Indiana Tribüne, Volume 11, Number 301, Indianapolis, Marion County, 18 July 1888 — Page 2
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Indiana Tribüne.
Erscheint KigtteZ and Sosvtsgs. mmm ?! ttaliche.Tiibün lolet durch de rrgtr12 Cntl vtt S34 bi Sonntag.,Tridlin- 5 f cntl tn W,ch. eid iufmn 15 ttentl cbct ftStntlper Ronat. fUx PoJ ,ugefchi 1 vsrautttjahlung 15 ei Jahr. . Qsstee: 10O.arv!ands!r. JAdiSLSpoliS, Ind., 13 Juli 1888. LltbtSiragSdi,. In derKirchenstadt Vroottyn ereignet sich dieser Tage eine Tragödie, deren Her gang auf den ersten Blick eine frappante Ähnlichkeit fyattt mit den Umständen, un:e? welchen ebendaselbst vor Kurzem L. S. Weels von einem Einbrecher niedergeschossen wurde, die sich indeß that sächlich als der Selbstmord eines Liebes' kranken zu erweisen scheint. Vor etwa Jahresfrist bezog Ellbert S. Phinney, ein junger Mann von 26 Iahren, welcher als Bremser in Diensten der Union" - Hochbahngesellschaft stand, in der Wohnung seines College TeWitt (5. Carpenter ein Zimmer. Zwischen ihm und der 17jährigen Tochter Carpenters entspann sich em LiebesVerhältniß, dem der Vater des Mädchens indeß anscheinend opponirte. Die jungen Leute schienen sich dagegen einig zu sein und verbrachten ihre freie Zeit fast stets zusammen. Am Abend des II. Juli spielten die Hausgenossen im Wohnzimvier Carpenters Karten. Gegen 11 Uhr gewahrten die Anwesenden, unter denen auch Carrie Carpen:er sich befand, eine unerklärliche Aenderung in Phinney's Wesen, tzr erhob sich plötzlich und verabschiedet? sich. Seiner' Geliebten, die ihn bis an die Treppe begleitete, theilte er mit. er habe eine Ahnung, daß ährend der Nacht sich etwas Schreckliches ereignen würde. DaS Mädchen, ihre Mutter und Tante begaben sich eine halbe Stunde später zur Ruhe. Kurz vor 3 Uhr morgens fiel . ein Pistolenschuß. Phinney stürzte, von Blut überströmt, aus seinem Zimmer und rief Carrie herbei, welcher ihrerseits die übrigen Hausbewohner alarmirte. Die Fenster deö Vorderpalors waren fest verschlossen, aber die Hausthür, sowie die Vestibulthür standen offen. Man zündete eine Lampe an, gewahrte aber nichts Verdächtiges. Der junge Mann wurde auf ein Sopha gelegt und erklärte, daß er von einem Einbrecher in die Brust geschossen wor? den sei. Aus einer Wunde unterhalb des Herzens quoll Blut. Ein in der Nähe wohnender Arzt, sowie Polizisten wurden herbeigerufen und man requirirte eine Ambulanz, die den Patienten nach dem St. Mary's-Hospitale überführte, wo derselbe um 5 Uhr Nachmittags starb. Der Lauf, welchen die todtbringende Ku? gel genommen, schien nach Ansicht der Aerzte anzudeuten, daß von einem Selbstmorde kaum die Rede sein könne. Phin neu erzählte kurz vor seinem Ableben: Ich wurde durch das Licht einer Blendlaterne geweckt, richtete mich im Bette auf und sah zwei Männer in meinem Zimmer. In Folge des undeutlichen Lichtscheines konnte ich nicht unterscheiden, ob die Einbrecher alt oder jung, groß oder klein, schwarz oder weiß waren. Einer der Eindringlinge trat, nachdem ich auö dem Bette gesprungen war, auf mich zu und forderte mein Geld. Meine Antwort, daß ich lein solches habe, veranlaßte ihn, sein Pistol auf mich anzulegen. Ich versetzte ihm einen Schlag auf den Arm und es kam zwischen uns Beiden zu einem Handgemenge. Ich wurde von meinem Gegner und sei nem Complicen über den Schaukelstuhl geworfen, welcher umstürzte. Als ich mich wieder erhob, erhielt ich einen Schuß in die linke Seite." Phinney hatte mitgetheilt, daß ihm seine goldene Uhr und Kette, sowie $16 in Baargeld aus der im Schranke hänsenden Weste und ferner ein Dutzend leidene Taschentücher, Onor - Manchettenknöpfe uud zwei goldene Busennadeln auö einem der Auszüge gestohlen wor den seien. Der Revolver lag unter dem Bette; er war Kaliber 32 und zwei von von den acht Kammern waren leer. Eine plattgedrückte Kugel wurde auf dem Teppich unweit der in den Hausgana e.c o-t . . - . cm - c . suyrenoen yur gerunoen. us ver enr aeaengefetzten Seite deS Zimmers stand ein Mahagoni Toilettentisch, dessen Kante von einer Kugel gestreift worden war, wahrend aus demselben die Scherden von drei Gläsern lagen. Die Fenster waren unberührt geblieben und auch der Zuitano der Touren licjj nicht da r r & " aa m raus icyueßen, vag morecyer- aus zenem Wege.jlch Emgana verschont hatten. Dazu kam, daß in Phinney's Koffer em anderer vcevoloer des nämlichen Kalibers und Patronen der entsprechenden Größe gefunden wurden. Obwohl das Nachbarhaus von dem Zlmmer nur durch eine dünne Wand getrennt ist. hatten die f. Nachbarn, gleichwie die Familie dar f i. r. e.if-.