Indiana Tribüne, Volume 11, Number 299, Indianapolis, Marion County, 16 July 1888 — Page 2
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I - ' -' ', -TTfri" - -r-fc- ; Zndiana Tribune. Erscheint FiglieZ nsd Sovslsgs. ie tZgttche Tbün folet durch de Träger 12 ent rer Woche, dt Sonntag.,Tridanr- b Centl rr Woch. eide lujammw 1b Ccntl oder 4 Gentl pcxttonat. r Vr Poft ,ugeschtckt in oraube,ahlung 16 per J5r. Sfgee: 140 .üarvlaobstr JÄnakspoliZ, Ind., 16 Juli 1883. Die kanadische Distel in Chicago. Im Jahre 1372 wurde von der Legls' latur des Staates Illinois ein Gesetz erlassen, welches Bezug hatte auf die Ausrottung und Vertilgung der canadischen Distel, die in dem genannten Staate zur förmlichen Landplage geworden war. Ein Commiss wurde ernannt, der alljährlich einen Bericht zu erstatten hatte über die Fortschritte, welche im Vernichtungskampfe gegen das verderbliche Unkraut gemacht wurden. In jedem County wurde dann auch sehr erfolgreich in dem angedeuteten Sinne aearbcitet und aewirkt. und so ist es 1 iqjucijitqj soweit gekommen, oay Tal oer I ganze taat frei ist von kanadischen Distein, mit Ausnahme von Cook-Countz ' und dessen Hauptsitz, Chicago. Hier hat man sich an das Gesetz vom Jahre 1872 niemals gekehrt und ein Sachver ständiger, Mitglied derJllinoiser Staatsackerbaubehördc, hat vor Kurzem nachgewiesen, daß es innerhalb des Weichbildes von Chicago mehr kanadische Yrwrrr . t P c . Disteln giebt, als im ganzen übrigen Ltazt zuzammengenommen. Im noroöstlichen Theil 'Ux Stadt sowohl, als enf der Südseite, wuchert die Distel in unerhörter Weise und an Un Seiten aller auf's Land hinausführenden Wege gedeiht sie ungestört. So kommt es denn, daß jeder Wagen, jeder Eisenbahnzug, der Chicago verläßt, in dasselbe Land den Keim zu der Unkrautpest wieder hinausträgt,' welches sich desselben erst nach vieler Mühe und durch fortwährende Arbeit entledigt hat, und limcaqo, der Hauptgelreidemarkt des Nordwestens, ist zugleich auch der Platz, von dem aus da? Unkraut weitere Verbreitung findet, welches dem Gedeihen des Getreides so leicht oerhangnlLvoll wird. Es liegt auf der Hand, daß der Werth jedes Stück Landes bedeutend verringert wird, auf dem sich die canadische Distel 'einbürgert" und es ist aeradezu unbegreiflich, daß man nicht schon längst energisch eingeschritten ist gegen die e Nachlässigkeit der Behörden von Cook 4 County,' welche für den Uebelstand verantwortllch find. i Tausende von Farmern und Gärtnern sind aus den Sittichen Staaten und Cajnada fortgezogen und haben sich auf dcn weiten Feldern des Westens angej siedelt, um in ein Gebiet zu kommen. zwo 'die üppia wuchernde Distel nicht das Ergebniß ihrer Arbeit in Frage '1 stellte. D:e,e müssen jetzt die betrü: ö dende Entdeckung machen, daß die Mek tropole des Westens zum Treibhaus für das lästige Unkraut geworden ist und & so dem Lande, welchem sie ihr Wachsen . itwK fSVtTiM In mirllflv Otrtt ntvSAnff Vunv vwk.nyni vtiil citiib Vfcvvn, r l . i cr - r 'Yi ?uies mir 50cin vergiil. j Die canadisch? Distel wurde in ChiW er i t cago cinnc raicppi ourca vciroa, oas zum Verpacken von Möbeln, Geschirr u. ). w. verwendet worden war. '-Diejcs Stroh wurde in der Regel auf leere Bauplätze geworfen, wo es verfaulte, zu- ? gleich aber auch das Gras tödtete, die l Erdoberfläche locker machte und sie in dieser Weise präparirte zur Ausnahme .des Distelsamens, welcher mit dem Stroh vermischt gewesen war.. Die -kanadische Distel wuchert bekanntlich , sehr rasch, sie widersteht der heftigsten Wlnterkalte und der glühendsten Som merhitze und der Wind trägt ihren Samen weite Strecken fort. Als das eingangs erwähnte Gesetz passirt wurde, hätten in Chicago emlge hundert Dollars genügt, um die Ausrottung des schadenbringenden Unkrauts zu bewerkstelligen. Jetzt ist die Arbeit naturlich viel großer und erfordert weit bedeutendere Geldmittel. Allein jedes weitere Jahr, das man unaenüht verltreichen laßt, macht natürlich (&nrf0 mir rirtA fAltmmr iimS in VIW V Ulltltllv ...V V wird denn hoffentlich die Mahnung des Mitglieds der Ackerbaubehorde von Jllinols. der weiteren