Indiana Tribüne, Volume 11, Number 306, Indianapolis, Marion County, 23 July 1888 — Page 1
V1.:: V ZI , - . J : u. -v- - j.-- ? I. & iAM .- ! ?. I fl AftM ' ' PWW V t l ) v Sahrgaag 11. Office : o. 14 Oft Marhland Straße. Nummer 306. nDteaepptta, ScWcoo, Montag, den 58. Juli wo.
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Von der Anwendung, welche die sogenannten Verschwörungsgesetze snach und. nach gegen die Arbeiter sinden werden, hat man einstweilen noch keine Ah nung. Es wird, wir zweifeln daran kei nen Augenblick dahin kommen, daß man Alles was Arbeiter gemeinsam thun, als eine Verschwörung betrachtet, und daß ihr Wirkungskreis ein sehr beschränkter wer den wird. Hier ist z. V. folgender Fall : . Die Schuhfabrikanten Gardner & EsteS in New Jork stellten einen Mann, Namens Hart als Vormann an. . Es war den Ar beitern bekannt, datz derselbe überall, wo er in Diensten stand, sich bemühte, die Organisationen der Arbeiter zu sprengen. Letztere sandten daher ein Comite an die Firma und man kam überein, einmal ei nen Monat lang zuzusehen, wie Hart sich benehmen wurde. Am Ende deS Monats war nichts vorgefallen und die Sache wurde auf weitere zwei Monate aufge schoben. Innerhalb dieser Zeit wurde ein Mann entlassen, angeblich wegen Diebstahl. Die Arbeiter verlangten, daß der Mann entweder vor Gericht gebracht, oder wieder angestellt werden sollte. Er wurde wieder angestellt. Nach einigen Wochen wurde er wieder entlassen, und wieder wurde Diebstahl als Grund ange geben. Ein Comite der Knights of Labor suchte darauf um eine Unterredung mit dem Eigenthümer des Geschäftes nach, welche auch bewilligt wurde, aber ehe das Comite ankam, entließ Hart sämmtliche Arbeiter. Diese beschlossen darauf, nicht eher wieder an die Arbeit zu gehen, bis Hart entlassen sei. So stand die Sache, als ein Comite der DistrictAssembly. an dessen Spitze John E. Gill stand, mit einem von der Firma ernannten Comite zusammenkam. Die Diebstahlsfrage wurde untersucht und eine Abstimmung der sechs ComiteMitglieder, drei von jeder Seite, ergab 4 Stimmm für nichtschuldig, 2 für schul diz. Die Unterhandlungen der beiden omites zerschlugen sich, indem das Co mite der Knights of Labor erklärte, daß die Arbeiter nicht wieder unter Hart arbei ten würben, und daß überhaupt kein Knight of Labor mit Hart zusammen beiten würde. Auf Grund dieser Erklärung wurde Gill, der Vorsitzer des Comites der Knights of Labor wegen Verschworung angeklagt. und sowohl die Supreme Court, wie das AppellationSgericht, die höchste Instanz des Staates New Z)ork entschieden, daß die Klage stichhaltig sei. Aus besonderer Gnade wurde daS Urtheil suspendirt, weil es der erste derartige Fall war. Im Staate New Jork begehen also Arbeiter, welche beschließen, nicht unter einem bestimmten Vormann oder mit ei nem gewissen Manne mehr zusammen zu arbeiten ein mit Zuchthaus oder Gcfäng niß strafbares Verbrechen. Sie werden dadurch , zu Verschwörern. Das ist die neueste ungeheuerliche Ausgeburt ameri kanischer Justiz. Selbstverständlich hat man noch nicht davon gehört, daß wenn stch Leute zu sammenthun, um den Preis eines Artikels zu erhöhen, oder wenn Fabrikanten sich verabreden, gewisse Arbeiter nicht mehr zu beschäftigen, dies auch eine Verschwörung sei. Trotzdem giebt eL immer noch sehr Viele, welche bsstreiten, daß unsere Justiz eine Klaffenjustiz ist. Nehmen wir folgenden Fall : Georg Bleistein, Mitglied der New Aorker Brauerarbeiter-Union, war wegen Unterschlagung von Geldern, welche er für die ausgeschlossenen Brauereiarbeiter gesammelt und nicht an die Union abge liefert hatte, angellagt. DeS Angeklag ten Vertheidiger stellte den Antrag auf Abweisung der Klage, da nicht nachge wiesen sei, daß Bleistein sich verpflichtet habe, die gesammelten Gelder an die Union abzuliefern. Die Nichter stimmten dieser Ausführung bei, und ordneten die Freilassung Bleisteins an. Am Kopfe der Sammelliste stand zwar die übliche Bemerkung, daß die zu sammelnden Gel der für die ausgeschlossenen Vrauarbeiter bestimmt seien ; diese für Jedermann ver ständliche Verpflichtung zur Ablieferung der Gelder wurde aber vom Gericht nicht anerkannt. Gesetzten Falls, dieser Bleistein hätte Gelder kollektirt zur Erbauung einer Börse, oder zur Beschaffung von Miliz Uniformen, oder um einem Beamten den üblichen Stock mit goldenem Knopfe zu schenken, dann hatten höchst wahrscheinlich die gelehrten Richter gesagt, daß Derje
