Indiana Tribüne, Volume 11, Number 288, Indianapolis, Marion County, 5 July 1888 — Page 2
Indiam Tribune. Erscheint lZiglitZ und Sonntags. ÄU tljttche SiUÜnc- lolet durch der,ger I2 iU8 er Loch, bic Sonntagl'.Tridun,- & Ccntl ttt Sc-chc. Bette ufmin 15 Ccntl ober 5 5cntl pttRonat. Ui PsA ,ugklchi tn vorauttkjahlnng 6 per 3br. Of 140 s. Qarvlandür. JadissapoliS, Ind., 5. Juli 1888.
Qchnellsegler In btn Kriegsflotten Der Ausschuß des Nationalabgeordne, tenhauses für Marineangelegenheiten hat dem Congreß anläßlich der Befürwortung des Planes, vier neue Kriegsschiffe zu bauen, von denen eins 17, zwei 19 und eins 20 Knoten per Stunde zurück: legen kann, eine Statistik über die Schnellsegler in den Kriegsmarinen anderer Länder unterbreitet, welche von all gemeinem Interesse ist. Es geht aus derselben hervor, daß Panzerschiffe von wenige? als 15 Knoten Geschwindigkeit kaum noch gebaut werden und daß jedes Land sich bemüht, immer mehr Schifft zu erbauen, welche die anderen eigenen, wie uch die der Maiine anderer Mächte an Geschwindigkeit in den Schatten stel Im; England hat vier Panzerschisse und ein halbes Dutzend ungevanzerter Kriegs: r l schtfse, welche IS Knoten Geschwtndlgkelt aben. 16 Knoten können dle Panzerchiffe .Jmperieuse", .Warspite" (Schiffe von je 8400 Tonnen) Collingwood" (9500 Tonnen). Nodney" (10.300 Tonnen), Camperdown", Venbom", .Anson- und .Howe" (je 10,600 Tonnen), machen. Im Bau begriffen sind die Panzerschiffe von gleicher Geschwin: digkeit Victoria" und Sans Pareil" (je 10,470 Tonnen), sowie Trasalgar" und Nile" (je 11,940 Tonnen). Ferner hat es sechs ungepanzertc Kriegsschiffe von 16 Knoten Geschwindigkeit und je 3750 Tonnen Gehalt, vier weitere, kleinere, von je 1580 Tonnen gehen ihrer Vollendung entgegen. Von 17 Knoten-Schissen (ungepanzert) besitzt England acht von je 1770 Tonnen, zwei (Surprise- und Alacrity") von je 1400, vier von je 4050 und der Polovhcmus" von 2640 Tonnen. Die bedeutendsten britischen Panerschisse, welche 13 Knoten per Stunde zurücklegen können, sind Orlando", Undaunted", Australia", Narcissus", Galatea", Jmmortalilö" und Aurora" von je 5600 Tonnen Gehalt und bis auf die beiden letzten völlig fertig gestellt. Dieselbe Geschwindigkeit erreichen die nicht gepanzerten Dampfer Iris" und Mercuru", von je 3730 Tonnen, und vier kleine Fahrzeuge von je 525 Tonnen. Großbritanien läßt außerdem mehrere ungepanzerte Kriegsschiffe herstellen, deren Geschwindigkeit auf 19 Knoten berechnet ist, nämlich Melpomene", Magicienne", Marathon" (je 2950 Ton nen), Barham" und Bellona" (je 1300 Tonnen); auf 20 Knoten Ge schwindigkeit sind berechnet Medea" und Medusa" (2800 Tonnen), Vulcan" (6620 Tonnen), Blake" und Blenheim (9000 Tonnen) und nebenher sieben kleinere Schisse von je 735 Tonnen. Frankreich hat vier Panzerschiffe und 13 ungepanzerte Kriegsschiffe von 15 Knoten Geschwindigkeit. An Schiffen mit 16 Knoten Fahrgeschwindigkeit werden gebaut: Courbet", Hoche", Ma-genta-und Vteptune", lauter gepanzerte Schisse mit je 10,571 Tonnen Gehalt. Die Sphinr" (4480 Tonnen) fährt 17 Knoten per Stunde, wie noch vier andere Dampfer von je 1272 Tonnen. Unter den 13 Knoten-Schiffen sind die beiden stärkten Panzer der franzosischen Marine, ,Marceau" (10,531 Tonnen) und Brennus" (11,000 Tonnen); serner de? Milan" mit 1550 Tonnen und acht Torpedoboote, mit je 321 Tonnen. 