Indiana Tribüne, Volume 11, Number 289, Indianapolis, Marion County, 6 July 1888 — Page 1

53 "i; Mitsfr 2W ViHlX wv Zahrgaug 11. Office: No. 140 Oft Maryland Straße. Nummer 289. Jodizapolig, Jodiaoa, Freitag, dsu . Juli 1008.

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Eöitorielleö

-n tr v s- t v O JJ'SS Geister der alten Parteien thun gerade so. als ob die Schutzzoll, und Freihandels. ?T 5? ?ta Ära f ST Am n wie unsere Republik selber. Am 11. ÄÄÄ ?. "2 - r ,r I richt über die ZoIgesetzgebung, welcher mit den Worten beginnt: Von den Tagen Alexander Hamilton's bis auf die mit den Worten fiearnnt ! ' Aon den V - '. ,a ia r vCTA ftJIM II TwmhVabb C.aMtliAM1.? I, A W Xl A des gegenwärtigen Schatzamtssekretärs ist o u ,m n . . ' die Zollgesetzgebung em Gegenstand des höchsten Interesses gewesen." Am 6. April 1769, also , vor hundert ! Jahren schon, reichte Madison von Virgi nia crnen Entwurf für ein Zollgesetz mit Worten ein : eS betreffe einen Gegen. riiand von der höchsten Bedeutung, einen Gegenstand, der Ihre ganze Aufmerksam. .d aOLXlXi Kraft beansvruckt." Wl ulw B1" Attt' üctlf Das Äollaeseb von 1739 beai-nt mit den Worten: ..Da es notbwendia ist. ... . , . " , ' sur oen unterbau oer Regierung uno sur die iZrMUthigUNa UNv BeschutzUNg ' u - 1 ' C der cn v i PlvoUtilvII 2t.. Seitdem ist die Zollgesetzgebung ein stetiger Faktor in der Politik und der Ge setzgebung gewesen. Wir haben einen Tarif von 1791, von 1793, von 1797, von 1800, von 1804, von 1803, von 1812, 1816 u.s.w., u. s.w. Wenn wir die Geschichte unserer Zollgesetzgebung lesen, so finden wir, daß damals sogar die südlichen Staaten u. Gunsten deS Schutzzolls waren. Vor uns liegt eine Rede von Calhoun, dem nachmaligen Führer der Eonföderation, vom 4. April 1816 zu Gunsten des Schudzolltarifs von jenem Jahre. Niemals seitdem ist die Zollfrage auS der Politik herausgekommen. In ' IV J 1824 und 1328 wurde der Tarif revidirt und immer wieder im Sinne des Schutzzolls. So ging das fort bis 1333 Clay's Compromißbill angenommen wurde. Die Zölle wurden herabgesetzt, aber nicht sehr bedeutend, es war eben ein Compromiß. Die Strömung in der Richtung , des Frei Handels dauerte jedoch fort. Der Süden, dessen Einfluß maßgebend war, und der II I M (7 