Indiana Tribüne, Volume 11, Number 296, Indianapolis, Marion County, 13 July 1888 — Page 2

Indiana Tribüne. Erscheint FöglitZ ssd SONntsgs.

Äi täglich .Xit&ttn" lotet durch drr5g,r1Z er.tl vtk Woche, dt Sonntag,,Trtdün 5 Cent! ptt Wch. Dcikc mfammtn 15 ffentl oder 5 ffentl per ttonat. B Poft zugeschickt in voraulbezahlung S6 xr Zad?. SfLee: 140 O. OarvlandJr. ZsdiaLSpoliZ, Ind., 13 Juli 1588. Wilhelm vo? dem Reichstags. Obwohl das Kabel seinerzeit ziemlich ausführlick über die glänzende Feier be richtet hat,' mit der Wilhelm II. am 25. Juni den deutschen Reichstag eröffnete, so ist aus den neuesten deutschländischen Blättern doch noch manches nachzutragen. Der Kaiser und die Kaiserin um ren bereits am Abend vorher in Berlin mit einem Gepränge eingezogen, daS man von seinen Vorgängern nicht geöhnt war. Man war deshalb auf eine möglichst großartige Erössnungsceremonie vorbereitet und fand seine Erwartun, gen noch übertroffen. Die Linden und der Schloßplatz waren von einer dichtge drängten Menge fest besetzt. Die Fürst lich ketten fuhren meist in geschlossenen - Wagen hin und her. Gegen 11 Uhr erschien der Kaiser mit dem König von Sachsen, den er vom Bahnhöfe abgeholt katte, vom Publikum stürmisch begrüßt. Von etwa $12 Uhr ab begann die Auf, fahrt des HofeS und der geladenen Gäste zum Gottesdienst in der Schloßkapelle undderHedwigskirche und zu der sich anschließenden Eröffnungsfeier im Weißen Saal. Ein überaus buntes, prachtiges und belebtes Bild entwickelte sich. In Galauniformen aller Farben und aller Arten, in Staatskarossen, Equipagen und Droschken, gruppenweise auch zu Fuß zogen die Gäste dem Schlosse zu, Könige, Herzöge und Fürsten mit ihrem Gefolge; die Bürgermeister der freien Städte in Talaren mit spanischen Halskrausen; die Botschafter und Gesandten in ihren Galawagen ; Vertreter aller Nationen; die ausfallenden Erscheinungen der Chinesen, Japaner, Türken, Perser und Siamesen; Militärs aller Länder, in alle Farben des Regenbogens gekleidet, mit Gold und Silber überlas den, bildeten die Bestandtheile des fast ununterbrochenen Auges, der sich über die binden nach dem Schloßplatze bewegte. Die bekannteren Persönlichkeiten wurden von der Menge begrüßt; Moltke und BiZmarck ernteten stürmische Hochrufe. Um zwölf Uhr begann der Gottesdienst in der Kapelle des Schlosses, dem sammtliche Vundesfürsten, auch die katholischen, beiwohnten. Unter Vorantritt sämmtlicher Hofchargen betrat der Kaiser die Kapelle, von der Geistlichkeit empsangen. Die Generalität, an ihrer Spitze Graf Moltke mit dem Feldmarschallstab, folgte ihm. ' Die Minister und Mitglieder des Reichstags hatten vorher ihre Plätze eingenommen. Oberhofprediger Kögel amtirte; er verflocht in seine Pre digt einen beredten Nachruf auf die beiven verstorbenen Vorgänger des jungen Kaisers. Nach beendigtem Gottesdienst erhob sich der Kaiser, er dankte dem Geistlichen und verließ im feierlichen Zue die Kapelle, um sich nach kurzem Aufenthalt im Kapitelsaal, wo er selbst und die anderen Fürsten und Ritter des Schwarzen Adlerordens sich mit dem purpurnen Mantel dieses Ordens bekleideten, in feierlichem Zuge in den weißen Saal zu begeben. Dieser größte und prachtigste Raum des alten Schlosses an der Spree, der durchweg in hellen Farben gehalten ist, und dessen prächtigsten Schmuck große Krstallkronleuchter bilden, war heute in Trauer gehüllt. Der Thronbaldachin, die Arkaden, die silbernen Leuchten waren mit schwarzem und grauem Crepe umzo?;cn. . Der Thronsessel aus Purpurammt mit reich vergoldeter Schnitzerei war von einem golddurchwirkten Baldachin überdacht, von Draperien aus goldfarbcnem Atlas und Sammet flankirt. Die Längsseite des Saales, gegenüber dem Thron, füllten zahlreich wie vielleicht noch nie die Mitglieder des Reichstages ; alle Parteien mit Ausnahme der So-.ial-demokraten waren vertreten. Die bekannten