Indiana Tribüne, Volume 11, Number 302, Indianapolis, Marion County, 19 July 1888 — Page 3

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Heißes Blut.

Roman von G e o r g v. Feldin g. (Fortstsuna.) i) bin noch nicht vollständig zu Kräften gekommen, ich vermag die Ernnldung nicht abzuschütteln ; hole der Teufel den jungen Burschen, der das ganze Unheil angestiftet!" .Ein Glück, dan Du hier und nicht in Spanien oder in Frankreich gewesen bist." Tu meinst, dort wäre es ganz mit mir zu Ende gegangen. Nun, es roar auch hier nicht weit davon ; menn Ringen mir nicht beigesprungen wäre, so wellte ich heute wohl nicht mehr unter den Lebenden. ' , - Du hast seine Hilfe nicht verdient, Bernhard." Du bist höflich, mein Kind, vielleicht wärst Du auch nicht besonders traurig gewesen, wenn die Kugel schief gegangen wäre?" Bernhard!" Nün, was gibt's denn?" fragte er, langsam die Augen aufschlagend. Willst Du mich zur Verzweiflung treiben?" Verzweiflung ? WaS fällt Dir ein ? Was willst Du denn? Ich verstehe Dich nicht!" Du weißt recht gut, wovon ich rede, Bernhard. Wände haben Ohren, eS ist deßhalb unnütz. Namen zu nennen; weßhalb kannst Du nicht wenigstens hier Ruhe geben?" Weßhalb, weil ich mir Nuhe oerschaffe, wo sich mir die Gelegenheit dazu bietet.... Gefühlsduselei und Gesckäft vertragen sich nicht zusammen, das yabe ich schon längst entdeckt." Tu?" Sie , lachte spöttisch. Du hast mit Gefühlsduselei nie etwas zu thun gehabt, Du mußt von allem Anfange an schlecht gewesen sein und hast nie gewußt, was Herz undGrundsätze bedeuten, aber ich warne Diuz!" Du warnst mich. Du willst sagen, daß Du mir drohst, und zwar nicht nun erstenmale ; wie oft soll ich Dir wiederholen, daß derlei bei mir nicht verfängt, daß Du es nicht wagen darfst, mit mir ZU spielen." Nicht wagen? Pah. lächerlich! Du weißt sehr gut, daß ich Alles wage, wenn es sein muß. wenn Du mich zum Aeußersten treibst; wer von uns Beiden würde aber in einem solchen Falle am meisten leiden? Ich bin Dir eine Nothwendigkeit wer würde wohl diesen Salon besuchen, wenn ich nicht da wäre? Glaubst Du etwa, daß auch Du mir unerläßlich nothwendig bist?" Nun, nun, laß' uns nur nicht streiten." erwiderte Schmelzow, sichtlich ein? geschüchtert, was einmal geschehen, läßt sich nicht mehr ändern, und wir würden Beide viel verlieren, das Eine durch das Andere." Baue nicht zu fest auf diese Deine Behauptung, es kann eine Zeit kommen, in der mir Alles, aber auch Alles gleichgiltig ist, indem ich die Wahrheit ausspreche, um mich dann dort zu verbergen, wo keine Menfchenseele mich findet. Die Last, welche auf mir ruht, dürfte bald mehr werden, als ich zu ertragen im Stande bin Tu sollst mir gehorchen, Bernhard, oder, so wahr es einen Gott im Himmel gibt, Du hast die Folgen Dir selbst zuzuschreiben!" Sie wandte sich ab und ging mit großen Schritten im Gemache auf und ab. Schmelzow aber beobachtete sie schwel gend ; er fürchtete sich vor ihr, und wie zornig er auch in seinem Inneren sein mochte, er wagte seinen Empfindungen doch nicht entsprechenden Ausdruck zu verleihen; wußte er ja am besten, daß Bertha nicht die Frau dazu sei, leere Drohungen auszusprechen, sondern auch vollkommen geeignet wäre, das auszu, führen, was sie im Laufe des heutigen Gespräches angedeutet und über dessen Tragweite er :u vollständig orientirt war. verlange keine Versprechungen von Dir," sprach Bertha plötzlich stehen bleibend, sie wären ja nutzlos; ich nenne Dir nur meine Bedingungen und das, wovor Du Dich fürchtest, wirst Du wohl zu thun Unterlasten." Du redest wirklich hochtrabend genug, wie hätte ich aber ahnen können, daß Du gerade gegen dieses Eine kleine Geschäft gar so eingenommen sein werdest." Bernhard," entgegnete daS Mädchen verachtungsvoll, ich begreise nicht, daß Du eS noch nicht aufgegeben hast, mich anzulügen, warum Du es tzust, das weiß ich nicht, denn Du kannst Dir doch nicht für einen einzigen Augenblick