Indiana Tribüne, Volume 11, Number 303, Indianapolis, Marion County, 20 July 1888 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint Figlich und SsunlagS. (TVetlaltJe.Siiöüne fotet durch de-Träger 12 X) ffcntl ttx Wo4. vi Sontag.rrian Cent tt 2Bot- ctbe lUfammtn 15 (Sentl oder tö Cents xer Monat. Tcr Pgft ,ugeschi in Coranldejalung 16 xer Jhr. OsSee: 140 OötölanftOf Indianapolis, Ind.. 20. Juli 1888. Erbliche Langlebigkeit. In der Stadt TarbeS, der Hauptstadt des französischen Departements OberPyrenäen, starb vor Kurzem Joseph NitaS. der letzte Sprosse einer überaus langlebigen Familie, im 118. Lebensjähre. Der Vater Josephs hatte 111 Jahre gelebt und ein Bruder war 114 Jahre alt geworden. Auch die Mutter -Joseph Ritas' und deren einiger Bruder waren sehr alt geworden, ,ndeß ist die Zahl der Jahre, aus welche sie eS gebracht hatten, nicht genau überliefert worden. An die Mittheilung obiger Thatsachen anknüpfend bringt die St. James Gazette" eine Zusammenstellung von Familien, deren Angehörige stcy durch besonders hohes Lebensalter aus gezeichnet haben und kommt zu dem Schlüsse, daß es weit seltener sei, wenn ein Individuum, in dessen Familie die Mitglieder derselben nur ein normales Alter zu erreichen pflegten, es auf ein sehr hohes Greisenalter bringt, als wenn Sprößlinge langlebiger Voreltern, auch was hohes Alter betrifft, indle Fußtapfen ihrer Ahnen treten. Die genannte Zeitung sucht dann mit Sorgfalt eine Reihe von Beweisen für die Nichtigkeit ihrer Ansicht zusammenzustellen, indem sie verbürgte Nachrichten bringt über das lange Leben, dessen sich die Mitglieder einzelner Familien zu erfreuen geyabt haben und noch haben. , Dr. Nathan Allen von Lowell, Mass., , verbürgt sich für die Wahrheit nächste hender Thatsachen: Im Jahre 1750 begaben sich zwei Brüder, Jonathan und Rehemiah Allen von Sudbury nach Barre, und ließen sich dort, in einer Gegend, die noch verhältnismäßig wenig besiedelt war, mit ihren Frauen, die aus Lerington resp. Concord stammten, als Farmer nieder. Jonathzn Allen starb 92 Jahre alt, seine Frau lebte 87 Jahre. Sie hatten sieben Kinder, von denen eins in frühester Jugend starb, die andern sechöaber resp. 67, 72, 77, 86, 87 und 83 Jahre alt wurden. Nehemiah Allen starb im Alter von 87 Jahren, seine Frau brachte es nur auf 66. Das Paar hatte zehn Kinder, vier Söhne und sechs Töchter, welche resp. 73, 80, 80, 82, 84, 92, 9.5, 96 und 96 Jahre alt wurden, durchschnittlich über 83 Jahre. Im Jahre 1832 wurde in Stroud eine Frau Kingdom begraben, die in ihrem -100. Lebensjahre starb. Sie hate sechs Geschwister gehabt, von denen sie zwei überlebten, die beide nahezu 80 Jahre alt waren. Die vier ihr im Tode vorangegangenen starben in einem Lebens: alter von resp. 86, 96, 73 und 83 Iah: ren. Im Juni 1885 feierte Fräulein Joanna Hastings in Malvern ihren 100. Geburtstag in bestem Wohlsein. Sie war die älteste Tochter von Neo. James Hastings, Rektor zu Martlev, Worcester. shire, welcher 1856 im Alter von 100 Jahren und 6 Monaten starb. Am 5. April 183 vollendete Abraham . Panridge, gebürtig aus Bristol, in einem Arbeitshaus? zu Liverpool sein 100. Lebensjahr. Sein Vater, ein Landmann aus Herefordshire, starb im Alter von 105. Jahren, seine Mutter, eine Schottin, wurde 102 Jahre alt. Eine Schwester Abrahams lebte um die angegebene Zeit noch und war damals 102 Jahre alt. Im Februar 1837 starb zu Lybster, Caithneßshire, Frau Elizabeth Jnnes, 102 Jahre alt. Ihre Mutter erreichte das hohe Alter von 99 Jahren, von vier ihrer Schwestern wurde die eine 99 Jahre alt, die anderen drei wurden über 90 Jahre alt und der einzige Bruder starb im Lebensalter von 89 Jahren. Frau E. Cant feierte im September 1837 zu Pertenhall, nahe St. Neots ihren hundertsten Geburtstag. An dem Feste nahmen jnti ihrer Geschwister activen Antheil, ihr Bruder, welcher 96 Jahre und ihre Schwester, welche über 90 Jahre zählte. Im October 1837 wohnten, wie aus gute? Quelle überliefert wird, in Virginien, Iowa und Dakota drei Schwestern, welche resp. 103, 112 und 97 Jahr alt waren. Auch die Eltern der drei langlebigen Schwestern sollen ein hohes Alt:r erreicht haben. Andrew Craig. 