Indiana Tribüne, Volume 11, Number 310, Indianapolis, Marion County, 27 July 1888 — Page 2
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v"s Jv -'-iü' " yJirrtrf,w;gii6g. Zndiana Tribüne. BMkBIMHMHHnHiMMMlMBiBBMHMBImmmmmmmmHB Erscheint FigliH und Ssustas. stVe tägliche ,XW3m' k?t durch de Träaer 12 Cent p Woche, di Sontag.,Tttda- & Cents ,r Woche, ide usammin 1b EentI der Tö t xe, nat. Per Psft zugeschickt in vorauttkiaZIung fö per 3air. Qsstce: 1Ä0O.Qarvland0r. J-dimapollS, Ind., 27 Juli 1863. Ein Block.Ochiff. ' Vor nicht ganz einem Jahre ging auf offener See ein riesiges Floß verloren und die loZgeriffenen einzelnen Balken trieben lauge, ein Spiel der Wellen, umher. Ter Eigenthümer des Floffes, Herr Leary von Nova Scotia, erlitt einen namhaften Verlust und lanae fürchtete man, daß die Zertrümmerung veS Floßes mit seiner riesigen Anzahl von Baumstammen noch weiteres Unheil im Gefolge haben werde, indem leicht ein Fahrzeug in verderbenbringende Nähe mit den umhergervorfenen Holzmassen kommen könne. Herr Lear at nun, um sich in der Folge vor ähnlichen Verlusten beim Verschissen von Holz zu sichern, ein höchst eigenartiges Schiss construirt, ein Schiff aus lauter Baumstämmen logs gebaut, das demnächst in Fingers Board, N. S., vom Stapel laufen wird, um nach New 5)ork abzugehen. Nach Analogie von Blockhaus" könnte man ein derartiges. Fahrzeug wohl Blocfschiff" nennen. LearnS V lockschiff wird 80,000 ungehobelte Balken enthalten, deren Länge von 25 200 Fuß differirt. Diese Balken, oder richtiger Baumstämme, sind miteinander so verbunden, daß sie eine Art von Schifssrumpf bilden; sie sind durch Bolzen aneinander befestigt und erhalten außerdem gegenseiligen Halt durch ein aus 35 Tonnen Eisendrabt bestehendes Bindeseil. Das Schiss ist 700 Fuß lang beinahe so lang als der Great Eastern , 65 Fuß breit und 35 Fuß tief, mit einem Tiefgang im Wasser von 22 Fuß. Im inneren Schiffsraum sind aUe Stämme völlig unbehauen, jedoch sind sie mit einer Lage dicker Balken Überkleider, die abgehobelt sind und nach dem Bugspriet hin in eine scharfe Ecke auskaufen. Sechs Niesenmasten, 7l) Fuß hoch, werden mit zahlreichen, mächtig großen Segeln versehen werden. Und dieser große Schiffsraum wird nun mit lauer Stämmen aufgefüllt, die in Reihen, eine über der anderen, wie in einer ungeheuerenWiege, ausRiesenpflökken gemacht, ruhen. Eine schwere Kette verbindet die beiden Schifssenden, auer ourch das Holz laufend, miteinanoer. Die Kette ist von Schmiedeeisen verfertigt und ihre Gelenke sind 1$ Zoll dick. In Distanzen von zehn Fuß sind Querketten angebracht, mit Gelenken, welche vier Zoll lang und drei Zoll weit sind. itc Ketten laufen nach allen Theilen bei SchisfsrumpfeS und sind außen verankert. Das Schleppseil wird an der Mittelkette besestigt und die Querketten sind ss angebracht, daß beim Ziehen an ver Hauptkette die ganze Masse enger zusammengezogen wird, wie von einer Klammer umschlossen, welche ein Auseinanderfallen in einzelne Stücke nahezu unmöglich erscheinen laßt. Je stärker der Zug an der Hauptkette ist, desto enger schließt sich das Blockschiff zusammcn. Noch weitere Vorsichtsmaßregeln sind durch die Anordnung von dicken Seilen aus Eisendraht getroffen worden, welche um die Stämme, etwa in der Mitte zwischen je zwei Querketten, gebunden werden. Wenn der Schleppdampfer, auf irgend eine Weise, nicht im Stande sein sollte, seine Funktionen weiter auszuführen, so wird oas Blockschifs immer noch im Stande sein, mittelst der Segel sich allerdings nur langsam fortzubewegen. Als einziges Fortbewegungsmittel würden freilich die Segel wobl kaum genügen, indeß wird man dieselben, neben der Dampskrast des Schleppdampfers, bei leidlich günstigem Winde stetszu verwenden wissen. Ein hübsches VerdeckhauS ist am Hintertheil des Schisfes errichtet worden, welches der aus IS Leuten bestehenden Mannschaft als Aufenthaltsort dienen wird. Vor der Hand ist der Dampfer M. V. Merse" dazu ausersehen worden, das Schiff zu schleppen, und der .Morse" ist für diesen Zweck eigens hergerichtet worden. Ist der Wind nicht allzu ungünstig, so soll, wie man berechnet, die ftahrt nach New Aork -m sieben Tagen