Indiana Tribüne, Volume 11, Number 300, Indianapolis, Marion County, 17 July 1888 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Erscheint FKglich nsd S-VVZegO. ?ie gliche .Ttidün' falet durch den rrer l2 J ent er Woche, die Sonntag..Tribane b Cent! ver Woche. Seide jufammin 15 Cent! oder 6 Senil xer onat. V? PsS ,ugeschi ta vorauibkjahlung 5 xer Jahr. Owee: IV S.WarvlanbSs. JRd:l2poliS, Ind., 17 Juli 1833. Briefmarken. . Es gibt heutzutage, sagt ein eifrige: Briefmarkensammler, kaum eine Stadt, jedenfalls aber kein jand, das nicht seine Briefmarkensammler yätte und das Briefmarkensammeln ist nicht mehr nur ein Sport, ein gelegentlich geübter Zeitoertreib, sondern es ist zu einer Wiffenschaft geworden, die auch bereit? i t Europa einen wissenschaftlichen Namen trägt, nämlich Philatelie". Es bestehen Vereine, welche das Vriesmarkensammcln als ein wissenschaftliches Studium betreiben, eZ bestehen sogar auch schon Briefmarkenbörsen, es giebt Briefmarken ? Zeitungen und Kataloge und letztere enthalten gewöhnlich zugleich werthvolle Statistiken, sowie geschichtliche und geographische Notizen, aus denen man die politischen Umwälzungen der einzelnen Staaten seit der Einführung der Briefmarken kennen lernen kann. Vielfach leistet hier auch die Briefmarke selbst werthvolle Dienste. So gab z. B. Frankreich die erste Briefmarke zur Zeit der Republik im Jahre 1849 aus und diese erscheint mit dem Haupte der Göttin der Freiheit geschmückt. So blieb es bis zum Jahre 1852, wo bald nach dem Staatsstreich statt der Freiheitsgottindus .einfache Bildniß Louis Napoleons darauf erscheint, das 1862 zur Zeit der höchsten Machtstellung des Kaisers, durch seinen lorbeergekrönten Kopf ersetzt wurde, um 1370, nach Sedan, wieder dem Bilde der Freiheitsgottin Platz zu machen. Seltsam genug erschienen im Jahre 1872 wieder französische Briefmarken mit dem Kopse des entthronten Kaisers, doch verschwanden bieie bald wieder und das Bild der Freiheitsgöttin blieb auf den Marken, bis es im Jahre 1876 durch die allegorischen Figuren des Handels und des Friedens ersetzt wurde. Die so gezeichneten Briefmarken sind in Frankreich noch jetzt im Gebrauche. Die im Jahre 1370 und 1871 in Bordeaux gedruckten französischen Briefmarken ge hören vom künstlerischen Standpunkte aus zu den schlechtesten, welche je oerausgabt wurden. Nach Form und Aussehen sind die Briefmarken sehr verschieden. Die an Ausdehnung kleinste Marke, welche es je gegeben hat, war eine ältere Marke des (rohherzogthum Braunfchmeig. Sie mag nur Zoll im Geviert und kostete Groschen ; man mußte stets vier solcher Marken zusammen kaufen und schnitt dann für den einzelnen Brief ab, soviel man brauchte. Die umfangreichste Marke stammt aus den Ver. Staaten von Columbia, eine Marke für Geldbriefe, tf Zoll lang und 2 Zoll breit. Die dem Werthe nach kleinste Marke hat Italien herausgegeben, sie kostet 1J5 Cent; die dem Werthe nach größte die Ver. Staaten, eine Marke, die $60 kostet, für in Masse versandte Zeitungen. Es gibt, wenn auch bei den ausznkle? benden Marken das Viereck, bei den in das Eouvcrt eingedruckten das Oval vorherrscht, außerdem kreisrunde, dreieckige, sechseckige und achteckige. Auf den meisten Marken erscheint das Bildniß des jeweiligen Herrschers oder Oberhauptes der Negierung, nur Frankreich macht jetzt und die Ver. Staaten machten stets eine Ausnahme, indem sie die Bildnisse ihrer großen Todten aus denselben anbringen. Am hausigsten sieht man auf den Postmarken