Indiana Tribüne, Volume 11, Number 301, Indianapolis, Marion County, 18 July 1888 — Page 3

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- M V V HD MW H Alle dorten Würste 1 FSg(iH frifS. Alle Austräze werden prompt besorgt. Fritz Boettcher, 147 Ost Washinzton Sttaße. WZVlßH. S'e tirit Ta5 Irflf OZ Tch lxmisville, Nashville, Memphis, Chat t&nccga, Atlanta, Sav&nnaii, Jacktonvlila, Mobile and Now Orleans, e tfi vsrtheilhaft föc VsZzzine aa4 ?f Säi, cla dk?ttt Ser.tr jn tjtns. f ftlcä-, Silss. Prl?'W.,'i i'.a KzLgs' vud ?criöra.- ?i et --i ü-roilbiü o$ Tagik dse.'z! ÄÄ3fölt, Sch2kllZ.i: Hab JttTtcH VdZe .sff dit ftit sb? Ä. TSR. & '"2a J t-" II. 71k. Iet-lxi'. ,st?,?t -iimat a.r.ff. i5ote ab 54 if.. 3 al. e i t e s, Sen'l Hanajer, PUtlSurg. V. J,h i l l t, Gn'l 6upt lumoal, 0. ;tjiii.WjwAiBmi Chicago 2ii kLrzefte und bircfHflt Slnli vZ? IIIXXA.!Nf AT0 til ? aac) gxantfext Dlpdi. Monticells, Mich!???. Gift, Chicago, Skd alle Orten uSrdttchzn Judiaua, Richt, din, kördttitn Saiaci, Wiöconfiu, Sova, Z)!wuksota, ebrai'a, Kansa, ev MkZico Dakota, Aevada, cittafc, esttforni und Ort2Ä. s direkte Züqe taglich 2 Bon Zudianapott nach Mcags; ebenso act VichtgUl City. SkganU Pnllmanu Schlaf vaggsn ans den achtzäz. tpälknarke MI an' Rnseziel theilt ein 8a$ hat ßT3m , umtti)tttn d, ,' att al, c. 3l) tt ?utrug tcht ,d?tr,ffn. tahl,Sli. , tS-, Vletfsnr nd QtoiN, uftds und cbmin . xtStu,gtn. un2drttffich Sotth:' Wt tg. tt,LV ouriftn.ill,t, av t?Z,, U,V ON. dr ndnn edn ?ral, ;tb. Enn an nördttch, südlich, kftttch ,r tt. ä,cht.kaufma nicht da, hiß a ttufm $xtif . f. w. glhn. 6tn ülitta kd an stH a V. Baldirla, Distrikt VcZsagi I?nt, z,. l 6 gatscll Sttaßk, Indianer, 3 Dfin B. OaHo. 0i. ncrsIeinDaUn. Uktii,i ;?a!yJ2g'.? c '. WABASB B0UTE 'Fallt U die Stadt nach irgend eiaee Rich nnz hw ZN Verlässen beabstchttgen, gehen Si, tnt Vabash TiZet.Offiee, Zlo. &G Z?tst Ma?si?gl- Sttaß., Indianapolis, d'nfraztt die Fahrpreise nnd näheren u. thellnua. Besondere nsmerksamkeit Witt Land-Känsern nnd (Ami graute v zngewandt. RundfahrtTicketS nach allen Plätzen irr 1 n l. rti . . L i.. .n I )iüi)ttn uno Vivroweszen i Die bltttUüt Sivlt nach FÜRT WAYNE, TOLEDO, DETR0I1 nnii allen öftlichea Städtc 'StsZlVllZSZ, Yalaft'VchlasvagssuS, znderlasfttz Anschluß nnd dollstZudige Sicher, heit machen die rosis Wadash Wahn die tMödreLe PaffagierBahn in Amerika! JP. P. Wade, . DßrUtPa?agin. und Land.Agen IndtanapoltI d. 2 e ß. Smith, Veneral TiSet.anagn. T. Händler, ..yass nd Ticket-Agt - St. Loni. To. Die groiZe Pan Handle Route Ofeloaco, f9t Xonlf a.ncl VlttmlovLrB Bahn. Ilttlurc, Clncivxiati &z Öt. Lioalg Bahn, ist die schnellst nnd bftk Linie nach Ost, West, Nord und Gilt. Ausgezeichneter Dienfl! Prompte Verbindung ! Pullmann CarS zwischen allen größeren Städtm.' ?!ttdur, IkarrisdnrS, Laltlmoro, WliliitOu, Phiiadelphia, New York, Colombns, Cincinnati, Indianapolis, St. Louis, Chicago and Louisville. i BottieUc Ux Pan Handl, ahn werden von in, nd, du rriicht. Raten niedrig, a? derne vtdsstrunge, rasch VefSrdirnng .f.. Sähr,tbi H. K. Derln, VZI't. Ven'l Pafs. gent, Jndianaxoli, Ind. SiBilScSiit, (Bcn'I Vanazer, P tUlaxg, Pa. SO 8 WiUr, 'I upt. olnmdu, D. 3 1 1 PaZs. gn. VUt,dnrg. P.