zurückgelegt erden. Würde man das Holz im Blockschiff zu Brettern zersägen, so bedürfte es zur Fortschafsung derselben nach New Jork 100 Schöoner. Es liegt auf der Hand, daß sich die Schisfseigenthümer dem Unternehmen feindlich gegenüberstellen. Es verlautet, daß die Legislatur von New Z)ork angegangen werden soll, ein Gesetz gegen das Einlaufen von Blockschisfen zu erlassen, sowie den Bau und das Absenden derselben zu verhindern. Hunderte Besitzer von kleinen Schissen, welche als Rückfracht Hol) aus Canada bringen, würden durch die Concurrenz von Block schiffen an die Wand gedrückt werden, und auch die Eisenbahngesellschaften werden ihr Bestes thun, den kleinen Rhedern zu Hilfe zu kommen. Es würde 50 Etfenbahnzüge mit je 50 Waggons erfordern, um das Holz in Lears .Log-Schiss" zu befördern. Das Schiff soll in diesem Monat noch vom Stapel laufen. Die Kosten der Herstellung desselben sammt Ladung belaufen sich auf $13,000; die Fahrt nach -New Pork wird $100 per Tag kosten. Die Balken oder Stämme sind in S!em York etwa $50,000 werth. Ein Herenproeeb. DaS Dörfchen Dartford in Wisconsin, welches seiner ganzen Bauart nach den Eindruck eines altmodischen Puritanerfleckens in Neu-England macht, ist allen Ernstes zum Schauplatz eines Herenpro :esses geworden. Dieser stille, eltentleaene Ort ist so beschaffen, daß wenn
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SsiiTuaii winkle hier elliäe'scklafett Ware. er nach 20 Jahren bei seinem Erwachen kaum einen Unterschied in seiner Umgebung wahrgenommen hätte. Man sollte es nun für unmöglich halten, aber es ist unbestreitbare Thatsache, daß hier in den letzten Tagen vor dem excentrischen alten Friedensrichter McConnell ein wirklicker, unverfälschter Herenproceß verhandelt ward. Der Kläger ist der Farmer William Roberts aus der Landgemeinde Princeton, die angeklagte H$$txt" ist eine des Englischen unkundige deutsche Frau, Namens Albrecht. Roberts behauptet steif und fest mit tausend Eiden, daß die Albrecht ihn und seine Familie und sein Haus und sein Vieh .behext" habe. Er sagte aus dem Zeugenstand, daß er der .Here" schon mehrfach gesagt habe, sie solle ihre .bösen Augen" nicht ruehr auf ihm ruhen lassen, und daß er schon mehrfach die ehrliche Absicht gehabt habe, die alte Frau zu erschießen. Es ist nöthig geworden, Roberts einusoerren. damit er seine Absicbt nickt ausführt. Roberts erzählt serner, daß ins einem Bettzeug aus unerklärliche Weise Blutflecken entständen, daß er zuweilen in Blutlachen aufwache und sich nicht erklären könne, wo der .besondere Saft" herkäme. An den Wänden seines Zim mers erschienen, von Geistern in blauen Cchriftzügen gemalt, die Buchstaben A. und R. Der Frau Roberts verswindet in räthselhaster Weise das Geschirr vom Mittagstisch, und man sindet nachher, daß dasselbe über die ganze Farm verstreut ist. Der Friedensrichter weiß nicht, waZ er unter diesen Umständen thun soll und bat die Fortsctzuna der Verhandlung bis über drei Wochen vertagt. rv ..(.. n.... v c nf.RXi nernunsilge cuie sinu ozi viujiiyi, daß Roberts nebst seiner Frau am Verfolgungswahn leidet. 01 neuer Skeg des Vell-Te. lephonS". Die Bell Telephon Co. hat abermals einen großen Sieg davongetragen, diesmal in Chicago, und zwar über die Cushmon Telephon Co., welche sie auf Verletzung des erworbenen Patentrechtes verklagt hatte. Dr. Cushman, ein alter Mann von 70 Jahren, behauptet, der eigentliche Erfinder des Telephons zu fein. Er will schon im Jahre 1851 in Racine, Jll., einen Fernsprech-Apparet hergestellt ha den, und machte bei dem Prozesse geltend. daß die Bell'sche Erfindung nur eine Scachbildung, resp, eine Bervollkommnung der seinigen sei. Bundesrichter Blodaett erklärte aber, daß Dr. Cushman für diese Behauptung den Beweis nicht erbracht habe. Es lasse sich nicht daran zweifeln, daß er Versuche zur Herstellung eines Fernsprach-Apparates qemacht habe, aber es sei stark zu bezmeifein, ob diese Experimente irgendwie erfolgreich gewesen seien. Das Princip, welches Cushman seinen Versuchen zu Grunde legte, sei ein ganz anderes, alZ das, welches Bell benutzte. VielÄcht hätte man mit Hilfe einer Reihe von günstigen Umstanden mit dem