Indiana Tribüne, Volume 11, Number 302, Indianapolis, Marion County, 19 July 1888 — Page 2
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Indiana Tribüne. Erscheint gftgHQ ' und Sonntags. tZalich, .Tiibün- lolet durch de Träger 12 ent, er Woche, di Sonntag,Tridan," 5 Centl vtx Wsch. Bett jufaramm 15 ent, cbtt t5 Senlf pi Bonat. ' Per Pofi ,ugeschi in Borau6eahlunfl ZS per J,hr. Qfüttx S. L2arvlandvr.
SÄuaPoliö, Jnd 19. Juli 1333. Neugewonnenes Land. Die Ver. Staaten stehen anscheinend im Begriffe, sich an die Ausführung eines ausgedehnten (Zroderungsplanes zu machen, bei dem es sich um Gewinnung weiter- Ländergebiete handelt. Zwar wlrd, der .auszunehmende Kamps nicht, ?ie andere Nrieae, durch Ströme von Blut die Wahlstatt bezeichnen, wohl aber durch Strome von erqulc?endem und beleben Wasser und mancher Tropfen schweiß wird vergolden werden müssen, ehe der Kämpfende die Waffen in diesem Falle bestehend in Hacke und Spaten befriedigt aus der Hand legen rann. Im März dieses Jahres unterzeichnete der Praildent einen lL,ongreßbejchluß, wodurch das geologische Vermeffungsbüreau aufgefordert wurde, die Thunlichkeit der Herstellung machtiger Wasserreservoirs in der amerikanischen Wüste" zu begutachten, um den ungeheuren Ländercompler, welcher jetzt öde und dürr, somit auch nutzlos daliegt, mit Wasser versorgen und nutzbringend machen zu können. Iticht zum erstenmale tauchte die Frage der Durchführbarkeit eines solchen Planes in der letzten Congreßsitzung auf. Allein durch das Vorgehen der öiationalabgeordneten und des Bundesoberhauptes ist dem Project ein neuer Anstoß gegeben worden, und der Director des geologischen Departements hat sich denn auch neuerdings eingehend mit dem angedeuteten Plan beschäftigt. Die Vor arbeiten und das Urtheil Sachverständi ger haben in Dr. Powell die feste Ueberzeugung wachgerufen, daß die Wasser des oberen Missouriflusses sehr wohl sich ableiten lassen und die Aufgabe, ein ungeheures Gebiet zu berieseln und frucht dar zu machen, zu erfüllen geeignet sind. Die nächste Aufgabe der Vermessungscommifsion ist es nun, festzustellen, wo die verschiedenen Niesenreservoirs anzulegen sind und die Kosten des Unterneh' mens genau zu berechnen. Als Dr. Powell im Jahre 1836 vor dem Conferenzcomite des Bundes-Sena-tes und des Nationalabgeordnetenhauses seine Ansichten zu Protokoll gab, ver- " sicherte er, daß sehr bald die hochwichtige Aufgabe an unser Land herantreten würde, die Fluihen des unteren Mississippi einzuzwängen, damit sie nicht, über die Ufer tretend, fruchtbare Landstrecken verwüsteten, und die westlichen Prairien aus unmirthsamen Wüsten in fruchtbares Ackerland zu verwandeln. Diese beiden Probleme, führte er aus, seien praktisch nur eins, denn wenn ein großer Theil des dem Mississippi von seinen Nebenflüssen zugeführten Wassers abforbirt würde zu Berieselungs;wecken, so würde selbstverständlich die Gefahr einer Anschwellung des unteren Mississippi wcsentlich verringert werden. Während man daher das jetzt wiederholten Ueberschwemmungen ausgesetzte Ländergebiet im Süden wcrthvoller mache, entreiße man gleichzeitig einen noch größeren Ländercompler der Nutzlosigkeit und mache ihn fruchtbar. Es handelt sich also wesentlich darum, dn Regionen, aus denen die ungeheuren Wassermassen stammen, welche der obere Missouri jetzt olne nutzbringende Verwendung dem Gols von Mexico zuwälzt, und die auf dem Wege den frucht baren Ackerstrecken des unteren Thalgebietcs oft unberechenbaren Schaden zufügen, diese Wassermassen zu erhalten. Dr. Powell ist der Ansicht, daß die Kosten der Ziutzbarmachung des Ucberflusses an Wasser wesentlich verringert erden, wenn man jeden einzelnen der kleinen Flüsse abdämmt, die - jetzt dem oberen Missouri ihr Wasser zuführen. Den Missouri selbst abzuleiten würde riesige Wasserwerke erfordern und mit ungeheuren Kosten verknüpft sein, während man mit den einzelnen Bächen und Flüssen viel leichteres Spiel hätte und wahrscheinlich auch bessere Resultate für daö jetzt dürre Land erzielen würde. Der in Vorschlag gebrachte Plan geht dahin, große Deiche und Dämme zu bauen und die, infolge des SchmelzenS deS Schnees und heftiger Regengüsse aus dem Gebirge sich sammelnden Gewässer aufzufangen. Diese Deiche müssen natürlich sebr stark sein. Man konnte, nachdem so ein Reservoir gebildet worden ist, ein Behälter, in welchem daS Wasser aufgefangen wird, dasselbe mittelst Schleußen dann ablassen, wenn daS dürstende Land desselben bedarf und würde auf diese Weise der Natur die amerikanische Wüste" abringen, sie in fruchtbares Weide- und Ackerland verwandeln und den