Indiana Tribüne, Volume 11, Number 311, Indianapolis, Marion County, 28 July 1888 — Page 1

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Jahrgang 11. Office : No. 140 Ost Marhland Straße. Nummer 311. Judiapoli0, Jodics, Samstag, den 28. Juli 1008, : - - " " - ' 1,1 ii ' ' i i i i

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Göitorielles.

ES giebt kaum etwas, was die Rathlosigkeit der heutigen gesellschaftlichen Steuerleute mehr zeigt, als die fortwäh rende Agitation der Zollfrage, die Hin weise auf andere Länder und auf vergangene Zeiten, um die Nützlichkeit oder Schädlichkeit des einen Systems oder des andern zu beweisen. Und was die Zollfrage anbelangt, so läßt sich durch solche Hinweise in der That so ziemlich Alles be weisen, was man beweisen will, denn es giebt Lander, welche unter dem Schutzzoll prosperirten und es giebt solche, welche unter dem Freihandel prosperirten, und es giebt solche, welche zu verschiedenen Zeiten unter beiden Systemen prosperirten. Und wie es mit dem Prosperiren ist, so ist es auch mit dem Rückwärtsgehen. Dies beweist, daß der Zollschutz ein ökonomisches Mittel ist, des sen Erfolg ganz und gar von Zeit und Umständen abhängt, daß er aber kein UniVersalmittel ist, das unter allen Umstän den hilft. Was nun speziell Amerika betrifft, so war es eine ganz natürliche Sache, daß es früher unter einem Freihandelssystem gedieh, denn das nur spärlich bevölkerte Land war im Stande, Lebensmittel und Rohprodukte in genügender Menge zu erzeugen, um England damit zu versehen, und dafür von demselben Produkte der Industrie einzutauschen. Aber die Natur der Verhältnisse bringt es mit sich, daß wenn ein Volk sich ausschließlich auf Landwirthschast wirft, die Erzeugung eine o große wird, daß die Produkte werth os werden. Es kam daher in den amerikanischen Kolonien vor, daß man ganze Ernten verbrannte. In 1666 pasirten sogar die Legislaturen von Mary and und Virginia ein Ei setz, durch wel ches der Anbau von Tabak für jenes Jahr verboten wurde. Solche Verhältnisse aber erwecken das Verständniß für die Nothwendigkeit einer Industrie, durch welche ein Theil der Bevölkerunz der Landwirthschaft entzogen wird. Nun läßt sich nicht leugnen daß in einem neuen Lande der Zollschutz ein mächtiges Mittel zur Schaffung und Hebung einer Industrie ist, denn die Herstellung von Jnduftrieerzeugnifsen muß in einem solchen Lande nothwendiger Weise viel kostspieliger sein, als in einem alten Industrielande. Es läßt sich denn auch nicht in Abrede stellen, daß die ungeheure Entwicklung der amerikanischen Industrie unter dem System eines Zollschutzes stattfand. Es mag ja sein, daß früherhin die Bevölke rung ebensogut oder noch besser daran war, als heute, aber gesetzten Falls die amerikanische Industrie hätte sich nicht in der Weise entwickelt und der größte Theil der arbeitenden Bevölkerung würde heute wie vor fünfzig, sechzig und mehr Jahren Landwirthschast treiben, wo sollte man mit all dem Stoff hin, der da erzeugt würde ? Nun war aber die Entwicklung der amerikanischen Industrie in der That eine beispiellos riesige. Der EensuS von 1350 weist eine Produktion von 1000Millio nen, der von 1880 schon von 5300 Mil lionen auf. Die Produktion hat sich also verfünffacht. In demselben Zeitraum stieg die Bevölkerung von 23 Millionen auf 50 Millionen, verdoppelte sich also nur. Es entsteht daher auf dem Gebiete der Industrie dieselbe Frage, welche wir vorhin in Bezug auf die Landwirthschaft angedeutet haben : Wohin mit dem Stoff ?" Wenn die Produktion mehr als noch einmal so stark zunimmt, wie die Bevölkerung, so wächst natürlich das Be i r p cm i . rw . . , oursmv, .einen carir im Auslande zu suchen, den Weltmarkt zu betreten. Ganz in derselben Lage besinden sich aber auch die anderen älterm Kulturlän der. Mit der Erfindung neuer Maschinen und neuer technischer Hilfsmittel ist eö auch ganz natürlich, daß die Produk tio.r rascher wächst, als die Bevölkerung. Da entspringt die Kolonialpolitik der europäischen Staaten, welche, weil sie ihre Waaren nicht mehr bei zivilisirten Menschen los werden können, indem die selben zu arm sind, sie zu kaufen, sich an die Neger am Eongo und Niger wenden. die wenigstens noch Palmöl und Ele phantenzähne dafür geben können. Auf dem Weltmarkte hat man natürlich auch der Weltkonkurrenz zu begegnen. Man muß billig Produziren. Und der Weltmarkt bedingt auch rasche und billige Transportmittel, welche aber nur herge stellt werden, wo em gegenseitiger Ver

kehr stattfindet, der wiederum durch Zoll schütz erschwert, und unter Umständen ganz verhindert wird. Die ungeheure Zunahme der Produk tivität auf dem Gebiete der Industrie, die Unmöglichkeit deSVerbrauchS der Produkte im Inlands erregt selbstverständlich den Wunsch alle Schranken, welche sich dem Handel entgegenstellen, niederzureißen. Bei höheren Arbeitslöhnen kann man auf dem Weltmarkte nicht konkuniren.