19 Knoten legt derForbin" (1843 Tonnen) in der Stunde zurück und fünf Schiffe derselben Gattung sind im Bau begrif sen. Contracte sind weiter vergeben für drei Schiffe von je 4162 Tonnen Gehalt, Jean Bart", Alger" und Jslu", für Cöcille". (5766) und Tage". (7045 Tonnen) ; 20 Knoten Geschwindigkeit beansprucht Frankreich für das Panzerschiff Dupuu de Lome", 6297 Tonnn, und für die Dampfer Davoust" und Suchet", je 3027 Tonnen, die alle drei ihrer Vollendung nahe sind. Italien hat folgende Schnellsegler in seiner Kriegsmarine: 15 Knoten Duilio" und Dandolo", PanzerschisI fe; außerdem sechs ungexanzerte Schiffe; 16 Knoten Andrea Doria", Rüggiero Di Lauria- und Francesco Morisini" von je 10,045 Tonnenaehalt, dazu zwei ungcpanzerte Kreuzer; 17 Knoten Giovanni Bausan", 3068 Tonnen, und zwei andere unaepanzerte Schifse; 18 Knoten die Panzerschiffe Jtalia" (13,893 Tonnen) u. Lepanto" (13,550 Tonnen), sowie die in Bau begrissenen Panzer NeUmberto" Sicilitt" und Sardegna" von je 14,000 Tonnen und 4 kleinere Fahrzeuge; 19 Knoten vier ungepanzerte"Kreuzer von je 3530 Tonnen, fünf von t 2200 Ton nen, zum Theil noch nicht ganz fertig gestellt ; 20 Knoten neun Torpedoboote von je 741 und sechs von t 317 Ton nen. Deutschland hat ein Kanonenboot von 15 Knoten Geschwindigkeit soeben er bauen lassen und ein halbes Dutzend weitere von gleicher Geschwindigkeit sind im Bau begriffen. Ferner hat Deutschland die ungepanzerten Dampfer Prinz Adelbert" und Leipzig" von je 3925 Tonnen und 15 Knoten Geschwindigkeit; .Alerandrine" und Arcona" von 2370 Tonnen, Charlotte" von 3360 Tonnen, Freua" von 2017 Tonnen. Von Schiffen, die 16 Knoten per Stunde machen, hatDeutschland in seiner Kriegsflotte folgende Fahrzeuge: Hohenzol lern" (1700 Tonnen). .Pfeil" und .Blitz" (je 1332 Tonnen) undZiethen (975 Tonnen). Schiffe von 17 Knoten ' Geschwindigkeit fehlen in der deutschen Minne; dagegen ist die Wacht", ein Schiff von 1240 Tonnen IM Bau begrif fen, dessen Fahrgeschwindigkeit auf 19 noten berecdnet iit und der .(preis
(20Ö0 Tennen) soll es auf 20 Knoten bringen. Drei nicht gepanzerte Schiff von 18 Knoten Geschwindigkeit und je 4400 Tonnen gehen ihrer Vollendung entgegen, nämlich Irene", Prinzessin Wilhelm" und ein drittes, noch nicht getauftes. Spanien hat folgende Schnellsegler in der Marine: 15 Knoten Pelazo" (002 Tonnen), dazu zwei ungepanzerte Kreuzer von je 3342 Tonnen Gehalt, zwei von 1152 Tonnen, zwei von 1030 und vier von je 1055 Tonnen; 16 Kno-
ten fehlen ; 17 Knoten Arragon" (3343 Tonnen), Neina Christina", Neina Mercedes" und Alfonso XII.", je 3090 Tonnen ; 18 Knoten fehlen ; 19 Knoten sechs Dampser von je 7000 Tonnen im Bau ; 20 Knoten Reina Negente", 5600 Tonnen, der schnellste Dampfer seiner Art auf de? iWelt; Destructor", 453 Tonnen, und c r- t r- c- r r -rr - 4. Drei neue aijc oiccr juac ucum gebaut. Nußland hat ein Panzerschiff und drei ungepanzerte Dampfer von 15 Knoten Fahrgeschwindigkeit, baut drei Panzer schisse zu 16 Knoten: Tchesma", Si; nove" und Catharine II." von je 10,131 Tonnen und hat fünf mittelgroße Pan zerfregatten, Dmitri Donskoi" mit 17 Knoten. Admiral Nachimoff", Aler, ander II.", Nikolaus I." und Pamlad Azooa" mit 13 Knoten nahrgeschwindigkeit. Ein Kreuzer der russischen Marine kann mit einer Ge schwindigkeit von 19 Knoten, der .Admiral Kornllon" und zwer kleinere Kanonenböte mit einer von 20 Knoten sich fortbewegen. Man nimmt un, da oie amerikamschen Schnellsegler, wenn der Congreß die nachgesuchten Summen bewilligt, nach Muster der spanischen Neina Negente" gebaut werden sollen. Ein böser Empfang. An de? West 52. Straße in NewJsrk roohnt oder besser wohnte bis zum Früh jähr vorigen Wahres ern schon bejahrter Mann, der als Sonderling galt. Er war ein