Indiana Tribüne, Volume 11, Number 289, Indianapolis, Marion County, 6 July 1888 — Page 2

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LndianC Tribüne. -Erscheint , EMÜ'rfJ und Senntsss. rim '' 7Nic tlaU4 .Xiibflnf lotct dukch de r,gerl2 Cent et Woche, t ottntagl',Xrtanfa & Cent! et Woche. Leid zusammen IS Cent oder C5 Cenllpeißonat. Per ,ugfcht in vorad,ahlug 16 xr Jahr. Sweet 120 S. cHarvlandvr. Indianapolis, Ind., 6 Juli 1383.

Feuerverstchernng und Kltid Handel. Man hat die Beobachtung gemacht, daß zwischen den Feuerversicherungs-Ge sellschaften und den Repräsentanten des Kleiderhandels Meinungsverschiedenheit ten über eine angemessene Vergütung von Brandschäden öfter vorkommen, als in anderen Geschäftszweigen. DaS gibt zunächst Anlaß zu bösem Blut", aber wiederholte Streitigkeiten der nämlichen Art erheischen schließlich doch einen Modus der Beilegung, welcher beiden Theilen gerecht wird. Ein solches Mittel scheint nun in Boston, roo Differenzen zwischen Assekuranz-Anstalten und Kleiderhändlern neuerdings vielfach auf die Epitze getrieben wurden, gefunden worden zu sein, und zwar in einer Form, welche die bisherige Methode der Verechnung von Feuerschäden überhaupt ab änöern mag. Die Frage ist, wegen der dabei auf dem Spiele stehenden Geschäftsiuteressen, in der That bedeutend genug, um auch an dies Stelle erörtert zu werden. Zum richtigen Verständniß der Sachlage muß nun vorerst erwähnt werden, daß die Feuer - Assekuradeure schon seit geraumer Zeit über angeblich übertriebene Entschädigungs - Ansprüche von Fabrikanten uns Händlern, in deren Geschäftslokalen es unglücklicher Weise gelegentlich gebrannt hatte, Beschwerde führen zu dürfen glaubten. Jene Forderungen sollen in vielen Fällen außer allem Verhältniß zu dem lhatsächlich angerichteten Brandschaden gewesen und zuweilen selbst dort mit Ungestüm betrieben worden sein, wo es an äußerlich wahrnehmbaren Anzeichen eines Verlustes überhaupt fehlte. In Bostoner Zeitungen sinden wir . B. folgenden, recht bezeichnenden alleö (zrlsähnung gethan: Das Kellergeschoß eines Gebäudes, dessen erster Stock als Kleidermagazin gebraucht wird, ist die Scene eines unbedeutendes Feuers. Die Flammen werden ohne Mühe gelöscht. Durch die Fugen in der Dielung dringt ittzwijchen aber soviel Rauch nach oben, da die Feuerwehr Fenster und Thüren jenes Kleidermagazins öfsnet, um das Lokal zu ventiliren. Aus diesem Um stände leitet der Händler einen gepsefserten Anspruch auf Entschädigung an die Gesellschaften ab, bei denen er gegen Fcuersgefahr versichert ist. Obgleich sein Waarenlager durch Rauch Nachweislich nicht gelitten hat, und selbst von einem unangenehmen Geruch an den Röcken, Westen und Hosen schon am Tage nach dem Brande nicht mehr die Rede sein kann, rechnet der gute Geschäftsmann dennoch eine Einbuße von mindestens LZ Prozent am Siock" heraus. Wie aus dem Berichte des Versicherungscommissärs ersichtlich, ist dies Beispiel, anstatt als Unverfrorenheit eines befonders unverschämten Burschen vereinzelt dazustehen, nur eines von vielen ähnlichen. Kleiderhändler machen im Allgemeinen die größten Ansprüche an die Versicherungsanstalten. Wer sich von der Wahrheit dieser Behauptung überzeugen will, findet eine ziffernmäßige Bestätigung in den amtlichen Verzeichnisien de.r vergleichenden BrandschadenStatistik. Unter solchen Umständen sa hen sich die Fire - Underwriters" denn schon vor Monaten zur Ergreifung zweckdienlicher Schutzmaßregeln veranlaßt, und man stellte den Interessenten des Kleiderhandels endlich eine entsprechende Erhöhung der Prämien für jedes Brandrisiko in Aussicht. Gegen