Indiana Tribüne, Volume 11, Number 308, Indianapolis, Marion County, 25 July 1888 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint giglitZ und S snnt g. te tägliche .Ttii2n' folet durch bXiaerl2 Cent er Bocftc, i SonntagrridKn- 5 Cent r Woch. eid sanmm 15 (Kcntl dr tiffeutlpcz Rinat. Per JJofl zugeschickt tn voranlbeiahluag IS pct S5r. Cfslct 140 Q. carvlanbUr. Indianapolis, Jnd 25 Juli 1388. JugendlicheNinaldiniö. In den Ver. Staaten tritt Alles epi, demisch auf, Slbstmorde, Ehescheidungm und Verbrechen, die Vaseballwuth, die Börsenspeculation und der Bustle, selbst das ernstgemeinte Räuberspiel" der Kleinen. Erst vor Kurzem berichteim wir von einer jugendlichen Räuberbände in Chicago und jetzt kommt schon Nem Vork mit einer ähnlichen Geschichte. Dort hatten am 20. Zuli, vor Polizeirichte? Masses in Vrooklyn vier junge Verbrecher zu erscheinen, u?elche als Mitglieder einer gut organisirten, discipli nitten Räuberbande identisicirt wurden, um auf die Anklage des Einbruchs zu vlaidiren. Schon seit einigen Wochen trieben die kaum den Kinterschuen entroachsenen Näuber ihr Unwesen in SüdBrooklyn. Diebstähle wurden fast all, täglich verübt, ohne daß eö gelang, die Thäter zur Rechenschaft zu ziehen. Erst ein glücklicher Zufall führte letzte Woche zu der Entdeckung nicht blos der Bande, sondern auch ihres Hauptquartiers und dessen, was dort bereits verborgen lag. Frau Aldina Müller betreibt in Ro. 463 3. Ave. ein Eisenwaarengeschaft. DieUm statteten im Laufe deS Tages drei der jugendlichen Banditen einen Besuch ab. ie verstanden unbemerkt den La.den zu Getreten, der gerade einige Augen blicke unbewacht geblieben war uud $11 aus der Geldschublade zu stehlen. Frau Müller sah die Schleichdiebe gerade zur Thüre ihres Ladens auf die Straße hinauseilen, machte sofort Lärm und veranlaßte einen eben passtrenden hBürger, der sich später als Herr John T. Flemuiing von No. 469 3. Ave. zu erkennen gab, den Flüchtigen nachzulaufen. Er nng nach kurzer, aber aufregender Jagd deu in Jahre alten Geo. Murray von No. 93 tr. ein. Die anderen Beiden wurden bald darauf von den GeHeimpolizisten Powers und Hugh Kennedy, Letzterer von Coneu Island, arretirt und in's Stationshaus deS 8. BezirkS tranSportirt. Sie nennen sich Thomas und Edward Williams, 14 resp. 12 ahre alt, und Beide in No. 131 40. 'str. zu Hause. Ein Dollar Kleingeld, welchen Murray auf der Flucht von sich' geworfen, wurde von Herrn Flemming aufgelesen und der Polizei übermittelt. Die Gebrüder WilliamS hatten für den Rest des gestohlenen Geldes, $10, bereits Einkaufe gemacht und keinen Cent mehr übrig. Murray ist zum Verräther an dem Räuberhäuptmann geworden und hat überHaupt Alles über die Thätigkeit der Verbrecher ausgeplaudert. Er erzählte, daß der Hauptmann Carlo' Smedley ihn und seine Kameraden, die Gebrüder William und Friedrich , Schröder, resp. 14 und 12 Jahre alt. von No. 386 17 Str., auf den Naubzug nach Frau Müllers toben ausgeschickt hatte. Mit den Genannten hatte er sich bereits in verschiedene Läden eingeschlichen, einen günstigen Augenblick abgewartet und dann die Geldschublade ausgeplündcrt. Die Untergebenen des löjahrigen Hauptmannes Carlo Smedley hatten die Entdeckung gemacht, daß Frau Müller gegen 4 und 5 Uhr Nachmittags sich in die im Laden gelegene Ossi zu begeben pflegte, um dort sich mit Buchhaltung zv beschäftigen. Darauf rechnete Vier - Hauptmann Geo. Murray. In einem Nu war er im Laden und schlich sich an die Geldschublade heran, um sie ihres Inhaltes zu entleeren. Die übrigen Näuber" standen Wache. Ninaldo Murray alias ihe Coney Kid" war in einer Minute mit dem Geschäfte der Beraubung fertig und hielt $11 in Silber und Banknoten m seiner Hand. Mlt ratzenartlger Behendigkeit kroch er den Laden entlang. Da plötzlich siel ein Silberstück auf den Boden. Die Aufmerksamkeit der Frau Müller war erregt worden, kaum sah )t den Dieb, als sie ihm nachsetzte. Die Wachtposten gaben sofort Fersengeld. Soweit der Vice-Hauptmann. i Geheimpolizist Kennedy vom 8. Belirk wurde den Räubern auf die Fersen schickt. Er entdeckte eine regelrechte Räuberhöhle unter dem Hotel gegenüber dem Babnhof der Bath und West Coney Island vcattroad. Der 15iahrlge Tho. mas Williams und fein um zwei Jahre längerer