-penier, von einem ampse, vom tfsluen jrinc3 Stuhles :c. nichts gehört, wohl aber waren sie durch den Pistolenschuß aufgeschreckt worden. Kurz, die Polizei, upermtenoent uompoeii mcht ausae schlössen, aelangten zu der Ansicht, daß Phinney, da der Vater seiner Geliebten ?gegen seine eheliche Verbindung mit Carrie beharrlich protejtlrt hatt.', aus i:lebeskuumer Selbstmord begangen (. habe. Die Detektives wurden gleich ; wohl angewiesen, auf die vermeintlichen t.Emorecycr, von denen inden leallche Be-jj-schreibung fehlt, sowie auf die angeblich gestohlenen Gegenstände zu fahnden. Du Arbeit wurde ihnen indessen bald 1 gespart, da Frau Carpenter sich schließX lieb heroeilie, eine Angabe zu machen. welche die ganze Geschichte aufklärte. Sie theilte nämlich mit, daß der schwer rervundete Phmney ihr auf dem Todtenbette erzählte, daß er aus Liebeskummer Hand an sich gelegt habe, well er ohne Carrie nicht leben könne. Am Dienstag Abend war der Selbstmordscandidat mit ..Carrie spazieren gegangen und hätte später seine Werthlachen bei Seite at schasst und Briefe an seine Verwandten m Malne geschrieben. Er gehörte etwa zwanzig Logen als Mitglied an, war für . - . . 4. . s ..-xrv Cmsflciammi etwa ov,vvv m veriazie
nen Utvtn vcrnch'erk und war,. trotz sei-
ner Jugend, Meister v. St. einer relmaurerloge. Die Geschichte enthält zweifellos ein interessantes psychologisches Problem, dessen Lösung aber wohl nie ganz ersolgen wird, da Phinney das eigentliche Motiv seiner That jedenfalls nicht mitgetheilt hat. Die Polizei erklärt den Selbstmord sehr einfach als die That eines überspannten Liebeskranken. Sie willwissen, daß Carries Eltern Erkundigungen nach dem Vorlebcn Phinneys eingezogen hatten, welche unbefriedigend ausgefallen waren ; Phinney erfuhr dies und wurde arob traurig und schwermüthig. Dem steht aber gegenüber, daß die Familie Carpenter den jungen Mairn mit großer Freundlichkeit behandelte und ihm gestattete, stundenlange Spaziergänge mit der Tochter zu unternehmen, was jedenfalls nicht so aussieht, als sei man unerbittlich bezüglich einer Heirath der jungen Leute. Wäre Phinney ein entschlossener Mann qzwesen, so wurde er ledensaus entweder mit Frl. Carpenter gebrochen haben oder er wäre zum ersten besten Pfarrer gegangen und hatte sich mit seiner Geliebten trauen lassen. Statt dessen beschloß er, sich umzubringen und er traf die umfassendsten Vorbereitungen, um seine Freunde und Nachbarn, sowie die Polizei über seine That zu täuschen. Erwünschte den Eindruck zu hinterlassen. daß er überfallen, beraubt und ermordet worden sei. Warum daö? Was kann sein Motiv aewesen sein zur Ersindung der merkwürdigen Räubergeschichte? Wollte er die Auszahlung der Vcrslche rungssummen an seine Angehörigen nicht gefährden? Scheute er sich einzugestehen, daß er sich einer Thorheit halber das Leben genommen? Weshalb hielt ihn aber dann diese Selbstkritik nicht von der That zurück ? (?lu Mann Weib. Von Siour City. Ja., auö wurde voi Kurzem Charles Miller wegen wiederholter Diebereien ins Zuchthaus gelchickt. , " Miller war vor funs Jahren mit tu ner angeblichen Frau, welche ihm geradezu auffallend ähnlich sah, aus Denver nach Siour City gezogen und hatte dort ln verschiedenen Geschäften, aber stets nur kurze Zeit auf demselben Platze, gearbeitet. Er war nüchtern, fleißig und bescheiden, fluchte nie, kaute keinen Tabak und galt als Musterjüngling. Abwcchsclnd arbeitete er mit seiner Frau wahrend des Sommers mehrmals auf dem Lande, er verstand trotz dem besten Ackerknecht zu pflüaen und seine bessere Hälfte stand ebenfalls bei der Arbeit im Freien Ihren