Indiana Tribüne, Volume 11, Number 317, Indianapolis, Marion County, 3 August 1888 — Page 2
Indium Tribüne. Erscheint YKglitZ Ld SSVVtilgS. tlallch .IiiMne folet durch de rräger12 Cent! vr Woche, die Sonntag,rrtdan" & Cent et Wo. Beide ittfanrncn 15 Senil tttt 15 Sintl pttRonat. tx ugc(chtctt in vorauloeahlug 6 itt 2hr. OsSee: l&O ß.Ctatblanbüu J-dia-apoliZ, Ind.. 3 August 1888.
Um den ountyfltz. Vei dem blutigen Streit, der jetzt isU der einmal in Xo Man 5 Land tobt und der bereirs fünf Opfer gefordert hat, han delt e6 sich schon wieder ledittch da nim, .welcher von zwei rioahsirenden Slävten. Hugoton oder Woodsdale der Countysitz zugewiesen werden soll. Als Stevens (iountq, in welchem beide Olt schaften liegen, vermessen wurde, waren diese 5.tädlche noch in ihren urersten Anfangen und es war-sehr erklärlich, daß beide darnach strebten, als Haupt stadt des neuen Countys erklärt zu werden, um späterhin Bewilligungen für in prächtiges Courthaus herausschlagen zu können und sonst der Vortheile theil, haftig zu werden, welche die Verlegung des Countusitzes nach einem aufblühenden Orte mit sich zu bringen pflegt. Ter Führer der Woodsdale-Partei war seit Beginn des Streites Col. Sam Wood, nach welchem das genannte Städtchen seinen Namen führt. Kein Wunder, daß der Colonel in Hugoton ganz besonders bitter gehaßt wird. Die Erbitterung zwischen den Bürgerschasten der beiden Städte stieg immer hoher und man hatte den Ausbruch blutiger Feindseligkeiten eigentlich schon längst erwar tet. Vor zwei Jahren hatten Bürger von Hugotou, eben vor der Wahl, welche über den Countsltz entscheiden sollte, den (5ol. Wooö gefangen genommen und ihn entführt, um ihn bis nach der Wahl sestzuhalten, so daß er seinen Einfluß nicht geltend zu machen vermöge. Eine Truppe von Woodsdalern aber bemassnete sich, entriß den Oberst seinen Fein, den und nahm diese wiederum gefangen. Später wurde den Leuten der Prozeß wegen gewaltsamer Entführung gemacht, und Wood speziell reichte eine Entschädigungsklage wegen der ausgestandenen Unbill ein, doch kamen diese Fälle bis jetzt nicht zur Verhandlung. Inzwischen war der Streit um den Eountysitz zu Gunsten von Hugoton ents schieden worden, ohne daß dies jedoch zur völligen Beilegung desselben gesührt hätte. Col. Wood ist bis auf den Heuligen Tag nicht müde geworden, die Geguex auf Schritt und Tritt zu bekämpfen, die Entwicklung der Stadt zu hemmen und dem eigenen Orte ans Kosten der Nachbarstadt auf die Beine zu helfen. Bei der letzten Countywahl wußte Woodsdale sich zwei der drei zu wählenden Eountycommissäre zu sichern und bei einer in diesem Frühjahr abgehaltenen Spezialwahl, in welcher es sich um Anläge einer Eisenbahn-Zweiglinie handelte, hatte Woodsdales Vertreter schon in den eriten Stadien des Kampfes, bei der Vermessung der proponirten Linie, so entschieden? Vortheile zu erringen gewußt, daß in Hugoton die Erbitterung auf den Siedepunkt gestiegen war. Mehrfach wurde damit gedroht, daß man Woods ermorden werde und bei Versammlungen kam es schon zu Handgreiflichkeiten. So hatte Sam Robinson, der Mar schall von Hugoton. einen gewissen James Gerraud von der Gegenpartei ganz unbarmherzig verhauen und die Woodsdale? sannen auf Rache. Am 2. Juni wurde die Spezialwahl abgehalten. Ueber das Resultat derselden weiß man immer noch nichts Gewisses. denn jede Stadt weigert sich, das Resultat anzugeben, bis das aus dem übrigen Theile des CountS mitgetheilt orderest, wahrscheinlich, um zur Ertangung des gewünschten Ergebnisse? bei der Stimmenzählung noch etwas nachhelfen zu können. Der Sheriff John Croß von Woodsdale suchte seine Autorität geltend zu machen und die Wahlbeamten zu zmingen, das Ergebniß anzukündigen. Man wies ihm in Hugoton einfach die Thür. Militär wurde verschrieben, ein Mandauiuserlaß gegen die renitenten Wahlbc amten von Hugoton erwirkt Alles um sonst. Während dieses Wirrwarrs wurde ein Haftbefehl gegen Robinson erwirkt wegen des Eingangs erwähnten Angriffs auf Gerraud und Hilfssheriff Ed. Short begab sich mit einem Eonstabler nach Hugoton, um Robinson zu verhaften. Robinson