Indiana Tribüne, Volume 11, Number 316, Indianapolis, Marion County, 2 August 1888 — Page 2
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Erscheint SiglieZ und SsnntkgA. ie tägliche Diblln foltt durch deT,äer12 knt er Woche, ic Sonntag,rrtbun" S f cntl j? Woche. Beide ,usamn 15 ttentl oder CJ tentl peißonat. Vr ugeschi in voraulbe,ahluvg 16 p Jdr. Ssstee: 140 O. NarvlandMk. JdiupoliS, Jnd 2 August 1363. Sklavenhandel. In Europa ist ein neuer Prediger auf gestanden, der, roie einst Peter der Ein, Siedler, die Hetzen und Gemüther des Volkes in Aufregung zu bringen weiß. Nur ist die Aufgabe, welche er sich gestellt hat. eine andere, als die jenes Eiferers aus den Zeiten der Kreuzzüge. Er will nicht Leute und Mittel aufbrmgen, um das gelobte Land mit dem Grab des Stifters der christlichen Religion dem Besitze der Ungläubigen zu entreißen, sondern er macht aufmerksam auf das Elend und Leiden seiner Mitmenschen, Männer und Frauen, welche in Afrika au? der Mitte ihrer Familien, aus den Armen der Ihrigen gerissen und al? Sklaven verkauft werden. Dieser Mann ist Cardinal Laoigerie, der Erzbischof vonEarthago und Algier. Seine glühende Beredtsamkeit führt ihm Hörer zu aus allen Glaubenssekten und allen Schichten des Volkes. An seinen Lippen hängen die Blicke von Ungläubigen und von Gläubigen. Wenn er redet, wird man durchdrungen von dem Ernste seiner heiligen Aufgabe, wenn er spricht, sindct sein Wort einen Widerhall in den Herzen seiner Zuhörer. Ter Eardinal trat zuerst in Paris auf und sprach hier mit geradezu beispiellosem Erfolge. Er durchzog dann Frankreich, hielt in jeder großen Stadt des Landes Reden und geht jetzt nach Belgien, Oesterreich nnd Italien. Laoigerie be, herrscht sechs Sprachen auf das Vollkommenste und seine Rede ist von gleich gewaltiger Wirkung in jeder dieser sprachen. Und dabei muß zugegeben werden, daß er im Grunde genommen nicht einmal neue Thatsachen über den Sklavenhandel in EentraU und Ost-Afrika bringt. Was er verkündet, haben Leute wie Livingstone, Stanley und Cordon bereits Alles mitgetheilt. Allein, Eardinal Laoigerie versteht eben seinen Gegenstand in der Rede meisterhaft zu behandeln und den Sklavenhandel in ein Licht zu stellen, vor welchem dem Zuhörer graut. Die oben Genannten schrieben Äücher und Werke, welche vielleicht von Hunderten gelesen wurden ; er spricht zu Tausenden, die er mit fortreißt. Er erzählt ihnen, wie noch alltäglich in Afrika das schwärzeste Verbrechen begangen wird, welche? cie Welt je gesehen hat. Er zeigt, daß alljährlich 400.000 Sklaven Ostafrika gefangen und als Sklaven verkauft werden, und er weist nach, wie jeder Fußbreit Landes dort mit Blut getränkt ist, so daß auf einen Gefangenen zehn Todte kommen, auf einen Sklaven zehn Leute, welche im Kampfe um ihr höchstes Gut, die Freiheit, ihr Leben eingebüßt haben oder die Oual der Gefangenschaft nicht zu ertragen vermochten. Die Menschenjäger, so erklärt der Eardinal, haben nicht so viel Mitleid, als Dieienigen, welche die wilden Thiere des Urwaldes und der weiten Prairien bekämpfen. Sie umzingeln die Ortschatten, stecken die Häuier in Brand, tödten Männer, Frauen und Kinder oder führen dieselben gefangen davon. Wohl dem, dM diesem Kampfe fällt, denn dem Stven steht eine furchtbare Zukunft bevor. Den Menschenjägern liegt es daran, kräftige, junge Leute in ihre Gewalt zu bekommen. Dle Alten und die Kinder lassen sie in Elend und Roth zurück, soweit sie dieselben nicht getödtet haben, nur mit starken Männern ist ihnen qedient, denn nur diese können den langen, erschöpfenden Marfch aus dem Inneren nach der Küste vertragen. Die