Mann." Im Winter kehrte das Paar regelmäßig in die Stadt zurück. Hier hatte die Familie Miller" auch vor einiger Zeit ein außerehelich geborenes Kind adoptirt. Am 26. März dieses Jahres entlieh Miller aus einem Leihstall ein Pferd nebst leichtem Gelahrt, das er mit seiner Frau und dem angenommenen Kind bestieg und mir um er dann, unter dem Versprechen, am Aben zurückzukehren. davon fuhr. Er kam aber weder an diesem Abend, nach an dem folgenden und die Polizei wurde schließlich hinter ihn herqehetzt. die ihn endlich, nach langer Jagd in Odabolt verhaftete und nach Slour City zurückbrachte. Drei Monate lang saß Miller in Unterfuchungöhaft. Das Gefängniß war überfüllt und er mußte wochenlang mit einem Mitgefangenen Zelle und Lagerstatt theilen. Inzwischen hatte man rn Siour City die Entdeckung gemacht, daß in fast allen Geschäften, rn welchen Miller gearbeitet hatte, bald nach seinem Fortgange Diebstähle vorgefallen waren und schließlich wurde man sich darüber klar, daß man eS hier mit einem abgefeimten Gauner zu thun habe, der seit Jahren systematisch seine Arbeitaeber bestahl. Miller wurde zu längerer Zuchthausstrafe verurtheilt und nach Fort Madison, ins Staatszucht' haus, aeschiat. Als er hter ln den ae streuten Anzug gesteckt werden sollte, bat er um die Erlaubnl, sich ln einem besonderen Zlmmer umkleiden zu dürfen. Eine solche Bitte war den Zuchthausbeamten neu und wurde von ihnen prompt abgeschlagen. Daraus genethHerr Miller in die größte Verlegenheit und gestand nach längerem Stocken und schamhaften Errathen, daß er eigentlich eine Frau sei, eine Angäbe, welche der Zuchthausarzt als wahr bekräftigte. Die Gefangene wurde darauf in andcre Kleider gesteckt und m die Frauen abtheilung überführt. Der wahre Name der Gaunerin ist nicht bekannt; sie ist eine Deutsche, spricht nur mangelhaft enalisch und ist etwa 30 Jahre alt. Man nimmt an, daß die als Frau Miller bekannte Person ihre Schwester ist. Die beiden hatten, vor der Ueberführung der Verurtheilten in das Zuchthaus, eine lange Unterredung zusammen, seither ist von dem Aufenthalte der Frauensperson, die onenbar an den begangenen Diebstah len aktiv bethelllgt war, Nichts bekannt geworden. Hiram Sibley. In Rochester ist am 12. Juli Hiram Sibley, der Haupteigenthümer der welt bekannten Samenhandlung von Hiram Sibley & Co. gestorben. Sibley war ein 'sehr unternehmungslustiger Mann und machte vor einigen Jahren viel von sich reden, als er den versuch der Herstellunq einer überländischen Teleara phenverbindung mit Rußland über den Pugetsund befürwortete. Obwohl über 81 Jahre alt, war Herr Sibley nie in seinem Leben ernstlich krank gewesen, bis er vor etwa zwei Wochen einen Schlaganfall erlitt, der seinen Tod herbeiführte. Hiram Sibley wurde am 6. Februar 1808 in Rorth Adams, Mass., geboren. Als junger Mann erlernte er fünf ver'schiedene Handwerk5. Er war einer der ersten Begründer des elektrischen Telearaphen und der erste Präsident der Western Union Co. Während der 1 Jahre, in denen er dieses Amt bekleidete, stieg die Zahl der Telegraphen-Bureaur von 132 auf 4000, und der Werth des Eigenthums von b220,000 auf $48,, 000,000. Seine Verbindung mit dem Unternehmen des elektrischen elearavben
oeaann. als er aus Anratben des Rich
ters Henry R. Selden die Interessen der Eigenthümer des House-Patent kauft, und am 1. April 1851 die New Jork & Mississippi Valley Printing Telegraph Co." gründete. Im Jahre 1854 pachtete diese Gesellschaft die Drähte der Las, Erie Telegraph Co." Ezra Cornell hatte damals die Controlle über die Erie & Michigan Telegraph Co.", und nach langen Unterhandlungen wurden die beiden, von Herrn Sibley und Herrn Cornell controllirten Gesellschaften durch ein tm Marz 1856 angenommenes Ge eh verichmollen unter dem Name Western Union Telegraph Co." Herr Sibley unternabm auf eiaeni Faust, mit Unterstützuna des ConaresseS. die Anlage einer Telegraphenlinie vom cfr A?rr , r nrv lianliscyen zum nuen ?cean. cit der Ooerland Telegraph Co." in San Francisco zusammen gründete er am 15. November 1861 die Pacific Telegraph Co." und die Telegraphenlinie