eifriger Sammler und besaß ein förmliches Rantatencablnet, sowie eme (5ollection werthvoller alter Bücher. Sein Stolz aber waren mehrere egvptische Reliquien, darunter die mumisicirteHand einer Prinzessin, welche angeblich aus dem Jahre 1491 v. C. G. stammte. An einem der verschrumpften Finger saß noch ein Ning mit hieroglyphischer Inschrift, den Nang des ihn Tragenden andeutend. Der Sammler hielt die Hand mit dem Ringe für unschätzbar. Nächst diesem Nlnqe hatte der alte Herr seine besondere Augenweide an einer Guttenberg schen Bibel, einer alten Papvrusrolle und einem mencanischen Katechismus, welcher so viel werth sein sollte, als sem Gewicht in Gold betrug. Zm Fruhiahr mußte der Besitzer aller dieser Herrlichkeiten, welcher in seinem Hause allein wohnte und wenig mit der Außenwelt in Berührung kam, eine Reise nach Eurova Mlt.hen. schweren Herzens trennte er f.ch von seinen Schätzen und, damit dieselben nicht in unberufene Hände fallen sollten, übergab er einer klnderlosen Kamille seine ganze Wohnung miethfrei bis zu seiner Rückkehr, nur dabei zur Bedingung machend, daß seme Heiligthümer gut beschützt würden. Aus irqend einem Grunde aber toq diese Familie, trotz der billigen Rente, aus und überließ das Haus einem ander:n, weniger mit Verständniß für die Sammlung, als mit Kindern reich begabten Ehepaar. Im Juni dieses Jahres kehrte der alte Herr aus Europa zurück und fuhr direkt nach seiner Ankunst m seine Wohnung. Hier stand ihm eine Ueberraschung bevor, die ihm das Blut in den Adern erstarren machte. Mit barbarischer Schonungslosigkelt hatten die neuen Mlethsleute und deren Rangen unter den aufgespeicherten schätzen gehaust. Die weiblichen Mitglieder der Familie hatten die Bibel als Einklebebuch benutzt und fast die sämmtlichen Seiten derselben mit allerHand mehr oder minder lesenswerthen und nützlichen eitunasausschnittcn. vonuasweise Gedichten, beklebt. Die egyptische Papqrusrolle war an ote&tand genagelt, wo sie das für ein Ofenrohr bestimmte Loch verdecken mußte. Der mericanische Katechismus war ganz verschwunden und mit der Mumien-Hand spielten die jüngsten Kinder. Die lieben Kleinen hatten in ihres Herzens Unschuld den Finger von der Hand getrennt, an welchem der kostbare 3!ing saß und dieses Kleinod, wie sie später heulend eingestanden, für den Preis von zehn Cents und einer Düte oll Zuckerwaaren an einen Lumpensammle? verkauft. Der Antiquar raufte sich das Haar aus nnd floh entsetzt von dannen. Seit jenem Tage, da er seinen Fuß wieder über die Schwelle seines altgewohnten Hauses setzte, ist er ein geschlagener, gebrochener Mann und man braucht nur von der West 52. Straße zu sprechen, um ihn in die maßloseste Aufregung zu versetzen. Die Ver. Staaten auf der Auöstel lung in Barcelona. Von der internationalen Ausstellung in Barcelona berichtet der Sekretär des die Ver. Staaten daselbst vertretenden Eommissärs Emil M. Vlum: Ms der Commissär in Barcelona eintraf, war die erste Gallerie des westlichen Flügels des Hauptgebäudes, welche für die Ver. Staaten reservirt war, vollkommen leer und es war nicht einmal dafür Sorge getragen, daß der Commissär eine Office hatte. Er mußte sich deshalb selbst an's Werk machen und engagirte zu diesem Zweck den vortheilhaft bekannten Künstler und Dekorateur Ramon Pedro. Der? selbe entwarf einen Plan und Voranschlage, nach welchem der Gallerie ein den amerikanischen National - Charakter tragendes Gepräge gegeben wurde. An einem Ende der Gallerie steht eine Colos-sal-Statue, welche die Republik darstellt mit der GesetzeStafel und dem Stab der Gerechtigkeit; ihm zur Seite stehen die Freiheit und der Fortschritt. Den Hintergrund schmückt eine große Karte der Ver. Staaten. Den Raum zwischen den Säulen auf beiden Seiten der Gallerie nehmen Ansichten unserer großen Städte ein, nebst statistischen Tafeln über ihr Wachsthum und ihre Resourcen. Daxüber. an dem Querbalken, siebt man
