Indiana Tribüne, Volume 11, Number 292, Indianapolis, Marion County, 9 July 1888 — Page 2
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Zndiana Tribune. ftzfchefet igliH usd Ssnulsg. tägUche .Xittflnt lott durch de ?kgerl2 Cent vtx Woche, di Sontag,Tribün, 5 Centl vtx Woch. idt lufammm 15 Gcntl oder ö Ctntl pcf Ronat, Pr Poft zugeschickt t BoraulBeiahIuna, 5 pct Jadr. ßfflct t 140 S. Okarvlanbstr. g-dispoliZ, Ind., 9. Juli 1888. Trauringe. .VuH in dem nüchternen und rea U schen Amerika gehört ein Trauring bei einem großen Theil des Volkes, trotz sei xtrt geringen Praktischen Werthes, zu den begehrtesten Gegenständen. Wie schon in den ältesten Zeiten das Auswechseln von HochzeitSringen nachzu weisen lst und nie diese Idee in allen Epochen der Zeitalter Stoss zu poetisch Verherrlichung gab, so ist eS auch in bei neuen Welt 6i3 auf unsere Tage geblic, ben. Eins steht man in oen Ver. Staaten haufiaer, als in Europa, daß nämlich ein schlichter Goldreif am Hei nen Finger getragen rsird. Ursprünglich sollte dies anzeigen, daß der Träger oder die Trägerin venvitwet sei, jedoch bat sich im Laufe der Zeit auch die Mode bc9 Tragens eines Ringes ohne Stein am kleinen Finger seihe verallgemeinert. Sonst wird, wie von jeher, der Trauring am vierten Finger der linken Hand ge tragen, weil man früher annahm, daß von diesem Finger eine Ader direct zum Herzen führe oder eil dieser Finger bei am wenigsten gebrauchte ist und somit auch der an ihm getragene Ning ver hältnißmäßig am wenigsten abgenutzt wird. , Die Geschichte der Fingerringe ist ein Zweig der Archäologie, welcher nicht hoch genug gewürdiat werden kann, da aus ihr ein bedeutender Theil historischer und socialer Daten und Begebenheiten uns überliefert worden ist. Inschriften in aufgefundenen Ringen sind für den Alter thumsforscher mindestens ebenso wichtig, als die Numismatik, die Lehre von den Münzen. In einem testamentarischen Dokument, welches die Königin Marie von Schotts land im Schlöffe zu Edinburg vor der Geburt ihres SohneS JameS aufsetzte, zählt sie unter Anderem auch ihre Ringe auf. Unter diesen befand sich auch ein Diamantring von rothem Email, welchen die Königin ausdrücklich als ihren Hochzeitsring bezeichnet. Auf der Innenseite besindet'sich die Inschrift: .Für den König, der mir ihn schenkte." Man meint, daß dies de? Ring ist, welchen Darnlen an Marie schenkte, als er vsr der öffentlichen Trauerfeierlichkeit sich mit ihr in Rizzios Zimmer privatim trauen ließ, denn es ist festgestellt, daß bei der ofsiciellen Feier in der königlichen Kapelle zu Holvwood andere Ringe von hohem Wenhe gebraucht wurden. Ludwig der Neunte von Frankreich legte der Bedeutung des Trauringes hohen Werth bei. Er liebte seine Eattin, Margarethe von Provence, mit der er in seiner frühesten Jugend vermählt worden war, schwärmerisch und trug stets einen mit Lilien und Rittersporn verzier ten Rina, roeil diese Blumen seine? Gemahlin besonders lieb waren. Als infolge eineS politischen Vergehens ? gelegentlich der Thronbesteigung des Kai ers Nicolaus der Baron von Rosen in die Verbannung geschickt wurde, nahm man ihm seinen Schmuck und seine Werth aegenstände ab. Er wurde aufgefordert, seinen Goldring, den er am Finger trug, abzugeben, antwortete aber: Dus ist mein Trauring und man kann ihn nur bekommen, wenn man mir zugleich mit ihm den Finger abnimmt." Man ließ ihm den Ring. Der kleinste Ring, der wohl jemals ans den Finger einer Braut gezogen wor den ist, war zweifellos derjenige, welchen Prinzessin Maria, Tochter Heinrich VIII., bei ihrer Vermählung mit dem Dauphin von Frankreich, Sohn König Tranz des Ersten, am