Indiana Tribüne, Volume 11, Number 313, Indianapolis, Marion County, 30 July 1888 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint Füglich SNd SO!sgS. rrte tloltie .XUbün' folet durch bcn Träger l2 w Ccntl rr Woche, die Sonntag.rrtdOne ä ,nt er Woch. Beide uammn 13 senti oder S Ccntl perRonat, Vit Poft ,uzeschickt in voraub,ahlung 16 per Jör. Qsstes: 140 Q. ervlandstr. JzdumapoliS, Ind., 03. Juli 1363. Vlitz und Donner. Ueber die Entstehung und das des Gewitkers sind noch vielfach Äesea lrngk und unklare Vorstellungen verbreitet. Nichts aber ist einfacher und natürlicher, als dieser Vorgang. Gewöhnlich glaubt man, die Hitze sei die Erzeugerin der sich dabei bethätigenden elektrischen Kraft. Es ist umgekehrt die Kalte. Allerdings ist Wärme eine nothwendige Vorbedingung des Gewitters, aber erst durch das Hinzutreten emeS kalten Luft-. stromeS kann es entstehen. Der kalte usmrom bewirkt eine : Koirtenianon oej; ergeyalres oer uii. :uie tftuge ,,, einkstheils massenhafte Wolkenbildung, anderntheils Entwickelung von Elektrizi tat, wie sie erfahrungsgemäß durch jede Verdichtung von Wasserdampf heroorge: j rufen wlro. ?air Yaven hier nevenvei , i r. c 1 T s f. V-? oemeril, eine oer yaungslen iuauicn vci Kesselervlosionen vor Auqen. Die Abkühlung der Atmosphäre nach Gewittern ist aus obigem Grunde daher auch nicht als eine Wirkuirz derselben anzusehen.. Der Donner, so liest man zuweilen, entsteht dadurch, daß der Blitz die Wol ken zerreißt. In Wahrheit haben wir hier keine andere Erscheinung vor uns, als bei dem Knall einer Feuerwasse. Beim Abfeuern derselben entsteht ein luftleerer, oder vielmehr ein von sehr heißen und sehr dünneu Gasen erfüllter Naum. Da durch, daß die Luft in diesen Naum mit großer Gewalt hineinstürzt, entsteht der Knall. Der Blitz schasst in ähnlicher Weise einen lustleeren Naum, der sich mit -donnerndem Geräusch wieder ausgleicht. Um sich den ungeheuren Knall erklären zu können, muß man sich vergegenwärtigen, daß der Luftdruck auf jeden Quadratfuß Fläche annähernd 7000 Pfund beträgt, und daß der Blitz eine ziemlich lange Strecke durchläuft. Das bald starkcre.bald schwächere Rollen des Donners ist wahrscheinlich eine Wirkung des durch die Wolkenklüfte hervorgebrachten Echos. Wenn der Blitz in der Nähe des Beobachters einschlägt hört man nur einen kurzen scharfen Knall. DaS Gewitter ist so viele tausend Fuß vom Beobachter entfernt, als man zwischen Blitz und Donner Sekunden zählen kann. Die Häusigkeit der Gewitter nimmt von den Tropen nach den beiden Polen zu im großen und ganzen ab, doch ist die allgemeine Temperaturabnahme hier keinesmegs allein maßgebend. In regen: lofen, selbst heißen Himmelsstrichen gibt es keine Gewitter. Während unter dem Aequator in der Regel täglich Gewitter vorkommen, beträgt die Zahl der Gemitlertage auf Java y7, auf Sumatra 86, in Hlndostan 5ü, in Georgien 55, auf Bornes 54, an der Goldküste 52, in Rio de Janeiro 51, in Italien 33, in Westindiea 6, in Oesterreich 23, in Deutsch land 20 25 u. s. ro. Der Tageszeit nach finden die meisten Gewitter zwischen Mittag und G Uhr abends statt, nämlich 59 Prozent ; 24 Prozent kommen zwischen tf Uhr und Mitternacht und der Rest vom Hundert von Mitternacht bis zum nächsten Mittag vor. In Deutschland kommt der bei weitem größte Theil der Gewitter von Westen her. Die Schaden bringenden Schläge ereignen sich größtentheils in den MonatenJuniund Juli, und zwar wiederum in der Zeit von Mittag bis Mitternacht. In hohem Grade merkwürdig und für die PrariS recht beachtenswerth sind die Unterschiede, welche hinsichtlich der Blitzgefahr bei den