Indiana Tribüne, Volume 11, Number 295, Indianapolis, Marion County, 12 July 1888 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint lZKglieZ und SsnntagS. IZVc tlgltde -Xiid-nc lolet durch d Träger 12 kentl er Woche, die 6onntaglXrttfim" & Cent! ret Woche. Leide ,eZ,,n 1b ttentl der ti Cent per Xtonat. Ver Poft zugeschickt in orautte,aZlung 16 per 2Sr. Qfüce: l&Oct.Oatbla&bßr J-dianapoliZ, Ind., 12. Juli 1888. OalOeheimnib von Crooked reek. Im Januar 1879 ließ John W. Hillmon von Lawrence, Kanfas, sein Leben zu $25000 versichern. Die Police wurde auf Frau Hillmon ausgestellt. Hillmon erfreute sich eines guten Rufes. Er hatte den Bürgerkrieg als tapserer Soldat mitgemacht, war ehrenvoll aus der Armee entlassen worden, hatte es in der Folge als Viehzüchter in KansaS zu einzm kleinen Vermögen gebracht und war allgemein beliebt. Man sah es da her unter seinen Bekannten in Lawrence ungern, als er im Dezember des Jahres 1878 sich mit einem gewissen John H. Bronm zusammen aufmachte, um eine größere Farm, welche sich sür Viehzucht besonders eigne, .auösindig zu machen, sie zu kaufen und dann dahin überzusiedeln. Die beiden Männer kamen bis Medicin Lodge, nahe der Grenze des IndianerTerritoriums; hier blieb Brown zurück und Hillmon kehrte heim. Im Februar 1879, nachdem er sich vorher hatte versichern lassen und geimpst worden war, brach er wieder auf und traf in Medicine Lodge mit Brown wieder zusammen. Die Beiden zogen bald weiter auf die Suche. Bei Crooked Creek machten sie Halt und lagerten dort zwei Tage. Am Abend des zweiten Tages es war der IS. März kam Brown mit verhängten Zügeln nach dem nächstgelegenen Farmhause geritten und theilte mit, daß Hillmon das Opfer eines verhängnisvollen Unfalles eworöen sei. (jr Brown habe ein Gewehr welches unter mehreren Decken und Kleiöungsstücken auf dem Wagen gelegen habe, hervorziehen roollen, dabei sei der Hahn vesstlben auf irgend eine Weise gespannt worden, dann sei er wieder zugeschnappt, das Gewehr habe sich entladen und die Kugel sei Hillmon, der daneben gestanden, in die Stirn gefahren, ihn auf der Stelle todt zu Boden streckend. Am nächsten Tage wurde von dem landlichen Friedensrichter ein Jnquest abgehalten, bei welchen ein aus Tod durch Unfall lautendes Verdict abgegeben wurde. Brown war der einzige Zeuge. Später fand in Medicine Lodge noch einmal ein Jnquest mit gleichem Ergebniß statt, worauf die Leiche an Ort und Stelle begraben wurde. Frau Hillmon erhielt telegraphisch Mittheilung von dem Vorgefallenen und ein Nesse von ihr, Levi Baldwin mit Namen, begab sich ohne Säumen nach Medicine Lodge-. Aber auch die Versicherungsgesellschaft schickte Agenten dorthin und diese fanden Baldwin damit beschäftigt, um das Grab seines Onkels eine Einfriedigung in machen. Auf ihr Gesuch wurde die Leiche herausgegraben, genau untersucht und nach Lawrence geschickt. Zuvor aber hatten sie einen Vertrauten telegraphisch angewiesen, von Frau Hillmon eine genaue Personalbeschreibung des Verstorbenen zu erhalten, angeblich, weil eine solche zur Erlangung der Versicherungssumme unumgänglich nothwendig sei, i In Lawrence wurde die Leiche von drei Aerzten genau untersucht und ferner photographirt. Man fand, daß sie 6 Fuß 11 Zoll lang sei, man fand eine Doppelreihe absolut schadloser Zahne, ein Muttermaal auf dem einen Schulterblatt, eine kleine Narbe, wie von einer Schnittwunde, an einem Finger, sonst kein besonderes Kennzeichen. Die Versicherungsgesellschaft weigerte sich, das Geld auszuzahlen, indem sie behauptete, daß Hillmon, Brown und Baldwin (welch' Letzterer stets in GeldVerlegenheit war und schon mehrere Gläubige darauf vertröstet hatte, daß x von der Versicherunqssumme $10,000 :rhalten werde) einen Pact abgeschlossen hatten, um die Gesellschaft zu betrügen, vrowns Vater gerieth ob dieser Anklage in Angst und engagirte den Nechtsanwalt 0. I. Buch, Mitglied der Kansaser Legislatur, als Vertheidiger seines Sohne. Diesem gegenüber gab Brown unmwunden die Richtigkeit der Anklage zu and theilte mit, daß Hillmon auf dem Wege nach Crooked Creek einen Mann