einheimischen und , fremden Elephantenjager im Inneren Afrikas sind am Meisten an dem Sklavenhandel betheiligt. Sie brauchen Leute, welche ihnen auf der Jagd die Elephanten in die Schußlinie traben und die lhnen nachher die ge achte Beute tragen. Solche Leute suchen sie möglichst billig zn bekommen und am bllllglten erhalten ne Dieselben, wenn sie sie stehlen und sie nachher, wie wie die Jagdhunde, abrichten. Nachdem sie .abaerichtet-und, steigt rhr Werth wesentlich und wenn sie nach der Küste gebracht werden, ist es ein Leichtes, sie nm einen guten Preis loszuschlagen, in zedem Lande Südafrikas ist die Räch frage nach solchen trainirten Jagdgehil fen eine bedeutende. In England und den Ver. Staaten m c r rr i tt n r a. von noroamerira verrate me Aniicyl, daß dem Sklavenhandel das Genick aebrachen sei, als es unmöglich wurde für l. ein Schiff, welches eine Ladung von V Schwarzen an Bord hatte, aus irgend einem Hafen der Westküste des Conti- , nents auszulaufen. Der amerikanische Markt war sehr lebhast gewesen; als aber dreier zerztort uroe, richteten sich 7 lit Blicke der Händler mit Menschen fleisch" nach Asien und Afrika, um reinen Platz zu finden, wo sie ihre Waare an den Mann bringen ronn r ttn. Der Araber ist ein unternehmender Handelsmann. Er macht nicht 'ciel Wesensund Larmens beim Handel und scheut alle unnothigen Ausgaben. - Er errichtet keine großen Waarenlager : irnb baut keine großen Schiffe; er hat I kern Bankconto und zeigt seine Waare H nicht in marktschreierischer Weise an; aber er ist schlau, unternehmend und verschlagen. Er weiß, wie man eS macht, taufende von Sklaven als Träger - von Elfenbein nach der Küste zu locken und tc dort in die Schisse hinemzubekommen. i Die Befürworter der christlichen Religion haben oft den Nachweis zu führen gesucht, daß dem Sklavenhandel in Mxla nur dann ein Ende aemacht wer ben kann, wenn die Eingeborenen sich 'zum Ehristenthume bekehren und wenn . man ihnen das Sündliche ihrer HandlunaSwklie plausibel zu machen versteht
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zuführen welcher von demjenigen der christlichen Missionäre etwas abwich. Er wollte jeden Reger zu einem christlichen Soldaten machen, wie er selbst einer war; er wollte jedem Einzelnen eine Bibel und ein Gewehr in die Hand geben und ihn in dem Gebrauche dieser beiden Dinge genau unterweisen ; er wollte beider Bekehrung schon dem Farbigen die Nothwendigkeit beibringen, seine Rechte mit dem Gewehr in der Hand zu vertheidigen. Man bat neuerdinqs vielfach behauptet. der oftaenannte weiße Pascha" sei Stanley, der sich zur Zeit damit beschäftlge, den Plan Goroons zu verwirrlichen, da er die Ansicht desselben bezüglieb der Ausrottuna des Sklavenhandels theilte. Allein das ist denn doch mehr als zweiselyast. Eardinal Laoigerie hat keinen bestimmten Plan :ur Ausrottuna des schändlichen Menschenhandels vorgelegt. Er r .fr.., j. f? J- c I t . it f. r: 1. oescyranil na; oaraus, oie ungcycucuiajkeit desselben in's richtige Licht zu setzen. Nepublikanische Feste. . Unmittelbar nach der parlamentarische? und Wassen-?!iederlageBoulangers feien ten die franzollschen Republikaner zwei großartige Feste. Das eine galt der Enthüllung des G a m b e t t a - D e n k- . . n. f .11... er i m a t s am II. :suii. aiu allen icu alle Spitzen der Behörden' und eine riesige Volksmenge eingesunken. Präsident Earnot und Ministerpräsident loquet wurden mit Jubel empfangen. Spuller, der Präsident des Festausschusses, hielt die Eröffnungsansprache und schloß mit den Worten : In der UJlxüt dieses archl. tektonischen Glanzes der Monarchie ist der zum Ruhm dieses Plebejers errichtete .