Indiana Tribüne, Volume 11, Number 295, Indianapolis, Marion County, 12 July 1888 — Page 1
jSt'.-'i ii.iit&. V M Svr . i& r. s.v fitri-ii4 m'-'Öj -r. n u M Sahrgang 11. Office : o. 140 O? Marhland Straße. Nummer 295. Zadiaoapolis, Zoviaos, Donnerstag, deu 12. Juli 1008,
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Der erste Angriff auf. den deutschen Unterricht in den Volksschulen von Louisville ist abgeschlagen. Leider lehrt die Erfahrung, daß eine Niederlage nicht vor künftigen Angriffen schützt. Das Sonntagsgesetz des Staates Georgia schreibt vor, daß ein Wirth, welcher am Sonntag offen hält und etwas verkauft $1000 Buße zahlen und auf ein Jahr in den Kettengang bei harter Arbeit kommen soll. Als Buncomb" bezeichnet der frühere General-Postmeifler James die Forderung der Republikaner, daß das Briefporto auf 1 Cent herabgefetzt werden soll. James, der viele Jahre lang Postmeiste? in New Iork war und nur in Folge seiner außerordentlichen Tüchtig keit von Garsield an die Spitze des gesammten PostwesenS gestellt wurde, sagt kurz und treffend : Was wir brauchen, find nicht billigere Portosätze, sondere beffere Posteinrichtun gen." Damit werden namentlich die Bewohner der Kleinstädte und Dörfer einverstanden sein, die ihre Postsachen noch immer selbst abholen muffen, weil es Briefträger erst in Städten von 10,000 Einwohnern giebt. Während die Gelehrten und Ungelehrten der alten Parteien die Menschen durch Präsidentenwahlen, sowie durch höchst problematische Civildienst und Tarifreform erlösen wollen, ist es die Pflicht aller denkenden Arbeiter, mit vermehrter Kraft Erkenntniß unter die breiten Volksschichten zu tragen, die Erkenntniß vom inneren, ursächlichen Zusammenhang zwischen den politischen und wirthschaft lichen Verhältnissen eines Landes, auf daß sie erkennen und zur Einsicht gelan gen, daß zur Erlangung wirklicher Frei heit eine radikale Umgestaltung unserer Produktionsverhältniffe nothwendig ist. So wenig die antiken Republiken mit dem Sklaven- und Leibeignensystem auf die Dauer sich zu halten vermochten, so wenig kann es die bürgerliche mit dem Lohn system. Denn hier wie dort ist das Volk nicht frei kann unmözlich frei sein ! We in jenen des Alterthums es immer die Sklavenhalter und die Grundbesitzer waren, welche in Wahrheit den Staat be herrschten, so sind es in der modernen Afterrepublik die Besitzer der Maschinen und der Arbeitswerkzeuge, welche ihn in ihren Händen halten. Wer. die Arbeitskraft des Volkes und die Erzeugniffe derselben kontrollirt, der ist stets im Besitze der Staatsgewalt. Das ist eine unbestreitbare Wahrheit, welche uns jede Phase der Geschichte der Menschheit lehrt. Will das Volk frei sein, so muß es seine Arbeitskraft und die Erzeugniffe derselben selber kontrolliren. Wer diese Wahrheit erkannt hat, sieht mit Verachtung auf das gegenwärtige kleinliche politische Treiben herab, und hält eS für tausend Mal besser dafür zu wirken, daß diese Wahrheit allgemeine Verbreitung und Anerkennung sinde, als dafür, daß Dieser oder Jener als Präsident gewählt wird. Im Bundesschatze bi finden sich mehrere hundert Millionen Silberdollars. Es ist unmöglich, sie in Zirkulation zu bringen, weil man das schwere Geld nicht Will. Aber Dank dem Einfluß der Besitzer von Silberminen wird mit dem Prägen der Silberdollars fortgefahren, weil dadurch der Preis des Metalls hoch gehalten wird. Um uns von der wachsenden Last der Silberdollars zu befreien, und doch den Preis des Silbers vor dem Sinken zu bewahren, möchten wir den einflußreichen Bergwerkbesitzern ein Mittel vorschlagen, durch welches sie sich zugleich das Renomee von Menschenfreunden erwerben könnten. Da ist in jüngster Zeit ein Buch erschienen, deffen Verfaffer Dr. Bruno Schönlank heißt. Das Buch enthält eine ausführliche Beschreibung der QuecksilberSpiegelbelegereien in Fürth in Baiern und der Lage der darin 'beschäftigten Arbeiter. Es wird darin gezeigt, daß der Einfluß des Quecksilberstaubes ein solcher ist, daß die Arbeiter schon nach kurzer Zeit an einem beständigen Zittern zu leiden haben, und daß bei fortgesetzter Ve schäftigung in den Spiegelbelegen nach wenigen Jahren in Folge der QuecksilberVergiftung unfehlbar der Tod eintritt. Und da in diesen Belegen sehr viele
