Indiana Tribüne, Volume 11, Number 311, Indianapolis, Marion County, 28 July 1888 — Page 2
Indiana Tribüne. Erscheint giglitZ vnd Ssnutags. (Äle Uallchc .Xitdüne" fotet durch de Träger 12 Ccnil er Woche, die Ssnntagl,TM2n, 5 Cents ,, Woche Bette sammen 15 Scntl oder i 9Ktf per t. Per Poft zugeschickt in Borattlöeiahlung 5 xr Jahr. Qfüui 140 O. Oarvlaubgr. Indianapolis, Ind., 23 Juli 1388.
Irrig, TodcSnrtfttile. In den lchten Monaten laben zwei Fällk von offenbarern Volksjustizmord in weiteren Kreisen viel von sich reden gemacht. V!icht alS ob die in beiden Fällen tie vollzogene Hinrichtung begleitenden Umstände ganz besonders sensationeller Natur gewesen mären denn in beiden Fällen bandelte es sich um Farbige und um wirkliche oder angebliche Vergemalti gung eines Mädchens sondern weil die .'ynchmorde vorkamen in Staaten, in denen man im Allgemeinen weniger Fälle vonVolkSjustiz zu erleben Gelegenheit hat, als in Kentucky und dem fernen Westen überhaupt, nämlich in Illinois und ?tcw Jersey. In dem Jllinoiser Falle kann kaum ein Zweifel darüber obliegen, daß das als Anklägerin aegen den armen Farbiaen auftretende Mädchen, eine verlotterte Dirne, auf das Schändlichste gelogen hat. Die Stimmung der Bevölkerung gegen die Verüber des Volksjustizmordes war denn auch eine sehr erbitterte und es hatte eine Zeitlang den Anschein, als ob man d''e Schuldigen allen Ernstes zur Rechenschaft ziehen würde. Leider scheint die Empörung" des Volkes über den an dem armen Farbigen begangenen Mord nur zu. rasch wieder verflogen zu sein und, wie es jetzt aussieht,entgehendie Gesellen der wohlverdienten Strafe. Bei dem 9!ew Jersever Falle lag eine Verwechslung seitens der Anklägerin in der Jdentisiciruilg des Attentäters vor, welche man erklärlich sinden kann. Der wirkliche Schandbube, der die That begangen hakte, wurde in Freehold, N.J., wegen eines anderen von ihm begangenen Verbrechens hingerichtet, bekannte sich auch unter dem Galgen noch als Misse thäter. Leider konnte dies Geständnis den Gelynchten Mingo Jack" nicht wieder inö Lben zurückrufen. Diesen beiden Fällen gegenüber, welche willkürlich herausgegriffen sind und denen zweifelsohne eine ganze Reihe anderer aus neuester Zelt an die Seite gestellt werden könnten, wird geltend gemacht, daß im Uebrigen in der Gegenwart irrge Tvdes urtheile und Justizmorde garnicht mehr vorkommen können. Allein es kann doch nicht in Abrede gestellt werden, daß sich sehr gelehrte und gewissenhafte Nichter nicht eben selten in der Würdigung deS Thatbestandes und der Beweismittel irren, und man kann wohl auch nicht bezweifeln, daß selbst bei der Berufung an das Obergericht und bei nochmaliger vorsichtiger und sorfäl riger Sichtung des BeweismatenalS, ein elnmal vorgefaßter Irrthum wieder mit unterlaufen kann. Alle Fälle,, wo kein directeS Zeugniß vorliegt, sondern in denen nur Umstandsbeweise beigebracht werden können, lassen den Gedanken, daß ein Justizmord begangen sei, in den Gemüthern vieler mehr oder minder Betheiligten oft Jahre lang nicht zur Ruhe kommen. Wenn aber schon die erfahrenen und geübten Richter sich leicht täuschen Um nen, um wie viel mehr der oft unerfah rene Staatsanwalt und erst die ungeübten Geschworenen. Zwar sagt man die sen nach, daß sie in allen Criminalfällen eher zur Milde geneigt seien, als ein Cnminalrichter, welcher im Jahre langen Verkehr mit Verbrechern hartherziger geworden Aber diese oft bemerkte und vielleicht gerade bei körperlichen Angriffen gesteigerte Tendenz zur Mild kann