friedlichsten aller Er ob eruugs kriege mit gutem Erfolg zu Ende führen. Die Kosten der Durchführung dieses Plans sind selbstverständlich sehr hoch. Indeß ist eS klar, daß sie immer noch in keinem Verhältniß stehen würden zu dem Reichthum, den das gewonnene Land repräsentiren würde. Man hat schon ausgerechnet, daß durch eine weise Verwendung deS überschüssigen Wassers in dem zu drainirenden Gebiet zwischen dem hundertsten Meridian und dem Ost-Ab-hang der Rockt) MountainS eine, jetzt unproduktive Strecke Landes gewonnen wird, welche viermal so groß ist, als der Staat New York. Der entschiedene Erfolg, welchen ähnliche Arbeiten in Califormen, Utah und Colorado gehabt haden' läßt auch hier nicht an einem günstiaen Ausfall des Unternehmens zweifelnunv die Erfahrungen welche man dortge macht hat, lassen sich hier auf das Beste verwerthen. DaS ganze Land ist interessirt bei der Zurückeroberung der großen amerikanischcn Wüste, die dem fruchtba ren Ländcrgebict ein neues Areal von vielen Millionen Ackern hinzufügt und die zugleich daS Gebiet deS Mississippi, die Niederuna.en südlich von Cairo. be-
freien wurde von dem größten Hemmnisse, welches sich der weiteren Entwicklung der ganzen Gegend störend in den Weg stellt. Zwei Jahre lang werden, der Berechnung zufolge, die Vermessungsarbeiten und die Vorbereitungen dauern. Es ist zu hoffen, daß die nöthigen Bewllligungen für die Vorarbeiten, die sckon in diesem Jahre begonnen werden sollten, vom Eongresse gemacht werden, damit das geologische Büreau ungehindert und ungesäumt sich an die Aufgabe der Ausführung des RiesenproblcmS machen
konnte. Tas gekovte Land. Immer wieder taucht der Gedanke bei Neubesiedelung des gelobten Landes auf. Auch in den letzten Monaten ist, namentlich in israelitischen Kreisen der Vereinigten Staaten, vielfach von der Ausfüb'runa eines derartigen Vlanes die Rede gewesen, und ein' Rabbiner aus Chicago, Reo. Dr. Merton Sivertha. hat nunmehr den ersten entschiedenen schritt aethan, um das Proiect nach drücklichst zu fördern; er ist am 14. Juli mit dem Dampfer Anchoria" von New yoxl nach Glasgow abgesegelt, um in Europa für die Rcuoeiledelung von Palästina Freunde und Geldmittel zu ge, winnen. Uebrigens ist die Sache am Ende ga, nicht so phantattisch oder unpraktisch und chimärisch, als sie auf den ersten Blick erschemen mag. Palaltina kommt an Flächeninhalt Großbritannien fast gleich. und daß es an Fruchtbarkeit und Milde des Klimas zu den bevorzugtesten Ländern der Welt gehört, weiß schon jedes Schulkind aus der Bibel, die das Land preist, in welchem Mach und Honig fließt." Die alttestamentliche Verheißung, daß Jeder im gelobten Lande unter seinem Dattelbaum und seiner Weinrebe wohnen sollte, ließe sich auch heute noch verwirklichen, denn wie zu Moses' Zei ten, so gedeihen die tropische Dattel und die Rebe, die Tochter der gemäßigten Zone, noch jetzt schwesterlich neben einander in diesem Lande, dessen mittlere Temperatur etwa 25 Grad C. als die Grenze der Verbreitung beider Culturpflanzen nach Norden bez. Süden ihr Gedeihen ermöglicht. Nur orientalische Mißwirthschaft und bodenlose Verwahrlosung konnten in ihrer beinahe Jahrtaufende hindurch dauernden Herrschaft den Garten Gottes" in die trübselige, baumlose Einöde verwandeln, die er jetzt ist. Mit Energie und Thatkraft, und vor Allem mit ausreichenden Mitteln und der Hilfe tüchtiger, arbeitsamer Colonisten kann das aesteckte Ziel wohl erreicht werden. Gelingt es Herrn Sivertha, auch die Großmächte für sein Project zu gewinnen und ;u interessiren und das ist, wie man hört, auch dr Hauptzweck seiner Europareise, so wäre damit auch der Bestand des Unternehmens gesichert. Denn was alle Kreuzzüge trotz der ungeheuren Opfer an Blut und Geld nicht ermöglichen konnten, nämlich die Befestigung des errungenen Besitzes gegen die immerwährenden Angriffe und Beunruhigungen durch die umwohnenden Ungläubigen, das würde jetzt dem ernstlichen Willen der Großmächte keine Schwierigkeiten bereiten. Herr Sivertha führt als Hauptgrund seines Unternehmens an, daß es ihm daatm zu thun sei, den vielen Tausenden seiner 'unglücklichen Glaubensgenossen, welche, aus ihrer Heimath vertrieben, dem Elend preisgegeben, in der Welt umherirren, im Lande ihrer Väter eine neue Heimath zu schassen. Indeß ist wohl die Frage berechtigt, wie viele vertriebene, unglückliche Glaubensgenossen" Herrn Sivertha zum Beispiel aus dem Felde seiner bisherigen Thätigkeit in Chicago nach dem gelobten Lande" folgen würden. Einem sehr großen Theile der in der Welt Umherirrenden, dem Elend Preisaeqebenen" qebt es. wenigsteiis hierzulande, recht gut und sie werden vielleicht evensowerna Lust baden zur Auswanderung nach Palästina, als ihre murrenden Vorfahren, die sich mehr nach den Fleischtöpfen Egyptens sehnten, als nach dem Lande, wo Milch und honig fllejz't. ratizo,t,e ju,ta,,oc. Wie wenia auf die o r m der Reale?una ankommt. uiat ein ftall. der sieb vor Kurzem in Frankreich zugetragen hat. unter dem dritten capoleon war es dekanntlich etwas aaiu Gemöbnlicbes. die Präfecteu und Bürgermeister als Wahlagenren der ceglerung arbeiten" zu sehen. Ueber diese corrupten Metbo den" beschwerten sich die Gegner deS Kaiserreichs auf das Bitterste.