Ausbreitung oer canadischen Distel in Cook County jetzt endlich energisch entgegen zu treten, nicht auf unfruchtbaren Boden gefallen sein. Oer ElnwanderungSStrom. ! , Wäbrend der ersten sechs Monate die se5 Jahres landeten im Hafen von New Nork nicht weniaer als 229.274 Passagiere, eine größere Zahl, als je zuvor O ' l .. ... a.. ?1T) nnnliii cv,. im cmauui uim vuMiuitu. den ersten zehn Tagen des Monats Juli betrua die Zahl der im Castle Garden gelandeten Einwanderer 10,688 und alle Aussichten sind vorhanden, daß die Masse der Einwanderer im Laufe deS Jahres im stets steigenden Verhältniß zunehmen ird. Der größte Theil der Einwände? xtx bleibt im Staate New Vork, Hauptsächlich in der Stadt und Umgegend, die andern reisen hauptsächlich nach Pennsoloanien. Massachusetts. Connecticut. Illinois, Iowa, Minnesota, Michigan und New Jersey. Von den im Laufe des Monats Mai angelangten 72.526 .Einwanderern blieben 24,782 un Staat, 9,367 gingen nach Pcnnsylvanicn, 7,231 nack Illinois. 2.965 nach Minnesota. 2,762 nach Michigan, 2,013 nach Nebraöka, 2,102 nach Ohio,' 1,719 nach 5kerl'cy. 1.545 nach Connecticut. 1.463 nach Takota, 1,627 nach Wisconsin, 1,262 nach Californien, 1,418 nach KansaS, nur sechs nach Mississippi, 9 nach North Oarolma, 12 nach Arizona, 24 nach Alabama. 27 nach Arkansas. 61 nach Florida, 30 nach Eeoriga, ö6 nach Tennessee und 24 nach Alabama. Die nach Californien und den New England Staaten ainaen. waren zumeist Inländer. Die Nord- und Weststaaten empfangen ihre Einwanderung hauptsächlich aus den Ostiee-Ländern: Ohio. Illinois und an? dere mehr südlich gelegene Weststaateii
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deutschen Vkordsce-Küste. Die große Masse derjenigen, welche in Ncw.Aork bleiben, besteht auS Italienern, Ungarn, Polen, Slowaken :c. Dieselben werden von Passage-Agentcn, welche in den Heimathländern jener Leute ihr Unwesen treiben und ihnen erzählen, daß hier in Amerika fabelhaft hohe Löhne verdient werden, hierher gelockt. Beweise hicrsür liegen massenhaft vor, ohne daß die Einwanderungs - Behörden etwas dagegen thun können. Daß dieselben jedoch selbst da, wo sie nach den bestehenden Gesetzen eingreifen sollten, nämlich in Fällen der Jmportirung von Arbeitern unter Eontrakl, fast immer beide Augen zudrücken und beide Hände in den Schooß legen, hat iu der letzten Zeit unter den Arbeiter-Organisationcn so viel Staub aufgewirbelr, daß derCongreß sich genötrnat lieht, etwas zu thun, was so ausiehen könnte, als sei es ihm Ernst mit der Ausrechterhaltung der Gesetze, welche aus Verlangen und im Jntesse der Arbeiter gemacht wurden. Repräsentant Ford hat im Repräsenrantenhause eine Resolution eingereicht, welche die Einsetzung eines Comites verordnet, das die Wirthschaft im Castle Garden hinsichtlich der Ein, Wanderung von Arbeitern unter Contrakt untersuchen soll. Die Nesvlution wurde an das Comite für Militär-Angclegen-heiten verwiesen. Versendung von Menschenstimmen per Post. Aus des berühmten Elektrikers Edison Laboratorium in Llewellyn Park, N. I., kommt der Bericht, daß Edison mit der Verbesserung seines neuen Phonographen nun fertig lit und bald, eine Anzahl der Apparate sür den Preis von $85 bis $125 auf den Markt bringen wird, die wohl zumelit zu chaustellungszwccken aufgetauft werden dürften. Der mechanische Apparat und die elektrischen Motoren lmd vervollkommnet worden so daß nun Alles geräuschlos und leicht arbeitet und alle störenden Crlchutterungen vermieden werden. Auch fallen an dem neuen Apparat die Röhren fort, die man srüher an s Ohr legen mußte. Vor etwa drei Wochen aina Col. Gouroud. Cdison's Agent für Europa, auf der Eider" ab ; er führte die neuen Apparate mit sich und telegraphirte gestern an Edison: Wnr haben Ihre stimme losgelanen und der Klang derselben ertönt in Europa." Col. Gouroud hat eine Anzahl der präparirten Wachscvlinder mitgenommen, um aus denselben eine kurze Rede von Gladstone und Worte anderer berühmter Europäer, sowie ein von der Patti gesungenes Lied siriren zu lassen. Sobald die Finger fertig not sollen dieselben per Post nach Llemellyn