einzelnen Bodenarten und den verschiedenen Bäumen, obwalten. Nach der Bodenart treffen von 100 elnschlagenden Blitzen nur 2 den Kalkboden, während diese Verhältnißzahlen für Keupermergel 10, für Thonboden 13, für Sandboden 21 und für Lehmboden 52 .sind. Was die Holzarten betrmt, so ha den die Beobachtungen die geringste Gefahr bei Buchen ergeben. Nimmt man dle Buche als Elnheit an, so ergeben sich für Nadelholzer 9, für andere Laubhöl- . zer 12, speciell für Eichen aber 34 tref sende Alltzschlaqe. In letzterem Um stände liegt vielleicht der Grund, daß bei den alten Germanen die Eiche dem Donneraotte aeweibtwar. Oinsicbtlick derGebäuoe hat eine die zwanzigjährige Periode von Mitte der fünfziger bis Mitte der siebziger Jahre umfassende Beobachtung m . m eraeoen. van oie Vilveln cgiaae ra r um das Dreifache zugenommen haben. Es hat dies einestheils seinen Grund in der Waldverwüstung, anderntheils in der Bauart der Häuser, bei der - weit mehr blltzannehende Theile zur Verwendung. kommen, als in früherer Zeit. Es ist jedoch nicht daran zu zweifeln, daß mii der Vermehrung der Blitzableiter die Blitzschäden auch wieder abnehmen werden. ! Cin netter Geschworener. Vor einiaen Monaten wurde Joshua R. Locke auf die Anklage hin. jrn. vt. cnllns ermoroer zu yaven, in (5larke, Ga., prozessirt und schuldig lt funden. Soeben ist ihm ein neuer Prozeß bewilligt worden und zwar auf das euani von Georae W. Lee hin. wel cher bei dem Prozesse als Geschworener . . r. L.rj. ? fü j i lungirle. ne oecywor narniiaj ieyr, daß er während des Prozesses gesehen babe. wie ein Ellael mehrere Male von dem Haupte deS Angeklagten weg sich avf den Kopf der Hauptzeugin für die Ankage, Frl. Gertie Zumbro, geetz habe. Daraus schloß dann der Ge schmorene, daß Locke und Gertie für einander bestimmt seien und daß Jenkins (dessen Stieftochter Frl. Zamblo waxY, r m aus rocre eiseriucoilg gewesen ti unv vielen angegriffen habe. Der Mörder habe daher ahrschelnU ra Selbltoertheldl
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KUng gerändelt, ülS et tiifiiiS Umbrächte. Hierzu kam ferner, daß derselbe Engel dem Geschworenen zweimal im Schlaf erschien ; einmal rief er ihm mit Donnerstimme in's Ohr: Gerechtigkeit, Gerechtigkeit, Gerechtigkeit!" und der Geschworene stimmte daraufhin für Schuldigerklärung. Seitdem ber erschien der Engel wieder und rief dreimal: Gmide, Gnade, Gnade!" Das bewog den Geschworenen nunmehr, für den Verurtheiltcn einzutreten. Wenn der Nichter auf den Grund hiu einen neuen Prozeß bewilligte, daß einer der Geschworenen nicht völlig zurech nungöfähig gewesen sei, so mag er Recht gehabt haben. ' Oberdoodler OtcGarigle. Am 23. Juli wurde man recht lebhast erinnert an den nach Canada entflohenen Chicagoer Obttboodler McGarigle, denn an diesem Tage war ein Jahr verflössen, seit der frühere Polizeichef Chicagos, welcher später in seiner Eigenschaft als Hospitaloerwalter und gewandter Politiker den Vermittler ge: spielt hatte bei dem Millionendiebstahl, durch den sich die Eountn-Commissäre bereicherten, aus dem Gefängnisse entnoy. wcan rviro lidi noch reuen enn nCrn, rote der schlaue McGarigle den Sheriff zu hintergehen wußte, wie er aus dem Badezimmer entkam und mittels eines bereitliegenden Schiffes nach dem Dorado der Bank- und anderer Diebe. nada. aelanate. Dort lebt er jetzt. roie Ux ogel im Hanssamen und hat . . .... 