antwortete auf die Aufsorde- . rung, nch mit zum Richter zu beaeben. durch Pistolenschüsse nnd bald kamen ihm seine Genossen zu Hilfe, so daß Shori und sein Begleiter in eiliger Flucht ihr Heil suchen mußten. Bis über die L:tadtgrenze hinaus verfolgten die Hogo toner die beiden Beamten, so daß diese gezwungen waren, die Stränge der vor ihren Wagen gespannten Pferde zu durchschneiden, sich aus diese zu lchwlN aen und mitAurücklassung ihres Gefährteö rasch davon zu reiten, um sich vor den ihnen nachgesandten Kugeln zu schuhen. Damals schwuren 'stch Short und Robinson emi Rache. Am 21. Juli war Robinson mit drei Gefährten in Begleitung ihrer Fronen auf einem Ausflug nach 9io Mans Land bis aus 20 Meilen von Woodsdale at kommen. Sherifs Eroß vernahm dies und machte sich sofort auf, um ihn zu verhaften. Nobinzon war indeß vorttch tig ; er wußte dem Beamten zu entkom men und nun folgte die in den Depeschenspalten der Tageblatter Mitgetheilte blu tige Metzelei, bei welcher Croß mit vier seine? Leute erschossen wurde. Robinson hatte nämlich seine Parteigenossen ln Hugoton zu seiner Hilfe aufgeboten. Diese rückten auch aus, wußten den Sheriff mit seinem .Poffe" zu umzingeln und erschossen ihn mit den Uebrigen ohne Gnade. Die Blutthat hatte mehrere Auaen zeugen gehabt. Nicht weit von dem Orte, woselbst die Leute erschossen wurden, hatte ein alter Farmer, Namens t?ih mit seinen Södöttl und einlmj
Mechte. Scott, aus dem Lande gearbei tet. Es ist indeß sehr begreiflich, daß sie insgesammt erkläten, die Mordbuben nicht identisiciren zu können. Man wird ihnen wohl in der eindringlichsten Weise ni verstehen gegeben haben, daß sie gut daran thäten, sich in die Sache nicht einzumischen. Woodsdale steht in Waffen und droht mit offenen Feindseligkeiten zvl WiederVergeltung sür das vergossene Blut. Die Bürger des ganzen Countys haben gcschworen, die ewige Fehde jetzt endlich einmal aründlich auspauken, resp, schlich
ten zu wollen, und da die Ermordeten zu den besten Bürgern des Countvs gehörten, so steht die Theilnahme des nicht direct bei dem Streit um den Eountysitz interessirten Publikums in StevensCounty einstweilen unbedingt auf Seiten der Woodsdaler. Die Huaotoner sind übrigens zur Gegenwehr bereit und kommt es zum oisenen ngrl,s, eye Gouverneur Martin entschieden einqreift. so dürfen sich die Angreifer in Hugoton auf einen warmen Empfang bereit machen. Es sei hier noch bemerkt, daß Sherisf Cron. welcher im letzten Herbst mit einer Majorität von drei Stimmen für sein Amt erwählt wurde, von den Ermordeten der einzige Verheiratete war. Er hin terlaßt acht Kinder. Eol. Wood ist der Ansicht, daß sich der Gouverneur des Staates nicht in die Anaeleaenbeit mischen wird, da er. dem die Verhältnisse in Stevens-County wohl bekannt sind, dies schon langst kätte tbun können, wenn er überhaupt die Absicht gehabt hätte, einzugreifen. Der Oberst meint, man werde eS den Bürgern überladen, den Zank unter sich selbst allein :n schlichten und das sei auch das Beste. Man werde dann entschieden am Schnellsten und am Gründlichsten den Streit zum Auötrag bringen. Jndianerjagd in Brasilien. Die Londoner Times" veröffentlichte vor etwa drei Monaten einen Bericht ihres Correspondenten in Brasilien, vortn dreier mittheilte, daß in der brazilianischen Provinz Sao Paulo eine qantt Niederlassung friedlicher Indianer in ein großes Todtenfeld verwandelt worden sei, da man sich der Nothhäute durch Gift entledigt habe. Ein gewisser Joaquin Bueno habe, so lautete die Mittheilung des Gewährsmannes, unter dem Ausrrage eines elnsiußrelcyen ynoltars, dem auch fünf ProvincialtDeputirte an gehorten, eine Bande von 0 verkomme nen Subjecten zusammengetrommelt, und lich mit dieser sauberen Gesellschaft ausgemacht, um die Indianer auszurotten, welche in dem von dem ParanapanemaFlusse durchschnittenen Thale friedlich wohnten. Bueno griff mit seiner Schaar ohne meliere Vermlttluna den Hauptort der JndianerAn'lcdlung an und erschreckte die Ueberrallenen dermaßen, da diese mit Kind und Kegel in die Wälder entflohen. Die elenden Burschen vergifteten