- Als aber nach der Vesiegung der Commune im März 1871 die blauen" Republikaner an s viuotx lernen, machten sie es ebenso. Nun zeterten wieder die Monarchisten, noch mehr aber die Nadicalen über die schamlose Beeinflussung der Wahlen durch die Regierung. Seit mehreren Monaten sind indessen dieRotben" selbst obenauf. und man sollre deshalb eine Abstellung der gerügten Mißstände erwarten dürfen. Diese Erwartung wird jedoch ganz gründlich enttauscht. Vielmehr schämt sich daö ravlcaie uiimttruim Nicht, sogar die Wahlfälschung ganz offen zu vertheidigen. Gelegentlich einer VerHandlung im Senate kam nämlich folgendes zur pracye: Der der radicalen Partei angehörige Ma ire Jourdann e in Car cafsonne hatte ttck bei den legten Gtemtim dewahlen Fälschungen zu Schulden kommen lassen, die ihm eine Verurtheilung zu einem Monate Gefängniß und 50 Franken Strafe eintrugen. Nachdem diefes Urtheil vom Appellkofe bestätigt worden war, schien e3 selbstoerständlich, daß Jourdanne seines Amtes als Maire entsetzt würde. Dies geschah denn auch, aber der Gemeinderath, der ... IU UI.1l C r c.rtJ r ' S" y y"t,, uyi nun rornsaus seine Entlassung. waS bedeuten sollte, dak er sich mit ihm für solidarisch hielt. Nach der Auflösung des Gemeinderathes mußte eine provisorilche Verwaltungscommission eingesetzt werden, bei welcher Gel?acnbeit der P rä fekt dem vcrurtheilten Maire emen BewelS seiner Sympathie gab, indem er drei seiner Freunde ernannte, die sich von ihm regieren ließen. Nach den neuen Gemeindewahlen wurde Jourdanne wieder auf seinen früheren Volten berufe, obwobl er txt
Btxat noch nicht abgesessen hatte. Nach mehreren vergeblichen Mahnungen ertheilte die Staatsanwaltschaft Befehl, ihn zu verhaften. -Jourdanne kam um seine Begnadigung ein und hoffte durch dies? neue Verzögerung den 14. Juli zu erreichen, um dann im schlimmsten Falle der Massen - Amnestie theilhaftig zu werden. Sein Gesuch wurde aber abgelehnt, und als der Gehilfe des Staatsanwalts, Herr de Crozals, ihn aufforderte, endlich die Haft anzutreten, wurde ihm der Bescheid, der Maire hätte ein zweites Gesuch abgehen lassen. Nun wandte sich der Hilfs-
Ctaatsanwalt an den Generalprocurator, der ihm einen gewaltigen Wischer ertheilte und zur Eile rieth. Als Antwort auf einen freundlichen Vrif de Crozals, der iil Jonidanne drang, daß er sich nicht der Unannehmlichkeit aussetzen möchte, von der Geiidarmerie verhaftet zu werden, sandte dieser ein ärztliches Zeugniß, demzufolge er an der Halsbräune krank darniederläge. Zwei anbere Aerzte, welche den Maire auf Befehl des Hllfs-taatSanwaltS besuchten, versicherten aber, das Uebel wäre nicht gefährlich, Jourdanne hätte bei einem, festlichen Anlasse zu viel getrunken und litte an einer ganz unbedeutenden Halsentzündung. Als eine neue Aufforderung, sich zu stellen, nichts half, schickte de Crozals Gendarmen, die den Maire in Haft nehmen sollten. Sie fanden aber geschlossene Thüren, eS mußte Verstärkung herbeigerufen werden, und als man endlich den Kranken" in seinem Bette antraf, eigerte er sich, in einem Wagen nach dem Gefängniß geschafft zu werden, und verlangte eine Tragbahre. Im Gefängniß wies man ihm ein eigenes Zimmer an, wo die halbe Stadt ihn besuchte, der Präsekt nicht ausgenommen, welcher i h ni eine Cigarette anbot. Sie wurde angenommen und geraucht, was hinlänglich bewies, daß es mit der Halsbräune nicht so arg war. Für den Saatsanwalts-Substi tuten aber, der nur seine Pflicht gethan, hatte der Vorsall zur Folge, daß er von dem Justizminister Ferrouillet ft r a f iv e i s e volz Carcafsonne nach Lo rient versetzt wurde. Diesem Sachverhalt gegenüber, welchen Marcou im Senat zum Gegenstande einer Interpellation machte, hatte der Herr Justizminister Ferrouillet na türlich einen schweren Stand. Er wußte eigentlich nichts Anderes zu seiner Entschuldigung geltend zu machen, als daß der Maire Jourdanne in Carcassonne sehr populär und gut republikanisch gesinnt sei. , Mit Recht aber hielten zwei anerkannt fortschrittliche