Indiana Tribüne, Volume 11, Number 294, Indianapolis, Marion County, 11 July 1888 — Page 1

. LVH ; jpv. v f i ci KW AfVLVVU ni v u ni m (- Jahrgang 11. Office : flo. 14 Ost Maryland Straße. Nummer 294. Osdissspolig, 2öksa, Mittwoch, deo U. Juli t00.

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Ebitorielleö.

Die sociale Frage findet ihre sicherste Erklärung in psychologischen Gesetzen. In diesem Satze sprechen wir eine Wahr heit aus, die trotz ihrer außerordentlichen Wichtigkeit für die Beurtheilung der socialen Kämpfe leider immer noch viel zu wenig gewürdigt wird, ja in weiten Kreisen noch gar nicht einmal erkannt ist. Man möge sich auf den Boden einer natUMWeN ode? tMN aSttttSeN Welt . ... steuen einerlei, man rann oie Aroetter als mmjqllche Wesen mit menschlichen Neigungen und Eigenschaf ten nicht QUZ dieser Ordnung herauseS camotiren. Der Aermste ist Mensch wie der Reichste und Dieser ist denselben na türlichen Gesetzen unterworfen wie Jener. Da steht derSelbsterhaltungötrieb obenan. mit dem schon auf der untersten Stufe des menschlichen Daseins der Glückselig keitstrieb sich verbindet. Beide zusammen bestimmen das Streben nach materiellen Gütern und Genuß. Der Socialpolitiker muß, wenn er zu richtigen Schlöffen gelangen will, diesiS tosbcboioaiscbe rundaefefe in Recbnuna wib w zieyen. . , Alles Menschenglück vollzieht sich nach ganz bestimmten psychologischen Gesetzen, welche für Jedermann giltig sind. Bis zu einem gewissen Grade ist das innere Glück des Menschen, die Glückseligkeit, ,mmer abbüna,a vom Sukren (Müde der ' " " " Unglück. Das Sprichwort l Jedtt ist J HXl 1 semes Glückes Schmied" Mag M2N dkM ' . .7. .? zeioncy aoer wenn man veriucyr, es niTtTtfAifitff i (isA.Ankttt tnittn z ivoi, iwuu uiuii, besonders in Rücksicht auf die mit ihrer Lage unzufriedenen Masse der Arbeiter, zu in oer ielvi.tgeiHan.enen Aage gluaucy fühlen könne, und daß die Arbeiter ihr Leiden selbst verschuldet haben, weil sie sich nicht begnügen mit dem, was ihnen zufällt, sondern nach Mehr und Besserem verlangen. Einer solchen Beweisführung gegenüber ist darauf hinzuweisen, daß die Wirth-schastlich-socialen Zusammenhänge der Masse der Arbeiter aar keine Möalickkeit zu wirklich freier Bethätigung ihrer auf das Glück gerichteten Thätigkeit lassen. Sie sind Werkzeuge, nicht aber Meister des Schicksals, das in den wirthschastlich socialen Machtverhältnissen sich offenbart. Wohl aber flehen sie unter der Herrschast gewaltiger Contrastwirkungen, welche auS jenen Verhältnissen sich ergeben. Und diese Contrastwirkungen machen um so mächtiger sich geltend, je gebildeter, selbst ständiger und selbstbewußter der Arbeiter wird, je mehr das Bewußtfein seiner mi . C . i. f.; im if..9 f-(Ti Lvurve uno seines verryes lyn ersuur. Es mag ja richtig sein, daß ein stumpf sinnig dahinlebender Armer sich auch in elender Lage, so lange diese nicht noch elender wird, glücklich fühlt, weil er's nicht besser weiß." Anders aber bei dem, der die Ueberzeugung hat, daß ihm ein besseres Loos gebührt, jedoch vorenthalten wird. Er entbehrt und fühlt sich unglücklich und dieses Gefühl wird man nie und nimmer ersticken können durch jene religiösen und philosophischen I M ! . roziungen, oie varaus ymauslaufen. dak es nun einmal m der Welt so sel und nicht anderS sein könne. I 5?Z Yrsnrp nrrtViii ttiiiriVifir fnonw l w jj qvmvvm ivunvbivm vv.t.t der arme Arbeiter, der es trotz aller Mübe und alles Fleißes nicht Weiter bringt, als sich unter Entbehrungen aller Art von einem )6age zum andern zu erhalten, beim Anschauen ringsumher aufgespeicherter ece' to0n denen er weiß, daß sieder I ori 'i ?r. c. iB .f . c - r t. roeir lyre vniueynng vervanren, oei oer Betrachtung des oft maßlosen Luxus, der in anderen Gesellschaftskreisen entfaltet wird, nicht von dem Gedanken ergriffen werden sollte : Weshalb geht eS denn Dir so schlecht ?" Wenn da ganz abgesehen vom Nechtsstandpunkte die Begehrlichkeit" in ihm wach wird, so ist das ein durchaus natürlicher, in Philoso phischen Gesetzen begründeter Vorgang und Diejenigen, welche, gesegnet mit Glücksgütern, dagegen aneifern, machen sich der denkbar größten Lächerlichkeit f?h; cst v:, N-k,.s;F,?,;t i y v U J m " -D ...v.. , das Streben nach Gut und Genuß nur ein veionoeres Privilegium verricyenoer I r r t rn . r w t. .-V. nun, m.: v,;rfla ... MttVV MttV VMbM VVtll VkVVV ben ist ein rein menschlicher und ganz all meiner Zug. G :st ÖCtstbu kak der Unbildung, der .Im. Moralität", der rohen Gemüthsart . 1 beschutdigr uno lynen zugleich m An