nige, welcher Gelder für einen gewissen
Zweck sammelt, damit stillschweigend die Verpflichtung auf sich nimmt diese Gel der ihrem Zwecke zuzuführen, gerade so gut, wie Jemand, der in ein Hotel geht, die stillschweigende Verpflichtung auf sich nimmt, zu bezahlen. Er braucht nicht erst besonder? versprechen, zu be zahlen. Die vom Gesetze anerkannten stillschweigenden implied" sagt man in der Rechtssprache Verpflichtungen tnd zahlreicher, wie die ausdrücklichen Verpflichtungen, aber wenn eS sich um eine Arbeiterorganisation handelt, dann wird die Kategorie der stillschweigenden Verpflichtungen vergessen, und eS ist kein Verbrechen, die Organisation zu bestehlen. Die Welt wird noch darüber staunen, waS die amerikanischen Richter, wenn sie nur die rechte Gesinnung haben, mit dem Gesetze anzufangen wissen. Der weichste Thon in den Handen eines Modelleurs ist spröde, im Vergleich zu dem Gesetze in den Händen deS amerikanischen Richters. DraWat)riHteu. WettterouSsichten. .Washington. 23. Juli. E'aaS kühler am Dienstag, stationäre Tempi ratur. D aö gelbe Fieber. Washington, 23. Juli. AuS Plant City. Fla., werben sieben Fälle vzn gelben Fieber gemeldet. Besindet sich besser Walhing ton, 22. Juli. Samuel Randall'S Befinden hat sich bedeutend ge bessert und tt wird binnen Kurzkm nach sklnkr Heimath gebracht werden. Aergern sich über diePolizei. Terre. Haute. 22 Juli. Heut Morgen fand man unter dem Eingange zur Dovling Halle, wo letzte Nacht eine politische Versammlung stattfand. Etwa? wa5 man für eine Bombe hielt. Die Polizisten nahmen daS Ding fort, zün beten den daran befindlichen Faden an. begaben sich in respektvolle Ertfernuna, aber es ging nicht loZ. Daraus mochten sie ein groktS Feuer an. warfen die ver meintliche Bombe hinein, oder eS ging wieder nicht? los. Da die Sombe aber nun total verbrannt ist, schimpft man aus die Polizei, weil eS jetzt unmöglich ist. sestzustkllkn. ob sie (die Bombe nämlich. nicht die Polizei) mit Sägekpähnen oder mit Dynamit gefüllt war. Folgen deö Wolkendruch?. Wheeling.W Ba.22 Juli. So. weit stchiö jtzl hct ftstflellen lassen. U läuft sich der Schaden, welchen der Wol kenbruch in hiesiger Gegend angerichtet hat. aus eine M llion Dollar. Privat eigenlhum ist in hiesiger Stadt allein im Zkrt'ze von $150.000 zerstött. und die Eisenbahnen beziffern ihren Schaden auf $500000. Dazn kommen die Verluste, von welchen diezur Hülste weggeschwemm ten Ortschaften Triadelphia und Elm Grove betroffen sind. Außerdem ist im Flußthale, in einer Länge von 16 und in einer Breite von 8 Keiler, nicht nur die Ernte vollständig vernichtet, sondern auch daS Land aus lange Zeit unbrauch bar gemacht, indem dasselbe mitherabge schwemmten Steinen oft riesigen Fell. blöcken, Bäumen und einer Unmasse von Trümmern aller Art bedeckt ist. Fünfhundert Menschen haben ihr Obdach eingebüßt; wie viele ihr Leben ver lorei haben, m.'iß man noch nicht genau. Eisenbahnunglück. Lynckburg. Ba.. 22. Juli. Aus der Norfolk & Western Eisenbahn acht Meilen von hur. stieß ein Frachtzug mit einem Konstruktionszug zusammen, wobei zehn Menschen ihren Tod fanden. Das Unglück geschah dadurch, daß der Lokomo tivsühttr deS KorstkuktionSzugeS die ihm ertheilten Befehle mißverstanden hatte. K r a ch l i st e. .New York. 22. Juli. Die Zahl der Bankerotte betrug in der abgelaufenen Woche für die Vtk. Staaten 214, für Canada 14 demnach zusammen 228. gegen 210 in der vorhergehenden Woche und 214 in der entsprechenden W?che des Bor jahres. Ver 5?adel. Die KaiserzusammenkunstBerlin. 21. Juli. Ueber die poli tischen Ergebnisse deS Besuches des deutschen Kaisers in Rußland verlautet absolut nichlS. In diplomatischen Keeisen ist man geneigt, der Zusammenkunft durch auS keine Wichtigkeit beizulegen. Zziar wird man sagen können, daß der direkte Einfluß der Kaiser'Conferenz dazu ge dient habe, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern, welche sehr locker gevor. den waren, mehr u befestigen. Dem
steht aber entgegen, daß während Herr