Park aeichiat und dort sur den verkauf vervielsältigt werden, so daß jeder Besitzer des Phonographen in den Stand gesetzt werden kann, Gladstone, Vismarck und ähnliche groe Männer seinen Gästen wenigstens im Wort" vorsühren zu können und sich dann eine Arie von der Patti vorsingen zu lassen. ' Heidenchrisen rniD Zttten. In London taqt ;ur cit die General confercn; der Preöbytcnaner. Es dürfte bekannt sein, daß sich gerade die Presbuteriancr in den letzten Jahrzehnten mit regem Eifer auf die Heidenmission gewarfen haben, und die weitere Verbreitung des Christenthums unter den Heiden war denn auch auf dieser Conferenz Gegcnstand der eingehendsten Berathung. Und hier wurde namentlich ein Uebelstand sehr betont, welcher die Verchristllchung der Ungläubigen in bedenklicher Weise hemme und das ganze Missionswerk in den Augen jedes Unbefangenen sowohl, als der zu Bekehrenden selbst, in höchst ungünstigem Lichte erscheinen lasse. nämlich das Zanken und die Gehässigkeit der einzelnen christlichen Sekten unter emandcr. Dem Vertreter der Religion der Liebe stehe es, so wurde mit Itecht zeltend gemacht, bei dem Bemühen, dieser tteligion neue Bekenne? zuzuführen, ganz besonders schleck)t an, den Samen des Hasses gegen Andersgläubige zu gleich m tden (Grundsätzen des Christen thums in die Herzen der Ungläubigen zu sacn. Die PreSbyterianer erklärten auf ihrer Conferenz, daß ein Zusammenarbeitender Missionen der verschiedenen Bekenntnisse sehr wünschenswert!) sei. Natürlich hat tcn sie bei diesem Zusammenwirken", in erster Lmie die protestantische Kirche im Auge, denn mit den ..Evangelischen" oder gar mit den Baptisten" lehnen sie jede Gemeinschaft ebenso entschieden ab, als diese ihrerseits auch. Die Missionare der Baptisten erklären z. V. aus ihren Stationen unter den Heiden, daß die Kindertaufe, wie sie von den Presbyte nanern gepredigt wird, ein heidnischer Greuel" sei. Die Presbytermner ant worten hierauf mit dem Glaubenssatz, daß die Baptisten eine Sekte' bildeten, welche abgefallen sei von der reinen chnst llchen Lehre, und an eine Einigung unter den Vertretern dieser beiden zltellgionSY .? .i ' Y . t oerennlNl ne ijt gar man tu oenren. Und wie sollte es überhaupt möglich sein, in der Heidenmifston die verschiedenen christlichen Sekten, welche sich in den Culturlandern so bitter befehden, unter einen Hut zu bringen? Sind doch die PreSbyterianer hierzulande sogar unter sich in Parteien gespalten, die sich ziemllch schroff gegenüberstehen. Die Hautfärbe dcr Bekenner dieser Religion hat eine Spaltung in Presbvterianer des Südens und des Nordens herbeigeführt und infolge von Glaubensdifferenzen sind nicht weniger als sieben verschiedene Sekten dieser einen Richtung entstanden. Die Baptisten aber sind unter einander noch zerrissener und haben elf verschiedene Abzweigungen; die Methodisten haben es gar, auf vierzehn gebracht. Wenn also nicht einmal eine einzelne christliche Familie desselben Religionsbekenntnisseö" einig ist, und wenn der Einfluß und die Erleuchtung der christlichen Lehre nicht weit genug reicht, um im eigenen Hause vollkommenen Frieden zu erhalten, wie kann man dann hoffen, daß die Vertreter dcr Lehre in fremden Lande die behauptete Sonderstelluna aufgeben sollten? ., In England giebt es über 40 verschiebene MissionSgesellschasten und in den Ver. Staaten von Amerika allein deren 23. Zwar sind dies nicht auch Vertreter nan 23 verschiedenen Sekten, denn ein
zel'ne Klräjen" haben mehrere Mlssionsvereine; allein jede der bedeutenderen Nietungen hat doch ihr eigenes Missionswerk und ihre eigenen Gesellschaften, und in den 28 Vereinen finden wir die Baptisten, die Lutheraner, Congrcgationalisten, Resormirte, Episkopalen, Methodisten, Prcsbytcriancr und noch andere Bekenntnisse vertreten. Ja, noch mehr: die Baptisten, Methodisten und Prebuterianer hab?; Missionsgesellschaften der einzelnen Zweige ihrer Kirche, die kcincswegs zu einander auf freundschaftlichstem Fuße stehen, sodaß die für eine