einbilden, daß es Dir gelingt, mich zu täuschen. Du weißt jetzt, wen Du in Ruhe lassen sollst und ich rathe Dir das in Zukunft auch zu thun; eS handelte sich bei mir Anfangs nur um einen Verdacht, jetzt aber ward derselbe zur Gewißheit, Du bist gewarnt worden, das genügt; wir wollen weiter nicht über diese Angelegenheit sprechen." Sie wandte sich der Thür zu. Es ist schon zu viel gesprochen -or-den," murmelte Schmelzow vor sich hin; Bertha aber antwortete nicht, sondern verließ das Gemach. Ihr Onkel aber hatte das letzte Wort behalten. Der rosenfarbene Aniethist. Eine Woche war vergangen, ohne daß man den geringsten Schlüssel gehabt, wer Emilie v. Lindner's Jilwelen gestohr len; auch Ringen war zu der Uebeneu: gung gekommen, daß die Dienerschaft unschuldig sei und nur der- angebliche Geistliche der mahrhaft Schuldige sein müsse. Emilie war reich genug, daß sie sich über den Verlust, der ihr widerfahren, hinwegsetzen konnte, auch gehörte sie zu jenen Frauen, die auf Schmuck keinen absonderlichen Werth legen, überdies beeilte sich sowohl Ringen, als auch mancher ihrer Freunde, ihr das Verlorene theilweise zu ersetzen, denn alle Welt war ihr zugethan. Eines Nachmittags kam Emerick v. Ringen, um seine Cousine zu nem Gang nach einer Bildergallerie abm holen, und als diese bereits angekleidet und zum Ausgehen bereit vor ibm stand, trat, ein Diener in, welcher im kleines

Packchen überbrachte, das von einem Dienstmann abgegeben worden war. Emilie sah sich die Adresse an, kannte aber die Schrift auf derselben nicht; neugierig öffnete sie das Packet und sah, daß es ein Schmuck-Etui war, welches . ? nc i ' a

einen ronoaren roiensaroenen wnziyips j schmuck enthielt. O, wie reizend ! Wer mag mir das geschickt haben? Es liegt keine Karte dabei." ' 1 Ein prachtvolles Geschenk ; sind Amethisten Deine Lieblingssteine?" Nein." Die junge Frau hielt plötzlich inne, Purpurgluth überlief ihre 1 Wangen und sie setzte sich, so sehr war , ihr der Schrecken in die Glieder gefahren über den Gedanken, der sie plötzlich ! erfaßte. Emerich errieth sofort, worin derselbe bestehe; er begriff, daß 'sie sich gesagt, das Geschenk könne von ihrem Gatten kommen. Bitte, verzeih' mir," flüsterte sie,! nachdem sie sich einigermaßen gesammelt, es war sehr thöricht von mir, das für möglich zu halten; es sind seine Lieb- .. k ' ? . ... u ilngsnelne gewesen, wie ou welgr. Thranen standen m ihren Augen. während sie diese Worte sprach, und Ringen neigte sich liebevoll zu ihr nie der. Liebe Emilie, der Gedanke ist aar nicht so thöricht, es mag sein, daß er dieses Geschenk sandte." Emerrch, o Emerich, führe mich Nicht in Versuchung! Ich möchte ja so gerne daran glauben können, aber, ich wage es nicht." Er beruhigte sie mit der ganzen liebevollen Zärtlichkeit eines Bruders und fragte dann: Du hast doch die Botschaft nicht ver-. gessen, welche Bertha v. Karstein Dir gesandt?" Vergessen? Wie vermöchte ich das! Ich wäre ja seither nicht mehr im Stan de, hart von ihr zudenken." Nlngen druckte die Hand seiner Cousine mit unendlicher Wärme, als sie diese Worte gesprochen,- und bemerkte dann: Ich habe in letzter Zeit zuweilen gedacht, daß Heinrich nicht mehr tanz so ist, wie er gewesen; so selten ich ihn sehe, so drängt sich mir doch die Ueberzcugung auf, daß noch ein schwacher Hoffnungsfunke besteht und mir ihn nicht völlig aufzugeben brauchen." O, selbst dieser schwache Hoffnungsfunke wirkt ja auf mich geradezu erlösend ; wenn aber eine Aenderung bemerkbar ist, welchen Umständen märe sie da zu danken? Ich höre, daß er von Bertha v. Karstein begeistert sein soll." Vielleicht ist sie sein guter Engel, Du kennst sie nicht, ich aber rede von dem Eindruck, welcher durch persönlichen Verkehr hervorgegangen ist." Wenn durch sie Heinrich auf bessere Weae gelenkt werden sollte, dann will ich es ihr auf den Kliien danken!" Gott segne Dich, Emilie!" sprach Ringen mit vor Bewegung