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Heißes Blut.

Roman don G e o r g v. F e l d i n g. (Fortsesung.) Das Ganze scheint mir mehr Aehnlich Feit mit einer Fieberphantasie, mit einem Traume zu haben," meinte Bertha, welche Ursache sollte es geben, um Sie zu einer solchen Heirath zu zwingen, es müüte roohl auf Ihr Geld abgesehen ge wesen sein und in diesem Falle hätte das Mädchen gewiß schon Ansprüche geltend gemacht." .Vielleicht auch nicht, denn nur ihr habe ich es zu danken, daß ich damals entfliehen konnte." Fahren Sie in Ihrer Erzählung fort, Emerich." (5s muß Tage nach dieser Episode gewesen sein, die mir jetzt halb Traum, halb Wirklichkeit erscheint, als ich anfing, mich ruhig und schmerzfrei zu füh len ! Es kam jene Klarheit über mich, die sehr häusig nach einer langen Krankheit einzutreten pflegt ; ich sing an, mich an Dies und Jenes zu erinnern, konnte aber eine gewisse physische Apathie nicht abschütteln; klar lag die Vergangenheit nicht vor mir und an die Zukunft dachte ich gar nicht. Den kleinen Naum, in welchem ich lag, mit seinen einfachen Tischen und . Stühlen, den aber sah ich deutlich ohne jede Zugabe von FieberPhantasie, ich sah auch, daß drei Personen in einer Ecke desselben standen; die eine derselben war Nina, die anderen zwei, Männer. Das Mädchen sprach mit den Männern im Flüstertone, dann trat sie an mein Lager und kniete vor demselben nieder; mir machte es den Eindruck, daß sie weine und, von dem Wunsche beseelt, ihr eine Freundlichkeit zu erweisen, instinctio fühlend, daß sie es sei, der ich mein Leben zu danken habe, beugte ich mich vor und wollte sie küssen, doch mit einem Schrei wich sie zurück und der Gedanke, daß ich vielleicht, ohne es zu wollen, diesem armen Kinde Liebe ein geflößt, hat mich seither immer schmerzlich verfolgt." Es hätte doch seltsam zugehen müssen, wenn sie nicht gelernt haben würde, Sie zu lieben." meinte Bertha mit unsicherer Stimme. Geliebte, Dir mag das so scheinen, aber Anderen schwerlich, und überdies ist es mein Trost, daß Nina ein Kind gewe sen, das bald vergessen lernte. Die beiden Männer traten, nachdem das Mädchen zurückgewichen, an mein Lager, sie hoben mich auf und trugen mich hinaus ; man brachte mich ans einen Wagen und stundenlang fnhren wir nun weiter; endlich hob man mich wieder heraus und trug mich in ein Haus. Als ich nach und nach zu vollem Bewußtsein gelangte, stellte sich heraus, daß ich mich in einem Städtchen in dem Hause eines Arztes besinde; ich fragte ihn, wie ich hierher komme, er behauptete aber, mir keinen befriedigenden Bescheid geben zu können; zwei vermummte Männer hätten mich gebracht und mich seiner Obhut anvertraut, daö sei Allcs was er auszusagen wisse. Er trug in der großmüthigsten Weise für mich Sorge; ich nannte ihm meinen Namen und er wollte nun seinerseitS wissen, wie ich in diese seltsame Si tuation gekommen sei, aber um der armen Nina willen hielt ich es für rathsa ler, zu