Bekehrung reif gewordenen Heiden z. V. die Ual)l haben zwischen den Baptisten dcö freien Willens," den .strikten Baptlitcn," den .regulären Baptisten" und den Baptisten des siebenten Tages." Indien sind die Protestanten durch 40 'MissionSgesellschasten vertreten, in China durch 26 und in Japan durch IS. Der Unterhalt dieser Missionäre beläuft sich aus sahrllch 3,000,000 89.000.000 Dollars. Die Heiden l:aben es jedenfalls nicht leicht dabei, unter der Masse auseinander gehender Bekenntnisse das wahre Christenthum herauszufinden und es unterliegt kaum einem Zweifel, daß unter den Heidenchristen die bitterste Sektenfehd'e sortgezuhrt wird, vielleicht in noch fchärferer Weise, als in den alten christlichen Ländern, weil die Heidenbekehrer sich in greisbarster Weise Concurrenz machen und weil die Sucht, zu den Jahresberichten einen möglichst günstig lauten denden Beitrag gestellt zu haben, zu erY mr . ff r yoylenl leiser annacyeir. Dr. Cyambcrs hatte dahcrwohl Recht, als er auf der Gcneralconferen, der Presbyterianer zu London klar und bündig die Erklärung abgab, es fruchte nichts, von dem proponirten Zusammenwirken dcr ilssionäre verschiedener Be. kenninissc und von der Einigkeit" der Christen unter den Heiden zu reden, so lange nicht Friede und Eintracht im eigenen Haushalt herrscht. So lange die Sektenarenzen bestehen bei den Christen, welche vom Mutterlande aus die Mission leiten, werden sie nothwendig auch auf die Heidenchristen übertragen und werden dem Heiden die Wahl des rechten Christenthums schwer machen, cr Wetteifer unter den Mlssionärcn der einzelnen Bekenntnisse mag indeß im Ganzen wenigstens dazu die ncii, der Heidenmission bedeutendere Geldmittel zur Verfügung zu stellen. als unter anderen Umständen der Fall sein würde. Vom Inlande Der Staatsschulfonds vo Teras weist einen Ueberschuß von IS Millionen Dollars uuf. Bei G e n o, N e v., traf vor Kurzem ein Farbiger auf der Jagd dreizehn Pelikane mit eineni einzigen Schuß. In letzter Zeit haben in Helena, Montana, Einbrecher ihr gemeingefährliches Gewerbe in so unverfrorener Weise betrieben, daß der Gouverneur eine Belohnung von H500 für die Ergreifung und Ueberführung jedes eim zelnen Einbrechers ausgesetzt hat. Zwischen R o ch e st e r u n d B a tavia fanden in letzter Zeit zahlreiche Eisenbahndiebstähle statt und es wurden daher Rochesterer Geheimpolizisten mit Aufspürung der Diebe beauftragt. Sie sanden, daß dieselben in Conlys Gehölz bei Chili ein förmliches Lager aufgeschlagen hatten. Sie müssen auf den Eisenbahn zügen Verbündete gehabt haben, welche ihnen Waaren von den Wagen der Züge zuwarfen. An den tief eingeschnittenen Radspuren, welche die Wagen zurückließen, auf denen sie ihre Beute nach Conlys Gehölz fuhren, scheint hervorzugehen, daß ihre Beuten eine ziemlich guc gewescn sein muß. A m 10. I u l i wurden auf der Pennsylvania - Bahn Versuche mit der verbesserten Westinghouse'schen Luftbremse angestellt, welche für diese so günstig ausfielen, daß die verbesserte Bremse wahrscheinlich auf dem ganzen Netze der Pennsylvania - Bahn eingeführt werden wird. Dcr Unterschied zwischen dcr Wirkuna der neuen und der älteren Bremse ist der, daß bei ersterer vermittels eines Ventils die sämmtlichen Wagen eines Zuges in dem nämlichen Augenblick gebremst werden können und daß in Folge dessen der Zug viel schneller zum Stehen gebracht werden kann, als mit der ur prungllch Westlnghouse schen Bremse. Die Probe wurde in der Art gemacht, daß zwei Wagen, von denen der eine mit der neuen, der andere mit der alten Bremse versehen waren, neben einander laufen gelassen und angehalten wurden. JnDennina City, Kansaö. ist eine Erfindung gemacht worden, für welche sich schwarze Schafe" aus den besseren Gesellschaftskreisen" lebhaft lnteresslren durften. Ein Herr Wintergreen Williams, der eine große Rolle in der dortigen Gesellschaft spielte, hatte das Malheur, wegen Unterschlagung ein gesperrt zu werden, was ja zuweilen selbst sehr vornehmen Leuten passirt. Wah rend seiner Gefangenschaft erfand er nun tm Art Handschellen, welche von eleganten leinenen ?canicyekten nicht zu unterscheiden sind. Die Handschellen sind aus Eisen hergestellt und so emall lirt, daß Niemand etwas anderes