die AuSsührung dieser Drohung regnete es aber sörmlich Proteste, in welchen namentlich betont wurde, wie unrecht es doch sein würde, wollte man die Menge' loyaler Geschäftsleute für die Frechheiten einer kleinen Anzahl gewissenloser Macher büßen lassen. Andererseits mußte freilich eingeräumt werden, daß die von den Assekuradeuren beanstandeten Entschädi-gungs-Forderungen einfach in die Reihe schnöder ErpressungSoersuche gehörten. Run darf aber nicht vergessen werden, daß jede Form von Versicherung zuletzt auf dem Princip der Gegenseitigkeit beruht, und daß Viele für den Schaden, von welchem Wenige betroffen werden mögen, unter sich aufkommen müssen, einerlei, ob jene Wenigen bei Berechnung ihrer Verluste streng rechtlich sich an Thatsachen halten oder aber unskrupulös genug sind, um aus einem Unglück pekuniären Vortheil zu ziehen. Wenn aber die unmittelbare Verantwortlichkeit jaus einen bestimmten Geschäftszweig I zurückgeführt und wenn es den einzel8 nen Interessenten in demselben begreisjlich gemacht werden kann, daß sie etzwaige ungerechte Forderungen von Geschäftsfreunden aus eigener Tasche be)ß zahlen müssen, dann kann das allgemeine Geschäftsinteresse unter Umständen individuelle Handlungen in ebenso bestimkniender Weise beeinflussen, wiedie össentgliche Meinung überhaupt. Unter .'Berücksichtigung dieser Umstände ist es nun auch zwischen den Vertretern der As- ). sekuranz-Anstalten und einem Ausschuß V der Kleider-Fabrikanten und -Händler zu einem praktischen Einverstandniß gekomrnen: Wenn eine Verständigung über die 'zu zahlende Entschädigungssumme nicht direkt zwischen den Parteien erzielt werden kann, dann geht der Fall zur endgiltigen Erledigung an ein Eollegium von Vertrauensmännern, welches die Fabrikanten und Händler zu dem Behufe aus ihrer Mitte bestellt haben. Es fragt sich, ob eine bessere Jurn von Sachverständigen zur Ermittelung und Festste!4lung eines Sachverhalts überhaupt denkbar wäre. '. Wir glauben, daß auf dem hier einae schlagenen Wege der Berechnung von Brandschäden durch Vertrauensmänner ' immer aus denieniaen Kreisen der Ge-

schäftswelt. welche durch eine FenerS brunst direkt in Mitleidenschaft gezogen worden sind, die Gegenseitigkeitstheorie im Versicherungswesen zu Nutz und Frommen aller Betheiligten in praktischer Weise voll zur Geltung kommen iad. Und mit dem günstigen Erfolge dieses Verfahrens wäre zugleich für die Normirung von Prämien in bestimmten GeschästSbranchen eine BasiS gewonnen, auf welcher die Gefahr einer ungerechten Behandlung der Gesammtheit nahezv ausgeschlossen sein würde. -

Wie's im Sudan aussteht. DasVatcrland"in Wien veröffentlicht über die Lage im Sudan ein Schreiben, welches ihm von dem Bischof und apostolischen Vikar für .Eentralafrika, Monseigneur Sogaro, unter dem 23. Mai aus Kairo zugegangen ist. ' Dasselbe hat folgenden Wortlaut: Von einem jungen Manne, der sich kürzlich der Gefangenschaft der Madhisten entzogen hat, indem er von Handub nach Suakin floh, erhielt ich dieser Tage Nachrichten über den Stand der Dinge im Sudan. Derselbe ist ein Eingeborner von Ehartum von ungefähr 24 Iahren mit Namen Jdris, hatte lange Zeit bei Herrn Lombroso, Postdirektor von Ehartum, gedient, und war auch Augenzeuge der Ermordung desselben durch die Madhisten bei der Einnahme der Stadt. Danach war er von den Madhisten zum Sklaven gemacht worden. Vor ungefähr acht Monaten verließ er mit dem Emir Abu Gerdscha und einigen tausend waffenfähigen Männern Ondurman und begab sich nach Kassala. Diesem Zuge, folgten die Weiber und Kinder darunter auch zwei Dienerinnen des unglücklichen