dann alle Brunnen in dem Dorfe, sowie sämmtliche 'IbrhanZenen Lebensmittel mir Strychnin und zogen daraus wieder ab. Nach Verlauf einiger Zeit kam auch Bueno mit seiner Bande wieder angerückt, um aussindia zu machen, wie sein teuflischer Plan gelungen sei. Das erste, was man entdeckte, waren unzählige Vogelleichen, später fand man denn auch in den Häusern und auf den Straßen des Dorfes 3000 Leichen von Jndianern. Auf gleiche Weise sind fügte der Correspondent hinzu in einem an deren Dorse 800 Indianer umgebracht worden. Und solche entsetzlichen Verbrechen wurden beaanaen, well das Syndikat die großen Landstrecken der Jndianer, ohne einen Kaufpreis dafür zu erlegen, in seine Hände zu bekommen trachtete. Der Sekretär der brasilianischen Gesandtschaft in London schrieb auf diesen Artikel hin einen längeren Brief an die Times", worm er betonte, daß in dem bezeichneten District gar keine Indianer wohnten, das? die Jceglerung von einem derartigen Massenmord nichts habe in Erfahrung bringen können. Die Nio News" ist da anderer Ansicht. Zwar bestätigt sie nicht die von dem Times":Eorrespondenten gemachten Mittheilungen in ihrem ganzenUmsange, aber sie gibt unverblümt zu, daß ähnliche Vorgänge sich in Brasilien ereignet haden. Es hat sich herausgestellt, daß der erste Bericht über den Meuchelmord in dem Blatte Paulista" von Taubots verLffentllcht wurde und daß der Bericht dieser Zeitung von dem Jornal do Lommercia" ohne ein Wort des Commentars einfach abgedruckt wurde.' Die Rio News" fugt diesem hinzu, day das Jot nal do Commercia" in Brasilien außer ordentlich einflußreich ist und eine ähn liche geachtete Stellung einnimmt, wie öle imc3 in London und Großbntannien. Der Correspondent des letztexen Blattes habe daher volles Recht qehabt, jene Mittheilung zu machen, denn kein einziges brasilianisches Blatt habe sich auch nur die Mühe gegeben, die ganze Geschichte zu untersuchen, u widerlegen oder zu bestätigen. Die Nems erklärt weiter, daß die Jagd auf Indianer in Brasilien so gewöhnlich sei und daß die, solche Menschenjagd begleitenden Umstände in der Regel von so abschreckender Grausamkeit zeugten, daß der von dem Times" - Correspondenten mitgetheilte jatt eben garkein besonderes Aussehen nregt habe. Man habe eben sehr gleichgiltig dazu gesehen, ob die Geschichte wahr sei oder nicht. Keine ofsizielleUntersuchung habe stattgefunden, und es gäbe in der That nur einen einzigen Umstand, welcher an der vollen Wahrheit der Mittheilung einen Zweifel aufkommen lasse, der nämlich, daß die Jndianerdorfer keine so große Einwohnerzahl hätten, daß 3000 Menschen auf einmal hätten vergiftet werden können. Hätte der Correspondent statt 3000 eine wesentlich niedrigere Zahl angegeben, so würde Nie-, mand an der Wahrheit der Mittheilung in ihrem ganzen Umfange gezweifelt haben. Was die Erklärung des LegationsSecretärs betrifft, daß sich in jenem District keine Indianer befinden, so fügt die Rio News" weiter hinzu, daß überall, in dem ganzen Thal, um das es sich hier handelt, Indianer gefunden werden und daß Menschenjäger vom Schlage Buenos txt einer Reihe von IgbreschVSMN
vleselven einen mörderischen' ernicytungskrieg geführt haben. In anderen Theilen von Süd-Amerika sind ebenfalls große Gegenden von den lästig werdenden oder lästig erscheinenden Indianern ohne alle weitere Ceremonie gesäubert worden und man hat das Land, das auf diese Weise herrenlos wurde und sür das Niemand Kaufgeld verlangte, in der kühlsten Manier mit Beschlag belegt. Auch Noca führte seine Campagne gegen die Indianer des nördlichen Patagoniens entschieden in dem Sinne, daß er die Nothhäute !ieb:r vernichtete, als daß er