3 jedenfalls den Tag, an welchem er der Ehlcagoer Gerechlame eln Schnippchen schlug und die Freiheit wiedererlangte, freudig begrüßt und gefeiert. McGarigle soll sich in seinem Asyl recht wohl besin den. Bald nach seiner Flucht und seiner erfolgten glücklichen Ankunft in Canada, hatte er in St. Catharines den ErCounrycommlssär John Hannigan, einen anderen berühmten" Chicagoer, getrofsen und ilch unter dessen Führerschaft aur der .freien Erde des freiesten Landes" in Amerika heimisch zu machen versucht. Hannigan soll aber McGarigles reuiges Herz und seine ehrlichen Gesinnungen nicht zu schätzen verstanden und sich aus diesem Grunde von ihm getrennt haden. Während Hanniaan jetzt als Wirth in Toronto seine durstiaen Mitmenschen labt und den Müden in seinem Gasthause Unterkommen gewährt, hat McGariale sich ganz dem .Heile der leidenden Menschheit" gewidmet und ist Theilhaber emer chwefelbade- und KurAnstalt in Banff geworden. Als solcher soll er dort ein urgemuthliches Leben führen und sich nach den Herrlichkeiten der Gartenstadt" nur noch sehr selten zurücksehnen. Em unternehmender Arzt, mit dem ölzernen Namen Btt", hat über den erühmten Schwefelquellen in Banff eine Heilanstalt errichtet und befand sich in diesem Frühjahr auf der Suche nach einem passenden Geschaftsthellhaber. McGarlgles qunstiqeö Geschick führte ihn mit dem tzeilkünftler zusammen, und da der rlanlos umberirrende Zvlücktlina schon längst nach einer passenden Gelegenheit gesucht hlttte, um seine nicht geringen geschäftlichen Fähigkeiten zu verwerthen und sich durch rege Beschäftigung die Grillen und trüben Gedanken zu verjagen, nahm er mit Freuden und sofort" das Anerbieten des Doctors an und wurde, sein verbautes Incoanito endlich aufgebend, unter seinem richtigen Namen des Schwcfel-DoctorS Partner". Anfangs lebte er in seiner neuen Stellung sehr zurückgezogen. Nachdem er aber die Gewohnheiten und Schwächen der biederen Bewohner Banffs kennen gelernt halte, suchte er deren Gesellschaft und bürgerte sich durch seine einnehmenden Manieren, durch seine Weltkenntniß und durch Schilderung seines! r.r c rr- r H eigenen rayrungcn uno rteonlsse in Amerika und Europa dort so ein, daß er jetzt als der Löwe der Gesellschaft" im Orte angesehen wird. Er ist dort keineswegS ein politischer Verbrecher, sondern ein Held, welcher durch seine Flucht, die nur zur Vereitelung seiner Aussagen vor Gericht von feinen Freunden in's Werk gesetzt wurde, sick selbst opferte, um nicht "Andere in's Unglück zu stürzen. An den lhm Mit klusgeburdcten Veruntreuungen war er, der Vceinung seiner neuen Mit bürger nach zu urtheilen, ganz unschuldig, doch wurde er gefangen gehalten und nachher von Freunden über die Grenze geschafft um nicht all' die Sünden der betrügerischen Countoväter aufzudecken. DaS ist ungefähr die Meinung der Banss'er, in deren Mitte er seit dem Wonnemonat dieses Jahres weilt. Eins konnte sich Billy" McGarigle aber vom Tage seiner Ankunft an nicht versagen, und daS war der Besuch des Gottesdienstes in seinem ncucn Heimathsort, und diese Frömmigkeit, die er plötzlich an den Taa legte, war es auch. welche zuerst die Aufmerksamkeit seiner' Mitbürger aus ihn lenkte. Es wahrte denn auch nicht lange, bis einige fromme SftW,r irS (fmifrrt Sr t rt rnn B rüder und Schwestern den interessanten Mac" zu ihren Vergnügungen einluden. ) er sich bei diesen Gelegenheiten als Weltmann von Bildung und großer Erfahrung zu erkennen gab, vergrößerte sich in kurzer Zeit der Kreis seiner Bewunderer immer mehr und mehr, und gegenwärtig wird in jenem Städtchen auch nicht das Allergeringste in geselligen Kreisen unternommen, an dem er mcht regen Antheil nimmt. Eben so eifrig wie im Kirchenbesuch und als Sänger im Kirchenchor, soll der ehemalige Potizeichef von Chicago sich in der Erweisung von Liebenswüroigkeiten dem