vou Ocean zu Ocean wuroe eröffnet. Im März lb64 ging sie an die Western Union über. Später beteiligte Sibley sich auch an Eisenbahn-Unternehmungen im Süden und Westen und erwarb auch bedeutende Antheile an Bauholz- und SalzgrubenUnternehmungen. In mehreren Staaten besa er ausaedebnte Zvarmen. Der Nachlaß des Verstorbenen wird auf mehrere Millionen geschätzt. Seebeben. Die Mannschaft des britischen DampferS Tyrian", welcher dieser Tage von Port Antonia in dem Hafen von' New Vork ankam, hatte am zweiten Juli auf ostener See em sonderbares Abenteuer zu bestehen. Kur; nach Mitternacht verließ Capi tän Haigh die Commandobrücke und. übergab dem 1. Ofsicier McCarty die Führung. Die See war ruhig und der Himmel klar. Um 3 Uhr wurde e? stocksinster. Plötzlich und ohne Warnung wurde das Vordertheil des Schisfes hoch auö dem Wasser gehoben, und ehe man eigentlich wußte, was geschehen, war alles wieder ruhig. Etwa 19 Sekunden später wurde ein zweiter Stoß fühlbar und wurde die Schraube hoch in die Luft gehoben. Beim ersten Stoß warfen die Heizer ihre Schaufeln nieder und rannten nach den Leitern. Der zweite Stoß erfolgte, als der erste Mann auf Deck war. Alle glaubten, daß das Schiff auf einen Felsen gerannt sei. Als sich jetzt auch ein dritter Stoß fühlbar machte, wollten einige Matrosen die NettungSboote losmachen, doch Ofsicier McCarry rief ihnen zu, sie sollten sich nur beruh! aen, die Sache habe nichts auf sich, es sei nur ein Erdbeben. Hierauf wurde Alles wicder ruhig, und es erfolgten keine weiteren Stöße. Vom Jnlande. Cardinal Manning tritt am lö. Juli in sein achtzigstes Jahr. Er '.st außerordentlick rüstig und steht im Sommer jeden Morgen um süns Uhr lllf. Das Flanellhemd hat seinen siegreichen Einzug in den Bundessen-o zehalten. Sanator Edmunds von Verz rnont war der erste, der an einem sehr heißen Tage das leinene, weiße Hemd mit kinem wollenen vertauschte. James G. Vlaine hat mit den Verlegern seines Werkes: Zwanzig Jahre im Conreß" einen Contrakt zu? Herausgabe eines neuen Buches gemacht. Er will nämlich seine Reiseerlebnissc veröffentlichen und zwar in Briefform. EineWittwe, NamenSAlice McDanlel, hat vor Kurzem vor Richter Linton in Lafayette, Jnd. ihre Absicht erkennen gegeben, Bürger der Ver. Staaten werden zu wollen. Es ist dieS das erste Mal, daß im Staate Indiana eine Frau um Erlangung des Bürger rechts nachgesucht hat. In Albany wohnt eine Frau, Namens Briggs, welche allmonatlich 43 Stunden auf dem Grabe ihres vor acht Jahren gestorbenen Gatten zubringt. Sie pflegt einen Korb mit Nahrungsmttteln mit zu nehmen und Nachts wickelt sie sich in wollene Decken, worauf sie sich auf dem Grabhügel zum Schlafen niederlegt. Während der Nachtstunden unterhält sie sich, so behauptet sie, mit ihrem Manne so deutlich, als ob derselbe noch am Leben sei. Ein Papageien - Feind in Nem Z)ork hat an Mayoc Hewitt ein Schreiben gerichtet, welches A. 23. Adams" unterzeichnet ist und rooria darüber geklagt wird, daß der Stadtrath seine Pflicht vernachlässige. Die Papa geien, welche viele Bürger jetzt in ihren Fenstern hielten, seien durch ihr Gekreisch ein Gemelnschaden, und die Stadtväte? sollten sofort eine Verordnung anneb men, wonach Besitzer von Papageien eine Licenz zu erwirken hatten. Die Licenz gebühr solle 100 betragen und zur Erhaltuna der Irrenhäuser verwendet wer den. Eine recht g e m ü t h l i ch eP o - f i rw r or uz scyemi nroollyn, vc. y., zu yaoen. Dieser Tage wurden dort zwei des Einbruchs verdächtige Kerle verhaftet und von zwei Polizisten m eme Zelle, die an den Gerichtssaal stößt, aebracht. Es war früh am Morgen und von den Ge richtsbeamten war kein einziger zugegen. Die Polizisten kümmerten sich nicht mehr um ihre Gefangenen, sondern gingen davon und ließen die Thür der Zelle unverschlossen. Die Arrestanten blieben nicht lange in der offenen Zelle, sondern gingen nach einiger Zelt, als sie Langeweile fühlten, in die anstoßende Wirthschaft und traktirten einander. Dann gingen sie langsamen Schrittes wieder in den Genchtssaal zurück und begaben sich in ihre Zellen, als wäre gar nichts vorgefallen. Sie waren von der großen Nachsicht und der gemüthlichen BeHand lung so erbaut, daß sie beschlossen, ; nicht r c r ? zu entlausen, soncern nocy langer m so gemüthlicher Gesellschaft zu verweilen Ein Versuch der Polizei, die Sache zu vertuschen, blieb erfolglos und eine Untersuchung ist eingeleitet. Ein schlauerNeaer inGeorgia wußte es zu machen, daß er mit seiner Auserwählten von einem dortigen weinen Pastor unentgeltlich getraut wurde. Er kam mit seinem koblenschwar,