zitternder Stimme; nun aber laß' uns gehen, wir kommen sonst zu spät in die Aus Mung." Sie warf noch einen letzten liebevollen Blick auf ihren Amethiftschmuck, bevor sie ihn versperrte, und den Arm ihres Vetters ergreifend, verließ sie mit ihm das Haus. ' In der Bildergallerie. Die Beiden hatten erst einen Saal der Gallerie flüchtig durchstreift und eine Menge Bekannte begegnet;, von einem derselben erfuhren sie denn auch, daß Mutter und Töchter Hochheim in einem der anstoßenden Säle seien. Diese gesellten sich denn auch alsbald zu ihnen. Man plauderte heiter über dies und jenes, bis plötzlich Emmy rief: Seht nur, wie dort drüben die Leute sich zusammendrängen. Wen starren sie denn so unausgesetzt an?" Ringen bemühte sich, in der bezeichneten Richtung den Menschenwall zu durchbrechen und sein Herz pochte alsbald rn freudigster Bewegung. .Es ist Fräulein v. Karstein sprach er mit ruhiaer Stimme, es scheinbar nicht beachtend, daß seine Mittheilung bei der kleinen Damengruppe lebhafte Bewegung hervorgerufen. Der Familie Hochheim war es im höchsten Grade unangenehm, mit Bertha v. Karstein in Contact gebracht zu werden, Emilie Lindner aber konnte sich gar nicht sattsehe, an ihrem reizenden Gesicht. Wenn mir schon so zu Muthe ist, was mag erst Emerich empfinden," sagte sie sich unwillkürlich und sie hatte diesen Gedanken kaum auSaedacht, als sie auch schon sah, daß der Rcchtsanwalt auf Bertha zuschritt und fie auf daS Verbindlichste begrüßte. Freilich konnte sie nicht ahnen, wie das Herz ihres Vetters pochte, denn hier vor den Augen der Welt waren die Beiden nur flüchtige Bekannte, nicht ein mal nähere Freunde, und sie hätte sich, am allerwenigsten träumen lassen, daß, während sie scheinbar gleichgiltige Dinge sprachen, er sie flehentlich beschwor, ihm einen Tag und eine Stunde zu bestim men, wann er fie wieder allein sprechen könne. Nach einer Weile endlich kehrte er wie der zu den Anderen zurück; Emmn v. Hochheim aber sagte sich, daß die Zeit, welche er an Berthas Seite zugebracht, ihr ewig lange vorgekommen sei.. Pater Anselm war ein viel zu gewissenhafter Priester, als daß ihm viel Zeit zu gesellschaftlichem Umgange geblieben wäre, selost wenn er denselben mit Vorliebe gesucht haben würde. Jcne, welche mich zu sehen wünschen, müssen in der geringen Spanne Zeit, die ich dem Umgange meiner Freunde widmen kann,- mich besuchen, mir ist eS geradezu unmöglich, mich zu ihnen zu begeben," pflegte Pater Auselm zusagen. EineS Taaes aber fühlte er sich doch veranlaßt, der Familie Hochheim einen Besuch zu machen und da er die Mutter allein zu Hause antraf, fand er die Gelegenheit geeignet, eine Anspielung bezüglich Ringens und Emmus zu machen. Er scheint fich in ihrer Gesellschaft allerdings arn; zufrieden zu suhlen," entaeanete diese, und ich bin überzeuat. daß er alle Eignungen befitzt, um jede Frau alucklich zu machcn." Vorausgesetzt, daß er dieselbe liebt und, wenn dleS nicht der Fall, voraus oesetzt. daß sie nicht anspruchsvoll ist .Mein Gott, buldiaen Sie auch noch

dem romantischen Glauben, baß die Menschen in einander verliebt sein müssen, um glücklich sein . zu können?" Wenn die Menschen von wahrer Empfindung sind, so werden sie ohne diesen romantischen Glauben sich nimmer bescheiden können; hätte ich eine Tochter, so würde 'ich sie Ringen nur dann zum Weibe geben, wenn er sie mit ganzer Seele und mit voller Leiocnschaft liebt, so wie dies in seiner Natur lieczt; ein laues Alltagsempfinden könnte mir nimmer genügen für mein Kind." Frau v. Hochheim sah den Sprecher überrascht an, ihre Begriffe von Ehe und