Führer standen in erster Reihe, der schwarze Gesellschaftsanzug war in der Minderzahl, die bunten Staatsklei der der preußischen Ritterschast, Civilund Militärunisormen aller Art herrschten vor. Der Volksvertreter erscheint bei solcher Geleqenheit im umgewohnten Gewand von Würden, die man sonst an ihm nicht kennt. Den Abgeordneten gegenüber zu beiden Seiten des Thrones hatten in dichten Gruppen die Minister und Mitglieder des Bundesraths, die paarweis, immer ein preußischer und. ein' bundesstaatlicher Würdenträger, in den Saal geschritten waren, die Generalität und die Hofchargen Aufstellung genom- :' men. Fürst Bismarck stand links vom . Thron. Die Loqen füllte die Diplomaj tii und ein geladenes Publikum, meist aus Damen bestehend. Gegen 1 Uhr marschirten dröhnenden Schrittes die reckenhaften Gestalten der f Schloßparade durch den Saal, Hofbezz dienstete und Pagen folgten ihnen, die Oberhofchargen schlössen sich ihnen,SpaS lier bildend, an. Generalfeldmarschall f. Blumenthal mit dem Reichsbanner, an, j. dere Generäle mit dem Reichsschwert, der Krone und dem Reichsapfel folgten und dann nahte zwischen dem Prinzregenten von Bayern und dem Könige von Sach1. sen, von den anderen Prinzen und Fürsien dicht gefolgt, feierlichen Schrittes und ernsten Antlitzes der junge Kaiser. i Ein vom Präsidenten v. Wedell-Pieödorf ausgebrachtes Hoch auf den Kaiser und die Bundessürsten empsmg den Zug. Der Kaiser schritt die drei Stufen des ThroneS hinan, bedeckte sein Haupt mit ' dem Generalshelm, ebenso der Prinzre gent und der König von Sachsen. Die andern Fürsten' blieben unbedeckt und umgaben rechts und links auf den Thronstufen gruxpirt den Kaiser. Auf einer logenartigen Erhöhung rechts vom Throne war inzwischen die Kaiserin mit einioen Prinzessinnen und dem kleinen Krön,rin;en. einem schönen, blonden, mit kindlichem Ernst darelnschguenden Kna-

oen, erschienen. Det Glanz und dcs Macht des deutschen Kaisertums war durch dieses Bild in diesem Raum würdig repäsentirt. Fürst Bismarck trat an den Kaiser heran und überreichte ihm, er, der reckenhaste greise Mann im weißen Koller seiner Kürassiere, das Knie vor dem jungen Monarchen beugend, im purpurnen Umschlag die Thronrede. Gespannt und sinnend ruhte sein Blick, ebenso der der Kaiserin, die sich erhoben hatte, auf dem Kaiser, der nunmehr stelzend die Thronrede verlas. Wilhelm II. hat das Helle,

an den Ton des preußischen Commandos erinnernde und durch dieses gebildct Organ. daS auch sein Großvater hatte. i?ut klingt eS härter als dieses, er spricht kurz, et.vaZ abgerissen, deutlich vernehmbar. Allgemein siel die scharfe Vetonung der Worte: Soviel an mir liegt" an der Stelle auf, wo er den Frieden mit Jedermann zu halten verspricht. Die Hauptnellen der Rede, namentlich die vom Frieden und von Beziehungen zu anderen Staaten und von der Jnnchaltung der Politik seines Großvaters handelnden, wurden durch lautes Bravo begleitet. Ein anderer Ruf der Zustimmung würde uns, aufrichtig gesagten so feierlichem Momente passender erscheinen. Die Empfindung hatte man besonders, als auch Bravo erscholl, wie Fürst Bismarck, die Thronrede aus den Händen des Kaisers zurücknehmend, mit gebeugtem Knie die Hand seines Herrn küßte. Der bayrische Ministerpräsident Lutz brachte sodann ein Hoch aus, das brausend widerhallte. Damit war die Ceremonie beendet. Der Kaiser und die Fürsten verliefen in feierlichem Zuge den Saal. Die Thronrede ist wegen der Uebersetzung in's Englische und der nachher!gen Rückübersetzung iVs Deutsche theilweise in so unvollständiger Form mitgetheilt morden, daß wir die wichtigsten Stellen hier nochmals wötrlich folgen lassen. Nachdem der Kaiser seines Baters und Großvaters gedacht hatte, fuhr er fort: Ich habe Sie, geehrte Herren, berufen, um vor Ihnen dem deutschen. Volke zu verkünden, daß Ich entschlossen bin, als Kaiser und