Cushman'schen Apparate den Schall auf eine größere Strecke fortpflanzen können, aber eine ordentliche Unterhaltung mittels derselben zu führen, das sei, wie Versuche in Antonio, Malvern, Lisbon, Clevcland und anderen Orten in Ohio ergeben hätten, nicht möglich gewesen. Cushmans Erfindung sei eine Spielerei gewesen, die man, trotz der großen g'eopferten Geldsummen, nie praktisch habe zu verwerthen vermocht. Der Erfolg, welchen Bell mit seiner Ersindung hattet hätte auf Cushmans Einbildungskraft gewirkt und er wäre zu dem Glauben gelangt, daß der von ihm verfertigte Apparat Vortbeile böte, die in Wirklichkeit nicht vorhanden seien. Wenn er wirklich eine Maschine gebaut hätte, mit welcher er, wie er angiebt, auf eine Entfernung von sechs Meilen sprechen konnte, so würde er sie jedenfalls haben patentiren lassen und es hätten auch die Local-Zeitungen von Racine, das im Jahre'l85l etwa 5000 Einwohner zählte, davon berichtet. Die Bell-Telepone-Gesellschaft habe daher den Proceß gewonnen. Aus Antrag des Anmaltes der letztgenannten Compagnie wurde dann die Verfügung getroffen, daß alle Apparate der CushmanGesellschast dem Gerichte auszuliefern seien, welches später darüber Dcrfügm wird. Außerdem soll die Cushman-Gesellschaft für alle Verluste, welche sie der Bell-Compagnie zugefügt hat, verantwortlich gehalten werden. Natürlich erhält die Gesellschaft auch einen Einhaltsbefehl gegen die Cushman Gesellschaft, worin derselben verboten wird, die Patentrechte der Bell?Compagnie zu überschreiten und ebenfalls einen Einhaltsbefehl gegen die Cushman Telephone and Service Company", welche hauptsächlich in Jndiana große Anlagen hat und sich dabei des CushmanApparates bedient. Auch die seh; beträchtlichen Kosten des Processes hat die Cushman - Gesellschaft zu tragen. Cushman hat bereits Berufung an das Oberbundesgericht angemeldet. Oom österreichischen Standpunkts In Wien folgt man bekanntlich der Reise des deutschen Kaisers nach Peters bürg mit Mißtrauen. Selbst in der ganz deutschfreundlichen Presse widerspiegelt sich diese Stimmung. Die .Allg. Zeitung" spricht sich am Jahres, tage der Thronbesteigung Ferdinands von Bulgarien besonders deutlich aus. Sie sagt, Ferdinand habe sich während des ersten Jahres seiner Regierung durchaus correct benommen und sogar den ostrumelischen Tribut nach Constantinopel geschickt. .Bulgarien", fährt sie fort, .wurde überhaupt allen seinen internationalen Verpflichtungen gerecht, es baute die Eisenbahnen aus, wozu es verpflichtet war, und blieb keinem Menschen etwas schuldig. Es bestritt seinen Haushalt aus eigenen Mitteln, erhielt seine Armee, zahlte seinen Beamten die Gehälter, und doch borgte ihm kein Mensch einen Kreuzer. Es hielt Frieden und Ordnung im Lande ausrecht, und wenn man von Außen versuchte, einen Feuerbrand über die Grenze zu werfen, so löschte eS denselben mit rascher, energischer Hand. Alles, waS Europa, was die Pforte von diesem Lande verlangen konnte., ist .er-
J-c ' , . - ' j.V .V r - . ' ' s.- v sülli. Und wenn sieHtt Jnkeresseii rfchi verständen, müßten sie sich beeilen, einen Zustand zu legalisiren, welcher eine Gewähr für die Erhaltung des Friedens im Oriente bietet." . .In der That ist es eine schreiende Un gerechtigkeit, daß dem Fürsten, . welcher die Vertrage so streng beobachtet und die Pflichten so genau ersüllt, die ihm obliegen, die Anerkennung versagt bleibt. Wir sagen dies heute, (7. Juli) vor der Entrevue des deutschen Kaisers mit dem Zaren, bei elcher vermuthlich wichtige Beschlüsse' über daS Schicksal Bulganens gefaßt werden dürften. Allem Anscheine nach soll Bulgarien als .CompensationsObiect" behandelt werden, um die .vcrnewerte" . deutsch-russische Freundschaft fester zu kitten. ES soll die Haut des Bären vertheilt werden, bevor der Bär erlegt wird. Denn daß sich Bulgarien nicht gutwillig dem Mes ser seiner Feinde überliefern wird, das steht außer Zweifel. Noch fehlen genauere Nachrichten über die .Lösung der bulgarischen Frage, wie man sich dieselbe an der Newa denkt. ES liegen nur An deutungen darüber vor. So erklärt es die .Kreuzzeitung" als .möglich", daß in der Einsetzung eines russischen Generals als bulgarischer