Konsuls Hansal, die man den Soldaten zu Weibern gegeben hatte. Bei denselben befindet sich auch Martin, das Söhnchen Hansals, der bis dahin bei unsern gefangenen Mitbrüdern gelebt hatte. Auf wiederholtes Drängen Osman Digmas in Abdullah Khalifa mußte Abu Gerdscha, der Emir von Kassala, dem ersteren mit einigen tausend Mann zu Hilfe kommen. Er begab sich also nach Handub, dem Lager Osman Digmas, das ungefähr drei Wegstunden von Suarin entfernt ist. Gerdscha vom Stande der Dinge überzeugt und eingesehen hatte, daß uakln für thn uneinnehmbar war, da es vom Meere aus immer Zufuhr erhalten konnte, während die Aufständischen nur mit größter Schmierigkeit das zum Leben nöthige erlangen konnten, eröffnete er seine Absicht, sich nach Tokkar zurückzuziehen. Daraus entstand ein Zwiesvalt zwischen lhm und Osman Digma, ein Zwiespalt, der damit endigte, daß Abu Gerdscha am 12. Mai, d. i. am Vorabend der Flucht unsres Jdris, sich rüstete,um mit seinen Leuten nach Tokkar zu ziehen. Bei seiner Flucht ließ Jdris die obengenannten Dienerinnen, sowie den Sohn Hansals in Handub. Ueberdies sagte er uns, daß sich einige schwarze Zöglinge unsrer Mission dort befänden, darunter ein gewisser Joseph Kuku, der mit Herrn Slatin Bei in Dar Für war. Am 25. d. M. berichtete uns ein Telegramm aus Suakin, daß im Lager Osman Digmas eine Feuersbrunst ausgebrochcn sei und den größten Theil der Lebensmittel zerstört habe. In den letzten Jahren hatten die Leute Osman Digmas eine große Anzahl von Hütten auö den von den Engländern dort zurückgelassenen Eisenbahnschwellen errichtet. Indessen wird die Situation, die schon äußerst kritisch war, besonders für die Frauen und Kinder, die gezwungen waren, beständig Hunger leiden, immer schwieriger und wahrscheinlich wird sich Osman Digma nach Tokkar zurückziehen müssen. Ein unbequemer Mahner. "IAgence Ilavas" in Paris theilt den Wortlaut der Note mit, welche Rußland wieder einmal an die Türkei gerichtet hat, wegen der noch nicht bezahlten Kriegsschiild. Diese Mahnung geschah am 31. Mai. Bekanntlich mahnt Nußland stets die Pforte in solchem Augeiblick, wo sie mit der Politik derselben nicht zufrieden ist. Entsprechend dem im Jahre 1832 zwischen der russischen Botschaft und der Pforte getroffenen Abkommen, hat die Türkei der Verpflichtung übernommen, gewisse Einkünfte zur Zahlung der Rußland schuldigen Kriegsentschädigung in Annuitäten anzuweisen und für den Fall, daß diese Einkünfte nicht genügen sollten, dieselben aus die vereinbarte Summe zu ergänzen. Nun haben diese Einfünfte entweder nicht so viel ergeben, als man erwartete, oder es wurde ein Theil derselben von der türkischen Behörde will kurlich seinen Zwecken entzogen. Es ist Thatsache, daß die Annuitäten niemals vollständig bezahlt wurden und daß die Rückstände bereits ungefähr 650,000 türkische Pfund betragen. Das Abkommen vom Jahre 1882 ist infolge der Nichteinhaltung desselben von Seiten der Psorte null und nichtig geworden, und die russische Neaieruna fraat daber ikr?n Vertreter, welcheMittel angewendet wer- f den mutzten, um die Bezahlung zu erreichen. Bevor er zu dem äußersten Mittel greift und eine wirksame Controlle der Rußland abgetretenen Einkünfte verlangt, bittet Herr v. Nelidom die Pforte, ihm die Maßnahmen anzuzeigen, welche sie zu ergreisen beabsichtigt, um iyre Verpflichtungen gegenüber Nußland einzuhalten. Da Herr von Nelidom erfahren hat, daß die Pforte auf 4crn Punkte steht, eine Anleihe abzuschließen und hierfür noch freie Einkünfte in Anspruch zu nehmen, so muß er die Pforte schon jetzt aufmerksam machen, daß sie nicht das Recht hat, so