schöneren Geschlechte gegenüber zeigen. Correspondenzen aus jener Stadt pellen ihn als einen liebenswürdigen flotten Schwerenöther hin, welcher letzthin bei einer Wasserpartie sich als solcher La Lieutenant Reif von Reiflingen bethätigt haben und bei dem Versuche, einer hübschen jungen Wittwe eirnge Wasserrosen zu pflücken, in den Fluß gefallen und beinahe ertrunken sein soll. Derlei Gerüchte verdienen aber wenig Glauben und werden theilwcis'e durch die Thatsache widerlegt, daß Dr. Brett, McGarigleö Partner, seit den letzten Tagen in Chicago weilt, um Vorbereitungen zur Ueb'ersiedelung von MkGarialeö Kamilie iv treffen. In demselben
ya'Us? in Zati Alcw, in welchem der Er Polieichef und -Warden seine Flucht bes werksteUigte, wohnt noch immer seine Frau, die sich von allem gesellschaftlichen Verkehr zurückgezogen hat und jede Auskunft über den Aufenthaltsort und das Befinden ihres Gatten verweigert, obschon sie einen regen Briefwechsel mit ihm unterhält. In der letzten Zeit soll McGarigle auch wieder in regem brieflichen Verkehr mit verschiedenen seiner Chicagoer Freunde stehen, und auch über diesen soll die AnWesenheit seines Partners" in Chi
cago ennges Licht verbreitet haben. Durch McGsrigles eifrige Bemühungen im Halten von Stump"-Reden und durch seine persönliche Ueberredung soll der Doctor Brett letzthin als Mitglied der Legislatur in Canada gewählt worden sein und nun im Begriffe stehen, die geschäftliche Leitung semes Institutes ganz den Händen seines Theilhabers zu überlassen. Da McGarigle zu diesem Zwecke Geld braucht, soll der Doctor in Geschäften seines Partners gegenwärtig in Chicago verweilen und verschiedene Förderungen desselben einzutreiben versuchen. Aus diesen Mittheilungen ist erficht lich, daß McGarigle, obgleich ihm die Verbannung von Chicago und aus seinem Vaterlande nicht gleichailtig ist, sein Bestes versucht, um sich daS Leben in den canadischen Bergen so angenehn? wie möglich zu machen und sich dort ern sichere Zukunft zu gründen. Vom Jnlande. Unter den EhescheidungS aesuchen, welche in Chicago bekanntlich täglich in ansehnlicher Anzahl eingereicht zn werden pflegen, befand sich kürzlich auch eins von Frau Hattie Davis, geb. Drakc, welche von Davis geschieden zu werden wünscht. Als der betreffende Gerichtss'chieiber sie ersuchte, den Vornamen ihres Mannes voll anzugeben, wußte die unglückliche Frau" nicht mehr genau, ob derselbe Jacob, Joseph oder Jamcs geheißen habe. Sie hatte sich mit ihm im Jahre 1830 verheirathet, ihn aber nie nach seinem Vornamen ge fragt und war ihm nach einem Monate unglücklicher Ehe davongelaufen. Jetzt, nach Verlauf von acht Jahren, klagt sie auf Scheidung, aber sie weiß nichi sicher, gegen wen. Nahe Fort Yates imDakota Territorium sind s,000 Siour-Jndianer versammelt, welche dagegen protestiren, daß der Erlaß des Congresses durchgeführt werde, welcher 22,000,000 Acker von ihrer Reservation für die Vesiedelung freigibt. Die Führer der Nothhäute sind die Häuptlinge John Groß, Mad Bear, Big Head, NunningAntelope und Sitting Bull. Letzterer hat seinen ganzen Einfluß aufgeboten, um seine Stammesgenossen zur Opposition gegen den Plan der Regierung aufzustacheln, und da es nöthig wäre, daß eine Dreivler-tels-Mehrheit des Stammes sich mit der Abtretung des Landes einverstanden erklärte, ehe diese zur Thatsache wird, so wird aus den Besiedlungs - Plänen vor-, läusig nichts werden. )lm Ein gange des Columbia Theaters in Chicago spielte sich nach Schluß der ofsicicllen Vorstellung noch eine Privatsccne ab, deren oftmalige Wiederholung dazu im Stande wäre, einer der widerwärtigsten