wiederum gar leicht dadurch aufgehoben werden, daß in einzelnen und gerade in besonders schweren Fällen dii Unbefangenheit der urtheilenden Geschworenen durch leicht begreifliche Auf regung, durch die Künste der Advokaten und durch die Beredtsamfeit des klagen schen AnwalteS beeinträchtigt wird. H.tte eS sich doch Richter McAllister in Chicago z. B., so lange Luther L. MillS dort taatsanwalt war, zur Aufgabe aemacht, in seinen Instruktionen an die Geschworenen dieselben direct zu warnen, sich nicht von der dämonischen Beredtsamkeit des Staatsanwalts bestechen .und in ihrem Urtheil irre machen zu las'sen. Natürlich hatte diese, mindestens sehr seltsame Marotte, sowohl die Wirkung, die besten Anstrengungen deS Staatsanwalts ju vereiteln, als auch den Vertheidigern "in jedem einzelnen Falle, welcher trotzdem mit Vermtheilung endete, als Hauptbegründung eines Gesuches zur Erlangung eines neuen Proceßoerfahrens dienen zu müssen. Auch der Umstand, daß sich in den Ver. Staaten, wie dies auch in England der Fall ist, alle zwölf Geschworenen auf einen Wahrspruch vereinigen müssen, gemährt keine völlige Sicherheit bei Todesurtheilen. So hat vor Kurzem die Howard Association von London, deren Bestreben auf Verbesserung der Strafgesetzgebung gerichtet ist, die Aufmerksamkeit auf fol genden Fall gelenkt: Im Mai des Jahres 1884 wurden drei Männer, Namens Lowson, Hodgson und Siddle auf die Anklage hin, einen Polizeisergeanten, Namens Smith, ermordet zu haben, in Durham prozessirt. Nach sorgfältigster Beweisaufnahme gelangten Richt und Geschworene zu dem Ergebniß, daß Hodgson als um schuldig freizusprechen sei, während sie Lowson und Siddle schuldig ' fanden. Beide wurde zum Tode durch den Strang verurtheilt. Siddle betheuerte indeß fortwährend feine Unschuld und er fand schließlich Leute, die ihm glaubten. Außerhalb des Gerichtshofes erhoben sich starke Zweifel an der Richtigkeit des Urtheils. Einflußreiche Männer wußten diese Zweifel zur Kenntniß des Mi' nisterS des Innern zu bringen. Et iäiui. alS ob manche zu EunSen v?
Slvdle sprechende Umstünde nrcyt nacy drücklich genug gewürdigt oder gar unbeachtet geblieben waren. Der Minister ordnete nachträgliche Erhebungen an und gewährte einen Aufschub der bereits anberaumten Hinrichtung. Lowson wurde am 27. Mai gehängt. Vor der Erecution erklärte er dem Geistlichen, daß Siddle unschuldig sei; ein Unbekannter, dessen Name verschwiegen werde, habe den ersten tödtlichen Streich geführt und er selbst den zweiten. Mit dieser Erklärung stimmte das Ergebniß der nachträglichen Untersuchung überein. Es zeigte sich sogar, daß Siddle versucht hatte, das Leben des Gemordeten zu retten. Er wurde in der Folge durch Gnadenakt der Königin in Freiheit gesetzt. Angesichts dieses Falles läßt sic sicherlich nicht behaupten, daß selbst in unserem Jahrzehnt die Hinrichtung Unschuldiger absolut unmöglich sei. Ohne das Dazwischentreten einflußreicher Person: lichkeiten wäre ibble dem Tode schwerlich entgangen. AlS sicher kann nur zweierlei angenommen werden, nämlich 1)daß solche Hinrichtungen Unschuldiger höchst seltene Vorgänge und 2) daß die Kunde von einem Justizmord, ist ein solcher begangen worden, noch seltener an's Tageslicht kommt. Hat sich das Grab über dem Opfer des Irrthums geschlössen, so gilt der Grundsatz: 9im der Lebende hat Recht." Und der Zwei: fel'an der Richtigkeit des vollzogenen Urtheils wird dann wohl, da das Ge schehene nicht rückgängig zu machen ist, zum Schweigen gebracht. (kigenslnnig dt's in den Tod.