schweigen, und so verweigerte im) denn jede intimere Auskunft und erzählte nur, daß ich verwundet und von Landleuten aufgefunden worden sei. sobald es mir nur irgend möglich war, kehrte ich nach der Heimath zurück; natürlich gelüstete mir nicht darnach, die Tochter irgend eines Briganten als Gattin mit heimzuführen, überdies war ich mir absolut nicht klar, ob wirklich eine Heirath stattgefunden, oder ob eö sich Mll um eine wilde Fieberphantasie handelt. Vielleicht ist das Kind längst todt und eS wäre wahrlich besser für sie, als wenn sie in der Gesellichast jener Wegelagerer, bei denen sie sich damals befand, weiter auf: aewachsen wäre. Das ist Alles, Bertha, ich habe nichts verschwiegen, Du kennst das Phantom, welches mich so oft nnd so unauSgesetzi peinigt; das Phantom, welches meine Vernunst zurückstößt und um welches das Herz sich doch abquält. Ich danke Ihnen, daß Sie gesprochen. aber warum lassen Sie sich von diesem Gedanken peinigen, Emerich? Selbst wenn eine Trauung stattgesunden hatte, können es diese Leute ja kaum beweisen. Wer weiß, vielleicht wären sie im Stande, Zeugen aufzutrelben, die aus sagen, daß ich den vollen Gebrauch mei ner fünf Sinne hatte, ich aber brächte eS nie über mich, eine Frau anzunehmen, die mir aufgezmungen worden ist,eine Frau, deren Vorleben vielleicht ein bemakeltes war, die so gelebt, wie Mäd: chen, welche gleich ihr aufgewachsen stnd, muthmaßllch zu leben pflegen." Bertha legte ihr Haupt schweigend an seine Schulter, er aber beugte sich nieder und küßte ihre Lippen, mit diesem Kusse die Gegenwart besiegelnd, die Zukunft fordernd. Wieder ein geheimniß voller D i e b st a h l. Bernhard v. Schmelzow war binrei chend hergestellt, um in seinem Salon wieder empfangen zu können, und ein kleiner Kreis war es, der sich dessen freute. Emmy v. Hochheim besuchte in letzter Zeit die Baronin Lindner viel öfter, als früher, und diese fragte sich, ob dies etwa geschehe, weil in ihrem Hause der Name Emerich v. Ringen häufiger erwähnt werde, als anderwärts. Eines Morgens, als Emmy wieder bei ibrer Freundin vorfuhr, eilte diese ihr schon im Treppenhause mit verstörter Miene entgegen. O Golt, Emmv, es hat sich so Ent setzlichcs zugetragen hast Du eS. schon gehört ? Denke Dir, ich bin heute Nacht um all' meine Juwelen und beiläufig um zweitausend Gulden m Baargeld oestoh len worden!" Ach, wie ist das möglich " Ich habe Emerich geschrieben, ' er möge, sobald es ihm die Zeit nur irgend gestatte, zu mir kommen: ick roei. dc& er heute Vormittag bei Gericht zu thun l at, aber wenn das abgethan lst. eilt er oifl .u uiu. uciicn Qin iQ liazer. Vjs8 . C X ... ! 1..T t n r

befand stets Alles ' was geraudk war, ln meinem Ankleidezimmer." Mein Gott, die Sache ist ja geradezu entsetzlich, Du hättest auch gemordet werden können! 'Verdächtigst Du irgend Jemanden im Hause?" Nein, absolut nicht; setz' Dich nieder und laß' Dir alle Einzelheiten erzählen, so weit ich dieselben wieder zu geben im Stande bin. Ich kam gestern Abend sehr spät von einer Tanzunterhaltuna