S. October ISIS erhielt. Die Prinzessin war gerade zwei Jahre alt und der Bräutigam sieben Monate und acht Tage. Letzteren vertrat bei der Hochzeitsfeier der Admiral Bonnivet und dieselbe wurde mit großem Pomp in Greenwich gefeiert. Die Braut pand neben ihrer Mutter, in ein Kleid r c n r t . . von 13010 iiou geilste, mtt emem schwarzsammetnen Mützchen auf dem Kopse und mit Juwelen überschüttet. Nachdem die Trauung vollzogen war, wurde die Prinzessin emporgehoben und der Priester Wolsev überreichte der jun gen Frau" einen goldenen Miniaturring mit einem kostbaren Brillanten, den der Admiral Bonnivet, als Stellvertreter de? Bräutigams, über das' zweite Geienr oes kleinen vlngers zog. Zur Zeit der Königin Elisabeth vfleq , ten die englischen Damen den Trauring am Daumen zu tragen, wie noch auf den ''Portraits ui Stanford, Eourt zu sehen iiifi. : Zu Georg I. Zeiten wurde der 5jmg aus dem vierten Fmqer befestigt. H aber gleich nach der Ceremonie zogen die Neuvermählten ihn wieder ab und befesttgten ihn am Daumen. 5 Als der nunmehr verstorbene Kaiser .Friedrich III., IS Kronpnn: von Vreu fltn, nnonir 100a nxii oer Prinzessin I Victoria von England aetraut wurde. C ! TV t m r. 1 m. m '.wechselten sie in Breslau verfertigte m t i r r r st c : vllnge von qiemaelu 12010. 'er wer fertiger de? beiden Sttnge ließ dieselben jaus ein Pergament kunstvoll befestigen "und unter dieselben einen kurzen Abriß der Geschichte seiner Goldbermerke in : .Reichenstein in künstlerischer Vollendung -i schreiben; in dieser Form überreichte er i. Y V . -i. er! vem Paare cic ocivcn klinge. In Griechenland erhält bei der Hoch zeit die Braut einen silbernen, der Bräutigam einen goldenen Ring. Der die Trauung vollziehende Priester reicht, nachdem er mehrere Gebete gesprochen. dem Paare die Ringe, elche bis dahin .aus dem Altar lagen, die Frau nimmt s den goldenen und schenkt diesen dem Manne, der ihr dann den silbernen an den Fmger steckt. Die Ring - Ceremonie bei russischen I . a r r i . t w I ; voqzeuen uniericyelve: na? au von oer
oer uns uvttchen. T?le !lnqe werden
dreimal gewechselt. Zuerst befestigt der Mann den Ring an den Fingern der Braut, darauf nimmt der Priester den Ring wieder vom Finger der Braut, zieht ihn auf den Finger des ManneS, den andern dagegen auf den Finger der Braut, und schließlich tauschen der Mann und die Braut noch einmal unter einander die Ringe aus. Bei Hochzeiten in der kaiserlichen Familie werden die Ringe durch eine dritte Person auSgetauscht. Gelegentlich der Hochzeit des Herzogs von Edinburg und der Großfurstin Maria Alerandrowna am 23. Januar 1814 überbrachte der Ceremonien meiste? die Trauringe auf Goldtellern und stellte diese auf den Altar. Darauf empfing der Beichtvater des Kaisers und der Kaiserin die Ringe von den Priestern des HofeS und befestigte dieselben, wah rend em Gebet gelprochen wurde, an den fiinarni der Braut und des BräutiaamS. worauf d!e anderen Ceremonien begangen wurden. In Spanien gilt das Geschenk eineS Ringes für ein Eheversprechen und ein Mädchen hat gesetzlichen Grund, von einem Manne, der ihr einen Nmg schenkte, zu verlangen, daß er sie hei rathe. Auch in Prozessen in den Ver. Staaten, ln denen es sich um den Bruch eines Eheversprechens handelt, spielt der Ring oft eine wichtige Rolle. j Bei allen christlichen Völkern aber gilt der Trauring als das Symbol der ewigen Verbindung zweier Herzen und der gegenseitigen Liebe und Treue. Nastveiste ylegel. 