sie zur Unterwerfung gezwungen hatte. Bis dahin aber hat es immer noch den Anschem gehabt, als ob das Volk von Süd-Amerika wenigstens nicht eine Kriegsführung gebilligt habe, bei der die Menschen vernichtet werden, wie die Ratten in Australien, nämlich durch Gift, und es wäre sehr traurig, wenn es Brasilien vorbehalten bliebe, den Beweis zu liesern, daß in der That dort ein solcher Vernichtungskrieg Tausende dahinraffe. Wenn die Mittheilung des Times"Corresponderen ganz oder auch nur zum Theil wahr ist, wenn dortige Menschenjäger die Indianer durch Gift in Masse vernichten und sich offen solcher Scheußlichkeiten rühmen, dann sollte das Reich, welches sich soeben durch die-Auf-Hebung der Sklaverei in der cioilisirten Welt einen ehrenvollen Namen gemacht hat, keinen Augenblick säumen, solchen Greueln aründlich nachzugehen und dem Unwesen mit fester Hand ein Ende zu machen. Gegen Insektenstiche. Ein billiges und wirksames Mittel gegen Insektenstiche ist Zwiebelsaft. Nachdem der Stachel herausgezogen ist, bestreicht man die verwundete und angefchwollene Stelle mit einer durchschnittencn Zwiebelt Der Schmerz wird bald verschwinden und die Geschwulst abneh men. Statt des Zmiebelsaftes kann man auch den Tast des Hauslauches oder der Aloe nehmen. Da Insektenstiche zuweilen gefährliche Folgen haben können, so ist es nothwendig, daß man immer gleich ein entsprechendes Heilmittel anwendet. Da man nicht immer Zwiebeln, Hauslauch u. s. w. zur Hand hat, so mag noch auf einige einfache Mittel aufmerksam gemacht werden, die man im Nothfalle zur Anwendung bringen kann, nämlich auch Speichel, Ohrenschmalz und feuchte Erde. Das Cinreiben der Insektenstiche mit Ohrenschmalz oder Speichel (ein Zusatz von zerdrücktem Kochsalz oder kohlensaurem Natron wird die Wirkung noch erhöhen) und ein Bedecken derjelben mit feuchter Erde vertreibt die Schmerzen und hilft die Ge schwulst vertheilen. Auch folgendesVerfahren soll von Nutzen sein: Man nimmt ein Sternchen, befeuchtet es mit Speichel und klopft damit die verwundete Stelle so lange, bis sie schmerzt. Der Gegenreiz, welcher dadurch an der Wunde hervorgebracht wird, verhütet alle üblen Folgen und bewirkt deren schnelle Heim &om Jnlande. Wahrend im Jahre 1330 der Verlust durch Krankheit und Tod beim überseeischen Viehversandt noch 37 Prozent betrug, ist er jetzt bis aus 11 Prozent reducirt. Den Farmer B. F. Toolhaker von Lisbon, Maine, stach kürzlich eine Biene in's Knie. Toolhaker achtete zunächst der kleinen Wunde nicht, jetzt aber liegt er im Sterben darnieder. Sein Bein ist furchtbar geschwollen und wird amputirt werden müssen. F ra n k L e i ch t h i z e r, ein Augeftellter in einer Papiermühle zu Eau Elaire, Wis., kam mit seinem Rockärmel dieser Tage dem Triebwerke, welches allerdings sehr langsam ging, zu nahe. Er wurde erfaßt und seine Kleider wurden ihm buchstäblich vom Leibe gerissen, mit Ausnahme der Stiefel und des Halstuches. Er selbst kam unverletzt davon. Zur A u s b e ii t n ,i cr einer g r 0ßen Zinn-Mine in der Nähe von Daranqo. Mer.. hat sich in Pittsburg ein Syndikat, welches über eine Million Dollars verfügt, gebildet. Zur Ver arbeitung deö aus dieser Mine gewönnenen Zinns werden mehrere Fabrik errichtet werden, deren Produkte deu Zinn-Jmport aus England vollständio verdrängen sollen. Ein Buchhalter in Louis-, ville. Rush Fan mit Namen, wurde dieser Tage, als er in dem feuerfesten Ge wölbe seines Prinzipals ein Bünde! Papiere durchsuchte, von einem seiner Eolleaen, welcher nicht wußte, daß Fav im Gewölbe saß, eingeschlossen. Zum Gluck ist in demselben ein Telephon an gebracht, Fay benachrichtigte die Central station von seinem Geschick und wurde bald darauf aus seiner Haft erlöst, war aber in der drückenden Atmosphäre deö Gcldschrankes schon fast erstickt, als man dle t)uv ossnete. Die Staaten Jndiana und Kentucky liegen sich wegen einer kleinen Insel, dle einige Meilen oberhalb Evans ville im Ohio liegt, etwa 3000 Acres Land umsaßt und recht gut angebaut und besiedelt ist, in den Haaren. Die Insel Grcen Island ist sie genannt war ursprünglich eine Sandbank, durch Anschwemmung ist sie aber schließlich recht werthooller Ackerboden geworden. Van derburq Countu in Jndlana und Hender son in Kentucky streiten sich um das Recht, hiervon Steuern zu erheben. Die Sache des ersteren sührt .der ehemalige Bundessenator McDonald, die des letz teren der gewesene Nationalabqeordnett und Gouverneur von Kentucky I. Proc tor Knott in den Gerichten. Ein wohl früher noch nie dagewesenes