das Bild der Königin Victoria von England, weil nicht nur Großbritannien und Irland, sondern jede der zahlreichen britischen Eolonien ihre eigenen Briefmarken mit dem Bildnisse der Kaiserin von Indien" hat. Die größte Zahl von verschiedenen Marken hat Spanien herausgegeben. Bei jeder politischen Umwälzung gab cö neue Marken. Prächtige Marken sind die russischen mit dem weißen Adler im dunklen Felde. Ihnen stehen würdig zur Seite die neuesten Markender Stadt Lübeck. Was indeß den Entwurf und künstlerische Ausführung anbelangt, so erkennt man allgemein den von der American Banknote Engraving Eo. in New ?)ork ausgeführten Marken der Ver. Staaten den ersten Preis zu. ES ist bekannt, daß die Einführung der Postmarken ein Verdienst des britischen Generalpostmeisters Nowland Hill ist und daß dieselbe im Jahre 1340 erfolzte. Uebriaens backte Oill Zuerst ' nicht an eine Marke, sondern an ein vollständiges Eouvert, wie man denn auch hierzulande immer noch Versuche macht, derartige Briefumschläge einzuführen. Auf der Adressenseite der von Hill aufgebrachten Eouverts befand sich eine umfangreiche Federzeichnung. Diefe Einrichtung dauerte indeß nur wenige Monate und die nach dieser Idee heraus gegebenen Postzeichen, welche 1 oder 2 Pennn kosteten, sind jetzt' so rar, daß $150 bis $250 für das Stück bezahlt werden. Noch in demselben Jahre kamen die kleinen viereckiaen Marken tzeraus, welche bis heute vorzugsweise im chwanae smo. Dem Voraanqe Englands folgten im Allgemeinen recht schnell alle ci?ilisirten Staaten, die Ver. Staaten im Jahre 1849, zuletzt Rußland lm Jahre 1857. In Amerika hatte eS übrigens schon vorher auf bestimmte Oertlichkciten be schränkte Marken aeqeben. Die aroßte Markensammlung ist die des britischen, die zweitgrößte die im ReichSpostmuseum zu Berlin enthaltene deö deutschen Reiches. Letzteres hat einen Vertra mit ,eder Neaierung der irret, wonach jede neu herausgegebene Marke ihm sofort zuzuschicken ist. Dadurch ist eS möglich geworden, eine nahezu vollständige Sammlung aller jemals erschienenen Briefmarken herznstellen. ftit aröte Vrioa! - (kensammlunL

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r,Äi ein Mm ACtum ni Itfaiis. ivclmör voll allen Marken der Welt es giebt deren 10,000 v.-rschicdene 9,000 verschiedene Exemplare besitzen soll. Nach' ihm soll der Pariser Nothschild die beste Sammlung haben. Eine gute Briefmarkensammlung hat nicht nur einen idealen, sondern einen wirklichen, in Dollars und Cents auszudrückenden Werts). " Eine ganz vollständige Sammlung giebt eS nicht; sie ist deshalb unschätzbar. Eine der obengenannten vier Sammlungen mag 520,000 bis $00,000 werth sein. Seit den letzten zehn fahren jmo Die Jünep Markensammlungen nicht im Werthe gestiegen, weil durch die ungeheure Vermehrung der überseeischen Verbindungen und seitdem Dampfer an jeder kleinen, weltverlorenen aber vostmarkenbeaabten Insel anlegen, der briefmarkensammelnden Welt bisher ungeahnte Schatze mit - - i n r i i i l. . ... grvßler xciajugicii jugcjumi wciucu. Als besondere Ärief-Marken'-Eiaen-thü.nlichkeiten mögen zum Schlüsse noch erwäbnt werden, daß Brasilien viele Jahre lang auf seinen Marken nur ungeheuerllch groijc Wahlen, oyne ein emziaes Wort der Erklärung abdruckte, daß P. v ' i. f- i : c,a v: IN Dominica Iiou ueuiiijcn .uti, sie Nostmarken cnt;wciaeschnitten werden dürfen, wenn ein geringeres Porto erforderlich it, als oaZ Daraus angegeoene und daß aus West-Australien kein Brief