uls König dieselben Wege zu wandeln, auf denen Mein hochseliger Herr Großvater das Vertrauen seiner Bundesgenossen, die Liebe des deutschen Volkes und die wohlwollende Anerken nung dcs Auslandes gewonnen hat. Daß auch Mir dies gelinge, steht bei Gott, erstreben will Ich es in ernster Arbeit. Die wichtigsten Aufgaben deö deutschen Kaisers liegen auf dem Gebiete der militärischen und politischen Sicherstellung des Reiches nach außen, und im Innern in der Ueberwachung der Ausführung der Reichsgesetze. Das oberste dieser Gesetze bildet die Reichsverfassung ; sie zu wahren und zu schirmen, in allen Rechten, die sie den beiden gesetzgebenden Körpern der Nation und jedem Deutschen, aber auch in denen, welche sie dem Kaiser und jedem der verbündeten Staaten und deren Landesherren verbürgt, gehört zn den vornehmsten Rechten und Pflichten des Kaisers. An der Gesetzgebung des Reiches habe Ich nach der Verfassung mehr in Meiner Eigenschaft als König von Preußen wie in der des deutschen Kaisers mitzuwirken; aber in beiden wird es Mein Bestreben sein, das Werk der Reichsgesetzgebung in dem gleichen Sinne fortzuführen, wie Mein hochseliger Hcrr Großvater es begonnen hat. Insbesondere eigne Ich Mir die von Ihm am 17. November 1881 erlassene Botschaft ihrem vollen Umfange nach an und werde im Sinne derselben fortfahren, dahin zu wirken, daß die Ncichsgesetzgebung für die arbeitende Bevölkerung auch fernerden Schutz erstrebe, den sie, im Anschluß an die Grundsätze der christlichen Sittenlehre, den Schwachen und Bedrängten im Kampfe um das Dasein gewähren kann. Ich hoffe, daß es gelingen werde, auf diesem Wege der Ausgleichung ungesunder gesellschaftlicher Gegensätze näher zu kommen, und hege die Zuversicht, daß Ich zur Pflege unserer innern Wohlfahrt die einhellige Unterstützung aller treuen Anhänger des Reiches und der verbündeten Regierungen finden werde, ohne Trennung nach gesonderter Parteistellung. Ebenso aber halteJch für geboten, unsere staatliche und gesellschaftliche Entwickelung in den Bahnen der Gesetzlichkeir zu erhalt? und allen Bestrebungen, welche den Zweck und die Wirkung haben, die staatliche Ordnung zu untergraben, mit Festigkeit entgegi,nzutteten. In der auswärtigen Politik bin ich entschlossen,Frieden zu halten mit Jedermann, soviel an Mir liegt. Meine Liebe zum deutschen Heere und Meine Stellung zu demselben werden Mich niemals in Versuchung führen, dem Lande die Wohlthaten des Friedens zu verkümmern, wenn der Krieg nicht eine durch den An griff auf daS Reich oder auf dessen Verbündete uns aufgedrungene Notwendigkeit ist. Unser Heer soll uns den Fricden sichern und, wenn er uns dennoch gebrochen wird, imstande sein, ihn mit Ehren zu erkämpfen. Das wird es mit Gottes Hilfe vermögen-nach der Stärke, die es durch das von Ihnen einmüthig beschlossene jüngste Wehraesetz erhalten hat. Diese Stärke zu Angriffskriegen zu benutzen, liegt Meinem Herzen fern. Deutschland bedarf weder neuen Kriegsruhms, noch irgendwelcher Eroberungen, nachdem es sich die Berechtigung, als einige und unabhängige Nation zu bestehen.endgiltig erkämpft hat. , Der Kaiser erklärte, an dem Bündnisse mit Oesterreich in deutscher Treue" festhalten zu wollen. Ebenso jprach er in herzlichem Tone von Italien und Rußland. Dann schloß er: In der gewissenhaften Pflege des Frie' denS stelle Ich Mich ebenso bereitwillig in den Dienst deS Vaterlandes wie in der Sorge für unser Kriegheer, uirb freue Mich der traditionellen Beziehungen zu auswärtigen Mächten, durch welch : Mein Bestreben in erster Richtung befördert wird. Im Vertrauen auf Gott und auf die Wehrhaftigkeit unseres Volkes hege Ich die Zuversicht, daß es unS für absehbare Zeit vergönnt sein werde, in friedlicher Arbeit zu wahren und zu festigen, waS unter Leitung Meiner beiden in Gott ruhenden Vorgänger auf dem Throne kämpfend erstritten wurde.