Sicaiji
ein Wappenschild, welches dke tn eittänder' verschlungenen Buchstaben U. 8. trägt und mit vier, amerikanischen Flaggen geziert ist. Darunter befinden sich in großen Buchstaben die Namen der berübmtesten Männer der Republik von William Penn bis Grover Cleveland. In der Mitte der Gallerie steht eine getreue Nachbildung der Statue der Freihe.it, wie sie die Welt erleuchtet, sowie des Piedestals, auf dem sie auf Bedloe'S Island errichtet ist. Ihr gegenüber steht eine allegorische Darstellung Spaniens und der Republik der Ver. Staaten, einander in Freundschaft die Hände reichend. Am anderen Ende ist die Office des Commissärs, geschmückt mit dem Wappen der Ver. Staaten, sowie amerikanischen und spanischen Fahnen, welche die Büsten von Washington und Cleveland beschatten, umgeben von grv'. ßen Palmzweigen." Nutzbringende Verwerthung. VorKurzem ist von einem deutschenBürger von Rv Orleans eine Erfindung gemacht worden, welche bemerkenswerthe Erfolge haben dürfte. Alle bis jetzt angestellten Proben und Versuche sind zur vollsten Zufriedenheit der Zuschauer und der zur Beurtheilung herbeigerufenen Sachverständigen ausgefallen. Die Erfindung besteht in der Verwerthung des bis jetzt nicht blos nutzlosen, sondern auch belästigenden Holz- und Steinkohlen-, sowie Coke-Abfalles oder Staubes. Diese Abfalle können für sich oder in geeigneten Quantitäten gemengt, benutzt werden. Ein in Wasser lösliches Mineralsalz wird zugesetzt und das Ganze zu einem dicken Brei vermengt, der, sofort in Formen gepreßt, nasse Bricks" liefert, die von der Sonne getrocknet werden. Die Herstellung solcher BrickS" ist also sehr einfach. Diese BrickS" brennen ohne Rauch und Flammen, erzeugen eine große concentrirte Hitze und sicher ist, daß sobald die Hausfrauen, Restaurationen, Wäschereien ic. die damit verbundene Reinlichkeit, Einfachheit und Nützlichkeit dieser Vricks" kennen, täglich Tausende davon in New Orleans allein Verwendung finden werden. Feuersgefahr beim Gebrauche dieses Brennmaterials ist gänzlich ausgeschlossen. Es ist festgestellt, daß ein solcher Brick" (4 Pfund), wenn er in Gluth gebracht wird, 20 bis 24 Stunden brennt und eine außerordentliche Hitze erzeugt. In New Orleans sind bereits Schritte gethan worden, eine Coal Brick Factory" zu errichten. Das dürfte in Kürze, wenn sich in der That Alles so verhält, wie hier angegeben, sehr bald überall Nachahmung finden. Vom Jnlande. In Elkton, Md., ist im Al ler von 75 Jahren Thomas L. Lincoln zestorben, der einzige Mann, welcher während des Bürgerkrieges wegen Hochoerraths processirt wurde. Lincoln wohnte damals in Teras und war ein eifriges Mitglied der Ritter vom goldenen Cirkel". Ein bei feiner Verhaftung vorgefundener Brief des Bundessenators Bright von Jndiana an Jefferson Davis führte zur Ausstoßung Brights aus dem Senat. Die Hochoerrathsanklage gegen Lincoln wurde später niedergeschlagen. VierTramps klopften kürziich spät Abends an die Thüre des KostHauses der Frau Jane Bennett in Vay Ave., BloomfielD, N. Y. und drohten, sie würden das Haus demoliren, wenn man ihnen nickt zu essen geben würde. Frau Bennet eilte nach dem Hofraum, um einen Hund loszulassen, wurde aber von einem der