85 Jahre alt, lieg sich im October 1837 mit Mary Martin, .iner 83jährigen Schönheit, zu Deersield, Pa., in die Nosenfesseln der Ehe schmieden. Die Mutter der jungen Gattin hatte das Glück ihrer Tochter nicht mehr erleben können, sie war in Connecticut im Jahre 1850 im Alter von 101 Jahren gestorben. Der Vater des jungen Ehemannes war 96 Jahre alt, als er starb, hatte aber nicht nur durch feine Jahre seinem Sohne ein würdiges Beispiel zur Nachfolge gesetzt, sondern ihm auch dadurch ein gutes" Beispiel gegeben, daß er sich nach vollendetem 75. Lebensjahre noch zweimal verheb rathete. Ein in Rochester geborener Herr Louis Lewis, welcher nach NeuSeeland auswanderte, starb dort am 24. September 1837 im 104. Lebensjahre. Sein La',r wurde 107 Jahre alt. Der Wiener Correspondent der Londoner 'Times berichtete im Februar d. Jahres, daß in Ungarn ein 84jähriger Greis, Namens Janos Mervessi Selbstmord beging, weil er nicht länger im Stande war, seine Eltern, die resp. 115 und 110 Jahre zählten, zu ernähren. In Wiener Blättern wurde ebenfalls vor Kurzem mitgetheilt, daß .ein ehrsamer Landmann im Alter von 142 Jahren in einer dcr österreichischen Provinzen gesterben sei und daß an dem Sarge des Patriarchen sein Sohn (115 Jahre alt) und ein 85jährige? Enkel geweint hätten. Und diese Anzeigen sind verbürgt, da daS betreuende Kirchenbuch hg) (Iehurtghr
der Vekyelli'gten ausweist. Frau Flora
Schlamm, eine Bürgerin New Yorks, steht im 102. Lebensjahr. Ihr Urgroßvater wurde 120 Jahre alt und ihre Großcltern. wie auch die Eltern erreichten ein hohes Alter, wenn sie es auch nicht bis auf 100 Jahre brachten. i ES feien noch Frau Mary Fräser erwähnt, welche im März dieses Jahres in Pertch, im Alter von 106 Jahren starb und die zwei Onkel hatte, welche resp. 112 und 113 Jahre alt wmden, sowie Frau Mary FranciS, die noch jetzt in SüdEornclly lebt. 108 Jahre alt ist und deren Mutter im 111. Lebensjahre starb. Der dänische Geschichtsschreiber Pontoppidan sagt in seiner norwegischen Na(Urgeschichte, daß in Gulbrand und Lässö in verwegen die Leute so alt werden, daß sie schließlich, wenn ihnen die Bürde de3 Alters zu schwer wird, sich in eine andere Gegend begeben, um den Tod zu suchen, der die genannten, überaus gesunden Gegenden zu fliehen schciat. Viele Schriftsteller stimmen mit Pontoppidan darin überein, daß in mancher Gegend die Leute besonders langlebig sind. In Deutschland gelten als die besonders get c ii ci ' . . . : v. ...... tit Wales durch seine ältesten" Bewohner berühmt, in den Ver. Staaten Phil delphia. Allein, selbst wenn man so einzelne Städte oder. Provinzen als besonders günstiges Terrain x für das, Altwerden herausgreift, so ist es immer noch nicht festgestellt, daß hierzu das Klima der bet?effendcn Gegend meh? beiträgt, als der Umstand, daß dort von vorneherein recht langlebige Familien sich angesiedelt haben. Jedenfalls wird man nicht leug, nen können, daß es eine erbliche Langlebiakeit aiebt. Unter den T7srmonen. Von Hunger und Kummer überwältigt, sank dieser Tage auf einer der belebtesten Straßen Chicagos eine einfach, aber an. ständig und reinlich gekleidete Frau ohnmächtig zusammen. Man brachte die völlig Erschöpfte nach der nächsten Polizeistation, wo sie sich bald wieder ein wenig erholte und einem dort anwesenden Berichterstatter ein mitleiderregendes Bild ihrer geradezu .entsetzlichen Erlebnisse und Leiden unter den Mormonen entwarf. Die Frau, eine Engländerin, heißt Elizabeth Trumbull Nutter. Nach ihren Angaben, welche anscheinend nur zu wahr sind, wurde ihr Mann von den Mormonen meuchlings ermordet, seine und ihre geringe Habe consiscirt und sie selbst schließlich, nachdem sie ihren Veitritt zur Mormonenkirche beharrlich verweigert hatte, erbarmungslos in die Welt hinausgestoßen und ihrem traurigen Schicksal überlassen. Frau Rutter trat, an Geist und Körper völlig gebrochen, vor einigen Tagen aus Ogden, imMormonenstaateUtah, die Rückkehr nach ihi er Heimath in Newcastles on-Tvne, England, an. Um mit ihrer geringen Baarschast möglichst weit zu reichen, versagte sie sich auf der Reise fast die allernothwendigsten Erquickungen