Diese unbestreitbare Thatsache würde nun ür unser Land ein Zurückgehen aller Löhne bei Einführung des Freihandels bedingen, wenn nicht ein anderer Um stand vorhanden wäre, nämlich die inensivere Arbeit in Amerika. Der Fabrikbetrieb im großen Styl, die stete Anwen dung der neuesten und besten Maschinerien,'die Konzentrirung der Arbeitskraft ist nirgends in so ausgedehntem Maße zu Hause, wie in Amerika. Der Arbeitölohn ist hier zwar nominell höher, als in Europa, aber wie wir schon früher nachgewiesen, im Verhältniß zur Arbeits leiftung niedriger als dort. In amerikanischen Kattunfabriken stellt ein Arbeiter in einer Stunde zwei Mal so viel Stoff her, als in deutschen, aber er bekommt nicht zwei Mal so viel Lohn. Die intensive Arbeit läßt sich aber nur in der Großproduktion anwenden. Diese aber macht es für die europäischen Jndu striestaaten nothwendig, um der amerikanischen Konkurrenz zu begegnen, mit glei chen Mitteln zu arbeiten. Wenn dann in Europa die Arbeit ebenso intensiv sein wird, wie in Amerika, dann werden noth wendiger Weise auch die Lohnunterschiede verschwinden müssen. Der Freihandel sührr also einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Nationen herbei, so daß die Lage der Arbeiter überall ein gleiche wird, und als Maßstab dafür gilt die Lage der Arbeiter des Landes, wo sie am schlechtesten ist. Und der Schutzzoll ? Dieser ist nir gends auf die Dauer haltbar. So -lange für die Industrie der einheimische Markt, öder der der nächsten Umgebung genügt. so lange kann und wird der Schutzzoll Gutes wirken. Wenn die Produktion aber sich in einem Maße entwickelt, daß der einheimische Markt absolut ungenü gend wird, und daö Bedürfniß nach Be treten des Weltmarktes sich gewaltsam geltend macht, dann ist ein Schutzzoll nicht länger zu halten, und die Verhält niste drängen mit Macht nach Abschütte lung desselben. Während also bei dem heutigen Stande unserer Produktion und ihrem Verhältniß zur Verbrauchsfähigkeit unserer Bevölke rung eine Erniedrigung der Zölle in der Richtung des Freihandels unabwendbar eintreten muß, so ist es doch klar, 'daß der Arbeiter nichts dabei gewinnen kann. weil die Verhaltnisse nach einem Ausgleich der Löhne auf niedrigster Basis drängen. Weil nun aber die heutigen National ökonomen und die .oberen Zehntausend", die wahren ökonomischen Triebfedern ab sichtlich oder unabsichtlich verkennen und die Wirkungen auch in Ländern mit Frei Handel sich zeigen, so glaubt man da wieder durch Einführung des Zollschutzes helfen zu können, wie z. B. in England, wo neuerdings eine starke Strömung in dieser Richtung sich geltend macht. Die p r r rm p. msuyrung emes azuHzousvftems m England würde aber an dem natürlichen nothwendigen Verlauf der Dinge ebenso wenig etwaS ändern, wie bei uns die Einführung des Freihandels. Durch Kurpfuscher heut man nicht die Krankheit unseres Jahrhunderts. . Drchtuagrigten. Wettterau Ssichten. Washington. 28. Juli. Hübsche?, etwa? wärmeres Wetter. Der Dynamit-Schrecken. Chicago. 27 Jnli. Vir wohl habende Böhmen offerirten fich beute als Bürgen für Sevic. Bei dieser Gelegen heit stellte sich heraus, daß die Grand Jury fünf Anklagen gegen ihn erhoben hatte, nämlich: eine Anklage wegen Ber schwörung Ga,y zu ermorden, eine An klage wegen Btrschwörung Grinnell zu ermorden, die gleiche Anklage in Bezug aus Bonfield. dann die gleiche Anklage in Bezug aus alle djci und schließlich eine Anklagt wegen DynamilverkausS. Da sür jede der Anklagen besonder Äürg schaft verlangt wurde, waren dem Eounty Elerk die Bürgen nicht genügend und somit btfindit sich Stvlc noch im Gt sängniß. Heute Morgen kurz nach 3 Uhr wurde ein Versuch gemacht, da Hau Christian