gesellschaftlichen Unarten ein Ende zu bereiten. Wie üblich, hatte um die Theaterstunde eine Heerde geschniegelter Dudes", mit den üblichen Attributen ihres Standes, hohen Krägen, dicken Spazierstöcken und leeren Gehirnkästen versehen, vor dem Schauspielhause Posto gefaßt, um die vorüberziehenden Schönen kritische Revue passiren zu lassen. Der Leithammel dieser Schaar, durch einen vermeintlich koketten Blick aus den Augen einer besonders reizenden jungen Dame muthig gemacht, folgte derselben und bot ihr seinen Arm. Das unwiderstehliche Lächeln aus seinen Lippen war noch mcht verflo gen, als die ebenso schöne als resolute Dame ihm m't ihrem Regenschirm einen Hieb auf seinen Kopf versetzte, der nicht von schlechten Eltern war und den Gecken zu Boden streckte. Als er, ein Bild kläglichsten Jammers, auf dem Beden lag, hieb daö Mädchen so lange auf ihn ein, bis ihr Regenschirm in kleine Stücke zerschmettert war. Nachdem der Stutzer vor Aller Augen Abbitte geleistet und der jungen Dame den zerbrochenen Regenschirm ersetzt hatte, schlich er zerknirscht von bannen. Aus Woeftown, Richmond Countn, Quebec, roird eine entsetzliche Geschichte gemeldet.' Dort hatte Pierre Cassiac, ein reicher junger Farmer, vor etwa sechs Monaten die Schwester eines gewissen Remi Lamontagne geheirathet. Kürzlich kam Letzterer zu Cassiac auf Besuch, betrua sich aber, nachdem die Schwäger weidlich zusammen gezecht hatten, seiner Schwester gegenüber so flraelhast ungenirt, daß ihm Cassiac, trotz des Protestes der Frau die Thüre wies. Ehe er ging, umarmte ihn, die Schwester lndenschastuch und bat ihn. sie auch fernerhin lieb zu behalten, wenn ' auch ihr Mann ihn beleidigt habe. -Prtmflrttrtrtn? firttt Fsllim fcnÄ .ftntiä ramomaane yaue räum oas aus ver lassen, als es zwischen den Eheleuten zu einem Streit kam, der in Thätlichkeiten ausartete, in deren Verlause Lamontagne plötzlich mit einer Pistole wieder auf der Bildfläche erschien, Cassiac '.durch beide Kinnbacken schoß und ihm überdies mit einem Messer, . welches die zärtliche Gattin rasch zur Stelle geschafft hatte. die Luströhre durchschnitt. Dann warf der entmenschte Morder sein, besinnunas loses Opfer kaltblütig auf ein Bett, deckte eine Matratze darüber, setzte das Bett in Brand und verließ das Haus, welches er sowie auch die Scheuer anzündete. Der zu Tode verwundete Casslac erlanate m deß die Besinnung wieder, stieg mühsam zum Fenster des brennenden Hauses hinnm . aus uno scyieppre nca 5 Scenen wett zu emem vcachbar, dem er den ganzen Vorfall durch Zeichen verständlich machte. worauf er in Bewußtlosigkeit verfiel. In diesem Momente erschlen xati Cassiac, anscheinend von Schmerz vernichtet, und bat um Hilfe zur Rettung ihres ManneS aus dem brennenden Hause. AIS man sie aber vor ihr Opfer führte, da verlor sie die Selbstbeherrschung und verpel in einen völlig thcilnahmslosen Zustand, der an Vlodslnn grenzte. Cassiac starb Seine Frau büßt ihr schändliches Ver brechen im Gefängnisse, wo sie. ihren
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Pfozetz' Abzuwarten hat. Lamötttcige ist flüchtig und Polizisten suchen ihn in seiner Wohnnng zu New Halifar. Unter den ZwischendecksPassagieren des kürzlich aus Liverpool angekommenen Dampfers Aurania" in Castle Garden, waren zwei junge Leute, die sich zuerst als Mann und Frau ausgaben, später aber, durch verschiedene an sie gestellten Fragen verwirrt gemacht, gestanden, daß sie nicht verheirathet sind. Er heißt Rudolph Wunsch, sie Agnes Storken und sie waren in Birmingham, England, Nachbarn. Rudolph ist verheirathet, indeß soll seine Frau allzu intime