sehung des Güternwvbs und des Ge

nuffeS eine moralische Kra't der Selbst Überwindung und Entsagung zumuthet, die man auf anderer Seite selbst nicht be sitzt und auch gar nicht für nöthig hält ! Man verlangt von Denen, d,e in schechter sozialer Lage sich befinden, daß sie die Kontraste im sozialen Leben Armuth und Entbehrung auf der einen und Reich thum und Genuß auf der anderen Seite nicht auf sich wirken laffen, also geradezu ihre menschliche Natur verleugnen. Und gerade diese unerhörte Zumuthung und die damit in Verbindung stehende schlimme PraiiS in der Behandlung der sozialen Schäden ist es, welche der ganzen Fialen Frage ihren eigenthümlichen und fYni n; beunruhlgenden Charakter g:ebt. Die Kontrastwirkungen werden dadurch nur verstärkt, mcht aber schwächer oder gar verhindert, denn wie gesagt man hat es in den Arbeitern NUN einmal mit Menschen zu thun, die ihren menschlichen Gefühlen Rechnung tragen und nach den selben vsvcvoloaiscken Gesetzen, denen die die Mitglieder anderer Gesellschaftskreise so bereitwillig folgen bei der Jagd nach dem Glücke DraWal)ril!)ten. W ettterau ösichten. Washington. 11. Juli. Schönes. wärmeres Witter. Weitere Unterschriften. Pittöburg. Pa.. 10. Juli. Die Lobnscala der Amalgamated Association ift heute auch von der Eisenfabrik zu New Albany, Ind.. unterzeichnet worden. Diese Fabrik beschäftigt 600 Mann. Die Eisenfabrik von Singer, Nimick & Co., welche den Betrieb mit Nicht-'Unionleu' ten, aber mit Unionlöhnen aufgenom men hatte, schloß heute wieder, da ihre Arbeiter sich weigerten, weiter zu arbei t:n, wenn die Fabrik nicht die UiionS scala unterzeichne. Pittöburg . Pa.. 10. Juli. Heute NachmiltLg hat die Kittanning Jron Co. . r?n er - . i iw . . I von nmanning. va von oer ?imoia. mated Association eine Loh-scala behufs , v . r . . I unlerzelynung oer,elven verlange, Fabrik )tx genannten Gesellschast wird morgen mit 500 Arbeitern in B trieb ge setzt werden. Ein Sensationöroman NewV ork.10 Juli. Jsaoc Wal. doif, ein hiesiger iSraelitischir Kaufmann machte die Entdeckuno, dafc er mit l'iner eigenen Tochter verheirathit ist. Walooii cnn ,1 oor jacren von inner ...e a. n m. . , t tfrou in jjenencio) uns ging nach i .' .it .i. .!.w.l v . . i.l , nia. vi x onraign er wieoer uno ya le in ictnir zweiten oe orei moer. eine Fiau starb vor einigen Jahren. Bor etwa achtzehn Monaten traf er auf der Stroke ein hübsches Mädchen. Dasselbe weinte und erklärte auf Refragen, dab eö von Wien komme und dak S seinen Weg verloren habe. Waldon interelliete Nck für da Mädchen, nahm e in'S Hau und da seinen Kindern daS Mädchen ebenfalls gefiel, machte er eZ zur Gouvkrnante für dieselben, und deirathete e scklieklick. ttZrzlick kam die Mutter deS Mädchen von Wien und eS stellte sich herau?, dab dieselbe Waldors'S erste Frau und da Mädchen, gegevwäitig seine dritte Frau, seine Tochter war. Man i . v rr r .. . . n v yai n an oen rovraoo, i.loeiazen ?) gei wandt, um die Beziehungen zoifchen den verschiedenen Parteien ,u ordnen. (Die sehr interessante Geschichte klingt etwa unwahrscheinlich, denn eS ist nicht anzu nehmen, dob der Mann da Mädchen weder Nach Namen noch Herkunft fragte, in wilchem-ffalle er die Identität deS Mädchen hätte entdecken müssen.) Angeklagt wegen V e es chw ör u n g. Minnea poliS. 10. Juli. Frank Hoover, Präsident der Typographical Union und Wm. B. Hammond, Mitglied deS Yxcutiv Board wurden heute wegen Boycotten de .Spectator unter der Anklage der Verschwörung virhastkt. R e g e n s l u t d e n. KansaS City. Mo.. 10. Juli. Fast die ganze vergangene Nacht stürzten hier Regevfluthen vom Himmel, wie man sie hier noch nicht erledt hat. Ganze Häuser gevierte wurven von den tn den Straben sich bildenden Strömen überschwemmt. DaS Wasier stand in den Häusern zwei Fab hoch. Zwei Häuser wurden mit sortgerisien und deren Bewohner nur mitl grober 'kaye gerelier. ine andere Ja milie Namen? Williams, bestehend auö vier Personen, soll tn der luth er runken fein, doch sind die Leichname noch nicht gesunden worden. Pittöburg, Pa. 10. Juli. Die ungeheuren Regengüsse haben die Gleise! der verschiedenen Eisenbahnen, die achl