Kriegsminister .keine Gefahren für die Selbständigkeit dieses Landes" mehr erblickt werden, .wenn Cautelen gesunden werden, welche allen Besorgnissen vorbeugen, so daß es sich nur um eine formale Befriedigung Rußlands handeln würde." Man täuscht sich, wenn man glaubt, daß der gleichen wirklich .möglich" ist. Die Bulgaren werden niemals mehr ihre hinge, tapfere, ruhmbedeckte' Armee an die Russen ausliefern, und wer dergleichen in sein Calcul zieht, gibt sich einer gefährlichen Täuschung hin. Die Zeit ist vorüber, da die russischen Generale in Bulgarien schalten und walten könnten, wie sie wollten, da sie mit der Cigarre im Munde in das Arbeitscabinet des Fürsten traten, um ihm ihre Gesetze u dictiren. Was Rußland bei den Bulgaren verloren hat, wird eS nie wie der zurückerlangen. Das Unabhängigkeitsgefühl dieses Volkes ist so groß, daß es seinen Nacken unter kein fremdes Joch mehr beugen wird. .Auch uns kann man diesen Auöweg nicht plausibel erscheinen lassen, indem man uns vormachen will, es handle sich bei der Einsetzung eines russischen KriegsMinisters in Sophia nur um eine .formale Befriedigung Nußlands". Wen will man damit täuschen? Rußland? Die Bulgaren? Oesterreich? Ode? alle diese zusammen? Wenn ein russischer General wieder in das Kriegöamt in Sophia einzieht, so bedeutet dies nicht mehr und nicht weniger, als die vollständige Auslieferung der bulgarischen Armee an den Moskowiter, der sie heute gegen die Pforte, morgen gegen unsere Monarchie oder die treu zu ihr stehenden Kleinstaaten marschiren lassen könnte. Haben wir aber darum ein Militärbudget von nahezu zweihundert Millionen Gulden, um uns die günstige Situation durch freien Willen und .kluge Nachgiebigkeit" in eine ungünstige verwandeln zu lassen? Stehen wir darum mit der mächtigsten Militärmacht Europas im Bündnisse, damit unsere Politik Schritt für Schritt or dem Gegner zurückweiche? Sollen wir den russischen Einfluß wieder dort einsetzen helfen, wo er das Terrain selbst verloren hat, blos wett er von den Gefühlen des Hasses gegen uns beseelt ist? Nicht überall wird'die .russische Freundschaft" als jenes köstliche, unschätzbare Gut angesehen, als welches sie in Berlin gilt. Wir brauchen diese Freundschaft nicht, wir danken dafür. Sie kann uns kein Entgelt dafür bieten, daß der Orient an Rußland ausgeliefert werde. Wir haben auf der Balkan-Halbinsel keine weiteren Eroberungen zu machen, aber auch der Russe hebe die Hände weg. Die Balkan länder für die Balkan völker! Weder Bulgarien noch aber Oesterreich und seine Interessen können für die Besiegelung des neuen deutsch - russischen FreundschaftsbundeS ein Compenfations-Object abgeben; die Völker Oesterreich-Ungarns haben nicht Lasten auf ihre Schultern gewälzt, unter welchen sie beinahe zusammenbrechen, m schließlich duplrt zu werden. Wenn wir unsere vitalsten Interessen wortlos preisgeben wollen, so brauchen wir dazu nicht Millionen Streiter in Waffen, auch keine Allianzen, die uns schwere Verpflichtungen auferlegen." Vom Jnlande. Ein Landmann bei Boston hat einen Hühnerhund, welcher mit bewundernswürdiger Gefchicklichkeit Erbsen auszuschälen versteht. Der Hund pflückt die Schoten selbst ab und öffnet sie mit den Zähnen, so daß die Erbsen herausfallen und die Schote unversehrt bleibt. Die Erbsen frißt das Thier danv einzeln mit sichtlichem Behagen. In New York hätte ein Fall von acuter Boulangitis fast zu einem blutigen Duell geführt. Der bekannte Socialist Justus Schwab gerieth mit einem seine? bisherigen Freunde, einem französischen Bildhauer, in einen hefti gen Streit über Boulanger und erging sich da in sehr heftigen Ausfällen gegen den abgedeckelten französischen Säbelraßler. Der Franzose wurde darob so beleidigt, daß er Herrn Schwab seinen Cartellträger zuscbickte, welcher diesem eine Pistolenforoerung überbrachte. Schwab lehnte es indeß nach reiflicher Erwägung ab, aus die Mensur zu gehen, und zwar wegen der auf das Duell ge; setzten Strafe. In dem Besitze eines alten in Nashville, Tenn., wohnhafter NegerS, eines früheren Sklaven Andrem Jacksons fand man diesen Tage ein Bild, welches von George W. Chambers, dem Direktor der Nashviller Kunstschule, als ein echter Correggio oder als ein Bild eines feinet talentvollsten Schüler bezeichnet wird. Das Bild stellt ekne .Magdalena" dar und man hat bereits festgestellt, daß dasselbe früher einer Sammlung angehörte, welche Eigenthum deS MalerS Carl, ei nes vertrauten Freundes des Präsidenten Jackson, gewesen war. Earl starb im Hause deS Generals und man nimmt an, daß das Bild, dessen Werth unerkannt blieb, nach dem Tode des MalerS in Jacksons Besitz überging. Voreinigen Jahrenwurde einem Larbiaen von einem Zuge der