Ein Sonderling, welcher bis zu fei nein Tode einem in der Aufregung sich selbst gegebenen Versprechen treu geblieben ist, obwohl er ostenbar selbst unter seinem, bis aufs Aeußerste getriebenen Eigensinn schwer zu leiden gehabt hat, starb dieser Tage in Town Lake, unfern Chicago und Ehicagoer Blätter beuchten darüber Folgendes: In seinem Hause an Sherman Avenue und 48. -Straße in Town Lake ist James Hutchens mit Tode abgegangen, ein merkwürdiger Sonderling, der zwölf Jahre lang mit seiner Frau in getrennten Zimmern, aber im selben Hause gewohnt und während dieser langen Zeit kein Wort mit ihr gesprochen hat. Als der Arzt ihm eröffnete, daß er nur noch wenige Stunden zu leben habe, betrachtete er mit weit aufgerissenen Augen seine weinend am Bette sitzende Frau, und als diese einen letzten Versuch machte, ihn noch vor seinem Verscheiden zu bewegen, ein freundliches Wort an sie zu richten, als sie ihn umarmte und küßte, schien er anfangs mit sich zu kämpfen und machte einen Anfang zum Sprechen, doch brachte er nur unarticulirte Laute hervor und im nächsten Augenblicke hatte das Gesicht des Sterbenden wieder den strengen, eisernen Ausdruck, wie iuvor, und er starb getreu dem Gelübde, das er wahrscheinlich bei dem untenstehend berichteten Anlaß abgelegt hatte. Das Hutchens'sche Ehepaar verheirathete sich vor 30 Jahren in England. Er war Infanterist in der englischen Armee und sie eine Freundin seiner W!utter, in deren Wohnung er sie kennen und lieben lernte. Vor 16 Jahren kamen sie nach dem Town Lake und Hutchens erhielt Arbeit bei der Union Stock Fard Eo. Dort wurde er mit einem Arbeitscollegen Namens Henry Borross bekannt und besreunder,. und letzterer, der unverheiratet war, pflegte Hutchens oft in feiner Wohnung zu besuchen. Eines Abends war Borroff gekommen, ehe Hütchens von der Arbeit zurückgekehrt war. Halloh, Borroff, wie geht's?" begrüßte Hutchens den Freund und unterhielt sich über eine Stunde mit ihm in der freundj'chaftlichsten Weise. Als aber Vorrosf das Haus verlassen hatte, bezichtigte Hutchens seine Frau der Untreue. Er redete sich in einen gewaltiaen Zorn hinein, duldete keinen Widerspruch, keine Erklärung oder Entschuldigung und beendete den Austritt damit, daß er sich in ein Zimmer einschloß. Als die Zeit des Abendessens herankam, klopfte die Frau an die Thür und theilte ihrem Manne mit, daß das Essen fertig sei. Sie konnte es nicht begreifen, daß, ährend ihre bisherige Ehe eine durchweg glückliche gewesen war, ihr Mann jetzt mit einem Male anderen Sinnes geworden war. Hutchens folgte zwar der Aufforderung zum Abendessen, verzehrte jedoch sein Mahl in tiefem Schweigen und rauchte bis zum Schlafengehen eine Pfeife. Die Nacht verbrachte er in einem anderen Zimmer, als seine Frau, und von nun an waren alle Versuche der Letzteren, ihn zum Sprechen zu bringen, vergeblich. Wenn er einen besonderen Wunsch hatte, pflegte er ihn auf ein Stück Papier zu schreiben, und seine Frau rief manchmal deS Nachbars Kind herbei, um durch dessen Vermittelung mit ihrem Manne zu verkehren. Bei diesen Gelegenheiten war er stets freundlich und höflich, doch versinsterte sich sein Gesicht sofort, wenn sie ihn direkt anredete. Sie erhielt von ihm ein Haushaltungsgeld von $25 per Monat. Er selbst erwarb sich bald ein ansehnliches Vermögen und kaufte mehrere Häuser. Er war 56 Jahre alt, als