Bruder saßen gemüthlich beim Kartenspiel, als der Geheimpolizist in der Höhle sein Erscheinen machte. Er war einem der fluchtigen Wachtposten nachgegangen und hatte ihn durch ein - etwa 45 Fuß hohes und 2 3 Fuß breites Loch unter dem Hotel verschwin den sehen. ES dauerte nicht larae, so kam ein zweiter, verwahrlost aussehender Junge, der ebenfalls durch das Loch ver- . t . S1m ST W , schwand. u.er eyeimpollZijk, eine I ziemlich corpulente Figur, hatte keine geringe Müde, sich durch den Eingang mm Räuberhauptauartier zu zwängen. lr erklärte die angehenden NinaldiniS il5 seine Gefangenen, die sich ganz gegen Räuber-Comment sofort ergaben. die Höhle entsprach allen Anforderntn einer modernen und fortschrittlichen Banditen - Orqanliatlon. Da waren Karten, Vier und Wein, Provisionen verschiedener Art,' Watten, dem zarten lllter der Herren Räuber angemessen und ein überreicher Vorrath von Dirne !RodU Die gewöhnlichen Räuber trieben sich nach Belieben in der Höhle umher, wahrend Carlo, der Hauptmann, eine reservirte Ecke einzunehmen pstegte. Weder im Hotel noch im Depot hatte man .den geringsten Verdacht von der unmittelbar! Nachbarschaft der Nanverhöhle. Später wurde auch Frederick Schröder verhaftet. Als das jugendliche Quartett vor Richt Masfeo aebrSt

wurde, katten lie Alle lt( Weitem den

größten Theil ihres romantifchenMuthes kingebüßt. Die nackten vier Wände des Gerichtssaalcs, die Gegenwart so vieler birren, das gestrenge Antlitz des NichtrtS hatten einen erschütternden Eindruck auf ihre empfänglichen Gemüther hervorgebracht. Die vier Näuber betraten den Seugenstand und bekannten sich schuldig, nur wellte Jeder der Verführte sein. Die kaum mehr als drei Käse hohen Strauchdiebe hatten schon seit Monaten die Wohlthaten von Seife und Kamm ntbehrt. Der ötichter konnte sich kaum. les Lächelns erwehren, als einer der ungewaschenen Rangen die Schuld auf den anderen zu schieben versuchte. Er setzte ven Fall zur Verhandlung, auf kommenden Montag fest.' Mittlerweile wird die Kinderscbutzgesellschaft von den vorliegenden Thatsachen in Kenntniß gesetzt werden. Carlo Smcdlev, der Hauptmann, mit etwa 15 Gesellen befindet sich noch in Freiheit. Carlo organisirte und befehligte die Bande. Alle Tage, erklärten die Gefangenen, habe der Hauptmann seine Untergebenen systematisch auf Raub ausgeschickt, ihnen lhre Wege angedeutet und ie ttreng angehalten, ja nicht mit leeren Händen des Abends nach dem Hauptquartier zurückzukehren, zum minoezten aver genau uver ibre Bewegungen in ravvortiren. Der Name der Bande sei ?)oung Noosters und sie sei etwa fünfzehn' bis zwanzig Mann- itark. Ver Hauptmann uano scheint trotz feiner 17 Jahre ein vortresf: licker Qraaniiator und .Discivlinar" ni sein. Viele Lüden in Süd-Brooklml und ' . - , m t Coney Island sind bereits von der Süanoe geplündert worden. Diphtheritiö nnd ttatze. ES ist mehlfach unumjtölich festge stellt worden, daß Hausthiere ansteckende Krankheiten verschleppt auf andere Thiere und auf Menschen übertragen haben. Eine englische Fachschrift, der London Sanltary Standard" enthalt einen längeren Artikel aus der Feder eines tüchtigen Mediziners, deö Dr. BuiceLoai, in welchem dieser überzeuaend nachweist, daß Katzen der Dlphtheritis eine unheilvolle Verbreitung verschasst haben. Während der Diphtheritisepidemie im December 1857 und im Januar 1833 in Enneld herrschte auch unter den Katzen eine ganz ungewöhnliche Sterblichkeit, so da selbst die Ctraszenreinigcr sich verwunderte über die große Anzahl von Katzenleichcn, welche sie täglich fortzuschaffen hatten. In vielen Haushaltun, gen mögen d'e Katzen, als man gewahrte, daß sie krank seien, qetödtet worocn sein. Die Thicrärzle in Ensield wurden auf die Sterb!ichkc:t der Katzen aufmerkiam gemacht und sie .stellten eingehende Unter Y r ' -k. r ucyungen an. lrccte ivouc von'4)lpy: theritis wurden an dem Hausthier nicht festgestellt, trotzdem aber ließ sich em Zusammenhang zwischen der unter den Kindern verheerend wuthenden Dlphthe: ritis und der Influenza," welche die Neihen der Katzen decimirte, leicht nachweisen und die Gelehrten wurden sich bald darüber einig, daß die Katzen die Influenza in Häuser verschleppten, wo nachher die Kinder von der Diphtherltis heimgesucht