troffen habe, Namens NicholS, der chm sehr ahnlich war. Diesen habe er er schössen, ihm seine (Hillmons) Kleider angezogen, der Leiche rasch einige, wie ?on einer Vaccination herrührende Schnitte im Oberarm beigebracht und Vann das Weite gesucht, um den Verlauf ser Sache in sicherer Entfernung abzuarten. Auf diese beschworen Aussage hin verzichtete Frau Hillmon am 15. September 1879 auf die Auszahlung der Versicherungssumme. Kurze Zeit nachher aber stellte sich Zlcichols ein und erklärte natürlich die anze Geschichte für erlogen. Frau hillmon leitete darauf einen Proceß ein, zer in Dubuque verhandelt wurde. Die Geschworenen konnten sich nicht auf einen Wahrspruch einigen; ein zweiter Lrocek folate und zwar mit demselben Resultat. Beim dritten Proceß wurden oer Klägerin 137,500 zugesprochen. Bei Diesem Procen waren 123 Zeugen vernommen worden. Die VersicüerungZJesellschaft appellirte zegen das Erkentniß. Und da kommt sie nun mit ganz neuem Material angeruckt, welche das Crooked CreekiGeheimniß noch dunkler macht. Im März 1378 verließ ein junger c nrt. r crr Mann, namens reoencr Avolpy -uai ters, seine Heimath in Fort Madison, 7owa. um in Kansas sein Glück zu versuchen. . Von Wichita aus schrieb er im Februar des folgenden Jahres zum letzten Male an feine Angehörigen, dann ließ er nichts mehr von sich hören und Tr K w f s I rn r 0; wcwwiju vijjiiin.u, uiiijuiu g u Walters gehörte dem Freimaurer orden an. welcher alle möglichen n kreoaunaen machte, etwas über sein
Miialicd hl Crläklüna Ui bttriv:tt und in der That auch die Sput Walters bis Lawrence erfolgte. Von Lawrence aus schrieb Walters an seine Geliebte nach Fort Madison, daß er mit Hillmon und Bromn nach Medicine Lodge gehen werde. 'Zon da an hört jede Spur auf. SDje nächsten Verwandten von Walters ttklären nun, daß dieser, der Photographie nach zu urtheilen, mit dem in Crooked Creek Getödteten identisch sei. Walters war 5 Fuß 11 Zoll hoch, hatte ein Muttermal auf der Schulter und eine Narbe am Finger, ferner absolut schadlose Zähne. Hlllmon joll, wie jeme cywcstern behaupten, mehrere schadhaftcZähne gehabt haben (die rau stellt dies ln Ävrede), er war nur 5 Fuß 9 Zoll hoch und batte keine Narbe am Finaer. Daaeaen teiate die Leiche auf der Photographie c. rf . .e c V einen cunricn tjica aus ozi iac uuu ixrau hillmon erklart, daß ihr Mann einmal einen Nasenbruch erlitten habe. Dagegen beschwor ei Zeuge sofort, daß der Fleck aus der Naje davon herrühre, daß diese beim Ausgraben der Leiche in Medicine Lodge einen Stoß erhalten habe. Walters hatte eine große, vou einem Hundebiß herrührende Wunde am Beut, welche 6 der Leiche fehlte. Brown bat neuerdinaS seine beschwo: renen Aussagen, zu denen er durch Buchan (elcher nachweislich von der Versicherungsgesellschaft $2500 sür geleistete Dienste erhielt) verleitet worden ein wlll, zurückgenommen. . Die Versicberunasaesellschaft will ser ner den Nachweis zu führen versuchen. dau Hlllmcn seit 1879 m Vlnjona geje, hen worden sei. Frau Hillmon ist ent schieden von dem Tode ihres Mannes überzeugt, denn ste hat llch seither wieder verheirathet. Beide Parteien haben überieuate AnHänger und man darf auf die weitere Entwicklung des Prozejjes gespannt sein. WaS das Leuchtgas kostet. Soviel auch schon über Gas-Mono-pole und Trusts" bekannt geworden ist, in Bezug auf die Herstellungskosten von GaS herrscht immer noch viel Ungewißheit und die Gasgesellschaften hüten sich wohl, darüber etwas Gewisses verlauten zu laue. Durch eine Besprechung Mit dem in der Gassabrikation wohlcrsahrenen Prof. Colbert, erhielten einige Chi cagoer Bürger, welche sich für die Einrichtung von städtischen ode? staatlichen Gasanstalten interessiren, nachstehende Aufklärung, die zunächst nur für Chicago gut, aver leyr woyi auch oen Verechnunaen tn anderen Städten zu Grunde gelegt werden kann: Eine Tonne guter Weichkohlen liefert bei ihrer ersten Verbrennung 10.000 Kubikfuß Gas. Das Ueberbleibsel auf dem Boden der Netorte besteht aus 1300 Pfund Cokes. 