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r-,.frM.ir .r,- 5,7? Stt , Veorgm-Bahn em Hug abgefahren. Ist engagirte Advokaten, denen er die Hälfte der ihm etwa zugesprochenen Entschädigungssumme'als Honorar vclsprach. Der Proceß zog sich indeß sehr in die Länge und ehe eine Entscheidung erfolgte, war der Neger fortgewandert, ohne seine Adresse zu hinterlassen. Jetzt ist soeben der Proceß durch das Obergericht endgiltig entschieden worden, und zwar zu Gunsten des Farbigen, welchem eine Summe von b!),000 zugesprochen wurde.' Die Advokaten machen jetzt heftige Anstrengungen, den Aufenthaltsort ihres Clienten ausfindig zu machen, da ihnen sonst ihr Honorar verloren gehen würde. Eine medicinische Fachschrift macht darauf aufmerksam, daß neuerdings die alte Theorie, Leute, die in Gehr sind, zu erfrieren, .durch AbreibunSen mit Eis, Schnee oder kaltem Wasser nS Leben zurückzurufen und sie nur langsam wieder zu erwärmen, umgestoßen worden sei. Ein Arzt machte folgendes Experiment: Sechzig Hund: wurden so lange der bittersten Kälte ausgesetzt, daß das Leben gänzlich entflohen zu sein schien. Zwanzig derselben wurden nach der alten Methode behandelt, indem man sie in ein kaltes Zimmer brachte und sie sich erst allmälig wieder erwärmen ließ ; von diesen starben vierzehn. Zwanzig wurden in ein warmes Zimmer gebracht und rascher erwärmt; von diesen starben acht. Die übrigen zwanzig Hunde warf man in Wasser, welches so heiß war, als die Thiere es nur ertragen konnten. Diese zwanzig kamen alle mit dem Leben davon und er: holten sich in der Folge so, daß sie alle ausgestandenen Leiden vollständig über: wanden. Gro ße Aufregung herrscht in Cairc in Illinois über die haarsträu: benden Vorfälle in der Familie eines Deutschen, Namens Heinrich Käfebarth. Dieser, ein fleißiger Mann, der sich durch eine Wirthschaft nebst Kosthaus ein fehl hübsches Vermögen erworben hatte, starb vor zwei Jahren unter sehr verdächtigen Umständen. Er war krank gewesen, aber fast völlig genesen, als sich plötzlich heftige Magenkrämpfe einstellten, die in zwei Stunden seinen Tod herbeiführten. Schon damals erhob sich Verdacht, aber eö geschah seitens der Behörden nichts, da sich keine bestimmten Vlnhaltspunkte für eine Vergiftung finden ließen. Nach Käsebarth's Tode hat die Wittwe mit einem angeblich in Streator in Illinois anderwärts verheiratheten Manne, Namens Philipp Conner, znsammengelebt, der schon vor Käsebarth's Tode Anlaß zu heftigen Scenen gegeben haben soll, und den klagt jetzt die erst zwölfjährige Tochter Käsebarth's an, nicht nur sie verführt und zur Mutter gemacht, son: dern auch ihren Vater vergiftet zu ha ben. Das Mädchen ist einstweilen den? St. Marn's Jnsirmary überwiesen wor'den. Unter d en P a ssa gi er e n des .Adriatic", welcher am 21. Juli in New Vork eintraf, befanden sich zwei Schwestern, die 9jährige Mary und die 11 jäh; rige Anna Sullivan, welche von iher in B'antrn, Grafschaft Cork, Irland, wohnhaften Großmutter ihrem bereits vor 3 Jahren 'nach Amerika ausgewan derten Vater Patrick Sullivan ohne jede Begleitung nachgeschickt worden sind. Nach der Mittheilung der Kinder hat bet Vater, welcher angeblich in New 5)ork arbeitet, daS Geld für die Ucberfahrt und einen Brief an feine Mutter geschickt. Weitere Information können die Kleinen nicht geben, da sie weder im Besitze des Briefes, noch sonstiger Legitimationspapiere sind. Nur ein Gebetbuch mit dem Namen .Maggy Farrington" befand sich unter ihren ärmlichen Effekten. Geld: mittel besitzen sie gar nicht. Die Kinder werden vorläufig in Castle Garden zurückbehalten, da doch die Möglichkeit obwaltet, daß einer