-T- cv!n.r i : rti.füli. vsicm im lilietpunll unserer vcsajiane und unserer Stadt an seinem wahren Platz. Herr Eonseilspräsident! Ich habe die Ehre, Ihnen, als dem unsere Geschäste leitenden Eabinetschef, dieses vom Vaterland und der Republik dem Andenken Gambettas vermittelst einer natlonalen Geldsammlung errichtete Denkmal zu übergeben, und ich bitte Sie, es im Namen des Staates anzunehmen." Als Floquet die Nednerbühne bestieg, erscholl allqemeiner Beifall. Die Hochrufe au? Floquet wollten kein Ende nehmen. Die Boulangisten versuchten eine Gegenkundgebung. Einige Hochrufe sur Boulan;er wurden laut; man sang sogar das oulanaistische Lied: En revenant de la revue" während zweier Minuten. Dies Alles fand aber keinen Anklanq, und Flouquet konnte ruhig seine Rede halten. Er erklärte zuerst: Jch nehme mit großer Ikuhrung im Namen der Regierung die Hut über dieses dem Andenken Gambettas von der nationalen Erkenntlichkeit errichtete Denkmal an." Er gedachte dann in warmen Wortendes Freundes der inngen Jahre, des alten Kampfgefährten, des beredten Vorläufers der zeitgenössischen Hoffnung, für den, kaum verschwunden, schon die Nachwelt begonnen habe. Nach Floquet sprach Freycinet,' worauf eine große Parade der Truppen und der am Feste theilnehmenden Gesellschaften folgte. Das Fest soll sehr viel zur Kräftigung des republlka nischen Gedankens beigetragen haben. Am 14. Juli wurde der Gedenktag an die Erstürmung der Bastille wie gewöhnIlch gefeiert. Boulanger war diesmal nicht der Held des Tages. Dagegen hatte Präsident Earnot den guten Gedanken gehabt, die Bürgermeister aller Prooinzstädte Frankreichs einzuladen. also gewissermaßen alle Gemeinden zur Pariser Feier heranzuziehen. Die ,Malres" nehmen in Frankreich eine so wichtige Stellung ein, daß erst kürzlich der Graf von Paris grade an sie appelllrte und sie um thrr Beistand bat. Während sie aber von dem Grafen nichts wissen wollten, waren der Einladung Earnots mehr als 1700 Bürgermeister gefolgt. An dem Festmahle, welches auf dem Marsfelde stattfand, nahmen im Ganzen 3000 Personen Theil. Als Earnot nnd floquet eintraten, stand die ganze Versammlung aus und rief: Hoch Earnot! Hoch die Republik! Als die Marseillaise gespielt war, nahm alles an den Tischen Platz und das Festessen be gann. Der Saal war prächtig ge schmückt. Auf einer Säule stand die Büste der Republik. Die Bürgermeister waren nach den Departements geordnet und die in diesen gewählten Deputirten saßen zwischen hnen. Die Musik der republikanischen Garde spielte während der Tafel und zwei Gesangvereine trugen Lieder beim Nachtuch vor. Earnot hieß die neugewählten Bürgermeister wlllkom men, die von den emelnderatyen in unabhängiger Abstimmung an die Spitze der Haupkgcmeinden Frankreichs gestellt worden seien. Seine Rede lautete: Sie sind gekommen, um die natlo nale Einheit zu bekräftigen. Ich danke Ihnen im Namen der Regierung. Das heutige Fest krönt zwei schöne Tage; der gestrige Tag galt der Verherrlichung des aroßen Büraers. welcher in seiner Person den Boden und die nationale Ehre vertheidigte, heute haben Sie die tapfere und geschulte Armee gesehen, die Vertrauen ju ihren Führern hat und. von ihrem hohen Berufe durchdrungen ist, die dem Lande Sicherheit und Zuversicht einflößen und nach außen ine Bürgschaft für den Frieden sein soll. Heute Abend haben Sie die Bauwerke gesehen für die Zusammenkunft, welche Frankreich der Kunst und der Industrie des Weltalls veranstaltet. Bei den Wettkämpfen und Preisgerichten der Arbeit, welche Eintracht unter Bürgern und gute Beziehungen unter