Indiana Tribüne, Volume 11, Number 307, Indianapolis, Marion County, 24 July 1888 — Page 2
Indium Tribune.
- Srschewt n S snnt gS. Sigtiq i, tägliche .Tlldan folet durch d T,ä,er 12 ent pcx Boche tit Sonntag,rridan," & Ccntl vtt Woch. Bette ittftrnrnin 15 ffcntl oder Cintl pctVUnat. Vtt Post ingeschktt in Boraußbejahlung 16 xe? 3r. Qweet 140 Q. lHarvlanbllr. JzdissapoliS, Ind., 24 Juli 1888. Xie deutss Landwehr. Das .Franks. Journal" schrnbt: Nachdem im vorigen Jahre fast die ge sammle Reserve ihre Ausbildung mit dem neuen Magazingewehr Modell 84 erhalten hat, wurde Heuer ein großer Theil der übunggvflichtigen Land mehr ersten Ausgebots mit der Handhabung dieser Waffe vertraut gemacht. Die betreffenden Uebungen fanden in der ganzen deutschen Armee im Laufe deS Monats Juni statt. Da die Landwehr zweiten Aufgebots zu Uebungen im Frieden nicht herangezogen werden kann, so laßt sich deren Ausbildung mit dem Mehrlader nicht ermöglichen, was aber so ziemlich ohne Belang ist, da das Magazinfeuer nur in AuSnahmefällen angewendet wird und im Uebrigen die Waffe als Einzellader von allen Denjenigen gehandhabt werden kann, die überhaupt mit dem früheren InfanterieGewehr Model 71 ausgebildet worden Und. Ueberdies ist man mit deu? Gebrauch der Waffe als Mehrlader in allerkürzester Zeit vertraut. Dieses Aer lrautwerden mit der Handhabung des neuen Gewehrs als Mehrlader war selbstverständlich der Hauptzweck der diesjährigen Landwehrübungen, nebenbei wurde aber auch die größte Sorgfalt darauf verwendet, dem Mann einen möglichst hohen Grad von Kriegstüchtigkeit beizubringen. In dieser Beziehung wurde nicht nur das Alte wieder hinlänglich aufgefrischt, sondern auch mancheö Neue dazu angelernt. Mit der Vervollkommnung der Feuerwaffen und der Erhöhung ihrer Wirkungsfähigkeit steigern sich auch die Ansprüche bezüglich der Ausbildung und der Leistungsfähigseit rdc Mannes. Erhöhte Feuerdisziplin, größtmögliche Sicherheit im Bemessen der Distanz und der TreffWahrscheinlichkeit, schnelle und erfolgreiche Ausnützung selbst der kleinsten, durch das Terrain gebotenen Vortheile und andererseits der vom Gegner dargedotenen Blößen, rascheste Entwickelung der Abtheilungen im Feuer, fortgesetztes fprungmeises Avanciren in der Feuerlinie, blitzschnelles Auf und 9!ieder bei demselben und endlich der nach vorausgegangenem mörderischen Schnellfeuer mit voller hinreißender Wucht auszuführende 'Bajonettangriff alles das hat seit der Einführung deS Magazingewehrs erhöhte Bedeutung gewonnen und soweit möglich, auch eine Steigerung erfahren. Es werden in dieser Beziehung die größten Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Mannes gestellt und man hat auch der Landwehr gegenüber nicht daS mindeste nachgegeben. Zu unser aller Genugthuung muß aber constatirt werden, dag sich die Landwehrmannschaft allen diesen Anforderngen gewachsen zeigte und ihre Aufgabe mit Ernst, Hingebung und Verständniß erfaßt hat. Die ihr in früheren Jahren zu Theil gewordene Schulung hat nach jahrelanger Unterbrechung sofort wieder die Probe bestanden und diese Probe wird sie auch besteben im Ernstfall. Wir haben in unserer Landwehr ein Material von vorzüglicher Beschaffenheit, daS sich ebenbürtig der Linie an die Seite stellen darf und in einem künftigen Krieg einen gewichtigen Factor auf dem OperationSseid bilden wird. Deutschlands Wehrfähigkeit und Kriegsbereitschaft hat durch die Einübung der Landwehr mit dem Magazingewehr abermals eine relative Steigerung erfahren und ist auch in die fer Richtung den anderen Mächten um ein Beträchtliches voraus. Zu viel Bier. Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, zagt die Berl. Volkszeitung", daß trotz der Erfahrungen, welche man in Deutschland im Jahre 1374 gemacht hat und trotz der Reform unseres AktienaesetzeS sich in den letzten Jahren die Zahl der neu gegründeten Aktien-Gesell-schasten in bedenklicher Weise gesteigert hat und schwerlich alle diese Neugründüngen die Garantie einer geminnbrinenden Entwickelung in sich traaen. Wenn wir heute aus diese Augelegenheit und zwar speciell auf die Neuarundunaen aus dem Gebiete der Brauereien zurückkommen, und vor allzu sanguinijchen Hoffnungen auf die Zukunft warnen möchten, so geben uns dazu die VerHandlungen auf dem 5. deutschen Brauertaa in Stuttgart den äußersten Anlaß. Dort hat man constatirt, daß der Erport deutschen Bieres von 3,213,044 Ctr. im Jahre 1885 auf 2,629,503 Ctr. im Jahre 1387 zurückgegangen ist, also in 2 Jahren um tast 600,000 Etr. abae nommen hat. Man war geneigt, die. Schuld an diesem Nuckgang aus den hohen Frachttarif zu schieben, wir glau den aber, daß ein wesentliches Moli? in I der Entwickelung deS Brauereibetriebes I in solchen Ländern, in denen Deutschland durch seinen Bierimport dieses Getränk , populär gemacht hat, zu suchen ist. Diese , Aouayme oes rporis rounle nun vurcy - einen Meyr-Eon um im Innern auSae glichen werden; leider aber müssen alle die in Altlen:(z)ezellZchasten umgewandel ten Brauereien ihre Produktion bedeu tend vergrößern, um das oft sehr große Aktienkapital genügend zu verzinsen, und da kaum anzunehmen ist, daß in Deutschland der Bier-Eonsum so rapid steigen wird, daß der Ausfall im Export (600,000 Centner Bier entsprechen allein 60 Millionen halben Litern) und die rorausslchtllch colossale Mehr-Pro duction der nächsten Jahre ausgeglichen wird, so dürften wir vor einer Ueberschwemmung durch Bier stehen, welche den Dierdurstigen mehr Vergnügen machen dürfte, als den Aktionären,der Feugearundeteu sixwtWJ- ' ....
Deutsche Farrner in TexaS. Wahrend noch vor einigen Jahren in südöstlichen Theil von Mittel-Tcras die Ncgerbcvölkerung weit zahlreicher war, als die weiße, ist dies neuerdig5, namentlich durch den Zuzug von Deutschen und Böbmcn wesentlich anders geworden. Die deutschen Farmer sind in dem ehemaligen Sklavenstaate ganz besonders geschätzt und in manchem Eounty haben die Farbigen vor ihnen das Feld gcräumt. In seinem socbm erschienenen Iah,
resbericht saat der Counttzsteuerabschätzer von Washington-County, in MittelTeras ,. B.: .Die hübschen, kleinen Farmen der deutschen und bih nifchen Ansiedler sieht man überall auf dem Prairieland von Washington - Eountn zerstreut. Von welchem volkswirthcdastlichen Werthe diese Einwanderung für die Entwicklung deS EountyS gewesen ist, beweist der Umstand, daß der Steuerwerth des Landes sich seit der Zeit mebr als verdoppelt hat. Ländereien, welche noch vor fünf Jahren für 810 zu haben waren, werden setzt zum PrelZe von $25 verkauft. Bessere Ansiedler konnte Washlnaton-.County sich nicht wünschen; nicht allein, daß sie ihre rTL . ? cn . .!. r ri . . .tf rr. neuern aus oas PUNlltlcyirc zaylcn, ic sind musterhafte Bürger in jeder BeZiehung, fleißig, sparsam und gesetzliebtd." Aehnlich äußert sich die Galveston News" über die Gegend von Weimar in Eolorado-Eountl), ebenfalls im südöstlichen Theile des mittleren Teras; sie sagt: Die Umqeqend von Weimar ist in einem Umkreise von 15 Meilen mit kleinen armen