anlangt, ohne daß Brief und Marke mit einem reaulären .Punck" durchlöchert wären. Letzteres soll indeß angeblich nicht lediglich zwecks ernlcytung oei Freimarke und dadurch verhinderter Wiederbenutzung derselben geschehen, sonc r.tt t. is'r:. oern 0U yauplIUL)llU) iuiliuucu vcyup Dnrchräucherunq der Briefe vor Abgang derselben. Aus den obigen Preizen ist übrigens ersichtlich, daß es sich wohl lohnt, eine Briefmarkensammlung anzulegen. Frauen als Verbrecherinnen. Als dieser Tage in Chicago zwei Frauenzimmer als Straßenräuberinnen verhaftet wurden sie hatten einen jungen Mann überfallen, ihn zu Boden aeschlgen und um seine Uhr und Börse beraubt erhoben einige dortige Aeitungen ein großes Lamento darüber, daß in unserer verderbten Zeit selbst Frauen zu groben Verbrechern würden, die doch im Allgemeinen weniger zu gesetzwidrigen Ausschreitungen geneigt seien und sich desser zu beherrschen wüßten, als die Männer. Dies ist nur bedingungsweise wähl. Man kann aus dem Umstände, daß weit weniger Frauen als Männer eines groben Verbrechens überführt werden, nicht mit Sicherheit den Schluß ziehen, daß sie deshalb besser und edler sind.. Denn eö ist zu bedenken, daß die Erziehung junger Mädchen weit sorgfältiger überwacht wird, als die der Knaben und da man sie weit sorgsamer vor dem rauhen Leben bewahrt. In einem Lebensalter, in welchem Frauenzimmer die weitaus größte Zeit des Tages im Zimmer zubringen, befinden sich die gleichaltrigen, heranwachsenden Jünglinge meistens auf der Strapc und zwar oft in Gesellschaft von Personen, deren Sitten und Gebräuche nicht eben die lobenSwcrthesten sind. Viele Versuchungen zu Vergehen kommen her aus Geschäftsverwicklungen, von denen die Frauen nur ausnahmsweise Kenntniß haben. Frauen, welche den größten Theil ihrer Zeit zu Hause, in Gesellschaft ihrer Kinder und mit anderen Frauen zubringen, sind weniger der Versuchung ausgesetzt zu gewaltthätigen Gesetzwidrigkeiten. Die meisten Vergehen gegen die persönliche Sicherheit, Todtschlägc u. s. w. werden begangen, wenn Personen von ihrer Heimath, ihren Familien fern sind und durch irgend welche Umstände in außergewöhnliche Aufregung gebracht werden. Streitereien mit thätlichem Ausgang finden wohl auf der Straße, selten aber im Familienzimmer statt. Die Eriminalstatistik zeigt, daß die meisten vorkommenden Giftmorde von Frauenzimmern begangen worden sind. In fast allen Fällen ist dies Verbrechen fein eingefädelt und sorgfältig vorbereitet. Und fast immer ist ein Mord durch Vergiftung mit grobem Vertrauensbruch und Verrath verbunden. Das nichts ahnende Opfer wird zu einer Erfrischung eingeladen, welche eine angebliche Freundin anbietet; nicht Böses ahnend, nimmt der oder die Arglose die freundlich gcbotene Gabe an, um sich durch den Genuß derselben den Tod zu holen. Giftmord ist eins der allerdunkelsten Verbrechen und zeugt von größter moralischer Verkammenheit. Trotzdem ist es aber das Verbrechen, welches in allen Ländern und zu allen Zeiten weit häufiger von Frauen, als von Männern begangen worden ist und noch begangen wird. In den Vereinigten Staaten sieht eS mit der Eriminalstatistik noch sehr trübe aus. Bis in die neuere Zeit ist wenig Gewicht auf solche Statistik gelegt wer? den. In England dagegen hat man schon seit einer längeren Reihe von Iahren sich mit derselben sehr eingehend beschäftigt. Die Eriminalstatistik Enalands weist nach, daß Männer, die von dem Pfade der Tugend abweichen, fast immer vor ihrem vierzigsten Lebensjahre