nach Hause und hatte meiner Jungfer -gesagt, sie brauche nicht auf mich zu war- . ten. Ten Schmuck, welchen ich getragen. legte ich aus meinen Toilettetisch, in dessen Schublade sich auch das erwähnte Geld befand. Als ich heute Morgen noch im Bette lag, kam meme Jungfer zu '.. - a.. ;x c v . mir uno iragre micy, wo iq? ocuu ueu Schmuck gestern Aveno hingethan, er s nicht sichtbar; ich sprang aus und eilte in mein Ankleidezimmer, um nichts zu finden." O Enillie," rus Fraulem v. Hoch heim entsetzt. Ja, es war Alles fort und ich Katte Überdies mein Ankleidezimmer noch sorg faltig abgesperrt, folglich MUß ich Ort Dieb bereits schon in demselben befunden haben." Schrecklicher Gedanke! Das rann ja doch wohl nur irgend Jemand von der Dienerschaft gewesen sein." rr - si . i?r r Uss ist Mir unmogilH, oaran zu Uiauben, Emmy. Ich habe alle meine Leute doch schon eine ziemlich lange Reihe von Jahren: Du kannst Dir denken, daß grenzenlose Ausregung entstand. Ich erL....... ' r.er.L t ? t ' runvigre tnico sosvrr, oo irgcno eine mci ner weiblichen Dienerinnen einen Lieb haber besitze, der genaue Ortskenntniß habe und sich dieselbe vielleicht zu Nutzen gemacht, aber es stellte sich nichts heraus. Stephan, mein langjähriger Kammer diener, sagte mir, daß gestern Abend, t. c f. q r - rr rurz nacyoem lcy oas aus vcriasjen, ein Geistlicher gekommen sei, der nach mir gefragt und um jeden Preis habe wissen wollen, wann ich zu sprechen märe; Sie phan ließ sich daraushin seine Karte geben, auf der zu lesen stand, daß er der hochwürdige Robert Elmer sei und sagte ihm, er möge stch einen Augenblick gedul den, während er die Jungfer befrage, welche genauere Auskunft über mein Thun und Lassen werde geben können. Als er nach einigen Minuten zurückkehrte, war der Geistliche verschwunden. Stephan fand das im ersten Augenblicke höchst sonderbar, da er aber in der VorHalle keinerlei Werthgegenztände vermißte, beruhigte er sich alsbald darüber. Mir ist der Name des Priesters vollkom men fremd und ich bin überzeugt, daß er nur eine Verkleidung trug und in Wirklichkeit nichts Anderes, als ein abaefeimter Dieb gewesen ist, der, sobald er sich allein sah, die Gelegenheit benutzte, sich zu verstecken, und zwar in meinem Ankleidezimmer, das er vielleicht ver, lassen, bevor ich nach Hause zurückkehrte. Meine Hausthür geht sehr leise auf, die Dienstleute haben vielleicht in der Gesindestube gelacht und geschwatzt, ohne des geringfügigen Geräusches zu achten, welches durch die Thür hervorgerufen worden sein kann." Emmy starrte ihre Freundin ganz entsetzt an, und es war' auch in der That kein angenehmes Gefühl, sich sagen zu müssen, dajj im eigenen Hause, rn den Räumen, welche man täglich bewohnt, ein Dieb versteckt gewesen sei, dem vielleicht auch der Mord nur ein ganz gewöhnlichcs Handwerk ist. Aber es wäre doch ein furchtbares Ristes, in das steh jener