besetzt, welche in den letzten Jahren von Deutschen und Böhmen angelegt wurden, und bemerken wir hierzu, daß diese Zuwandere? meistens hier im Lande geborene Kinder alte rer deutscher und bohnüscher Ansiedler sind, welche tn den Eounties, ln denen ihre Eltern sich niederqelassen hatten und noch ansässig sind, keinen Raum mehr sinden und daher anderwärts Heimstatten suchen müssen. Diese Einwänderung bringt dem County eine fleißige, tüchtige Bevölkerung, welche das Lnd zur Blüthe bringt, weil sie es versteht, jedes Jahr reiche Ernten von Baumwolle, Welschkorn u. s. w. ;u erzielen. Der deutsche Ansiedler besonders vom Farmerstand versteht eS aber nicht allein, reiche Korn- und Baumwoll-Ernten zu ziehen, er zieht in der Regel auch wie der CensuS beweist eine zahlreiche Kinderschaar auf und ist daher im Stande, für dir wettere Besiedelunq deS Landes aus dem eigenen Ueberschusse von Arbeitskraft das beste Material zu stellen. Er ist meistens unbemittelt gewesen, als er nach Teras kam; sein Hauptcapital bestand in seiner Arbeitskraft und seinem Fleiße. Das kleine Stück Land, welches er auch meistens erst durch seine Arbeit zu erwerben im Stande war, ist für die immer zahlreicher gewordene Nachkommenschaft nack und nach u klein geworden. Der jungeNachwuchs sieht sich gezwungen, auszuschwärmen" uno neue Helmstatten zu suchen und zu gründen, jetzt, wo im dichter besiedelten Theile des Staates das Land schon selten u werden an fängt, scüon in weiterer Entfernung von der ursprünglichen Ans!cdelungsstelleund in den weiter abgelegenen Bezirken, iie vor etwas mehr als einem Jahrzehnt noch völlig unbewohnt und unbekannt waren. Der ferne Westen des Staates sängt jetzt schon an, der Zielpunkt zu werden, wohin der junge deutsche Nach? wuchs seinen Ausflug nimmt. So wird von San Angelo im Tom Green-County in West-Teras geschrieben, daß man dort 50 deutsche Ansiedlerfamilicn aus dem im südöstlichen Mittel-Teras gelegenen Favette-County erwarte, ohne Zweifel junge Brüt, der es im elterlichen Nest zu enge geworden, und welche dort Forme gründen wolle." in Fortschritt. Während bisher ausländische Handelsgesellschaftcn oder Actiengesellschaften irgend welcher Art in Persien wenig Seide spinnen konnten, weil der öcegicrung jederzeit das Nccht zustand, irgend welches Besitzthum solcher Gesellschaften mit Beschlag zu bergen, scheint jetzt ein wesentlicher Fortschritt von Seiten der persischen Regierung beabsichtigt zu sein, welcher von entschieden internationaler Bcs deutung ist. Der Shah von Persien hat nämlich folgende Verordnung erlassen, welche hoffentlich nicht, wie da? im Orient einfach die Regel ist, ein werthloseS Stück Papier bleiben wird: Da der große und höchste Gott uns zur Quelle der Gerechtigkeit, des Wohlwollens und zum Vollstrecker seiner hohen Befehle gemacht und unS insbesondere den Schutz von Leben und Eigenthum des persischen Volkes anvertraut hat, so betrachten wir es in Dankbarkeit für diese großen Gaben als unsere Pflicht, unparteiische Gerechtigkeit für alle walten zu lassen, damit Leben und Eigenthum unseres Volkes gegen die Gewaltthätigkeit der Unterdrücker geschützt sei. Wir betrachten es weiter als unsere Pflicht, in diesem Entschlüsse zn beharren, damit das Volk von Persien, indem eS sich in Leben und Eigenthum geschützt sieht, jedem Erwerbszweige und Unternehmen hingeben könne, welche als die Grundlagen der Civilisation und die Quellen von Glück und Wohlstand anzusehen sind. Nach diesen Erwägungen und zur