Beziehungen zu einem Arzte, NaDr. Jones, und zu dem Sohn eines Parlamentsmitgliedes, Namens Chambenenn unterhalten haben und wohl noch unterhalten. Der (Latte kam dahinter und drohte mit einem Scheidungsprozeß, worauf angeblich Dr. Jones, welcher i fürchtete, daß der dadurch entstehende Skandal seiner Praris schaden könnte. von Chambcrlain, der sehr wohlhabend sem soll, genugend Geld erlangte, um Wunsch zusammen mit Agnes, deren gegenseltlge Neigung er beobachtet hatte. nach Amerika zu spediren. Sowohl Wunsch wie Agnes, deren Vater Mine-ralwasser-Fabrikant in Birminaham ist. während sie selbst eine Stelle als Lehrerin bekleidete, erklärten sich damit elnverstan den, miteinander heimlich die Reise nach Amerika anzutreten, worauf Dr. Jones ihnen die Passage cheme verschaffte. Sie reisten darauf bei Nacht und Nebel von Atrmlngham ab. An Bord d:S DampferS Aurania" gaben sie sich als Mann und Frau aus. Während der Ueberfahrt schloß Agnes mit ner sehr hübschen, r -v. . jungen Wleuerm, oer 17 ayre alten Jennie Szirmay, intime Bekanntschaft und machte ihr, obgleich die beiden Madchen einander nicht verstehen konnten. doch begreiflich, daß sie mit Wunsch nicht verheirathet, sondern mit ihm von Hause durchgebrannt sei. Die Angelegenheit wurde dem Superintendenten Jackson unterbreitet, welcher den Detectio Gro don beauftragte, Wunsch, . Agnes und Jennie nach dem Polizeigericht zu bringen und dort gegen Ersteren eine auf Entführung lautende Anklage zu erheben. Grodon kam dieser Weisung nach, im Polizeigericht jedoch erklärte Agnes. welcher, nach ihrem fröhlichen Lachen zu schließen, die Situation sehr gesiel, sie sei freiwillig mit Wunsch gegangen. Da auch die als Zeugiu aufgerufene Jennie Szirmav, welche ihre Zuneigung iu Agnes durch fortwährende Liebkosung derselben bethätigte, keine Wunsch bela ?enden Aussagen zu machen hatte, wie? Dichter Kilbreth die Klage ab. Der neue Dampfer der Jn man Linie, Citn of New York", hat seme Probefahrt gemacht und sich qlanzend bewährt. Dieser größte und zugleich schnellste aller Oceandampser die .City of New Nork" macht 23 Meilen die Stand ird am 1. August ihre erste Fahrt von Liverpool nach New Fork machen. Unter den Passagieren wird sich auch James G. Alaine befinden, für den auf dem Schiffe Gemächer mit fürstlicher Ausstattung hergerichtet worden sind. Peter Nasmusser legte, wie er sich oor'25 Jahren, eben aus Normegen eingewandert, in Baltimore niederließ, das Gelübde ab, daß er, wennr in seinem Geschäfte finanziellen Erfolg haben würde, nach Norwegen zurückkehren und als Missionar seinen Landsleuten das Evangelium unentgeltlich oerkündigen werde. Er hat es jetzt so weit gebracht, daß er von den Zinsen seines ohlangelegten Vermögeni auskömmlich leben könnte und hat soeben die Nückreise nach Norwegen in getreuer Einlösung seines Versprechens angetreten. Deutsche Lokal Nachrichten. Thüringische Staaten. In dem Wohnhause deS Messerschmieds Anton Bock in Haselbach brach Nachts ein Feuer aus, welches sofort das ganze Haus ergriff. Frau Bock und ihre beiden ältesten Kinder kamen in den Flammen um; Herr Bock, der die Seiucn retten wollte, erlitt lebensgefährliche Brandwunden. f In Coburg Hofschauspieler Karl Kummer. Dem' Oberförster Wilhelm Härter in Dörrberg wurde das Ritterkreuz 1. Klasse des Ernestinischen Hausordens verliehen. Auf dem Platze vor der Schule in Mehlis ist dieser Tage eine Broncebüste des verstorbenen Kaisers Friedrich aufgestellt worden. fJn Sondershausen Forstinspektor Tresfurth infolge eines Schlaganfalles und ' der Landtagsabgeordnete Gutsbesitzer Koch aus Schernberg infolge einer