Republikaner, Milhet-Fontarabie und Tolain, dem entgegen, daß hier den republikanischen Standpunkt hervorzuheben ganz unstatthast und verfehlt und Jourdonne einfach ein unredlicher Maire sei, und Leon Renault trat mit aller Entschiedenheit für den gemaßregelten CtaatsanwaltSSubstituten ein. Mit der fast einstimmigen Annahme des von Beral beantragten Todelsvotums endete die Discussion, bei der Herr Ferrouillet eine ziemlich klägliche Rolle gespielt. Entgegen der allgemeinen Erwartung hat er jedoch seine Demission bisher nicht gegeben, und er scheint auch gewillt, sein Portefcuille zu behalten, wofern er nicht etwa durch ein Votum der Deputirtenkammer zur Abdankung gezwungen würde. So weit ist der merkwürdige Fall in den europäischen Blättern dargestellt. Inzwischen hat das Kabel gemeldet, daß der Ministerpräsident Floquet im Abgeordnetenhaus? für den College Ferrouillet eingetreten ist und schließlich ein Vertrauensvotum erhalten hat. In Zukunft werden also wohl die französischen StaatSanmälte nicht so unvorsichtig sein, Leute verhaften zu lassen, die zu Gunsten der Regierung ein Bischen Wahlfälschung betreiben. Für die Bürger der Ver. Staaten aber ist es vielleicht ein Trost, daß au ch anders: w o die Politik kein reinliches Ge, schüft ist Vom Jnlande. Aus der, au3 allen Theilen zes Landes beschickten lutherischen Genecalsvnode zu Gettvsburg wurde deschlos scn, den kleinen Katechismus Luthers, owie die Augsburger Confession volliändig neu übersetzen zu lassen. In Platvil. Neb., ist soeben David Ashler) unter allen Anzeichen der ollwuth qestorben. Es waren, seitdem :r von einem angeblich tollen Hunde gebissen wurde, bereits 12 Jahre verflossen. DerBürqermeisterPomell von Newport, N. I., hat, dem Wunsche vieler Kirchenbesucher willfahrend, den Straßen- Verkauf von Zeitungen am Sonntag nach zehn Uhr Vormittags verboten. Der Ckef einerNewBorker beateraaentnr erklärt, dak er innerhalb einer Stunde im Stande sei. für ein Gehalt von H10 per Woche und freier , . r c . rr r f?-r ... ! Vlallon yunoerr cyaus vieler rngugiren. Das Angebot sei noch niemals stärker, die Nachfrage noch nie schwächer gewesen, als sur die oeoorileyenoe uinterfaifon. Eisenbahnbeamte wollen missen, daß der Blitz wohl hin und wieder in eine, in voller Fahrt befindliche Locomotive schlage, aber daß noch nie em Lokomotivführer oder Heizer dabei verletzt worden sei, der elektrische Funke fäbrt stets um die Maschinen herum, in die Räder und von da in das Geleise. 'Für die angehängten Wagen dient die Loco motive als Blitzableiter. DerG.laSfresserSamuel Harrison, welcher in -den meisten Dime Museen des Landes seine Künste gezeigt hat, liegt jetzt in einem Hospital New gorks sehr krank darnieder. Obwohl das Glas, welches er vor versammeltem Publikum zn zerkauen und zu ver-. schlucken pflegte, ein besonderes Fabrikat und weniger schädlich sein mochte, als gewöhnliches FensteralaS, so hat sich doch Harrison an demselben den Magen gründlich verdorben. Zu verwundern ist das selbstverständlich nicht. In Chicago nahm Richter Kirk HaweS nrulich einen Anlauf, die Jurysirer" zur Verantwortung zu ziehen, indem er C. V. Holmes, den Präsidenten der Chicago City R. R.", einer der reichsten Corvorationen deS Landes, und den biShcr sehr anaesebenen
! Rechtsanwalt C. M. Hardy der Grand- ' juru überwies und den Claim-Agentcn" I rtnnHnfn Ws (3liimni' (T
VI VlllUtlltlkit "SJUII, lllltvt v. Welch, welcher einen Versuch gemacht haben sollte, bei einem Schadenersatzproceß einen der Geschworenen im Interesse der Bahn zu bestechen, wegen Mißachtung des Gerichts auf sechs Monate in's Gefäniliß schickte. Leider ließ sich das Appellationsgencht bereitsinden, Welch schon nach einer zweitägigen Haft gegen Stellung von $3,000 Bürgschaft wieder auf freien 5uß zu setzen. Man befürchtet, daß es dem uuaehcuren EiNttus; der Bahn gesellschaft gelingen wird, es fertig zu T ' Ire ti r f c Dringen, oasj oie ganze escuicyle in oen .and verlaust. EinFarbiger mit ziemlich naiven Ansichten, ohne Lebenserfahrung, aber doch schön mit einm Revolver ausgestattet, George W. Taylor, 30 Jahre all, langte vor einigen Tagen aus Washington in New Aork an. Er begab sich am Zeiten Tage seines Aufenthalts in öer Weltstadt nach Staten Island, uu. sich die Wild West Show" anzusehen, und bei den mit großen Realismus dargestellten Jndianerkämpfen glaubte Tanlor, daß alles, was e.r sah, blutiger Ernst war. Er zog deshalb seinen Reoolver, und als Buffalo Bill" in eigener Perfon herangesprengt kam, feuerte er zwei Schüsse auf ihn ab, die zum Glück ihr Ziel verfehlten. Der Farbige, ver gleich