Kenntnißnähme seitens unserer Unterthanen sowie zur Bürgschaft für sie, gleichzeitig als ein Beweis für unsere nie ruhende Wach: samkeit und unsere Gnade, wird dem persischen Volke durchdiese Kundmachung zu wissen gethan, daß Leben, und Eigenthum ihm unbedingt gesichert sind ; daß es ohne Argmohn oder Furcht irgendwelcher Art alle Eigenthumsrechte über seinen Besitz auszuüben vermag, daß jedeS Unternehmen in Angriff genommen werden darf, welches die Vereinigung von Capital und die Bildung von Gesellschaften erfordert, wie die Ausführung öffentlicher Arbeiten, Wege u. f. w., und daß alle solche Beginnen uns mit Genugthuung und Ver gnügen erfüllen und der Gegenstand unferer Fürsorge sowie unseres Schutzes sein sollen. Zum Schluß wiederholen wir, daß Niemand ein brecht oder die Macht baden soll, die Hand zu legen auf Leben oder Eigenthum irgend sin:? un
serer Untertyanen, davon Besitz zu nehmen oder irgend einen Eingriff in dieselben zn gestatten, ferner in irgend einer Weise aasend vorzugehen, wenn dies nicht in der Vollstreckung eines gesetzmäßigen RechtSspruches auf Grund der bürgerlichen und religiösen Gesetze geschieht" Gegeben in unserem kaiserlichen Palast zu Teheran im Namasan 130.3 (Mai 1888)." Der Erlaß ist an alle Prooinzialbehörden gesandt worden, von einem Firman begleitet, in welchem denselben die strengste Befolgung, bei schwerer Strafe, auferlegt wird. Der Schah befiehlt, daß beide in allen Moscheen und Versammlungöhäusern wiederholt vorgelesen und erläutert, in allen Bezirken, kleinen Städten, auch Dörfern und Lagern verkündet werden sollen, und daß die Behörden daraufhin beeidet werden. Abschrif ten der beiden merkwürdigen Schriftstücke sind allen am persischen Hofe beglaubigten Gesandten übermittelt worden; e soll damit bekundet werden, daß es sich hier um eine ernste Entschließung internationaler Art handelt. Zum Eisenbahndau. Nach den Angaben der Nailway Age", deren Ermittelungen stets sehr sorgfältig und genau sind, ist auch rn den ersten sechs Monaten dieses JahreS der Eisenbahnbau mit großem Eifer fort gesetzt worden, so daß er dem des Vorjahres nur wenig nachsteht. In d:r ersten Hälfte deS laufenden Jahres sind 3320 Meilen Eisenbahnschienen auf neuen Linien gelegt worden, oder nur 400 Meilen weniger als in der entsprechenden Periode des JahreS 1837, welche? sich bekanntlich durch eine ganz außeremöhnliche Thätigkeit auf dem Gebiete deS Eisenbahnbaues auszeichnete. Daß von irgend welchem Nachlassen" des Eisenbahnbaues nicht die Rede sein kann, derselbe vielmehr gerade in allerletzter Zeit stärker denn je war, aeht deutlich daraus
hervor, daß beinahe ein Drittel der in dem abgeschlossenen Halbjahr gelegten Schienenwege auf den Monat Junikommt, nämlich 1097 Meilen. Charakteristisch für den diesjährigen Eisenbahnbau ist die Thatsache, daß derselbe sich nicht auf einige wenige große Linien concentrirt, wie es voriges Jahr zumeist der Fall war, sondern sich auf eine sehr große Anzahl Linien vertheilt. Die größte Meilenzahl neuer Schienen hat für daS verflossene Halbjahr Californien auszuweisen, nämlich 897 M., dann folgen Georgia und KansaS mit je 295 M. und ferner der Reihe nach Teras, Kentuckv, Alabama, Jllinois, Colorado, Tennessee, Missouri (131 M.), Wisconsin, Süd-Carolina, Michigan, Neu-Reriko, Virginia, NttdCarclina, Florida. Nebrl'.ska, Ohin, Louinanna (00 M.) bis herunter zu Massachusetts mit zwei Meilen. Vom Anlande. Einen prächtigen Oleandetz besitzt Herr John Thill in St. Paul. Der Baum ist 9j