Soweit die Friedensversicherungen und die Darlegung der äußeren Politik in Frage kommen, ist die Thronrede allgemein sehr gut aufgenommen morden. Anders verhält es sich mit dem inneren Regierungsrromm. Denn die Botschaft Wilhelms I. am 17-. November 1331, die sich Wilhelm II. zur Richtschnur dienen lassen will, enthält die Ankündigung, daß das Reich nicht nur die Fürsorge für verunglückte, kranke, invalide und alteröschwache Arbeiter übernehmen, sondern auch die Gemeinden von den Armenund Schullasten und anderen dirccten Abgabcen bfreicn wolle. Der sicherste Weg hierzu", schloß die Botschaft, fliegt nach den in den benachbarten Ländern gemachten Erfahrungen in der Einführung deS Ta b a ks mo n o p o ls, über welche Wir die Entscheidung der gefetzgebenden Körper des Reichs herbeizuführen beabsichtigen. Hierdurch und demnächst durch Wiederholung früherer Antrage auf stärkere Besteuerung der Getränke sollen nicht sinanzielle Ueberschösse erstrebt werden, sondern die Umwandlung der bestehenden direkten Staats- und Gemfindelasten in weniger drückende, indirekte Reichssteuern. Dies, Bestrebungen sind nicht nur von siskalischen, sondern auch von reaktionären Hintergedanken frei; ihre Wirkung auf politischen Gebiete wird allein die sein, daß Wir kommenden Generationen daS neu entstandene Reich gefestigt durch gemeinsame und ergiebige Finanzen hinterlassen. Ein sehr großer Theil der liberalen und freisinnigen Presse spricht die Befürchtung aus, daß es zu sehr schweren' Kämpfen kommen wird, wenn der neue Kaiser in der That beabsichtigt, im Sinne der Botschaft seines Großvaters zu regieren. otn nlane. Eine Frau aus einer Land stadt von Indiana ist vor Angst darüber wahnsinnig geworden, daß ihr Gatte, den ein Hund gebissen hatte, in Tollwuth verfallen möge. Bei Talulah, Ga., soll ein sinkender Berg" existiren. Der Berg sinkt beständig, aber so wenig, daß dies kaum wahrnehmbar ist. Wenn es aber irgendwo ein Erdbeben gibt, dann sinkt er oft sechs bis sieben Fuß in ganz kurz Zeit. Allen McLinn, ein jooialer alter Teraner, welcher sich in den letzten Jahren seines Lebens stark dem Spiritualismus zuneigte, hatte testamentarisch verfügt, daß man bei seinem Leichenbegängniß nicht Trauermarsche blasen, sondern zum Tanz aufspielen lassen und sich bestens vergnügen solle. All er dieser Tage im Alter von 83 Jahren starb und man ihn bald darauf zur Ruhe bestattete, wurde seine letztwillige Verfügung buchstäblich ausgeführt. In Oshkosh, WiZ.,ereignete es sich vor Kurzem, daß ein Geschworener in einem Proceß, bei dem es sich um einen geringen Schadenersatz handelte, der langen und langweiligen Scherereien und Verhöre müde, sich bereit erklärte, den verlangten Schadenersatz aus seine: eigenen Tasche zu bezahlen, wenn man das weitere Verfahren einstellen wolle. Er fand für sein wohlgemeintes Angebot indeß keine Gegenliebe und mußte bis zum Ende der Verhandlungen ausharren. Die spanische Erdnuß (Peanut) gewinnt in Georgia immer mehr Verbreitung als vorzügliches Schweinefutter und hat in vielen Gegenden daS Mais als Schmeinefutter gan verdrängt. Ein Acker bringt eine Durchlchnittsernte von 125 Bushel. Die Schweine werden einfach auf das Feld getrieben und beforgen so die Ernte selbst. Sie fressen die Schalen mit den Körnern und haben nach den Beobachtungen von Sachverständigen an einem Acker Erdnüssen viermal so lange Nahrung, als an einem mit Mais bepflanzten. Ein sehr trauriger Fall wird aus der Umgegend von Fargo in