5fa Cbkcaao gab es anläßlich der Schlußfeler in einer der Hochschulen einen reckt artiaen Krakebl. Ein ab gehender Schüler, S. Weslen Gammon mit Namen, hielt einen Vortrag über das Thema: Die Gefahren unserer Republik", in welchem der feuchtohrige Junge seiner Knownothinggesinnung frei die Zügel schießen ließ. Darauf ergriff das Schulrathsmitglied, Herr oms Nettelborir. erster Svrecker der Cbicaao Turngemeinde, welcher die Diplome zu i(. t -ü. i.!sti.r c.: uciicucu yuuc, ic vcicgcucu, um viu Jungen sowohl, als dem Lehrer desselben, dessen Pflicht es war, alle Ausätze gründlich zu prüfen, gehörig den Text zu lesen. .. Natürlich siel die englische Presse, die fies) fast ausnahmslos in dem abrwasser des Natioismus und des Fremienhasses . , , . rrbewegt, wenn nicht gerade eine Wayi vor der Thür steht, jetzt schonungslos über Herrn Nettelhorst her. Der Lehrer ink. r. n v.rr rf r? . v vep, aus orien viajje oer u'""'' rer enttajien wurde, gab dem raoeinoen Schulrath wenigstens theilweise Recht und Krackte eine labme (?ntsckuldiauna dafür vor, daß er den betreffenden Auf ai zur A erlejung hatte gelangen iaiien. Die Stelle der ylrKeit melcke VL dtt tadelnden Bemerkung d?s Schulraths Veranlanuna aab. lautet in der Ueber 'setzung wie folgt: ine weitere Gefahr, welcye unsere Republik bedroht, ist die unbeschränkre Einwanderung. Eine aroße Zahl der . D , .0 Einwanderer, welche rn vlees kommen, stimmen mit unseren Einrich tungen und Gesetzen überein und beab sichtigen, Bürger zu werden. Aber viele Andere kommen Kierber mit niedrigen Lebensansichten. Ihre sittliche und re ;l3f- r , rjc.-i-.ti. uqioc Anlegung i leyr ocjcgtunn wn --. r r rv. c r ! . V anzilll) Tfliicn geweien. ynen uciji ic Loblfakrt und Entmickeluna unseres Landes nickt am Serien. Bettler. Verrückte, Verbrecher werden hier eingeführt, er c i- r c ct ..t it..si sücioannic ioaar. oeren uiciuuuh u ibrem Qeimatklande für aeiäkrlich erach tet wurde, sinden in den Ver. Staaten eme Zufluchtsstätte. Diese mwanoerer bringen Krankheit und Pest mit. Unsere Regierung verhängt eine Quarantäne über Schisse, welche ansteckende Krankheiten an Bord haben ; aber das ist nicht C r v . . ..tflJt . genugeno. vsic 0Uien unvcrzuu, ju rückgeschickt werden, ohne daß sie jemals unsere Küste berühren. Warum sollte Tyf c efe . m..f - i. r.". sZ.m - Ämerrra oer nvlagerungspiay u' ropa, der Ausfluß seiner Kloaken sein, in denen aller Schmutz sich sammelt? Beecher hat gesagt, daß wenn ein Löwe einen Ochsen frißt, der Ochse ein Löwe wird, nicht der Löwe ein Ochse. Aber angenommen, daß dieser Löwe fortmährend kranke Ochsen hinunterwürgen müßte. Glaubt Ihr, daß er lange am Leben bleiben würde? Er wurde entweder seine Kinnbacken schließen oder sterben. Einwanderung beeinflußt ebenfalls die Sittlichkeit unseres Landes ,n hohem Maße. Diese Ausländer entheiligen den Sabbath mit thren Vergnügungen. Sie füllen die Kasten der Wirthschaften, Bierhallen und Sommergärten an Sonntagen. Dieser große Zufluß von Ausländern, welche an den Gewohnheiten und Lehren ihres Vaterlandes hängen,: harmonirt nicht mit dem amerikanischen Geiste. Es macht sich ein Mangel an Patriotismus fühlbar, der für den Fort-' schritt unserer Nation ganz besonders nothwendig ist. ES besteht ein Hang unter der i,8lnkiskken Nevolkeruna. sich in Ansiedlungen zu gruppiren und ihre Muttersprache weiter zu sprechen, sowie ihre einheimischen Gebräuche beiiubehalten. In diesen Plätzen findet man die Brutstät ten deS Anarchismus. Anarchismus und EinWanderung sind eng verknüpft. Fast alle unsere Anarchisten sind Ausländer. Es ist Zeit, daß etwas gethan wird, um der Einwanderung ein Ziel zu setzen. Sonst werden die Ausländer bald vollständige Controlle über unser Land haben. Man hat bisher angenommen, daß die Anarchisten iyre llngriffe nur gegen Monarchien, und