hitsiger Stadt führen, vielfach ausgewaschen, so daß die Züge mit großen Ver spätungen eintreffen. Uniont oa n. Pa.. 10. Jali. Dir Rtdflone Greis hat seine Dämme durchbrochen und die hiesige Stadt unter Was ser gestdt. Alle flieht nach höher gelegenen Gegenden; die Männer tragen die Frauen aus den Häusern, da in denselben daS Wasser schon mihrere Fuß hoch steht. In Leith müssen die. Eisenbahnbahnzüge durch mehrere Fuß Wasser fahren, während die Jluth immkr noch steigt und die

Häus;r foltiureißm droht. In Brown. fleld sind zwei Brücken weggeschVemmt und an einen döwrnen Biadukt angetrit. worden S 's. Einfchni't der Balt.more. Ohlo-Babn ebt daS Was. ler zwarizig Fuß hoch. Der hiesig Ex- . . ... rilf . teflnet imOTtt n0(ft Vin Strömen. In Washington sind dit'Ktlltr voll Wass. Triaoelvdia ist die Brücke der Baltimow & Odio Bahn veggtschwkmmt. Ein grober Theil der Saaten ist vernichttt. ' v e e i x n fl. a. jua , iu. Juli. Im ?nzen Staat hat ti den ganzen heutigen -4,ag ununi(orocqcn gcrcgnii, uno auaj jetzt noch sind keine Anztichen vorhanden, dak diese Jluth bald aufhören wird. Alle Flüsse sind hoch angtschwollen und noch im Steigen. Der Eisenbahnverkehr erlei dtt allenthalben Stockungen. CongrebWashington. D. C.. 10. Julk. Im Senate wurde über den Fischereiver trag verhandelt. Jni Hause wurde die Erwägung der TarisdiU fortgesetzt HopkinS von Illinois sprach gegen den hohen Zoll auf Reis und sagte, eö sei offenbar daS Bestrebe deS Comite? ge wesen. dem Süden aesällia zu sein. Alle Anträge, den Zoll aus Reis herunterzu setzen, schlugen fehl. ' Ein von Vandever von Ealisornien vorgeschlagenes Amendement, den Zoll auf Rosinen zu erdöhen, wurde verwor fen, worauf den Demskratin der Boi Wurf gemacht wurde, dak sie den Tarif im Interesse deS Südens manipulirien. und den Osten und Westen unberücksich ia u.i.n Der Antrag Günther auf Eier einen gg 5dt8. per Dutzind zu legen. v n 1,.. titttnmUn AvtrZge, den Zoll aus Baumwollen Waaren, FlachS und Hanf unveräadtrk zu lassen, wurden verworfen. Diaz wiedergewählt. Stadt Mexico. 10. Juli. Der Conarek nabm deute die Viükuna deS Resultats der Vrästd:r.tenwahl vor. SS faQb st4 m Dia, der iktz'ae Piüsi --.- " - h, Nii.k.r ntnnhlt Ist Als Dk,' v jj - -w j WiedererwäHlung veikündigt wurde, er " 1 ob keine Opposition. Wer Oadek. Der Krieg der Aerzte. Berlin. 10. Juli. Dir Bericht des Dr. Beramann übn die ttrankbeit de Kaiser Friedrich beschuldigt Dr. Macken zie der nachlässtgen Behandlung und deS Versuchs, vie Verantwoitlichkeit Professor Bircho zuzuschieben. Die freisinnige Zeitung" hält den Bericht für üdertkitben. London. 