Dakota gemeldet. Dort wurden ein junger norwegischer Farmer und seine Frau in ihrer Erdhütte vom Blitz erschlagen, wahrend ihr achtmonatlicher Säugling verschont blieb. WaS d Fall noch besonders traurig macht, ist, daß der junge Mann mit seinen ersteo Ersparnissen seine alten Eltern aus bei Heimath hatte kommen lassen, und daß dieselben gerade am Morgen nach dem entsetzlichen Ereigniß eintrafen. Glück, licberweise haben sie noch einen anderen Sohn in Minnesota wohnen. Col. Elliott Shurtz von Marshalltown, Ja., reichte im Jahre 1343 einen Auspruch auf Schadenersatz in der Höhe von $75 beim KriegSdepartement in Washington ein. Ihm war nämlich während des mexikanischen Krieges ein Pferd erschossen worden, ein Verlust, den er auf obige Summe oeranschlagte. Die Sache blieb, trotz mehrfacher Nachfrage, immer hängen, bis Shurtz, resp, seine Erben, in letzter Woche durch die freudige Mittheilung überrascht wurden, daß der Anspruch be-

j willigt sei. Also doch noch, nach nur 40 (Va&i i rstv ft ttX i tt. utytiiti wiiufiviiiviyiti it uuu lil Ull Bundeshauptstadt keine Hexerei. Ein Gebiet mit großen Kohlenlagern, 7000 Acre umfassend und nahe bei Versailles im Morgan Counry im mittleren Missouri gelegen, hat ein Svndicat in KansaS City, an dessen Spitze E. E. Wilson steht, angekauft. Die Gesellschaft gedenkt mit einem Kapltal von einer Million die Ausbeutung dieses Kohlenfeldes in Angriff u nehmen. Die Kohle soll nur 6 Fuß unter der Erdoberfläche liegen und von bester Sorte sein. Eine Zweiglinie der Santa Fe- undt.Louis-Bahn wird die Bahnentfernung von den Kohlenfeldern nach KansaS City auf 133 Meilen verkürzen. Absatz für die Kohlen soll namentlich in KansaS gesucht werden. Wie eS heißt, befinden sich in nächster Nachbarschaft deS Kohlenlagers reiche Lager von Eisen-. Blei- und Zinkerz. In Chicago haben diese: Tage freche Flußpiraten die Mannschaft eines Schisfes, des Schooners Persia", welcher am Fuß der Franklinstraße vor Anker lag, chloroformirt und dann daS ganze Schiff nach leicht transportablen Werthsachen durchsucht. DaS Schiffs . m 5 . war mit Holz befrachtet und follte am 7. Juli in aller Frühe entladen werden. Zndek envachte der Leiter des SLiEeZ,

am. 2.'carttn, erlt gegen 10 nijr 'ormittags mit einem stechenden Kopfschmerz und daß er, der gewohnlich mit der Sonne aufsteht, erst zu so später Zeit munter wurde, war ihm unbegreiflich. Nachdem er sich etwas von seinem Erstaunen erholt hatte, machte er die Entdeckung, daß unfeiner Cajüte eine heillose Verwirrung herrsche. Der Inhalt der Kisten, Schubkasten u. s. w. lag auf dem Fußboden zerstreut und als cr sich nach feinen Mannschaften umsah, fand er dieselben noch im schweren Schlaf. Erst nach längerem Bemühen gelang es ihm, seinen Steuermann Stevens zu sich zu bringen. Dann machten sich Beide daran, ihre beiden. Ehefrauen, welche sie auf ihren Reisen begleiteten, zu sich zu bringen. Eine sodann abgestellte Untersuchung ergab, daß ttua um 2 Ubr Morgens die Spitzbuben sich Eintritt verschafft, alle an Bord ' Befindlichen chloroformirt und fich dann an die Plünderung des Schiffes gemacht hatten. Capt. Martin büßte $90, Steuermann Stevens $35 in Baar ein. Außerdem hatten die Langsinger noch verschiedene Uhren und andere Kleinigkeiten genommen, welche den beiden Frauen und den Matrosen gehörten. EineRiesenbrücke über den Hudson soll von New York (10. Str.) nach Hoboken (Stevens Point) gebaut werden. Im Bundessenat ist jetzt vom pennsylvanischen