nicht gegen Republiken richten; aber es scheint, daß diese Annahme falsch ist. Die Bürger der Ver. Staaten haben keine Sympathie mit irgend einer Klasse von Leuten, welche eine solche Regierung, wie wir sie haben, zu stürben suchen. Wenn ihnen unsere Art und Weise, Gesetze zu machen und durchzuführen, nicht paßt, so sollen sie sich scheeren. Leute, die so blind sind, daß sie eine gute Regierung, wenn sie sie sinden, nicht ju würdigen wissen, haben in diesem Lande nichts zu thun. Die Anarchisten woll ten scheinbar dem Arbeiter helfen, aber Gewalt-Maßregeln, Aufruhr und Zerüöruna sckaden ibm mebr. als sie ibw
nuken. fMii oft kaben die anarckiüi
schen Zeitungen geschrien: Nieder mit Regieruug und Gesetz!" und haben die Arbeiter aufgefordert sich zu bewaffnen und die Capitalien und Civilbeamte niederzuschießen und unsere Städte zu vernichten? Es ist die Pflicht unserer Regierung, Zeitungen, welche solche An sichten verbreiten, zu unterdrücken und alle solche breitmäuligen Demagogen wie Herr Most" aus dn Lande zu verbannen. Wir haben sie lange genug gedul bet und es ist jetzt Zeit sie zu unter drücken. Wir brauchen die Wiederein führung der Fremdengesetze von 1793 oder etwas Aehnlichcs." Es bedarf keiner Worte, um jeden vernünftigen Menschen davon zu über- j zeugen, daß eine loicye spracye, aus i dem Munde eines Schülers, die Art und Weise, wie in diesem Vortrag der Frem denhaß genährt wird, unpassend und verwerNick ist und daft Serr Nettelborst vollkommen im Rechte war, wenn er oen zungen Mann aus das unpasjende seines VortragS aufmerksam machte. Vom Inlands. Man hat auSaerechnet. daft kn diesem Jahre 2,560,000,000 Feuer körper aus China nach den Ver. Staaten erportirt worden sind. Capt. Lemuel P. StaplinH, ein alter Muschelsischer, aus Stonington, Conn., fand dieser Tage in einer runden Muschel eine Perle, für welche ihm von kinem New Yorker Juwelier $75 geboten worden ist. Die californische Hopfen ernte verspricht in diesem Jahre einen ganz außergewöhnlich reichen Ertrag. Y r c c f t . c rrZwar ino oieopsen in oer Umwicklung gegen andere Jahre ein wenig zurück, dafür fehlen aber heuer auch alle Hopfenkrankhciten, welche dem Pflanzer sonst so viel Sorgen machen. WesleyODa, brs vor eini gen Tagen Bauernknecht auf einer Farm c c t c . . . fwr oer vuvaoa, 'X'to., oar oen vierren 4,9m eines aus acht Millionen Dollars ae schätzten LcrmözenS geerbt. Außer ihm haben zw'.i ieschlvister und ein Onkel, welche in?z'cVt'.nnlt in den ärmlichsten Verhaltllisirii lebten, an der Erbschaft Theil. In der Bundeshauptstadt platzte kürzlich die 36 Zoll starke Hauptröhre, welche den nordwestlichen Theil der Stadt mit Wasser versorgt. Die Stadt, und zwar gerade der aristorratlsche hell derselben, war längere Zeit ohne Wasser, was zu nicht geringen Unbequemlichkeiten und MißHelligkeiten suyrte. Der von Gouo. John Endr eott im Jahre 1630 oder 1633 in dem berühmten Obstgarten zu Danvers New Mills, Mass., gepflanzte Birnbaum ist nunmehr, trotz der ihm in den letzten Jahren zu Theil gewordenen, sorgsamen Pflege, völlig abgestorben. Es soll im ganzen Lande keinen einzigen Birnbaum geben, der ein gleiches Alter erreicht hat. Boß" S'bephard, der Vielgeschmähte, mischt sich neuerdings wieder in die Washingtoner Gesellschaft. Er hat nämlich, seitdem er sich in'S Privatleben zurückzog, durch Spekulationen in mexikanischen Minenaktien ein Vermögen von fünf bis sieben Millionen Dollars erworben und ein derartiger Reichthum genügt ja, um in den Augen sehr vieler Menschen den mangelhaftesten Ruf wieder herzustellen. In KansaS gibtes gesetzlich keine Hinrichtungen. Trotzdem feiert in