und die Folge davon war, daß die Aermste in Chicago, woselbst sie sich an den britischen Vice-Eonsul um Hilfe wenden wollte, bewußtlos zufammenbrach. Einstweilen wird sie im dortigen County-Hospital verpflegt, bis sie die Reise nach ihrem Vaterlande fortsetzen können wird. Frau Rutter ist eine einfache, schlichte Engländerin ohne große Bildung; aus der Schilderung ihrer trüben Ersahrungen geht jedoch zur Genüge hervor, daß sie einen aufgeweckten Verstand und überdies das Herz auf dem rechten Flecke hat. Vor etwa 6 Jahren traf in North Shields, wo die Nutter'schcn Eheleute mit ihrer damals 15jährigen Tochter und ihrem 16jährigen Sohne wohnten, eine Gruppe sog. Mormonen-Aeltesten ein. Dieselben hielten die üblichen Versamm lungen ab und suchten durch die verlockendsten Versprechnngen und Schilderungen des Mormoncnlebens die Vegeisterung für dasselbe wachzurufen und Vekehrungslustige zur Auswanderung nach Utah zu bewegen. Die Ruüer'schen Eheleute nahmen, als Methodisten, an den Versammlungen keinen Antheil, ihr Knabe ließ sich indessen durch die heuchlerischen Reden verblenden und beschloß, nach Amerika auszuwandern. Das erste absegelnde Schiff trug ihn über's Meer. Die Eltern warteten geraume Zeit vergebens auf einen Brief, und der auf's Höchste geängstigte Vater reiste daher dem Sohne nach, um ihn aufzusuchen, als von dem schon verschollen Geglaubten endlich die Nachricht eintraf, daß die Mormonen ihm seine Baarschast geraubt und ihn gewaltsam am Schreiben verhindert hatten. Es war vor drei Jahren, als Rutter seinen Sohn in Ogden auffand. Er schloß sich sogleich einem mormonischen Farmer, Namens Jos. Holbert, als Partner" an und übergab diesem später nebst einem Brief seine ersten Ersparnisse, $40, um durch Ueöersendung des BetrageS an seine Frau dieser gleichfalls die Reise, zu ermöglichen. RutterS Brief wurde unterschlagen und ihr anstatt des-' sen eine von den Mormonen-Aeltesten selbst ausgehende Reiseausfordenmg zugestellt. Unter Anführnng des Aeltesten EhaS. H. Greenwaü begab sich die Frau mit der nächsten AuswanderungSschaar aus die Reise. Die Behandlung an Bold deS Schiffes, sagte sie, war eine schreckliche. Im Namen Gottes und der Heiligen" begingen die Aeltesten an den weiblichen Bekehrten die empörendsten, unzüchtigsten Handlungen. Einige der so schmählich Mißhandelten widersetzten sich und die Folge war, daß sie auf's Grausamste vernachlässigt wurden. Nach endlicher Ankunft in Ogden beschloß Nutter, nach Anhörung dcr ange, deuteten Schändlichkeiten, nebst seiner Frau zu entfliehen. Um keinen Verdacht wachzurufen, gaben die Leute jedoch ihre scheinbare Absicht, der Kirche beitreten zu ollen, kund. In Wahrheit hatten die Schilderungen einer kurz zuvor gctauften" Dame der Frau Nutter die Ueberzeugung beigebracht, daß sie lieber stern, als sich der scandalösen Unzucht der ,Tauf-Ceremonie" aussetze würde. Die Dame theilte mir u. A. mit." saate Frau Rutter, daß sich die weibli-
sUiioen Plovlttjrlt, in vciicii iiiuii uit ältesten Leute sind et, Posen. Schlesien und Ost - Preußen. In England ist
cv'en ausllnge m einem aogejonverten
Theile des Logan-Temvels zu entkleiden und hier, nach dem Bade, in einem mit künstlichen Gewächsen und durch Malereien nach Art eines Waldes ausgestatteten Raume eine Ceremonie durchzumacben hätten, welche die Versuchung von Adam und Eoa im Paradiese darstellte, u. s. w. Hierauf würde der Getauften durch eine Schwester ihr niemals i verrathender geheiliater Name in's Ohr geflüstert." Den Rest d?r heiligen Handlung" weigerte sich die Svrecherin zu schildern, da ihr dies ihr Schamgefühl einfach unmöglich mache. Im August v.J. beabstchtiaten Rutter und dessen Frau mit dem Erlös der Ernte zu fliehen. Die Taufe" war, unter allerlei Ausflüchten, noch immer hinansgeschoben worden. Eines Tages beging Nutter den verhängnißvollen Fehler, einem jungen Mormonen, mit dem er eng befreundet geworden war, den Fluchtplan zu verrathen. Zwei Tage später wurde Rutter, angeblich ertrunken, als Leiche heimgebracht. Sein Schädel war eingeschlagen und das aus Mund und Nase dringende Blut bewies, daß man ihn ermordet hatte. Nach Consiscirung