Heirath waren streng conventioneller Natur, gingen aber auch nicht ein Haar breit darüber hinaus. Sie wollen doch nicht. behaupten, daß er seine Frau vernachlässigen würde?" fragte fie erschrocken. Gewiß nicht, so weit ich ihn kenne ich glaube, er würde sein Möglichstes versuchen, um fie glücklich zu machen, aber das eigene Leben müßte ihm zur Tortur , . r . rr merken, wenn er nicyr eme voue, warme Neigung der Frau entgegenbringen konnte, die seinen Namen tragt; nebenbei ist die Gefahr der Versuchung sehr groß." Ja," stimmte Frau v. Hochheim bei, die nicht recht begriff, wo er hinaus wollte. Ave? glauben v$tc nicht, oatz endlich und schließlich eine Frau durch ihre Hingebung und Ausopferungsfähigkeit doch immer Liebe zu erringen ,m Stande ist." Das ist ein gefährliches Experiment in der Ehe, die Liebe muß vorher da sein, wenn man sicher sein soll, nicht fehl zu gehen. Mir ist mehr als ein Leben begegnet, welches als verfehlt bezeichnet werden mußte, weil man von Anfanq an die Liebe als Nebensache behandelte." Haben ie einen bestimmten Zweck im Auge, indem Sie mir all' das sagen?" fragte Frau v. Hochheim. Vielleicht denjenigen, Sie zu warnen ; ich glaube, daß Emerich v. Ningen ein Mann von außerordentlicher Characterstärke und Liebesfähigkeit ist, und wenn er diese der Frau gegenüber empfindet, welche er heirathet, dann wohl und gut, wenn nicht, so geht die Sache sehr fehl und wäre die Ehe als ein bedauerlicher Irrthum anzusehen. " Sie sprechen' in starken Ausdrücken; wäre es denn nicht möglich, daß er meine Tochter liebte?" Möglich wohl, aber ich weiß es nicht." Innerlich aber sagte fich der Priester, daß Gott ein solches Unglück verhüten möge. Wenige 'Menschen lieben in der Art, in welcher Sie die Liebe schildern," bemerkte Frau v. Hochheim, und doch geht das Leben seinen Gang." Es kommt auf die Anforderung an, welche man an dasselbe stellt," sagte der Geistliche ernst, innerlich aber beschloß er, das Möglichste zu thun, um eine Verbindung zwischen Emmy v. Hochheim und Ringen zu verhindern. (Fortsetzung solgt.) Vom Auslande. In München spielte sich jüngst folgender Scandal ab: Am 16. Juni, am Bennotage, saßen, wie alljährlich, Mitglieder der Verbindung Tcutonia" in ihrem Stammlokal. Ein Theil derselben spielte an den im selben Zimmer stehenden Billards. Eines der Billards war von jungen Leuten, ob Studenten oder nicht, steht noch dahin, nach dem Vairischen Kurier" Polytechniker, besetzt, die es offenbar unbequem empfanden, daß der Raum zwischen den einzelnen Billards nur gering ist. Wenigstens thaten sie Alles, um den Studenten das Spiel so unbehaglich wie möglich zu machen. Die dadurch hervorgerufene Spannung wurde durch einen Leonberger Hund der Studenten hochgradig gesteigert, derartig, daß einer der Studenten einen der Fremden um seine Karte bat. Das Verlangen wurde in eine? so wenig höflichen Weise beantwartet, daß der Student sich im Verlauf des Wortwechsels zu der Bemerkung veranlaßt sah: Eigentlich verdienten Sie Ohrfeigen. Der Erfolg war, daß der Fremde zuschlug und alsbald eine allgcmeine Rauferei entstand. Die Raufn wurden von einander getrennt; die Studenten blieben im Billardzimmer, die drei Fremden wurden ins Knelpzlmmer nebenan geschoben. Wie man sagt, nicht gerade sanft. Hier nun stellte sich heraus, daß sie keine Deutschen seien, was bisher außer ihnen Niemand gewußt. Sie gaben sich vielmehr für Franzosen aus, obwohl sie thatsächlich französische Schweizer sind. Und darauf hin soll einer der anwesenden Gäste die Aeußerung gethan haben: GeschiehtEuch recht, das ist die Revanche für Belfort." Daß diese Aeußerung, noch dazu eines unbetheiligten Dritten, an sich unqualisizirbar wäre, liegt ai'f der Hand, aber der eigentliche Handel hat weder mit ihr noch mit Chauvinismus und ähnlichen lieblichen Tagesblüthen etwas zu thun, der eigentliche Handkl ist nichts als eine der vielen Kindereien, die der Verkehr junger Leute mit fich dringt. Bemerkt sei dabei, daß weder l Aeußerung festgestellt, noch Der, dessen Mund fie entschlüpft sein soll, aufgefunden ist. Es liegt sogar die Vermuthung nahe, daß fie im Hirn des Reporters, der zuerst die Sache verbreitet hat, entstanden ist. Das war am 1. Juni, Nachts nach der zwölften Stunde. Am 22. Juni zoen die