120 Pfund Kohlentheer, 100110 Pfund Säure, meist Salzsäure, und 100150 Pfund Asche und verflüchtigtes Gas. Von diesen 1300 Pfund Cokes können 300 Pfund als Zündmajie für den nächsten Kohlenverbrennungsproceß gerechnet werden, mithin bleibt die Hälfte des ursprünzlichen Kohlengewichtes als Cokes zurück. Da die Tonne Cokes in Cbicago für $5 verkauft wird, ist obiger Rest $2.50 werth, und da aus dem Verkauf der 120 Pfund Kohlentheer ungefähr $1 gelöst wird, so ergibt der Verkauf dieser Neste $3.50. Ueber die Preise, welche die GaSgesellschaften für Kohlen zahlen, können nur Muthmaßungen aufgestellt werden. Man nimmt an, daß zur Gasfabrikation Kohlen in folgendem Verhältniß verwendet werdet werden: Zur Hälfte beste Jllinois Weichkohle, Tonne durchgesiebter Kohlenstaub und Tonne Hartkohlen. Der Preis einer Tonne der Letzteren wird sich, bei größeren Lieferung?Contracten auf H3.50 stellen, bei Kohlenstaub werden nur die Transportkosten gerechnet und Jllinoiser Kohle, ebenfalls bei großen Bezügen, kostet höchstens Kl. 50 bis $2 die Tonne. Daraus ergiebt sich, daß der Werth der KohlenÜberbleibsel nach der Verbrennung im Gasofen zum Mindesten derselbe ist, den die Kohlen vor ihrer Verbrennung hatten. Die Gasgesellschaften Chicagos brachten im Vorjahre 60,000 Tonnen Cokes in den Handel. Der Erlös auS diesen und aus dem Verkaufe des Koh lcntheers macht rund 5420,000 aus. Die Gesamnltsumme des Gasverbrauchs in Chicago während des letzten Jahres wurde auf 2 bis 3 Tausend Millionen Kubikfuß berechnet. Werden hierzu nun die Kosten' der Reinigung und Leitung deS Gases. Zinsen für das veranlagte Capital, Kosten der Einrichtungen, Neparaturen u. s. m. gerechnet, so stellt sich der Kostenpreis für 1000 Kubikfuß guten Leuchtgases auf nicht mehr als 42$, und für einfaches Brenngas für Heizungszwecke auf 15 Cents. Die von den Chicagoer Gasgesellschaften den PrivatConsumenten und der Stadtverwaltung berechneten Preise bringen ihnen demnach riesige Prosite ein. Das stimmt auch sür andere Städte, als Chicago. Chegesehe. Die vor einiger Zeit durch den Mayor von New Jork vollzogene Trauung des Herzogs von Marlborough mit der Frau Hamerslen ist sehr dazu angethan, auf eine wunderbare Anomalie in den Gesetzen New Jorks aufmerksam zu machen, welche die Eheschließungen und Ehescheidüngen regeln. . Wäre nämlich "der Bräutigam ein Bürger des Staates New Flork gewesen, dann hätte die Traunng nicht in aller Form Rechtens stattfinden können. Einem Ausländer war in diesem Falle also gestattet, was einem Bürger des Staates verwehrt gewesen wäre. Der Herzog von Marlborough würde vor ein paar Jahren in England von seiner Frau geschieden und zwar auf zwei Gründe hin, wegen grausamer Behand lung und wegen Ehebruchs. Grausame Behandlung ist in New Fork kein absoluter Ehescheidungsgrund, wohl aber genügende Veranlassung zu einer Scheidung von Tisch und Bett. Wenn eine Scheidung der Ehe wegen Ehebruchs ausgesprochen worden ist, darf in New ?)ork der oder die Schuldige keine zweite Ehe eingehen, solange die andere Ehehälfte" am Leben ist. es sei denn, daß der Nichter seine Einwilligung du aiebt. DaS Getcfc des Staates
. -i. -V !.- - ?MWWWd KSCÄ-W htew mtt wacht nur eine einsäe M3 nähme hiervon. Wo nämlich die Partei, welche eine Scheidung erwirkt hat, eine zweite Ehe eingeht, da steht auch dem oder der Schuldigen frei, dasselbe zu thun, wenn seit der ausgesprochenen Scheidung fünf Jahre verflossen sind und der oder die Geschiedene vollwichtige Beweise dafür beizubringen im Stande ist, daß -der seit der Scheidung geführte Lebenswandel ein moralischer' und kcuscher war. In allen anderen Fällen ist im Staate New York eine Wiederverheirathung des wegen Ehebruchs Geschiedenen ungesetzlich und wird als Bigamie betrachtet. Wäre also der Herzog von Marlborough ein amerikanischer Bürger gewesen . und wäre die Trennung seiner Ehe in New York ausgesprochen worden, so hätte er gesetzlich die Ehe mit Frau Hamerslen nicht eingehen dürfen, wenn er nicht vorher die Beweise dafür beigebracht hätte, daß er in den letzten fünf Jahren, seit der Scheidung von seiner Frau einen musterhaften Lebensmandel geführt habe und daß die von ihm