ihreS Eigenthums versprach man der auf so verbrecherische Weise des Gatten Beraubten einen jungen Ehemann", indessen gelang cS ihr in der folgenden Nacht, zu entfliehen. In Ogden City fand sie Beschäftigung in einem Hotel und ersparte sich einige Dollars, mit denen sie den Heimweg antrat. In Chicago ist man jetzt bemüht, der Vielgeprüften nach Kräften beizustehen und ihr die Fährlichkeiten der Heimreise n,.)glichst zu erleichtern. Vom Inlande. JnPittSburg, Pa., sollein Fall von wirklicher asiatischer Cholera vorgekommen sein. Das Opser fccr schrecklichen Krankheit war ein wohlhabender Deutscher, Peter Mack mit Namen, ein kräftiger, mäßig lebender Man?, von 45 Jahren. Von den Geschworenen des Criminalgerichts in Birmingham, Ala., wurde dieser Tage Wm. Hall von der Anklage freigesprochen, vor 23. Iahren seine Frau ermordet haben, all wurde srüher schon zweimal prozesjlrt, schuldig gesprochen und zu lebenslängli chen Zschthaus verurtheilt, aber jedes Mal gelang es ihm, einen neuen Prozeß zu bekommen. Dreizehn Jahre nach dem Morde wurde die Anklage gegen ihn nie dergeschlagen, nachher aber wieder erneuert. Zehn Jahre lang dehnte sich dn Streit um Einleitung des jetzt beendeten dritten Prozesses. Hall hat 45 verschiedenen Gerichtsterminen beigewohnt, um sich auf die gegen ihn erhobene Anklag, zu verantworten und dem County erwuch-. fen aus jjn Prozeß $20,000 Kosten. Das alte Sprichwort: Wii die Alten snngen, so zwitschern auch du Jungen" hat neuerdings in New $orl eine traurige Bestätigung gefunden. Es eristirte dort vor Jahren eine unter dem Namen Battle Now Gang" bekannt Einbrecher- und Diebsbende, welche der Schrecken des Stadtviertels war, in wel chem sie hauste. In einer finsteren Nacht wurde der Polizist Donohue von der Sippe, die vor nichts zurückschreckte, ermordet. Seither war die Polizei mit noch größerem Eifer hinter den Kerlen her, als früher und es gelang denn auch, die Bande zu sprengen. Nur einige Wenige mußten sich den Maschen des Gesetzes' zu entzieben uud diese Wen!gen zogen sich seitdem vom Geschäft" zurück. Allein in demselben Stadt viertel ist jetzt wiederum eine vollständig organisirte Diebs- und Verbrecherbande entstanden, welche sich fast ausschließlich aus Söhnen der Mitglieder des alten Battle Now Gang" rekrutirt. Fünf der neuen Bande, die auch die Methode und die Gebräuche deS alten Bundes, nach dem sie sich gebildet hat, angenommen zu haben scheint, wurden vor Kurzem bei einem Einbruch abgefaßt und sitzen jetzt im Gefängnisse und zwar zum Theil in Zellen, die auch ihren Vätern als unfreiwillig gewählte Aufenthalts orte gedient haben. Unter den Passagieren der ,Scythia", welche kürzlich "in New Fork Jnlangie, befand sich ein sonderbares, irisches Paar, die 32jährige Catharine Cullin mit ihrem elfjährigen Sohne Charles und ihr rechter Vetter", wie sie ihn nannte, ein baumlanger junger Mann, Namens John Miley. grau Cullin hatte ein Billet nach Boston und 9 Pfund Sterling in ihrem Besitz, doch erklärte Miley, unbeirrt durch verständnißinnige Püffe, welche die Frau ihm ertheilte, dies sei sein Geld, das er ihr in Verwahrung gegeben habe. Auf die Frage, ob sie hier Verwandte habe, erklärte sie zuerst, ihr Mann wohne in St. Louis, und sie wolle ihn aufsuchen. Doch besann sie sich bald eines Andern und sagte, sie sei Wittwe. Als aber Vetter" Johnnn in's Gebet genommen wurde, kam die Wahrheit an den Tag. Danach ist Frau Cullin trotz ihres setzten Alters mit diesem Jüngling ihrem ' STT? r n n r CVvs$ Vitri.. &.... . V i yjnuuv vuiiy tviuiini, tu. vii Absicht, ihre drei Brüder in St. LouiS aufzusuchen und um deien Unterstützung zu bitten. Der ungalante Johnny er, klärte übrigens, er habe durchaus nicht die Absicht, seine schönere Hälfte zu begleiten, sondern wolle in New Fork bleiden, um Constabler" zu werden. Solche Leute, wie ihn, könne man bei der Polizei sehr gut gebrauchen. Frau Cullin wurde mit ihrem Sprößling einstweilen zurückbehalten und wird, wenn der Zoll, collektor seine Entscheidung abgegeben hat, wahrscheinlich die unfreiwillige Rückfahrt nach dcr grünen Insel antreten müssen. John Siegfried aus Jllinois, welcher vor acht Monaten in einer Wirthschaft in Portland, Oregon, durch betrügerisches Hazardspilen um 5600 beschwindelt wurde, kam dieser Tage nach St. Paul, um am Abend nach Seattle, Wyomin Territorium, zu fahren Er machte einen Spaiergang durch die Stadt und freute sich, n einem unbekannten Mann, welcher ihm auf's Freundlichste entgegenkam und ebenfalls nach Seattle zu reisen hatte, einen Begleiter zu finden. ' Der arglose Siegsried ging, durch den in Portland erlittenen Schaden nicht klug geworden, in die schon so oft gestellte Falle. Vor einem iQpntn Hause angekommen, daö angeblich