unter den zahllosen Patrick SullivanS in der Stadt New Vork der gesuchte Vater ist und sich bei der Einmanderungsbehörde meldet. Die Mutter der beiden Mädchen ist vor fünf Jahren ihrem Manne angeblich nach New Jork gefolgt, aber bereits verstarben. Von der Treue einer F?au auch dem zum Vet breche? gewordenen Manne gegenüber, kommt aus Pennsvloanien eine Mittheilung zu uns. Im Eastern Zuchthaus des genannten Staates büßt Abc Buzzard, ein berüchtigter Bergräuber, seine begangenen Unthaten mit 12jähriger Zuchthausstrafe. Seine Frau hielt stets treu zu ihm, auch als sie nach seiner Verhaftung erst erfuhr, daß er Jahre lang das Leben eines Verbrechers geführt hatte. Sie sprach ihm Muth zu während seines Prozesses und seiner Verurtheilung und sie ließ ihm freundliche Grüße zukommen, als er seinen Termin im Zuchthaus abzubüßen ansing. In voriger Woche wurde Buzzard krank und äußerte den Wunsch, seine Frau zu sehen. Die Zuchtshausbeamten theilten ihr diesen Wunsch mit, worauf sich die in größter Dürftigkeit lebende Frau ohne Verzug ausmachte, um zu dem kranken Manne zu eilen. Sie hatte kein Geld zur Verfügung und wohnt 60 Meilen vom Zuchthause entfernt, allein dies hielt sie keinen Äugenblick davon ab, sofort die Reise anzutreten. Vierzig Meilen wanderte sie am ersten Tage, bis ihr die Füße bluteten, am zweiten Tage legte sie den Rest des Weges zurück. Und dabei brachte sie ein Kind mit, welches sie nicht ohne Aufsicht allein zu Hause lassen konnte und welches sie weite Strecken getragen hatte. Wahrlich, die 5nrn verdiente ein besseres Geschick ! Vom Auslande. Ein eigenartiges Den?, mal ziert, der .St.Peteröb.Ztg." zufol ge.das Gebäude deS Telegraphenamtes in Astrachan. Es ist daS ein auf der ho hen steinernen Hofpforte des Gebäudes angebrachter, aus Stein gehauener Chi nese, der fast in Lebensgröße mit unter- ? geschlagenen Beinen auf vollen Geldäcken sitzend, sein langes Pfeifchen schmaucht und zufrieden über die Stadt hinwegblickt. Die Entstehungsgeschichte deS Denkmals aber ist folgende: Es war noch die Zeit der Leibeigenschaft, da schuldete ein Kalmücke dem damaligen Besitzer dieses Hauses, welcher ein Russt war, eine ansehnliche Summe Geldes. Dieweil Jener aber nicht zahlen konnte, drohte Dieser, ihn an der Pforte seines Hauses bänden i lassen. .Das aebt
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w.'.- s'V- ' ÜL: .l...- A-b r Tll" nicht meyr l 'iese Zeiten flnv öoruoert" sprach festen Muthes der Schuldner. .Das ist freilich wahr", entgegnete der t)arte Gläubiger, .aber in Stein werde ich Deine schuftige Figur hauen lassen und zu Deines ganzen Volkes ewiger Schmach auf meine Pforte setzen lassen.". Gesagt, gethan! Der Schuldner starb schließlich dahin,ohne seinenVcrbindlichkeiten nachgekommen zu sein; das Volk der Kalmücken aber mochte die ihm angethane Schmach nicht länger ertragen, und da ihnen sonst kein Bitten und Flehen balf, schössen sie die Summe zusammen, tilgten die Schuld und veranlaßten somit den gestrengen Hausbesitzer, ihren Stammesbruder doch wenigstens in einen .Chinesen" umzugestalten. Das geschah denn auch. Die hohe Kaimückenfellmütze wurde in eine chinesische Troddel-Kappe umgestaltet und der Chinesenzopf mitsammt dem spitzen Kinnbart dem Denkmal beigefügt. Der Scatcongreß inDresden war nur von 320 Spielern gegen 800 in Altenburg beim ersten Congreß besucht. Beim Festdiner herrschte infolge dessen zu Anfang auch keine sehr änimirte Stimmung. Bei diesem Diner theilte der Vorsitzende. Herr Engelhaupt, das Ergebniß der Preisvcrtheilung mit; derselbe eröffnete unter dem Vorbehalt endgiltiger Feststellung, daß den ersten Preis Herr Rönifch in Sebnitz errungen habe. Derselbe hatte von 31 Spielen 24 die höchste Zahl gewonnen. Den zweiten Preis hat ein Dresdener Herr, der nicht genannt sein will, auf die höchste Zahl der Points 801 gewonnen. Der dritte fällt Herrn Wolf-Altbach zu, welcher 11 Spiele gewonnen, ohne eins zu verlieren. Um den vierten Preis für das theuerste Spiel concurrire drei Spieler, welche je ein Spiel mit 112 Points gewannen. Der Schah von Persienhat an seine Unterthanen folgende Proklamation erlassen: .Da nach dem Willen des