Fuß hoch, hat eine dichte Krone von 5 Fuß Durchmesser und trägt 700 Blüthen und Knospen. Die New Jorker Sanität'scommission hat alle Aerzte, Geistliche und Hebammen ersucht, Geburts-, Hei-raths-. und Todtenscheine nicht mit Ani lintintc schreiben, da diese Tinte so sehr : .r. daß in 10 oder 12 Jahre kein ' mehr von den mit ihr ge' schrie' .umcnten zu lesen ist. T r .. -. ; ., Erfahrungen hat eine jnnc ,',rau in New Z)ork gemacht, die erst i:u März dieses Jahres au Deutschland einwanderte und sich nach dreimonatigem Aufenthalt in New Jork mit dem Fleischer Christoph Lamm verheirathete. Ihr Mann war wie es heißt, völlig grundlos von maßloser Eifersucht geplagt und soll diesem Tage seine Frau, die er seit dem Tage der Hochzeit quälte, unter Beihilfe seines Bruders zu einem Fenster des vierten Stockwerks seiner Wohnung auf die Straße geworfen habeu. Merkwürdige? Weise erlitt die Vcdauernswerthe keinen Knochcnbruch, wohl aber bedeutende Quetschungen. Sie liegt im Hospital und der Mann 'sitzt im Gefängniß. Vor beiläufig zwei Jahren brannte in Waco, Neb, ein löjährigeS Schulmädchen mit dem Lehrer an der dortigen Hochschule durch. Ein Detec tiv setzte dem Paare nach und erwischte dasselbe in Denver, veranlaßte die Durchbrenner zur Rückkehr nach Waco und machte die Fabrt dorthin als Reisemarschall mit. In der letzten Woche begab sich der Geheimpolizist abermals nach Waco, um die junge Dame gefangen zu nehmen, diesmal aber mit ihrer vorher eingeholten Erlaubniß, er führte sie nämlich als seine Frau heim. Sem ritterliches und zuvorkommendes Beneh men hatte ihm das Herz der Durchbren nerin schon auf der Rückreise von Denver gewonnen und seitdem hatten die beiden im regsten Briefwechsel gestanden. Als dieser Taqe ein Far- ' mer eine Wagenladung Getreide nach Benkelman, Neb., ans den Markt brin gen wollte, fand er am Ufer eines Flus, seS, den er kreuzte, einen" Mann im Triebsand stecken. Der Aermste war bereits bis an die Schulterhöhlen einge funken und sah, immer tiefer sinkend, seinen sicheren Erstickungstod vor Augen. Der Farmer kam ihm zur Hilfe, konnte aber den Mann nur mit Aufbietung der äußersten Kraste retten, da derselbe wüthend um sich schlug und die helfende Hand zurückstieu. Kaum war er in Sicherheit gebracht, als er sich wieder in den Triebsand warf. Es stellte sich später heraus, daß der Bedauernswerthe in der schrecklichen Lage, in welcher er sich befunden, den Verstand verloren hatte. Man mußte ihn in's Irrenhaus überführen. Aus bei ihm gefundenen Papieren ging hervor, daß er Edwin PowerS heißt und aus Wano, KansaS, ist. In einer um den Leib geschnallten Geldkatze trug der Mann überblOOO bei sich. Unter der Anklage d e S Diebstahl stand eine junge deutsche Frau, Minnie Bollinger, in Brooklyn vor dem Polizeirichter. Die Frau war beim Diebstahl in einem Ellenmaaren aeschaft ertappt worden und gab vor dem Richter eine merkwürdige Erklärung füt ;t er t v.. ?i fft. t.r r
!yr oergryen. erster y, si ü sti iaatß. mit mm aroiffciGuGsIf
fert, ' einem werthlosen Müßiggänger, verheirathet gewesen, der sie so mißhandelt habe, daß sie sich nach kurzer Ehe von ihm habe scheiden lassen, um bald darauf ihrem jetzigen Manne I. Bollinger zum Altar zu folgen. Wulfert habe anfangs nichts von sich hören lassen, später habe er ihren Aufenthaltsort jedoch ermittelt und bestandig Geld aus ihr erpreßt unter Androhung, ihrem Manne, den sie von ihrer ersten Ehe thörichter Weife nichts gesagt hatte, die Augen über seiner Frau Vorleben zu offnen. Schließlich habe sie dem Uner-