den Völkern erheischen, werden Sie die Erinnerung an den brüderlichen Empfang bewahren, welchen Ihnen diese edle republikanische Stadt bereitet. Sie werden Ihren Mitbürgern sagen, daß Sie Leute gefunden haben, die entschlossen sind, die Einrichtungen des Landes zu vertheidigen und die sich nicht verführen lassen durch trügerische und lärmende Unternehmungen. Sie werden das Gefühl mit sich nehmen, daß die Geschicke Frankreichs unlöslich mit denjenigen der Repulik verbunden sind. Vor einem Jahrhundert war Frankreich ebenfalls geeinigt in brüderlicher Umarmung, um die nationale Solidarität zu verkünden. Mögen dieselben Gefühle Sie auch jetzt beHerrschen! Nichts könnte die französische Bevölkerung mehr erfreuen und das Vaterland kräftigen. Langanhaltender Beifall fofate dieser
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vtede. ÄlS kämet von der Ehrentafel aufstand, drängte alles auf ihn zu mit begeistertem Zuruf. Die Huissiers vermochten ihm kaum freie Bahn zu schaffen. Er mußte stehen bleiben und eine halbe Stunde lang die Gäste alle an sich vorbeiwallen lassen, die unaufhörlich Hochrufe ausbrachten auf die Republik, Earnot und Floquet. Zum Schluß wurde auf der Höhe des Elffelthurms ein Feuerwerk abgebrannt, das aber keine sonderliche Wirkung erzielte. Von zwei Schwadronen Euirassieren geleitet, kehrte Earnot um 1 1 Uhr in's Elysee zurück. Auf dein Wege dorthin wurde er unab- ' r- . r- r ? ... t. r. i rc.t. r lässig Mit qocyrusen oegrul. vensv wurde auch Floquet auf feiner Heimfahrt umjubelt. mn strettvarer Bürgermeister. Der Mayor von Lona Island Eitu oder Hunters Point, wie es früher hieß, Ist ein streitbarer Mann. Er ist ein früherer Brooklnner Bürger, Namens Patrick Gleason, welcher eine Reihe durchgreifender Reformen durchgesetzt hat. Er stieg zuerst allen tragen und faulen Beamten auf den Pelz und brachte Ordnung in den ungeregelten Haushalt. Zwar verfeindete er sich dadurch die FachPolitiker und Sinecuristen, denn er bestand darauf, daß die Arbeit, für welche ? r-1 cir. rii r c nr r r i Die iaoi vezamr, aucy oroenlilcy oesorgr werde. Allein er führte seinen Willen durch ilnd wurde zum zweiten Male zum ayor erwählt. Jetzt aber hat er sich emen Gegner ausgesucht, an welchem seine Kraft vielleicht erlahmen wird, nämlich das Long Island Eisenbahnmonopol, an dessen spitze Herr Eorbin steht. Er hat eS unternommen, diese Eisenbahn in die gehörigen Schranken zurückzuweisen und man kann ihm zu diesem Beginnen nur Gluck wünschen. Die betreuende Elsenbahnaesellschaft scheint nämlich, wie so manches andere Monopol, de - Ansicht zu huldigen, daß Long Island City durchaus keine Rechte habe, die sie zn respektiren brauche. Vor Kurzem fuhr der Mayor nach Hause, als er durch eine Barriere aufgehalten wurde. Der Aufenthalt dauerte dem wackeren Gleason zu lange, er fuhr nach Hause, holte einen schweren SchmiedeHammer und zertrümmerte mit wuchtigen Schlägen, die immer noch geschlossene Barriere. Natürlich entbrannte nun der Kampf und in den Gerichten wird er jetzt ausgefochten. Der Präsident der Bahn Hai tivkn Einhaltsbefehl gegen den streitba ren Bürgermeister erwirkt, der soeben mit seinem Hammer weiter ziehen wollte, um noch andere Verkehrshindernisse wegzuschlagen. Der Mayor respectirte natürlich den Einhaltsbefehl, hat aber Herrn Eorbin vorgeladen, damit dieser Gründe angebe, warum er nicht, einem Beschlusse des Long Isländer Stadtrathes gemäß, gewisse Verkehrshindernisse, welche die betresfende Bahn aufrecht erhält, wegschafft. Herr Gleason ist zudem noch anderen Ungehörigkeiten der Bahn auf die Spur gekommen und wird mit