jenem Staate des Seilers Töchterlein" gar häusig mit Verbrechern Hochzeit. Neuerdings wurden im Zeitraum von 24 Stunden nickst weniger als vier Personen gelyncht, nämlich außer dem Wallace Mitchell in Svracuse noch Chubb McCarthn in Minneapolis, der bei Vegehung eines scheußlichen Verbrechens auf der That ertappt worden war, und in Chetopa die Neger John Risbee und Kvlen Lee, welche auf die Beamten, die sie verhaften wollten, geschossen und sie schwer vermundet hatten. Steve Brodie vsn New Vork, der früher einmal von sich reden machte, als er von der East Niver? Brücke sprang, hat soeben eine Aufgabe vollbracht, die war nicht so gesährlich wie ein Brückersprung ist, aber eine rie stge Ausdauer erfordert. Er begann am Sonntag, den 24. Juni, in Albanu eine Schwimmtou? nach New Fork, und am Samstag, den 30. Juni, um 9 Uhr Vormittags kam er an der Batteru an. Er hatte am Sonntag L2, Montag L6, Dienstag 26, Mittwoch 23, am Donnerstag aber wegen des Sturmes nur 13 Meilen zurückgelegt. Er verließ Sing Sing am Freitag früh und gelangte am selben Tage bis zur 74. Straße. 0 er übernachtete. Brodie hat durch diese Tour den Schwimmkünstler .'Paul Bovton um 9 Stunden. übertroffen. Voyton hat allerdings die Distanz im Winter zurückgelegt, doch behauptet Brodie, lieder frieren zu wollen, als in der Sonnengluth zu schwimmen. Der Schwimmer war ziemlich erschöpft, als er an der Vatterr) ankam, und fuhr sofort nach Hause. JnMount Vernon, West chester Counto, N. V, Zvurde am letzten Tage im Juni ein brutaler Mord verübt, indem ein roher Geselle, Frank Broutv, einen onstabler, der ihn verhaften wollte, erschoß. Brouty hatte vor einem Jahre die junge Französin Louise FrochS geheirathet, sie in's HauS seiner Eltern gebracht und später im Verein mit seiner Mutter so mißhandelt, daß sie ihn verhaften ließ. Da Vrouty vor Gericht Besserung versprach, kam er ohne Strafe davon. Aber noch vor dem Gerichtsge bäude begann er sie wieder zu mißhanoeln, schlug sie nieder und wurde sofort wieder vor den Richter geführt und auf S Monate nach der Strafanstalt in Zllbany geschickt. Nachdem er seine Strafe verbüßt hatte, behandelte er seine Frau noch roher, als zuvor. Sie ertrug feine Behandlung solange es ihr möglich war. Bald aber gab's abermals Skanval und Broutn wies seiner Zvran mit ihrem 3 Monate alten Kinde die Thür und sagte, er wolle nichts mehr von ihr irr cy?jt . ?r c mr wissen, iuajicr arriion uno riagre 9f , lym lyr nlo. woraus die er einen neuen Haftbefehl gegen den Unhold erließ und die Polizisten Charles White und Joseph März beauftragte, den Befehl auszuführen. Diese wußten, daß Broutr die Aeukeruna aeylkcht : .Mich . arretiru
retner mehr!'"' und gingen daher sehr vorsichtig zu Werke. Sie fanden ihn in seinem Garten beschäftigt, und als er sie kommen sah, warf er einen Blumenstock, den er eben in der Hand hatte, weg,. holte eine doppelllusige Flinte, hielt sie ihnen entgegen und sagte: .Wenn Ihr mich verhaften wollt, habe ich nicht nur dies, sondern auch eine Pistole!" Dabei zog er einen Revolver aus seiner Tasche. Die Polizisten concentrirten ' sich nun schleunigst rückwärts und erstatteten dem Richter Meldung, daß Brouty sich der Verhaftung widersetze. Darauf übertrug der Richter die Verhaftung dem Con stabler Thomaö Woods, mit dem Vemerken: Ich brauche Jemand, der mir den Burschen bringt!" Woods machte sich sofort aus den Weg, sah Brouty noch im Garten, öffnete die Thür, schritt auf ihn zu und sagte: Frank, ich habe einen Hastdesehl gegen Dich und muß Dich mitnehmen!" Da siel ihm Franks Mutter in den Arm und gleichzeitig er griss Brouty jern Gemeyr und sagte: Geh' auf