zu Verbrechern werden, während Frauen meist :rst nach dem 40. Lebensjahre etwaige Verbrechen begehen. Mit anderen Worten: Männer hören in dem Lebensalter auf, dem Gesetze und der menschlichen Ordnung Hohn zu sprechen, wenn die Frauen anfangen, dies zu thun. Eine andere ausfällige Thatsache hat der Kaplandes Clerkenwell-Gefängnisses in London, ein Mann, welcher eine eingehende Statistik der Eriminaloerbrechen, die in England während der letzten 50 Jahre begangen wurden, zusammengestellt hat, mitgetheilt, nämlich die, daß weibliche Verbrccherinnen fast ohne Ausnähme unverbesserlich sind. Er hat eine, über 10 Jahre reichende Tabelle angefertigt, welche zeigt, wie viele Männer und Frauen während dieses Zeitraumes l)äu figer als 10 Mal bestraft worden imd. Während deö letzten Jahres wurden in England und Wales 56 Männer und 97Ül Frauen verhaftet, welche in den letzten 10 Jahren mehr als zehnmal vorbestraft worden waren. Man sucht dicS dadurch zu erklären, baß die Frauen eben nicht gerne etwas halb thun. Sie sind konsequenter in ihrer ('übt. wie in ihrem Hab. alö die Män

- " ;J. r .i-.,v.Ti.. rr-..:J'l i it-cw anwrf m uno iUnii sie etrnharaitf Avweäe ge: ratyen, gehen sie eben so gründlich verlo ren, daß an eine Umkehr, eine Besserung nur in Ausnahmefällen zu denken ist. Wahrscheinlich wird es übrigens einer Frau auch schwerer, sich zu bessern, weil ihr die Umkehr durch die Mitwelt gan besonders sauer gemacht wird. Ein Mann kann, wenn er sich irgendwo unmöglich gemacht hat, nach einem Orte chen, wo ihn 'Niemand kennt; er kann sich hier einen anderen Namen geben, als den bisher geführten, kann dem Erkanntwcrden durch zufällig mit ihm in Berührung Kommende, die um seine Ver- j f . rr . . r' r r ' f t , gangenyeit wien, zicmilcy ieicyr enrgehen; er kann dann unter neuen Verhältnissen und in neuer Umgebung ein neues Leben beginnen und sich die Achtung seiner Mitmenschen wieder erwerben, eine Achtung, die selbst dann nothwendigerweise noch nicht ganz verloren geht, wenn im Laufe der Zeit über sein Vorle ben Nachrichten in seinen neuen Wir kungskrcis dringen sollten. Wenn er in irgend einem Fache etwas Tüchtiges leistet, so sindct er auch an einem Orte, wo ihn Niemand kennt, bald genug lohnende Beschäftigung und Niemand fragt viel nach seiner Vergangenheit. Kommt aber eine Frau wildfremd, ohne Empfehlungen und ohne Mittel nach einer fremden Stadt, fo wird sie leicht mit scheelen Augen angesehen, für verdächtig gehalten und man läßt sie eS nur zu gerne fühlen, daß es sich besser für sie geschickt haben würde, wenn sie da Arbeit gesucht hätte, wo sie ihre Bekann ten hat und wo sie bisher lebte. Während einem Manne allseitig Anerkennung dafür zu Theil wird, wenn er Unternehmungsgcist genug zeigt, um in einem neuen Lande oder doch in völlig neuer Umgebung sich ein eigenes Geschäft aufzubauen, wird es einer Frau nach jeder Richtung hin erschwert, ein Gleiches zu thun. Das ist unbillig, nichtsdestowe niger aber wahr. Vom Jnlande. Auf der Jndianerreserva tion bei Siour City, Ja., sind mehr als hundert Omaha- und Winnebago-Jndia ner seit dem Anfang des Frühlings an den Masern gestorben. In T o w n s e n d, M a s f., i st dieser Tage Henry Price, dem Vater der Freimaurerei" in Amerika, welcher in ver genannten Stadt im Jahre 1730 starb, ein Monument gesetzt worden. Burlington, N. I., schein, von Wittwen mit Vorliebe als AufentHaltsort gewählt zu werden. In einem einzigen Block daselbst wohnen nicht weniger als 31 