geschiedene Frau sich wieder verheirathet habe. Da nichts von alledem geschah, fd ist es klar, daß hier einem Ausländer frei stand, was einem Bürger verwehrt gewesen wäre. Offenbar hat hier das Gesetz eine Lücke, denn es ist nicht einzusehen, warum dasselbe auf einen Aus länder, der sich nur besuchsweise hier aufhält, nicht ebensogut Anwendung sinden sollte, als auf den Bürger des Landes. In Illinois sind die Ebegesehe weit la rer. Es ist bekannt, daß in diesem Staate die Ehe überaus leicht getrennt wird und namentlich in Chicago klappert denn auch die Ehescheidungsmühle unaufhörlich. Böse Menschen wollen sogar behaupten, daß es dort zum guten Ton gehöre, wenigstens ein oder zweimal geschieden worden zu sein. Aber inso fern sind wenigstens die Gesetz von Jllinois über Ehescheidungen konsequenter, als sie die Bürger des eigenen Staates nicht vor Fremden denachttleiligen. Süd Carolina hat die strengsten Che gesetze; dort wird eine Ehescheidung absolut von den Gerichten verweigert, aber auch hier würden wenigstens Bürger und Fremde gleichgestellt sein. Es ist zu bedauern, daß nicht längst die nöthigen Schritte gethan worden sind, um eine einheitliche Matrimonialgesetzgebung. welche für alle Staaten Giltigkeit hätte, zu schaffen. Vom Jnlande. Im Chicagoer Countyhospital hat die blödsinnige Knallerei am 4. Juli bei mehreren Kranken sehr be denkliche Folgen gehabt. Die Krankenwarter und Wärterinnen hatten um Mitternacht alle Hände voll zu thun, um eine ganze Anzahl der durch die Schieße rei ungeheuer aufgeregten Patienten, die zum Theil im Fieberwahn lagen, in ihren Betten festzuhalten. Frau Änna Polinski aber, eine Jnsasiin der Anstalt, wurde infolge der Aufregung tobsüchtig und sprang aus einem Fenster des vierten Stockwerks. Sie zerschmetterte sich den Schädel und war sosort todt. ?) o n n g Ah M i n g, ein wohlhabender chinesischer Spirituosenhändler von No. 43 Mottstr., New Z)ork, der vor vier Jahren ein deutsches Mädchen, Marie Burkheimer, geheirathet hat, reiste vor einem Jahr mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach China, um seine Verwandten zu besuchen. - Die Nachbarn stellten alle möglichen Vermuthungen auf, wie der Chinese und seine deutschamerikonische Frau in seiner alten Heimath aufgenommen werden würden. Unter Anderem befürchtete man, daß Ah Mings Landsleute seiner Frau niemals die Rückkehr aus China gestatten würden und daß sie wahrscheinlich zur Sklavin ihrer chinesischen Schwiegermutter gemacht werden würde. Zur Ueberraschung der Nachbarn traf die Familie Ming dieser Tage wieder wohlbehalten in New Fork ein. Frau Ah Ming, geborene Burkheimcr, aus Hessen-Darmstadt, ist ganz entzückt von China ; sie ist daselbst glänzend aufgenommen worden und sagt, daß sie, wenn es in China nur Lagerbier, Sauerklaut und Limburger gäbe, ebenso ge;n in China wie in New tyoxl oder Darmstadt leben würde. Der Vrückenspringer Bro' die sindet in Nem Jork immer noch Nachahmer. So sitzt jetzt ein junger Mann im Stationshause, welcher den Versuch machte, von der East-Riv:r-Vrücke hinabzuspringen. Man wurde des Wagehalles ansichtig, als derselbe, ohne Rock und Weste, unweit des New Yorker Thurmes auf- und abging. Polizist Daly wurde angewiesen, den Burschen scharf zu beobachten. Letzterer warf bald darauf, als er sich unbemerkt wähnte, seinen' Hut fort, kletterte von der Promenade auf die nördliche Brüstung und schickte sich gerade an, den Sprung in die Tiefe zu thun, als der Polizist ihn packte und nach dem Brücken - Stationshaufe abführte. Dor: nannte sich der Arrestant Frank Smith, Barbier, aus No. 118 Christopherstraße, New Fzrk. Anfänglich erklärte er, daß er lebensmüde fei und sich'habe aus der Welt schaffen wollen. Später sagte er, daß er in den letzten Tagen zu viel berauschende Getränke genosse.l und seiner Sinne nicht mächtig gewesen sei. Um noch eine dritte Version hinzuzufügen, gab er an, daß Steve" Brodie, der Brüd?en,pringer, ihm einen Pfandzettel auf Rock und Weste entwendet und er selbst sich deshalb entschlossen habe, in's Wasser zu springen, um ein noch größeres