die Seite, Mutter, ich will den .... todten!" Frau Brouty trat zur Seite, Frank schoß und Wood siel todt nieder. Indessen kamen auch White und März herbei,, und es gelang ihnen, Vronty zu überwältigen und in Haft zu nehmen. Seine Mutter verhafteten sie ebenfalls. Beide wurden in das Counryqefängniß zu White Plains gebracht. Der Ermordete wurde nach Vurr Davis' Morgue geschaft. Der Schuß war in der linken Hüfte eingedrungen und hatte die ?!ieren und den Magen zerrissen und die Wirbelsäule zerschmettert. Wood z?ar früher ber der New Yorker Polizei und auch Marinesoldat gewesen. Er binterläßt eine Wittwe nnd 6 Kinder. Er war sehr beliebt und weg.en seiner Uuerschrockenheit und Verläßlichkeit be rannt, .n bedenklichen Fallen" wurde er sehr oft verwendet. Sein Mörder dagegen ward allgemein gemieden und erfreute sich keines auten Rufes. Ueber die Feigheit der Polizisten White und Marz herrscht allgemeiner Unwille. Woods wußte so gut wie sie, daß er einen gefährlichen Austrag habe, aber er hatte ihn sicher ausgeführt, wäre nicht Vroutys Mutter ihm in den Arm gefallen. ' - W n r t 3 ti ff tt c,n V V -y m fJ V M der Farmarbeiter David Fischer am 5. August 188 auf eigenthümliche Welse, angeblich durch einen Unglücksfall, um's Leben. Fischer war mit seinem Farmer, James Shaw, dabei, Pfosten in die Erde zu treiben, d. h. er hielt sie, und Shaw schlug sie mit einem riesigen Holzhammer ein. Dabei flog der schwere Kopf deö Hammers ab und zerschmetterte ' Fischer den Schädel. So wenigstens erklarte Shaw die Sache damals und Nie mand bezweifelte, daß es so gewesen. Jetzt aber hat Fischer? Wittwe gegen Shaw, der ein sehr wohlhabender Mann ist, eine Klage auf $10,000 Schadener satz angestrengt und zugleich die Beschul diqung erhoben, Shaw habe Fischer absichtlich erschlagen. In Folge davon ist eine neue Leichenschau angeordnet worden. In der Monatsschrift' Epoch" macht W. H. Conklin, der Di rector der Menagerie im CentralPark von New Vork, interessante Mittheilun gen über die Preise, welche für die sich ort befindenden Thiere bezahlt worden nnd. Der Preis sur elnen Löwen stellt sich auf tzl'ooo, ein Tiger kostet Kl. 200 und Leoparden $350 das Stück. Assen bringen, je nach der Gattung, Preise von 10 an aufwärts. Gewöhnliche oftindische oder afrikanische Affen sind am Billigsten, seltenere Sorten bringen $30, 540 und selbst $50 das Stück. Für den weiblichen Chimpansen bezahlte die Direction der Central Park - Menagerie $500. Papageien kosten von $15 bis $100. Der Preis richtet sich nach -ihrer Sprachfertigkeit. Vom Auslande. Aus London wird am 12. Juni berichtet: Zjorkshire und Lancashire athmen heute aus; der große Raubmör der Jackson, der vor drei Wochen aus dem StrangewayS-Kerker zu Manchester entsprang, nachdem er seinem Wärter Webb mit einem Hammer den Schädel eingeschlagen, lst endlich eingesangen. Wie er die ganze Zeit über unentdeckt bleiben konnte, ist ein Räthsel. Er hatte einen Auswuchs am Finger und eine Reihe von Narben im Gestcht und an? derswo, und in Steckbriefen war er genau beschrieben ; und doch trieb er unbehelligt sein Wesen in Schenken, wo unmittelbar hinter seinem Rückender Steckbrief in großen Buchstaben angeschlagen war. Sein letzter Schlafgeselle pflegte ihn sogar Scherzes halber Jackson er hieß Firtb zu nennen, und er selbst hatte die Kühnheit, seinen Zuhörern auö einem Blatte sein Entweichen aus dem Kerker öffentlich vorzulesen, seinen Zuhörern, an denen es ihm nie fehlte; besaß er doch viel Erzählungsgabe und eine nicht übliche Singstimme; noch am vorigen Sonntag unterhielt er die Gäste im Weißen Vären zu Bradford durch den Vortrag deS DornS" und