Abenteuer mit einer Klap perschlange erlebte dieser Tage der Far mer Brown von Townsonton bei Balti more. Er besitzt eine Steinflasche mit einem Griff daran, die er mit etwas Stärkerem als Milch füllt und nebst hart gekochten Eiern stets mit zur Feld arbeit nimmt. Als er kürzlich auf dem tirtde nach seinem Essen sehen wollte. war Alles verschwunden; tatt dessen hing un Grtst seiner hasche eine Klapper schlänge, die ihre aistlaen Zähne :eiate. Die Schlange hatte eines der Eier versaituak war dann der Flasche durch den Griff gekrochen und hatte ein zweites Ei fxr.. l . f wr vcutuiuai. von on uc aoerjß jiiuae
bläht wurde, daß sie nicht durch den Griss der Flasche gelangen konnte, sonderii in ihm stecken blieb ; und so bewährte sich auch in diesem Falle daö Sprichwort: All zu viel ist ungesund. Vor K u r z e m gewahrte d e , Vorsteher des Eountvgesängnisses in Wilkesbarre, Pa.. daß der Erdboden in der Nähe des Thores des Gefängniß: Hofes frisch aufgewühlt war. Er lies, nachgraben und bald fand man einen Sack mit Hammer. Säge, Stemm- und Brecheisen, Messer und Feilen. Aiij Anordnung deZ Beamten wurde der Sack
wieder vergraben und die Stelle genau überwacht. Am nächsten Taae würd der Gefangene William Voyle, der im t .e? r c. r? f ' m esailgnlgyose ncy freie Bewegung ma: chen durfte, beobachtet, wie er den Sad berausholte. Er wurde sofort vor der Vorsteher gebracht und gestand ein, daß Graham, ein Advokat aus Nanticoke. der jetzt eine sechsmonatliche Haft in. ountygesangnisz abbunt und im Okto, ber nach dem Zuchthaus wandert, un dort einundzwanzig Monate wegen Ein: druchs und Dieb'stahls abzusitzen, di Werkzeuge erhalten sollte. Er wollte, das war der Plan, in einer Nacht mittelst dieser Werkzeuge seine Zellenthür ans: brechen und dann über den Nachtwächter McDonald, sobald er auf seiner Rund, an der Zellenthür vorbei sei. herfallen und ihn von hinten niederschlagen. Mi) McDonald's Schlüssel sollte Boyle'q Zelle und ebenso diejenigen aller der Ge: fangenen geöffnet werden, die mit aus: brechen wollten. Graham hat in levte, Zeit öfters Bücher von Bekannten erhal. ten und wieder an sie zurückgegeben. Du sorgfältigste Untersuchung der Bücher hatte nie etwas Verdächtiges ergeben. Wahrscheinlich war aber durch Anstrei, chen von Wörtern in diesen Büchern doch eine Verständigung hergestellt worden. Da dieDummen bekanntlich nie alle" werden, so ist es gar nicht zu verwundern, wenn irgend ein auf di Ausbeutung der Dummheit und Leicht: gläubigkeit des Publikums bafirtes Gewerbe .goldenen Boden" hat. Leute, di auf die Dummheit ihrer Mitmenschen spekuliren, werden immer guten Verdienst finden, und in der That ist auch die Zahl solcher Leute Legion. Es ist kein Schwindel so plump, kein Betrug so offenkundig, daß nicht Hunderte von Leu: ten mit geradezu beängstigender Blindheit darauf hineinsielen". Wenn nu,s gar der Schwindel mit einem Scheine des Geheimnißvollen, Ueberirdischcn umge: ben und durchmoben ist, dann kann die Wirkung erst recht nicht fehlen, und dil abergläubien Opfer fühlen sich zu den, Humbug hingezogen, wie die Fliegen zum gezuckerten Leimpapier. Wahrsagerinnen, spiritualistische Medien und dergleichen Geschastsleute" führen alle ein sehr behagliches Dasein. Das Neueste auf dem Gebiete des Geister-Humbugs ist das Photographiren von Geistern, das neuerdings Mode geworden ist. Geister urd Gespenster tragen bekanntlich keine Geldbörsen bei sich und deshalb brauchen sie auch nicht für ihre Bilder zu bezahlen. Der Bezahlende ist Derjenige, der auf seinem Bilde das Bild irgend eines gestorbenen Freundes oder Verwandten mit darauf haben will. Im Hause No. 751 Fulton-Straße in Chicago betreiben Herr und Frau Foster" die G e i st e r p h 0 t 0 g r a p h i e und machen ganz brillante Geschäfte. In einem kleinen Zimmer ist der photographische Apparat aufgestellt. Die Kunden werden photographirt und wenn sie ihre Bilder abholen, finden sie auf denselben noch undeutliche Abdrücke von zwei oder drei anderen Gesichtern neben ihrem eigenen. Das eine dieser Geistergesichter stellt meistens denVater der