Indiana Tribüne, Volume 11, Number 309, Indianapolis, Marion County, 26 July 1888 — Page 3
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Heißes Blut. Koma doa S e 0 r g d. F e l d i n g. (ffortseguna.) ' Vah, ich glaube nicht an SprichWörter und öttemand kann Verdacht schöpfen." Eö sei denn, Du werdest aus frischer That ertappt." Daö soll mir nicht geschehen." Leute Deines Schlages pflegen da5 immer zu behaupten, es geschieht ihnen aber doch." Wenn man mich erwischt, dann sollen Jene, die es thun, die Folgm auch auf sich nehmen." Du weißt, daß ich einen einzigen Grund habe, der mich veranlaßt, Dich zu roarnen," entgegnete ZZertha kalt. Nein, das weiß ich nicht ich weiß, daß Du gezwungen bist, zu schweigen, weßhalb Du es sonst noch thust, darüber bin ich im Unklaren, interessirt mich auch nicht besonders." Wegen der HochkieimZ." Pah, denen hast Du doch gewiß nichts zu danken, sie haben sich von Dir ab gewandt, sobald sie entdeckten, daß man eö wgen könne, gegen Dich etwas vor zubringen." Und ich habe es begreiflich gefunden, Menschen in ihrer GesellschaftssphSre können mit Dieben oder des Diebstahls Verdächtigten, mit Personen, die in Dei nem Salon eine große Nolle spielen, un möglich verkehren." Du bist sehr versöhnliH gestimmt, all' das zuzugestehen." Nein, ich bin nur durch daL Leben zur Philosophin geworden." Deine Philosophie ist nicht viel werth, denn Du lernst durch dieselbe nur das Böse ertragen, welches d Welt UNS zufügt, aber nicht daS Gute genießen; Ringen' gegenüber stehe ich Dir lm Wege, das sehe icd ein lass' mich Dir folglich einen Verschlag machen." Nun und der wäre?" Ringen will Dich um jeden Preis hcirathcn gut. Ich bin des Lebens, welches wir führen, einigermaßen müde, ich sehne mich nach gefahrloser Nuhe und Bequemlichkeit; Ringen möge mich also mit einer anständigen Summe auSzah len und ich mache mich anheischig, nach dem Süden zu gehen, mich hierzulande nie mehr blicken zu lassen und dort als ehrlicher Mann zu leben und zu sterben." Vertha sah den Sprecher an, nicht überrascht, denn kein Wort, welches Bernhard Schmelzom redete, besaß die Macht sie zu überraschen, sondern sie warf mit einer Art verbitterter Velu stigung einen langen, spöttischen Blick aus ihn. Redest Du im Ernst?- fragte sie nach einer Pause. Und du glaubst, daß ich erstens eine so ungeheuerliche Zumuthung an irgend einen Menschen auf der Welt stellen würde und daß ich zweitens einen solchen Aufwand von kindlicher Naivetät besitzen könnte, Dir auch nur einen Moment zu glauben?" Mir zu glauben? Ja warum denn nicht Mädchen?" wiederholte er nahezu beleidigt. Frage lieber warum Du würdest nicht drei Monate deines Lebens ehrlich bleiben können, selbst dann nicht, wenn Du es wolltest. Die Schurkenstreiche sind Dir zur zweiten Natur geworden, Du kannst mir darin nicht wohl wiedersprechen, denn Dn hast nie die Erfahrung gemacht, ob Du im Stande wärest, Dich als ehrlicher anständiger Mensch zu benehmen. Eben deßhalb würde ich es wahrschein lich gerne verjuchen entgegnete Schmelzow mit rohem Lachen. , Du würdest dessen bald müde wer, den;, lass' uns auf ein anderes Gesprächsthema übergehen, dieses ist ja ohnedies nutzlos, denn mein eigener Na me, könnte einem Mann nur zur Schan de gereichen, auch ohne Beihilfe des bei nen."' Wie Du wünschest," entgegnete Schmelzow kalt; ich machte den Vor schlag nur zu deinem Besten, aber trotzdem...." er vollendete den Satz nicht und verließ das Zimmer. Vertha schien dies nicht zu beachten, aber sie achtete desstn doch, denn sie schöpfte immer Perdacht gegen ihren Onkel und jetzt ganz besonders. Ich weiß, was er plant sagte sie sich, als sie allein war, aber e5 soll ihm nimmer gelingen, sein Ziel ni erreichen, er hat den Plan geheat seit