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sellte sich plötzlich ein anderer Mann zu den Zweien und präsentirke dem Freunde" eine Ikechnung, zu deren Zahlung dieser nur eine $1000 Banknote hatte. Der Dritte konnte sie nicht wcchseln, worauf Siegfried sich erbot, mit 8950 vorläufig aufzuhelfen. Nachdem die Rechnung bezahlt war, ging der Freund" in das Haus, um seine Frau zu einem Spaziergange abzuholen und mit Siegfried in die Unterstadt zu gehen, um die $1000 wechseln zu lassen. Siegfned wartete und wartete, bis ihm endlich die Geduld ausging und er sich in das Haus begab, um den Freund" aufzusuchen. Derselbe war nirgends zu finden, wohl aber eine Hintertreppe. welche unsern Siegfried sofort auf andere Gedanken brachte. Sein schönes Gel) war wieder dahin und die Polizei bemüht sich, zu erfahren, wer von den Gaunern der Stadt den Gimpel gerupft haben mag. Das letzte Ueberbleibsel des alten Chicago, das letzte Bindeglied zwischen der großen Weltstadt und dem historischen Jndianer-Posten, wird demnächst zerstört werden. Es ist ein Tbeil des alten Fort Dearborn und besteht aus einem alten, baufälligen Gebäude an der Nordostecke von State und 33. Straße. Sowohl das Aeußere wie das Innere des zweistöckigen Gebäudes ist verfallen. Die Errichtung desselben fällt in die 20'er Jahre zurück. Es wurde ursprünglich als Bundesagentnr benutzt und war aus Eichenbalken, 1010 Zoll dick und 40 Fuß lang, erbaut. Als es auf dem Grundstück des Fort Dearborn, an der Mündung des Flusses, stnd, war die Front nach Norden. Unter seinem Dache fanden manche Verathungeu zwischen den Miami-Jndianern und den Regulären" statt, manche Kugel und viele Pfeile durchbohrten seine Wände. Erst im Jahre 1867 wurde das alte VlockhauZ, welches dem Richter Füller gehörte, vo i der Riversträße nach Michigan Aoenue fortgeschafft, aber auch dort blieb es nicht lange, und wurde nach drn Grundstück gebracht, auf welchem es jeet steht. Das HauS war damals noch nicht, wie jetzt, mit Brettern bekleidet, und in den eichenen Wänden waren noch deutlich die Spuren der Kugeln zu sehen. Die Kugeln selbst wurden meistens herausgeschnitten, als daS Gebäude nach der 31. Straße transportirt wurde. ES ist jetzt Eigenthum von G. Lahy, von No. 3034 Wabash Ave., der eS vor fünf Jahren von Nichter Füller käuflich erworben hatte. Im Iah 1832 war das Geväude, wie Herr Lahy erzählt, das Hauptquartier deS Gen. Scott. Es war damals das einzige einigermaßen ansehnliche Haus, welches in Chicago stand. Es wird demnächst niedergerissen werden, a Hr. Lahy auf dem Grundstück einen Neubau zu errichten gedenkt. I o s e v h L e m o n , ein zu Retreat. Burlington County, R. I., wohnhafter Farmer, wurde dieser Tage, als er auf seinem Lande eine große Klapperschlange mit einem Aste erschlagen hatte, von einer anderen Klapperschlange in's Knie gebissen. Er stürzte nach seinem etwa fünf Minuten von dem Thatorte entfernten Wohnhause und trank hier in einem Zuge ein halbes Quart starken Schnapses aus, dem er eine volle Flasche schweren Weines und nach halbstündigem Auf- und Abgehen abermals eine Tasse voll Schnaps folgen ließ. Er schlief dann ununterbrochen nahezu 24 Stunden, erneuerte bei seinem Erwachen die Dosis und soll sich jetzt außer Gefahr befinden. Die Schmerzen im Knie haben ganz nachgelassen, dage gen soll sein Kopf erheblich brummen. Der Lieblingshund einer Frau in Ehester. Pa., fand dieser Tage auf dem Waschtisch seiner Herrin das falsche Gebiß derselben und machte sich sofort daran, dasselbe zu zerknabbern. ßs gelang ihm auch in