derselben scharf in'S Gericht geben. Die Luft ist schwanger von drohenden Ereignissen in Long Island und Alles ist auf den Ausgang des Streites gespannt. Born Jnlande. Busfalo hat einen Adreß klalendcr für Ammen, Krankenpflegerinnen und Wärterinnen, welcher von den klerztcn sorgsam zusammengestellt worden Ist. Nur gute, erprobte Frauen werden in demselben empfohlen. Die Warterinnen, wie auch das Publikum stehen sich bei der neuen Einrichtung vorzüglich. In Boston, Washington und anderen großen Städten soll es ähnliche Institute geben. Ein soeben erst eingewanderte? hübsches deutsches Dienstmäd chen, Anna Weißecker mit Namen, kam dieser Tage nach der Bundeshauptstadt, um einen Platz zu suchen, und gerieth dabei in das Bureau eines alten StellenVermittlers. Der versetzte Anna, trotz ihres Sträubens, einen Kuß, und sie ließ den Kißbold verhaften. Vor dem Poli?eirichter betheuerte er hoch und heilig, daß der Kuß nur der Ausdruck seines tiefen Mitgefühls mit dem armen schonen Mädchen gewesen, das unbemittelt und verwaist in die Hauptstadt des fremden Landes gekommen sei, um hier eine Unterkunst zu suchen. Zwar mußte er gestehen, daß es nicht seine Gewohnheit sei, alte und häßliche Waisen mit derartigen Beweisen seiner Theilnahme zu beglücken; aber der Richter nahm auf Antrag des Vertheidigers die außerordentliche Schönheit Anna's als mildernden Umstand an und legte dem Verklagten nur eine Geldbuße von zehn Dollars nebst Tragung der Gerichtskosten auf. Alsdas beste Gedicht des Alten vom Berge", des vor Kurzem verstorbenen deutsch-amerikanischen Zei tungspioniers Ludwig A. Wollenweber wird das nachfolgende bezeichnet: Ich bin e Pennsylvänier, . Druff bin ich stolz un froh. Das Land is schö, die Leut sin nett, Bei Tschinks ! ich mach' schier enege Wett, 'S biets ke' Land der Welt. Mir stamme vun de Deutsche her, Drusf bin ich a recht stolz, Die Deutsche sind arg brave Leut, Sin sparsam, fleißig und gescheut, Sie biet ke Volk der Welt. Da guck nur En's de Garte an, Wo Pennsyloänie heßt, Wachs't do net Alles scho und gut Und Hot net jeder g'sundes Blut, 'Sbiets ke Land der Welt! Un net allenig uf der Erd' Wachst Alles schön und gut, A drunne aibts so viel ihr wollt Kohle, Eise, meh' werth wie Gold. 'Sbiets ke Land der Welt! Die Gesundheitsbehörde li. rrijtVl Ctwt W$ rl.ll MlTief t l'tl ctuui JltiV tUit ttyiiii inuiiu; IVIt der einen Brief von der Doctorrn rau lein M. L. King, die am New Yorker Women's Medical College" promovirt hat und jetzt in Ehina, wo sie geboren wurde, als Arzt wirkt. Die junge Dame ist das Kind chinesischer Eltern, die der Eholera erlagen. Der amerikanische Eonsul ln Amoy in Ehlna, McEarter, , k. , c . . ; nanm oas verwaiste ino in ieinc nami
rtrtWhj6Hrf -7,?! tie unö. ließ es erziehem Im tzeVrüär d. I. wandte sich Fräulein King an den S!em Yorker Gesundheitsbeamten Dr. Janes und bat um Lymph-Posen, da sie in Koolongsoo, einer Insel im Hafen von Amon, eine Anstalt anlegen wolle, um ächte Kuh-Lymphe zu erzeugen. Dr. Janes ließ darauf eine große Anzahl Lymph-Posen nach China' schicken ; und neulich traf von Frl. King bei ihm die Nachricht ein, daß der Versuch erfolgreich gewesen sei. Fräulein Dr. King wird sich an die chinesische Negierung wenden, damit sie ähnliche Änstaltur in größerem Maßstabe anlege und man auf diese Weise krästig gegen die Blatternseuche, die bekanntlich in Ehina in großem Maßstabe auftritt, vorgehen kann. Manchmal kann man nrit dem kühnen Gedankenflug, welches unsere Friedensgerichtsjustiz nimmt, doch nicht so recht mitkommen. So standen vor Friedensrichter Lyon in Chicago zwei Sünder, welche die