Tramps zu Boden geschla gen. Eine Tochter der Frau lief nach dem zweiten Stockwerk des Hauses nnd kam mit einem Doppelgewehr im Anschlag nach der Thüre, worauf die ungehetenen Gäste auseinanderstoben. Einer oerselben lief den Konstabler Williams in die Hände. Er aab seinen Namen als John Martin aus Bcavertown, Pa., an und wurde vom Richter der Jail überwiesen. Ein an genehmes Erbrecht besitzt die Familie eines gewissen John C. Dodge in Attleboro in Massachusetts. Im Jahre 1836 trat dieser der Boston und Prooidence-Bahn ein Stück Land ab unter der Bedingung, daß er und seine Familie jeder Zeit freie Fahrt auf dieser Bahn haben sollten, so lange das betrefsende Land für Eisenbahnzwecke verwendet werde. Diese Bedingung bat die Bahn auch in Bezug auf Dodge und seine Kinder eingehalten ; als sich aber kürzlich eine Großtochter Dodges zu einem Freipaß meldete, versuckte sie, sich ihrer Verpflichtung zu entzieyen. Das Gericht hat aber in erster Instanz wenigstens entschieden, daß sie an alle direkten Nachkommen DodgeS, fo lange solche vorhanden .seien, Freipässe zu liesern habe. W. Wilson, der nach demUrtheilsspruch einer Jury am 19. Januar 1887 seine Ehefrau ermordete, wurde am 27. Juni in Albanv, N. Y., Hingerichtet. Der Verurtheilte, dessen Ueberführung auf Grand der Aussagen eines Negers Namens Berry Jackson erfolgte, betbeuerte bis zum letzten Moment seine Unschuld. Wilson hatte seine Frau ver? lassen, um mit Laura Thompson zusammenzuleben. Nach längerer Abwesenheit kehrte er in das Haus seiner Frau zurück und noch an demselben Tage wurde Frau Wilson ermordet. Wilson behauptete. daß er seine Frau sterbend vorfand und mit einem Handtuch daS Blut abwischte. das aus ihrem Munde quoll. DaS Gericht kam zu der Ansicht, daß Wilson die rau mit dem Handtuch erdrosselt habe. Jackson sagte aus, Wilson habe ihm gegenüber das Verbrechen eingestanden. Aus dem Gange zum Schassot trug der Verurtheilte einen Strauß weißer Blumen. Der farbige David W. Ogd e n in Nemark, N. I., hat gegen Francis E. McNewell, den Eigenthümer eines Restaurants in jener Stadt, eine Klage wegen Uebertretung des Clvilge setzes des Staates anhängig machen las sen, weil der Verklagte ihm wegen seiner Hautfarbe die Verabreichung emerMayl zeit verweigerte. Das Gesetz, welches in Frage kommt, wurde im Jahre 1L34 von der Legislatur angenommen und be stimmt, daß sämmtliche unter der Juris direction des Staates New Jerleo ste
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hende Personen ohn lNiterschied" ber Nace die Bequemlichkeiten sowie Vortheile von Jnns", öffentlichen Befördernngsmitteln zu Wasser und zu Lande, Theater und anderen Platzen für ösfentliche Vergnügungen in gleicher Weise und unter den einschlagenden gesetzlichen Bestimmungen sowie Beschränkungen genießen sollen; und daß jede Person, welche dieses Gesetz ohne genügenden, gesetzlichen Grund übertritt, dem Betrefsenden als Entschädigung für die Vceinträchtigung seiner Civilrechte $500 zu zahlen hat. Der Entscheidung dieses Processes wird mit allgemeinem Interesse entgegengesehen. Eine Dame, die Gattin eines proniinenten deutschen Mannes in Chicago, welcher als ausgezeichneter und vielseitiger Gesellschafter bekannt ist, hat ein Mittel erfunden, ihren rnd" an s Haus zu fesseln. Sie ließ, als derselbe auf einer Europareise begriffen war, ihr Haus vollständig und dem Zwecke gemäß umbauen. Wie groß war deS Gatten Ueberraschung, als er, heimgekehrt, sein Heim, so ganz seinen Geschmacksrichtnn genentsprechend, verwandelt sah ! Er fand ein Skatzimmer,ein