kürzester Zeit, das Gebiß gründlich klein zu bekommen und als die Frau ihr Zimmer, welches sie nur auf einige Minuten verlassen hatte, wieder betrat, hatte der Hund eben seine Mahlzeit beendet, der Herrin die ihrige aber gründlich ungenießbar gemacht. Vom Auslande. In den l e tz t e n W o ch e n ist man einem vor dreizehn Jahren begangenen Verbrechen auf die Spur gekommen, welches in der dalmatinischen Ortschaft Stankooaz im Bezirke Benkooaz verübt worden war. Im Monate Nooember des Jahres 1875 begab sich der Insasse Dmitar Orlooic aus der genannten Ortschaft auf die Jagd uno wurde seitdem nicht mehr gesehen. Vom Gerichte wurden wohl nach dem räthselhaft verschwundenen Manne Nachforschungen angestellt, allein sie sührten zu keinem Ergebniß, und man - ließ endlich die Sache auf sich beruhen. Es wurde angenommen, Orlovic sei beim Nachhausegehen in der finsteren Winternacht in eine' der vielen Schluchten gefallen, die in den Thalkesseln Dalmatiens überall anzutreffen sind, und in denen sich bei Ueberschmemmungen daS Wasser ansammelt. Thatsächlich war aber der Vermißte daS Opfer eines Verbrechens geworden. In der Familie Orlovic waren Zwistigkeiten ausgebrochen,' und zwar einiger Silberqegenstänoe wegen, die Orlovic für sich beanspruchte und für sein Eigenthum erklärte. Während seiner Abwesenheit auf der Jagd, beriethen seine Frau Matkia, der, Stiefsohn Miat und der Neffe Sergo, wie sie sich dieser Forderung des Alten gegenüber verhalten sollten, und ' eS wurde beschlossen, ihn einfach noch an demselben Tage anS dem Wege zu räumen. Als Orlovic in später. Stundenach Hause kam, wurde in dem engen, ebenerdigen Raume, welcher der Familie zum Aufenthalte diente, ein Streit angezettelt, der bald in eine Rauferei ausartete. Dmitar Orlovic, obwohl in Jahren vorgerückt, vertheidigte .sich hartnäckig gegen die ihn'überfallenden Familienglieder, allein . bald wurde er durch einen Messerstich vermundet und siel zu Boden.- Der Stiefsohn und der Neffe stürzten sofort über ihn her und durchschnitten ihm die Kehle. Noch im Lanfe der Nacht wurde der Leichnam auf einem Felde in der Nähe des Hauses verscharrt, der Fußboden der Stube von den Blutflecken sorgfältig gesäubert, und jede Spur. deS Verbrechens entfernt. Drei Tage später wurde der Leichnam in der Nacht wieder auSqearabenauf ein Wird aeladen. lwei Stunden weit .ge-!
führt und in eine tiefe EchwcM cernr fen. Die drci;c5,nZnh!le Sticfkochicr des Ermordete,,, Auiza. führte di? vofnd an den Zügeln, während der StienVm und der Neffe dcm Pferde ;nr Seite (vgen. um die schauerliche Last im Gleich: gemicht zu erhalten. Vor weniaen Tagen sind Miat und Sergo unter sich einer Erbschaftstheilung wcgeii in Streit aerathen und zankten mit einander in Gegenwart anderer Personen. Sorgn machte einige Anspielungen auf den Mord und drohte, das Geschehene zu entdecken. DaS Gericht wurde von diesem Zwieqespräche verständigt und ließ sogleich den Miat und Sergo, sowie die noch am Leben befindliche Frau des Orlovic vcrhaften. Die beiden Letzteren sind vollkommen geständig, und die ganze Familie ist nach Zara in das' Crimiual-Gesangniß geschasst worden. Sie transit gloria rnundi! An einem prächtigen Junitage vergangenen Jahres machte sich in Paris ein außergewöhnliches Leben bemerkbar. Alle Schutzleute der Stadtpolizei waren auf den Beinen. Die Offiziere der MunizipalGarde des 1. und 12. Arrondissement überwachten auf dem Lyoner Bahnhof anwesend, den Außendienst. Auf dem Abfahrtsperron wurden SchutzmannsPosten aufgestellt, und der Polizeipräfekt in Person ordnete die letzten Vorbereitungen für die Abreife einer hohen Person an. Ein kostbarer Teppich war von der Schwelle des mit fürstlichem Luxus ausgestatteten Wartesalons bis zu der Einsteigestelle auf dem Perron ausgebreitet, ringsum geziert von Topfgewächsen. Man beeilte sich, wundervolle frische Blumenbouquets abwechselnd mit reizenden Spielsachen zwei hübschen Kindern zuzureichen, welche sich in einem prachtvollen, ganz neuen Salonwagen besänden, der auf dem Geleife mit dem Schnellzuge bereit stand. Es war Herr Grevy, der Präsident der französischen Republik, welcher sich mit den