Bundessenator Quay eine Bill eingereicht, wonach die zu diesem Zwecke errichtete Gesellschaft, welcher auch der ausgezeichnete St. Louiser deut sche Ingenieur Flad, der Haupterbauer der St. Louiser Brücke, angehört, die Ermächtigung zum . Bau einer solchen Eisenbahn- und Fahrbrücke über den Hudson erhält. D'ie New Yorker Staatsgesetzgebung hat bereits im letzten Winter zu demselben Zwecke mit großer Mehrheit eine Bill angenommen. Die Brücke soll in einem einzigen ungeheuren Bogen den gewaltigen Strom überspannen und sich in der Mitte zum Mindesten 140 Fuß über der Fluthhöhe erheben. Selbst mährend des Baues sollen zwischen beiden Ufern keine Pfeiler angebracht werden. so daß die Schifffahrt zu keiner Zeit verhindert wird. Die Benützung der Brücke soll allen Eisenbahngesettschaften ohne Ausnahme gegen eine entsprechende, den Eigenthümern zu leistende Entschädigung gestattet' sein, und somit wäre der Gefahr vorgebeugt, daß die Niesenbrücke von einer Eisenbahn-Gesellschaft zum Nachtheil anderer monopolisirt würde. Der Bau der Brücke soll längstens ein Jahr nach erhaltener Erlaubniß begonnen und binnen 10 Jahren vollendet werden. Die Baupläne bedürfen der Gutheißung deö Kriegsministers. Die Eigenthümer der Brücke müssen auf eigene Kosten für entsprechende Beleuchtung derselben und für Anbringung der von der Leuchthaus-Commission anzuord' nenden Schiffsahrtssignale sorgen. ?o:n Lluölnnde. , Au f Requisition deö deutschen Gesandten in Paris forschte die dortige Polizei nach einem Deutschen Namens Ego, 28 Jahre alt, welcher unter Mitnahme einer Summe von S0(0 Francs, die er der Kasse seines Chefs. deS Steuereinnehmers Koch zu Schloß Salins in ElsaßrLothringen entnommen, sick nach Paris gewendet haben sollte. Zwei Sicherheits - Agenten begaben sich mit dem Signalement des ungetreuen Beamten nach dem EdenEtablissement, wo sie den jungen Lebemann zu treffen hofften. Ihre' Vermuthung hatte sie auch nicht getäuscht. Indium der glänzenden Säle des Casö bemerkten sie einen jungen Menschen mit unverkennbar deutschem Tyvus, der eben in Gesellschaft mehrerer Damen in Champagner und feinen Leckerbissen schwelgte, die er splendid bezahlte. Eine dieser Damen, Namens Luise, in den FoliesBerchöres.mo sie einen Schenktisch hatte, wohlbekannt, erzählte, von den Agenten befragt, daß sie den jungen Mann schon seit 14 Tagen kenne und seit der Zeit mit ihm herrlich und in Freuden gelebt habe. Sie fügte hinzu, daß derselbe sehr schlecht französisch spreche und deutscher Herkunft sei. Die Agenten waren nun genügend überzeugt, ihren Mann gefunden zu haben, und eS erfolgte die Verhaftung Ego's. Im Verhör gestand dieser den Unterschleif zu, erklärte aber mit der größten Dreistigkeit, daß seine Verhaftung gerade zur rechten Zeit erfolgt sei, er besitze nur noch 200 Frcs. und habe die Alternative vor sich gehabt, nächstdem ohne einen Sou Geld zu sein, oder sich eine Kugel durch den Kops zu schießen. Im Hotel, wo Ego wohnte, fand man unter sehr reichlicher Garderobe und sonstigen Sachen, eine goldene und zwei silberne Uhren. Die neue deutsche Kaiserin Augusta ist mütterlicherseits von bürgerlicher und dänischer Abkunft. Der Stammvater war Küster an einer Kirche Kopenhagens. Wir geben diesen Stammbäum, wie ihn seinerzeit das in Berlin erscheinende Deutsche Familienblatt" veröffentlichte, hier wieder: Sören Matthisen, Rechnungsführer, Pagenmeister und Küster an der Trinitatiskirche zu Kopenhagen, geb. 1653, gest. 1740, war