Frau Foster vor, der als Geist", mit seiner Tochter und seinem Schwiegersohn in Geschäftstheilhabersckaft zu sein scheint. DaS Bildniß des seligen PapaS hat übrigens auf den Bildern, wie eS heißt, eine verzweifelte Ähnlichkeit mit dem lebenden Herrn Foster. Auf diesen plumpen Schwindel fallen nun täglich Dutzende von Leuten herein und lassen sich, natürlich nur gegen klingende Münzen, mit Geistern zusammen photographiren. - Vom Auslande. In der Rue S a i n t-Mderal .n der Nähe des Jardin de Plantes in Paris brach vor einigen Tagen im vier, ten Stockmerk eines von allerlei Volk, Malermodellen, Orgelspielern, kleineren Händlern, bewohnten Hauses Feuer aus. Ein syrischer Jude, Namens Molchs, der eine Milch- und Schnapsbude im gegenüberliegenden Hause hält, gab daT erste Feuerzeichen und drang mit zwei Nachbarn italienischer Herkunst, Ognibene und Ranaldi, in daS brennende Gemach. Kaum hatten sie aber die Schwelle überschritten, als ein furchtbarer Knall das fianze Viertel erschütterte und den Ein turz des Hausdaches bewirkte. Molcho wurde unter Schutt und Ziegel begraben, Ognibene und Ranaldi kamen mit Brandwunden an Gesicht und Händen davon, und als die Löschmannschaft auf der Unglücksstätte erschien, konnte sie Molcho zwar aus den brennenden Trümmern herauszuziehen, aber mit zerdrücktem Schädel und tiefen Brandverletzungen. Wodurch die Ervlosion verursacht wurde. ist noch zweifelhaft. Der Miether der Wohnung ist ein alter Mann, der Vater Br6chard, von dem die Einen sagen, er hatte sich zum Kochen starker Essenzen bedient und davon immer mebrere Liter im Vorrath gehabt, die wahrscheinlich Feuer singen, wahrend Andere beuaupten, seit kurzer Zeit hätte er sehr geheimnißvoll aethan und vielfach Verdacht erregt. Der Untersuchungsrichter fand in der zertrümmerten Kammer Metallhülsen, die mit einem Sprengstoff gefüllt zu sein schienen. Gleichzeitig aber munkelt man von einem Dvnamitversteck, das die rnssischen Nihilisten, Stammgäste ienes Vler telö, bei dem alten Br6chard angelegt hatten. In d e ni französischen Airn Departement haben sich noch viele uralte Bräuche erhalten. ,In Städten und größeren Ortschaften legen die : wohl habenden Bürger Werth auf. pompös Tauffeierlichkeiten; dem Pathen voran schreitet ein Schweizer" mit. mächtiger Hellebarde: Oraelschall bearüßt den Taufzug und während der ganzen Feier lichkelt läuten die Glocken, wofür der Herr Gevatter allein 30 Francs zu erletzL . Bei der Rückkehr nach Laille
wltö ucterwerk Und selbst Sllbttgtiö unter die Menge geworfen. Die Bauerii feiern dagegen die Hochzeiten mit außerordentlichem Gepränge. Die Braut trägt einen mir Silber gestickten seidenen Gürtel, um den Hals eine goldene Kette ; sie verläßt ihr vaterliches Haus beim Klang des Dudelsacks und unter den Rufen der sie begleitenden Ehrcnburschen. Geschmaust wird noch wie in der gnten alten Zeit. Jüngst sand zu Viriat, nahe bei Bourg, dem Hauptorte dcZ Dcparte ments eine Bauernhochzeit statt, zu welchcr sich anf fünfzig Fuhrwerken dreihundert Gäste einstellten. Drei Tage lang dauerte das Fest; am ersten Abend schon waren elf Kälber und vicrundacht-
zig Stück Geflügel aufgezehrt. Getanzt wurde in einem 100 Meter langen Zelt. Der Niedergang der Landwirthschaft" scheint im Ain noch nlche sehr empfunden zu werden. Aus der Diamanten; mine De BeerS in Kimberley sind jetzt 603 Personen lebend gerettet worden. Betresss des Unglücks liegen letzt solaende Einzelheiten vor: Als am 12. Juli in der De Beers-Mine die in der Tiefe arbeitenden Bergleute abgelöst wer? den sollten, zerriß der Auszugsstrang, und der Kord, in welchem sich sieben Grubenarbeiter befanden, stürzte in den Schacht hmab. Es wird gemuthmaßt, daß die Lampen die Holzbekleidung des Schachtes entzündeten, welcher in hellen Brand gerieth, wodurch alle Ausqänge versperrt wurden. Der Rauch erfüllte die Mine und löschte die Lichter aus. Es entstand eine Panik, während welcher die Eingeborenen und Europaer in einem Knäuel erstickten. Es befanden sich zur Zelt über 700 Mann m der Tlese. Fünfhundert wurden lebend hinaufgezogen. Ueber 200 