er starb. Während der letzten Jahre hatte er nicht gearbeitet. Eines Tages hatte die Frau ihn durch das Kind um mehr Geld, als $25 pe Monat ersucht, doch hatte ihn diese Bitte furchtbar erzürnt, sodaß er ihr ei nen Zehndollarschein in's Gesicht schleuderte. Seitdem hat sie ihn niemals wieder um Geld gefragt. Wie die Nachbarn erzählen, hat Frau Hutchens viel geweint, und zuweilen habe man auch ihren Mann heftig schluchzen hören, wenn er glaubte, nicht beachtet zu werden. Ihr Sohn verheirathete sich vor drei bis vier Jahren und ging nach dem Westen. Wäbrend seiner Krankheit (Nervensieber) wurde Hutchens von seiner Frau sorgsam gepflegt und er nahm diese Pflege auch ohne Widerstand an, doch hat er sein Schweigen bis zum Tode nicht gebrochen. Zwekmäkwe Methode. Vor zwei Jahren starb in Jackson, Miss., Edmond Richardson, der reichste Baumwollxflanzer im Süden, eines plötzlichen Todes, hn überlebten außer
seiner Gattin fünf Kinder. Der Vater lfätte ein Testament hinterlassen, daß sich seine Kinder, nach dem Tode der Mutter, in sein Vermögen zu gleichen Theilen theilen sollten; seine Plantagen, 35 an der Zahl, sollten sie unter sich vertheilen, zwei großartige Baumwollspinnereien, sowie die Refnge Oil Mills" und die Western Mills" dagegen aus gemeinsame Rechnung weiter betreiben. Herr Richardson hinterließ sein Vermögen in bester Ordnung, die Plantagen warfen alle, reichlichen Gewinn ab und tt den letzten beiden Jahren war dies nicht anders geworden. Von den fünf Kindern des versterbenen Ehepaares ist das eine ein Mädchen. Im Testament war dasselbe den Brüdern gleich gestellt worden, doch hofften die Advokaten, daß sich bei der Theilung des Vermögens und der Auseinandersetzung über die hinterlassenen gemeinsamen Gewese wenigstens so viel Krakehl erheben werde, daß jeder der Erben sich zur Sicherung seines Interesses einen Rechtsanwalt bestellen müsse, wenn nicht gar der Versuch gemacht werden würde, das Testament, welches von dem Vater unmittelbar vor seinem Tode und nur sehr flüchtig aufgesetzt worden war, umzusto ßen. Schon freuten sich die geldgierigen Ferkelstecher aus einen fetten Prozeß, allein sie sollten diesmal um ihre Beute betrogen werden. Dieser Tage kamen die Geschwister zu einer Berathung zusammen. Ueber einen Punkt waren sie sofort einig, nämlich darüber, daß dem Wunsche des Vaters gemäß die oben bezeichneten Werke aus gemeinsame Rechnung weiter betrieben werden sollten. Die Theilung der Plantagen bewirkten sie ebenfalls aus sehr einfache und allseitig zufriedenste! lende Weise. Sie machten fünf Listen, deren jede die Nummer von sieben Plan tagen enthielt, nummerirten die Listen und zogen dann das Loos. Jeder de Erben erklärt.' sich mit dem aus ihn ent fallenden The! durchaus zufrieden, un sie schieden in stem Einvernehmen. Wie sich die Advokaten wohl geärger haben mögen, daß Alles so glatt ab-