sättlichen Nichts mehr zu geben vermocht und UM ihn zum Schweigen zu veran lassen, habe sie stch zuletzt zum Diebstahl verleiten lassen. Frau Bollingers Mann ist Arbeiter in einer der Zuckerrafsinerien am Fluß und ein fleißiger, geachtete? Mann. Der im Gebiete derChok-taw-Nation, nicht weit ron Little Rock, Ark., ansässige Farmrr Ran hatte kürz llch ein Madchen aus der Umgegend von Topeka als Gattin heimgeführt und aus diesem Anlasse ein Hochzeitssest verani t r r n r stattet, zu wetcyem er zaytrelcye vcaq barn eingeladen hatte. Unter den Letzteren machte ein gemisser Graham der jungen Neuvermählten in aufdringlichster Welse den Hof, so daß Ran sich schließllch gezwungen sah, ihr das Tanzen mit Graham zu verbieten. Darüber erbittert, legte Graham seinen Revolver auf Nai) an und schoß nach ihm, ohne ihn jedoch zu verwunden. Der Ruhestörer wurde von einigen Freunden Nar's unsanft zur Thür hinausbefördert, wobei er die grimmigsten Drohungen gegen Rav ausstieß. Am anderen Morgen erwachte Letzterer infolge eines Geräusches in seinem Schlafzimmer und erblickte an der Thürschmelle die Umrisse eines ManneS, der unbeweglich und lautlos dastand und unverwandt nach ihm hinzublicken schien. In der Meinung, Graham habe sich in sein Zimmer geschlichen, um ihn zu ermorden, griff Ray nach seinem Revoloer und gab- einen Schuß auf den Fremden ab. Mit einem lauten Schrei stürzte der Letztere auf den Boden hin; es war jedoch nicht Graham, sonder wie Rav zu seinem Entsetzen entdeckte, sein eigener Bruder Jefsrey, ern Nacht wandler, der in ' somnambülen Zustande in Rav's Zimmer gegangen war. Die beiden Brüder hatten stets im besten Einvernehmen gelebt. Die Im porteure fremder Kunsterzeugnisse. Siegfried Bing und John Gey von No. 220 fünfte Avenue in New Vork, haben im Bundeskreisge richt eine Klage auf Entschädigung in Höhe von 826,984.50 gegen die Penn-syloanla-Elsenbahn einaerelcht. Am 31. Mai d. Js. wurde für die Kläger eine Ladung von importirten japanischen und chinesischen Kunstaewerbe - Erzeug nissen in Chicago zur Beförderung nach New Jork mit der Pennsyloania:Eisenbahn aufgegeben. Der Frachtbrief, welcher von der Bahnverwaltung ausgefüllt wurde, bezeichnete die Fracht als HausHaltungsgegenstände". Am 4. Juni wurden die Waggons auf cin?r ÄnnerFahre von Jersey City nach Neu Fork übergeführt, doch nahe dem New Yorker Ufer sing die Fähre, die wahrscheinlich ein verborgenes L-ck hatte, plötzlich an zu stnken. Die Bemannung, anstatt zu versuchen die nahe New Jorker Seite zu gewinnen, fuhr wieder nach dem New Jerseyer Ufer zurück, und so ging die Fähre mit der ganzen Ladung unter. Die Kläger haben den Werth der Ladung, welche iu japanischen Lackwaa. ren, Möbelgegenständen, Stickereien, Vorhängen, Seidestoffen, Elfenbeinschnitzereien, Waffen, Broncewaarenund Porcellan bestand, von der Amerikani schen Kunstgesellschaft feststellen lassen. Die Beklagte, welche sich an die Deklarirung der Waaren im Frachtbriefe hält die übrigens von ihr selbst herrührt will den Verlust nur nach dem Gewicht decken, d. h. 35 Cents per Centner. Danach würde sie nur $600 bis 5700 zr lezhlen haben. In Bus f a l o sind d e r Ge sundheitsbchörde an einem Tage fünf Blatternfälle angemeldet worden. Einige dortige Aerzte sind indeß der An sicht, daß nur besonders schwere Varia-liden-Fälle vorliegen. Sämmtliche Erkrankte wohnen im Polenoiertel. Der Great Eastern" ist wieder aufgetaucht. Der Riesenkasten soll jetzt, wie es scheint, in