Billardzimmer, eine Kegelbahn, einen Schützenplatz, eine Kneipe und eine Rauchstube, eine Reitbahn, ja sogar ein Schwimmbassin! Leider ermies sich die Erfindung der armen reichen Gattin für die Katz ! " Acht Tage fühlte sich der Herr Gemahl wohl heimisch, aber nach Verlauf derselben verlief" er sich gerade so, wie dies früher seine Gewohnheit war. Als ihm die Gattin deshalb Vorwürfe machte, sagte er trocken: Ja, liebe Frau, alle Achtung vor Deinem überraschenden ErsindungSgeiste aber etwas hast Du doch nicht erfinden können: Die Luft!" Ich versiehe Dich nicht," antwortete fie, hast Du denn nicht überall hier Luft genug?" Du mißdeutest meine Worte," sprach er, ich meinte nicht die Lust, son dern die Luft jene Luft!" Vor einem Jahre langte Frau Wertheimer mit ihrer Tochter aus Ungarn in New Jork an. Die Frau hatte in Buda-Pesth von ihrem Gatten wegen grausamer Behandlung eine Scheidung erlangt und dann ihre Werthsachen zusammengepackt, um mit ihrer Tochter nach Amerika zu fahren. Auf dem Dampfer machte die Frau die Bekanntschaft von David Reis, angeblich eines Partners und Freundes des Anwalteö Wm. N. Loew, der vor Kurzem vor Nichter Cowing der Fälschung einer Unterschrift schuldig befunden worden ist. Reis soll der Tochter der Frau auf der Uekerfahrt große Aufmerksamkeit geschenkt haben und logirte nach der Ankunft bei der Frau Wertheimer. Im letzten September wurde Reis wegen angeblichen Angrifss auf die Frau und deren Tochter verhaftet. Sie beschuldigten ihn, sich in den Besitz ihrer Werthsachen und ihres Geldes gesetzt zu haben. Reis war, nachdem er $300 Bürgschaft gestellt, entflohen, kehrte aber vor zwei Wochen zurück und wurde von Frl. Wertheimer, deren Mutter in der Ost I.-Str. einen kleinen Laden hat, bemerkt. Man erwartete, daß Reis im Gericht erscheinen werde, wo sein Freund Löw processirt wurde, weshalb Hilfs-DistriktSanwalt Grosse, der von Reis' Rückkehr benachtigt worden war, Anstalten traf, um ihn u erwischen. Er kam auch wirklich in Begleitung seiner Frau in's Gericht, um der Verurtheilung Loew's, die indessen verschoben wurde, beizuwohnen. Als seine Frau der ebenfalls anwesenden Tochter der Frau Wertheimer ansichtig wurde, konnte sie nicht umtin, derselben Vorwürfe zu machen, ihr die Liebe ihres Gatten abspenstig gemacht zu baben. Sie verrieth dadurch den Gatten, der von den auf der Lauer befindlichen Polizisten verhastet und zum Processe festgehalten wurde. t Vom Ntölanoe. Nachdem vor wenige Tagen in Außersil ein adeliger Hausirer, Gustav v. Puttkamer aus Preußen, in Konkurs erklärt worden, sah man, wie die in Basel erscheinende Schweizer Morgenzeitung berichtet, am 10. Juni vor dem Luzerner Kantonsgericht den Mechaniker Bruno v. Härtung und dessen Schwester, frühere Kindergärtnerin, Freifräulein Klara v. Härtung aus Al tona. Die Angeklagten, erst 20 resp. 19 Jahre alt, sind die längst gesuchten Falschmünzer, welche bereits in Schaffhausen, Frauenfeld und Winterthur ihr Metier getrieben haben, jedoch erst in Luzern ermischt wurden. Ihr Fabrikat waren italienische Fünflires und deren Ausführung (durch Gießen) eine wenig gelungene. Das Resultat der umfangreichen Untersuchung war nach langem und hartnäckigem Leugnen der Angeklagten ein schließlich volles Geständniß derselben ; das Strafurtheil lautete für Bruno v. Härtung auf zehnjährige, für dessen Schwester auf achtjährige Landesverweisung. Beide haben in den Kantonen Zürich, Thurgau und Schaffhausen wettere Strafurtheile zu gemärtigrn. Bruno v. Härtung ist außerdem von den Behörden von Frankfnrt