den Spruch Schillers : D'rum prüfe, wer ftch ewig bindet", wohl beherzigen, und das rortressliche Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt deS Gebens thun l Wird für 2Z Leins in Postmarlen, tu teutscher Sprache, forgsam verpackt, frei verwandt. Adresse : Deutei.ea Heil-Institut, 11 ClintonPlace, New York. N.Y. I Indianapolis, Ind., beim Buchhiladler G. Keyler, 29 Süd Delaware St. 000000 n? BX,Z z-risn-WOBlM Cures Removea Tan Sunburn, See Stlngs Klos - qutto and All Insect Bites, j f narixs, BLOTCUXS, HamoT, Birth-Tnarks. and every sonn os&kln tlemislies, poeltJvely cered cm tho most delicata Bkia witlioat leavlsx a scar. by XXoj Ö intxn.e xl t -Prico 2Scta., SOcts. and $L At dxxursists or trr xnail. TS HopjPin MinTg Co., Kew Ixmdon. Conn. Llttle llop III l, sor Eici-lieadaclie, dyspepsia, bUiousneesand coii8tliatiori have no ccxuaL 250. In all Vxotheken ,u have. f tmrm VRPWHUBffl ym mXmmm vn THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you desire to purchase a gewin? rnachine, askouratrent at your plae for torms and prices. If you cannot find onr ajreit, write direct to nearest address to you beiow uamed. NbTff HOME SEWiMG MACHINE chicaso - 23 UNION SQUARE.N.Y:- DALLAS. ILL. ATI ANTA GA. TEX. ST LOUIS. VO. m , ? SNfP AiqSCO CM. "t" Zgtntur für Jndianaxolii: Saiser St Vfleger, 172 Oft Washington Straß. Luxus! Die VeeÄne Ernttc" (I & 8T L Unb CC C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn defökder Passagiere nach Oinoinnciti, Cloveland, Buslalo, und allen Neu England Städten Schlafwagen zvischen Indianapolis und Wew Jork ohne Wagenvechsel. Direkte Verbindung nach lUssorii-!, Arkansas, Texas, Kansaa, Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Mtdtigfte Anten. Man wende sich wegen näherer Jnsor matton an v. ö. M&rün, Gen'l Paff. Agent. E l e l a d. W. J. Nichols, Gen'l West. Agent St. L u i t. Arbeiter-Halle (früher TurvhsLe.) Vereine und Logen werden darauf anfmerksam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlungen, Kränzchen, Unterhaltungen n. s. d. e'gnet und für solche Zwecke billig zn miethen ist. Man wende sich an die Offie, d. Bits.
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