der Stunde, in welcher er erfuhr, daß Emilie Lindner nach Silbercgg gehe und Emerich ihr Gast sei; vor einiger Zeit hat er die Stadt auf einige Tage verlassen, wahrscheinlich, um daS Terrain zu recognoS circn; nun, ich kenne seine Schliche und diesesmal sott er den Sieg nicht davon tragen! Nicht umsonst habe ich jabre lang unter einem Dache mit diesem Menschen gelebt; er soll überlistet wer den." In Gedanken versunken schritt sie in ihrem Boudoir auf und nieder. Wenn ich nur in das HauS kommen könnte, aber daS ist ein Ding der Un Möglichkeit; wie sollte ich eS zu Stande bringen, mich so zu verkleiden, daß Niemand, daß in erster Linie er mich erkennt nein, das Einzige, was ich thun kann, besteht darin, Bernhard scharf zu beobachten, ihm zu folg.cn; er glaubt, daß ich keinen Verdacht lchöpfe, mag er es immerhin denken, er foll nur w t-tni. zenen vireia; aussuyren, ocn er vzavu) tigt und was immer mir eS auch kosten möge, ich werde ihn daran zu hindern wissen." EmilienS Brief. Je mehr Emilie Lindner über' die Sa che nachdachte, desto klarer sah sie ein, daß eS besser wäre, wenn sie Bertha nicht aussuchte; aber weßhalb sollte diese nicht zu ihr kommen können? Sie schrieb dem W!ädchen einen liebevollen dankbaren Bries und bat dasselbe angelegentlich, zu kommen. Ich möchte Ihnen gern", so schrieb sie, Aug' in Aug' Dank sagen, was Sie für mich gethan, obschon in Worten sich das niemals gebührend an erkennen läßt. Bitte, schlagen Sie mein Ansuchen nicht ab." . . Obschon abt? O,rtL rzsxn Gtcx
oenrhranen über vieM nef vergöy, that sie doch nicht, was Emilie Lindner wollte; sie schrieh der Dame, vielmehr, daß sie nichts gethan, was des Dankes werth, daß sie Frau v. Lindner's Güte anerkenne, daß diese sich dadurch documentire, daß sie ihren Besuch wünsche; sie fühle sich aber nicht im Stande zu kommen. ES wäre eine Ungerechtigkeit gegen Sie selbst, wenn ich kommen wollte, Ihre Großmuth, die vermeintliche Ver Kindlichkeit, welche Sie gegen mich ha ben, lassen Sie darauf vergessen, daß ich Ihrer Weltnicht mehrengehöre, derselben auch nie mehr angehören kann; Sie if sen nicht, wie glücklich mich der Gedankt macht, daß rieniasten! eure gute, edli Frau weniger bart von mir denkt, als ich nach oberflächllcher Beurtheilung verdienen mag." Als Emilie mit tbränenvollen Blicken Emerich v. Ringen oiesen Brief reichte, erwiderte er nur, nachdem er ihn gelesen und ihr zurückgegeben : ; .' . Ich wußte, daß sie Dir so und nicht anders antworten werde." Und muß eS dabei bleiben, Eme rich?" Für jetzt glaube ick wohl, daß sich nichts ändern lassen wird." Eine halbe Stunde später befand sich' ver Rechtsanwalt bei Bertha, um Abschied von ihr zu nehmen, bevor er sich nach Silberegg begab. Und weßhalb hast Du so an Emilie geschrieben, wie Du eS gethan?" fragte er, während ihr goldiges Haupt an seiner Schulter ruhte. Hat sie Dir den Brief gezeigt ? " fragte daS Mädchen zusammenzuckend. 3; ist eö Dir unangenehm?" Rein, es thut mir leid, daß Dir mein Schreiben Schmerz bereiten mußte ; aber wie hätte ich das ihrige anders beantwor ten können?" Du hättest zu ihr gehen können." Versetze Dich in meine Lagc, Eme, rich; würdest Du es gethan haben?" ' Er fand keine Antwort' auf diese Frage und druckte sie nur stumm an sein Herz ; als er endlich wieder Worte fand, sprach er nur von seiner bevorstehenden Abreife. Ich werde die Tage zählen Vertha, bis ich Dich wiedersehe, versprich mir, daß Du mir häusig schreiben willst." Ja, Emerich, gewiß!" Und auch ich darf Dir schreiben?" Wieder bejahte sie. Endlich schlug die Abschiedsstunde und Keines von Beiden ließ sich träumen, wie ganz anders, als sie es erwartet hat ten, ihr Wiedersehen sein werde. In ' Haasenkleber'S .Atelier bildete Marie v. Hochheim'S