Nenommtt" zu erlangen, als Brodie. Der Unglücksfall, welcher sich am 23. Juni in der Newark Bai ereignete, woselbst- beim Kentern der Dampfyacht Olivette- ein junger Mann und fünf junge Mädchen ihren Tod in den Wellen fanden, bildet den Gegenstand einer Untersuchung vor den New Forker Dampsboot - Inspektoren. Bis jetzt hat sich so viel herausgestellt, daß bei jener Wassersahrt mit sträflichem Leichtsinn vorgegangen worden ist, wie dies leider nur zu oft zu geschehen pflegt. So mußte der Eigenthümer des Un glücksboots, Wm. Holzhauer jr. aus Newark, zugeben, daß, obwohl er damals als Lootse und Kapitän deö Schis ses fungirte, er dazu weder die Qualisikation noch die Erlaubniß besitzt, und daß er nicht einmal sür sein Boot den Erlaubnilicbein turn Transvort von
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Passagieren krhättttt hat. ,.Obwöht das Boot nur 12 Personen fassen soll, trug es damals deren 20. Holzhauer erklärte, daß er von den Ausflüglern nur $5 erhalten hatte, gerade genug, um seine Auslagen zu decken. Sodann kam der Maschinist" William Rotbe an die Reihe. Es stellte sich bald herans, daß er überraschende Unwissenheit auf die einfachsten Fragen nach der Maschine entwickelte, und er gab denn auch schließlich zu, daß er von Maschinen überhaupt nichts verstehe und von Beruf Werkzeugmache? sei, seine ganze Kenntniß vom Dampfmaschinenwesen beschränke sich auf einige Handgriffe, die er Maschinisten abgesehen habe. Er führte noch an, daß vor dem Unglücksfall die Welle sich heiß gelaufen habe, er fei damit beschäftigt gewesen und habe deshalb nichts von dem Unfall bemerkt. Die Inspektoren gewannen aus diesen Thatsachen die Ueberzeugung, daß es gerathen sei, die Angelegenheit dem Bundesdistriktsanwalt zur strasrecbtlichen Verfolgung zu übergeben und beschlossen ferner, die ge, setzliche Strafe für den Eigenthümer in einer Höhe bis zu $500 und Consiskation des Fahrzeuges zu bestimmen. Außerdem ist er selbstverständlich den Ge: schädigten zu vollem Ersatze verpflichtet. Einer der bestendeuts ch e n Männer in Terss, Philipp Braubach, ist kürzlich auf seiner Farm bei San Antonio im sechzigsten Lebensjähre gestorben. In Nassau geboren und zum Staatsdienste erzogen, hatte er im Jahre 1643 seine Studien unterbrechen, um an dem Befreiungskämpfe des schleswig-holsteinischen Volkes theilzunehmen. Nach Unterdrückung der Freiheitsbewegung' in Deutschland war er nach Teras ausgewandert. Nach einem bewegten Leben er hatte mehreren Ranger - Compagnien angehört, war Stationsvorsteher aus der El Pasoer Postlinie u. s. w. schlug er seinen Wobnsitz in Friedrichsburg auf. Er wurde seiner bewährten Thatkraft halber gerade zum Sheriff von Gillespie Count erwählt, als die Seeessions-Vewegung ausbrach. Treu zu der Fahne der Union haltend, wurde er, als des Verrathes am Süden verdächtig, verhaftet und im Gefängniß zu San Antonio eingekerkert. Mit Hilfe von Freunden aelang es ihm, daraus zu entspringen und über den Rio Grande nach Mexico zu entkommen. Dort warb er eine Compagnie deutscher Männer für die Union an und wurde dann in einem der beiden Kavallerie-Ne gimenter von Teras, welche für die Union in's Feld rückten, Kapitän. Als solcher machte er Feldzüge, hauptsächlich in Louisiana, mit und erwarb sich den Ruf eines tüchtigen und pflichttreuen Offiziers. Nach dem Kriege erhielt er die Stelle eines Bundessteuer-Einnehmers und bekleidete sie viele Jahre lang, bis an'S Ende der zweiten Grant'fchen Präsidentschaft. Auch in dieser Stellung erwarb er sich den Ruf eines strengen, aber pflichttreuen und gewissenhaften Bcamten. Die letzten Jahre brachte er auf der Farm, welche er etwa achtzehn Meilen von San Antonio an der Medina gekauft hatte, im Kampfe gegen Krankheit und Widerwärtigkeiten aller Art, schlechte Jahre, Dürre u. s. w. zu, und bewährte allem Unglück zum Trotz auch da die zähe Thatkraft, welche ihn in allen Lebensoerhältnissen ausgezeichnet hatte. Seit einem Jahre entwickelte sich bei ihm ein Krebsleidcn, das ihm fast unausstehliehe Schmerzen bereitete und das nach schwerem Kampfe seinen Tod herbeigeführt