vermählt mit Maren Nielsdatter Banner, geb. 1670, gest. 1719. Die Tochter Mette Matthison, geb. 1794, st.' 1770 vermählte sich mit Ulrik von KaaS, Ad miral und Stiftsamtmann zu Bergen in Norwegen, geb. 1677, gest. 1746. Dessen Sohn Frederik Christian von Kaas, geb. 1727. gest. 1803, war vermählt mit Edel Sofie von'KaaS. Tochter: Johanne Henriette Valentine von KaaS geb. 1778, vermählt mit Christian Konrad SophuS, Graf von Dannesk-jold-Samsö, . geb, 1774, gest. 1823. Die Tochter dieses Ehepaares Louise Sofie, Gräsin von DanneSkjold.Samsö, heirathete Christian Karl Friedrich August, Herzog zu Schleswig-Holstein-Sonderburg - Augustenburg, geb. 1793, gest. 1869. Der Sohn dieses Letzteren, Friedrich Christian August, Prinz von Schlesmig-Holstein-Sonderburg - Augustenburg, geb. 1829, vermählt mit Adelheid, Prinzessin von HohenlohekLangenbürg war der Vater der jetzigen Kaiserin. Der große Platz vor der Barriere in Bukarest ist am 22.Juni der Schauplatz eines Brandunglücks, gemesen. Aus bisber noch nicht genügend aufgeklärten Ursachen ist nämlich in Braun'S großer Menagerie neuer auLbochfn. welche?, unaulhaltsam um fich

greifend,' innerhalb weniger Minuten dke ganze Bretterbude in Flammen setzte. Leider wurde aber auch durch den Umstand, daß die Wagen mit den Thierkäfigen fest mit einander verkoppelt waren, die Rettung des sehr werthvollen MenagerieInventars, unter welchem insbesondere eine größere Anzahl Löwen die Vemunderung der Besucher erregt hatte, nahezu unmöglich gemacht. Man mußte die armen Thiere, deren Brüllen und Geheul jeder Beschreibung spottet, in den Flam, men elendiglich zu Grunde gehen lassen. Der Schaden des Menagerie-Äesitzers wird auf 200,000 Francs angegeben. Ueber einen aufregenden Zwischcnfall wird aus Bologna vom Tage der Verthcilung der Ehrendiplome berichtet. Dem König Humbert wurde während der Ceremonie plötzlich unwohl. Als ihn die Königin blaß werden und zusammenbrechen iah, rief sie: Einen Stuhl! Einen Stuhl!" Dieser wurde gebracht und der König sank wie eine träge Masse in denselben. Graf Masfarr brachte dem König ein Glas Wasser, woraus dieser sich mit großer Willensanstrengung erhob ; alle Anwesenden waren indeß von seiner Blässe betroffen. Sowie der König in seinen Palast zurückgekehrt war, erschien sein Arzt Saglione und ordnete vollständige Ruhe an. Trotzdem begaben sich der König und die Königin, um alle unangenehmen Gerüchte abzuschneiden, des Abends um 6 Uhr in den Ausstellungspalast. Am O st e r s o n n t a g hatte sich der Sekundar-Arzt der Klinik des Professors Kaposi im allgemeinen Krankenhause zu Wien, Dr. Eduard Frischauer, in Folge Berührung mit einer in seiner Behandlung gestandenen Patientin, die an einer infektiösen Krankheit darniederlag, in lebensgefährlicher Weise insizirt. Indessen war es der.Kunst der ihn behandelnden Aerzte gelungen, den gewissenhaften Kollegen zu retten, worauf diesem seitens der Direktion ein vierwöchcntlicher Urlaub gewährt wurde. Am 1. v. Mts. nahm Dr. Frischauer seine Praxis im allgemeinen Krankenhause, und zwar abermals auf der Kaposi'schen Klinik auf, obwohl ihm anaerathen worden war, an einer anderen Abtheilung zu praktiziren. Vor einigen Tagen fühlte sich Dr. Frischauer plötzlich unwohl, er war neuerdings durch ein KrankheitsKontagium insizirt worden und liegt nun an den Folgen in bedenklicher Weise danieder. Unter denselben Umständen ist am 19. v M. auch der seinen erkrankten Kollegen Dr. Frischauer auf der Kaposi'schen