wurden. Ein kleiner Knabe (dies )t eine der genau festgestellten Fälle) erkrankte und zwar, wie sich bald 1'erausstellte, an der Diphtheritis. Er erbrach sich und die lm Zimmer herumsplelende Katze beroch und beleckte den Auswurf. Der Knabe wurde kränker und starb. Auch die Katze wurde krank und der Hausherr, welcher say, daß das Thier litt, auch eine Aehnlichkeit zwischen den Krankheitserschcinungen des Thieres und des Knaben wahrnahm, ließ einen Thicrarzt rufen, der die Katze tödtete. Die Katze hatte die Gewohnheit aehabt, täglich nach einem, mehrere hundert Schritte entfernten Nachbarhause zu lausen und dort mit einer anderen Katze zu spielen. Diele Beiuche hatte sie auch während der ersten Tage ihrer Krankheit gemacht. Wenige Tage spater erkrankte die Katze des Nnchoant, mit welcher auch die Kinder in dem Hauje, vier kleine Madchen, zu spielen pflegten. Dle Kinder sahen, daß ihrem Liebling etwas fehle ul'd pflegten denselben sorgmm und mit Hingebung. Die Katze wurde denn auch wieder gesund, aber die Kinder er.krankten an der Diphtheritis und die Mutter derselben konnte sich dies nur so erklaren, da der Ansteckunqsstoss durch die Katze aus die Kinder übertragen wor den war, da sie dieselben auf das Aengstllchste davor gehütet hatte, m:t anderen kranken Kindern zusammenzukommen und sie in der t)at kaum über den Hos räum, in welchem sie spielten, hinausge lassen hatte. Man sollte den Kindern nicht qestattcn, Katzen im Arme herumzuschleppen. mie dies so oft geschieht oder gar das Gesicht von denselben belecken u lassen. Ist die Katze mit diphtheritlskranken Kindern zusammengekommen, so ist mit IX t i c " r ewissycil anzunehmen, vag sie vle gis tige Krankheit aus gesunde, mit ihr in allzu nahe Beruhruna kommende Hin der überträgt. Die Schätze der De Braak". Die Vorbereitungen zur Aufsuchung des auf der britischen Korvette D? Braak. welche imabre 1798 im Delawäre Vreakwater gesunken ist, besindlichen Schatzes sind beendigt. Die Erpedition ist am 19. Juli aus dem Dampfer Long Vranch", mit Mappen, Karten und nautischen Instrumenten reichlich versehen, von löamden aufgebrochen. Kapitän Charles A. Adams uns Lleutenant George V. Vlom von der Bundesmarine leiten die Expedition. Zwei früher vorgenommene versuche, das gesunkene Schiff aufzufinden, blieben erfolgloS, weil sie uicht auf wissenschaftlicher ZLasiS vorgenommen worden waren. Kürzlich hat sich nun ern Syndikat ge. biidet, welches zumeist aus Bürgern von New Fork und Philadelphia zusammen gesetzt ist und 100 Aktien zum Nominalwerthe von je $100 ausgegeben hat, nm die Kosten der Erpedition zu decken. Der Dampfer Long Branche ist eigens für diese Erpedition mit einem Kostenaufwände von H7000 hergerichtet worden. Die De Braus" war ursprünglich ein holländisches KriegSschlfi, welches in der olae von den.Franofen liinommen und

MaVii i. 6irmTtY.-TtAn i älTffett tTnm i von den ivttgianvern ais gute prlse gekapert wurde. Zur Zeit ihres Unterganges soll die Korvette 10 bis 20 Millioncn Dollars in Gold geführt haben, welche einem von La Plata nach Spanien segelnden Schisse abgenommen wor den waren. Sonderbare Krankheit. Am Z. Juli beklagte sich Albert Weber, ein Wcinhändler von New Jork über Schmerzen in seinen Kinnbacken und am nächsten Tage war es ihm unmöglich, dieselben zu offnen. Es wurde ein Arzt gerufen, der fedoch außer Stande war, Abhilfe zu schaffen. Der Pa- i tient wurde hieraus nach dem New Vorl? Hospital gebracht, wo die Aerzte ebenfalls keine Linderung zu schaffen vermochten. Es wurde ihm ein Zahn ausaebrochen und vermittelst einer Röhre Milch eingeflößt. Andere Nahrung hat der Patient, der inzwischen nach seiner Wohnun zurückgebracht wurde und von seiFrau mit Sorgfalt gepflegt wird, seit dem 4. Jull nicht zu sich genommen. Hr. Weber erfreute sich bisher vortresfli cher Gesundheit und ist ein Mann von herkulischem Köperbau. Dieser Fall er . rrs fr-f. r . o er cn fc. innen an r. vjgaricg nerv, ei nen Brooklyner Arzt, der nach fast 27jährigen Leiden vor einigen Monaten starb. Dr.Need konnte seine Muskel seines Körpers bewegen und seine Nah rung mußte ihm eingeflößt werden. Don Anlande. Der Stadt m arschall vn Mysseö. Neb., erhält für feine Dienste einen Monatsgehalt von $20. Da indeß kein