vorzugehen, bevor sie nicht die Zahlung der russischen Kriegsentschä digung garantirt hat, da nach dem Ber. liner Vertrage nur die Schuldforderungen der Vondholders vor der russischen Entschädigung kommen. Herr von Nelidow l.det die Pforte ein, ihm sobald als möglich eine zufriedenstellende Antwort zu ertheilen, um Nußland nicht zu zwingen, diesen Schritt der Oessentlichseit zu übergeben, was der Pforte ernste finanzielle Verlegenheiten bereiten würde. Die Wirkung dieses Schreckschusses war, daß das Jrade, welches die Pforte ermächtigte, in Verhandlungen über eine neue Anleihe zu treten, vom Sultan zu-

vom gttlänve. Dr. Charles G. Davis, ein gahnartt inNem Bedford, Mass., zahlte einem seiner Kunden $500 für einen Zabn, den er ihm gezogen hatte. Der Zayn war kerngesund. Den PreiS dafür bestimmte das Gericht. E l n Bienenschwarm von sei .ener Ausdehnung drang dieser Tage in das Haus von Samuel S. Brown in Northpoint, L. I., und nahm von demselben so vollständig Besitz, daß die Belöohner des Gebäudes flüchten und das ganze Haus ausräuchern mußten. I n M i n n e a p o l i s, M i n n., erschoß der Kutscher Silas Robinson aus Eifersucht auf der Straße seine Frau die ihn vor acht Monaten wegen seinej schlechten Lebenswandels verlassen, so wie den neben ihr gehenden Eollekto Hick Wiers und brachte sich dann selbst 3 tödtliche Schüsse bei. H u m m e r k o m m e n n u n auch in den Stillen Ocean. Von Woods Hall in Massachusetts aus sind seitens der Fischerei-Commission der Ver. Staaten kürzlich L00 Hummer, die meisten davon Eier tragende Weibchen, nebst 200,000 Hummer-Eiern nach San Franciseo abgesandt worden. Die Eier sol len in letzterer Stadt künstlich ausgebrütet und die Hummer , im Stillen Ocean ausgesetzt werden. In dem zwanzig Meilen östlich von Vincennes in Jndiana gclc genen Rogers'schen Kohlenbergwerk hat eine folgenschwere Kesselerplosion statt gefunden. Der Heizer Wm. Burnell wurde getödtet, der Maschinist James Kinile schwer verbrüht, und das ganze Gebäude nahezu zertrümmert. Der Betrieb des Bergwerks wird in Folge deö Unfalls für einige Zeit eingestellt werden müssen. JnW au sau inWisconsin hat die Versendung der ersten zwei Wagenladungen Eisenerz aus den in der Nähe der Stadt kürzlich geöffneten Gruben Gelegenheit zu einem großen Jubel gegeden. Fast die ganze Bevölkerung geleitete unter Musik von der Mine bis zum Bahnhof die mit Erz beladenen Karren, sah dem Einladen in die Eisenbahnwagen zu, und begab sich dann nach der Musik-Halle, wo ein Bankett stattfand. Die Eisenlager bei Wausau sind bedeutend, und enthalten 67 Procent schwefelund phosphorfreies Erz. Im Stadtrathe der Stadt St. Joseph in Nordwest-Missouri hat ein Sonntags- und Temperenzfanatiker ein Sonntags, und Wirthschafts- Gesetz vorgeschlagen, das u. A. folgende fonderbare Bestimmungen enthält : Am Sonntag müssen nicht nur die Wirthschaften geschlössen sein, sondern auch in den PrivatClubs dürfen keine geistigen Getränke verabreicht werden. In keiner Wirth; schaft darf jemals qesungen oder Musik gemacht werden. Zn keiner Wirthschaft darf ein Papagei, eine Wachtel, ein Affe, ein Eichhörnchen, oder irgend ein Vogel oder sonstiges Thier sich befinden. Die Strafe des Uebertreters besteht in einer Geldbuße von $10 bisN00. Eine schrecklicheEntdeckung machten einige Schulkinder bei Noutland. Sie fanden nämlich etwa eine halbe Meile von der Stadt, nahe der Eisenbahn, die Leiche eines Mannes, welche halb von Schweinen zerfressen war. In der Nähe der Leiche lag ein Revolver mit zwei leeren Kammern und der Schädel zeigte ein Loch, wie von ein'er Kugel. In der Tasche