dieser liebenswürdigen unr ost gefährlichen Frauen. Die Geschworenen im Cri minalgericht in Chicago sprachen den demokratischen Stimmzettelvertheiler Pat. Hogan. welcher seinen republikanischen Bcrussgcnosscn James Hussey bei der letzten Wahl über den Haufen schoß, von der Anklage des Mordes frei und Hogan wurde sofort in Freiheit gesetzt. Er ist ein einflußreicher Politiker und wurde van den berühmtesten Nechtsanwälten Chicagos vertheidigt. Hogan will in Sclbstvertheidiguttg gehandelt haben, l er zum Revolver grifs. Voretwa sieben Jahren machte Franklin Miller von Sugar Creek in Pennsyloanien mit einem betagten Ehepaar eineil Eontract, demzufolge er die beidenAlten bis zu ihrem Tod zu verpflegen hätte, wofür er eine Farm von 68 Ackern Land nach ihrem Tode erben solle. Vor zwei Jahren starben die beiden Leute knrz hintereinander und Miller trat seine Erbschaft an. Bei Bohrversuchen auf dem geerbten Lande fand nun der Genannte Oel in solchen Massen, daß er H25,000 per Jahr Einnahme aus den neuentdeckten Quellen gehabt hat. D e r i m C a st l e G a r d e n st a t i onirte Missionär Goldstein von der American Tract Society" erhielt von einem Sträfling des Zuchthauses in Trenton, Namens Gustav Jensen, ein Schreiben, worin der Mann behauptet, unschuldig oerurtheilt worden zu sein Jensen erklärt, zwei Tage nach seiner Ankunft in Amerika sei er eine (nicht näher bezeichnete) Landstraße entlang gegangen, und habe dort ein Bündel Kleider gefunden. Er habe dieselben nach der Polizeistation bringen wollen, sei aber unterwegs verhastet und später ohne daß er wußte, um was eS sich eigentlich Hans delte, zu 7$ Jahren Zuchthaus oerurtheilt worden. Jetzt' besinde er sich bereitS seit vierzehn Monaten im Zucht Haus und habe seitdem erfahren, daß an dem Tage, ehe er die Kleider fand, diese sowie H150 oder 8180 aus einem Hause in Hackensack gestohlen und er als der vermeintliche Dieb verhaftet und verurtheilt worden fei. Bei seiner Processicung habe er keinen Advokaten gehabt und von den Verhandlungen, da dieje in englischer Sprache geführt wurden, nichts verstanden. Er bittet nun Herrn Goldstein, ihm die Adresse des'skandinavischen Kousuls mitzutheilen. Der Missionär sprach nach Empfang des Briefes beim schwedischen, sowie beim norwegischen Konsul vor und Letzterer erklärte sich denn auch bereit, die Angelegenheit zu untersuchen und eventuell zu Gunsten des unglücklichen Jensen einzuschreiten. Vor einigen Tagen wurde im Michigansec, in der Nähe von Chicago, eine Mannesleiche aufgesischt, welche in einen Frauenrock gehüllt war. Man vermuthete zuerst, daß ein Mord vorliege, doch hat sich jetzt herausgestellt, daß man es mit einem Selbstmord zu thun hat. Der Ertrunkene ist als der aus Schweiz gebürtige Matrose Karl Noberts idcntisicirt worden. Vor etwa zwei lochen begab sich Roberts von sei nen Wirthsleuten er wohnte bei einem Maschinisten Namens Friedrich Fortin hinweg mit dem Bemerken, daß er eine lange 3s eise zu unternehmen habe. Nachdem er hierauf ein kleines Boot bestiegen und auf den See hinausgerudert war, entledigte der Lebensmüde sich seiner Kleidung und that dann den Sprung in die Fluthen. In dem leer dahintreibenden Boote fand man Roberts' Anzug, sowie in diesem einen Zettel mit einigen Abschicdsworten an seine Wirthsleute, und eine zweite Notiz, welche lautete: Bitte geben Sie diesem Mann ein Mother - Hubbard - Kleid". Letzteres hatte Bezug auf daö mantelartige Klei dungsstück. in das die Leiche seböllt war.