darauf entwaffnet ward, wurde verhaftet und vor Richter Hulsebus in Port Richmond gebracht. Da er sich wie ein Geistesgestörter gerirte, so wurde er einstweilen in's Gefängniß geschickt, bis sein Geisteszustand untersucht worden ist. Oberst Codu (Buffalo Bill) wollte keine Anklage gegen ihn erheben. Die Sault Ste. Marie & Soutkwestern Eisenbahn soll jetzt aus sem Stadium der Vorbereitung in das,'enige der Ausführung übergehen. Die Lahn wird von Rhinlander nach Merrill gehen, einen großen Holzbezirk am Wis-5onsin-Flusse erschließen, dann durch die Eouuties Marathon und Clark, bei Abbottsford die Wisconsin Central Bahn kreuzend, nach Fairchild an der Chicago, St. Paul, Minneapolis & Omaba jjslhii führen. Von Fairchi'.d soll die Lahn durch die Counties Trempeleau und Buffalo mit einer Abzweigung von Osseo oder New -Chicago nach Eau Claire. dann einige Meilen oberhalb Alma über den Mississippi nach Egota, Minn., gehen, von wo aus zwei Linien oermessen worden sind. Die eine derselden geht nach Siour Cüij, die andere aach ilouncil Bluffs, wo t sich mit der llnion Pacisic vereinigt und dieser über die neue Bahn, die Sault Ste. Marie & Atlantic, und die Canadian Pacisic einen 200 bis :w0 Meilen kürzeren Weg nach ser Secküste rönnet. Die neue Bahn i?ird für die Beförderung von Holz ooin Chippewa - Fluß nach dem Missouri l0 Steilen kürzer sein als irgend i'xwt andere Linie von Chicago nach dem Z)!issomi, wodurch die Lumber-Fabrikan-ten in den Stand gesetzt werden, ihr Holz .im Chippewa Fluß zu sägen und dasselbe per Bahn nach dem Südwesten zu versenden, statt dasselbe in Floße zubinden oder die Hälste der jährlich gefällten Stämme zum Sägen nach den Schneidemnhlen ant Mississippi zu flößen. Unter den Waldverwüstern herrscht darob helle Begeisterung. In Joseph SIrillmelZl, welcher am U Juli iu seiner kleinen Hütte an South Beach.drei Meilen von Garrctson, L.J..alsLeiche aufgefunden wurde,ist ein Original verstorben. Stillwell hatte die bescheidene Behausung mit seiner Schwester Sarah Ann seit über 50 Iahten bewohnt. Die beiden Geschwister waren die einzigen Ueberlebenden von elf Kindern Thomas Stillwell'S, eines der frühesten Ansiedlers von Staaten Jsland. Diefer alte Thomas erbaute die Hütte, in welcher das alte Paar lebte und die nur ein Zimmer enthielt. Stillwell pflegte Holz zu sammeln und bei dieser Beschäftigung wurde er auch am 12. März durch den fürchterlichen Sturm überrascht. Da er blind war, verirrte er sich, und er wäre umgekommen, wenn ihn nicht seine Schwester eufaesuchi hätte. so daß Beide schließlich von dem Fischer Wm. Scharrett gerettet werden konnten. Sara Ann ist 97 Jahre alt. Jeden ag kann man sie am Ufer entlang nach der Ortschaft gehen sehen, wo ibr von den Bewohnern Lebensmlttel und Anderes verabreicht werden. Sie legt noch immer alltäglich fünf Meilen in solcher Weise zurück. Bis am Tage vor seinem Tode wurde sie von ihrem Bruder begleitet. Sarah Ann verheiratete sich vor fünfundvierzig Jahren an John Werke. Fünfzehn Jahre lang hausten dann die Drei in Frieden in dem einen Raume, den die Hütte enthielt. Dann' starb Berke und er wurde neben den Geschmiftern seiner Frau auf dem mährischen Friedhofe bestattet. Berke soll vor fünf undvierzig Jahren von einem englischen Kriegsschiff, daß in der Nähe von South Brach lag, desertirt und von den Geschwistern in ihre? Hütte geborgen worden sein, bei welcher Gelegenheit sich ie beiden Leute in einander verliebten. I n o st o n t o b t z u r Z e t t ein Culturkampf. Vor Kurzem wurde dort der Schullehrer Davis seines Amtes enthoben, weil er die Katholiken durch eine Auslegung von Stellen in SmintonS Geschichte gekränkt habe. Darüber entstand große Aufregung und eine Agitation, die von Bedeutung zu werden verspricht. Zwei Massen - Versammlungen haben bereits unter den Auspizien der Association der loyalen Frauen der amerikanischen Freiheit" stattgefunden, die nur aus Protestanten besteht. Eine dieser Versammlungen fand im Tremont Temple, die andere in Faneuil Halle statt. Letztere war so stark besucht, daß auch zugleich eine Versammlung am erstgenannten Platze stattfinden mußte. Es wurde ein Ausrus an die Wahler von Massachusetts erlassen, welcher verlangt, daß kein Katholik Mitglied eines Schulcomiteö werden darf, ebenfalls kein Protestant, welcher den Freischulen feindlich ist; daß Mr. Davis wieder in die Stelle eingesetzt werde, die ihm von inem römisch-katholischen Comite ent rissen wurde und daß die Einschüchterung der Schullehrer durch katholische Einstüsse bekämpft werde. Die Frage wirt wohl eine Rolle bei den Wahlen spielen
vem VnSland.