Frauen beschäftigt werden, so tritt der
weitere entsetzliche Umstand ein, daß sich die Vergiftung fortpflanzt und die meisten der Kinder dieser Frauen schon wenige Wochen oder Monate nach ihrer Geburt sterben. Wie man sieht, hängt an jedem quecksilberbelegten Spiegel Menschenblut. Nun ist aber der Gebrauch des Quecksil bers zum Belegen der Spiegel keine äbso lute Nothwendigkeit. Es giebt ein Ver fahren Spiegel mit Silber zu belegen, freilich werden die Spiegel nicht so schön. Nun ist es ferner eine Thatsache,' daß die meisten der in Amerika verbrauchten Spiegel aus den Fürther Quecksilberbelegen kommen. - Wie wäre es nun, wenn die Silber bergwerks-Vesitzer eine Agitation für die ausschließliche Benutzung silberbelegter Spiegel ins Leben riefen ? Dadurch daß sich für die Verwendung des Silbers ein größeres Feld deö Verbrauches fände, würde der Preis des Silbers in die Höhe gehen, so daß sich ein Geschäft dabei machen ließe. Zugleich aber hätte man bei dieser Agitation den Vortheil, die Humanität als Aushängeschild gebrau chen zu können. Und wollen die millionenreichen Bergwergwerksbesitzer auf diesem Gebiete noch weiter wirken, so könnten sie eine Belohnung für jede Erfindung aussetzen, durch welche das Verfahren des Spiegelbelegens vermittelst Silber verbessert wird. DratztnachriHten. Wettterauösichten. Wasdington. 12. Juli. Leichter Ttmperaturwkchsel; am Freitag külzlereS hübsches Wktter. C o n g r e b. Was hing ton. 11. Juli. Der Se nat beschäftigte sich beute mit den Bewilli gangen für Küstenvertheidigukig. DaZ Haus f r fetc die Erwägung der Tarisdill fort. Ein Amendkment von PiklpS von New Jkrsty den Zoll, aus Linnenwearen zu rrhööen, gab Veian laffuna zu einer volitilchen Debatte. Phe'ps machte den Demokraten den Vor wurf, dafc sie beschlossen kä.ten, alle von Republikanern eingereichten Amende mentS zu verwerfen. Henderson behaupt, tAUison von Iowa sei deshalb in der Ehiczgoer Eonv.ntion geschlagen worden weil in Iowa strenge Ets tzt gegen die Eisenbahncorporationen eristiren. DaSAmendemer.t PhelpS wurde schließ lich verworfen. Die Ueberschwemmung. Pittöburg. 11. Juli. Massen von Bauholz kommen den Fluß herab geschwommen, ebenso Fenzen, Häuser trümmer. Theile von Booten u. Z w. Zu Tausenden stehen die Menschen am Flußüfer und betrachten den wild rasen den Strom. Viele Ortschasten in der Näle deS JlusseS sind total überschwemmt und der Schaden, den das Hochwaffer anrichtet, ist ungeheuer. Wh eelina. W. Va.. 11. Juli. Um 7 Uhr heute Morgen war der Flub um 20 Fuß gestikgen. Der Eisenbahnver kehr ist unlerbrochkn. Fast alle Flüsse in ganz West Virginia sind aus ihren Usern. In Graston stehen Wohnhäuser 14 bis 15 Fuk tief in Wuss:r. .In der Nähe von ElalkSburg wurden zwanzig Häuser von den Fluthtn roeggkfpült. Der Schaden ist aUklithalben ungemein groß. Die Eifenardeiter. Pittsburg. 11. Juli. JoneS & Laughlin von den America Eilenwerken und die Gate Etty Eisen Co. von Gute City, Ala.. unterzeichnettn htute die Lohnskala. Erstere Firma beschäftigt ungefähr 5000 Mann. Die Arbeiter er warten, dak in Kürze auch alle anderen Firmen nachgeben werden. Auch ein Nutzen der TodeS strafe. EvanSville. 11. Juli. Beinahe hätte sich heute der ungefähr zwölf Jahre alte Sohn des 220 Fulton Avenue woh nenden ZimmermannS ThomaS Winter erhängt. Einzig um zu sehen, wie daS Erhängen gehe, befestigte der 'Junge nämlich gestern Nachmittag gegen halb 2 Uhr in einem neben feinem elterlichen Haufe herlausendenGange an einemNagel einen Strick, legt? sich denselben kunstgc recht um den Hals und sprang sodann von einem Klotze, auf dem er seine Hängevorrichtungen glteoffen hatte, her unter.- Natürlich fand cr dabei sofort aus, wie das Erhängen geht. Zu seinem Glücke wurde er übrigens bald nachher entdeckt und abgeschnitten und nach eini gen Bemühungen gelang eS auch, ihn