Vom Inlande. In Brookln hat sich ein jöjahrige im ganz guten Verhältnissen Jei ihrer Tochter, Frau McCunne, lejende alte Frau, Namens Marn Flynn, vährend die Tochter einen Besuch machte, hängt. Sie hatte zwar schon mehrkach erklärt, es sei Zeit für sie zu sterden, da sie sich nicht mehr nützlich majhen könne, war aber beim Weggange der Tochter in ganz guter Stimmung gewe jen. In M o w e r s v i l l e in Penn syloanien, einige Meilen von Ehambers ?urg. wurde neulich in der Nacht eine ttttsetzliche Grabschändung begangen. Das Grab war das eines reichen armers. Namens Hoover, welcher vor nahezu zwei Jahren gestorben ist. Auf dem Grabe war ein hübsches, 2000 Pfund schweres Denkmal errichtet worden. Dieses wurde untergraben und theilweise von der Stelle gerückt, das Grab dann geöffnet, und der Sarg in die Höhe gezogen. Das Gesicht des todten wurde durch eine Brechstange, ivelche zum Oeffnen d3 Sarges benutzt ward, furchtbar verstümmelt. ')er Zweck der Grabschändung war Raub, da sich das Gerücht verbreitet hatte, Hoover, ein reicher und überspannter Mann, habe kine große Summe Geldes in seinem Sarge mit in den Schooß der Erde genommcn. Die Diebe fanden kein Geld, stahlen aber die schwere Silberplatte und t Handhaben des Sarges. Auf ihre Ergreifung ist eine hohe Belohnung ausZesetzt. LewaneeCounty, M ichig a n, hat ein Eooperativ-Telegraphen-System, das von zwei Farmern begonnen wurde, welche ihre Häuser durch einen Telegraphendraht verbanden und das sich jetzt so weit ausgedehnk hat, daß der zur Verwendung kommende Leitungsdraht 65 Meilen lang ist. An 90 verschiedenen Stellen kann telegraphirt werden. Dreizig dieser OfsiceS" befinden sich in Verkaufsläden, die übrigen in Farmhäusern. Jeder Farmer ist sein eigener Telegraphist, mnß seine Batterie und seine Drähte in Ordnung halten, kann aber dann auch dieselben ohne weitereKosten nach Belieben benutzen. Die Farmer jener Gegend unterhalten sich per Telegraph sehr geläusig, sie machen ihr Bestellungen im Countrystore" auf dem Drahtwege und zuweilen erhclten sie auch wichtige politische und gesellschaftliche Neuigkeiten direct per Telegraph. In einem Falle rettete.die Einrichtung einem Farmer das l'eben. Er hatte durch Zufall eine Dosis Gift geschluckt und ein Arzt wat in un mittelbarer Nähe nicht zu haben. Der kranke Bauer telegraphirte eiligst nach den Ofsice eines Arztes und erhielt per Draht genaue Verhaltungsmaßregeln, bis der Doktor herauskommen könne. Er wurde infolge dessen gerettet. Dem Polizeirichter Ford in 5cem ?)ork wurde dieser Tage eine unverbesserliche Trunkenboldin, Namens Min kie Wells, wegen ordnungswidrigen Betrzgens vorgeführt. Der Richter hatte erst drei Tage vorher' dasselbe Frauen Zimmer auf 90 Tage nach Blackwells Island geschickt und fragte daher mit roßer Verwunderung, wie denn die brave Minnie so rasch wieder herausgekommen sei. Das geyt Sie gar nichts an," er widerte Minnie. Sie wurde vorläusig festgehalten und der Richter wird untersuchen, durch wessen Beihülfe die Person das Gefängniß verlassen hat. Die Thatsache, daß Hunderte von Gefangenen, deren Namen in den Gesang aiß - Registern aufgeführt werden, frei umherlaufen, ist in New Aork längst bekannt. Die Gefängnißbeamten bereichern sich nämlich dadurch, daß sie sich für die Nationen solcher Personen bezahlen lassen. Als vor einigen Jahren einmal eine Arrestantin, die ebenfalls auf Llackwells Island hätte sein sollen, von dem Richter, dem sie vorgeführt ward, gefragt wurde, wie sie denn eigentlich die Freiheit erlangt habe, antwortete sie la chend: O, jedes hübsche Mädchen, das nach der Insel gebracht wird, kann freikommen, wenn es nur will." Seitdem in Minneapolis ein Richter entschieden hat, daß die Straeenbahngesellschaften nickt das- Recbt haben, Passagiere, die sich weigern, ihr köh.rgeld. selbu dem Kutscher zuzutragen.