als frische Manschetten dahinter vermuthet. Der Vortheil dieser Erfindung springt sofort in die Augen. Man hak aus? nahmSwcise einen flüchtigen Vankdirektor noch aus amerikanischem Boden abgefaßt und transportirt ihn auf den Schauplatz seiner Missethaten zurück. Man möchte ihm Handschellen anlegen, damit er nicht ausrücken kann. Die bisher gebrauchnchen kann man unmöglich anwenden, ohne den vornehmen Herrn vor allen Mitreisenden zu blamircn. Da erschienen nun die neuen Handschellen als Ret ter in der Noth, denn dieselben hindern den Gefangenen am Durchbrennen, ohne lt,n in zerlegenyclt zu bringen. Eine S e n s a t i o n S g e s ch i ch t e, welche von einer Brooklyner Zeitung verösscntlicht, und als deren Gewährsmann der dortige Rabbiner L. Puloermacher aus vltlnnticnrasze genannt wurde, enthielt im Wesentlichen folgende Mitthcilungen: Vor etwa 18 Monaten lernte ein wohlhabender Kaufmann, dessen "Ramc Jsaac Waldorf sein soll, in New ?1ork eine hübsche, etida löiäbriaeüdin. welche kurz vorher aus Wien angekom
men war, kennen. Sie nannte sich an
aeblich Minna Sterling. Da er ein Wittwcr war und drei kleine Kinder hatte, nahm er das Mädchen als Hauslzälterin zu sich und heirathetc sie einige Monate darauf. Vor kurzem ließ Minna ihre betagte Mutter hierherkammen, welche in dem Gatten ihrer Tochter deren Vater und ihren eigenen rechtmäßigcn Ehemann wiedererkannte. Minna fiel ob dieser Kunde in Ohnmacht, erkrankte und schenkte ei?.er Tochter vor der Zeit das Leben. Wie ihre Mutter erzählte, hatte sie selbst vor einer langen Reihe von Jahren in Deutschland Waldorf geheirathet, welcher sie zwei Monate nach ux Trauung verllen,. nach der neuen Welt auswanderte und hier später eine zweite Ehe einging. Sie selbst war dann nach Wien überaesiedelt und hatte einen anderen Namen angenommen. Daher kam es. daß Waldorf seine eigene Tochter nicht zu er rennen vermochte." Rabbiner Puloer macher erklärte auf Befragen, daß er die ob:gen Angaren zwar snr wahrhettsgemäß halte, jedoch von der ganzen sache nur durch Hörensagen wisse. Ein glaubwürdiger Bekannter habe ihm die Geschichte mitgetheilt; die erwähnten Personen seien sämmtlich in New Z)ork wohnhaft, aber er wisse nicht, ob die angegebenen Namen richtig seien. Wie verlautet, haben sich die Interessenten an den unlängst aus Wilna eingetroffenen Gronrabblner Jacob Joseph gewendet. damit dieser seinen Schiedsspruch betreffs der ungluallchen Eheassaire abgebe. (5inChlcaaoer AdvokatNamenS John George Rvan, No. 2537 Halsted Str. wohnhaft, verlangt vom ougren die zelelnigkelt von S100.000. weil er im Jahre 1865 unter der Annabme. er lei Hohn 6. Suratt weaen erseyworung gegen oas zmn mrayam Lincoln's eingesperrt wurde. Ryan war " l c . . nrs r - ein oioak m oer ceoeuenarnlee, wayrend sein Bruder auf Seiten des Bundes stand und dcr Armee deö Nordens anaehorte. Im Jahre 1865. als die Aufrcgung über Lincoln's Ermordung den Vlpselpunkt erreicht hatte, befand sich John G. Ryan in Vicksburg. Eines rv .... r. ...i.rr 'f n , .ages nayerre ncy lym ein Beamter des Bundes-Geheim-Dienstes und verhaftete ihn. Ohne eine Erklärung über die Ursache seiner Gefangennahme wurde Rvan nach Washington geführt und da-t-itn. .n sii.:: ;.- cioi in s esangnlg geworsen. er Gefangene wurde keinem Richter vorgeführt und erst nach seiner Freilassung erfuhr er, daß man ihn mit Surratt verwechselt habe, mit dem e? in der That eine merkwürdige Ähnlichkeit hatte. Vor mehreren Jahren reichte Nyan eine Schadersatzklage gegen die Bundesregierung c .ii. . l rcr.r X,.i . ein, tauc auci leinen V55sviZ. eyl lsl er auf eine andere Idee verfallen. Er hat nämlich eine Petition an den Congren ausgesetzt, in welcher er seine widerrechtliche Gefangennahme auseinander! setzt nnd um ?100,000 Schadenersatz bittet. Die Petition wurde bereits durch den Senator Farwell im Senat sorge- . vw . rt . u, . legt. 1115. A. Ks. Rvan, der Bruder des Vorigen, wurde, wie hier beigefügt werden mag. in tragischer Weise vom Tode ereilt. Räch Beendigung des Krieges nahm er Dienste auf einem Schiffe, welches die Insurgenten auf Cuba mit Waffen