des PilrimS der Liebe," zweier beliebter Lieder. sein Sündenregister umfaßte Einbruch, Pferdediebstahl, betrügerische Anwerbung im Heere und Flucht aus dem Kerker von Wakesield, wo er kleinerer, 'Vergehen wegen eingesponnen war. ' Ein kaltblütiger Humor war ihm nicht abzusprechen. Wie schon früher berichtet worden, brach er nach seiner Entweichuna aus dem Strangeways-Kerker zuerst bei einem ihm bekannten Offizier der Heilsarmee ein, rauchte dessen Cigar ren und ließ ihm einen mit William Shakespeare unterzeichneten ueoenswurdigen Zettel zurück. Dann legte er sich in dem Bette eines Hauses, dessen Bewohner einige Tage lang auf's Land gegangen, auf sechs Stunden zur Ruhe. In einem anderen Hause ließ er sich kalteS Hammelfleisch und Salat mohlschmer ken und wichste sich sehr aufmerksam seine Schuhe. Daß er schließlich erkannt ward, verdankt er nur seiner Thorheit. Er suchte nämlich gerade in da5 Haus einzubrechen, dessen Eigenthümer ihm mehrere Male Gastfreundschast erwiesen und ihn schließlich aus Mißtrauen ausgeschlössen hatte. Jener, ein gewisser Booth, wachte durch daS Geräusch aus, holte einen Polizisten und versicherte sich nach längerem Ringen deS Einbrechers. Auf der Polizeistation gab er sich für Th. Harrison aus, sei vor 3 Wochen nach fünfjährigem Aufenthalt in Amerika hier anaelangt. wechselte aber die
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ihm die linke Hand, die er krampfhaft in der Hosentasche barg, zu zeigen. ES fand sich dann dort auf dem Zeigesinger der fleischige Auswuchs, der im Steck, brief beschrieben worden, und da sich auch die Narbe über seiner Nase fand, rig ihm der Inspektor mit den Worten : Ich werde Ihnen sagen, wer Sie sind : Sie sind Charles Wood Firth, der Strange-wayS-Mörder!" die MaSke ab. Lcugnen war vergebens. Der G a z e t t a P i e m 0 ntcse" wird aus Neapel gemeldet: Im zweiten Stockwerke eines Hauses auf dem Platze Cavour wohnt die Gemahlin des österreichischen Botschaftsrathes in Rom, Baron Kirlnich (?) und im ersten Stockwerke desselben Hauses der HauptmannRechnungsführer Costmo Campur, der erne achtzehnjährige Tochter, Eoellna, hat, welche verlobt ist. Eines Nachmittags hatte Fräulein Campur der Baronesse Kirlnich einen Besuch abgestattet. Die beiden Damen waren mit der Zofe auf den Balkon hinausgetreten. Es war ein Viertel auf sechs Uhr Plötzlich brach ohne ein vorhergegangenes Anzeichen die telnplatte, auf welcher sie standen, entzwei und riß sie in ihrem Sturze mit sich. Alle drei stürzten auf den unter ihnen besindlichen Balkon Der Stein siel aus sie. Der armen Eoelina Campur wurde die Hirnschale zerschmettert, so daß das Gehirn heraustrat, Die Zose trug eine sehr schwere Wunde am rechten Fuße daWte. M tT ri rfV , von. '4)le aiucma) uc von anen war die Baronesse, welche wunderbarer Weise so siel, daß sie sich bloß einen Arm brach und einige Kontusionen erlitt. Auf das Geschrei der Verwundeten eilte die Mut. ter Evelinens, Frau Campur, herbei, welche sich ebenfalls in daö obere Stockwerk begeben hatte, um' der Baronin Klrlmch Gesellschaft zu leisten. Sie trat auf den Balkon, wurde von einer Ohnmacht erfaßt und stürzte zu ihrer todten Tochter hinab. Frau Ca'mpur starb, während man sie nach dem Spital trug. Die Zofe liegt im Sterben. Das Geländer des Balkons ist noch unversehrt und um die Gitterstäbe winden sich noch die Blumen. Das Wiener .Fremdenblatt" meint bei Nennung des Namens Kirlnich müßte ein Jrrtyum noch vor gekommen sein; einen österreichischen Botschaftsrats dieses Namens gebe eS nicht. Die lache an sich ist leider rich tig. ' Instruktion für einen Leibarzt im 17. Jahrhundert. Von