Mensch eingelassen; was dann nun, wenn er Jemandem begegnet hätte! Woher hätte er wissen sollen, daß alle Domestiken in der Gesindestube seien und er freies Spiel habe?" Es war allerdings ein gewagtes Unternehmen ; ich bin neugierig, wag Emerich zu meinen Muthmaßungen sagen wird ich habe natürlich, nachdem der Diebstahl entdeckt ward, auf die Polizei geschickt und erwarte jeden Moment, daß dieselbe eintreffe." Kann Stephan den angeblichen Geistlichen genau schildern?" Er weiß nur, daß derselbe ein ält licher Mann gewesen und daß er graueZ Haar hatte." Während die Damen mit einander noch sprachen, wurde ein Polizei-CommissLr gemeldet, der es sich denn auch sofort zur Ausgabe machte, alle möglichen und unmöglichen Fragen zu stellen, unter Anderem auch wissen wollte, wer davon in Kenntniß geseht sei, wo Emilie ihre Ju welen aufzuheben pflegte." Es wissen nur einige vertraute Freunde darum, sonst Niemand," entgeg nete diese verblüfft. Und wahrscheinlich auch der Her? Baron v. Lindner." Emilie erröthete. Ja, er wußte darum," stammelte sie nach einer Pause, aber ich verstehe Nicht...." Verzeihen Sie, Frau Baronin, ich wollte keine Beleidigung aussprechen; wir von der Polizei sind nur dazu verpflichtet, Alles, aber auch Alles in'ö Auge zu fassen. Man glaubt gar nicht. wie die Diebsbande es versteht, sich bei den vornehmsten Leuten anzuschleichen und denselben, während sie ganz ahnunaslos sind, bald daS Eine, bald das Andere zu entlocken, woraus sie Vortheil zu ziehen versteht." Emilie erröthete, denn sie mußte nur zu gut, wie wenig vorsichtig der Mann, von dem sie getrennt lebte, in der Wahl r . ' seines Umganges sei. Kann ich den Herrn Baron sprechen? fragte der Polizei-CommissSr nach einer Pause. Ich glaube nicht, daß er in der Lage wäre, Licht in diese Angelegenheit zu bringen, mein Mann lebt nicht hier. denn wir sind getrennt." Der Verlegenheit deS Polizei-CommissärS zu Hilfe kommend, fügte sie eilfertig hinzu: Wünschen Sie vielleicht die Dienstleute zu verhören, soll ich kungeln?" Ich mochte bitten, gnädige Frau aber es würde mir daran liegen, mit jeder der betreffenden Personen allein sprechen zu können. Emilie willfahrte ' seinem Wunsche: die Antworten, welche die Leute jedoch gaben, waren so kurz, klar und präcise, daß der Polizei-Commissär selbst gleich zur Ueberzeugung kommen mußte, unter diesen habe er den Dieb nicht zu suchen, und unklare? denn je dünkte ihm die aanie seltsame Geschickte .

Jcy rann mich der Annahme nicht verschließen." sprach er nach einer Weile, daß dieser Diebstahl von denselben Leu: ten begangen worden sein mttß,welche etwa vor zwei oder' drei Monaten einen der kühnsten Einbrüche vollzogen, die wohl je verübt werden sind ; die Familie befand sich bei Tisch, es war helllichter Tag und der Mensch raubte während dem im Ankleidezimmer der Hausfrau Juwelen im Werthe von einigen tausend Gulden." Er muß ein ganzes Heer von Mitschuldigen gehabt haben," meinte Emilie.