und Munition versah. Der Vü ginius" so hieß das Schiff segelte unter britischer Flagge an der Küste von Cuba, als er von dem spanischen Schiff Tornado" überwältigt und als gute Prise nach Santiago gebracht wurde. Rvan und drei andere Offiziere des Virginius" wurden am Morgen nach der Gefangennahme von kubanische Soldaten standrechtlich erschossen. Deutsche Localnachrichten. , Provinz Brandenburg. Stadtrath Hagen in Freienwalde bt ging das Fest der goldenen Hochzeit. Spandau. Dem Klempner Franz Senft leben von der Artillerie-Werkstatt ist für eine an das Kriegsministerium abgegebene Erfindung eine Belohnung von 2500 M. zuerkannt worden. Beim Königschießen der Teltower Schühcngilde that den besten Schuß für die Prinzessin Jrere. Gemahlin des Prinzen Heinrich, der Maler Hugo Wachtel. Als erster Ritter wurde der Bäckermeister Schmidt I und als zweiter Ritter Gastwirth Kuhlweg proclamirt. Die Tuchfabrik von Vlumenihal fc Erbe in Wittstock ist mit den dazu gehörenden Wohnhäusern vollständig niedergebrannt. In Maryland im oststernberger Kreise erhängte sich der Ausbedinger Zache und in Rehesdorf der Arbeiter Horst. In Fürstenwalde ertrank der Lazarethwärter Krause beim Angeln; auf dem Rittergute Cunom starb der Kuhsütterer Jeschke, nachdem er von einem von ihm geführten Ochsenaespann überfahren worden war; in Seebausen i. d. Altm. ertrank der Sohn des Fischhändlers Bauermeister t ' w . ' ' , , s y r ' , und in spandau wurde oer oynaroeiler Finger von den Puffern zweier Waggons tedtgedrückt. Provinz Ostpreußen. Wegen Ermordung deS Schmiedemei sters Peter iu Swainen wurde der Mühlenwerkführer August ' Schneider von dort zum Tode verurtheilt Derselbe hatte ein Verhältniß mit' der Frau des Ermordeten gehabt. Wegen Wechselfälschung wurde der frühere Kaufmann Eugen Loreck ,n Lyck zu 3 Jahren Zucht Haus verurtheilt. In Marggrabowa wurde der Zimmerer Mette von einem Balken erschlagen, in Tilsit ertrank der 12jährige Karl Laube. ' ' ProvinzWestpreußen. Uuter großen Feierlichkeiten wurde in Koniy das Svojährige Jubiläum der Schutzengllde begangen. Beim Jubelkönigsschießen errang Schneidermeister A. Klescht den ersten Preis. Der Rentier Eduard Schmidt aus Hegewald erhängte sich in der Scheune des Gastwirths Liebricht .in Grentdorf bei .Tiegenhof. . Niedergebrannt sind:., in Jehlenz bei Tuchel die dortige Krug wirthschaft und in Cunzendorf :b )ixs schau die Windmühle der Herrn Tcmp lin. . . ' . .7 . P r o v i n z P o m m e r n. . DerAuSwanderunasagent L.Schwenn hagen ist von Stettin 'ausgewiesen worden. Er suchte dort einen'südamerikani schen KolonisationSoerein in'S Leben rufen und erosjnete (ür AuSwaimrunS
lustige Unternchskursc tn spanischer ünö
portugiesischer Sprache, die zahlreiche Theilnehmer fanden. Vom Schwurgerichte in Stettin wurde dcr Schmiedegeselle Joh. Herm 'Ludw. Tillair aus BernSdors wegen Ermordung dcr unvcrehel. Friedcrike Großkopf aus ukow zum'Todc verurtheilt. j zu Reinfeld der bekannte Arzt Dr. Fricdr. Glück. Das Bernhard Stcsscn'sche Ehcpvar in Kammin beging das fe st dcr goldenen Hochzeit. Beim Schützenfeste in Wolgast errang Kupferschmied W. Brinckmann die Königswürde; Schlächtermeistcr Lankow wurde erster und Böttcher-; meistcr Rückert zweiter Ritter. Selbstmord beging in Stettin der Sattleroeselle M. Nebel. In Burow ertrank der Ackcrknecht Saltern, in Demmin der ejährige Paul Topschowski, Sohn des Stcucra'ufseherS T., in Stettin der Lehrer Srringl. in der Militärschwimmschule. i Provinz S ch l e s w i g-H o l st e i n. In Elmshorn hat stch der Schifsszimmerer Peter Mever erhängt. Ebenda selbst gerieth der Rangirer Schlüter zwischen die Puffer zweier Eisenbahnwagen und wurde getödtet Der Seemann Sörnsen aus Reukappeln ist ertrunken. Infolge, unglücklichen Sturzes kam in Neumünster der Maurer Lüders zu Tode. In Sterolt brannte die Landstelle de? Eigenthümers Friedrich Holdt nieder. Provinz Schlesien. . t In Görlitz der frühere Neichsbankgent Friedrich Golthold Kloppsch, Ritter pp. und Ehrenbürger von Lissa. Wegen Vernachlässigung ihres Kindes wurde die unverehelichte Hauslertochter Schulz von Kur zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt. ' '"" " . Vro inz Posen. t In Posen der Kämmerer der Stadt, Apolinar Reymann. Der Eigcnthüs mcr August Gutsch aus Wiosker Hauland wurde wegen Urkundenfälschung zu 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Zimmergeselle Rubakowsku starb in Posen in Folge Sturzes von einem Gerüst. Niedergebrannt sind: in Bentschen die Backwindmühle des Besitzers Kurz, ,n Kaplol bei Schmarzenau mehrere Gebaude des Besitzers A., m Mogllno ie ein Gebäude deS S. Levin und der Wwe. Heinrich. Provinz Sach sen. In Neuhaldcnsleben wurde der letzte Veteran der Befreiungskriege, dcr pcnsiornrte Kanzlist August Rode, zur letzten Ruhe bestattet. Bürgermeister A. Schildcner m Schonebcck feierte sein 25jähriges Amtsjubiläum. In Stums? dorf ist die renooirte Kirche feierlich eingeweiht worden. t In Wernlgerode der Oberpsarrer dcr St. Sulvesterkirche, Arndt. In Magdeburg erhängte sich der Schneider Tillo wegen unglücklicher Famlllenverhaltnlsse. In Naumburg starb das Kind des Gärtners Zorn an Carbolsäure, die es aus. Versehen getrunken, in Scehausen i. A: ertrank der Sohn des FlzchhandlerS Bauermelster. - P r o o i n z H a n n o o e r. f In Salzgitter der Veteran Chrt stian Flohr, ein alter Waterloo-Kämpfer. Selbstmord durch Erhängen begingen, der Zkmmermann Heinr. Frecs aus Ellershausen b. Dransfeld und der HalbhofnerJohanu Stemmann aus Tostedt. Ertrunken sind: das Kind des Landbriefträgers Meiner in Aurich, die Ehefrau des Vahnarbeiter Lutter in Lauenbrück; der beim Vollhöfner H. Stürke in Lintig bedienstcte Knecht Johann v. Soosten wurde todtgefahren. Es brannten nieder: das Brennauer -sche Gartenhaus vor dem Steinthore in Duderstadt, das Haus deS Ackerers C. Wunder in Frölingcn, dasjenige des Hofbesitzers Oberholthaus in Holthansen, dasjenige des Anbauers - Blöthe in Schwärme und das Anwesen des Abbaucrs Wilhelm Jhlo inWolfringhausen bei Uchte. .. - ; Provinz Westfalen. Selbstmord durch Erhängen beging der Küster Fried. Schürmann aus Kirchdvne. Der Knecht Wilhelm Merteng aus Grcven wurde' von einer fallenden Kiste erschlagen und der. Fabrikarbeiter K. aus Löstet starb infolge eines Falles. Niedergebrannt sind: in Jloese daS Anwesen des Hofbesitzers Hormann und in Lohne daS Haus des Gastwirths und Backers Gliedt. Wieder i st ' ein Helfers. Helfer des napöleonischen Staatsstreichs vom Jahre 1851 dahingegangen: Charlemagne Emile de MaupaS ist, wie man aus Paris meldet, im Alter von siebzig Jahren gestorben. Maupas, dcr Pollzeipräfcct des Staatsstreichs ist der letzte zener kleinen Gesellschaft von Soldaten und Beamten, die damals die Hauptrolle spielten und das Gelingen des Verbrechens ermöglichten. Maupas war es. der in der Nacht, auf den 2. December 1851 die Verhaftung der Volksvertreter und Generale anordnete, die als die ent schlossensten Feinde Napoleons 'bekannt waren. Dann 'zum Minister der allge? meinen Polizei befördert, führte er in M r . i . . ranrrelcy ein ueoermacyungsimrcm ein. wle es vor und nach ihm rn diesem Jahr hundert kaum wieder ausgeübt worden ist.' Die Presse war unter. ihm auf'S Schmählichste -geknebelt und einmal. 1853, war er schon im Begriff, emund zwanzig Personen, darunter mehrere Journalisten, ohne jegliche Verurtheilung nach Afrika transportiren zu lassen, eine Absicht,' die nur durch das entschlossene Auftreten Girardin'S vereitelt wurde. Später war er Gesandter ln Neapel, Senator und Präsect in der Provinz. bis er sich nach Napoleons Sturz in das Privatleben, zurückzog. Vor einigen Jahren brachte er sich noch einmal, in Erinnerung, indem er seine DenkwürV -- C vlgrellen verossenliicule, n ocncn er oen Muth hatte, den taalSsrrelcy zu rccy:sertiaen. A r z k u n 0 N a ch t m a ch t e r. .Sie sind ein sehr geschickter Arzt," sagte Fürst Je. 'Mi dem berühmten Hufeland, .bei Ihrer ausgezeichneten Kenntniß ;deS menschlichen KorperS' müssen vsic. alle Krankheiten ckuriren: können." Lächelnd entgegnete Hufeland: .Ja,.ja, mir ceht eS wie einem Nachtwachter. Dieser kennt zwar alle Straßen der Stadt, aber er ! x?eiß nicht, wag in den Häusern vorgeht.