von GierS und Graf Herbert SiSmarck in Peterhof alle möglichen BiltrauenS bezeugungen austauschen, die .Rordd. Allg. Ztg und andere osficiöse Organe ihre Angriffe auf die russische, angriff? lustige Stimmung erneuern. Ein Art! kel in der .Nordd Allg. Ztg bezeichnete am Donnerstag den PanslavismuS als den Frieden Europas bedrohend, und ginz soweit, daß an der Börfe die ruf fischen Papiere sofort fielen. ES war unzweifelhaft die Tendenz jene? Artikels, darzuthun, daß Fürst BiSmarck'S Politik nicht durch einen HöffichkeilSbesuch deS deutschen Kaiser in St. Petersburg be stimmt werde. 1 Auch die .Köln. Ztg.- behandelt die Kaiserzusammenkunst . . nur als eine FeeundschastSbezeugung dem Zzren ge genüber, welche absolut keine Preisge bung irgend welcher Interessen Deutsch landS. noch ein Abweichen voi er bisher festgehaltenen Politik bedeute. Die .ttreuzzeitung stellt direkt in Ad rede, daß in Peterhof. irgend etwas ge schehen sei, daS an den bestehenden Vir trägen rütteln könnt. In diplomct schen Kreisen herrscht dieselbe Ansicht vor, und dort hält man die Kaiserzusammenkunft süe politisch nichtSbedeutend. Kaifir Wilhelm Reise dient sicherlich dazu, die Jriedensftimmung an den Höfen länger erhalten zu lassen und den überoll ermar teten Krach hinauszuschieben. Allein im Allgemeinen gilt dieselbe lediglich a!S .Antrit'.Soislte" ohne weitgehende politi sche Bedeutung. Die Zusammenkunft deS deutschen Kaisers mit dem Könige von Italien ist auf Wunsch deS Premierministers Eriöpi auf den Oktober festgesetzt worden. König Humbeit soll den Kaiser eingela den haben, Rom zu besuchen und dieser hat eingewilligt. Der 'Papst soll hier' gegen bei Bismarck festig protestirt haben, indem er deS Kaisers Besuch in Rom a!S einen Akt' d'er' Feindseligkeit gegen den Vatican datjlellte. namentlich so lange die italienische KlistS nicht über wunden sei. Der Sekrelür des Papstes. Cardinal Rampolla. hat ähnliche Briefe nach Baiern und Oesterreich geschickt und die dortigen Gesandter drS Vatican deaujtlagt. ihren Einfluß geltend zu machen, um Kaisee Wilhelm zu bewegen, mit König Humbert irgendwo anders, als in Rom zusammen zu kommen. Mgr Galimberti halte mit dem deut schen Botschafter in Wien und dem Prin. zen Heinrich von Reuß eine Unterridung, in welcher er erklärte, daß eine Zuszm menkunst der beiden Monarchen in Rom die EteUung deS Papstes einfach unhaltbar machen würde, und diesen verleiten könne. auS Rom fo,tmgehen. Signor Erispi meint, eS h'be bisher leine Vor schrist bestanden, derzufolge kein Monarch in Rom empfangen werden solle, wenn derselbe nicht katholisch sei. Er besteht darauf, daß die Begegnung in Rom statt findet und steht dalin eine Garantie für die italienische Einheit. Kaiser Wilhelm hat in seiner Anrede an den Reichstag deS Bündnisses mit dem einigen J:alien direkt Erwähnung gethan. Er muß j-tzt um conse quer t zu sein, nach Rom gehen und da durch, daß er die Einladung deS Königs Humdert nach Rom angenommen hat. devieS er nur. daß er die S.tuotion richtig verstand'. So argumenlht Jtrlien. Aus der anderen Seite macht Cardinal Rampollo geltend, wie viel werthvolle Dienste der Batican der deutschen Re gierung bei den letztm ReichStagswahlen (durch Beeirflussung der katholischen Partei) gele'stkt habe, und wie er Bis m aick bei Beilegung deS CultukkamvfeS dienlich war. Man hofft, daß dieses inS Gewicht fallen und mit dem Eir fluß des daieischen Prinzregenten und des öster reichlichen Kaisers genügen wird, um den Kaiser Wilhelm zu veranlassen, die Be gegnung in Mailand oder Florenz statt finden zu lassen. Begnadigung eines Sozia listen. Rom. 22. Juli. Der Sozialisten führer Cipriant, der wegen TodtschlagS zu zwanzig Jahren Gefängniß verurtheilt worden war, ist von fföntg Humdert dt gnadigt worden. Die Sozialisten hatten, als Demonstration gegen das Urtheil, Cipriani mehrmals in die Kammern 'ge wählt; 'schließlich stellte die Regierung die Bedingung, dak die Sozialisten ihre Agitation einstellen müßten, wenn Cipriani begnadigt werden sollte. VHissSuchridttu. Angekommen in : Dover: .France- von New Vork. London: .Mariposa von San Francisco kam in Auckland an. New Bork: .Cüd of Cbesier" von Liverpool. .Rhaelia- von Hamdurg, ,Le Bretagne" von aore. OueenStown: .wervioa von New Vork. Havre: .La Normandie von New Vork.
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