w Jstrie zu vertheidigen hatte, hielt die Schutzzölle für seinen Interessen schad lich. Der Kamps gestaltete sich zu einem Kampfe des ausschließlich Landwirthschast treibenden Süden mit dem industriellen Norden, und in der Zollgesetzgebung nicht minder, wie in der Sklavenfrage offen barte sich die feindselige Stimmung zwi schen Norden und Süden. Diese Feind schaft führte schon in 1832 zu der bekannten Nullisikationsakte der Gesetzze bung von Süd Carolina, durch welche das Tarifgesetz von 1323 für ungiltig (null &m voiil) erklärt und bestimmt wurde, daß im Staate Süd Carolina nach dem 1. Februar 1833 keine Zölle mehr bezahlt werd'n durften, worauf Präsident Jackson eine Proklamation erließ, worin er ganz einfach drohte, daß solcher Widerstand gegen die Bundesgesetze mit allen der Union zu Gebote stehenden Mitteln unterdrückt werden würde. Es folgten dann die Tarifakte von 1836, 1311 und das allgemeine Tarifge setz von 1812 in der Richtung der Ne duktion der Zölle. Noch entschiedener in dieser Richtung war das Tarifgesetz von 1846, und eine noch weitere Reduktion der Zölle trat in 1357 ein. Als dann 1861 der Bürgerkrieg ausbrach, und die Regierung zur Führung des Krieges un geheure Summen brauchte, als die Schul den des Landes in's Riesige wuchsen und die Zinslast eine kolossale wurde, da trat in der Zollgesetzzebung wieder ein Um schwung ein. Die Zölle wurden erhöht. um die Mittel herbeizuschaffen, welche durch die veränderten Verhältnisse nothwendig gemacht wurden. In Folge des Krieges hatte sich aber auch das politische Machtverhältniß ver fcsirtfipn TOslfirpnS frfifW Y Aofb iwwvw.. iMMaf.v.iv lk WfcIVtmv ' 6una unter dem vorwiegenden Einfluß der Landwirthschaft, vornehmlich des Tabak und Baumwolle pflanzenden Sü dens stand, so stand sie von jetzt an unter dem Einflüsse des industriellen Nordens, in Folge dessen die Zollgesetzgebung wieder die Richtung des Schutzzolles ein schlug. Die Strömung in der Richtung des Schutzzolles hielt an, bis der Süden re staurirt war und wieder an Einfluß ge wann, und da die demokratische Partei ihre Hauptstütze im Süden hat, so schlug Vi QrtffA0r,0fe0tiin V V . ! .V i ! . v" O"! VÖ"Ö vv. vu u WiHVm OK umgekehrte Richtung, nämlich die der I im i f rr . vezunz ctx aoue in.