des Unglücklichen fand man einen Pfandschein für eine Uhr und ein Eisenbahnbillet, eine leere Börse und einen Henru Schlitz" unterzeichneten Empfehlungsbrief. Die Leiche ist jiod) nicht ioentificirt morden, auch weiß man noch nicht, ob ein Verbrechen oder ein Selbstmord vorliegt. Ein schandlicher Mord und Selbstmordversuch wird aus Marquette in Michigan gemeldet. ' Am 25. Juni hatte der Bauführer deö dort jetzt in der Errichtung begriffenen Zollamtgebäudes, Hr. I. Ä. Wilson, einen Steinhauer, Jemens Louis Nicoli entlassen. Dieser kam am Nachmittag des nächsten Tages betrunken auf die Baustelle, schoß ohne ein Wort zu sagen, Wilson in den Hals, und versuchte auch den Bauunternehmer Smith zu schießen. Dann ging er nach Hause, und schoß fich in den Mund. Wilson und Nicoli werden wahrscheinlich beide sterben, vielleicht auch des Letzteren Frau, welche ihrer Entbindung entgegensieht, und durch das schreckliche tzreigniß schwer erkrankt ist. .Wunderkuren an Wallfahrts: orten sinden auch in den Ver. Staaten statt, welche doch unmöglich in dieser Beziehung hinter der alten Welt zurückstehen können. 'So strömen jährlich angeblich etwa 6000 Wunderaläubige nach Troy Hill bei Pittsburg, Pa., wo der wunderthätige Pater Mollinger die Blinden, Lahmen, Tauben u. s. w. heilt. In Massen werfen sich die Gläubigen vor dem frommen Pater auf die Knie, der durch bloße Ertheilung seines Segens die wunderbarsten Heilungen verrichten soll. Viele suchen freilich noch eine Prioatsegnung zu erlangen. Die Gäste strömen aus dem größten Theil der Staaten dort zusammen: dies Mal waren die westlichsten aus Topeka, KansaS, die östlichsten aus Wilmington Del., gekommen. Eine Verhaftung, welche sehr darnach aussieht, als sei sie aus sehr unlauteren Gtünden gemacht, erregt tn Charleston in Süd - Carolina großes Aussehen. Dort findet nämlich gegenmärtig der Prozeß gegen einen gewissen Purse, den Verwalter des MagnoliaFriedhofes, statt, der angeklagt steht, einer Bande von Lebensversicherungsschwindlern bei ihren Betrügereien geholfen zu haben, indem er für O200 in jedem Falle salsche Beerdigungsscheine ausstellte. Diese Betrügereien wurden von dem Pinkerton'schen Geheimpolizisten Gus. Frank an's Tageslicht gezogen, und jetzt, wo man ihn als Zeugen braucht, ist er plötzlich in Anderson verhaftet worden, aus die Anklage hin, in einem anderen Falle, einer Brandstiftung, Zeugen gekauft zu haben. All gemein ist man der Ansicht, daß die Verhaftung von der Verschwörerbande ausgeht. Am Nachmittag des 28. Juni kam ein Liebespaar aus New Z)ork nach Clifton, dinirte in Lazzari's CafS und eraina sick soäter in der frischen Seeluft

:'.nv ?5eöcsk'oscn, so daß es richtig das letzte Boot nach New 9)ork versäumte. Die junge Dame begann schrecklich zu la mentiren, doch einige Worte ihres Ritters genügten, um sie wieder lächeln zu machen. Die Beiden mietheten eine Kutsche und ließen sich zu einem katholischen Priester fahren, um von ihm sich trauen zu lassen. Aber weder der erste, noch ein zweiter aus dem Schlummer gerufene geistliche Schürzer des Eheknotens wollten zu so ungewöhnlicher Stunde "nd so mir nichts dir nichts die heilige Handlung vornehmen. Endlich fand sich ein Presbuterianer Geistlicher, welcher die Trauung vornahm, bei welcher seine Gattin und der Kutscher die Zeugen machten. Dann depeschirte die junge Frau" nach Hause, es sei ;&UTightM mit ihr. Das glückliche Ehepaar. übernachtete in Vans derbilt's Hotel zu Clifton und kehrte im Laufe des nächsten Tages nach New Fork zurück. Der Gatte" ist Angestellter in einem Engros-Putzwaarenaeschäft am Broadwav in New tyoxt