Polizei mit aller Entschiedenheit als Falschmünzer und Vertriebs-Maulwürfe falscher Banknoten brandmarkt. William Boyd und Patrick Toner waren auf dem UnionBahnhof abgefaßt worden, als sie einen barmlosen Reisenden rn ihre Mitte nehmen wollten. Sie wurden verhaftet und in ihrem Besitz ein Haufen gefälschten Papiergeldes zum Nominalwerth von $2, beziehungsweise Hl 000 gefunden. Die Polizei und Eapt. Porter vom n..l.: .Tj-t ..rv .... v-iv r. zui-.vcsclieiinoiensr eritarcn, oay vlese Banknoten falsch und an einem schwärun Strich quer durch die Mitte kenntlich feien. Capt. Porter führte die Herstellung der falschen Geldscheine bis in's Jahr 187 zurück. Damals übergab die Regierung einem gewissen Heath halbe cheine von taatsbanknoten, um durch Heath einen Privat-ControUdienst über das im Umlauf befindliche Papiergeld zu fuhren. Das Buch mit den halben Scheinen gerieth später in die Hände einer Firma an Dearborn-Straße und von da in den Besitz kunstfertiger Banknotenfälscher. Die bei den Verhafteten vorgefundenen Scheine sind nun nach jenen Mustern ausgeführt, und offenbar hat man es hier mit hochgemeingefährlichen Fälschern zu thun. Von Friedensrichte? Lyon wurde jeder mit tz20 bestraft. Daß die Polizei die gefährlichen Brüder weiter verfolgen wird bis das Bewelsmaterlal vollständig ist", steht zu flössen. Die niedrige Strafe der Be? chuldigten vor dem Friedensrichter ist zum Mindesten verblüffend. Eine merkwürdige Kranken- und Heilunqsgeschichte wird aus New York gemeldet. Daselbst wurde vor Jahren die jüngste Tochter von Richard T. Morris, Sarah, mit einer Art Schwimmhaut an den' Händen und Füßen geboren. An den Händen wurde dieselbe operirt, als das Kind fünf Iahte alt war, an den Fußen that man nichts. Ms nun das Kind zur Jungfrau heranuchs, entwickelten sich im 16. Lebensjähre die Haute wieder, und es wurde abermals e'ne Operation voraenommen. die sehr gefährlich war, da das Madchen mehrmals dem iLinflun des zur Betaudunq angewendeten Acthers zu erliegen drohte. Als Folgekrankheit erschien dann ? . 5, L . r r r' ein viusscytag, oer slcy scyneu zu viasenartigen Geschwüren (?mpIiiuZ) entwickelte. Schon wurde das Schlimmste befürchtet, als Dr. Keane eine durchgreifende Kur mit Arsenik zu versuchen beschloß, einem Gifte, dessen Wirkungen auf verschiedene Patienten ganz verschieden und überhaupt schwer berechenbar sind. Der Doktor begann mit kleinen Gaben, , Gran und wagte endlich 2 Gran, die bei manchem Menschen schon tödtlich wirken. Hier war keine Wirkung zu bemerken. Es wurde zu Dosen von fünf, zehn u. s. w. bis 25 Gran geschritten, bis. eine Wirkung sich einstellte. Schließlich wurde die Gabe nach Angabe der Betheiligten bis aus 31 Gran erhöht, und die Krankheit wich unter dieser Behandlung. Nur allmählich wird die Kranke wieder aufhören können, das Gift zu sich zu nehmen. Arfenikesier, die z. B. in Stciermark HLusig sind, sollen bis zu 50 Gran ohne Schaden zu sich nehmen können. Vielleicht hat auch die kleine Sarah schon gewunt, daß man sich durch Arsenikgenuß die Hautfarbe verschönern kann. Werden ja doch in New York zn diesem Zwecke wohlschmeckende Arsenikpastillen angefertigt! itn neues Gewerbe ist in Chicago aufgekommen, nämlich das eines Rmuitts" für Friedensrichter. Ein Abgesandter des Friedensrichters hält sich vor der Ofsice des Countyclcrks auf, woselbst die Heirathsscheine erwirkt werden, und sieht er ein Pärchen ziemlich UN schlüssig die Ofsice verlassen, so eilt e, auf dasselbe zu, um ihm für die Trau unq den Richter So und So zu empfeh len. Gelingt sein Plan, so erhält er einen Theil der Traugebühren. DaS Geschast