Ein Nachtbild 2ns d , Zeiten der russischen Leibeigcnsä.:n't. u-.-l ches Sallyk-Schedorow in einer Ar.it.l Reihe des Wjestnik Jrwropy" i'öiiDat führt die Rigaische Zeitung" in folgendem aus : Schon als Mädchen war An, sissa Porsirjemna wegen ihrer ungeiröhn: lichen Bosheit Allen ein Gräuel, und die Eltern selbst waren nicht wenig bcfnedigt, als nach vielemuchen in der Person des Stabskaxitäns Ssawelicw ein c.:. r.r. r-- 57. '-...l. I j um im; ui ic klnsano, oer zwar ein sehr tolles und bewegtes Leben hinter sich hatte, aber zugleich durch sein ganzes Wesen die Gewißheit bot, daß er sem Frau in strenger Zucht halten würde. Und das that er denn auch mit bet Peitsche, die er nach Lust und Laune übe. der Frau schwang, zuweilen, wenn er recdt trunken war, seinen Diener herbei rufend, der statt seiner an der kialbnack ten Frau das Werk der Zucht" fortfüh: ren mußte. Das unalücklicke Weib demüthigte sich,, aber schwur ihm furchtbare Rache und rächte sich in ihrer Weise. Zn jelner Trunkenheit hatte Ssawelzew einst ein Weib ;u Tode aevrüaelt. was irgendwie zu Ohren des Kaisers Nikolaus kam, der eine strenge Untersuchung ein: leiten ließ, deren Folge die Resolution war, daß Ssawel:ew seiner Oi'ncierswürde, seines Adels verlustig erklärt und unter die gemeinen gejteat werden sollte. Für ihn war dies so gut wie d?r Tod, denn nun würden alle Diejenigen, die er so unbarmherzig als Ofsicier geprügelt, lyn seldst pleszrutyen lausen lassen und sich furchtbar an ihm rächen. Da hals ihm in seiner Noth und Pein die Frau sie meldete ihn als gestorben an, und mit all' dem gebührenden Pomp wurde bet Sarg mit den angeblichen Gebeinen des Gutsherrn, die aber in Wirklichkeit diejenigen des eben gestorbenen Tischlers Avram arcn, ,n die Grust versenkt, indem sich gleichzeitig der Stabskapitän Ssomelzew in den Tischler Abram umwandelte Und es auch blieb, d. h. nie mehr das Haus seiner Krau betreten durfte, wenn er nicht hinausgeprügelt werden wollte. Mit dem anderen Gesinde lebte er elend aus dem Gute, verübte dieselbe rohe Arbeit wie dieses, wurde auch evenjo veitrast das war dle Rache bei boshaften Frau, die schließlich selbst ein gewaltsames Ende fand, indem ihre liebr7: : t r? . r ' lu Wienerinnen, 01c sie aoer aucy am meisten zu quälen pflegte, sie eines Nachts mit lllcn erstickten! Von dem ältesten Sohn, des Prinzen Ludwig von Bayern, dem neunzeynjayrlgen Pnnzen Rupprecht, welcher als Lieutenant im InfanterieLeibregiment diente, wird der Wienei Aug. jtg." aus Lunchen das folgende Abenteuer berichtet: Der junge Prinz Rupprecht beaab sich bekanntlich künlict als Vertreter des bayerischen Hofes zu, rossnung der Weltauslteuung nach Barcelona, welche von seiner Tante, dei Köniain-Neacntin Christine von Svanien, in Person erfolgte. Der hübfchl zunge Pnnz war dort Gegenstand vlelsa: cher Auszeichnungen seitens des spanischen Hofes und der Bevölkeruna. fr seiner Begleitung befanden sich dessen rt rr . ' - , '! persönlicher .'ivsutant, der 24 sährige Lieutenant Graf Montgelas und dei königliche Flüaeladiutant Graf Lerchenselb. Die vorgeschriebene Reiseroute fc m . -rv c . . ging uoc. 4nris. wer oorilae nur ni ck jW . rf w . m r kurze nusenthalt schien dem Prinzen der, art fallen zu haben, daß er beschloß, auf der Rückreise dem Seinebabel noch' mals einen Besuch abzustatten. Diesei Besuch verstlen aber gegen den vorgeschriebenen Reiseplan, aus welchem Grunde Graf Lerchenseld dagegen Einspruch erhob. Deß ungeachtet begab sich Prinz Rupprecht mit seinem flotten Adjutanten nach Paris, während sich der Hofmarschall Graf Lerchenfeld, welch darüber außer sich gerathen war, direkt