und seine junge Frau gehört einerreichen Brooklvner Familie an. William B r e n d e r s, ein Zimmermann, der bis vor Kurzem mit seiner Frau in No. 397 Kent Avenue in New Hork wohnte, hat seine Ehefrau im Stiche gelassen, um mit seiner Jugendliebe, die er von Deutschland hierherkommen ließ, durchzubrennen, wenigstens hat Frau Brenders begründete Mjache zu dieser Annahme. Brenders lernte seine Frau in New ?)ork kennen und heirathete sie vor fünf Jahren. Das Ehe-, paar lebte glücklich, ersparte sich $80, und daö Glück wäre ein vollständiges gewesen, hätte nicht Brenders zuweilen von einem Mädchen geschwärmt, von dem er vor fünf Jahren in seiner pfälzischen Heimath Abschied genommen. Vor drei Wochen überredete Brenders seine Frau, Bekannte in Staten Island zum Landaufenthalt zu besuchen; die Frau ging ahnungslos auf den Vorschlag ein, Briefe wurden gewechselt und erst als vorige Woche die Briefe ihres Mannes ausblieben, beschlich die Frau eine trübe Ahnung. Sie kehrte, Unheil ahnend, zurück und fand die Wohnung leer. Aus dem Tifche lag ein Zettel, der ihr in dürren Worten sagte, daß Brenders in die Welt gegangen sei und daß sie nicht nach seinem Verbleiben forschen solle. Inder Kommodeschublade seien $100, die sie vor Noth schützen sollten. Nachbarn erzählten der Frau von einem Mädchön, das bald nach ihrer Abreise seinen Einzug in die Wohnung gehalten. Den Zusammenhang konnte die schnöde Verlassene nur zu leicht errathen: der treulose Ehemann war mit seiner Jugendliebe durchgebrannt. Vom Auslande. E i n in London lebender französtscher Ingenieur Namens d'Humy hat eine automatisch wirkende elektrische Batterie konstruirt, welche es ermöglicht, Wohnungen. Geschäftslokalitäten :c. ohne alle Schwierigkeiten und Umständlichkeiten bei sehr geringen Anlaaekosten elektrisch zu beleuchten. Der Erfinder hat eine größere Anzahl von Fachleuten vor einigen Tagen in seine Ateliers gela den und ihnen seinen Apparat zur Prüsung vorgelegt. Die neue BeleuchtungsMaschine bestehe aus einer Kiste in der Höhe von einem Meter und arbeite ohne jeden Lärm. Die Batterie sei im Stande elektrisches Licht für 10 50 Lampen mit einer Lichtstärke von 10 Kerzen anf die Dauer von ca. 8000 Stunden zu erzeugen, ohne daß hierzu irgend welche Manipulation erforderlich wäre. Die Maschine könne in Wohnräumen in jeden beliebigen Schrank gestellt werden und arbeite ganz geräuschlos. Der in den Verbindungsdrähten laufende elektrische Strom könne auch zu telegraphischen und telephonischen Zwecken verwendet werden. Der Erfinder wird seinen patentirten Apparat in einer Abtheilung der sranzöfischen Weltausstellung im nächsten Jahre ausstellen. Wegen unbefugten Veranstaltens einerLotterie stand vor einigenTagen in Paris eine Gräfin vor der Strafkammer. Gräsin Micheline GrodowitzNovicka ist die Tochter eines Obersten aus dem polnischen Heerestheile Napoleon's I; ihr Mann Gras Grodowitz, stammt aus Oesterreich. Das Paar lebt seit den letzten Jahren des zweiten Kaiserreichs in Paris; die Gräfin wurde von der Kaiserin Eugenie gern im engeren Zirkel empfangen. Wie sie dann herabgekommen find, sagen die Berichte nicht. Der Mann ist gelähmt; die Familie scheint hauptsächlich vom Verkauf ihres Schmuckes gelebt zu haben, ein Gastwirth hat 23 Koffer mit Sachen der Gräfin als Pfand behalten. Schließlich veranstaltete sie eine Lotterie zur Ausspielung eines chinesischen Kaisermantels,der 1867 auf der Weltausstellung gewesen war, und den Napoleon ihr geschenkt hatte.' Die Familie Orleans und die Familie Nothschild interessirten sich f5r diese Lotterie; indeß eine Baronin .ldschmidt, der