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Forkin begab sich auf die Nachricht von der Auffindung der Leiche nach der Morgue und erkannte hier die sterblichen Ueberreste des Mannes sogleich auf's Bestimmteste als die seines Kostgängers. Noberts kam von Pittsbnrg nach Chicago und war uuvcrhcirathet. Zu welchem Zwecke er vordem verhängnißvollen Sprung in die Tiefe den erwähnten Frauenrock anlegte, wird wohl für immer unaufgeklärt bleiben. Zu d e ni P o l i ; e i r i ch t c r in Springsield. Mass.. kam dieser Tage ein Pole mit seiner Frau und suchte um Schutz nach. Er erzählte dem Richter folgende Geschichte: Vor dr i Monaten kam er mit seiner besseren Hälfte nach Amerika und wurde von einem Mann, mit dem sie im Castle Garden zusammentrafen, verleitet, einen Vertrag mit einem gewissen Charles Pearsons von North ampton zu unterzeichnen, wonach sie sich verpflichteten, drei Monate lang für einen Lohn von monatlich HI 0, zahlbar am Ende der drei Monate, unter Abzug der gekauften Lebensbedürfnisse, zu arbeiten. Als sie nach Norkhampton kanien, schickte sie Pearsons zu t'u:m Farmer in Frank lin County. Dort arbeiteten sie fast drei Monate,, als sie ohne Angabe eines Grundes sortgeichickt wurden. Sie erhielten im Ganzen nur drei Dollars. Mit dieser Summe in der Tasche gingen sie zurück nach Norkhampton und von dort nach Springsield. Wie man sich erzählt, erhalt Pearsons von Farmern $10 für jede Person, welche er ihnen uuter den oben angegebenen Vedingun gen liefen". Es herrscht große Entrüstung über die Angelegenheit. Pearsons betreibt dieses saubere Geschäft seit einer Reihe von Jahren und verdient dabei mit Leichtigkeit K400 per Monat. Dazu kommen jetzt einige Fälle von Niederträchtigkcit an's Licht, in welchen Eltcrn von ihren Kindern getrennt, aus junge Mädchen von Seite ihrer Arbeitgeber unsittliche Angriffe gemacht wurden u. f. w., aber gewöhnlich konnten keine Zeugen beigebracht werden und die Nichtswürdigkeiten blieben ungestraft. Pearsons hat ein Circular an die echn lichen" Farmer gerichtet, in welchem es unter Anderem heißt: Da die Leute arm und mit unserer Sprache und unseren Sitten und Gebräuchen unbekannt sind, so erwarten sie nur geringen Lohn. Ihre Beschränktheit ist indeß kein Nachtheil ; in der That wissen wir sie lieber unbekannt mit den Kenntnissen unserer Arbeiter, wenigstens einiger derselben, denn solches Wi.ssen erweist sich als 9!acbtheil für die Arbeitgeber. Dieser Menschenhandel hat in Ncu-England einen ungeHeuren Umfang erreicht und nicht weniger als 7000 arme Teufel solcher Art sind von Pearsons in alle Theile Neu?Englands geliefert worden. Dieselben haben keinen Schutz gegen die grausamsten Mißhandlungen, da sie sich an Niemanden wenden können, der sie versteht, und wenn ihre Lige unerträglich wird, so bleibt ihnen nichts übrig, als unter Zu rücklassung ihres Lohnes, ihrer Kleidung und was sie sonst noch besitzen, auszureißen. Auch unter Negern inTeraö ist der Hoodo":Glaube noch verbreitet. Vom Gerichte zu Laredo am Rio Grande in Süd Texas verlangte kürzlich ein farbiges Mädchen, daß eine ihrer Nachbarinnen unter Friedenßbürgschast gestellt werde, da dieselbe ihr durch Hoodo-Zau-ber nach dem Leben trachte. Der Zauber besteht, nach der Angabe der Klagerin, in einem Säckchen mir getrockneten Froschbeinen, rothen Läppchen, einem Magnet, allerlei Krautern u. s. w. Das Gericht fällte folgendes humoristische Urtheil: Da die Gesetze des Staates Texas keine Bestimmungen gegen den Hoodoo-Zauber getroffen haben, und da nach Ansicht des Gerichtes die Gefahr nicht so groß ist, daß sie die Einberufung einer außerordentlichen Sitzung der Staatsgestzegebung nöthig macht, so ist das Gesuch der Klägerin abgewiesen." Letztere war mit diesem Bescheide sehr unzufrieden und verließ den Gerichtssaal mit Verwünschungen über die schlechte Gerichtswege. ve Ctaelanli. -Die