zen'Scyay zu einem angesehenen welken Prediger und fragte diesen, wie viel er für die Trauung von NiggerS fordere. Drei Dollars!" sagte der Prediger. Wie viel für die Trauung Weißer?" fragte der Schwarze. Dafür erhalte ich tn der Regel ucht weniger als fünf Dollars!" belehrte ihn der Prediger. Nun gut, dann trauen Sie uns wie Weiße!" sagte der Steger, und der Pfarrer that es. Als er aber seine fünf Dollars haben wsllte, verlangte der Nean, daß er vorher auch seine Frau küssen solle, wie er es mit weißen Neuvcrmähl-
ten zu halten pflege.' Der Psarrer wollte , C V s-m. nllyr, uno nun eriiarle oer 'ceger: '. Sie Ihr Wort, uns ganz wie Weiße zu trauen, nicht gehalten haben, so bekammen Sie jetzt gar nichts!" Und den verbläfften Pastor mit leerer Hand stehen lassend, führte der Schwarze seine Angetraute von dannen. EinetrauriaeNeisewareö, welche mehrere Geschwister kürzlich nach Amerika gemacht haben. Auf dem Dampfer Nordland" siel der siebenjährige KnabeJacob Buchholz auf der Fahrt von Antwerpen nach New Aork die Treppe deö Zwischendecks hinab und erlitt emen Velnorucy. crater ves naben wanderte vor einiger Zeit aus und fand ln Waosmorth in Ohlo in einem Bergwerke Beschäftigung. Vor Kurzem sandte er seiner frnrn nach Deutschland Geld, damit sie mit ihren sechs Klnder, wovon das älteste 19 und das jüngste 3 Jahre zählte, gleichfalls nach Amerika komme. Kurz vorder Abfahrtselt starb zedoch draußen die Frau lm Lochenbett, während das Neugeborene am Leben blieb. Die Kinder traten dann unter Leitung des ältesten mit dem Säugling die Neise an, in Antwerpen jedoch starb auch dieser.' Jakob wird mit semer 13 Jahre alten Schwester Elise im Hos pital auf Ward's Island bleiben, bis sein Bein wiederhergestellt ist, während die übrigen Geschwisten die Weiterreise von Vltvo yoxl nach Ohio schon jetzt antraten. Michael BateS, ein Farmer aus der Nähe von KingSland, N. I., kam dieser Tage mit seinem Gefährt nach Nemark, um aus einer dortigen Brauerei eiue Fuhre Maische zu holen. Hierbei hatte er sich zu lange beim Sternewirthaufgehalten und sich außerdem auch noch eine Flasche Schnapö auf den Heimweg mitgenommen. In der Gegend des alten Friedhofes an Washington und Belleville Wn sst firfi rtiitS (Trtss?rVr nnS V. 1. ty tJ V V MMftttVl. M li v ein anderer Mann zu Bates, welche dessen Zustand sofort wahrnahmen, und ihn veranlaßten, die mitgenommene Flasche Branntwein mit ihnen zu leeren. Die Wirkung blieb nicht aus, BateS wurde bis zur Besinnungslosigkeit betrunken, und um sich einen Joke" zu machen, hoben ihn seine Freunde vom Wagen und legten ihn in eine auf dem Kirchhofe ausgeworfene Grube von etwa 2 Fuß lesc. Seinen Kopf freilassend. bedeckten sie den Unterkörper Bates' mit Erde und überließen ihn seinem Schicksal. Hierauf brachten die Burschen die Fuhre Maische nach der Farm des Bates, vorgebend, sie hätten das Fuhrwerk auf der Straße stehend gefunden. Frau Bates cerieth in Todesangst um das Schicksal ihres Gatten und begab sich mit den Burschen auf die Suche nach denselben. Diese führten die Frau in entgegengesetzter Nichtung vom Kirchhof und kehrten endlich unverrichteter Sache wieder heim. Nachdem Bates seinen Rausch o'.iögeschlafen hatte und erwacht war, wunderte er sich nicht wenig über seine Umgebung von Grabsteinen und Kreuzen und über seine eigene Lage, doch gelang es ihm nach lanaerem Bemühen, sich aus dem (zirabe zu befreien. Er kam endlich, nachdem er über fünf Stunden im Grabe gelegen und feine Glieder ganz steif geworden waren, in körperlich und geistig gebrochenem Zustände zu Haufe an und gedenkt, nachdem er sich etwas erholt, eine Klage gegen Callinder und dessen Genossen anhangig i machen. Vom Auslande. 