wieder zum Bewußtsein zu bringen. Nicht
langt darauf wurde der Junge übrigen? von heftigen Krämpsen befallen und den letzten Nachrichten zufolge befand er sich noch keineswegs wieder außer Gefahr. ' Opfer v er B lutr acht, ttn oxv ille, Tenn.. 11. Juli. Nachdem vor einiger Zeit M. Rose und I. Fusion infolge eine Streits um fünf Dollars einander aufgelauert und mit Schüssen verwundet hatten, schworen sie Blutrache und warben Kampfgenossen. Letzten Sonntag stießen beim Kirchgang die beiden feindlichen Parteien, bis an die Zähne bewaffnet, vor der Kirchenthür zusammen und eröffneten in Gewehr feuer. ES wurde lange und heftig gekämpst, bis zwei Mann todt und fünf zehn schwer verwundet auf dem Platze lagen. Die Andächtigen in der Kirche hatten während deS Gefechts eine furcht bare Angst ausgestanden und viele Frauen waren in Ohnmacht gifallen. Ver Oabel. Sch nee im I ul i. London. 11. Juli. Da Wett? in England ist ganz anormal. Es ist außttordentlich kalt. In der Umgegend von London ist Schnee gefallen. ES ist' in keines Menschen Erinnerung, dak eS in England im Juli geschneit hat. . Dr. Mackenzie. Berlin. 11. Juli. Dr. Mackenzie ersuchte daö britifch-medizioifche Journal mitzutheilen, daß er in Rücksicht auf Per fönen, deren Wünsche er zu respeltinn habe aus den Bericht der deutschen Aerzte nicht antworten kinne, er erkläre nur, daß derselbe voller Unricktiaktlten und Ent sttllungen sti. Ei vtrde im Stande sein, dies zu beweisen,' sobald er Freiheit habe zusprechen. Paris. 11. Juli. Prof. Fauvel schreibt an den Figaro, daß er überrascht sei, daß Dr. Mackenzie die von ihm in einem Interviews gemachten Aussagen ableugne. Nach! dem veröffentlichten Interview soll Mackenzie gesagt haben, daß die Kaiserin stet? von Spionen umge den gewesen sei und er selbst sich in PotS dam mehrere Stunden 'thätsächlich in Hast btsunden habe. DaS Benehmen des Kaisers Wilhelm sei so sonderbar ge wtsen, daß er geneigt gewesen sei zu glauben, die Ohrenkrankheit dcSielben habe tsll Gehirn angegriffen. Prof. Fauvel sagt, daS Interview habe in seinem Hause stattgefunden und in seiner Gegen wart und sei vollständig korrekt berichtet worden. Nur waS Dr. Mackenzie über die deutschen Aerzte gesagt habe, sei aus dessen eigenes Ersuchen unterdrückt wor den. . Der serbische Skandal. Belgrad. 11. Juli. König Milan hat die Behörden von Wiesbaden ersucht. die serbischen Abgesandten in ihrer Mis sion. den Kronprinzen Alrxander nach Serbien zurückzuholen, zu unterstüder?. DaS Gesuch ist auch gewährt worden, allein vorderhand haben die Abgesandten sich noch nicht an die Behörden um Bei stand gewendet. Allerlei per Kabel. Boulanger hat wieder einmal grredit und zwar in St. Servain, wo er sagte. S werde noch kein Jahr vergehen, daß er sein Säbel zurückerhalten werde. Der .Gauloi behauptet, daß Deutsch land im Begriffe sei. die französischen Grundbesitzer auS Straßburg zu vetrei ben und ihr Grundeigenthum zu verkau fen. Das Uetheil des Reichsgerichts gegen 'die deS HochverrathS schuldig befundenen Elsässer lautet aus 10 Jahre Getängnitz für Dietz. vier Jahre für Dietz's Frau und ein Jahr Gesängnib und neun Jahre Festungshaft für Apptl. Die Nachricht, daß der Redakteur der .Kölnischen Zeitung" zu drei Monaten Hast verurtheilt worden sei, ist dahin richtiggestellt worden. daß diestS Straf maß erst vom StaatSanwalt beantragt wurde. DaS Urtheil erfolgt erst, in einer Woche. Bei der vorgestern im Departement der Rhone abgehaltenen Neuwahl für die De putirtenkammer erhielt der republikanische Kandidat 37.133. der sozialistische 27.011 und der radikale Kandidat 10747 Stim men. Eine Stichwahl ist infolgedessen nothwendig geworden.. SSisssnchriedtu. Angekommen in : QueenStown: .Alaska" und .Jtaly" von New York. Moville: .Furnesia" von New Nork nach Glasgow bestimmt. New Vor k: .Eider" von Bremen ; .Leerdam" von Rotterdam. Antwerpen: .Jan Breldel" von Nework. :
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