hat. Er hinterläßt eine Wittive und sieben, zum Theil noch kleine Hin der. Stam Auslande. In einer japanesischen Zeitung sinden sich folgende von kundi zer Seite herrührende Mittheilungen aber die Handhabung der Kriminaljustiz in Korea: Da5 koreanische Kriminalgesetz besteht aus einer Reihe von Alters her feststehender Gebräuche, die fast gar nicht verändert worden sind. Gesetzbücher befinden sich nur in den Händen des Justizmimsters, der Oberrichter, der Gouverneure und anderer juristischen Beamten. Aber kein anderer Beamter, geschweige denn ein Privatmann, erhält Erlaubniß, dieselben einzusehen. Die Strafen für Kriminalverbrechen sind in sieben Klassen eingetheilt: 1) Hinrichtung auf der Straße, 2) einfache Hinrichtung, 3) öffentliche Schaustellung des Hauptes des Verbrechers, 4) Verbannung, 6) Prügel, 6) Gefängniß, 7) Konfiskation. Die ersten drei Strafarten können eigentlich nur vollzogen werden, nachdem der Justizminister durch ein schriftliches Gesuch die Genehmigung des Königs eingeholt hat. Doch besteht der Gebrauch, dem König von der Erekution erst Mittheilung zu machen, wenn sie bereits stattgefunden hat. Gouverneure und Oberrichter sind der Bestechung sehr zugänzlich. Die Todesurtheile werden jährlich in den Monaten September und Oktober vollstreckt. Es giebt vier Arten der Verbannung. Die erste ist die Verbannung auf eine einsame Insel; die drei anderen bedeuten, obwohl verschieden im Namen, die Verbannung an einen entfernten Punkt auf dem Kontinent. Die Prügelstrafe -kommt in drei verschiedenen Formen zur Anwendung: Schlagen mit einer kleinen Ruthe, Schlagen mit zwei großen Ruthen und Schlagen mit kleinen Ruthen über die ganze. Oberfläche deS Körpers. Es kommt oft vor, daß bei Anwendung der beiden zuletzt genannten Züchtigungen der Verbrecher stirbt, bevor die Procedur zu Ende ist. Die Dauer der Gefangnißstrafe richtet sich nicht nach der Art deS Verbrechens, sondern nach der Höhe der Vestechungssumme. Die Behandlung im Gefänaniß ist selr grausam. Es ist den Gefangenen nicht erlaubt, die genügende Menge Kleider zu tragen oder die gehörige Nahrung zu erhalten. Die letzte Strafart, Confiscation, wird in sehr harter Weise, vollzogen. Wenn über einen. Verbrecher die Strafe dxr Confiscation verhängt wird, so wird das ganze persönliche, bewegliche und unbewegliche Eigenthum aller übrigen Familienglieder gleichfalls confiscirt, so daß die ganze Familie durch daS Verbrechen eines ihrer Mitglieder an den Bettelstab . gebracht wird. Bestechung ist so allgemein, daß sogar die, welche zum Tode verurtheilt worden sind, frei aussehen, wenn eine genügend hohe lLeldlumme allen bei der betreffenden
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Massüche vethMigenden BemMen 'gezahlt wird. Wenn die gezahlte Summe für vollständige Freisprechung nicht hinreicht, so wird der Grad der Strafe im Verhältniß der Summe erniedrigt. Eine gute Jd ee, eine ent schieden gute, hatte ein Kommis in einem vielbesuchten Berliner Modewaarenmagazin, als er den Versuch unternahm, zwei höchst unangenehme Kunden auf höfliche Weise loszuwerden. Es ist eine bekannte Thatsache, daß die meisten Frauen eine unsägliche Freude daran haben, Einkäufe zu machen; wenn sie irgendwie verhindert sind, einzukaufen, so bereiten sie sich wenigstens das kleinere Vergnügen, in Kaufläden die Rolle von Kundschaften zu spielen, sich Allerlei zeigen zu lassen und sich endlich mit dem Versprechen gelegentlichen Wiederkommens" zu entfernen. Schöne Seelen, die es nicht über sich bringen, einen Mitmenschen nutzlos bemüht zu haben, kaufen nach stundenlangem Gastinn" irgend eine Kleinigkeit, aber diese steht in keinem Verhältnisse zu der verschwendeten Zeit. Ersahrene geschulte Kommis eignen sich nach und nach einen gewissen Scharsblick für Erkenntniß der bewußten Kundengattung an und kommen denselben mit kühler Reserve entgegen. Was aber die gute Idee betrifft, von der wir zu erzählen haben, so verdient sie in der That, nachgeahmt zu werden. .. .Kommen da zwei Damen aus der Provinz in den eleganten Laden, lassen sich Stoffe vorlegen, Stoffe