1000 Procent Zinsen pro Jahr bei dem Viehhandel auf dem Lande diese Thatsache trat gelegentlich einer Verbandluna vor dem Schwurgericht in Cassel zu Tage. Interessant war dabei namentlich der Umstand, dan de? vcehmcr dieser unglaublichen Wucherzinsen sich nicht gescheut hatte, dies unoerhüllt in seine Geschäftsbücher einzutragen. Der Handelsmann Ephraim Stein in Neichensachsen bei Eschwege stand mit dem Schafmeister Ehristossel Schill in Oberode in Geschäftsverkehr; Stein kaufte und tauschte Vieh von-Schill und gab ihm auch Baargeld auf Borg. Der Mann starb.und nun verklagte Stein die Ehefrau Schill auf eine Forderung von 443 M, die der Mann noch schuldig war. Die Frau bestritt diese Forderung und schwor ihre Unterschrift auf einem dem Gericht vorliegenden Schuldschein ab. Sie wurde nun, wegen Meineides angeklagt, vor das Schwurgericht gestellt. Stein wurde nun veranlaßt, durch seine Geschäftsbücher die Entstehung der Forderung nachzuweisen ; dabet kamen denn recht interessante Sachen. zu Tage. So stand im Hauptbuche zu lesen: Ein scheckenhaftes Nindchen an Schill verkauft gleich 26 Thaler" und dann an Professton" für übriges Geld 4 Thaler. Dann weiter las der Präsident aus dem Hauptbuche vor: An Schill baar geliehen 10 Thaler, wenn innerhalb fünf Wochen nicht zurückgezahlt, sind 20 Thaler fälKg." Ueber diese auffallende Buchung und die furchtbare Zinsenberechnung befragt, gab Stein an, eS fei nur ins Buch geschrieben, um Schill abzuschrecken, sie hätten die 10 Thaler Profession" dock nicht genommen." Darum befragt, ob der verstorbene Schill denn mit solch' ungeheuerlicher Verdoppelung der Schuld nach fünf Wochen (was pro Jahr 1000 Procent Zinsen mache) auch einverstanden gewesen sei, entgecsiiete Handelsmann Stem, der Schill habe das Geld so nothig gehabt und habe so gebettelt, der sei froh gewesen, wenn er nur Geld gekriegt habe, und hätte in die Bedingung eingewilligt; eS sei nur zum Abschrecken gewesen, sie hätten die anderen 10Thaler doch nicht genommen." Auf die Be merkung des Vertheidigers, fallS es nur zum Abschrecken gewesen, dann hätten Sie eS ja nicht in'S Buch zu schreiben brauchen," blieb Stein die Antwort Ichuldig. Aus den Büchern raa.b Lch
auch, daß die Forderung an Dcylu nur 384 M. und nicht 443 M. war, was Stein damit erklärte, die Zinsen seien noch nicht zugeschrieben worden." Diese auffallenden Buchungen wirkten denn auch mit, daß die Angeklagte von den Geschworenen wegen Meineids freigesprechen und nur wegen fahrlässigen Falscheides zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt wurde. Aus d c m e n g l i s ch e n H i g l li f e. Aus London wird geschrieben: Die aristokratischen Agrarier sind pekuniär arg in's Gedränge gerathen. Der Herzog von Sutherland, der in Schott? land und England gewaltige Ländereien t k- l. ri.rr , .
ocsiyl, yar sicn genolylgr gesehen, mehrere seiner Landschlösser zu schließen, um die laufenden Ausgaben einzuschränken. In der letzten Zeit lebt er auf seiner Äacht Sans Peur",'wo er wenig Geld ausgeben muß ; trotzdem hat er Auftrag ertheilt, seinen Palast in London, Staf ford House, zu verkaufen. Auch Lord Granville hat sein Palais in Carlton House Terrace an die Herren Cristobal und Adrien de Muriette verkaufen müssen. Lord Cadogan hat sein in der nämlichen Nachbarschaft gelegenes Hotel an Herrn Pannuere Gordon verkauft, der sich als Stockbroker ein bedeutendes Vermögen erworben. Der Herzog von Lein, ster ist nicht so glücklich gewesen, denn sein Haus sowie das anstoßende Palais des Lord Pembroke haben noch keinen Käufer gefunden, obschon sie schon lange im Markte sind. Auch C. Marjoribanks PalaiS in Piccadilly ist bis jetzt ohne Angebot. Lord Derby, dessen Einkommen nach Hunderttausenden Pfund zählt, wird ebenfalls, wohl blos des Beispiels wegen, sein historisches Landschloß bei Ephom veräußern. Der bevorstehende Prozeß wegen Bruch des Eheverlöbnisses, den die Schauspielerin Phyllis Broughton gegen den 22jährigen Lord Dangan anstrengen wird, erregt daö größte Aufsehen in