Geld in der Kasse ist, um den Beamten zu bezahlen, so hat der letzte Inhaber des Postens seine Stellung niedergeleat und man bemuht sich vergeblich, Jemanden zu finden, der geneigt märe. das besagte Amt zu übernehmen. I n Dubuque, Iowa, kam der klnne Willie Harrington aus elende Weise ums Leben. Er hatte ein Packet Fcuer-Cracker rn der Tasche, welche er von der 4. Jnli-Feier noch übrig behaltcn hatte. Ein Spielkamerad sah ein Ende der Zündschnur aus der Tasche heraushängen und meinte einen, guten Witz zu machen, wenn er dieselbe anzünde. Eine Erplosion erfolgte, bei welcher Willie so schwere Brandwunden davon trug, daß er den erhaltenen Verlctzungen am nächsten Tage erlag. Die Aussichten für die Mais; und PeanutsErnte sind in fast allen Eounties von Virginien sehr entmuthigcnd. Der ungünstige Zustand dieser beiden Artikel rührt von den an, halten überreichlichen Niederschlagen her, welchen kühles und trockenes Wetter folgte. Auch der Hafer gedeiht so wenig, daß die Farmer behaupten, sie würden nicht einmal ihre Aussaat zurückerhalten. Besonders gilt dies für den Sommer Hafer. Eine große Quantität deS von Farmern angebauten Tabaks wird gefchnitteii werden müssen, bevor die Pflanze zur normalen Höhe gediehen ist. Auch die Vaumwollpflanze hat ihre normale Höhe nicht erreicht. E i n . w ü t h i g e S F r a u e n z i rn mer scheint die schon ziemlich in die Jahre gekommene Frau des Farmers John Wiggen in Eedar Eounty in Nebraska zu fein. Dieser schuldete einem jungen Manne, Namens Victor Nielson, erne kleine Summe Geldes, machte aber, als Letzterer kam, sie zu holen, allerhand Elilwenduugen, so daß Nrelson hitzig wurde, und Wiggen mit einer Tracht Prügel drohte. , Das brachte Frau Wiggen im Harnisch; sie schickte nach dem Knecht, und nachdem dieser den jungen kräftigen Gläubiger von hinten gepackt und zu Fall gebracht, stürzte sie sich mit einem großen Kornmesser ans den am Boden Liegenden, undzerhackte ihm damit die Beine. Die Wunden, die der unglückliche junge Mann davongetragen hat, sind so gefährlicher Natur, daß Frau Wiggen den Verlauf derselben un Ge fängnijz abwarten muß. Einen verwegenen Na üb anfall verübten vier New Yorker Strolcht kürzlich in der Nacht l?uf einer Bob-. tail"-Ear der Ehrijtopherstraß mLinie. Der Lenker der Rosse vor der Ear, ein Deutscher, Namens Daniel Kent, suhl gemüthlich seines Weges entlang. In dem Wagen befanden sich vier Fahrgäste. An der Ecke der Ehrlstopher- und Gen wichstraße sprangen zwei der Kerle von der Ear ab, während die beiden Anderen sich plötzlich auf den nichts ahnenden Kutscher stürzten und ihn unter der Dro hnnq festhielten, daß es ihm schlimm ergehen würde, wenn er Lärm zu machen wage. Inzwischen war einer der vorher abgesprungenen Näuber dem Pferde in die Zngel gefallen und hatte die Ear zum Stillstand gebracht, wahrend der viert Strolch den blechernen Geldkasten plun derte, welcher vorn an der Kar befestig war. Derselbe enthielt indessen nur fi Päckchen mit je 10 Cents darin, eine sehr geringe Beute für den verwegenen Ueber fall. Die Diebe ergrinen die Fluch ach v-rschiedenen Richtungen hin, und drei der Räuber wußten sich in Sicher, heit zu bringen. Der Vierte glaubte sich ungesehen in eine Schnapsknelpe qc fluch tet zu haben, fand sich aber getäuscht, als Polizist Kiernan bald darauf erschien und ihn in Haft nahm. Vier der gestob: lenen 10:Eents:Päckchen fand man noch in seiner Hosentasche, das fünfte hatte er m der Kneipe verkummelt". Der Ge fangene, welcher seinen Namen als John Farleu angab, ward im Statlonshau des V. Bezirks sofort als ein schon be strafter Verbrecher identisicirt, welche, unter dem Namen. Tt?" Eampion be kannt ist. Er ward im Jefferson-Market Polizeigericht vorgeführt, wo er sein Schuld eingestand, zu semer Entschuld! gung aber angab, daß er zur Zeit deö Ueberfalles betrunken gewesen sei. Ali der Earkutscher Kent, welcher als Klager auftrat, eben den GenchtSsaal verlassen wollte, sah er einen zweiten der Stranen rauber unter den Zuschauern sitzen. Der selbe ward gleichfalls verhaftet und in Ermangelung von Bürgschaft in'S Ge fängniß geschickt. Ein entsetzlicher Bruder! mord und Selbstmord trug sich am NachMittage des IS Juli in dem Hause 133 fluten Ave.. Vroo.Zl zu. $U Auf.