die Gräsin auch Loose anbot, ließ sie als Schwindlerin festnehmen. Sehr alte Gra b st a t ten hat man kürzlich westlich von Bologna auf, gedttkt. In einem der.Gräber fand sich die bildliche Darstellung eines Menschen opfers. Bisher ist in einem italienischen Grabe eine derartige Scene noch niemals gefunden worden. Neben der Asche enthaltenden Urne liegt das vollständige Skelett eines großen Mannes. Wahrscheinlich ist es das eines Sklaven, wel? cher bei der Bestattung seines Herrn ge opsert wurde. Der Schädel ist von da rüber liegenden Erdmassen etwas eingedrückt worden. Am rechten Arm hängt noch ein Bronzering. Die Gräber liegen 18 Fuß unter der jetzigen Oberfläche der Erde, aber nur zwei Fuß unter dem dort befindlichen alten römischen Mauerwerk. In der Mauer eines der Gräber sieht man eine zerbrochene Tafel. Auf derselben sind zwei Rosetten, welche eine menschliche Gestalt umschließen, während an beiden Seiten sich ein Hund oder ein anderes Thier befindet. Die Tafel entstammt wahrscheinlich einer Zeitperiode. Professor Brizio macht daraus auf merksam, daß diese Grabstätten völlig verschieden von denen der Pfahlbauten sind und beweisen, daß diese letzteren ihre Entstehung nicht italienischenVölkerschasten verdanken. Einer der ältesten S o ldaten der russischen Armee kam dem

,.Möök. List." zusoläe dieser Taae von

Petersburg nach Moskau. Es war dies der verabschiedete Feuerwerker I.Klasse der Leib-Gardc-Artillerie-Brigade zu Pferde W. N.' Kotschetkow. Derselbe, der gegenwärtig 99 Jahre alt ist, diente ununterbrochen vom Jahre 1818 bis zum Jahre 1873 und nahm im letzteren Jahre wegen Krankheit seinen Abschied. Er war in seiner SSjährigen Dienstzeit acht Mal verwundet worden, das eine Mal ging ihm eine Kugel in der Nähe der Luftröhre durch den Hals. I Jahre 1877 trat Kotschetkow als 63jähriger Greis wieder in den Dienst und wurde der Rustschuker Abtheilung der Feldar, mee unter dem Kommando des Großfürsten Thronfolgers, des jetzt regierenden Kaisers Alexander III., als Feuerwerker der Artillerie zu Pserde zugetheilt. Am 12. Oktober 1877 erhielt K. bei Rustschuk eine Schußwunde in das linke Bein, das ihm in Folge dessen abgenommen werden mußte.. Gegenwärtig zahlt K. zur Reserve und hat seinen ständigen Aufenthalt in Petersburg im Marienasyl der Kaiserin. , Während der kaukasischen Kämpfe gerieth K. im Jahre 1845 bei dem Aul Dargo in die Hände der Tschetschenzen, die ihn nenn Monate gefangen 'hielten. Trotz seines künstlichen Beines bewegt sich Kotschetkow ganz rüstig ; er bezieht eine JahresPension von 502 Rbl. 33 Kop. Aus V elgrad wird unter der Spitzmarke Klosterrauber in Serbien" Folgendes geschrieben 'Das Kloster. Lujan bei Gorni-Milanovac wurde in meiner der letzten Nächte von einer aus zwölf Mann bestehenden Räuberbande' überfallen.' Es war die dritte Stunde nach Mitternacht, als die Räu der das Kloster. angriffen,' in welchem fich zur .Zeit der Pope Zdravko sammt Gemahlin, drei, Klosterdiener und drei Bauern befanden. Die Räuber drangen plötzlich in das Kloster ein, überwältigten die Knechte und die anwesenden Bauern und fesselten dieselben an Handen und Füßen mit Stricken. Sodann ergriffen sie den Popen und dessen Gattin, die Popadiji, mißhandelten Beide, peinigten sie und verwundeten sie mit Messerstichen. Endlich führten die Räuder den Popen in den Hos hinaus und wollten ihn dort erschießen, aaben aber 'zuletzt den Bitten der Gattin nach und ließen lyn am Leben. Dafür nahmen fie bei. ihrem Abzüge alle Kostbarkeiten, sowie zweihundert. Dukaten, welche der Pope am Tage vorher für verkauftes Holz erhalten hatte. Die