theatralischen sowie aristokratischen Kreisen. Miß Phvllis ist einer der schönsten Sterne der Opera Bouffe und der junge Lord ist Erbe des Grafen Cowley und Neffe des Lord Welleblv, der bekanntlich der Gatte der beliebten Schauspielerin Kate Vaugban und Eigenthümer des Neuen Club ist! Lord Dangan's Mutter ist Schwester der Ladt) Avlessord. Man ist auf pikante Enthüllungen gefaßt und hofft, die Dame werde eine runde Summe herausschlagen. In PariSistmankürzlich einem eigenartigen Gaunerstückchen auf die Spur gekommen. Ein gewisser Hedelec schloß mit einer Reihe von Blu, menverkäuferinnen einen Vertrag ab, durch den er sich verpflichtete, ihnen Rosen und Veilchen in großer Masse zu liesern. Seine Blumen waren von wunderbarer Frische, und die Verkäuferinnen machten glänzende Geschäfte. Aber eines schonen Tages erfuhr man, daß Hcdelec kein Gärtner, sondern Wächter auf dem Friedhofe P6re-Lachaise sei. Gleichzeitig erhielt die Behörde zahlreiche Zuschriften von Familien, die sich über das Verschwinden der Blumen und Kränze von den Gräbern ibrer An. gehörigen beklagten. Man überwachte den Friedhof und entdeckte bald, daß Hedelec es war, der die Gräber ihres Blumenschmuckes beraubte. Man kann sich das Entsetzen der Pariserinnen denken, als sie erfuhren, daß die reizenden Blumen, die sie von ihren Verehrern und Verlobten erhielten und die sie oft mit Küssen bedeckt hatten, von den Gräbern des Pere-Lachaise herrührten. Au s O ld e s loe, bei Hamburg, den 27. Juni, wird geschrieben: Nach -r ;: ct r. . 5 , r? r r , .... mctiriayicjci paiqc zeigie liaj yeuie im Fresenburger Park einmal wieder der Heermurm, eine Anhäufung von Larven der Thomas-Trauermücke. Die seltene Erscheinung wurde zuerst 1603 beobachtet und galt abergläubischen Gemüthern als Zeichen eines bevorstehenden Krieges oder einer Mißernte. Am häufigsten fand sie sich in Thüringen und im Harz. Im Gute Frefenburg hat sich der Heerwurm während des letzten Jahrzehnts ein paar Mal gezeigt, Brehm liefert in seinem Thierleben eine Darstellung ans den Reinfeldcr königlichen Forsten ; darnach scheint es, als ob der Wurm im Kreise Stermarn häufiger vorkomme. Da sich zahlreiche Maden schon wäbrend des Fortbewegens verpuppen, der Nest aber unter Laub und Gestrüpp verschwindet, so dauert die Erscheinung nur wenigk Stunden. Man schreibt der P. E." aus Belgrad: Bekanntlich ist vor Knr zem der Bischof von Nisch, Msgr. Victor, im hohen Greisenaltcr verschieden. Seit Jahren circulirte das Gerücht, der alte Mann, der sehr eingezogen lebte, habe Schätze in einem näher bezeichneten Keller zu Nisch vergrabend .Nachgrabungen, die an der bezeichneten Lokalität vorgenommen wurden, ergaben auch thatsächlich ein positives Resultat, indem man auf einen bis an den Nand mit Gold gefüllten Krug stieß, der bei 2000 Stück 'Dukaten enthielt. Die Nachsorschungen werden nun fortgesetzt, da es den Anschein hat, daß in jenen unterirdischen Räumen nock viel beträchtlichere Beträge vergraben sein dürften. Zie E Y o l e r a tn Vlste beginnt wieder ' bedrohliche Ausdehnunc anzunehmen. In Kaschmir erkrankter zwischen dem 25. April und 25. Mc 941 Personen, von denen 412 starben Englische ofsicielle Meldungen berichten van rn den drei ersten aqen vor. Monats in Kaschmir 335 Cholerasälle. worunter 176 todtllche, vorkamen. Der Meldungen an die Tnester Scebehordk gemäß ist auch in Kattvmar die Choler? epidemisch aufgetreten, doch fehlen naher: Einzelbeiten. Stn Assam verlangt oik Epidemie so viele Opfer, daß die Re. gierung die Auswanderung der Kulii tn die Theeplantagen vollständig em stellte, da dieselben unterwegs zu Hun derten umkamen. Auch in Ahmedabad tritt die Cholera in bedrohlichem Gradt auf ; es krankten innerhalb dreier Tagt (17. bis 20. Mai) 245 Personen, vor welchen 109 starben. In Bombay er, krankten zwischen dem 24. April und 15 Mai 31 Personen, in Kalkutta 314, ir Madras zwischen dem 0. April und 11. Mai 103 Personen, in Rangoon zwische dem 13. April und 11. Mai 12 Per, l Att MensHaumvseiten, lange deutscht Pstifen, Cigarrensvitzen etc. bei Wm. MuSo. No. 199 OS Washington Str.