Das glaube ich kaum, wenn überHaupt, so hat er höchstens einen oder zwei Verbündete; möglicherweise führt er euch Alles allein aus. Nun, gnädige Frau, wir wollen unser Möglichstes thut?, der Sache auf den Grund zu kommen und Sie sind wohl so freundlich, uns sofort Bescheid zukommen zu lassen, sobald Sie irgend eine Entdeckung gemacht haben sollten, welche Ihnen wichtig erscheint." Jn den Abendblättern befand sich natürlich ein ausführlicher Bericht von dem kühnen Diebstahl, welcher bei der Baronin Lindner vollführt worden war, und in Folge dessen stellten sich auch zahllose Besuche ein, denen sie die interessante, hochsensationelle Geschichte erzählen mußte. EinVerdacht. Haben Sie die Neuigkeit schon ge hört, Schmelzow?" Welche Neuigkeit?" Nun, den Einbruchsdiebstahl bei der Baronin Lindner." - Still, sprechen Sie leiser ; Ihr Gatte ist im nächsten Zimmer," erwiderte Schmelzow mit warnendem Tonsall der Stimme. Einbruchsdiebstahl? Nein, das ist das Erste, was ich höre!" Haben Sie denn die Abendblätter nicht gesehen?" Nein; Bertha lllst sie mit großem Eifer, mich aber interessiren sie in den meisten Fallen nicht." Der Herr, welcher mit Schmelzow das Gespräch angeknü'pst, war einer der häusigsten Gäste und gehörte zu seinen ver trauteren Bekannteu ; der Hausherr ließ sich alle Einzelheiten deS sensationellen Falles erzählen und meinte dann lachend, der Geistliche sei zweifelsohne der Dieb gewesen und die Geschichte wäre klug ausgedacht; eS müsse aber unbedingt auch irgend Jemand von den Dienstleuten mit im Einverständnisse gewesen seiu. Es sind aber lauter alte, bewährte Leute." , Pah, lassen Sie mich aus, alt und bewährt, das gilt mir blutwenig, die ältesten sind desfalls doch die allerabgefeimtesten Diebe und Betrüger. Sind nicht oftmals defraudirende Eassiere zwanzig oder dreißig Jahre in einer Stelle gewesen?.... sehen Sie sich getröst nach 'Handschellen um, wenn Ihnen ein Mann zehn Jahre gedicut hat." Das ist eine cynische Ausfassung der Situation." Die Wahrheit ist immer cynisch." Im Salon sprach man indessen nicht viel von dem Diebstahl, da Heinrich v. Lindner zugegen war; nur Bertha zog ihn nach einer Weile bei Seite nnd sprach leise, so daß die Anderen es nicht hören konnten: Es ist mir so leid, so sehr leid, daß die Juwelen Ihrer Frau geraubt worden sind." Ich bedauere es auch und ich kann nicht umhin, anzunehmen, daß irgendwer von den Dienstleuten den Diebstahl begangen haben muß." Glauben Sie also nicht, daß jener Mensch, der gewiß nur als Geistlicher verkleidet war, der Dieb gewesen?" . Wie sollte ich das annehmen? llcbrigens stehe ich ja nicht mit Dieben in Gemeinschaft und kann mich in , das, was sie thun, kaum so recht hineindenken." Sie wissen nicht, welche Verkleidungen manchmal Diebe anzunehmen im Stande sind," meinte Bertha sinnend, wer weiß, ob nicht Sie selbst gcsprächsweise des Ortes Erwähnung thaten, an welchem Orte Ihre Frau die Juwelen aushcbt, und man sich dieses zu Nutzen gemacht hat." Ganz gewiß nicht, ich glaube, ich habe von den Juwelen überhaupt nicht gesprochen, außer einem einzigen Male und das ist hier gewesen." Bertha erblaßte. Mit mir haben Sie nicht davon gesprechen," sprach sie nach einer Weile, sich gewaltsam beherrschend. Rein, ich redete mit Herrn Schmelzom." Mit Bernhard?" fragte sie überrascht. Wie lind Sie denn mit ihm aus dieses Thema gekommen?" Ich weiß nicht mehr, wodurch eS angeregt ward, ich erinnere mich nur, daß ich bemerkte, es sei thöricht, so wie meine n. , rv , r. X. . r , Hrau lyre uweien oeinaye unverspcrri in ihrem Ankleidezimmer aufzubewahren. Die Polizei scheint bis jetzt aar keine Ahnung zu haben, wo sie ihre Suche beginnen soll, ich bezweifle sehr, daß die (machen ze wieder gesunden werden." DaS Gespräch ging auf andere Ge genstände über; als Bertha sich aber kurze Zeit darauf einen Moment allein sah, zog sie sich in das Boudoir zurück, in welchem Emerich o. Ringen zum ersten Male Worte der Liebe zu ihr ge sprachen, dort war es, wo sie schluchzend in die Knie sank und leise flüsterte: O, laäonna rnia, wie soll ich diese Existenz länger ertragen! Sie bringt mich um; Gott, o Gott, wenn ich nur sterben konnte! . Die Hände in den Schooß sinken lassend, starrte sie vor sich hin. Weßhalb sollte es Sünde sein, sich das Leben zu nehmen, sobald man dasselbe unerträglich findet? Würde eS Nicht ihn, wurde es mcht mich vor Ver suckuna retten? Dock nein, der Selbstmord ist nur ein Ausweg, den Feiglinge einschlagen ; ' kann ick sür ihn sterben, so muß ich doch um so viel eher für ihn leben und leiden können aber, ach. das Leben ist hart, seh hart!" Nach einer Weile erhob sie sich und kehrte in den ?alon zurück. Die letzten Gaste schickten sich eben an, daS HauS zu verlassen und Bertha blieb mit Schmel zow allein; er legte, das Haupt an die Lehne der Ehaiselongue und schloß, die Auaen. (Fortsetzung folgt.)