Klüger?, No. 676 Lincoln Avenue in die Lust zu blasen. Klüger hörte gegen 2 Uhr Morgen? ein Geräusch.' Er öffnete da? Fenster, sah aber nicht. Gleich nachher gab e einen furchtbaren Schlag. Ein Stück GaSröhre und ein große Loch im Boden an der Ecke des Hauses zeigten uaS vorgefallen. ' Sonst richtete das Ding keinen großen Schaden an. E wird gesagt Krüger, habe sich während de lebten Streik mit den Backfteinmau

ern verfeindet, und daß diese sich rächen wollten. Da man vorlSusiz keine Ah nung hat, wer der Thäter ist, so ist dies natürlich Alle bloß Vermuthung. Italienische Einwanderer. New York, 27. Juli. Da Comite de Congresse setzte heute seine Unter uchung bktrtssZ der Einwanderung fort. Roberto Marzo, der Direktor der italie nischen EinVanderungSgesellschast. machte Aussagen. Er legte eine Liste der Kor raktoren vor, welche die armen italieni schen Einwanderer ausbeuten. Duskl den lasten fich sowohl , von den Arbeitge bern, wie von den Arbeitern bezahlen. Er erzählte von sünf Italienern, welche m Juni ankamen und von Paolo Far zone nacy varatoga vermttlyet waren. Die EinwanderungSc: mmiffäre ließen die Leute pasflren. - Ang !o Leo importirte im Mai zwölf Mann.! Dieselben waren nach St. Paul dirigiei. Sie hatten sich verpflichtet $65 sür cZeelegte $21 per Mann zu bezahlen. .33 seien alle Fälle von Elnsührung vo Arvetlern unter Kontrakt, welche zu seiner Kenntniß ge kommen seien. 1 Ein italienischer Arbeiter sagte aus. daß e ihm sehr schlecht gehe, und daß er keine Albeit finden könne. In Italien habe er durchschnittlich 1 Franc per Tag verdient. Er habe Feau und Kinder in Italien, welche Noth leiden. Für öOCt. per Tag könne er nicht arbeiten, weil er dann seiner Familie nicht helfen könne. Er sei Willens sür 75 Et, zu arbeiten. Er könne mit 25 Ct. für Kost und Wob nung auskommen. Ein anderer Italiener sagte, er habe in Italien 10 Cent per Tag und seine Kost verdient, ober er habt'immer genug zu essen gehabt. Er sei durch einen Ein wanderungS'Agerttn veranlaßt worden, herüberzukommen, und es sei ihm Arbeit zu $1.50 per Tag versprochen worden Die Kosten für die Reise seien ihm von Jemand anders bezahlt worden. Er habe in New Albany 22 Tage sür $27.50 gearbeitet, wovon er AlleS bis auf $3 habe hergeben müfien. und er schulde dem Agenten jetzt noch $35.50, wofür er seine Kleider verpfändet habe. Er könne mit 40 CentS per Tag leben. Otr üabti Die Kaiserreise. Stockholm. 27. Juli. Kaiser Wil Helm besichtigte heute mehrere öffentliche Gebäude und Institute der Stadt. Das deutsche Geschwader wird morgen ab fahren.. Kaiser Wilhelm hat den König von Schweden gtdtlen, del iktnem Jüngsten Pzthe zu stehen. D-rPapst. Rom, 27.. Juli. Der Papst leidet an einer Leberkrankheit. Seine Kräfte neh men bedeutend ab. furchtbarer Ausdruck eine Vulkan. Shanghai, 27. Juli. Bei dem Ausbruch emes Vulkan bei Bandailan wurden mehrere Törser zerstört und etwa tausend Menschen kamen um's Leber. Ein, einheilen fehlen noch. Die Unruhen in Korea.' San Francisco. 27. Juli. Der Dampfer Pkkin kam von Hongkong und Pokohama an und brachte Nachrichten über die Unruhen in Korea. Dieselben entstanden, dadurch, daß Chinesen da? Gerücht verbreiteten, amerikanische Mis fionöre hätten mehrere kle'ne Kinder um gebracht und daS JleNü ,m medizinischen Zwecken zusammengekocht. Am nächsten Tage wurden vom Pöbel neun Beamte in der Straße geköpft, welche beschuldigt wurden, die Kinder an die Misstonäre verkauft zu haben. Sümmt liche Europäer befanden fich in Gefahr. Im Hasen lag jedoch ein franzSfi'chkS. ein amerikanisches, ein russisches, ein chi nestsche und ein japanisches Kriegsschiff. Dieselben schickten Mannschasten an'S Land, um ihre betreffenden Landeleute zu schützen. DaS amerikanische Kriegsschiff .Iu niata fuhr von hemulpo nach Korea ab, fuhr aber unteregS auf. Die .North Chinese Daily Nes- sagt. daS Schiff sei wieder flott geworden. OchissSnchrtSten. Angekommen in : London: British Omen" Boston. von

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