nach München begab um Meldung zu erstatten. Prinz und Adjutant wurde sofort aus Paris telegraphisch nach Haus, befohlen, ersterer unmittelbar nach sei, nem Eintreffen vom Jnfanterie-Leibregi: ment zum 3. Artillerie-Schießübungs: platze Lager Lerchfelo versetzt und letztere, zur Einrückung bei seinem Regiment, kommandirt. Prinz Rupprecht hat nup an Stelle des allzu flotten Lieutenants Montgelas einen neuen Begleiter in dei Person des 34 Jahre alten HauptmannS rhrn. von Horn erhalten. Enthüllung de.s Denkmals für den griechischen Freiheitskäm: vker Odysseus. Man schreibt aus Athen: Im Chan von Gravia, unweit von Am: vbissa. wurde am 20. Mai 1821 Omer Vryoni Pascha, nachdem er in. den Tbermopvlen die kleine Schaar des Pallikaren Diakos nach verzweifelter (egemvehr niedergemacht hatte, durch den tapferen und umsichtigen Freiheitskämpfer Odysseus Andrntzos, vom ouc gemeiny! Odysseus genannt, entscheidend geschla: aen. OdvsseuZ Andrudös. der rticinalige geheime Secrctär deS furchtbaren Ali Pascha von Janina, wurde von da -.-.. av durch eine geraume eii oer aueinige Zübrer des ariecüischen Unabhänaiakcitskampses, auf den die Blicke und Hoffnunaen aller Griechen aerichtet waren. Dem Andenken dieses Mannes errichtete die jetzige griechische Generation am hundertsten Jahrestage seiner Geburt durch freiwillige Bciträge auf dem Schlachtm , . . J w c rw selde selbst cm vieivenoes 4)ettrmai. vim 10. ftuni. aeaen 10 Uhr Vormittags, hat die Knikülluna desselben stattaefunden. König Georg hat mit der königlichen Fav c.:...r:x... 0fr. millC OCIIi ClClllu;ci viiijiwuyui. Die Feier vollzog sich in einfacher Weise. Nn das Krankenbaus zu tZinbeck lVro. Hannover) wurde dieler Tage eine hochbejahrte Wittwe gebracht, welche dem Hungertode nahe, von Skachbarn in ihrer Wohnung aufgefunden worden war. Die vierzigjährige Tochter der Frau war tagS zuvor laut ärztlichem Gutachten in Folge unzulänglicher Ernährung gestorben. Die Leute galten als ebenso reick wie aeiiia. In der That wurde in dem von Schmutz starrenden Hause eine Menge baaren Geldes gefunden. Im Ofen, in Schubladen und in den Betten versteckt lagen 2100 M., außerdem fand man Staatspapiere im Betraae von 1400 M. und Spar . l kassenbucher uver 2iuu wc. ira wuroe festgestellt, dan seit einer Woche keine Lebensmiltel mehr ins Hans gekommer waren.
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dRÜst-tMEI wstfsra :. si? 35 gegen Lmtgenleiden. Gute Resultate erzielt. Söon seit Vielen JaZren gebrauche ich Dr. August König'S Hamburger Bru,Ahce und habe gefundk, daß derselbe ein ganz ausgezeichnetes Mittel gegen ult Vrustlei den ist, dessen Anwendung nich: ann genug empfohlen werden kann. Veter Schma, Cosington, Ind. elt 13 Jahren bekannt. AIS ein gan, rorzüglkcheS Mittel gegen Lungmleiden halte ich Dr. August Aönig'S Hamburger Brustthee, da derselbe mich voll ständig geheilt b, at. Ick möchte nickt ohne dieses auögejelchnete Hausmittel sein. ChaS. Meng, Greenfield, JllS. Stark angegriffen. Eine beftige Erkältung hatte sich bei mir nf die Lungen geschlagen, und sllte kei uem der Vielen angewandten Mittel weichen. Schließlich ersuchte ich Dr. Aua. König'S Hamburger Brustthee und in kurz Zeit w ich vollständig geheilt. Henry F. Heber, BkllnUIe,ZllS. Sahre lang gebraucht. ' .Seit einer Reihe Von Jahre gebrauche ich Dr. August König'S Hamburger Brust, thee nd habe gewnden, daß derselbe ein ganz roriualicheS Mittel gegen Erkältungen ist. Ich halte denselben stetS im Hause orröthig. Emma Levhe. 