In dieser Schilderung habm wir ge zeigt, daß die Zollfrage in unserem Lande

eine sehr alte ist. Wir haben gesehen, die Zollgesetzgebung schon verschiedene eingeschlagen hat, daß sich unabhängig von der Zollgesetz. gebung die Lage des Volkes stetig verkümmert hat. ES ist Heuchelei von beiUn bicfe stl8 einc neue zustellen, oder sie zu einer Frage ersten Ranges aufzubauschen. Die Tariffrage kann unter allen Um ständen nur von örtlicher und zeitweiliger Bedeutung sein, und wenn wir gleich der Anficht sind, daß so lange, die Lebenshal tung des amerikanischen Arbeiters eine höhere ist, als die des europäischen, der Schutzzoll ihm zum Vortheile gereicht, weil er ihn nicht direkt mit dem turopatV schen Arbeiter zu konkurriren zwingt, so sind wir doch zugleich der Ansicht, daß die Tariffrage von keiner großen Bedeutung für den Arbeiter ist, und zwar erstens, weil der Unterschied zwischen der Lebens Haltung des Arbeiters in Amerika und Europa ohnedies immer kleiner wird, es also von Jahr zu Jahr weniger zu schützen giebt, und zweitens weil bei der Auödeh nung des Lande? und der Verschiedenheit der Interessen der Bevölkerung eS in der Zollpolitik immer nur bei Phrasen und Versprechungen bleiben wird, indem wirk lich einschneidende Aenderungen politisch zu gefährlich sind, also von wirklichem Schützzoll ebenso wenig die Rede sein kann, wie von wirklichem Freihandel. Es wird unter allen Umständen vorlausig beim Alten bleiben, ganz einerlei, welche Partei gewinnen wird. DaS Hauptinteresse am Schutzzoll haben ohnedies nur die Fabrikanten, das Haupt interesse am Freihandel die importirenden Geschäftsleute der großen Hafenstädte. Dem Arbeiter kann eS von seinem Standpunkte aus, und speziell in Bezug auf die Tariffrage ganz Wurscht" sein. wer gewinnt. DraWaHrlHteu. Wetlterauösichttn. Washington. 6. Juli. Leichter Temptraturwechsel, am Samstag kühleres hübsches Wttker. Ein Veto de Präsidenten. Wash ington. 5. Juli. Der Prä. sident sandte dem Congreß die Bill, durch welche Mary Ann Doheriy eine Pension bewilligt wird, mit seinem Beto zurück. Er sagt die Bericht ergkben. dak die Frau aus ihre Angabe hin, daß sie all Wittwe von Daniel Doberty unter der Angabe eine Penston erhitlt. dak ihr Mann, der in 1865 sich einem Regimente von New Jersey angeschlossen tabe. nicht wieder zurückgekommen sei Diese Pen ston erhielt sie, bis entdeckt wurde, daß ihr Mann am Leben sei und die ganze Ztit über selber Penston bekommen bade. Nur durch verschiedene falsche Eide sei eS ihr möglich gewesen die Pension u bt kommen. Die Pollzeiberichte von Wash ington ergeben, dak sie eine Person von sehr schlechtem Charakter sei und dak sie schon neun Mal wegen Besoffenheit und anderer Vergehen in Hast war. Eine Bill, welche I. B. Morton von NebraSka, der von seinem Sohne Calvin Morton abhängig war. eine Pension bewilligt, wurde edensallS zurückgeschickt. Der Vater behaupttt, sein Sohn sei in 1876 in der Schlacht Custer'S mit den Jndiarnrn gelöster worden. Dir Präsi dent sagt, das in Anbttrackt der voll ständigen Liste der Casualitäten jener Schlacht und der Thatsache, dak der Name Mothn'S in keimr Liste der in jener Schlacht befindlichen Soldaten er wähnt sei, er glaube, dak der Tod M Sohne nicht zur Genüge erwiesen sei, und man die Sache dem PenstonSbureou zur wetteren Untersuchung überlassen solle. Der Präsident spricht sich daraus gegen die Fluto von PrivatpensionSbillS au. Die sorgfältigsten Untersuchungen de PivstonSbureou werden willkürlich bei Seite gesetzt, und die abenteuerlichsten Krankheit und Todursachn al Be weiSmittel zur Pensionsberechtigung an erkannt. Er begreife wohl, dak e Fälle gebe, in denen Spezialgefedgebung nöthig fei. aber in den meisten der Fälle, in denen Pension auf diele Art bewilligt wird, ist die nicht der Berechtigung des Applikanten. sondern ptrsönlichtn Ein flössen zuzuschreiben. Di jenigen, welche Freunde und Etrflub haben, bekommen ihre Sache bewilligt, und Diejenigen, welch keine Freunde und keinen Eirftuß haben, müssen sich mit dem regelmäßigen Verfahren zufrieden geben. ES sei leicht zu behaupten, dab wenn man diese Vorgehen nicht gut heiße. man den Vtterantn nicht freundlich ge sinnt sei, aber jeder Vernünftige müsse

zugeben, daß ditse SpezialbevMigungen zu weit getrieben Otkden. Hunderte solcher Bills bi fänden sich zur Zeit in seinen Händen, und eS sei unmöglich, dieselben innerhalb' der vom Geside voreskkebe nen Zeit zu prüfen. Mit tittcBanni Ntn Eksahkung sollte man im Stand sein, die PenstonSgeseße so zu Verbessern, daß Sptzialbtwilligungtn nicht mehr nöthig seien. . .: . .. ) .