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das Krachen von zwei Nevolverschüssen auf das Haus gelenkt; wenige Augenblicke später kam ein vor Angst zitternder, kleiner Junge auf die Straße gelaufen und erzählte, daß sein Vater sich erschossen habe. Polizist Stemshom, sowie mehrere andere Personen drangen sogleich in das Haus ein und die Thür zurWohnung im obersten Stock ösfnend, sahen sie zwei Männer in großen Blutlachen todt auf dem Fußboden liegen. Es waren die Nrüder Michael und ohn 'Dumnhn.' v ? r 'ff der Erstere, dessen Hand die Mordwaffe noch umkrampft hielt, war ein Ucann von 3 Jahren, während sein Bruder 27 zählte. Die Beiden hatten seit Jahren ern Geschäft daraus gemacht, allerhand Eßmaaren an die Mannschaften der ! Kriegsschiffe in der Navn $?d" zu ver- j kaufen, wobei sie ilrr gutes Auskommen ! gefunden hatten. Michael war ein star-! er Trmker und hatte sich . vornehmlich während des letzten Jahres der Flasche viel mehr zugewendet, als ihm gut war. Wenn er sich vollgetrunken hatte, war er ein gefahrlicher Geselle,' dem Jeder, der hn kannte, am liebsten aus dem Wege ging ; John dagegen war ein nüchterner, solider Mensch, den alle Nachbarn übereinstimmend einen friedliebenden, arbeit? samen Mann nannten. Er war unverheirathet und wohnte in unmittelbarer Nähe Michaels über einem Grocerykaden. An dem genannten Tage schickte der Letzere seinen 10,ahrlgen Sohn Edward zu seinem Bruder, dem er sagen ließ, er solle herüberkommen, da er lhm etwas mitzutheilen habe. Ohne etwas Böses zu ahnen, folale John der Aufforderung und fand Michael betrunken und ungewöhnlich streitsüchtig. Wo ist meine Frau?" herrschte er ihn an, und John entgegnete, daß er sie nicht gesehen und nichts von ihrem Aufenthalt wisse. Frau Dumphv, die ihren Mann, wenn er betrunken war, ebenfalls fürchtete, pflegte sich fern von ,hm zu halten. Zornig fuhr der Betrunkene fort: .Wenn Du mir nicht sagst, wo Annie ist, so werde ich Dich todten. Der jüngere und ru higere Bruder versuchte Michael zu be1 1 c..f rr ä .- fcywlcyllgen, auein oiqer woure nicyls oren, und zog endlich einen Revolver eroor, den er auf John abfeuerte, bevor dieser Zeit hatte, sich zur Wehre zu setzen. Die Kugel drang ihm durch's Gehirn, seinen augenblicklichen Tod verursachend. Als der Mörder sah, was er angerichtet, setzte er sich die Waffe an die eigene Schläfe ein Schuß, und auch er stürzte todtllch getroffen zu Boden. Der einzige Zeuge der blutigen Affaire war der kleine Edward, welcher der Poli ici die Einzelheiten, wie berichtet, schilderte. Vom Auslande. Dieser Tage kam in Lon d o n ein Fall zur Verhandlung, der sich vor anderen ähnlichen Processen dadurch auszeichnete, daß es diesmal die Braut ist, die den Bräutigam im Stiche gelassen, daß der letztere sie wegen ihrer reulosigkeit vor den Richter ruft. Der Kommis John Wells lernte im Jahre 1887 eine mnge Modistin kennen, in die er sich sterblich verliebte. Gleich Romeo pflegte er, wie man erzählt, halbe Nächte l ! O . ft lang unverorossen vor iyren Kennern zu stehen; er sagte dem Richter: Wie sollte ich ein Mädchen nicht lieben, das jährlich in ihrem Geschäft hundert Pfund Sterling verdient, wahrend lch nnch mit meinem Gehalt von einem Pfund Stcrlmg per Woche begnügen muß?- Es macht einui tragikomischen Eindruck, den jungen staltlichen Mann laut schluchzen zu hören, wenn er erzählt, daß ihn der Gedanke tödte, nie wieder solches Roast beef essen zu sollen, wie ihm feine Braut vorsetzte. Mit kindlicher Aufrichtigkeit sagt er: .Sie hat mir mein ganzes Leben versüßt. Ich konrte meinen Gehalt auf Wohnung und Mlttagmahl ausgeben, wußte ich doch, daß ich mich am Abend an ihrem Tische sättigen werde. Die Modistin Miß Rosa Kloding er klärt, sie hätte die beste Absicht gehabt, Wells zu heirathen; allein sie sei zur Ueberzeugung gelangt, daß ihn nur eigennützige 'Veweggründe leiten. Sie sagt, Geld habe sie .cines, um es ihm als Entschädigung zu geben ; doch wäre