10. Juli. Der Bericht der deutschen Aerzte über die Krankhei Kaiser Friedrichs hat hier grobe Auf. m . . auna dervorgeruien, ooä) nait man it der Btuitdeiluna zurück, bis Dr Mackenzie seinen Bericht veröffentlich hat. Der Bericht der deutschen Acrzte l besagt ungesähr Folgendes : . Während Kronprinz Fnevrich sich in gmS befand, hatten die D?ktsren Lauer. Toiold. Spröder. Waaner. Beramann und Gerhardt am 19. Mai 1887 eine Konsultation und kamen zu dem Schwsse. dak KredS vorhanden sei. Der Patient wurde von der Natur der Krankheit in formirt und gab seine Einwilligung zu einer Operation. Du Airzte waren der Ansicht, dab die Operation ohne Gefahr ausgeführt wcrden konnte. Dr. Berg man halte dieselbe Operation schon sie ben Mal mit Erfolg auSgefühit. Am nächsten Taae war Alles für die Overa mu als Dr. Mackenzie ankam nd voraelasien wurde. Derselbe er klärte mit Bestimmtheit, dab kein KeebS vorhanden sei. worauf d.r Kronprinz sich weigerte, die Operation vollziehen zu lassen und Dr. Mackenzie die Behand. iung übernahm. Wir sahen, sazt Dr. Gerhardt, den Krebs wachsen und zur fdbcn Mi wurden lediglich harmlose Pulver angewandt. 3 November 1887 constatirte Dr. Schröder das Vorhandensein de Kr.bseS. Damals hätte vielleicht durch Entfernung des ttehlkopf das Leben des Patienten ! noch gerettet erden können, aber dieser weigerte sich, sich der Operation zu unter werfen. Die deutschen Aerzte geben dem Dr.

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rauigi vn. vumc vtua 5roci "MRa,aiOae frei. Rodrnaa,

llVUCll, (Ull VllUlUlt, IVUUl, VCill mögen des Brautlqams zuaeichlaaen. das ungesähr auf acht Millionen geschätzt wird, wie man merkt, ein ganz erträglicheS Dasein pchert. D ie Frau deS Büraermeisters von Castagola in der Schweiz wurde am 4. Mal von sechs Kindern ent bunden, darunter vier Knaben und zwei Madchen. &ie wurden alle lebend, aber vor oer eil aeooren, siaroen icooc m wenigen Secunden. Der Fall, welcher alle frühere authentischen Berichte über menschliche' Fruchtbarkeit übertrifft, ist von Dr. Vassalli beobachtet und in der Gaz. Med. Jtal.-Lomb." vom2. Juni beschrieben. ' Tod t in seiner W o hnuna zu Stockholm wurde am Georgen des 15. Juni der frühere norwegische taatsminister Nichter gefunden. Er hatte durch einen Nevolverschuß in den Mund seinem Leben ein Ende aemacht. Staats minister Richter soll schon mehrere Woüen bockaradia nervös aewesen sein : er sollte nach früherer Bestimmung an denk i t j ? angegebenen Tage wieder nach vcorwegen

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