Steinoperation. Lehrer Hartmann in Frauleuth ist wegen Sittlichkeitsverbrechens verhaftet' worden. Mit dem 1. Juli tst das Erheben von Chausseegeld im l anzen Herzogthum Altenburg abgechant worden. Der Former Frico aus Apolda llen sich von einem Eisenbahn zuge überfahren; der Cigarrenmacher Friedr. E. Kreische? aus Altenburg, der Sobn des Oekonomen Danz aus Reisdorf und der Gärtnereibesltzer Julius Senfarth aus Gößnitz haben sich er hängt; erschossen haben sich der Sportel Kontroleur Julius Böttcher aus Altenbürg und der Musketier Tischendorf von der 4. Kompaarne des m Ootha garnr sonirenden Vataillms. Ertrunken sind : in Jena der Sohn des Malers Reichelt, in Lucka der Gärtner Pleißner und in Nlederrögla der sohn des Maurer StiSwing; todtgefahren wurde der Fuhrmann S trauber aus Kranichfeld; die Ehefrau Ganz aus Meiningen wurde vom Blitz erschlagen. Hessen-Darmstadt. Der Stadtrechner Weyrauch in Mi chelstadt beging sein övjährigeS Amtsjubiläum. Der Liederkranz leitete daS Fest mit einem Ständchen ein. Der frühere Kreiskassengehilfe Jakob Gamer ln Oppenheim wurde wegen ll'tterschlagung und Fälschung zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. ES sind ertrunken: die frnm des SeminarpedellS Konrad 'in Alzeu und der 22,ahrlae Joh. Spiel mann, Sohn des Polizeidieners in Groß-Stemheim ; die Tochter des Kasernenwärters Becker in Gießen starb an Brandwunden, die sie bei der Erplosiou einer Petroleumlampe davontrug. ' Königreich Vaiern. ' . iSln München: .Der. Oöeckrkratb
lni StaatsnunisteriuiN deS Innetn Lud zvig v. Friedrich u. der städtische Bezirksinspektor Norbert Neff. f Der Dekan Ma? Alois Heim in Fischen. s In Herzogenaurach der geistlicheRath,Dekan u. Stadtpfarrer Michael Störcher.' t I" Passau der GlockengießerH. Gugg. t Der Pension. Lehrer Sturm in Stadtlauringen. Der sogenannte Lippelmann-Gütler aus Niederlauterbach hat sich erhängt und der Gefreite Joh. Georg Prautner vom 7. Jnf.-Reg., Sohn eines Oekonomen von der Saas b. Bayreuth, hat 'sich erschossen. Es sind ertrunken : der Hausknecht des Re-
staurautcurs KabaZ in Blcchhammer, der Sohn des Baders Zeiniaer in Buralengenscld, der Zimmermann Müller aus Hof, der Tabakhändler Simon Bumbcr ger aus Schardrng, die Auszüglerin Barbara Graf und ihr Enkelsohn Georg Köhler, beide aus Stainach und der Sohn des Müllers Meder in Tauberrettersheim ; vym Blitz erschlagen wurden die Ehefrau des Easthosbesitzers in Eckartsreuth und der SchuhmacherMeister obann Qeuberaer aus Firscbau: "V S 9 J W der Zimmermann Josef Stegmann aus ansdeuren kam infolge eines Falles um's Leben und der Knecht Johann Bauer aus dem Riedhöfen bei Neu-Ulm wurde von einem Pferde zu Tode geschleift. Im Orte Nanlitz, Gemeinde Schlammersdors, sind 14 Häuser mit Nebengebäuden durch Feuer zerstört wor, dennan vermulbet Brandttiftuna : in Wallerödorf brannte das Anwesen deö Oekonomen ZciLlmaler ab. Königreich Württemberg. f in Stuttgart: der als Alterthums, forscher bekannte Senatspräsident a. D. Julius v. Föhr und Hr. August Zie-. mann, der Begründer und bis vor weni: gen Jahren Inhaber der zu hohem Ansehen gelangten Mafchinen-und Metallwaarcnfabrik A. Ziemann. Die Einweihung des neuen Mädchenschulhaufes fand unter Theilnahme der ganzen Bevölkerung und vieler auswärtiger Gäste statt. Im Bad Boll hat sich der seit einiger Zeit dort weilende Kandidat der Theologie, Wilh. Lutz von Böckingen entfernt und ist seitdem spurlos serschwunden. Das .Haller Tagblatt" beging den 100. Jahrgang seiner Gründung, welche auf den I.Juli 1733 siel. Der Handelsmann Heinrich Moos in Kappel ist wegen Hinterziehung