und wieder Stosse, und so groß der aufgespeicherte Vorrath ist, noch größer erweist sich ihre Kunst, neue Wünsche zu äußern. Nachdem sie fast schon Alles gesehen und nichts behalten haben, äußern sie ihre Sehnsucht nach einem Stoffe, den sonst Niemand mehr sucht. Der Kommis, der bisher ruhig sich hatte tyrannisiren lassen, beschloß endlich, sich zu krümmen, und mit höflichem Lächeln bemerkte er : Diese Nuance ist in dem Schaufenster vorhanden; wollen die Damen sich gütigst hinausbemühen." Die Damen, schier erschreckt, daß man sie jetzt beim Worte nehmen würde, bemühen sich wirklich gütigst hinaus, der Kommis ist aber. . . .fein drinnen geblieben, glücklich, seinen Quälgejstern entronnen zu sein. Diese suchten im Schaufenster vergebens die fragliche Nuance und mit einem Male erkannten sie, daß der Kommis sie blos hatte Hinausbugsiren wollen, aber sie nahmen die kleine Lektion von der heiteren Seite, lachten herzlich und nahmen sich vor, in Zukunft in keinem Laden so lange Besuche zu machen. Wir fürchten, daß es bei den guten Vorsätzen bleiben wird, mit denen ja immer der Weg zur Hölle gepflastert ist Ein Veteran unter den deutschen Chirurgen, Professor von Adel mann, ist in hohem Alier in Berlin gesterben. Der Gelehrte, dessen ärztliche Wirksamkeit schon in den dreißiger Iahren begann, war Ordinarius an der Universität Dorpat und führte den Titel eines kaiserlich russischen wirklichen Staatsrathes, mit welchem der Adel verbunden ist. Durch seine wissenschaftlichm Arbeiten, die mit Vorliebe Statistisches behandelten, ebenso durch seine praktische Thätigkeit hat sich Adelmann unter den Chirurgen einen angesehenen vcamcn erworben. In den siebziger Jahren verlegte er seinen Wohnsitz nach Berlin und betheiligte sich hier noch bis zu seiner letzten Lebenszeit mit Regsamkeit an den Congressen und Versammlungen seiner Fachgenossen. Zollhoher Schnee und Hagel siel am 13. Juni in einigen Theilen der englischen Grafschaft Cornwallis, was Mitte Juni seit Menschengedenkcn nicht vorgekommen ist. Am Morgen war das Wetter schön und warm, gegen Mittag aber verhüllten dichte Wolken den Himmel und unter Donner und Blitz siel sodann erst Regen zur Erde. Plötzlich wurde die Atmosphäre so kalt, als ob es Mitte Winter gewesen wäre, und auf Regen folgten über eine Stunde Schnee und Hagel. In der Nähe von Eallington waren die Hagelkörner so groß, daß die Zweige von den Bäumen abgerissen wurden. Die preußische Am siede-lungs-Commission hat seit dem 14. Mai 1836, wo sie das erste polnische Gut (Komorowo) erwarb, in den Provinzen Posen und Westpreußen bis jetzt über 140,000 Morgen polnischen Landes angekauft, davon im Laufe eines Monats, vom 14. Mai bis 14. Juni d. I.: Wisniewko, Wysoka, Zabno, Czarne Piontkowo und Starkowiec, Skorki und Niedzwiady mit zusammen 14,364 Morgen. In dem angegebenen Monat sind überHaupt in deutsche Hände übergangen 16.964 Morgen. Perlen sind in mehreren irischen Flüssen entdeckt worden. Der Vorsitzende der Schulzen von Omagh hat letzter Tage ein Packet solcher Perlen, die in Frischmasse? -Muscheln des Kreises Tnrone gefunden worden sind, nach Lon don gebracht. Einige dieser Perlen besitzen eine ziemliche Größe und messen einen halben Zoll im Durchmesser, wähz rend andere nur die Größe eines SchrotkorneS haben. Jedoch soll die Qualität sehr gut sein. SchwererEntschluß. Arzt: .Aber, Frau Räthin, Ihr Herr Gemahl ist schwer krank; wie Sie sagen, liegt er schon seit acht Tagen warum haben Sie mich nicht früher rufen las fen?" Die Räthin (weinend): Ach, Herr Doktor, ich konnte mich immer nicht zu diesem letzten verzweifelten Schritte entschließen." Gewisse A e h n l i ch k e i t. .Nun, lieber Freund, wie ist es Dir denn bei der Premiere Deines Stückes gegangen? Mein Gott, das Publikum muß mich wahrhaftig für Schiller gehal ten haben!" Wieso denn?" Na, Du weißt doch, der liebte ja die faulen Aepfel so sehr!" Kurz und bündig. Herr: Aber, Junge, warum xrügelstDu Deinen Bruder so fürchterlich. Junge: Er hat mich Flegel gescholten und ein Flegel drischt. Immer schneidig. Erster Lieutenant: Na, Kamerad, Sie haben ja gestern eine Ballonfahrt gemacht. Zweiter Lieutenant: Jawohl, Plaete ' Bischen Revue passiren lassen.