201S Orleans- . Straße, Baltimore, Md. C5 Sents lal packet. I alle vxothekk haben. TK CHARLES A. V0 GELER CO.. Battlrnort. Hi. 000000 eine kinderlose k,e t selten eine glückliche. &ie und wodurch tiefem Uebel in k u r , e r Z e t t abgeboNen werde kaun, zetzt der ..Nettunss,nker", 250 eeüen, mit nahir getreuen iüitoern, welcher cn dem alten teutschen Hell.Jnstttut in New Fort herauSzcgcbea wird, auf die klarste Weise. Jrnze deute, die in den Stand der Ehe Ueten ollen, sollten den Spruch Echillers: D'rum xrüse, wer sich ewig bindet, wohl beherzizen. ur.d das vortreffliche Buch lesen, ehe sie ten wichtigste Schritt de Lebens thun l Wir für 23 gen in Pcstmsrken. in deutscher Sprache, sorgsam verbackt, srei reriandt. dresse : veutscdeHoi1.Iustiit.1l Clinton Wacq, New York. N.Y. I Jndianarcli. Ind.. beim Buchhändler G. Keylcr. 23 &Ud DeUware SU 000000 Cures Rerr.oves Tan. Sunburn. Dee (itlngst Moa ' "qulto and All ' AA !&.. I . iiiocvi uuo9 . J ,-mPlXS, ELOTC1IE.V TTtitmw TSiV.wiäwV i i m i V" r iiirt 0 and evenr form osricin blemislie. poultivcly cored on tha most delicate Ella without lesTinir a scar. bv JECox Q1 Ti taaxeaxt;. Price SScts., COcta. end tl. Th HopPül UinTi Co., 2e w London, Conn.' I.lttl Ttoj Pill sor ick-helache. dyroepBi, jl arugists or by maii. .- - -- v. ww-i Ma.qot j DiJiousneGsaiidei nstipatioaliAvenoegT1 zi uaL. 25o. I allen Spottes iu Habe. WZWZMMMFSiAn F6ain ßsvM sljfjf Ef5 5-iVf Sf9 S i -rTlfilS I-Mg M MMv xllnli A -A M j m U-. 4?? KA lw?i , 'V-'rt M f M lZ-?t(4 fy'ti&2X,A .Jhtlum mttu THE LADIES' FAVORITEKEVER OUT OF ORDER. If ycudesiretopurchaseftsewlnjr machine, askouraijent at your plnce sor torra and Srices. It you canrsot find our a.?eiit, write irect to nearost addrcs to you U'iow named. NEW HOME 5EW1SG WM. KMWW Chicago - 23 UNION GQUAREta- BAUW Ll ati rrj-ra n a TEX. ST LOUIS. MO. SANFPA1iC'CC0Cl Sgentut für Jndianoxolii: Kaiser Pfleger, 172 Oft Washington Straße. Luxus I Die See Line Konte (l & 8T L UNd C C C & I BAHN), Diese ausgezeichnete Bahn bef5rder Passagiere nach Oinolnuati, Olovelancl, ÜulTalo, und allen Neu - England Städten O d) 1 a f w a g e u gvischen Indianapolis und New Bor? ohn Wagenwechsel. Direkte Verbindung naH Missouri, Arkans&s, Texas, Eansas Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. FKdtigfte Zt.at5. Man wende sich weaen äKerer Jnsor mattou an D. B. Martin, Gml Paff. Agent. W. J. Nichols, Een'l Weft. Agent e t. u i . AvbeitsV-Hslle (früher un, Halle.) ffctrtin nd Peifim hirVit KaaI n(m..r. I sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Lbhalwog do Versammlange, KrZvzchen, w " wv.WM VUlhUI Nnterhaltnngen n. s. w. eignet und für solche Zwecke billig zu miethen ist. Mau deude sich an die Ofsiee dk. Vlt.
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Ldgang: L R l n a f I : tk z tle . I.. 4.15 Ca llKalJUe.. 10 jj re... 8.15 f ' ntSfclcOttaflil i i ,UlIVN ?lr 6 45 & Rakfict ?B ,dk im edbir tsg. :.5js? n cgJsjo.4.B CcQi<s Pbc. V ft;ital .... 7.31?vi nl58 ... StCil tLtlb ICC. Tag rrt.. tZVTiZ i43rB ? r?, V U5 :o.io cb VctesuMftee. 4.00 fscijii St. II.? kosten, all... SlWrn 4 43 9t 4 19 Da ec;ntr:j .. Z3ö, l-delkud, Coluubns, kwcinnati und Znbta. .4 Ars X . C & r r v aapom iiencafc ztt xxtt.) RB8 S I.. 2.. Sa.tietSf! tlg ft5 raixriam i...ll.i;i8 SSÄ 3t.ii.v , r9Uii. 7.3Je3x-... MSt P B ft ,.... 7.0 .1 U Sri 2 c v , P Coficn jl.W I t i et M.j.t ZkiHigs Crptes. 4.30 Set ento tat. j. 10.15 fla vni,is:zo sisxuou, ..uud ? cat:;:ö. :.wc,a tSfitt. lltn 4.SC fu " 7.8 ' Ca llJä . 1U)C 1Q.3U R II SuBt 3.0U j:a 34ja l2.tr;. f?a i3f a4.1Qj mm IMlXn S.10 " tiali. m i 5 CO Kji ICaliA. T.4üRn txTitmati, Jndiauipolil, Ct. Lsis n. Icai ßiftnfcfia. 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