Indiana Tribüne, Volume 11, Number 318, Indianapolis, Marion County, 4 August 1888 — Page 1
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tSöttorielleö. Der demokratische Baltimore Deutsche Correspondent" läßt die Katze aus dem Sack. Er sagt : In der nächsten. Präsidentenmahl handelt es sich trotz alledem weder um Schutzzoll noch um Freihandel, und wenn die Anhänger der beiden Richtungen sich noch so sehr abhetzen ; sondern darum, ob
die Demokraten am Nuder bleiben oder ob sie den Republikanern wieder Platz machen sollen." DaS ist von Seiten eines ParteiblatteS eine höchst wohlthuende Aufrichtigkeit. Einen langen, sogar sehr langen Bericht hat das Congreß-Comite, welches das Wirken und Manipuliren der .Trusts" untersuchte, eingereicht, cs hat wohl ausgefunden, daß das Publikum durch die Trusts" aufs Schamloseste ausgebeutet wird, aber ein Mittel dagegen weiß das Comite nicht anzugeben. Es bestätigt sich also hier, was wir so oft gesagt. Das Comite giebt kein Mittel an, weil es überhaupt keines giebt. Auf dem Standpunkte der heutigen kapitalistischen Produktionsweise giebt es kein Mittel gegen den .Trust". Der Trust" ist das Resultat einer nothwendigen na türlichen Entwicklung, und es giebt nie mals ein mit der herrschenden Rechtsanschauung in Einklang zu bringendes Mittel, durch welches die natürliche ökonomische Entwicklung aufgehalten werden könnte Das auf die Spitz? getriebene kapita' liftische Konkurrenzsystem mußte nothwen diger Weise den Trust herbeiführen, und ohne Aufhebung des ganzen Systems kann der .Trust" nicht beseitigt werden. Der Name Trust" kann vielleicht verschwinden, das Wesen bleibt, so lange das heutige ökonomische System existirt. Der Trust" wird sich entwickeln und ausbreiten. Obwohl die höchste Potenz der Konkurrenz so schlägt doch das Konkurrenzsystem in ihm in sein Gegentheil um. An dem Trust" wird das alte System zu Grunde gehen, und aus ihm wird das neue hervorgehen. Dazu aber muß er sich noch weiter entwickeln, und dieser Entwicklungsgang ist nicht aushalt bar. Daran scheitert die Weisheit unse rer Gesetzgeber. Auf dem Weizenmarkte herrscht ge genwärtig eine lebhafte Bewegung. Eir.e englische Autorität" will ausgerechnet haben, daß der Ueberschuß aller ausführenden Lander noch um 65 Millionen Vushels hinter der Nachfrage der West europäischen Staaten zurückbleiben wird. In Groß-Britannien, Holland, Frankreich und Deutschland soll durch anhaltende Nässe und Stältt der Weizen und Roggen derart geschädigt worden sein, daß man die seit 1847 schlechteste Ernte erwartet. Es würde daher wieder eine Hungersnoth eintreten, wenn nicht eben heutzutage der Mangel des einen Landes durch den Ue berfluß des anderen ausgeglichen werden könnte. Verhungern werden also die Europäer nicht, aber sie werden sehr viel fremdes Getreide kaufen müssen. Da nun auch in den Ver. Staaten der Som merweizen nicht sonderlich gut gerathen ist, so sind die Börsianer in der größten Aufregung. Einige ernstlich gemeinte Aufträge, die vorige Woche aus Antwer pen eintrafen, schnellten die Weizenpreise an der Chicagozr Börse sofort in die Höhe,' und seitdem hat die Steigerung angehalten. Einzelne Sanguiniker spre chen bereits von Dollar-Weizen." Das Speculationifieber hat die sogenannten Getreidehändler wieder mit voller Gewalt ergrffen und wird unzweifelhaft viele Opfer fordern. Denn daß die oben mitgetheilte Dar stellung der Sachlage mindestens über trieben ist, unterliegt gar keinem Zweifel. Selbst wenn die west-europäische Halm ernte so vollständig verregnet wäre, daß nicht ein einziger Scheffel geerntet wer den könnte, so würde der Ausfall wahr scheinlich durch den Ueberfluß OstEuro pas allein gedeckt werden können. That sächlich ist aber die west-europäische Ernte keineswegs vollständig verloren. Ebenso wenig wird der Sommerweizen in unse rem eigenen Nordwepen so schlechte Er gebnisse liefern, wie die Spekulanten jetzt behaupten. Wenn unsere Farmer für ihre diesjährige Ernte etwas bessere Preise erzielen, so wird ihnen daS Jeder mann von Herzen gönnen. 60 bis 60 Cents für das Bushel Weizen ist unbe dingt zu wenig. Da werden die Bauern gut daran thun, sich vor den Verechnun gen der Börsenspieler in Acht zu nehmen