werden vermißt und sur todt gehalten, darunter 25 Europäer. Zwei Schachte sind zerstört morden. Nnr emer blieb unversehrt. Die Werke selber sind nicht sehr beschädigt. Der angenchtete Schaden wird aus 20,000 Ps. Sr. geschätzt. In Kimberleu herrscht eine große Panik. Die Rettungsmannschaften schildern die Scenen als fürchterlich. Die Bergleute mußtenDynamit verwen. den, um die Gänge von den Leichen zu saubern. Der rea l i st i s ch e Z ug u n. serer Zeit räumt neben der Liebe auch einem guten Mittagessen sein volles Recht ein, und ein ausgeweckter Kopf muß Beides das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden wissen. Elne besondere Leistungsfähigkeit in dieser Hinsicht muß man einem Mitgliede des Petersburger Forstkorps nachrühmen, von dem der Pet. List." erzählt. Dieser hoffnungsvolle junge Mann machte mit Vorliebe die Bekanntschaft von Familien, in denen sich heirathsfühige Töchter befanden. Er gab sich für einen Gutsbesitze? aus, klagte über das einsame Junggesellenleben und trug nach einigen Tagen einer der Töchter des Hauses Herz und Hand an. In kurzer Zeit soll er sich aus diese Weise neun oder zehn Bräute zugelegt haben, deren Familien er mit hartnäckiger Bosheit nach einanander zum Mittagessen besuchte. So trieb er es bis vor wenigen Tagen, wo zwei seiner Bräute, die mit einander bekannt sind, sich gegenseitig die Augen öffneten. Der erfinderische Gentleman heißt jetzt allgemein der Mittagsbräutigam". Dämpfung des Lichten der Glühlampen. Da? einfachste Mittel, das Licht der Glühlampen zu dämpfen, ohne zu viel Licht zu verlieren, besteht nach dem Elektrotechnischen Anzeiger" darin, daß man den Lampen einen dünnen Ueberzug von Collodion giebt. Bei einiger Uebung kommt man bald dahin, den Collodionüberzug gleichmäßig auf der ganzen Oberfläche herzustellen. ?!eben der Einfachheit und Billigkeit bietet dieses Verfahren noch den weiteren Vortheil, daß man den Ueberzug durch Wasser leicht entfernen kann. Anschließend an diese Mittheilung em psieblt das Polytechnische Notizblatt" Versuche mit Salzlösung, welche, auf die Lampen gebracht, dieselben mit einem Uebcrzua von kleinen Krystallen bedeckt. Diese unzähligen Krystalle bewirk: dann eine Zerstieunung des Lichtes, ohne die Lichtstärke erheblich abzuschwächen. Bleiund Zinnsalze dürften sich am ersten zu diesem Versuche eignen, doch findet man vielleicht noch besser geeignete Materia lien. In England erregt die Heirath des Vorstehers des Triniry College in Cambridge, Dr. Vutkr, mit Fräulein Agnesa Ramsay, welche voriges Jahr das beste Examen in den klassischen Sprachen an der Universität bestand, nicht unbeträchtliches Aussehen. Dr. Butler zählt 5 Jahre und Fräulein Ramsay nur 22. Die Ehe zweier Personen, welche bkide den erstm Preis in den klassischen Sprachen davongetragen haben, wird als Unikum in der langen wechselvollen Geschichte der Eheschließungen bezeichnet Das klassische Talent steckt übrigens in der Familie des Bräutigams wie der Braut. Der Vater Dr. ButlerS war Director von Harrow, ein Bruder von ihm früher Director des Liverpool Colleges und ein anderer Vruber früher Director von Haileyburu. Der Vater des Frl. Ramsay errang zwei erste Preise in Orprd. V 0 n V e rbrecherglück wird aus der Schweiz berichtet: Am 0. Juli wurde in einem Bahnzuge Schaff-hausen-Winterthur ein gefährlicher Verbrecher befördert, welcher in Schafshausen einig? Jahre . Zuchthaus abgesessen und zum gleichen Zwecke die Reise nach Zürich zu machen hatte. Er wurde gefesselt in die Arrestzelle des Gepäckwagenö eingeschlossen, während der begl?itende Polizeisoldat im Gepäckwagen selbst Platz nahm. Schon bis Dachsen wußte sich der Verbrecher seiner Hand fesseln zu entledigen und das Fenster und Gitter in der Seitenwand des Wagens abzuschrauben. Zwischen Dachsen und Marthalen kletterte er während der Fahrt durch die Fensterluke auf das Dach des Wagens. , Von hier aus schwang er sich in kühnem Sprunge auf die der Bahn entlang geführte , Telegraphenleitung, deren Drahte mit den Händen erfassend. So an dem Telegraphendrahte hängend, ließ er den Vahnzug sammt dem verblüfft zuschauenden Polizisten passiren und suchte dann, nach leichtem, ungefährlicüen Svruna öus den.Bchen. das WtiiA