sie, seliger Stunden gedenkend, bereit, ihm sechs Monate lang durch eines ihrer Lehrmädchen das Nachtessen zuzuschicken. Der Klager ist offenbar sehr gerührt ob dieses Antrages ; er blickt nach seiner Er Braut und sagt: Machen wir ein Jahr aus den sechs Monaten und scheiden wir als Freunde!" Nach langen Debatten einigt man sich schließlich auf eine Fütterungszeit von acht Monaten. Beim Abgehen ruft er der Geliebten noch zu: Schick? auch stets kleine Gurken zum Fleisch, Schatz; Du weißt, die esse ich gern. Hofrath Billroth in Wien aahm jüngst, umgeben von einem dichtbesetzten Amphitheater von Studirenden und im Beisein vieler hervorragender Aerzte, an einem Kranken die partielle Resektion des Kehlkopses vor. Es hau delte sich um einen vierzigjährigen kräfti gen Mann, der in der Behandlung des Larvngologen Professor Stoerk stand und mit einem'Kehlkopf:Kürcinom, ausgehend vom rechten timmoande, oeyas tet war. Eingangs feiner Erörterun gen nahm Hofrath Billroth Gelegenheit, über die Indikationen dieser Operationen sich deö Näheren auSzufprechen. So wie bei allen bösartigen Neubildungen, handle eö sich auch hier darum, den nch tigen Zeitpunkt zur Vornahme der Operation zu treffen, weil gerade hievon die Chancen einer solchen Operation m hodem Grade beeinflußt werden. Man darf aber nie vergessen, in welch schwier riger Situation der Arzt sich seinem Pa tienten gegenüber befindet. Es komm oft vor, daß die Leute, von einer hart: nackigen Heiserkeit befallen, in die BeHandlung eines Larvngologen kommen. Dieser erkennt, daß eS sich hier um eine krebsartige Erkrankung handelt, und .rath seinem Patienten zu einer Radikal Operation, die man immerhin ein lebensgefährliche nennen muß. Er ha vom Standpunkte des ArzteS Recht gleich Anfangs auf die Entfernung deS Uebels zu dringen, doch kann man von dem Patienten nicht verlangen, daß er wegen einer Erkrankung, die für ihn nur die Symptone eines hartnäckigen Kehl; kopfkatarrhs bietet, sich so rasch zu eine, Operation entschließen soll, die in Rück ficht aus Technik und Vroauole keines.

fgfl dl glänzendsten VerhMijss, sü den Chirurgen bieten. Nach diesen ein leitenden Bemerkungen schritt Proscssoi Villroth un die Ausführung der Operation, die mehr als eine Stunde' währte. Zuerst wurde als Voroperation die tiefe Tracheotomie gemacht und die Trcndelen, burg'sche Kanüle eingeführt, welche das Hineingcrathen von Blut und Schleim in die tiefen Luftwege verhindert und di so gefürchtete Komplikation einer Schluck: xneumonic, einer Lungenentzündung durch aspirirtcs Blut, beseitigt. Dann entfernte Villroth den rechten Schild:

knorpel, nachdem er vorher die nicht unbedeutende Blutung von Seite großer Venenstämme bcmeistcrn mußte. Eine i n Madrid verübte zeheimnißvolle Mordthat hält die Bevölkerung der spanischen Hauptstadt in fieberhafter Erregung. - Die hochbetagt Marquise vonVarela bewohnte allein mit einer Dienerin ein Haus im Eentrum von Madrid. An einem der jungsten Tage hörten die Nachbarn Stöhnen und chmerzensschrelt aus der Wohnuna der alten Dame, aus einem Fenster drang Rauch ins Freie. Es ward Lärm geschlagen und die Polizei, welche erst nach einigen Stunden an Ort und Stelle erschien, drang rn das Haus em. Die Marquise lag todt am Boden, Brust und Nacken wurden von Dolchstichen be: deckt. Ihre Kleidung, welche noch langt - T? !- f mW r t rv . sam gmmnlc, war erslcylllcy ourch Pklroleum in Brand gesetzt; der untere Tbeil ihrer Beine war verkohlt. Zu ihrer Ueberraschung fand die Polizei die Dienerin aus dem Fußboden in der Küche scheinbar unverletzt h?gen. Dieselbe gab an, der Mörder Habe fie niedergeschlagen und betäubt. Sie sagte ferner auö, 'daß ein ihr .unbekannter junger Mann am Abend zuvor mit der Mars qulse gespeist habe. Das Madchen. welches nn Ucbrigen' nichts Verdächtiges geHort oder bemerkt haben will, 'bis sie plötzlich selbst angegriffen wurde, ist verhastet. - Merkwürdiger Welse befaiiden sich an der Leiche