und ihre Waare nicht vom Markte zurück halten. Sonft könnte es ihnen leicht passiren, daß ihnen an der Versorgung Europas gar kein Antheil zufällt, mit an deren Worten, daß sie mit ihren Vorrä then sitzen bleiben. (Clevel. Anz.) DraWagrigteo. W etterau Ssichten. Washington. 4. Auguft. Stellt. weise Regen und Gewitter; am Sonntag
hübsches Wetter. Etwas kühler. Tod in den Flammen. New V ork. 3. Aug. In dem sechs stöckigen Hinterhaus von No. 197 Bomeiy brach heute Nachmittag im untersten Stockwucke Feuer aus. In dem Hause wohntkn etwa 150 Menschen. Jedes Stockwerk war von einer Familie be wohnt, die Familienhäupttr waren alle Schneider, welche je fünfzehn bis zwanzig Personen beschäftigten und Kleider für die Großhändler in billigen Kleidern machten. AIS daS Feuer auSbrach, wurde sofort die Polizeireserve berufen und bald daraus waren hundert Polizisten bereit, die Feuer wehr zu unteestüken. Sofort wurde eS aber auch nöthig, Ambulanzen herbeizu rufen, denn die Flammen schlössen bereits einen Theil der Bewohmr ab. DaS Feuer hatte rasch um sich gegriffen, und war bis zum obersten Stockwerk gedrun gen. und in vielen Fällen erwiesen sich auch die flre escape als nutzlos, denn die Ltute vermochten nicht mehr, zu denselben zu gelangen. Ein Mann schon halb verbranrt stürzte aus dem Fenster deS fünften StockvtrkS und war sofort todt. Mehrere Personen sprangen auS den Fersttrn des zweiten Stockwerks und entkamen mit leichten Verletzungen. Ein Mädchen, da aus einen Fenster ge sprangen und innere Verletzungen erlitten halte, wurde vor Schrecken und Schmerz wahnsinnig und gebildete sich wie eine Rasende. Neben dem brennenden Hause befand sich da Peoplt's Theater. A H. Shel. don, der Direktor desfilben und einige Andere legten eine Leiter vom Dache deS Theaters nach einem der Fenster deS brennenden HauslS. Einer Frau, deren Kleider in hellen Flammen standen, riefen sie zu. über die Ltiter zu kommen. Sie rief zurück, dak sie ihre Kindcr nicht ver lassen wolle. ES war den Männern unmöglich, hinübtr zu kommen, und die Frau verbrannte mit ihren Kindern. AIS die Flammen ur.t.rdrückt waren, drang die Fenerwehr in das Gebäude. und fand fast in jedem Stockwerk des selben mehrere Leichen. Die meisten der selben waren bis zur Unkenntlichkeit ver brannt. Die Bewohner deS Hauses waren fast sämmlich polnische Juden. Jderitfizirt wurden Adele. Joseph und Colin Gruft. Philip Talop. Henry Schwarz. Abkaham Schneider. Salomon Weinberg und Asa riaS Eprnnktz. Siebzehn Leichen sind bis jetzt aufgefunden worden. Die Zahl dir Verletzten ist noch geößer und mehrere derselben crden schwtrlich davonkommen. Einige Personen werden vermißt, wahr scheinlich befinden sich ihre Leichen ur ter den bis zur Unkenntlichkeit Bkrbrannten. Starb am Sonnenstich. EvanSville. 3. Azgust. Otta A Schmidt, Dirigent dS hiesigen Lieder. kränz wurde heute Nachmittag in seiner Wohnung todt gtfunden. Der Arzt sagt, der Tod sei eine Folge deS Sonnenstichs Die Frau des Verstorbenen war zur Zeit nicht zu Hause. Schmidt war vor einigen I ihren Dirigent des Sängerfefle in Fort Wyne. Hieh r kam er vor einem Zabre von Buffilo aus. Er war 36 Jahre alt. Noch ein .Trust. St. LouiS. 3 Aug. Die hiesigen Müller haben Zirkulare an ihre Eollegen in Missouri, Illinois. KansaS. Jndiana und Tennessee erlassen, dieselben einladend einer Versammlung zum Zwecke der Bil dung eines .Trusts beizuwohnen. Der Namen desselben soll sein : The Centra Millcri Assosialion. Dir Zweck ist die vollständige Kontrollirung der Fabri kation und deS Marktes. Die Einladung erging an alle Müller der Ver. Staaten in denen Winterweizen gezogen wird. VsmEigarettenrauchen. Paris. Ko.. 3. August. Henry M Vimont wurde heute in' Irrenhaus ge bracht. Als Ursache der GeisteSkrankhet wird üblrmäbige Cigarettenrauchen be zeichnet. Er rauchte über hundert Stück den Tag. Turnlehrertag. Clv ela n d. 3. Aug. Gestern wurde hier die Conserenz der Turnlehrer deS nordamerikanischen TurnerbundeS eröff net. Ueber vierzig Turnlehrer sind an wtsend. Georg BrostuS von Milwaukee wurde zum ersten und H. Sudir von Chicago