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' 5? c j.j xiai M.,VV & &m.r TRADfc v f Mark icm V y Ck: r"' cait DAS GS0SS&. Schmerzenheilmittc!. gegen Neuralgia. Dauernd geheilt. Original-Bericht, 1834. Erneuert 8. Januar, 1837. Litt im Jahre 1834 schrecklich an Neuralgia im Gestchte. Litt furchtbar. Versuchte St. Jakobs Oel. Rieb die schmerzende Theile deö Abends tüchtig ein und am Morgen waren alle Schmmen wie durch ein Wunder erscbwunden. Seit mehrere Jahren Feinen Rückfall wieder aehabt. Frau Mary K. Sheed, Nro. 1110 Mar;land-Aekue, Washwgton, D. C. Dauernd gebellt. - Oriainal-Bericht, Mir,, 1881. Erneuert S. Februar, 1887. Vnnahedrei Jadre schrecklich an Neuralgia aelillen. Wandte St. Jakob Oel an. Zn sünfMinnten waren alle Schmerze verschwunden. Eine ewziae Anwendung heilte mich. Seit jener Zeit keinen Rückfall wieder gehabt. R. B. Troll, St. Louiö, Mo. Dauernd gehellt. War zwunge sechSjehn Tage weae neuralgischer Schmerzen lm Bette zu bleibe. Nahm sechs verschiedene Medizinen ohne Erfolg beinahe wahnsinnig or Schmerzen. Gebrauchte St. Zakobö Oel und wurde geheUt. Habe seit jener Zeit keine Schmerzen wieder gehabt. Mary L. Dttks, TobinöVille, Laüünore Co., Md., 15. Dezember, 183S. Obiae Reuanlsse sind Srneukruaen srllber Bericht von Leuten, welche durch Et. Jakobi Oel k, c,cui wurocn uno sie nacy erlauf von Jahren ein Rückkehr von Schmerzen gehabt haben. Sllenthalben i den Apotheken ,u haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. KtlUmor. Md. MMNW , .jw Cures iRemoves Tarif Sunburn, Oee StingSf Moa 'quItoandAII ' In.sA m.a I vw Wf v A 'rar LES, ulotchev . TTn TM.V m.V j Hl llrigt utiurj nd every form of da blemlshea. pooltlvely curod cm tho xnost delicate E&in without leavintf a Bear, by Hop 31 n -tm O3o.tPrice 25cts., COcts. nd f 1. At drur'p-iBta er hv mJL Tn Hop Pill Mnfg Co., New Ixmdon, Conn. I Jttle Hop Pill for -ick.-h.em1 ehe. dyspepRia, DiLtouBnesB and oonsüpation have no equai. 25c I all SpotUlcn , haben. r,QA W O Den einzigen Weg . . r. vva: r - -5 SBaimeerrart fcoUtt.nDta brnnSrlTrtt. i vrviirvrfivrfnnfcfelf'ftfci((tiftnbar untiftlbarfniv4Ilf Bon' Wa öefctlecl;t8frantbe:t(a ncki er und dauern mrsi Keile, ferner, aenaue AufNaruna -fcct Kniffe derselben und Peilung, zeigt da? cr biegen Buch itr kttngs.nker:"25.. Mnbarkkitk Weiblickkeit ! be ! bind, i treuen Bildern. Wird in deutscker Srrache ust.. 250 Seiten mu aMreta levens l gegen Einsendung von ZZ Eents in Postsg 5!,i!nij3, soraiam verraat. tret venandk,'I 1- T a i I .'orene: IfMitrhIIi .Inititnt.11CIin. l Min t iarc. uaue Dnmuwny, itw I OrU rä j N. r. 3 Indianapolis, Ind.. beim Buchs yäurier u. i-eyier. v sua ieiaware fct,l -&2S2EZ3Z& THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you desire to purchase a eow In1 machlne, ask our agent at your tdaco for tnns and prices. Ii you cannot find our ajrent, write direct to ncarest addre&s tu you beiow uamed. NEW HOME SEWffi MfiCHiNE ßOPJMSS Chicago - 23 UNION SQUARE.NX- D ALL AS, I LL. ATI ANTA siA TEX. s-: louis. mo. j rffj mwfpapcisco CAL Agentur für Indianapolis: ffaiser & Vfteger, 172 Oft Washington Strai. Luxus ! Die Bee Line Nonte" (l & ST L und 0 C C & I BAHN). Dies, ausgezeichnet. Bahn deförder Paffagiere nach GlnQiniiati, Clevolaiicl, HulTalo, und allen Neu England Städten Och laswagen zwischen Indianapolis und New Bor? ohne Wagenvechsel. Diktltt Verbindung nach Missouri, Arkansas, Texas, Kansas. Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Vkdtlgste Aalen. Mau wende sich deaeu näherer Jnsor natton an 0. L. Martin, m'I Paff. Agent, levelant. W. J Nichols, Gen'l West. Agent t. t. AVbeijteV'Hstte (früher rnrnhalle.) Vereine und Logen werden darauf anfmnk sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur NbhaUung von Versammlungen, Kränzchen, Unterhalwngen n. s. w. eignet und für solche Zwecke billig zu miethen ist. Man wende sich an die Ossi d. Bit.
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