resp, m den Kaflen zu werfen, aus oem Wagen zu weisen, sondern daß sie selbst ihr Geld collectiren müssen und seit dem Tage, an welchem 'in New Z)ork Frau Levy von einer Bobtail"-Car der 23. Str.-Linie überfahren und getödtct wurde, .haben einzelne Passagiere in letzterer Stadt energisch dagegen prtestirt, ihr Fahrgeld selbst in die zur Aufnahme vesselben angebrachten Kästen zu werfen. Zu diesen gehörte auch der Bau-Con-tractor Wallace A. Downs von 111 Ost 26. Str., der in eine der Cars stieg und aus wiederholte Ausforderung des Kutschers, sein Fahrgeld zu bezahlen, nur entgegnete: Wenn Sie das Geld haben wollen, so holen Sie sich V Der Kutscher rief endlich den Polizisten Corey herbei, der Domns verhaftete und nach der 30. Str.-Polizeistation führte, wo kr später nach Stellung von Bürgschaft für sein Erscheinen beim Verhör auf freien Fuß gesetzt wurde. Auf dieselbe Beschuldigung wnrde auch James Connett, 39 Jahre alt, ein in 1603 Ave. A wohnhafter Zimmermann, arretirt und im Stationshause des 19. Bezirks einsperrt. Er gab als Erklärung an. die Car sei so voll gewesen, daß er den Fahr-geld-Kasten nicht erreichen konnte, und wenn die Compagnie ihr Geld haben wolle, so sollte sie Eonducteure anstellen. Man will nunmehr einen Präcedenzfall schassen, welcher auch für New York die Frage erledigen soll, ob die Passagiere im Rechte sind, oder die Straßenbahngesellschaft. ' Erst jetzt kommt die nähere Kunde von einem Unglück, das sich vor drei Wochen ereignete, durch einen Rei senden zu uns. Der in Frage stehende Unfall betrifft eine Anzahl Holzhauer, die ein nasses Grab fanden, und ereig nete sich auf dem Mattawanfluß, welcher sich xa. 50 Meilen oberhalb Piles in den St. Maurice ergießt. Unaefähr 40 holzschläger, welche für eme Hol;händlersirma in Thtee Rioers, Quebec, arbeiteten, beschlossen, als sie durch den Genuß von Whiskey in einen ziemlich heiteren Zustand versetzt worden waren, die Stromschnellen zu passiren. Gesagt, gethan. Es wurde nun eins der Flußboote flott gemacht und 14 Männer nahmen darin Platz. Der Bootsmann und der Steuermann waren, wie gewöhnlich, Halbblut-Jndianer, die wegen ihrer Nüchternheit im Stande gewesen waren, das Boot sichet über die Stromschnellen hinabzuleiten. Unter Gesängen wurde das Boot in den Fluß hinausbugsirt, und es ging Alles gut von Statten, bis die Mitte der Stromschellen erreicht war. In diesem Augenblick sahen die am Ufer stehenden Zuschauer des Wagnisses, wie der Steuermann sein Ruder einen Augenblick aus dem Wasser hob. Diese Manipulation erwies sich als verhängnißvoll, indem die Strömung, wel ehe dort furchtbar ist, das Boot auf die Breitseite herumdrehte, sodaß es sofort umkippte und seine Ladung den schäu menden Wassern übergab. Alle Versuche, die Unglücklichen zu retten, erwiesen sich als vergeblich, da der Wasserstand hoch war und wegen der zahllosen Felsen im Flußbette jedes Boot, das sich an der Stelle in den Flug hinausgewagt hätte, zweifellos zerschellt wäre, ehe es zu den mit dem Tode Ringenden gelangte. Zehn Leichen wurden aufgesischt. Das elf Monate alte Kini der Frau Grinnell von Hart Park, L. I., erkrankte vor einigen Tagen plötzlich. Ein rasch herbeigeholter Arzt stand rathlos vor dem Fall. Plötzlich entdeckte die Mutter, daß ein Endcben Zwirnsfaden aus der rechten Seite des Kindes heraushing. Der Arzt wurde wieder gerufen und zog nun eine zwei Zoll lange Nähnadel aus dem Körper heraus, die dem Kind, beim Kriechen auf lem Fußboden nuhrscheinlich in den Leib ;ed'rungen war. Deutsche Lokal Nachrichten. Provinz Brandenburg. t Der Vorsitzende des Berliner Z)achk.lubs, Johannes Kalte. Der RevolverJournalist Rich. Fr. Karl v. Anlick in Eharlottcnburg ist zu 0 Wochen Gesangniß verurtheilt worden. GymnasialOberlehrer Dr. L. Schneider in NeuRuppin. In Vranitz erschoß sich der Hausbesitzer Braun aus Sandow und in Strausberg der Premierlieutenant Prctzell vom 64. Jnf.