zum zweiten Vorsitzer. Wm. Fleck von Indianapolis wurde zum ersten und Richard Pertuch von Philadelphia zum zweiten Schriftart gewählt. Die erste Programmnummer bildete ein Vortrag des Turnlehrers H. Mügge von St. LouiS über .DaS Turnen in der Universität zu St. Louis In höchst anschaulicher Weise gab dcr Vortragende ein Bild von der Einrichtung deS TurnenS in der St. Louiser
Univtlstlüt. welche? dort feit acht Jahren betrieben und von Herrn Mügge geleitet wird. Am Nachmittage kam der eingesandte Vortrag deS Dr. MagnuS .über daS gymnastische System des Dr. Sargent ur Verlesung, daS. in Harvard College ausgedehnte Anwendung findet. Nach einer längeren Diskussion wurde olgende These angenommen: DaS Sargent'sche System eignet sich hauptsächlich für die individuelle AuSbil. dung deS Einzelnen, während das deutsche Turnen für Ausbildung der Massen. Kinder sowohl wieErvachsener, daS zweckmäßigste ist. Eine längere Diskussion über per. Waschungen endete mit Annahme folgen der These: .Nach dem Turnen kann man ohne Gefahr sofort kalte Abwaschungen vor nehmen. Ein Schwimm oder DoucheBad direkt nach dem Turnen ohne vorbrrigeS Abkühlen und Ruhen ist verwerflich. Abreibungen vor und nach dem Waschen stnd von Wichtigkeit. Die nächste Frage, welche zur Debatte am, war: .WaS kann gethan werden. um die Zöglinge für die Turrerei zu ge wmnen?- Die Debatte drehte sich hauptsächlich darum, ob die Gründung von ZözlingSvereinen.mZt denen fast alle Turnlehrer unangenehme Erfahrungen gemacht zu haben scheinen, zu empfehlen fei. Nachstehende von Turnlehrer Zapp vorgelegte These wurde nach langer De batte angenommen : 1.) Gut geleitete ZöglingSvereine sind ein geeignetes Mittel, die Zöglinge in die Vereine zu ziehen. 2.) Die Gründung von ZöglingLver einen tu nur dann zu empfehlen, wenn alle Mitglieder einer ZözlingSchule dem Verein anzugehören haben, und die. selbe unter der. Leitung deS Turnlehrers oder deS Vereins steht. Die nächsten Vorträge auf dem Pro gramm stnd folgende : George BrostuS : .Unser Turnlehrer seminar und die deutschländischen Bil dungSanstalten. Vergleiche zwischen hü den und drüben. G. Arnold: a.) Die Schaffung eines Archivs für die Turnerliteratur. b.) Vorschlag zur Abänderung deS PassuS der BundeSturnfestordnung. welche bei dem Hoch und Stabsprung die Benutz ung eine? Hochstabes vorschreibt. M.H.Stecher: .Die Einrichtung der neuen Turnhallkn. G. Wittich : .DaS Klassenturnen an Gerathen in der Schule oeS Süd-St. Louis. Turn. Vereins. Karl Kroh: .DaS letzte allgemeine schweizerische Turnfest in Luzern. G Arnold : &.) .Die Verschmelzung deS TurnlehrerseminarS mit dem Rat. Deutsch. amerik. Lehrerseminar. b ) Die Schaffang einer Rubrik für UebungSgruppen in der Turnzeitung. Ott Qadei Neue Hoffnung für Stanley. Londo n, 3. Aug. Die Ankunft der zwei Boten in Sansibar, die bestimmtere Nachrichten über Stanley gebracht haben, a!S seit einem Jahr zu erlangen gewesen sind, hat die hiesigen Kreise, die sich sür den unerschrockenen Afrikaforschir interes stren, in der Hoffnung bestärkt, daß der selbe doch noch das Ziel feiner Mission erreichen werde. Man gl.?udl hier setz fest, daß der .weiße Pascha, der nach Khartum vorrückt, kein Anderer ist alö Stanley. Außerdem hat der Bericht von dem Briefe von Lupton Bey. worin auf .Eu ropäer in Khartum ytngewte in war, wieder die Hoffnung erweckt, daß mögli cherweife unter jenen Europäern sich de lange aufgegebene Gordon befindet. Manche stnd eben noch nicht von dem Schicksal überzeugt, welche die Ge schichte des unglücklichen JeldzügeS im Sudan dem genannten General zu schreibt. Allgemein ist aber die Annahme, daß wenigstens noch viele Europäer, welch längst als todt betrauert werden, noch am Leben stnd .und in Khartum gesunden werden können. Alle diese neu erweckten oder gestärkten Hoffnungen fördern den Plan, welchen Cardinal Lavigerie, Bt lchos von Algier, am letzten Dienstag in der Versammlung der Antisklaverei'Ge m m m m . M. M f ? (1 ItUlQajt varlegre. dreier Plan tu zu dörderst, eine Erpeditton Weißer auSzu rüsten, welche den Sklavenhandel im Sudan aulrotten soll. Man hofft jetzt.
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