Porträt den Hauptanziehungspunkt für die vornehme Welt. Alle pilgerten hin, um dasselbe in Augensckein zu nehmen. Der Maler hatte Bertya v. Karstein aufgefordert, sich doch daS Gemälde ebenfalls zu betrachten; anfangs zögerte sie, weil ihr der Gedanke, mit der Familie Hochheim, oder mit dem Ehepaar 'Lindner zusammentreffen zu können, sehr peinlich war. Dann wieder sagte ihr ihr Stolz, sie habe ja kein Unrecht begangen und brauche sich nicht davor zu scheuen, mit wem immer zusammenzutrefsen. Ich möchte daS Bild gerne sehen, alles Uebrige braucht mich nicht zu bekümmern." Rasch entschlossen legte sie somit eine hübsche Promenade-Toilette an, welche sie vortrefflich kleidete und begab sich nach dem Atelier deS Künstlers. Der Eintritt Vertha von Karstein'S rief allgemeines Staunen hervor ; man starrte sie an, einzelne Personen, die sie kannten, traten wohl auch auf sie zu, um mit ihr zu plaudern, Jene, welche sie nicht kannten, betrachteten sie neugierig, bewunderten wohl auch ihre Schönheit und ihren geschmackvollen Anzug, v Bertha hatte auf den ersten Blick entdeckt, daß drei Personen, mit denen zusammenzutreffen ihr nicht . angenehm war, sich im Zimmer befanden: Emilie v. Lindner und die Schwestern Hoch heim, die gerade mit einem berühmten Maler und seiner excentrischen Frau spra chen. Haasenkleber eilte der jungen Dame freudigt bewegt entgegen. Wie gütig von Ihnen, daß Sie gekommen sind," sprach er, ich fürch tete, Sie würden verhindert sein und es' sind mehrere Personen da, welche sich nach einer Vorstellung sehnen, um gar nicht von dem Vergnügen zu sprechen, daS e3 mir bereitet, Sie sehen zu dürfen." Und daS Porträt?" fragte Vertha leise, während Haasenkleber'S Augen un willkürlich aufleuchteten. Ich schäme mich fast, all' die schmei chelnden Versicherungen zu wiederholen, welche ich bezüglich deS Gemäldes zu hg ren bekommen, und zwar von competen ten Kritikern," fügte er mit einer gemis sen Befriedigung hinzu; ich bin so neu gierig auf Ihre Ansicht, Sie haben daS Bild noch nicht gesehen, seit eS vollendet ist." Meine Ansicht ollen Sie .hören, nachdem Sie jene von maßgebenden Per sonen vernommen? Komischer Geschmack daS, lieber Freund." ?$ch sehe Sie als eine kompetente Kritlkerin an, nein, Sie brauchen kein böses Gesicht zu machen, ich will damit keine Schmeichelei aussprechen, son dern glaube, nur die Wahrheit zu sagen." Ich weiß, daß Schmeicheleien gewöhn lich nicht in Ihrer Art liegen, aber ich muß mich doch im hohen Grade geebrt fühlen durch daS, was Sie mir da fagen." Sie trat auf das Porträt zu, vor wel chem eben , mehrere Personen in angelegentlicher Bewunderung standen. ; Wenn ich nur nah' an sie herantre ten, ihr nur einen Blick zuwerfen, nur ein paar Worte mit ihr sprechen könnte," 'agte sich Emilie v. Lindner. Aber es Dar dies in der That nicht leicht, Bertha blieb stets so umringt' und gab sich nebstbei gar keine Mühe frei zu werden, so daß Emilie die Gelegenheit nicht fand, welche sie suchte, umsoweniger, als Bertha nicht lange verweilte. Emma v. Hochheim fühlte sich erleich tert, als daS schöne Mädchen aing und auch manche andere der anwesenden Da, men auS der Gesellschaft waren dessen froh, denn sie sagten sich, daß, so langt Otba an4i4nd sei. nimand Ander