-Regt. Es sind ertrunken: der Sohn des Bäckermeisters Richter in Beelitz, der Sohn des Rcstau rateurs Uebelt in Berlin, zwei Kinder der Frau Schmidt in Berneuchen, der Drechslerlehrlina August Fischer aus Bernau, der Knabe Wilhelm Helm, Sohn des Aufsehers Helm, und der Gastwirth Gerbsch, beide aus Landsberg a. W., zwei Gesellen des Bäckermeisters Mielicke in Potsdam, zwei Kinder der Pickart'schen Eheleute in Wendisch-Sa-gar, der Obersekundaner Mayer, Sohn des Bäckermeisters A. Mayer ln Spremberg, der Sohn Carl des SchleusenMeisters Lippert in Templin. Der Bauerngutöbesitzer Krüger aus Brünne bei Fehröellin wurde von einem wüthenden Stier todtgespießt; die Frau des Hutmachers Henkel in Perleberg verwechselte eine Flasche Karbol mit Wein und starb an Vergiftung ; der Besitzer Scheuer in Woldenberg ftarb an den Folgen eines Sturzes. Provinz Ostpreußen. f Generalmajor und Kommandeur der ersten Jnfanterie-Brigade Kausch in Königsberg. Der Besitzer Lange und der Lehrer Gland aus Hasselpusch wurden wegen Meineids zu je 3 Jahren Zucht haus verurtheilt. Ertrunken sind : in Königsberg ' der KommiS Fritz Zachau und der Handlungslehrling Sanio, in Argelothen die elwachsene Tochter deS Lehrers Schneider, in Jnsterburg der Bureaugehilfe Kasimir, in Marggrabowa der Fleischer Müller, ferner die Soldaten Niemann in Memel und Altmann in Osterode. Ebendort trank der Arbeiter Herzenberg Scheidemasser statt Wasser und starb an den Folgen; der Fleischerlehrling Niedanowski in Soldau und der Besitzer Klein in Wagten wur den vom Blitz getödtet. Provinz Westpreußen. Wegen Doppelmordeö und versuchten Mordes, begangen an seinen Verwandten, den Käthner Habau'schen Eheleuten in Lkkarth und deren Dienstknecht Stanvwidki. wVi.de vom Schwurgericht der
ÄrbeNer Josef Goretzki zum Tode ver7 urtheilt. Selbstmord begingen: in Danzig der Schlosser Josef Wichmann und in Strasburg der Soldat Schröder. Ertrunken sind : der Schmiedelehrling Preuß aus Stradem in Dt.-Eylau, der Sohn des Lehrers Marczynski-in Jastrow und beim Fischen im Schöncwerdcr See der Bauer Haase, der Gärtner Gruse und der Jnstmann Radtke. Der Maurer Ernst Schmidt in Danzig starb an den Folgen eines Sturzes vom Gerüst. Provinz Pommern. In Eöölin wurde das neue Schlachthaus eingeweiht. In Woltersdorf versuchte der donige Lehrer, seine 3 Kinder zu ermorden. Der Masern-Epidemie wegen sind in Pasewalk die Schulen geschlössen. Ertrunken sind: der Tischler Tiede aus HeringSdors, der Bootsmann C. Klawitter aus Herrenwiese und der Handlungslehrling Ernst Hippe" aus Raugard. In Mescherin wurde der Bäckermeister Schmidt vom Blitz erschlagen.' Provinz S ch le s w i g - Ho lst e i n. Ertrunken sind: der Nachtwächter Niedling und der Arbeiter Cordt in Altona, ein erwachsener Sohn des Hofbesitzers Buch in Brandernp, sowie der Fi scher. Ravensgard, der Arbeiter Thomsen, eine ältere Frau und ein achtjähriges Mädchen, sämmtlich aus Rödemis. In Folge Sturzes starben: der Schauermann Güstrow aus Altona und der Malergehilfe Fey in Kiel; in Folge von Brandwunden : die Dienstmagd Johanna Ottsen und der Arbeiter Schütte, beide in FlenSburg. Provinz S chlesien. f Der frühere Hauptprediger der freien Religionsgemeinde in Breslau, Professor Binder. Commissionär Tesche in Liegnitz wurde wegen Wuchers zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Selbstmord begingen: in Breslau der wegen Diebstahls verhaftete Arbeiter August Ziller; in Hirschberg der Gastwirth Mende, in Metschlau der Gastwirth Baum, in Neustadt O.