AllmächtigenGottes Unser geheiligter Leib die Verkörperung der Gerechtigkeit und der Güte, sowie der Träger Seiner Gewalt und der Vollstrecker Seiner Gesetze ist, und da Er im Besonderen Unserer Fürsorge die Uebermachung der Sicherheit der Personen und der Besitzthümer der Bewohner der gegen die Angrisse der Feinde zu schützenden Provinzen Persiens anvertraut hat, so erachten Wir es im Gefühle der Dankbarkeit Angesichts in hoher Gnade für nöthig, Nichts in der Erfüllung Unserer Pflichten zu vernachlässigen das heißt: Gerechter Nichter zu seinüberLeben und Eigenthum der Bewohner dieses Landes und diese!ben zu beschützen gegen die Ungerechtigkeit der Tyrannen; und ebenso liegt Uns die Pflicht ob, dafür zu sorgen, daß die Bewohner Persiens frei und ungehindert an solchen Unternehmungen, welche den Zwecken der Civilisation dienen, sich betheiligen können. Um die Gemüther Unserer Unterthanen zu beruhigen und um ihnen zu zeigen, wie sehr Unser Königliches Herz von der Sorge für die Aufrechterkaltung der Gerechtigkeit erfüllt ist, thun Wir allen Unterthanen Unserer Provinzen in diesem Firman kund und zu wissen, daß sie Herren über ihre Person und ihrEigenthum sind, daß sie ohne Furcht ihren Besitzstand vergrößern können, und daß es Uns zur Freude und zur Genugthuung gereichen wird, wenn sie ansangen, sich an Geschähen aller Art, Kapitalsassociationen, der Bildung von Gesellschaften behufs Anläge von Fabriken, Kommunikationen, oder an sonstigen, den Zwecken der Cioi lisation des Landes dienenden Unterneh; mungen zu betheiligen. Niemand soll das Recht haben, einen persischen Unterthan zu bedrücken, sich seiner Person oder seines Eigenthums zu bemächtigen oder ihn zu züchtigen, außer in Ausführung einer gesetzlichen Bestimmung oder eines Spruches des königlichen Gerichtshofes, Urff" genannt. Gegeben im Wconat Ramazan (13. Mai bis 1'I.Juni) 1305, im Jahre der Maus." Ein interessanter V ogeb krieg. Aus Sofia, 6. Juli, wird geschrieben: Der Präfekt aus Tirnowa berichtet an die Regierung über einen merkwürdigen Vogelkrieg, welcher sich neulich hoch in den Lüften bei Tirnowa abspielte. Schon am frühen Morgen eines Tages sah man von Osten her eine ungewöhnlieh große Anzahl man glaubt etwa 200 Adler den Flug auf die alte Zarenstadt nehmen, und bald darauf umkreisten die schwarzen Vogelkönige kreischend die Berge des Jantra. Eine große Volksmenge sah diesem Schauspiele zu, und sie wuchs noch, als einige Stunden später etwa 390 Störche von nordöstlicher Richtung direkt gegen die Adlerschaar flogen. Eine kurze Zeit schien es, als ob Adler und Störche stille ständen und ihre gegenseitigen Positionen und Kräfte mustern wollten, dann aber ginaen sie wie stürmende Kolonnen gegenseitig zur Attake vor. Es war ein furchtbarer Kampf, der sich da entwickelte. Bald sah man Störche, bald Adler als Opfer des Kampfes aus den Lüften zur Erde fallen, und erst nach einstündigem Gefecht, da sich schon die Reihen aus beiden Seiten stark gelichtet hatten, wurde der Kampf eingestellt. Die gefiederten Krieaer traten darnach in entgegengesetzter Richtung den Rückzug an, um möglicherweise, nachdem sie Verstärkungen gefunden haben, neuerdings am Kampfplatze zu erscheinen. Nach einer ungefähren Schätzung dürften gegen 200 Todte beider Parteien als Opfer auf der der Wahlstadt geblieben fein. Die hiesige Regierung telegraphirte iudessen dem Präfekten, die Berge absuchen zu lassen und eine qenaue Zählung der todten Adler und Störche vorzunehmen. Man möchte gern wissen, wer aus dem Kampf siegreich hervorgegangen ist. Baron Hirsch hat zwölf Millionen Franken zur Errichtung bes serer Schulen für die jüdischen Kinder Galiziens gespendet. Diese Stiftung, welche als eme wahre Wohlthat für Juden und Christen in Oesterreich bezeichnet werden darf, soll am 2. December, als dem Tage des vierzigjährigen Regie, rungSjublläums des Kaisers, in Kraft treten. Die Zinsen des wahrscheinlich in London anzulegenden Capitals sollen von je einem Curatorium in Wien, Krakau und Lemberg verwaltet werden. Es bleibt nur zu wünschen, daß dieses Geld stets einzig dem Zwecke gesunder Aufklärung der kleinen jüdischen Barbareu in Gallzien dienen möge.