Gottes Gnaden Wir .... Urkunden und bekennen hiermit, daß Wir zu statt dem in Gott ruhenden Liebden gewesenen Hof- und Leibmedikum den G. P. Aleä! cinae Licentiatura Stadtphysikum zu E. einer guten Wissenschaft fleißigen Vorsorge und unverdrossenen Aufwartung willen als Hof- und Leibmedikum ferner mit angenommen und bestellt haben, dergestalt und also, daß derselbe nebst Befleißigung eines christlichen, gewissenhasten, friedfertigen und nüchternen Lebens und Wandels vor sich und die Seinigen und hold und gewärtig zu sevn, unsere Ehre und Nutzen suchen, Schaden und Schimpf binaegen wenden, insonderheit aber schuldig sein soll, unse res unmündigen Sohnes Gesundheit vermittelst guter Aufsicht und treuer Sorgfält wahrzunehmen, durch gute Diät, heilsame Consilia, dienliche Präservatorea alle Zufälle menschen-möglichst präeaviren, bei entstehenden Anstößen nützliehe Medicamenta, nachdem er vorher sich des Morbi Art und Eiaenschast wohl versichert, anzuwenden, dabei aber sehen, daß dieselbe in der Apotheke nach der Acegula der Medizin und denen Rezepten gemäß von frischen Ingredienzen recht zugerichtet werden, auch verhüten, daß ohne sein Vorwissen und vernünftiges Ermessen Niemand anders nicht verordnet oder applicirt, sondern unserem unmündigen Sohn jedesmal die Arzneien von ihm selbst gereicht und gegeben wer den; wobei er sich denn sonderlich in Acht zu nehmen wissen wird, daß durch Adhibiruna heftiger chemischer oder sonst mißlicher Arzeneien, deren Wirkung er durch .erhaltene Erperiens nickt versichert, er sich nicht präcipitiren oder sonstens übereilen möge. Er soll ohne Unser Wissen auf's Land nicht reisen, viel weniger des Nachts außer der Stadt bleiben, hierüber auch zum wenigstens deS Tages einmal sich bei Hofe anmelden und fönst daselbst jederzeit dergestalt unverdrossen und treulich erweisen, wie einem aufrichtigen Diener und verständigen Hof- und Leibmedico, Gottes, Rechts und Gewissen wegen wohl ansteht, eignet und gebührt. Hingegen und zur Ergötzlichkeit dieser seiner Dienstverwaltung soll ihm aus hiesiger fürstlicher Privatkammer jährlich gereicht werden: Dreißig Reichöthaler, vier Malter Korn, vier Malter Gersten, zwölf Klafter Holz und ehn Schock Reisig, womit er unterthänlgst content und zufrieden gewesen. So gegeben Weihnachtm 1630." DaS kleine Haus t ?? Sirst-ford-on-Avon, in welchem Shakespeare geboren wurde, ist fortgesetzt das Ziel von Besuchern aus allen Theilen der Erde. Im letzten Jahre belief sich die Zahl derselben auf 16,417, wovon Jeder einen Schilling bezahlte. Die zur Uebernähme der Gelder bestimmte Kasse hat bereits auf diese Weise einen Reservefonds von 76,000 Francs gebildet, und die Einnahme steigt beträchtlich von Jahr zu Jahr. Jeder Besucher trägt sich mit Angabe seiner Nationalität in ein Buch ein. Auf diese Weise konnte constatirr werden, daß die Besucher des letzten Jahres neununddreißla Nationalitäten angehörten, wozu die Amerikaner allein ein Contingent von fünftausend Personen lieferten. Die VerwaltungS-Com-Mission der Shakespeare-Kasse" wird demnächst über die Verwendung der einfxgangenen . Summen einen Beschluß assen. Es sind zwei Vorschläge im Antrag; nach dem einen soll eine Unterrichtsanstalt gegründet erden, welche den Namen Sbakespeares träat: der zweite Vorschlag will die Nestaurirung der Kirche, in welcher die sterblichen Ueberreste des großen Dichters ruhei:, und deren Zustand viel zu wünschen übrig läßt.' ' SB. X. Brown. Advokat. Vance Block, State 23. ' MerrlSaurnpleiZcn, lange Unifät Weisen, Cigarnnsvidtn etc. bei Qm. R0. 199 fl WaiYMgton Vtr.
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