Schweizer in verstärkter Zahl ms Restaurant Grünwald, setzten fich den Studenten gegenüber, schnitten ihnen Grimassen zu, schimpften auf Deutschland, deutsche Studenten, deutsche Kunst und deutsches Kunsthandwerk, offenbar in der Absicht, die Studenten zu provoziren. . Das gelang ihnen glücklicher Weise nicht. Vielmehr legte sich auf Verlangen der Studenten der Wirth ins Mittel und veranlaßte die Schweizer, daS Lokal zu verlassen. Es geschah das nach einigem Sträuben. Beim Hinausgehen rief Einer: ,, Jetzt haben dieFeiglinge Angsi und stecken sich hinter den Wirth:" DaS veranlaßte einen der Studenten, hinzutreten und dem Rufer die Karte abzufordern. Er hat dieselbe erhalten. In Nizza und Umgegend, sowie Toulon, herrscht, wie die Ehem.Ztg." berichtet, große Aufregung wegen eine? aukaede.ckten WeinschwMcls Mas-

senersränlMigen, die man anfänglich für eine Art Grippe hielt, forderten viele Opfer. Die Untersuchungen des Dr. Rour haben jedoch ergeben, daß die Betreffenden an dem Genusse künstlichen Weines gestorben sind. Da letzterer aus den Kellern des Grasen von Lillencuve als Eigengcwächs" bezogen war, so ist der Graf verhaftet worden. Man glaubte zuerst an den Ausbruch einer Epidemie, bis schließlich constatirt wurde, daß alle Erkrankten an Arsenikvergiftung leiden. Gegen 400 Personen sollen erkrankt sein, von welchen über 10 gestorben sind. Die Leichen der Verstorbenen sind vor wenigen Tagen ausgegraben worden, um einer chemischen Untersuchung unterworfen zu werden. Der Wein, welchen diese Leute consumirten, stammte aus der Kellerei jenes Großweinhändlers, de Villeneuve. DerWcin enthielt eine starke Dosis Arsenik. Auf welche Weise dieses in denWein gelangte, bleibt der gerichtlichen Untersuchung zu ermitteln. Viele der Zeugen, welche vor dem Untersuchungsrichter erscheinen, haben ein sehr trauriges Aussehen; die Einen find von etnem beständigen, foiu oulfiven Zittern befallen, Andere haben theilmeise paralvsirte Gliedmaßen, wieder Andere, sehr heraustretende Augen; die Gesichter find bleich, bisweilen aufgeblasen und die Hände in der Regel stark geschwollen. Die gerichtliche Untersuchung wird sehr scharf und aktiv weitergeführt. Ohne Zweifel wird dieser Fall zu strengen Maßregeln vonSew ten der Regierung Anlaß geben. In London wurde diesek Tage ein indischer Grande, Eugen Cour son, Fürst von Chandernagor, in seinem stattlichen Hause verhaftet und vor den Polizcirichtcr geführt unter der Anklage, zwei Schwestern im Alter von 16 bis 13 Zahren, Töchter einer Opernsängerin, entführt zu haben. Er hatte zwar" um die Hand der Acltcren angehallen, war aber bei der Mutter immer einem entschiedcnen Nein begegnet. Die beiden Schwestern hatten der Entführung in keiner Weise Widerstand geleistet und ganz freiwillig fich der Obhut der Mutter entziehen lassen. Als es nämlich der Polizei mit Hilfe feinspüriger GeheimPolizisten gelang, nach mancher vergeblichcn Suche die beiden hochmusikalijchen Ladies, oder besser Signoritas", mit Namen Pcrroni, in einer für fie vom Fürsten gemietheten Wohnung ausfindig zu machen, versicherte eine der Gesuchten, daß sie an die ehrlichen liebenswürdigen Absichten ihres Entführers glaube, was die Schwester bekräftigte. Vor dem Polizeirichter bestritt der Fürst, daß überhaupt ein ungesetzlicher Akt vorliege, sintemal eine Entführung ganz unnöthig gewesen wäre, da die Behauptung der Mutter unwahr sei, daß sie ihre Zustimmung zu einem künftigen Eheschluß mit ihrer Tochter verweigert. Ich liebe die junge Dame", sagte der AngeKlagte, ich bin Musiker und Komponist, und dieselbe ist die Einzige, welche die Hauptrolle in meiner Oper spielen kann." Auf die Anfrage des Richters, was er sei, antwortete der Angeklagte: Ich bin Herrschaftsbesitzer in Indien." BeHufs weiterer Aufklärung wurde der Fall vertagt, aber die angebotene Bürgschaft dafür, daß er bis zum Entscheid auf freien Fuß belassen werde, nicht ange-nominen.