Räuber hatten sich vermummt und ihre Gesichter geschwärzt, weshalb man annimmt, es müßten Bekannte der Ueberfallenen unter ihnen sein. Das Räuberunwesen hat seit der Schneeschmelze .wieder zugenommen. ' Doch find die Gendarmen jetzt sehr eifrig." I n B o n n hat e i n S t u d i osus der Chemie, Emil Brenner aus Straßburg, unter fremdem Namen bei zwei Uhrmachern je eine goldene Nemontoiruhr im Werthe von 450 Mark gekauft. Bei Ablieferung der einen Uhr in seiner Wohnung versuchte er durch em Nebezimmer zu verschwinden, wurde aber von dem Uhrmacher eingeholt; der andere Geschäftsmann hatte, als ihm kein Geld geboten wurde, die Ablieferung der Uhr klugerweise abgelehnt. Bei .der gerichtlichen Verhandlung stellte fich noch ein weiterer Schwindel heraus:- Brenner hatte, obwohl er eine getrennt von ihm lebende Gattin hat, sich mit der Tochter seiner Hausmirthin verlobt und daraufhin bei der Letzteren etwa 90 Mark Schulden gemacht. Der Gerichtshof verurtheilte den jungen Menschen, der schon früher wiederholt wegen Betruges vorbestraft ist, zu sechs Jahren Zuchthaus, sechs Jahren Ehrverlust und 1200 Mark Geldstrasc. .Das Ewig Weibliche. Die Hand des starken Manneö thut vortrefflich ihren Dienst, wtnn es fich um eine Kraftleistung, -um eine physische Arbeit handelt; aber wo es gilt, die Sachen zart anzufassen, damit nichts geKrochen werde, da ist entschieden das zarte, weiche Händchen der Frau weit wirksamer, und das hat auch, wie die W. A. Z." erzählt, ein Wiener Schneider erwogen in seines Herzens Geist und Empfindung. Der Mnn ist ein Kunst: ler in seinem Fache und er hat darum eine vornehme Clientel ; aber auch vornehme Leute zahlen nicht immer baar, was sie verzehren und so kommt's, daß der Schneider immer mehr die Wahrnc mung machte, daß sein Hauptbuch in demselben Maße sich füllte, als der Inhalt seiner Kasse geringer wurde. Das Mahnen ' das hatte er bereits erfahren hals nicht viel; die durch einen Brief Von seiner Hand aus ihrer Ruhe gestorten Kunden warfen offenbar, sobald sie am Kopfe des Eouverts die Firma des Schneiders erblickten, den Brief uneröfsnet weg. Da mußte also besserer Rath geschasst werden. Der durch Noth schlau gewordene Kleiderkünstler faßte die Sache daher anders an ; er ließ Hunderte zierliche kleine Couverts in Rosa anfertigen, jedes dieser Couverts mit irgend einem schmachtenden Emblem, einem Vergißmeinnicht, einer Taube, einer Nachtigall verziert; obendrein wurden dann diese zarten Couverts mit seinen Parfums durchsättigt, und als das besorgt war, wurde in das Couvert das nahezu empörend prosaische Ding, wie es nur eine unbezahlte Schneider-Nechnung sein kann, geschoben,' die Adresse von eigens dazu bestellter zarter Frauenhand darauf geschrieben und fort ging daö heimtückische Villetdourmit der ahnungslosen Post in's Haus - des Schuldners, der, durch daö dustige Vrieschen bis in die Fingerspitzen intriguirt, das Briefchen an sich riß, dasselbe glückselig eröffnete und bald darauf auch zahlte. Ein Gläubiger kann eben heutzutage gar nicht schlau genug sein, wenn er seinem Schuld uci beikommen will l Die London und North western Eisenbahngesellschaft" hat den vielen amerikanischen Reisenden zu Liebe, welche die Bahn benützen, beschlossen, das hierzulande übliche System, das Ge pack zu .olieoeQ", einzuführen. Die Seiden kultur macht in Californien gute Fortschritte. Zu den im letzten Jahre gepflanzten 16,000 Maulbeerbäumen sind von der Staatsdehörde für Seidenkultur in diesem Jahre 50,000 weitere gekauft worden, die nächstens gept)azt werden sollen.

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