Verbreitung der Zu-. berkulose dnrch die Stubenfliege. Einer interessanten Vortrag über dieses Thema hielt kürzlich, wie die Leipz. Ztg." mit; theilt, Dr. Hossmann in Dresden. Derselbe hat die Untersuchungen sranzösischei Forscher über die Aufnahme von Tubcr: kelbazillen durch Fliegen aus dem Aus würfe tuberkuloser Menschen weiter ver-. folgt und gefunden, daß die Stuben: fliege die Vazillen aufnimmt und durch ihre Entleerungen weiter verbreitet und daß diese Tuberkelbazillen ihre Ansteckungsfähigkeit behalten. Er sing z.B. 6 Fliegen aus einem Zimmer, ir dem ein hochgradig Schwindsüchtiger ge-. sterben mar. In dem Darminhalte von 4 dieser Fliegen ließen sich Bazillen nachweisen, ebenso in den Fliezenflecken an den Wänden. Jl? gesunden Woh nungen war dies nie der Fall. Er gab ferner Fliegen unter einer Glasglocke nur Zuckcrwasser, bei welcher Nahrung der Darminhalt stets bazillenfrei war, bei Zusatz von bazillenhaltigem Ansmurj zeigten sich sofort ungeheure Mengen von Bazillen in den Entleerungen. Dabei begannen die Thiere zahlreich zu sterben, wie man uch ,n dem obigen Kranken; zimmer bemerken konnte. Diese That' fachen sind für Krankenzimmer und du Aufenthaltsorte Brustkranker äußersi wichtig. Die Stubenfliege ist so weit als möglich zu beseitigen und eine streng Desinfektion der Wände für andere Be: wohner erforderlich. Durch die Hau: fung des Tnberkelgiftes in solchen Räu: men können sonst durch das Zerstäuben des Fliegenschmutzes Ansteckungen ge-. sunder, aber zur Krankheit neigende, Menschen erfolgen.AusNordhausen schreibt man : Der Wirth des hiesigen Gastho; fes Zu den drei Linden" war unter der. Landwirthen, die bei ihm ihre Versamm: lungen abhielten und ihre Feste feierten, wegen ihres Mißgeschicks, daß ihm all, seine veranstalteten Feste verregneten, be-. kannt. Als nun in diesem Frühjahr, seit dem Psingsttage kein Regen gefaller war und in Folge dessen a.roße-Dürr, herrschte, da erinnerten lich mehrer, Oekonomen unserer Nachbarschaft jene, Thatsache und veranlaßten Scherzes Hai derben iediaen Wirth .Zu den drei LM

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;5-W'r-: ??:---V -'1 fMP&s 2 bin zur NerünstallUtta. eines Härten festes mit Concert der Stadtkü:)elle, im: zu erproben, ob auch jetzt noch auf lern Gasthause das alte Vcrhängniß ruhe. Die Stadtkapelle war bestellt und da? Gartenfest öffentlich durch die Tages blätter angezeigt und richtig, in bei Nacht vor dem Festtage regnete es ziin ersten Male wieder nach langer Zeit. Als der Nachmittag herankam, da Gartensest seinen Ansang nahm und di, Stadtkapelle das erste Stück spielte do öffnete der Himmel seine schleusen, unt eS kam ein ausgiebiger Regen zur großen Freude der versammelten Landwirthe. Der Wirth soll trotz deö verregnetei' Gartenfestes auf seine Rechnung gekom men sein. Die Landmirthe bcabsichti: gen, derartige Feste im Gasthause Zi den drei Linden" zu wiederholen, so of es die Umstände erfordern, d. h. so os es an Regen sehlen wird. Der a u f , d e m Markt platze, vor dem Siechenhause in Nordhau-, sen projectirte Lutherbrunnen, für welchen bei Gelegenheit der 400jährigen Ge burtstagsfeier Luthers, am 10. Novembe. 1882 der Grundstein gelegt worden war. geht, nunmehr seiner Vollendung entgegen. Vor Kurzem wurde bereits di, auf der Eisengießerei Lauchhammer ir Bronce gegossene Luther-Statue, die 3( Centner schwer ist, aufgestellt ; die schwierige Arbeit ging glücklich von Statten Das Standbild ist vorläufig noch ver: hüllt und soll erst am diesjährigen Mar tlnstage (10. November) feierlich ent hüllt werden. Bis dahin wird auch da Brnnnenbassin ganz fertig und dei Denkmalsplatz planirt sein. Die Kostn, für das Denkmal, welches eine de, schönsten Zierden der Stadt bilden wird, sind bereits vollständig gedeckt. Eine fast unglaubliche Mittheilung kommt aus Bergedorf be Hamburg. Ein dort in