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MSö gegen LungenleideNi Gut Resultat erzielt. Schon seit Vielen Jahren gebrauche ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee und habe gefunden, daß derselbe ein ganz ausgezeichnetes Mittel gegen alle Brustlei de ist, dessea Auwendu nicht warm genug empfohlen werden kann. Veter Schma, Covington, Ind. Veit 13 Jahren bekannt. VlS ein ganz rorzüalcheS Mittel gegen Lungenleiden halte ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee, da derselbe mich oll händig geheilt bat. Ich möchte nicht ohne vleseS ausgezeichnete Hausmittel sein. ChaS. Meng, Greevfield, JllS. Vtark angegriffen. Eine heftige Erkältung hatte sich be! mir auf dle Lungen geschlagen, nnd wollte sei nem der vielen angewandten Mittel weichen. Schließlich rersuchte ich Dr. Aua. Köuig'S Hamburger Brustthee nnd in kurzer Zeit war icy vouitänota geyeiu. ienr? y. Heber, Bellnille, ,Jlls. Jahre lang gebraucht. SeU einer Reihe on Jahren gebrauche ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee und habe gefunden, daß derselbe ein ganz vorzügliches Mittel gegen Erkältungen ist. Ich halte denselben stetS im Hause onithtg. Emma Leyhe, 2015 OrleansStraße, Baltimore, Md. S5 Sentö lal yacket. In all vpotheke I haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. SaNImor, M 4. 000000 ine kinderlose Ehe ist skltkn eine glückliche. Wie UNS Ivoturch diesem UebelinkurzerZett abgeholfen werden kaun, zeigt der RettungsiAnser", 250 Seiten, mit natur getreuen Uvern, welcher on dem alten deutscben Heil-Justitut in New Fork berauSgegeben wird, auf die k l a r st e W e t s e. Junge Leute, die in den Etanv der Ebe Neten wollen, sollten den Spruch EchillerS: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet", woll beherzigen, m.d das vortreffliche Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt des Leben thun I Wird für 22 Cents in Postmarken, tu deutscher Sxrbe, sorqsam erpackt, frei renantt. Adresse : veuWcl2esLbiI-Iltitut,1l Clinton Plac-. New York, N.Y. Ja Jndianarclis, Ind., beim Buchhändler G. Keyler. 29 Sud DeUware Lt. 000000 ftkxfi SS PX1OT8Sö33235tf TZ: Cures jd Rernoves Tan, Sunburn, Beo Stlngs, Mos " qulto and All lneMt nitoo. I p , .i.www y JniPLES, BL0TCHC3, Xlumorm, Birtli-mark and every form orakln leml&cs, posltively cured cm tho most delioatd skin witbout le&viuff m acar, toy Hop 0l33-tXQ.033.-t. Prioo 25cts., EOcts. asid $1. At druccists or by mail. The Hop Fill Ttfvn'Pg Co., New London, Conn. Llttle ITop X11U for sick-headache, dyspepeia, büiousnep and const ipation have no eqnaL 5 iy In all Bpottjclen ja tjaJen, ßMMF NFM l HU vmf SEPl M vn wSiJRMmä i THE LADIES' FAVORITE. . NEVER OTTT OF ORDER. If you desire 1x purchase a sewing1 roachlne, askour acrent at your place for tenns and nrinfts. If voii eannot find our asrent. write direct to nearest add resstoyoubelowiiamed. NEW HOHESEWMG MAC G.OPÄMASS. Chicago - 28 UNION SQUARE.NX- dallas. ILL. üti oMxa siA TEX. ST LOUIS. MO. ;,.,, 1 SANPRAÜC15C0 CAL 1 tiailUW Agentur für Indianapolis: Kaiser Vfteger, 172 Oft Washington Straße. LuzuS ! Die ..See Line Nonte" (l & 8T L Uflb CC C & I BAHN). Diese auSgtztichnete Bahn besörder Passaglere nach Ginotniiatl, Cloveland, BulTalo, und allen Neu - England Städten C ct I a f wagen zwischen Indianapolis und View Bork ohne Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach Missouri, Arkansas, Texas, Kausaa, Nebraska, Colorado, Californien und Mexiko. Mtdttgste Vaten. Man wende sich wegen näherer Jnsor ttio an D. R. Mattw, Gen'l Pass. Agent, E l l a d. W. J. Nichols, Gen'l West. Agent t. 8 0 i I. AebeiSeV-Halle (früher TurnhaS.) Vereine und Logen werden darauf anfmerkau gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur rihaUnuz von Versammlungen, Kränzchen, Unterhaltungen n. f. w. eignet und für solche ütotat billig zn miethen lfl. wan wenve na) a die Osfitt d. VUs.
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