Klinik supplirende Arzt Dr. Kapp erkrankt. Auch bei ihm hat die durch Infektion verursachte Krankheit heftige Grade angenommen. -Daß die elsässische Pay. maßregeln den Verkehr sehr belästigen und beschweren, beginnt man auch auf Seiten derdeutschenVehörden einzusehen. Man hat zuerst den Orienterpreßzug von den unangenehmen Plackereien befreit, dann hat man auch die von Frankreich kommenden Engländer von dem Visa der deutschen Botschaft in Paris befreit. Und vor Kurzem hat der Kreisdirector von Thann eine Bekanntmachung folgenden Inhalts veröffentlicht: Die Ein? wohner der hart an der deutschen Grenze liegenden Ortschaften sind, wenn sie sich wegen ihrer Geschäfte in die an der Grenze liegenden deutschen Gemeinden begeben, den Vorschriften über die Pässc nicht unterworfen." Angesichts der i m m e i drohender werdenden Neblausgefahr in Elsaß hat die reichsländische Regie: rung eine außerordentliche Untersuchung sämmtlicher Weinberge deS Landes a'ngeordnet. Da die zu untersuchende Fläche sich auf gegen 33,000 Hectar beziffert und für die Untersuchungen nur ein verhältnißmäßig kleines geschultes Personal zur Verfügung steht, so werden die Untersuchungsarbeiten auf mehrere Jahre vertheilt werden müssen. Bis jetzt be: tragt die Zahl der entdeckten Herde be: reits 94, welche sich auf den Gemarknngen Plantieres, St. Julien, Vallieres und Ancv (Lothringen), sowie zu Vollweiler, Luterbach und Hegenheim (Elsaß) befinden. Die Unduld sam ke it und Verfolgungssucht, welche die gegenwärtigen Machthaber Rußlands gegen Deutsche und Juden zeigen sind kaum noch zu übertreffen. In den Ostseeprovinzen sind es die Einheimischen deutscher Nationalität und lutherischer Konfession, welche sich der Vergewaltigung seitens der eigenen Negierung zu erwehren haben, in Südrußland wüthet die Reaktion gegen die fremden Juden. In Odessa haben zweitausend fremde Juden Befehl erhalten, binnen' einer Woche die Stadt zu verlassen, widrigenfalls sie ausgewiesen werden. Die fremden Juden oder richtiger die in Odessa auf Pässe fremder Staaten lebenden Juden sind zum großen Theile Russen von Geburt. . Die Zahl der fremden Juden in Odessa wird, wie man von dort schreibt, auf 10,000 Famitten mit mindestens 30,000, wahrscheinlich aber mit 45,000 Personen geschätzt. Die Polizei prüft augenscheinlich eifrig die Pässe und je nach privaten oder geschäftlichen Beziehungen werden den Auszuweisenden verschiedene, aber meist kurze Fristen zur Regelung ihrer Angelegenheiten gewährt. Zahlreiche Juden verstecken sich vor der Polizei, allein wenn man sie entdeckt, werden sie binnen 24 Stunden ausgewiesen. In Shanghai und den angrenzenden Bezirken ' Honan und Changtung ist eine große Empörung ausgebrochcn. Die Bevölkerung jenek Distrikte, welche durch die jünasten Ueber schwcmmungen deS Gelben Slusses um ihre Habe gebracht wurde, hat zu den Waffen gegriffen und ein schreckliches Massacre unter der mit der Steuererhebung betrauten Beamtenschaft angerichtet. DaS zur Bewältigung deS Aufstandes auszesandte Militär sraternisirte mit den Rebellen. Als die Offiziere die Soldaten an ihre Pflicht mahnten, wurden fie von den Meuterern niedergemacht. Sengend und plündernd durchziehen die Aufständischen das Land. Die chinesische Regierung trifft Anstalten zur raschen Niederwerfung der Nevolte. , OZ. T drown. Advokat, Van vlock. Zimmer 23. - Muüo'S Cigamnladen befindet fich in No. 1V9 OK Washington EtraKt.

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