Aus Rom schreibt man dem W. Fr.": Im Verhandlungssaale der 6. Section unseres Strafgerichtes ereignete sich neulich eine heftige Scene, welche in unserer juridischen Welt große Aufregung hervorgerufen hat. Zwei Advocaten, welche einander entgegengesetzte Interessen vertraten, waren in einen her tigen Streit gerathen, denderVorsitzende mit energischen Worten rügte. Einer der Advocaten, Dr. Fasaletti, sprach hierauf einigeWorte.welche derVorsitzende als für den Gerichtshof beleidigend erklärte; er vcrurtyellte den Advocaten im Dlsclpllnarwege zu 4 Stunden Arrest. DerAdvocat protestirte, allein der Vorsitzende ließ die Wachen kommen und den Advocaten in's Gefängniß führen. Die Meinunaen unserer Juristen über das Vorgehen des Vorsitzenden sind geheilt und behauptet die Avoocatenkammer, derselbe habe seine Befugnisse weit überschritten und ser Mit unnothiaer Strenge vorqe gangen. Der verurtheilte Advocat hat an den Consiglio dell' Ordine" appelllrt, wahrend die Avoocatenkammer eine Petition an das Ministerium gerichtet hat. Die Cholera auf S i c ilien? Seit einigen Wochen kommen aus Messina Nachrichten über augeblich daselbst vorgekommene Cholerafälle. Die Behörden demcntiren das Vorhandensein von Cholerasallen - uno geben nur zu. daß man es mit epidemisch auftretender Izastro entcntis zu thun habe. Na mentlich in der Nähe des Hafens kamen viele Krankheitsfälle vor, woraus das Gerücht entstand, die Cholera sei mit 25,000, aus Bombay kommenden Ge treidesäcken eingeschleppt worden. Die Ursache der ungünstigen Sanitätszustände liegt im Wassermangel, da die Stadt in Folge zahlreicher Röhrenbrüche ohne Trinkwasser ist. Unter dem Volke herrscht lebhaste Aufregung ; es fanden drohende Demonstrationen vor dem Hause deö Bürgermeisters statt. Die seither veröffentllchten Zusammenstellungen des Hono rars, welches Sir Morell Mackenzie für die Behandlung Kaiser Friedrich s erhal ten hat, waren, wie nunmehr von wohl unterrichteier Seite mitgetheilt wird, nur annahrend richtig. Die Gesammtsumme, Mit früheren Honoranen, Neiseentscha digungen u. s. w., überstieg M. 300,000. Seit Mackenzie dauernd um die Person Kaiser Friedrichs war, erhielt derselbe ein tägliches Honorar von 80 Sove reigns,odcr über M. 1600. Das Hono rar überstieg die gewöhnlichen Einnah men des viel beschäftigten Arztes nicht. da derselbe für jede Konsultation 2 Sovereings beansprucht und oft tagllch von mehr als 40 Personen zu Rathe gezogen wurde. Eine neue A r t , d e r gelehrte Bettler, fchemt sich rn Paris, das schon so viele sonderbare Erscheinungen aufweist, aufgethan zu haben. Die Blätter berichten nämlich, daß ein junaer, anständig gekleideter Mann die groncn Bouleoard-CafSS auMcht.und an

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