der Marquise Armbänder und kostbare Juwelen; auch ihr Silbergeschirr, Geld nnd ihre Werthpas piere wurden .unberührt vorgefunden. Die Ermordete unterhielt Beziehungen mit hohen Kreisen. Die mysteriöse That erregt, wie gesagt, rn Madrid das grontt Aufsehen. I m e n qlischen UnterHause hat jüngst ein ehrenwcrthes Mitalied, das an der Spitze eines Thierfchutzvereins steht, beim Ministerium an gefragt, ob es wahr ist, daß m einer Grafschaft ein öffentliches Wettlaufen zwischen einem Lamm, einem Jagdhund und einer Henne veranstaltet wurde und wie die Regierung das gestatten konnte? In der letzten Sitzung antwortete der Minister, daß genauer Erkundigung zufolge das Lamm ein wohlausgewachsener Schöps gewesen sei, der Hund ein Rattler, der nicht sehr flink auf den Beinen ist, die Henne endlich sofort nach dem Start Reißaus genommen habe, so daß keine Ursache zum Einschreiten wegen .Grausamkeit gegen Thiere" vorliege. Das Haus nahm die Antwort zur Kennt m. Während derVorstellunc des Ballets .Sylvia im czechischen Nationaltheater in Prag ereignete sich ein aufregender . Vorfall. Z. Ende des Zweiten Aktes stürzte die den Ams? darstellende Solotänzerin Schöps von einem Felsen aus der Mittelhöhe der Vühni herab, wober sie mit den Fußen an den Sprossen einer Leiter hangen blieb, mit dem Kopfe auf den Boden ausfiel und sich am Hlnterhaupte schner verletzte. Die zu den Füßen der Schöpf besindliche Solotanzenn Beraer wurde ohnmächtig und mußte von der Bühne getragen werden. Erst nach halbstündiger Pause konnte die Vorstellung fortgesetzt werden. Der Genera l - Gouverneur Gurko erhielt eines Tages die anonvme Nachricht, daß an einem bestimmten Tage an mehreren Kirchen Warschaus Plakate sozial-revolutionärenJn-haltö angeschlagen werden sollen. Der hiervon unterrichtete frühere Ober Po lizeimeister Tolstoi gab dem ihm unter stehenden Leiter der Gehcimabthcilung Lieutenant Rudnieff den Auftrag, die Druckerei und den Ort ausfindig zu ma chen, wo die Plakate hergestellt wurden. Nach qeraumer Zeit machte der Licutenant seinem Chef die Anzeige, daß er am andern Tage in einer bestimmten Woh nung während der Abwesenheit des Miethers eine Revision vornehmen werde, wo er die Plakate zu sinden hoffe. Xti Ober-Polizeimeister hatte nichts Eiligereö zu thun, als dem General-Gouver: neur diese Entdeckung zu raxportiren, die er der Geschicklichkeit seines.Untergebenen verdanke. Infolge dessen ließ Gurko den Chef der Gendarmerie zu sich beschelden, machte ihm von der Entdeckung der Polizei Mittheilung und drückte ihm sein Unzufriedenheit über die Unwissenheit sei ner eigenen Leute auS. Die ungnädigen Worte Gurko S brachten den Gendarmeriechef nicht außer Fassung, $? bat nur um die Erlaubniß, die Revision in der bezeichneten Wohnung zwei Stunden vor dem von der Polizei festgesetzten Zeitpunkte vorzunehmen. Wirklich begab sich der hierzu beorderte Gendarmerie Ofsizier in die bezeichnete Wohnur und konnte trotz der sorgfältigsten 'Nachsu, chungen ailch nicht das Geringste vorfinden. Der alsdann erschienene Lleute nant Rudnieff zeigte sich über die Anwe senheit der Gendarmen nicht wenig be stürzt, nahm jedoch seinerseits die Rcvifion vor und zog triumphirend auS der chublade em Plakat hervor. Kal ten Blutes erklärte ihm der Gendarme: rie-Ofsizier, daß er diese Schublade meh, rere Male geonnet, Nichts gesunden hat te, so daß einer der Leute Nudniesf'S oder er selbst das Plakat hlnelnqeleg habe. Und nun eilte derselbe, ohne eine Entgegnung abzuwarten, zu seinem Vor gesetzten, welcher dem General:Gouver neur unverzüglich den Vorfall meldete Dieser war über den ihm gespielte! Streich derartig aufgebracht, daß er die Demission des Ober Polizeimeisters durchsetzte, obgleich Tolstoi selbst von leinen Untergebenen hinter's Licht geführt worden war. Lieutenant Nudniefj und seine zwei Gehilfen werden sich nun in Kurzem wegen Irreführung vcr Äeyor, den zu verantworten haben. . Kaust Clucho'l vlLLN", "Beat Havanni