gum iZZeglerunasrecht Kaiser Friedrich'S.

!Aus der .Reform'.) Nach den Enthüllungen der Nordb. Mg. Ztg." wissen wir jetzt bestimmt, was wir s'rüher nur aus gewissen, in die Oefsentlichkeit gedrungenen Vorgängen schließen konnten, daß Bestrebungen sich geltend gemacht haben, um die Thronbesteigung Kaiser Friedrich's u verhindern. Der Eindruck, den diese Enthüls lungen im Lande gemacht haben, ist ein überaus schmerzlicher; die Entrüstung, ' jt- t .;. . r t m wcicye wir rner in qamourg uocr oie Vehauptung der Hamburger Nachrichten", Kaiser Friedrich sei regierungsunfähig gewesen, wahrzunehmen Gelegenheit hatten, ist geradezu unbeschreiblich. Wir können die diesbezüglichen Aeußerungen, die nicht von freisinnigen Männern sielen, ,ondern von Leuten, die sonst den politischen Standpunkt der Hamb. Nachr." theilen, nicht wiedergeben, wenn wir uns nicht der Gefahr eines Preß? Processes aussetzen wollen. Nach dem vorliegenden Material müssen sich die Bestrebungen, Kaiser Friebrich von der 3tegierung auszuschließen, wie folgt abgewickelt baben: Man muß annehmen, daß der Gedanke des Aus, schlusses von der Regierung schon bei dem ersten Auftreten einer Krebsdiagnose im Mai 1887 aufgetaucht ist. Selbst eine glückliche Spaltung des Kehlkopfes wurde damals schon als Ausschließungsgründ angeschen, weil, wie es hieß, ein richtiger 3tegent Preußens auch über eine entsprechende Kommandostimme auf dem Paradcplatze muß verfügen können. Im Publikum geht man, wie die Freis. Ztg." mittheilt, sogar noch weiter untf bringt auch die auffallende Art, mit der der hohe.Patient bis zur Zeit nach erfolgter Thronbesteigung es vermied, ' Berlin selbst auf der Durchreise zu berühren, mit jenen Bestrebungen zur Verhinderung der Thronfolge in Verbindung. Jn der Zeit vom 9. November v. I. bis tief in den Februar d.J. hinein dmchliefen die Presse allerhand dunkle Gerüchte über solche Bestrebungen. Jn diese Zeit fallen auch der Besuch des Staatsministers a. D. v. Roggenbach in San Remo, eines besonderen Vertrauen des Kaiser, Friedrich und jene Kundgebungen des hohen Patienten, in welchen er ausdrücklich und ohne äußere Veranlassung betonte, daß er sich freue über das Vertrauen, welches ihm die Nation entgegenbringe, und daß er hoffe, einst dasselbe noch zu rechtfertigen. Ein hervorragendes Mitglied der Kreuzzeitungspartei hat sich am 15. Februar in einer Kommifsionösitzung des Abgeordnetenhauses über die Ausfchlußbcstrebungen verplaudert, welches die Freis. Ztg." veranlaßte. am anderen Tage einen alarmirenden Artikel zu bringen. Wir führen heute nur diese wenigen Thatsachen an ; aber auf einige noch bis jetzt unaufgeklärte auffällige Erscheingen wollen wir aufmerksam machen. Der Minister o. Puttkamcr, ein KreuzZeitungsmann, verkündete am 9. Mätt früh 1 1 Ahr im Abgeordnetenhause den. Tod Kaiser Wilhelm s, gedachte aber mit keinem Worte des Regierungsantritts Kaiser Friedrich's. Jn Folge des VerHaltens v. Puttkamer's im Abgeordnetcnhause beschloß sofort die