Neuengamm, wohnhafter Gemüsebauer erstattete di, Anzeige, daß er sein seit dem 15. Aprr d. I. bei ihm dienendes, 1 Jahre älte Kindermädchen entlassen habe, weil ti der ihm anvertrauten 12 Wochen alter Tochter Stecknadeln zngesührt yattc, un das Kind aus der Welt zu schassen unr dann ans dem Dienste entlassen zu wer den. Die Stecknadeln hat das Mädche dem Kinde wahrscheinlich zum Thei durch die Saugflasche, theilweise auck mit der Hand in den Mund gesteckt. E ist wenigstens je eine Nadel in dem Aus: wurf des Kindes und in dem Mund, desselben von den Eltern gefunden wor: den. Das Dienstmädchen wurde festge-. nommen. GW Nacht, Lilli, Birnbaum, Entführung, Abbot Rock" so lalltete ein Telegramm, welches eine jung, verheirathete Frau dieser Tcge in den Ueberzieher ihres Gatten fand. Mar kann sich denken, welche maßlose Müh, es dem Manne verursachte, mit Hilf, eines Dechissrirschlüssels der Frau plausi: bel zu machen, daß die Depesche bedeute' Schicken Sie sofort eine Winde für un: sere Dampfmaschine, 35 Zoll Länge, 12 Zoll Durchmesser, 14zölligen Me tallbeschlag von drei Zoll Durchmesser für einen Schaft von 2 Sjl6 Zoll." Di, Frau hat's aber zuletzt doch geglaubt uni lächelt jetzt wieder, wenn auch unte, Thräne. I n N od a bei Fro hbur lK. Sachsen) starb vor Kurzem die geschiedene Frau Gutsbesitzer Erler. Ball darauf lief für dieselbe von Amerika ein, Erbschaft von ca. 30,000 M. ein, welch, ihr von einer dort verstorbenen Freundir testamentarisch vermacht morden waren. Da nun die Frau Erler gestorben war. sie auch keine direkten Erben hinterlasse hatte, und ferner ihr Mann von ihi rechtlich geschieden war, so gingen di, 30,000 M. wieder nach Amerika zu: rück. In Marktleuthen (Baiern! traf, wie von dort gemeldet wird, am 16. Juni ein vom 27. Januar 1884 da: tirter Brief aus Frankfurt a. M. ein. welcher den Poststempel Frankfurt a. M. vom 23. Januar 1884 trägt. Er wa, unversehrt, und es ist unerfindlich, nix der Transport von Franksurt dorthir fast 1$ Jahre währen konnte. Eine Stöckergasse giebt es in Speycr. In derselben steht nur ein Haus, und dieses Haus ist di Synagoge. B r a u n s ch w e i g. A n h a l t. Lippe. W a l d e ck. Dtt Rentner, frühere Färbermeistkl Heinrich Busch und seilte Ehefrau Luise, geb. Berger, beide geborene Holzmindcner, begingen das Fest der -goldenen Hochzeit. Der nach seinem Rücktritt vom Amte nach Wolfenbüttel verzogene Pastor Giltner, der in früheren Jahren in Atzum und zuletzt in Berel als Seel: sorger gewirkt hat, feierte mit . seiner Gattin die goldene Hochzeit. Unter Be: theiligung sämmtlicher Eollegen des Ederkreises feierte Lehrer Hopff in Gel: lerShausen sein övjähriges Diensijubi: läum, aus welchem Anlaß ihm der Verdienstorden vom Fürsten verliehen wurde Der Maurer Fritz Heine in Teensen stürzte sich aus einer Bodenöffnung auf den Hausflur und brach das Genick ; der Kellner Kämmerer aus Plömnitz hat sich erschossen. Mecklenburg. Major v. Langen:Moisall in Bützow, der vor einigen Wochen ans der Jagd das Unglück hatte, mit seinem Jagdstuhl umzustürzen, wobei sich sein Gewehr entlud und der Schuß ihm in den Rücke ging, ist infolge der erlittenen Verletzung ge: storben. Die Einweihung der neuen Kirche in Conow hat unter großen, vom Superintendenten Walter geleiteten Fei: erlichkeiten stattgefunden. Die Eröffnung der Strecke der Rostock:Stralsunder Eisenbahn von Ribnitz nach Stralsund hat am 1. Juli stattgefunden. Es wurden veliirtheilt: wegen Sittlichkeitsverbrechens der Arbeiter Gerhard v. Eimern an? Matterbom zu 9 Mon. Gefänanin : wegen Kindesmsrds die - Hofgängerin Bertha choos aus Gr.:Nldlenow zu 4 Jahren Gefängniß; wegen Verleitung 'zum Meineid der Taglöhner Karl Ernst , . f. r . cyneu aus leiow zu 0 zayren Zucyl: baus. Kaufe Mucdo'S "Nest Havanna Unrarn". W. T Broon. Advokat, Vance Block, Ller 23.

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