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' TRADE jj; ;- ii.Hriv WT öT- ? T VT rsv Tl UsttMEE 32 gegen Erkaltungen. Ztlt Jahren gebraucht. Schon seit ewigen JaZrcn gebrauche ich Dr. August Köniz'ö Hamburger Brustthee und möchte nickt ohne dcaselden sein, da dieser auöe;eichntte Thee mich tcn einer heftigen Erkältung befreit hat. Ich en xfehle den Gebrauch dieses Thee'S auf'S . angelegentlichste. Negina Thomas, SKcnroe, Qiöc. ute Erfahrungen. Durch dm Gekranch Von sechs VaSete Dr. August König'S Hamburger Brustthee wurde ich von einem Huste befreit, ' der mir Zabre lang zu schaffen machte. Der Gebrauch dieses uSaezeichneten HustenHeilmittels kann nicht genna empfohlen werden. Zoha Miller, Cafl Kendall, NL. San, vorzüglich. Häufig hat mir dcr Gebrauch ron Dr. Aug. Aönig'S Hamburger Brustthee schon bewiesen, daß derselbe ein ganz VvttüalicheS Heilmittel gegen alle Arten ron Erkaltuagen. ist, dessen Anwenduna nicht genug empfohlen werden kann. Lorenz Blanke, Sac Cit?, Iowa 25 kts. das Vaeke. In Apotheken , habe. m zmm l mim ca, uum, 11 ' . Dr. August König'ö Hamburger Krsuterpflaster ist ei ganz vorzügliches Heilmittel gegen Qc schwüre, Schnittmunden.Brand und Vrüh unden, Frostbeulen, Hühneraugen, etc. 25 CentS das Packet. Ja Apotheke ,n hake. THE CHARLES A. VOGELER CO. Baltimore. 111 ÖO4O4-O4O4O Sine kinderlose he ist selten eine glückliche. Wie und wodurch diesem Uebel in k n r i e r Z e i t abgeholfen erden kann, zeigt der Skettungsiiilnker", 2S0 Teilen, mit natur etre''kN BUvera, n?elcher von dem alten deulscben Heil-Jnstttut in New Fort herausz?zcbea wird, auf die k l a r st e W t i t. Junz Leute, die in den Stand der Ehe Utttn ollen, sollte den Exruch EchlllerS: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet, wohl beherzigen, unb das vortreffliche Wach lesen, eh sie den wichtigsten Schritt des Lebens tbu ! Wird sür 23 Een:s in Pcstmarken, in teutscher Evrache, sorgsam verpackt, frei versandt. Sldr.sse : Vtkelii1-Iiiktitat,1l Olivtnlirl, New York, Ä.Y. Ja JntianarcliS, Jnr., beim Buchhändler G. Keyler, 2S Luci Delaware 6t, Ö'i'O'J'O'fOO'tO Cures ä Removes Tanv Sunburn, Bee St!ng8v Mos- " qurto and AI! ; r Rit... y ffrarixSt blotcues, " TThimam TMV m.Va AluiuuiO Au n and every form ofskin blemiahes. pooitively cured cn tho most dclicato ekln without leavin a scar, ty Hop Qj n tm eaa-t;. 3Moo sseta., COcts. and $1. At drurrista or by man, , The HopPill Minfg Co.,Hevr London, Conti. Uttle Hot PiUs for eick-lieatiaciie. iyBDeisia. biliou3net8 and constipatioa hav no eq uaL 5c I allen Apotheke iu taten. -49 J JU j IVV L'fli.t-PTUM;V'J!-Vrr?l?;-.ight.A! f.M'Ol-v.. M M THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you desire to purcJms a sewin? mactalne, ask our aqrent at your placo lor torms and irices. 1I you cannot nnu our ajrfcitt, wruo irect to neargjt aa.re&.'j co yuu w;iuw namw NEW HOME 5EWKG MACKWE aiKWäCtMASSL chicaso - 23 UNION SQUARLN- D ALL AS, i LL. ATLANTA GA. TEX. ST LOUIS, MO. g7X i smPANFSCO.CHL. Agentur für Jndtana?oliö: 173 Oft Washington CUafct. alser Pfleger, . Luxus ! Die See Llue Noute'' (l & 8T L Unb 0 C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn desörder Passagiere nach Cinoixmati, Olovoliviid, IlaiTalo, : unb allen Neu - Englanb Städten Oülafwageu zwischen Jndlanapolls und New Aor5 ohne Wagenwechsil. . . Direkte Verbindung nach ZIlssour!, ,Ajkan6&8, Texas, Kausae, - Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Mtdkigfte Paten. Man wende sich vegen näherer Juso? tnatton na D. B. Martin, Gen'l Paff. Agent, Elolnd. Vf. J, Nichols, tn'I m Ssttnt etsouit. Arbeiter -Hatte . (früher Turri;.) Verein nnd Loge erden darauf aufmerk säm'gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung don Bersamlugen, Kränzchen, Unttthattugm n. s. v. sgnet und für solche Zwecke billig zu miethe ist. Man wende sich au die Ofsitt ds. BU.
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