Eisersuchl und Pjstle. .Sldney, O., 6. Juli. Die geach tete und beliebte Tochter d5 hiesigen Geschäftsmannes Rort McCartdy, wurde heute daS Opfer einer EisersuchtS scene. Die junge Dame hitlt .Em pfang" und unter den Gästen, Üe erschie' nen wäre, btsandtn stch aH Fred. William, und Jodn Richardson. die Beide um Herz und Hand d? jungen Mädchen? warben. Richardson wurde eifersüchtig und zog den Revolver. Der erste Schuh streckte da? junge Mädchen nieder, der zweite machte dem Leben dkö unglücklichen Liebhabers in Ende. .Dynamiter verhaktet. Chicago, ö Juli. Tboma Broderick und JameS Bowle. Mitglieder der BrüderlHaft der Lokomotivführer und in Mann NamenS Wilson wurden ver haftet. Sie sind der Verschwörung mit dir Absicht, Eigenthum der, Chicago. Burlingtdn und Quincy Eisenbahn zu zerstören, beschuldigt. In ihrem Besitz wurden beträchtliche Quantitäün Dynamit gefunden. ES heit. dak man Be. weise habe, dak es für heute auf eine allgemeine Zerstörung abgesehen sei. Chicago, 6 Juli. I. A. Brauer, eisen, ein Beamter der Aurora Diviston der Brüderschaft der Lokomotivführer wurde heute btnfall al ein Betheiligt ,r an der Verschwörung verhaftet. Ueber da vorhandene BeweiSmaterial wird noch Stillschweigen beobachtet. Kommen von Europa um ihre Kinder todt zu finden. Casselton. Dak.. 6. Juli. In der Freitag Nacht wurde da zehn Meilen von hier belegene HauS de. Farmer Ole Olestadt vom Blitz getroffen, wobei dieser und seine Frau umkamen. Nach baren fanden am Sonntag die Leichen, daS acht Monate alte Kind aber, war unversehrt. Da Hau war durch den Blitzschlag in Brand gerathen, doch hatte der schwere Regen da Feuer gelöscht. Olestadt hatte erst kürzlich seine Eltern au Norwegen kommen lassen und trafen diese geflrrn zum Begrübnik bilr ein. Sech Personen ertrunken. Busfalo. N. , 5. Juli. Ein schreckliche Unglück wird von den Nia ara Falls gemeldet. Dort tuttc sich ein bekannter Geschäftsmann von Syrocufe, Robert W. Flack. in kleinen Booten mit emer Anzahl von Damen in den Strom hinein gewagt. Die heftige Stiömung nahm das Boot auf wie eine NuKsckale und hatte dasselbe in. denkbar kürzester Zeit umgestürzt. Herr Flack versuchte mit den arökten Ansteenaunaen die anderen Insassen deS BooteS zu retten, v.rlor aber dabei sein Leben. ES sind 6 Personen bei dieser Booisahrt ertrunken. DieJesuiten. Ottawa. Ont.. 5. Juli. Da .Jourr al- sagt. eS wisse aus zuverlässiger Quelle, dad Bischof Lofliche von der Three River Diözöse, ein Dekret zur Ausweisung der Jesuiten auS der Diözese unterzeichnet hade. Der Grund sei der. dak die Jesuiten Katholiken aus ihrem Todtenbette in der Abfassung ihres Testa mentS beeinfluktin. Ver &atei DaS französische Ministerium siegreich. Pari. 5. Juli. Die Abstimmung in der Deputirtenkammer, welche mit 326 gegen 172 Stimmen dem ' Ministerium in Vertrauensvotum gab, ist von großer politischer Tragweite. ES wird damit nicht nur die Stellung deS CabinetS gut? geHeiken, sondern auch die von der Regie, rung bisher verfolgte Politik gebilligt Gegen die Opportionisten wurde allerding? ein gewaltiger Schlag gefühlt. Wollen den Kampf durch .setzen. London. 5. Juli. Die Mitglieder der liberal. unionisllschen Partei deS eng. lischen Oberhauses haben in einer beutigen Sitzung bedeutende Summen gezeichnet, um den Kampf der Paltet er. folgreich durchsetzen zu können. Rußland hat genug. L o nd o n. 6. Juli. Osfijielle Depe. schen von St. Petersburg melden, dak De GierS den englischen Gesandten insormirt habe, dak nach dem 17. Dezember die Bulgaren thun können wa sie vollen. Sie mögen einander die Hülse abschneiden, ober ein Kaiserreich gründen. Rukland Wird sich nicht weiter um sie kümmern.

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