Dienst gestellt werden und zwar entweder als Viehtransportfchiff oder für den PetroleumVersandt. Londoner SchiffSrheder wollen nämlich die Wahrnehmung gemacht daben, daß es immer noch möglich sei, das plumpe Schiff uutzbringend zu rar werthen. . , ;l-..tii!f. Ein köstliches S tückchen russischer Censur wird dem B. T." aus den Ostseeprovinzen mitgetheilt. Dort hatte ein Gymnasiallehrer ein deutsches Lesebuch für Schüler der unteren Gymnasialllassen abgefaßt, und nachdem die Lehrerconferenz dasselbe approbirt und zweckentsprechend befunden, reichte der Lehrer das Buch dem Gouvernementscenfor n behufs Erlangung der Erlaub niß zum Druck. Nach einigen Tagen begab stch alsdann der Lehrer zum Herrn Censor und fragte, ob er das Lesebuch durchgesehen und ob er den Druck gestatte. Zu seinem nicht qennaen Er staunen erhielt er aber von dem Censor die unerwartete Antwort: Ja srcilich hab ich Irr Buch gelessen, aber kann man nicht lassen drucken Buch, 'weil ist ganz schlechte Buch!" Aber erlauoen 2k," fragt oer Lehrer, inwieserii ist denn dieses Buch unmoralisch?" ' Censor: Ja ssähn Ssie zu Beispiel (das Auch aufschlaaeno): icr haben Ssie rus sische Nationalaymne mit eine VerS. (weiter blätternd) und ier aben Ssie beut che Nationalaymne mit drei Verse! Was ssoll nu Kinder denken? Er muß siagen: Arme russische Kaiser mit eine VerS, reiche deutsche Kaiser mit drei Verse! Ist daS nicht schlechte unmora lische Begriff? Lehrer: .Aber ich bitte Sie, daraus kann doch mir oder vielmehr meinem Buche kein Vorwurf erwachsen? Sollte ich denn etwa der russischen Nationalhymne noch einige Verse hinzudichten?" Censor (entsetzt ausfahrend): Me? mein Gott, das ist boch unmöglich! Das aaht dock nicht! Wie kann man Nationalaymne dichten?
Dag M doch JnfpiVtioy!"
(der kaum noch das LacyeU derbeiszen kann) : Ja, dann weiß ich denn wirklich nicht, wie ich hier helfen kann." Cen: for: Nu ja, das ssage ich äbent, ich kann auch nicht gelfcn. Nu ssähen Ssie aber gleich weiter in Irre Buch ; ier aber Ssie Vadcn;Vadcn: parsdiesische Thal von waldige Göen eingeschlossen, milde Klima, berühmte Heilquelle n. s. w., und icr (weitcrblättcrnd) oben Ssie Nowaja Semlja: grausige Einöde, in Eis und Schnee starrend, nurr Eisbär und Seegund ! Nn ssagen Ssie, was sioll Kinder von Geograph! lernen? Muß er wieder ssagen: Arme Rußland, schönne, reiche Deutschland! Ssähen Ssie, das zeigt schon wirklich Tendenz! Da? kann Censur nicht durchlassen, weil das ist ärste Anfang von.Nigilist!" Lehrer: Jj, ich sehe schon, es geht wirklich nicht; wollen Sie so gut sein und mir mein Manuskript gefälligst zurückgeben!" Aus Brü'set wird gemel, oet: ,,Herr Gobert, ein Experte der Französischen Bank, befand sich dieser Tage hier und bot sich derbrüsseler Polizei an, in den Wechselstuben Nachschau zu halten, ob dieselben nicht falsche Banknoten zu 600 Francs haben. Der Wechsler Anspach erklärte, vier solche Bankbillete eingelöst zu haben. Eines derselben erhielt ein Notar in Brüssel, ein zweites sendete der Wechsler an einen Clienten nach Paris, zwei Stück wurden saisirt. Der Wechsler erklärte, die Banknoten von einem Agenten Namens Duplessis erhalten zu haben. Dieser wieder gab an, sie von Wookmakern, die er nicht kenne, bekommen zu haben. Di Untersuchung ergab, daß Duplessis ei französischer Deserteur ist, der in Brüste, aus glänzendem Fuße lebte, sich Pferde, Wagen und Maitresse hielt und mit Baugründen und Landgütern speculirte. Duplessis gab gerade in seiner Wohnung ein glänzendes