A.AuMoA!g
Jiu TRADE & -7iC" WP JlCl V ' SWWi, M R ItV l ? li .au 34 gegen Leberleiden. (kmpftthtt sie häufig ES gereicht mir zum besonderen Verznüqcn Dr. August König'S Hamburger Tropfen empfehlen zu können. Ich wende dieselben in meiner PrariS bäusig an und bade gefunden, daß sich diese Tropfen bei Leber.Krankbeiten eusS beste bewährten' Dr. W. I. Raymond. Ballimore, Md. verbitterte das Leben. Ein beftigeS Leberleiden erbitterte n.ir schon längere Zeit daö Leben. Die erschiedenstea Mittel wurden angevandt, ohne Erleichterung zu finden. Ich hörte reu Dr. August König'S Hamburger Tropfen, versuchte dieselben und roar in kurzer Zeit wieder hergestellt. Die Anwendung dieses auSgezelchnetea Mittels kann nicht warm genug empfoblen werden. Job David, 1020 Bank-Straße. Baltimore, Md. Gelt Jahren gebraucht. ' Seit Jahren kenne ich schon Dr. August König'S Hamburger Tropfen und habe ge funden, daß sie ein ganz ausgezeichnetes Mittel geaen Leberleiden sind, die Anwendüng derselben kann nicht genug empfohlen werden. Henriette Bogel, Monroe, WiSc. San; unübertrefflich. Schon täustg Haie ich Gelegenheit habt mich von der Lorzüglichkeit von Dr. August König'S Hamburger Tropfen zu überzeugen. Dieselben wirken stetS und sollten in keinem Haushalte fehlen. Melchior Wenzl, Mon roe, LöiSc. In allen Apotheken für 50 Senk tl Fla sche zu haben. THE CHARLES A.VOGELER CO Baltlrnor, Md. 000 ooo Qlnt kinderlose he ist selten eine glückliche. HJit uno wodurch diesen, Uebel in kur, erZeit abgeholfen werden kann, zeigt der .,tettung,Slnker", 2) ScUcu, mit nstur treuen BUvern, welcher ren dem alten deutscden Heil-Jnstitut in Ä'ew Ferk herauSgi'zeben wird, auf die klarste Weise. Junge Leute, die in de Stand der Lbe treten wollen, sollten den Spruch , Schillers: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet, wohl beherzigen, rn;d daS vortreffliche Buch lesen, be sie den wichtigsten Schritt Ui LebenS thun l Wird für 2S Cen:S tn Posimarken, in deutscher Cxracke, sorzsam verpackt, frei renandt. dresse : DeutcklIsi1.lQtitut,1l ClintonHac. New York, N.Y. Ja Judianavclis, Ind., bei Buchhändler G. Keyler, 29 Sud Delaware St, OOOOOO iTZI'ST 7v- 53 i MM S r , "ir 4 Rernovea Tanf Sunburn, See StlngSf Mos qulto and All " InftAfM1 RltAfi: ! . vww wf v J f niFLKS, BLOTCIIES, Ilumors, Elrtb.-TnarVB, and erery form ofskin täemJ-2ies, poeitively cured on tae znost delic&td &ka without letivtasc m scar. by Hop cblTi txn.eivt. Trios 2 Sets.. COcts. nd $1. At drurrrista er by mall. . Tb Hop Till MnTg Co., New London, Conn. Llttle IIop PliU for siclt-headaclie, dyröepeia. puiouanesa ma consnpanon nave no eqaai. stoo. Ja allen ?pvtheken zu haben. v ?ir "VK-v gna iwy wfy ' äL'i iiiLSiSS: .fc , i im 'i.m Ait i THE LADBES' FAVORITE. KEVER OUT OF ORDER. If you dcslre to pure liase a sewin g maehlne. ask our affent at your i'lsice for tonna and I rices. Ii you cannot nna our a?ent, Tvnta irect to nearest addresstoyoubelow named. NEW HOHE SEBiG HACKNE &OPÄHASS.I CHICAGO - 23 UNION SQUrthL,N.T.- CALUV5, I LI an a nts TEX. srtouis.wo. sxiciecoc l, i.1F-f.'a-g-'.1 Kfientur für Indianapolis: aiser 4 Pfleger, 172 Oft Washington Straße. LuxuS ! Die See Mc üdutt" (I & 8T L Ullb 0 C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn defördkr Passagiere nach Ginolnnatl, Oloyeland, Bassalo, und allen Neu England Städten Ochlafwage u zuischn Indianapolis und New Bork ohne Wagenwechsel. Dlrtktt Verbindung nach Mssouri, rkkuisäs, ?exäs, Lau Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. ZtttdtigfteVaten. Mau toenbe sich tresen ähner 3n(oi mattoa an O. L. Martin, Gen'l Vass. Agent, Ellad. W. J. Nicholß, Gen'l West. Agent Et. L t s. AebeiSer-Hatte (früher TarnhaLe.) . Vereine und Logen werden darauf anfmerksam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Vbhaltnng von Versammlungen, Kränzchen, Uuterhaltuigen u. s. v. eignet und für solche Zwecke billig zu miethe ist. Man wende sich ditOffittdt.Llts.
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