-S., der Schuhmacher I. Babilas, in Seitendorf der Todtengräber Seidel, in Sprottau das Fräulein Adolphine Berndt, und in Steinau a. O. der Droschkenkutscher Rieger. Ertrunken sind : in Brieg der Cigarrenmacher Perlitius, in Bunzlan der Sohn der Wittwe Haase, in Neinsbach der Gemeindeschreiber Wagner aus Donnerau, in Glogau der Kutscher Domke, in Glatz der Artillerist Rink aus Kreuzberg, in Löwen der Klempner Otto Peter, in Oberjohnsdorf der Knabe Rother und in Pilchowitz der Schuhmacher Bujok. Vom Blitz getödtet wurden: in Daubitz die Tochter des Besitzers Tusche und in Warmbrunn die Semmelträgerin Ernestine Jentsch. I Buchiv wurde der Gärtnerstellenbesitzer Frenzel beim Brunnengraben verschüttet, in Jewlitz bei Muökau fand der Formmacher Hilski seiuen Tod in der Maschine, der Sohn des Rittergutspächters Falber in Mauschwitz erstickte an einem Stück Eierkuchen, in Neichenau starb der Einwohner Wonnebcrger an Brandwunden 'und in Tschechnitz' stürzte der Fuhrmann Maruschke voin Wagen und brach das Genick. P r ov i n z P o se n. f Gasthofbesitzer Roepke in Argenau. Ertrunken sind: der Sohn des Tischlermeisters I. Jngendors und der Sohn des Kürschnermeisters E. Barde in Obersiyko, der Schneiderlehrling Ignatz Golcz aus Opalenitza und der Schuhmacherlehrling Michael Krzyzaniak in Schroda. In Stöwen wurde der Sohn des Be sitzers Schmidt von einem Pferde er schlagen. Provinz Sachsen. f Landtagsabgeord. Rittergutsbesitzer Frledr. Himburg auf Rosenhof. Selbst mord begingen: der Schl'sergeselle Fr. Trinius in Delitzsch, der Kaufmann Ju dersben in Ersurt, der Tischlermeister Röhrborn und der Zimmermann Heinicke aus Halle, der L3jährige (larl Benke in Hohenziatz, der Schuhmacher Friedrich Guiscus aus Mülhaufen, der russische Student Gregor Nikiforr.ff in Raumbürg, der Sohn des Oekonomen Karl Danz aus Reißdorf und der Handarbeiter Fritsche in Weißenfels. Ertrunken sind : in Magdeburg der Kanonier Pape, in Delitzsch der Schulknabe Romberger, in Halle der Lehrling Geßner und der Schulknabe Geßner, und in Hettstedt der Barbiergehilfe Karl Schach. Ueberfahren und getödtet wurden: in Elmen der Sohn des Rentier Friedrich aus Magdebürg, in Bennungen der Knecht Meister aus Dittichenrode, in Hettstedt der Knecht Schulze aus Meisberg, in Oschersleben die Tochter des Arbeiters Karl Hagen und in Siersleben der Sohn des Bergmanns Friedrich Hoffmann. In Hctt ftedt wurde dem Brauknecht Aeck von einem Faß Bier Kopf und Brust derartig an der Wand zerauetscht, daß der To eintrat und in Silstedt würd die Frau Minna Koch, geb. Bollmann, vom Blitz erschlagen. In dem Drömlings-Doif Kusai hat ein Feuer 25 Wohn- resp. Wirthschaftsgebäude in Asche gelegt urd in Pratzschwitz brannte die Ä!ühle nie der. Provinz Hannover. In Hameln sindet eine Geflügelaus stellnng statt. Die Stadt Münden wird eine neue Turnhalle bauen. In Osnabrück herrscht unter den Schulkind bern die egyptische Augenkrankhklt. Stadtsekretär Kumitz in Wilhelmshavcn hat 2000 M. veruntreut. Ihr S0juhriges Berufsjubiläum feierten in Hanno ver der Schuhmacher Fr. Schawatzki und der Schriftgießer Ernst Albrecht. DaS Fest der goldenen Hochzeit begingen die Ehepaare Besitzer Föge in Ahrensfluchj und Schuhmacher Koers in Oldersum. In Crimmensen hat sich der Leinweber David Fricke erhängt. Folgende Personen sind ertrunken: die Frau des Arbeiters Wjlh. Oppermann ausDorste, der Arbeiter Aug. Klingebiel aus Gronau, der Sohn des Hofbesitzers Heinr. Heitmann aus Hooe, der Sohn des Grundbesitzers R. Brandt in Kleinburg bei Bleckede, der Former Wehaus aus Leer, der Ziegler Heinr. Sickmeyer von Linden, der Handlungslehrling Hesse aus Münster in Osnabrück und der Tischleraekelle Zrid Lödina au !iellerfeld ttauft Nuc)o'S "Lest Bavaana Cißsn.
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