a. M. requirirt, wo er sich einer siebenmonatlichen Gefängnißstrafe durch Flucht entzogen hat. Am 13. und 14. August d. I. findet in Zürich ein intemationaler Kongreß für Feriencolonien statt. Veranstalter desselben ist der Züricher Pfarrer Bion, der bekanntlich zuerst den Versuch machte, die schwächsten und kränklichsten unter den Schulkindern der großen Stadt unter Fuhrung von Lehrern und Lehrerinnen zu mehrwöchentlichem Ferienaufenthalte weit hinaus in Wald und Flur zu senden. Eine verwandte Thätigkeit, solche Kinder einzeln in ländliche Familienpflege Hinauszugeben, war schon vor ihm in der Hansestadt Hamburg unternommen c tt - cr woroen. vtun wirren viese veioen vsteme in schönster Harmonie neben einander, die Bewegung für Frriencolonien und andere Sommerpflegen hat in Deutschland gegen 80 Städte ergriffen c rt V r r . r r c uno zeslerreicy, ranrrelll), Hvuano wetteifern mit der Schweiz und Deutsch land. Man erwartet in Zürich auch Besuchcr aus England, Dänemark und an deren Ländern. Professor Virchow ha: dem Berliner Aquarium eine von ihm selbst auf seiner ägyptischen Reise gefangene große Wüsten-Eidechse zum Geschenk gemacht. In Gemeinschaft mit Schlie mann und Sckmeinfurtb untersuckitc er in
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der von Fajüm am Nünde der Wüste ein altes Grab, fand hier aber an Stelle des erwarteten Todten ein prächtigeS Eremplar der Waran-Eidechse. Dieselbe ist etwa 1 Meter lang, hellgelb gefärbt und mit dunklen Querbinden versehen. Virchow berichtet in dem Schreiben an Dr. Hermes folgendes über den Fang: Ich war mit Schliemann und Schweinfurth in die äußerste Südwestecke der Oase Fajum geritten, wo erst seit kurzer Zeit durch neue Kanäle Wasser zugeführt wird und ein erhebliches Stück Fruchtland der Sahara abgewannen ist. Reste der uste ziehen sich noch setzt viel-1 fach zwischen die Kulturstücke hinein, so daß das Neuland eigentlich eine neue kleine Oase vorstellt. Der nächste ältere Ort heißt Charag. oder anders geschrieben Garag. Stellenmeise Hausen noch Beduinen auf dem Terrain.' Auf den höheren und daher noch wüsten Abschnitten liegen zahlreiche alte Gräber, welche bisher nicht untersucht waren. Schweinfurth, der sie beschrieben hat, nennt sie kurzweg Indische. Als wir nun eins derselben, welches am nächsten an dem Ackerlande lag, aufgruben, stießen unsere Arbeiter plötzlich auf den Gang des Psammosaurus und nach kurzer Zeit wurde er selbst attrapirt. Es war am Ostersonntag, I.April, bei einer Temperatur von 29 Gr. C., die auf der absolut schattenlosen Fläche und bei völliger Windstille recht fühlbar war. Seit dieser Zeit hat das Thier nichts gefressen und alle meine Reisen nach Kairo, Alerandrien und Griechenland geduldig mitgemacht. Seine Hungerzeit hat danach genau 6 Wochen betragen." Wenige Stunden nach seiner Ankunft im Aquarium machte das Thier seiner Fastenzeit ein Ende, indem es mit Begierde eine lebendige Maus verzehrte. Die Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Der Aufruf zu Sammlungen für ein deutsches Krankenhaus in Sansibar, welcher kürzlich in verschiedenen Blättern erschienen ist, hat, wie wir hören. bereits ein erfreuliches Ergebniß gehabt. Die in Leipzig und Wiesbaden veranstalteten Sammlungen haben eine Summe von etwa 6C00 Mark ergeben. Dieselbe ist der Legationskasse des auswärtigen Amts, welche ebenfalls zur Entgegennahme von Beiträgen ermächtigt ist, zur weiteren Veranlassung überwiesen worden. Ebendort ist ein von dem bekannten Bankier Herrn Carl von der Heydt in Elberfeld