der' Kapitalsteuer zu 4635 M. Geldstrafe verurtheilt worden, dem zehnfachen Betraq der verkürzten Steuer. Der Apothe ker Gottlob Luz m Oehnngen. Der Knecht Schilling aus Kleinglattbach beging Selbstmord, indem er sich von einer Lokomotive überfahren ließ, und die Frau des Schuhmachers Johannes Birk in Trosfingen hat sich ertränkt. Der Kupferschmied Wagner jr. aus Heidenheim brach das Genick, der Arbeiter Wilhelm Fauser aus Kemnat wurde von einem Balken erschlagen; der ledige KarlSammet aus Neumirthshaus bei Obersten selb und die Frau des Wagnermeisters Steinhauser aus Waldsee sind ertrunken ; der Besitzer des Ncuthofes bei Nürtingen starb an den Folgen eines Falles. Großherzogthum Baden. f In Grötzingen Bürgermeister Ja: kob Friedrich Kriger. Geschäftsagent Krebscr, welcher nach VerÜbung beträchtlicher Unterschlagungen vor einigen Wochen plötzlich von Lörrach verduftete und den man längst in Amerika vermuthete, wurde in Basel verhaftet und eingeliefert. Der von seiner Ehefrau getrennt lebende PH. Ambacher in Ncckarbischofsheim versuchte, sich mittelst eines Neoolverschusses das Leben zu nehmen. Die Kugel blieb aber im Kopfe stecken. Der Verletzte wurde behufs Entfernung derselben in's akademische Krankenhaus nach Heidelberg verbracht. Die Ehepaare Barthol. Meder und Mar Jrslinger inVillingenfeicrten in seltener Rüstigkeit bei hohem Alter die goldene Hochzeit. Die 77 I. alte Elise Hirschmann aus Vubstadt und die Ehefrau Ley aus Singen haben sich ertränkt; der Landwirth Andreas Dechel aus Kembach beging Selbstmord, indem er sich die Pulsadern durchschnitt. Der ledige Fuhrknecht Burger aus Vleibach wurde todtgefahren ; es brachen das Genick: die Ehefrau des Landwirths Karl Amberger aus Bretten, der Taglöhner Noe im Dienste des Landwirths Wörner in Buchen, der Blechner Seeholzer aus Hausach, die Wittwe Steiert aus Karlsruhe und 'der Taglöh-. ner Feltr Ebner aus Unteralpsen: der Taglöhner Gotthold Münkel aus GlasHöfen wurde vom Blitz erschlagen und L. Schneider aus Enkenbach von einem fallenden Holzstück ; es sind ertrunken: der Sohn des Landwirthes Busch in Sumpfohren und der gleichaltrige Eduard Sun. rechtLus.Thiengen. Ä u s der R h c i n p f a l z. Schreinermeister Karl Et;cl inSpey er.' f In Grünstadt Jcan Becker, der seit einer Reihe von Jahren seinen viel seitigen öffentlichen Pflichten als Vürccrmeister, Stadt-und Distriktsrath :c. in treuer Ausübung oblag. Die Händlerin Elisabeth Hinkel von Mcrtesheim wurde auf der Straße gegen Ebcrtsheim zu todt aufgefunden. D?r in der Pfalz wohlbekannte VuchhandlungsgchllfcEdu, ard 5oir von Landau murd wcaen eines .Heirathsschwindels, bei. welchem er ein älteres, helrathslustiges Mädchen, daS als Gesellschaftsdame in Stellung war, um 600 M. betroa, durch das Landgericht Leipzig zu 1 Jahr Gefängniß ver urtheilt. Die Schirmhändlerin Groß aus Speyer hat sich, ertränkt. Der Ziegelbrenner Mathias Schlickhäuser aus Asselheim ist an ausströmenden Gasen erstickt; ertrunken sind die 22jährige Anna Walther aus Kriegsfeld und der Sohn des Ackerers Valentin Lähr in Nie, derhochstädt; der Maurer August Thor wart aus Mundcnheim wurde von einem fallenden Stück Holz erschlugen. Elsaß-Loth'ringen. t In Metz Fräulein Dpon deS Lo: ges, die einzige überlebende Schwester deS in 1886. verstorbenen Bischofs. Selbstmord durch Erschießen begingen der Wagemeister H. Büttig aus Ensis: beim und der Maurer Kaufmann axii Mülhausen. Ertrunken sind der Maler Karl Engcl aus Metz und derWsgntt rs 1. r jr i r.t uyscyru aus vsirapourg. Kaufe Mucho' "Best Havanna Ulgars".
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