hoffen könne, von der Mättilerwelt Huldigungen zu erfahren. Sie wissen nicht, wie glücklich es mich macht, daß es gerade Ihr Bild ist. welcheS mir diesen Erfolg gebracht," sprach Haasenkleber mit leiser Stimme zu Marie v. Hochheim. Auch ich freue mich gar sehr des Erfolges, doch wir müssen jetzt fort, wir sind schon zu lange hier gewesen." Mit diesen Worten reichte sie ihm die Hand und fühlte kaum, daß er ihre schlanken Finger mit eisernem Griff umklammerte, daß Minuten vergingen, ehe er dieselben wieder losließ. Die Zeitungen besprachen Haasenkleber's Bild so außerordentlich günstig, daß man bald darüber einig war, der junge Künstler habe durch dasselbe sein dauerndes Glück gemacht, auch Herr v. Hochheim bekam darüber die schmeichelhaftesten Worte zu hören und seine Eitelkeit fühlte sich dadurch gehoben, daß eS gerade daS Bild seiner Tochter war, welches so viel von sich reden machte; die günstigen Folgen blieben nicht aus. Als Haasenkleber das nächstem! die Familie Hochheim besuchte, ward er von dem Hausherrn auf das liebenswürdigste empfanzen. Nichts sichert eben so sehr Erfolge, als wenn wir durch irgend einen glücklichen Zufall einen ersten großen Erfolg aufzuweisen haben. . Der Dienstag in der Osterwoche'wcG herangebrochen und die Gesellschaft auf Schloß Silberegg konnte als vollständig bezeichnet werden; 'auch Pater Anselm fehlte nicht. Man machte in fröhlichster Stimmung Spaziergänge und Fahrten, man spielte Schach und Billard und unterhielt sich mit jener Ungebundenheit, welche das Leben in einem so großen Hause auf dem Lande so angenehm macht. Emilie v. Lindner war in ihrem jungen Glücke neu aufgeblüht; herzlich und litt benSwürdig gegen Jedermann, konnte sie ihren Gatten kaum auS den Augen las sen, der seinerseits mit geradezu anbetender Liebe an ihr zu hängen schien, als wollte er Alles gut machen, was er in den Jahren versäumt, welche hinter ihm lagen. ' ' Man war erst kurze Zeit in Silberegg als Pater Anselm die Gelegenheit suchte, sich mit Emerich v. Ringen in ein.Gespräch unter vier Augen einzulassen ; dieselbe fand sich denn auch alsbald und in seiner ernsten würdigen Weise forschte der Priester: Würden Sie es mir übel nehmen, wenn ich eine diLcrete Frage an Sie stelle?" Weshalb sollte ich daS? Von Jh. nen vertrage ich Alles, hochwürdigster
rr " (Fortsetzung folgt.) LandVirthschaftUcheS. Baum- und Obstgarten im Juli. Sollte eine länger anhaltende Dürre in diesem Sommer eintreten, mögen die im Frühling ausgesetzten Obst bäume, Gesträuche und Weinreben ernstlich darunter leiden ; eö ist rathsam, um diese Gewächse eine Streu (raukh) anzubringen, selbst wenn keine Dürre zu befürchten wäre. Die 'Streu besteht aus irgend einer auf der Oberfläche ausgebreiteten Substanz, welche das Erhitzen des Bodens und das Verdunsten der Feuchtigkeit verhindern soll. Salzheu wird nahe der Küste, Sumpfheu im Inlande dazu verwendet. Stroh und Maisftengel, sowie Hvlzspane oder selbst kleine Steine entsprechen dem Zweck. Eine Schichte trockener Erde auf der Oberfläche wirkt wie die Streu, und wo diese durch häusigeS Auflockern des Bodens erlangt werden kann, ist sie am billigsten Frühäpfel und Birnen guter Arten bringen hohe Preise, können aber nicht auf größere Strecken transportirt werden. Das Auspflücken und das sorgfällige Assortiren beim Verpacken für den Markt ist oortheilhaft. Der Brand greift die Birnbäume gewöhnlich ohne jede vorherige Warnung an. Das Ausschneiden und Verbrennen der angegriffenen Theile ist daS einzige Mittel.... DaS Auspflücken des Obstes bis zur Hälfte oder Dreiviertel des angesetzten ist oft sehr vortheilhaft. DieS verspricht ein sehr ergiebiges Psirsichjahr zu werden, und in suchen bringt nur die feinste Frucht gute Preise. Psirsichbauer sollten darum die Frucht, sobald sie angesetzt hat, stark auspflücken. . . .Wenn Blätter an den Birnbäumen eine braune Farbe annehmen, ist dies die Folge der Angriffe der rothen Spinne, eines kleinen rothen, oft auch braunen Insekts an der Unterseite der Blätter. Bespritzen mit starkem Seisenwasser, dem vor dem Verdünnen etwas Kerosinöl beigemengt ist, hat sich als wirksam erwiesen. ..... Schneidet daS alte Tragholz der Himbeersträucher aus, sobald die Frucht gepflückt ist.... Schwefelt