soll bis letzt noch mcht sehr lohnend sein. Wegen Ausschanks von Bier am Sonntag sind rn Trenton, vc. I., vier Wirthe zn einem halben Zayre Ge fangniß verurtheilt worden. Vom Auslande. D-e m französischen Unterstaatssecretar der Kolonien, Herrn de la Porte, sind, wie das XIX. Siöcle mittheilt, einige aeoaraphische Menschlichkeiten widerfahren, die eigentlich bei einem Manne in feiner Stellung, der doch etwas von Geographie und Klima verstehen sollte, ziemlich unmenschlich sind. Die Kolonie Obock liegt, wie alle Welt weiß, am Rothen Meer und ist daher das ganze Jahr hindurch mit einer für Europäer unerträglichen Hitze gesegnet. Um diesem Uebelstande abzuhelfen, hat Herr de la Porte eine Verfügung erlasten, derzusolge dem Gouverneur von Obock ein eiserner Ofen und mehrere Klafter Holz zur Verfüaung gestellt werden sollen ! Beides ist denn auch auf dem Transportschiff .Annamite" sorgsam verpackt und dem Gouvernenr von Obock be, 50 Grad Hitze aetreulich zugestellt worden. Dieser soll sich wegen Benuduna dieser Gabe in aroßcr Verlegenheit befinden, da aus der Verfügung nicht klar hervorgeht, ob er das gelieferte Holz auch wirklich in. dem berühmten Ofen verbrennen muß, oder ob es mit der Annahmebescheinigung sein Bewen den haben kann. Die ganz besondere lürlorae deS Unterstaatssekretärs für die
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KÄ SvNbnie )böcreryellt aber äüch nöch daraus, daß gleichzeitig mit dem für den Gouverneur bestimmten Holze noch eine weitere Sendung von mehreren Klaftern angekommen, mit denen die Passagierräume des zwischen Obock und Aden verkehrenden kleinen Dampfers Pingouin" geheizt werden sollen. Wenn sich hieraus ergiebt, daß Herr de la Porte über die klimatischen Verhältnisse des Rothen Meeres und der Kolonie Obock nicht ganz zutreffend unterrichtet ist, so erhellt aus einer zweiten Verfügung, daß er auch über die geographische Lage Obocks nur unklare Vorstellungen hat. Der Gouverneur von Obock hatte nämlich beantragt, daß in Obock für die dort licgende Abtheilung Marine-Jnfanterie ein Lazareth erbaut werden solle. Dieser Antrag wurde von de la Porte abgelehnt, und zwar unter der Begründung, daß man die Kranken ja mit leichte Mühe nach Gabun schassen konnte, wo sich ein vorzüglich 'eingerichtetes Lazareth' befände! Ob die Reise zur Ueberführunq der Kranken um das Cap, durch das Mittelmeer oder zu Lande quer durch Afrika angetreten werden soll, ist in der Bersugung nicht gesagt. E i n vielleicht noch nicht sagemesener Vorfall spielte sich auf den Docks in Antwerpen ab. Die italienische Barke Ginella" wollte sich aus dem sogenannten Großen Alten Dock durck den Verbindungscanal nach dem KattendijkDock begeben. In diesem VerbindungöCanal suchte der dänische Dampfer Waldemar" an ihr vorbei zu fahren. Da indessen der Canal für zwei Schisse zu schmal ist, klemmten sich die beiden Fahrzeuge zwischen den Quai-Mauern dergestalt fest, daß sie weder vor- noch rückwärts konnten. Der deutsche Dampfer Pallas" und der russische Damvfer Nischny-Nowgor" kamen zu Hilfe; sie spannten sich vor und zogen der .eine die Ginella" nach dieser Seite, der andere den Waldcmar" nach jener. Vergebens , die eingeklemmten Schisse wichen nicht. Inzwischen hausten sich an beiden Enden des Eunals die Schisse, die ihn passiren wollten Zu beiden Seiten desselben hatten sich Tausende von Personen : Fußganger, Reiter, Droschken, Equlpagen und Lastwagen angesammelt, die erst das Zudrehen der Brücke abwarteten, alsbald aber durch die Neugierde sich zurückhalten ließen, statt einen anderen fahrbaren Weg einzuschlagen. Denkt man sich zu