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A MM G. m.sr": DA3 GBOSSISchmerzenlieilmitte!. gegen Neuralgia. Dauernd gkhellt. Original-Bericht, 1884. Eraeuett 8. Januar, 1837. Litt im Jahre 1834 schrecklich an Neuralgia im Gesichte. Litt furchtkar. Versuchte St. JakobS Oel. Rieb die schmerzenden Theile deö Abends tüchtig ein und am Morgen waren alle Schweden wie durch ein Wunder Verschwunden. Seit mehreren Jahren keinen Rückfall wieder gehabt. Frau Mary St. Sheed, Nro. 1110 MarzlsAd-ArenLk, Washington, D. C Dauernd geheilt. Orlaktal-Verlcht, MZrz. 1881. Ernenert . yebruar, 1LL7. Beinahe drei Jabre schrecklich an Neuralaia gelitte. Wandte St. JakobS Oel an. In fünfMmnten wa. re alle Schmerzen verschwunden. Eine einzige Anwendung heilte ich. Seit jener Zeit keine Rückfall wieder gehabt. R. G.Troll, St. LouiS, Mo. Dauernd geheilt. War gezwungen sechSzeha Tage veaea nemalgischer Schmerzen , Bette , Meiden. Nahm sechs verschiedene Medizinen ohne Erfolg beinahe wahnsinnig or Schmerzen. Gebrauchte St. JakobS Oel und wurde gehellt. Habe seit jener Zeit keine Schmerze wieder gehabt. Mary L. DaviS, TobwSVille, Baltimore Co., Md., IS. Dezember, 1885. 4-D5lae Aeuaniss sind Srneuerunaen frfi&erer Vericbt onLeutkn, welche durch St. Jakob Oel k, jkheut wurden un die nach erlauf von Jahren ein Rückkehr vo Schmerzen gehabt haben. Allenthalben t den Apotheke zu haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. wa u oi IQ Den einzigen Weg , X! ?mtit?lraft vollständig herzustellen, Pwl vvvrvrv'V"vvrv''vrt IundsttbstdtescheinbarunbeudarenFauevon' 0 Geschlechtskrankheiten sicher und dauernd zu Keilen, serner, genaue Aufklärung über' iKiuubarMt! Wkidtt,!eltl Eye!vler, CnfIe derselben und Peilung, zeigt da aej vlegkne Vuc Ter enungs,nker;". un., 250 setten mit zalreten levens, , treue Bildern. Wird t deutsche, Sprache , gegen Einsendung rvn 25 Cent? in Post! 1 55lamg, icrafarn vervaat. Tret nancu . IQ ton Plare. nahe Broadway, New York, I V N.T. In Indianapolis, Ind., beim Buch, ! , bereite: ixut4ripiiiii.int;tif iti 1 1 un. yandler u. &ejier, n sua ieiaware r. s&z&zzs&zss! rrssFi 'zgmtt&ea&T Cures Mi Rernoves Tan, Sunburr, Bee Stlngs, Mos ' "qulto and AU r i f. inecvi uuesf j f mrLEs, BLOTcnia, Humors, Blrth-marlt and every form osakln .emlshes, poeitively enred ulo xnoet aelioata Bfcln without leaviog ft scar, by Ol n taaxe3X.t. Prioe 25cts., COcts. ad $1. At drurrists or by mafl. The Hop Pill MwTe Co.. New Xjondon, Ccnn. Uttle Hop P1U for eick-headach., äyröepei. P miouanee aru constipation havo no equaj. 25c 2 aStn Xoot&ctcn in Saften. m&mmg&THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If ycm desire to purchase a Bewinj? rnachlne, askouraffent at your place for terms and ninno If vriii ntinot. find nur normt- writf LrilViM J V - vuxii v. .rv..vT " - - - alrect to nearest address to you t elow na mel NEWH0MESEW1NG MACHiNE aOPÄMM Chicago - 28 UNION SQUARLNX- D ALL AS. -L. ATI ÄNTA RA. TEX. ST LOUIS. MO Sgcntur für Jndtanaxott: aiser Ofleger, 172 Oft Washington Straße. Lnxuö ! Die See Line Noute" (l & 8T L Unb 0 C C 6c I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn desörder Passagiere nach Ginoinnatl, Glovolund, Bussalo, unb allen Neu - Englanb Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis unb Skew Bor? ohne Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach Missouri, Arkansas, Texas, Kansas. Nebraska, Colorado, Calisornien unb Mexiko. Medttgste Vaten. Maü dende sich deaea näberer Znior mation an 0. B. Martin, Gen'l Paff. Agent, leveland. W. J. Nichols, Gen'l West. Agent E t. L n t I. AebeiteV-Höllle (früher urnhaS.) Vereine nnd Logen werden darauf aufmkrk-1 sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur j Abhaltung von Versammlungen, Kräuzche, Unterhaltugen n. s. v. eignet nnd für solche ' Zwecke billig zn miethen ist. Man dende sich a die Office d. VU. i
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