gespendeter Betrag von 1000 Mark eingegangen und seiner Bestimmung zugeführt. Da es sich hier um eine Angelegenheit handelt, welche nicht nur für die in Sansibar, fondern auch für die auf dem ostafrikanischen Festlande angesiedelten Deutschen von großer Wichtigkeit ist, so wünschen wit dem gedachten Ausrus einen weiteren günstigen Erfolg. Ein erschütterndes U nglück hat sich der Straßb. Post" zufolge in dem Dörfchen Coincn bei Metz ereignet. Ein Familie aus Metz besuchte in Coincu Verwandte und hatte ihr einziges Kind, ein fünfjähriges Mädchen, mitgenommen. Nach dem Mahle schlief die Kleine auf dem Schooße ihrer Mutter ein. Ein nicht viel alterer Knabe fing nun an, auf die Prusfiens" zu schimpfen, und vermaß fich, wenn er einmal das richtige Alter habe, deren etliche todtschießen zu wallen. Sein Vater, den die Prahlereien seines Sprößlings belustigten, fragte ihn, ob er überhaupt schießen könne. Als der Knabe diese Frage bejaht hatte, nahm der Vater eine alte Pistole aus dem Jahre 1370, die an der Wand hing, und gab sie, nichts Schlimmes denkend, dem Jungen in die Hand. Dieser zielte im Scherz auf das schlafende Mädchen, spannte den Hahn, drückte los und' das Kind brach, todt, lieh in den Kopf getroffen, sofort zusammen, ohne noch einen Laut von sich zu ftc?7. Die hohe Gesellschaf, von Brüssel und Paris ist in Aufregung. Der alte Herzog von Aumale steht im Begriffe, sich zu verheirathen, und zmal mit Madame Clinchart, seiner Wirth? schafterin. Die Orleans sind ob des Entschlusses aus Rand und Band. Es ist in der That keine Kleinigkeit. Madame Clinchart stand durch Jahre dem Hause des Duc, des letzten französischen Chevalier, wie er sich gern nennen hört, vor. Sie ist die Vertraute des Herzoge in häuslichen, in literarischen und nichl zuletzt in Familiendingen. Man sagt, daß es nicht die Liebe sei, welche den alten Herzog veranlaßt, den ,,unerhör: ten" Schritt zu thun, sondern die ausgesprochenste Aversion gegen seinen Nts; fen, den Verehrer Bsulangers, den Grafen von Paris. Der Herzog schenkte seinerzeit das Schloß Chantlllu, welche? bekanntlich einen fabelhaften Werth reprasentirt, dem Institut von Frank reich, in erster Linie nur aus dem Grunde, damit dasselbe nicht in den Besitz der Orleans gelange. Natürlich wird in den Kreisen der Anhänger des Grafen von Paris behauptet, auf Rath der Madame Clinchart. Um jetzt zu zeigen, wie wenig er sich aus dem Geredt macht und um den Verwandten den größten Affront anzuthun, will der Duc die Dame zum Altar führen. Notare und Adoocaten wurden bereits von dem Herzog in der delikaten Angelegenheit em pfangen, und einige Verwandte der Ma dame 'Clinchart sind, wie man dem , .Neuen Wiener Tageblatt" schreibt, aus Frankreich nach Brüssel gekommen, um den Verlauf der Sache in'der nächsten Nahe zu beobachten. Für die Ver wandten handelt es sich ja auch nicht um eine Klein'gkeit. Das Stammvermögen des Herzogs wurde nicht einmal durch jene grandiose Schenkung sonderlich ver ringert. Den Advokaten des Herzog? will nunmehr der Graf von Paris einig der ersten französischen und englischen Advokaten gegenüberstellen. Das Hauptvermögen des Herzogs liegt in der enall, schen Bank. In Brüssel nimmt die Gesellschaft eher Partei für den Herzog als für den Grafen von Paris, vielleicht schon, weil derselbe es vorzog, sein Vermögen in England zu verzehren. Genug, in der nächsten Zeit dürste die Sache noch einigen Staub aufwirbeln und, wie es den Anschein hat, durfte Madam Clinchart Siegerin bleiben. 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