die Weinreben, sobald Anzeichen des MehlthauS bemerkt werden. Eine vortreffliche Vogelfch eu che. DaS Anhängen von Strohwischen oder Lappen erweist sich als ein sehr unzuverlaspgeS Mittel,: die najch,aften Vogel von Ooltbaumen sernzualten, und mancher Garten- und aumbesitzer hat nach Hilfe' seufzend auSaescbaut. Da empsiehlt ein tüchtiger Obstgärtner folgendes Mittel, dessen Probe wenig kostet, das also von Jedermann versucht werden kann: Nimmt man wei Stückchen Spiegelglas und klebt diese, nachdem man einen Bindfaden eingelegt, mit der Rückenfläche zusammen, so erhält man einen zweiseitigen Spiegel, der, von der Sonne beschienen ein sehr grelles Licht entwickelt. An einen Zweig des zu schützenden ObstbaumeS aufgehängt, tbut er durch fein nach allen Richtungen hin blitzendes Licht in Wabrheit Wunder. Die diebischen VSgel scheuen sich, dem Vaumeczu nahe zu kommen ; denn wer DöseS thut, der hasset daS Licht. Eierschalen als Medicin. ES gibt nicht leicht ein einfacheres und billigeres Mittel von hvaienischer Bedeu tung, welches so mißachtet und beiseite geworfen wird, als die Eierschale, und doch ist sie von großer Wirkung bei Ner venschwäche, Erschöpfung, überhauvt mangelhafter Ernährung, Blutarmuth, Bleichsucht, Skropbel, Rheumatismus u. f. . Die Eierschale besteht , in der Hauptsache .'auS phokpborsaurem Kalk iSauvttbtil unsttsZ r itjni
dtU man weött'geMg noch rrarrkg rcm kann, und der uns als Reinigungsmittel für obige Krankheiten in der Eierschale geboten wird. Die in einem Back-:c. Ofen gedörrten Eierschalen werden in einem Mörser fein gestoßen und (als Pulver mik'Wasser oder Milch angerührt, oder in trockenem Zustande mit3!achtrinken einer Flüssigkeit) Morgens, Mittags und Abends zu je einem halben bis ganzen Theelöffel voll eingenommen. Auch bei Wassersucht empfiehlt sich das Mittcl. Gegen Schwabe nkäfe r. Wo zur Vertilgung von Schwabenkäfern die sehr wirksame Phosphorsäure nicht verwendbar ist, bürste eine Mischung von 2 Theilen Borax und 1 Salycilsäure zum Ziele führen. Es hängt jedoch das Gelingen von der richtigen Anwendung des Mittels ab. Sind die Schlupfwinke! dieses Ungeziefer erreichbar, so streut man das Pulver in diese ein und verschmiert die Löcher-mit einem Gypsbrei. Sind sie nicht aufsindbar oder unerreichbar, dann stellt man sich aus gekochten Erbsen unter Fett nnd Vierzusatz einen dünnen Brei her, mischt das angeführte Pulver hinein 3 Theil Brei, 1 Thell-Pulver und formt sich ans der Masse ein Kügelchen, die man dorthin thut, wo man die Schwaben vermuthet. Durch Wiederhos len dieses Verfahrens ist man allein im Stande, die Käser gänzlich auszurotten. Ein originelles Mittel, Ratten zu fangen, wird im öfterreichischen Pr. Ldw." mitgetheilt. Man stelle in ein Faß einen Ziegelstein aufrecht und fülle dann jenes so weit mit Wasser, daß dieses bis nahe an den oberen Rand deS Ziegels reicht. -Das Faß decke man mit Pappe zu, in deren Mitte ein Kreuzschnitt derart angebracht ist, daß die dadurch entstehenden Dreiecke sich leicht nach abwärts biegen. An den sich berührenden Spitzen derselben befestige man eine Lockspeise. Nun lehne man eine Leiste so an das Faß, daß eine Ratte leicht biS an die Lockspeise gelangen kann. Bald wird dieses geschehen und die Unglückliche stürzt, sobald sie sich dem duftenden Lekkerbissen nähert, in die Tiefe. Ihr Bestreben wird nun sein, sich auf den trockenen Stein zu setzen. Nicht lange, und es erscheint eine zweite, welche das Loos der ersteren theilt. Nun wird sich aber ein Kampf auf Leben und Tod um den trockenen Fleck entspinnen, den endlich der überlebende Siezer besetzt. Durch den Lärm des Kampfes angelockt, werden stets neue Ratten erscheinen, welche daSselbe Abenteuer wie die Vorgänger zu bestehen haben.