all' dem Leben die Eommandorufe der Schisfscapitäne, die mit lauter Stimme ertheilten Befehle der Hafenofsiciere, die langgezogenen Töne der Schiffsdampfpfeifen, so kann man sich annähernd ein Bild machen von dem bunten Treiben, das' auf den Docks herrschte. An dem Freimachen der beiden eingeklemmten Fahrzeuge wurde ersolglos bis gegen 94 Uhr Abends weitergearbeitet. Dann erst kam man auf einen vernünftigen Gedanken. Man sagte sich, wenn die Schisse nicht nach der Seite Raum geben wollen, so thun sie es vielleicht nach oben hin. Man begann sofort, mr. Gmella" auszuladen ; wie sie leichter wurde, hob sie sich natürlich und beide Fahrzeuge waren frei. Um 10 Uhr hatte der Verkehr wieder offen' Bahn. Der K ö n i g der Könige, Johannes von Abessinien, ist, wie Nachrichten aus W!assauah melden, nicht eben auf Rosen gebettet, im Gegentheil scheint seine Lage im höchsten Grade kritisch geworden zu sein. Der großmäulige Held, der vor den italienischen Kanonen so ruhmvoll ausknisf, hat den Aufruhr in seinem Lande entfesselt. Nachdem sein Sohn, der abessinische Kronprinz, dem . m W . v ir i2)iU der Vosilnae erieaen. Yak wie ein Korrespondent schreibt der Negus nun, um Thron und Leben u retten. eine Reihe seiner Vasallen niedermetzeln lassen, darunter auch den Bruder Ras Alulas, des berüchtigten Vandenfuhrers und Helden von Doqali. Ein Umstand, oer des letzteren Anhänglichkeit an den Negus nicht eben erhöhen dürfte. Im nördlichen Abcsumcn hat ich nun auch Ras Aragan, der Gouverneur einer Provinz, erhoben, und die Bewegung droht unter den Negusfeinden und die durch die unglücklichen Feldzüge und die Blokaden veranlaßte Unzufriedenheit im Lande ist allgemein reißende Fortschritte zu machen. Unter solchen Umständen ist die Hoffnung nicht ausgeschlössen, daß sich der Negus in die Arme der Italiener werse, deren Gegendienst für die kommerzielle Eröffnung Abesstniens die Aushebung der drückenden und ruinösen Blokade und die Befestigung des ThroneS des 3!equs sein würde. Daß eine solche Möglichkeit in Betracht gezogen wird, daraus deutet der verstärkte Depeschen - Wechsel" zwischen dem Negus und dem Hauptquartier von Massauah hin. NeuemerkwürdigeResul.ate derSternphotoqraphie von den durch ihre berühmten Leistungen auf diesem Gebiete bekannten Gebrüder Henry in Paris enthält der jüngste Jahresbericht der dortigen Sternwarte. Es ist jetzt eme photographljche Karte der Plewden dort hergestellt worden, welche nach dem Berichte des Dlrectors, Admiral Mou chez, fast doppelt so viele Sterne enthält als die frühere Karte, indem bei längerer gelungener Erposition noch sehr viele ganz schwache terne zum Vorschein kamen, etwa bis zur 18. Größe. Dieselben werden wohl auch in den stärksten Fernrohren nicht mehr sichtbar sein. Dasselbe gilt um so mehr von den überraschend vielen neuen Nebelflecken in derselben Gruppe, die also das menschliche bewaffnete Auge wahrscheinlich auch niemals direkt erblicken wird, selbst nachdem die empfindlichere Photographie ihr Dasein offenbart hat. Es kommen son derbare Formen dabei vor, lang gestreckte Nebelfäden, die von einem Stern zum andern oder über mehrere Sterne hinweggehen. Andere haben das gewöhnliche Aussehen von Nebelflecken, häusig mit m?eit auskaufenden fchwächeren,gebogenen trahlen. Daß daber keine Tauschungen durch zufällige Verunreinigungen der Platte entstanden sind, darüber hatte man sich durch wiederholte neue Aufnahmen versichertes die Expositions dauer bis zu vier Stunden ausgedehnt wurde. VkuSo'S Ctaarr'nladen b'findel flch tn e. m Oft ualmgton Gtta:.
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