Seiqen zum Sommeraufenthalt nach dem Schlosse Mont-souS-Voudry begab. Ein Jakr später, an demselben 30. Juni, um dieselbe Morgenstunde, fanden sich 6 Personen auf demselben Perron ein, bepackt mit Handtaschen und Packeten, sich mühsam Bahn schaffend, durch die Menge, herumgestoßen von Reifenden, die es eiliger hatten. Ein gebeugter Greis, zwei abgehärmte Frauen, ein bleicher junger Mann, der an der Hand zwei junge Mädchen achtlos neben sich herzog, welche unbeachtet sich durch die Menge drängten und ohne irgend welche Assistenz von Bediensteten, inmitten emes gleichgiltigen Publikums denselben Eijenbahnzug bestiegen dies waren der Privatier Grevy mit seiner Frau und Tochter, seinem Schwiegersohn Wilson und seinen beiden Enkelinnen, die Paris verließen. Ein aufregender Prozeß hat vor dem Gerichtshofe von Salemo begonnen. Es handelt sich um einen. Akt von Vendetta. wie er glücklicherweise selbst im heißen Süden des Orangenlandes immer seltener vorkommt. In dem Dorfe Capaccio bei Salerno lebten die Familien Granata und Varlotti in schönster Eintracht, und dieses glückliche Verhältniß ward noch besiegelt durch oic Verlobung des jungen Enrico Barlotti mit der jungen und liebreizenden Annina Granata. Auf unerklärliche Weise vermuthlich aus finanziellen Gründen wurde die Freundschaft der Familien eines Tages plötzlich gestört und seitens der Granata die Verlobu; Anninas mit Enrico in brutaler Weise aufgehoben. Annina aber brachte es nicht über sich, ihrem Gelicbten zu entsagen ; sie verließ ihre Eltern heimlich und floh mit dem jungen Barlotti in dessen vor dem Städtchen g-'eze-neS Landhaus. Dorthin folgten dem Liebespaar die beiden Brüder Auninas mit Flinten bewaffnet nach und drangen bis in das verbarrikadirte Zimmer, in das sich die Verfolgten geflüchtet hatten. Als die Thür gefallen war, legte dcr eine der Brüder auf die Schwester an, die zum Tode getroffen nicdcrsank; bei andere feuerte zwei Schüsse auf Enrico ab, der, nicht getroffen, seinerseits durct. zwei wohlgezielte Schüsse beide Brüder todt niederstreckte. Dann entfloh Enricc Varlotti ins Gebirge, aber nur, um sic' kurz darauf freiwillig den Behörden p stellen. Die Bevölkerung von Capacci hatte während der ganzen peinlichen Voi gänge so energisch für Enrico und gerc! das alte, seiner Habsucht wegen berüch tigte Haupt der Familie Granata SteL lung genommen, daß nur durch das Aus. bieten höchster Energie seitens dcr Behörden die Ruhe während deS Prozesses ausrecht erhalten werden konnte. I n Havrewurde dieser Tage ein junges, 16jähriges Mädchen aus einer entsetzlichen Gefangenschaft befreit, welche die eigenen Eltern über ihr Kind verhängt hatten. Der Handwerker Karl Leoeilland hatte im Vereine mit seiner Gattin seine 16jährige Tochter Leontine wegen eines unbedeutenden Bergehens furchtbar geschlagen und sie in eine Dachkammer gesperrt, in dcr sie seit Ende Mai ein entsetzliches Dasein fristet. Man fand das unglückliche Mädchen in Lumpen gehüllt, mit Stricken gebunden und durch Ketten förmlich an die Mauer angeschmiedet. Das junge Mädchen erhielt täglich ein Glas Wasser und ein Stück Brod. Die Gefangene röUrde befreit und der ärztlichen Behandlung übergeben. Die Eltern wurden verhaftet und konnten nur durch den Schutz der Polizei vor der wüthenden Menge, welche die Entmenschten lynchen wollte, gerettet werden. Eine interessante H erengeschieht? beschäftigte in diesen Tagen daS Landgericht zu Kempten (Baiern). Ein gewisser Xaver EndreS in Wank kunrt das Vieh und enthext" eS auch. So hatte er neulich bei dem Bauern Ostheimer in Haslach den verhexten Viehstall von den bösen Geistern gereinigt, wobei er folgendermaßen verfuhr: Er machte Feuer im Kuh stall, - nahm zwei Eisenstangen,erglühte dieselben und goß Milch darüber, bedeutete dann. dem Östheimer, indem er dazu betete, daß die auf dem Eisen zurückgebliebene Milchhaut die Haut der Hexe sei, und daß diese selbst bis auf jenes Ueberbleibsel nun glücklich verbrannt wäre. Der Spaß kostete dem Bauer siebzehn Mark und dem biederen' Hexenbezwinger drei Wochen Haft wegen groben Unfugs. - - Oit ICtn Bürsten taust man be H. No. 422 Virginia Avenu?.