Fest, als er verhaftet wurde. Die französische Regierung verlangt seine Auslieferung wegen Unter: schlagung von 60,000 Francs, deren sich Duplessis im Verein mit einem Eenossen, der jetzt in London gesucht wird, schuldig gemacht hat. Man glaubt Grund zu haben zu der Annahme, daß die falschen französischen Banknoten in Belgien fabricirt wurden." Ein behördlicher Mißgriff lat in Kaiserslautern einen jungen Amerikaner in eine recht schlimme Lage gebracht. Derselbe war als achtjähriger Knabe mit seinen Eltern nach Amerika ausgewandert, ist seit jener Zeit niemals wieder in Deutschland gewesen, amerikanischer Staatsbürger geworden, eenwärtig 25 Jahre alt und vor einigen Tagen zum Besuch feiner Verwandten nach hier gekommen. Alsbald nach seiner Anmeldung erschien auch schon ein Gensdarm in der Wohnung der Verwandten und nahm den jungen Amerikaner auf Grund eines im Jahre 1884 ausgestellte Verhaftsbefehls, in welchem er als fahnenflüchtig bezeichnet ist, in Haft. Beim ersten Verhör zeigt der Mann seine amerikanischen Bürgerpapiere vor, welche er glücklicher Weise bei sich hatte, und man hat ihn hieraus gegen Stellung einer Kaution von 300 M, wieder auf freien Fuß gefetzt. Da der Betreffende am 21. Juli wieder in New Vork in seine Stelle zurückkehren muß, hat er sich nach Frankfurt a. M. begeben, um beim dortigen amerikanischen Consul Beschwerde zu führen, und diesen zu veranlassen, die Erledigung der Angelegenheit möglichst zu beschleunigen. Die Jugendliebe Reuter's in Malchow bei Lübeck ist vor einigen Wochen gestorben. Die Verstorbene war die Tochter des Bürgermeisters Geh. Hofraths Wüsthoff zu Parchim. Die Jugendgeschichte Fritz Reuter's ist mit der Verblichenen eng verknüpft. Er liebte ste, er besang sie, und sie ward nicht seine Frau. Julius WiggerS, mit dem er sich damals befreundet, besitzt noch ein Porträt von ihr in schwarzer Kreide, das ihm der junge Student bei seinem Abgange von der rostocker Universität zurückließ. Wenn Fritz Reuter erzählt (Festungstid), daß er auch einmal eine schöne blaue Schleife von einem schönen blonden Kopfe unter der Weste trug", so meinte er camit ein Andenken an Adelheid, und wenn er erzählt: ,,ich habe einmal einen Freund gehabt, den ich beinahe so gut kenne, als mich selbst, ich sage Dir, das arme Geschöpf hat einmal so um diese Zeit des JahreS (Winters) herum unter Sturm und Regen im vollen Vallstaat mit schmarzbaumwollenen Strümpfen und einem Operngucker in den dornigen Zweigen eines jungen PflaumcnbaumeS drei Stunden lang gefessen, blos um sich aus einer Entfernung von zweihundert Ruthen an seiner Geliebten satt zu sehen," so meint der Dichter damit in Erinnerung, an Adel?
heid n x. ..;. V r a u n s ch w e i g. A n h a l i. Lippe. Waldeck. Der Buchdruckereibesitzer Julius Kaminsky in Schöningen beging die goldene Hochzeit. Redakteur Hans Leuß in Stadthagen ist wegen Beleidigung eines Hrn. Aug D. Salfeld zu S Tagen Gefängniß verurtheilt worden. Der Tischlermeister Lagershausen aus Braunschweig hat sich erschossen und der Schuhmachermeister Friedrich Specht aus Stoß lau hat sich ertränkt. ES wurden verurtheilt: Wegen Unterschlagung in amtlicher Eigenschaft Stadtkämmern David Schuster aus Vallenstedt zn 3 Jahren Gefangnlg; der Arbeiter Hem, rieh Schwenk von der Süeinmühle b Coöwig wegen Sittlich ketSoerbrecheni zu 3 Jahren .ucktbauS. E5Vsbft6we und Monumente werden geschmackvoll au gefertigt bei Aug. Diener, S5O st Washingtons.
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