deutschfrcisinnige Fraktion, falls im Reichstage des neuen Herrschers auch keine Erwähnung geschehen .sollte, Kaiser Friedrich durch Ausbringung eines Hochs als Thronfolgcr auszurufen und setzte von dieser Absicht den Präsidenten v. Wcdell in Kenntniß. Da aber Aismarck im Reichstag am 9. März früh ll Uhr nicht nur den Tod des Kaisers verkündete, sondern auch mittheilte, daß der neue Kaiser Friedrich am 10. März von San Remo abreisen und in gegebener Zeit in Berlin eintreffen werde, war eine solche Demonstration überflüssig. Auffällig ist es auch, daß trotz der doch sonst herrschenden Vorsicht in Regierunggangelegenheiten dem damaligen Krönprinzen nicht ein Minister nach San Remo nachgeschickt wurde, damit im Falle des Ablebens des Kaisers Wilhelm, das bei dessen Krankheit und Alter doch in Berechnung gezogen werden mußte, der neue Herrscher zur gültigen Ausübung von Regierungsakten sich der Gegenzeichnung eines verantwortlichen Ministers bedienen konnte. Nicht minder ausfällig erscheint es, daß dem Kaiser Friedrich die Staatsminister auf Befehl des Kaisers bis nach Leipzig entgegengereist sind, und sie dieses nicht aus freien Stücken gethan haben. Es mögen alle diese Vorkommnisse sehr natürlich und unschuldig zu begründen sein, aber wenn heute die Nordd. Allg. Ztg." zugiebt, daß Bestrebungen sich geltend gemacht haben, um die Thronbesteigung Kaiser Friedrich's zu verhindern, so ist ein bedenkliches Kopffchütteln über vielleicht sonst recht unverfängliche Dinge wohl leicht so lange erklärlich, als nicht die volle Wahrheit ungeschminkt zu Tage gefördert wird. Wann und ob dies geschehen wird, müssen wir vorläu, sig abwarten. ' Konnten wir gestern noch fragen, zu welchem Zwecke allediese Dinge jetzt noch, nach dem Tode Kaiser Friedrich's breit getreten werden, so belehrt uns heute die Kreuzzeitung" darüber, die in ihrem gestrigen Morgenblatt zugiebt, daß Bestrebungen zur Einsetzung einer Regentschaft bestanden haben. Sie sagt : dem Freisinn sei während der Regierungszeit Friedrich's manches gelungen, er, der Freisinn, habe Schaden genug angerichtet, der sich nicht wieder gut machen lasse." Es ist also offenbar der Kreuzzeitungspartei. in deren Interesse auch die Nordd. Allg. Ztg.? mit ihrer Ent hüllung gearbeitet hat, darum zu thun, nachzuweisen, daß das politische Pro, gramm Kaiser Friedrich's ohne Bedeu tung sei, weil es das eines regierungs unfähigen, Monarchen war. Gerade wir Deutschfreisinnigen. denen Ost genug dcr Vorwurs gemacht wird, wir seien verkappte Republikaner", können jetzt, aus den atz unseres Programms verweisend, der die Treue zu Kaiser und Reich betont, den Gegnern die Frage vorlegen, ob es nicht der schlimmste Stoß ins Herz des monarchischen Princips ist, wenn ein Kaiser absolut, der nicht ih, ren Willen thut", sich - der Gefahr aussetzt, sür rcgierungSunsShig" erklärt u werden.

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No. 187 Oft Washington Strafe.

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