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jüu Mr& TRADE MWW) MARK. 'i Ww:m-, i TRO PFEhJ 'TNic gegen Uttbcrdattlichkcit. Wichtiges Zeugniß. Mehrere Monate litt ich an Unvcrdau lickikeit, die mir riele Beschwerden macdte und ollständiae Axxckillosiqkcit herbei führte. Auf dlnratdrn einiacr Freunde riachte kä einen Versuch mit'Dr. Auzust 1 König'S Hamburger Trcrfen und vachdevl , ich dieselben regelmäßig eine Zeitlang ein : genommen hatte, war ich wieder gesund. ' H. Me?er, Herausgeber Ui Journals, Bloomingtsn, ZllS. Seine letzt Zuflucht. Seit längerer Zeit litt ich an Unrerdaulichkeit, die keinem der vielen angewandten Mittel weichen wollte, bis ich meine Zu acht ,u Dr. August König'S Hamburger ' ' .Tropfen nahm. Diese ausgezeichnete Medi nn stellte mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Le?he,20lsOrleanS-S., idaU timore, Md. Gebraucht sie stets. Schon seit vielen Jahrm sind Dr. Vua. König'S Hamburger Tropfen del mir stetS im Hause ,u finden. Sie erweisen sich als ein gan, vorzügliches Mittel gegen Unrerdaulichkeit. Zch aeirauche nie etwas ande teres, sie sind aufö Wärmste zu empfehlen. Jakob Walte, Reading, Vs. Empfehlen sich von selbst. Mit Veranuzen kann ich bestätigen, daß Dr. August Konig'S Hamburger 'Tropfen meine Frau von nnem Magenleiden besteit haben, welches ihr feit längerer Zeit viel zu schassen machte. Peter Gortner, Das . land, Md. 3 allen Apotheken ,u haben. 50 Gents die Flasche. fSZ MMZ 1 MM! 05.. DalttEC, II 000000 Sine kinderlose Ehe ist selten eine glücklicbe. Wie und wodurch diesem Uebel intftrzerZett abgeholfen erden kann, ,eizt der ..Rettungs, Anker", 250 Seiten, mit atur getreuen Biicern, elcher von dem alten deutschen Hell-JnWut in New Fort heranSzegebea nird, auf die klarst Weise. Juuze Leute, die t den Etand der Ehe Neten ollen, sollten den Spruch Echillers: D'tum prüfe, wer sich ewig bindet", wohl beherzigen, u:,d daZ vvrtresslicke Buch lesen, ehe sie ten wichtigste Schritt de Leben thun l Wird für 2i Leuts in Pcstmarttn, in deutscher Sprache, sorgsam erpackt, srei versandt. Kdresse : veutscdcsUsil-kisUtut.1! ClintonFiac New York. N.Y. In JndianrvliS, Ind., beim Buchhändler G. Keyler, 2S Süd DeUware St, 000000 Cures Rernoves Tan, Sunburn, Deo Stlngs Mos- ' " qurto and All . Insect Bites, X j rrarns, blotciies, Humors. Btrth-mark, and overy form os&ttn blemlahes, poslüvely enred cn tho oon delic&te tüia witboui levlii m soar, by Hop OlTl tXIXOXLtPrice 25cta., COcta. and $1. At drareista or Irr nail. The HopPül H?&nf g Co., Ilev London, Conn. Little IIop PllU sor cick-heaaache, dysrep6ia, blliousnees and TOnstipaÜonhavenoeqnal. 25c In allen K?ot&ctcn iu habe. KWMMNU EE3LJ lMMMM LMfslö woü mm i THE LADIES9 FAVORITE. NEVZR OUT OF ORDER. If you deslre to purcha.se sewinjr machine, ask ouraErent at your place sor terras and rice. 1 rou cannot sind our asreut. write direct to nearest address to you boiow named. NEW H0KE5MG IfflCHiNE llMWM Chicago - 23 tKON SQUARlNX- DALLAä I ATI ANTA f?A TEX. ST LOUIS. MO. l'f srBc'SC0 CL Zfittitur für 3nbianapo:iJ: aiser Vfteger, 173 Oft Washington Sttaß,. VurvoTltG Otftn und Ranges. New Lyman Gasoline Oescn. Befrigeraton, (SiKthfil Ux,i Slate Mantlea tc. Yursell und Medsker, No. 84 Ost Wasbington Straße. Lnxuö ! Die See Liue Chmtc" (i & 8T L UNd CC C&I BAHN). Diese aukgezekchnete Bahn dtsörder Passagiere nach I1?1liiial, Oleveland, Bassalo, " und allen Neu -'England Städten Ochlafwagen zwischen Judianapolis und New Bor? ohne Wagensechsel. Direkte Aerbindung naih Missouri, Arkansas, Tex&s, Kansas j Kebr&ska, Colorado, Calisornien und Mexiko. 1 Z?ikd,issteVaten. tZT Haa dende sich degen uSherer Sussr miitwn a v. S. Martin, Stk'l Pass. Agent, levelA. YT. J. NicholB, vtn'l West. Agent ' ei. Lit.
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