Edelmetalle. Einen interessanten Bericht über die Edelmetall-Production in den Ver. Staaten im Jahre 1837 hat der Director der Münze dem Eongreß zugestellt. Danach belief sich die Goldproduction auf 1,696, 500 Unzen im Gesammtwerthe von $33, 000,000, die Silberproduction auf 41, 269,240 Unzcn im Handelswerthe von $40,450,000 und im Münzwerthe von $53,357,000. Die Goldprodnction hat um $2, 000,000 gegen diejenige vom Jahre 1836 abgenommen, die Silberproduction um beiläufig $2, 400,000 zugenommen. Am meisten Gold wurde in Ealisornien, am meisten Silber in Montana und Colorado producirt. Der Werth des in Münzstätten deponirten Goldes betrug $84,667,712 (worunter $32,444,067 einheimischer Production), der Münzwerth des deponirten Silbers $46.947,791 . ' Die Abnahme der GoldProduction ist kein sehr erfreuliches Zeichen, doch fällt dieser Umstand zur Zeit noch nicht jehr in's Gewicht, da er vor der bedeutenden Goldeinfuhr ausgewogen wird. Die Goldeinfuhr überstiea die Aussuhr um &35, 67 1,297, während an: dcrerseits $7,000,000 Silber mehr ex; portirt als importirt wurden. vom Vuslaud. Auf der Anklagebank eines Pariser Bezirksgericht? steht eine blonde, rosig aussehende Amme aus der Bretagne in ihrer Landestracht ; sie hält einen nicht minder rosigen Säugling in ihren Armen, der sich mährend der Dauer der Verhandlung sehr verständig benimmt. Die Amme Susanne dlox bert ist seit sieben Monaten bei dem Kaufmann ionet zur Ernährung seim's kleinen Söhnchens angestellt und er scheint heute vor den Schranken des He richtes, eines Vergehens angeklagt, wel ches ihr Herr als Betrug und sie als Un sinn bezeichnet. Susanne wird nämlich täglich am frühen Morgen in denaräin des Plantea geschickt, daß sie und der Kleine dort die frische Luft genießen, und erhält vierzig Centimes für einen Liter Vier ausbezahlt. Als Madame Lionet in diesen Tagen zusällig in den Park kam, sah sie einen jungen Soldaten neben der Amme vor einem Vierglase sitzen und seinen' Durst daraus stillen, während ihm Susanne liebreich zusah, ohne auch selbst nur einen Tropfen zu genießen. Die empörte Mutter schlug Lärm, und die Amme erklärte naiv, ihr Franc;ois, der bei den Sappeurs diene, trinke jeden Vormittag ihr Bier, und es bekomme ihr am besten, wenn es ihm gut schmecke. Madame Lioaet klagt nun die Amme auf Veruntreuung an. Sie hat die Amme nicht entlassen, ' um dem Kinde durch einen Wechsel keinen Schaden an der Gesundheit zuzusügen, und diese hat nun darauf bestanden, ihren Pflegling zur Verhandlung mitzunehmen. Mit breitem Lachen sagt Susanne: Wer. da 3 Bier trinkt, ist gleichgiltig ; die Hauptsache ist, daß ich mich wohl dabei befinde und daß der Kleine gedeiht; und was das Kind betrifft, schauen Sie es an!" Mit diesen Worten schlägt die Amme das Deckchen zurück und legt den Säugling auf den Gerichtstisch. Der kugelrunde kleine Körper spricht besser als irgend etwas für die Leistungen der Amme, und diese wird freigesprochen. Eine Stadt-Verwaltung unter Curatcl scheint in Nußland keine -Seltenheit zu sein. Wie die Zeitung . für Stadt und Land hört, ist auch Dünaburq vom Schicksal so mancher. Stadt im Innern des Reiches ereilt worden. Die Stadtverwaltung, welche seit Monaten mehreren Beamten das Gehalt nicht zahlen konnte, ist von der GouoernementSregieaung unter Euratel stellt worden. CZ nimmt. ie umsomeör
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