'irrT -S-' MMWM Y amm r.Vi . MAntt" -DAS GKOSSD Schmcrzcnlicilmittcl, gegen Rheumatismus. Nheumatktmus 20 Jahre schellt. . Oriaknal.2cri!5t. 1SS2. Crnrjert ?. t April, 1836. Nehr als 20 Jahre an chro. nischem RhcumaiiömuS aelitlen. Hunderte ausgegeben und riele Äcrjte ebne Erfolg um Ratb fragt. Gebrauchte MorPhlUQ ent zu schlafen. Wunderbar geheilt durch St. Jakobs Oel. Dauernd wiederherge stellt ; keine Rückkehr de? Schmerzen in vier Jahren. I. E. Bousall, Ne Bloomsield, Verr Ceum?, Pa. Kheumatklmus 20 Jahre gchellt. Original-Bertcht, 1882. Erneuert 1. Norember, 1888. Mei Vater, 46 ForkStraße, litt 30 Jahre. Füße und Beine waren stark angeschwollen. Aerzte und andere Heilmittel brachten keine Heilung. ' Gebrauchte Ct. Jakobö Oel und rourde ollständig geheilt. Kein Rückfall in fünf Zahren. Jrulk Durgen, Vangor, Me. hemakms 30 Jahre geheilt. Original-Bericht, 1892. Erneuert 18. Februar, 1887. Dreißig Jahre gelitten, yür Wochen im Bette. Gebrauchte alle anderen Heilmittel ohne Erfolg. Gebeilt . durch ein uud eine halbe Flasche. Gesund nd wohl. In 5 Jahren kein Rückfall. D. M. Rearick, Constantine, Mich. HW'Ol'kge Leugnisse sind Srneuerungen frühere, Lerichte ron Leuten, welche durch Ct. Jakodt Oel eheilt wurden und di nach Kerlauf von Jahr 'In Rückkehr sen Schmerzen gehabt haben. klllenthalbe in de Apotheke , hab. THE CHAHLE8 A. Y0GELER CO.. BalUnort U yo lö Den einzigen uveg -5 L. j mm VT I X woitiKerrtfi uouwonoig rrzuft-urn, uuvsttvtttteicheuldar unyeüvarea gaue von ' , Geschlechtskrankheitk sichrr und dauernd ;tij bette, ferner, genaue Auflläruna üb, Mannbarkri'l Wriblickkrit I be ! vinuer , i viffe derselben und ßsilunz. zeigt daS ej 'diegene ucb ,.Tkrettunas.Nkrr:"2Z., Aufl., 250 Seiten mit za lreicken lebeus treuen Bildern. Wird in teutscher Svracke , gegen Einsendung roa 25 Guttatst Post! I totarnps, sorgsam verxacrk, stet rersanrr. . , Adresse: neutHrhflt il-Institot,llClin ! ton VUf. nahe Broadway. jit rr T ora, l . T. 3n 3nctanarclts, Jnv., um Zum, Händler G. Keyler. 29 Süd Delaw&re St. tjy xvovtäTV v küti'ZXZZZZ n Cures i Rernovea Tan Sunburn, Bee StlngSt MocB s Uff quItoandAII l Z iv3 I Ineect Citae. roruä, blotcuxs, Humors, Birth-narka, asd every form ofskia WrnnlfjTiea. TcItively cured on tho xaost delicate akia witiout lcavlnj a scar, by Hop 01 Tt fcrxxojxt;. Trioe 25cts COcts. and 51. At dru'-'-iüta or b-r malL. 19U1 ÜX. cnn. I psia.t E5c I rCT Th Hop Pill teaaT g Co., Isew London, Ccun. Litt 10 110p liii ior Biai-no&aacne, a tiiliousneseajid conatipatioa liavo no eq In allen Spottjtlcn zu habe. illl A mm 1L SHö Yik-Ü -r . r. U Akm MCSVJ JU V U THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OP ORDEI1. If you desire to purcluts? apewin? macliine. ask ouracenf. at your i!acc for torras and prices. If you cannot find cur at-nt, wriie direct to nearest addres to you beiow 11a med. V NEW HOHE SEWffi HACHTME W, chicaso - 23 UNION SQUARE.N.T.- üalläs. I LL a-ri ANTA GA. TEX. ST LOUIS, MO. jwflt T! wrPASC15C0 CM Agentur für Jndtanaxotti: Kaiser Vflegev, 173 Oft Washington Straße. Luxus! Die Vee Line Noute" (l & 8T L Unb 0 C C & I BAHN). . Diese auSgeziichriete Bahn besörder Paffagiere nach IlQ1li1, Clovoland, Buffalo, und allen Neu England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und New Bork ohne Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach Mhouri, Arkansas, Texas, Kansas Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. MedtigfttVste. IST" Man vende sich wegen ähne Juso, Nation an v. B. Martin, Gtn'l Pafs. Agent. l e l a ,. Vf. J. Nichola, Gen'l West. Agent t. , u t 4. ArbeiSev-Hatte (früher ZutBljaSc.) Vereins und Logen werden darauf anfmerksam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Vbhaltnog von Versammlungen, KrZuzcheu, Ullterhaltu,gen n. s. v. t'gaet und für solche Zwecke billig zu miethen iZ. Man wde sich .' k die Ossi ds. ölt.

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