Indiana Tribüne, Volume 11, Number 287, Indianapolis, Marion County, 3 July 1888 — Page 3
Court Honse S1EAT MABKET.
Frisches Fleisch ! Geräuchertes Fleisch! Alle Sorten Würge! Füglich frisch. Alle Aufträge werden prompt besorgt. Fritz Goettcher, 147 Oft Washington Bttale: Südlich. V!? ttrtfti t9 rt!c 0ta ttt) uulaville, NAehville, Mernphla, Chat turiou, Atlanta, Savannah, J&ck onvUle, Mobile aiä New Orleans. O4 tf! Vsr1tz,'.!h2tt ?f Yffttgirr fern SSd, ei dkette Bnut ja $nr. tclß, POlcf- und 'psrlsW.peu o:?"t isttcgo an? ÜoctfUtfl atu St Lsa! k rJaaiiinlU ofcu Wag;m?ch"'l. fcorafott, 5&afuVÜ qu .T&f.i fr6f e?' iie alt jateiTÄfRa 53. N. &, 3. M.. l2. Oorlnaf , sfi?t ßeatral iafiajtiiaJt . a. a2ntftn r SSiKoil 5t?. 5nrt3 a I. e 5 1 a. Sen'l anazer. Pittldurg. P. Ihn Z. Rill r. Sn'l Supt olumdul, O. '-'SI.WzMs V Dir kürzzfie und direlteßt Lint, 00 JI TIAIA POLT B0$ FrankfoN. Tlpbi, Montieello, Michiga Citv, Chicago, und allen Orten im nördlichen Jndiana, Richt' an, nördliches Allinois, ViZconfin, Jova, fetnnefoia, Nebrat'a, Kansa, ev Werttoi Dakota, sevada, C-'ado, Kalifornien und Orezon. S direkte Jüqe täglich 2 do Sudianapoliß nach ttieago; ebenso nach Michigan KUY. SlezanU Pnllmann Schlaf daggouö ans den Nachtzüg.'- Eepäckmarke bis an'k Reiseziel ertheilt. Xln ah hat gröz, Uchk,U,n d HUgr Rat all tr. 0U) d quixirung niit , ßfcrtTfftn. Stahl-. t. , 15 Platfona nb Stoßttss, uftbrems und a.1 odrn, .. Nchtungen, BBttfiertreffli Botth.' für .grau. ,& drouristn,Bi2,t nav irgend tu Ort, d o and adn,n drtt$ ud. Wu a nördUch, sädttch, .ich n w,Uch ntse änscht, kauf man nicht da W)gi 18, III an usr P.s u. s. m. fitfeh, Vß, fUhma d an fld 0 J.D. Baldwla, Dtftrtkt Pafsagi Ugt, tt ea ' yUnatl SUaße, Jdiaax, I. Jt ov o. CarfJ. . M.. JMaeial'BenDaU "rl yaq,gi,v Mcn. aa. Die große Pan Handle Route (Dhloa&o, Öt. I onlB ni Iltt;elTiru XSalrn. T?lttslxirgf, Olnoinnati Ji t. I-iOu 1 8 15 ah n9 ist dt schnllft nd bft Ltnt nach OK, West, Nord und Oüd. UuSgeztichneter Dienst! Prompte Verbindung ! Pullmann Cs zwischen allen größeren Städicn. Pittabarg, IIarri3burg. Baltimore, Washington, Philadelphia, Itew York, Columbus, Cincinnav4j' Indianapolis, St. Louis, Chicago and LouisYille. ÜU Vortheil d? Van Handl Bahn wrdn vv wr and ahu erreicht. Raten niedrig, a? odtrnen vdffrung,n, rasch esö.drung u.s.m. SRähri bet H. K. Derlng, Kfl'i. acn'I Paff. gent. JndianaxoU?, Ind. I R e r a, Sen'l Zavar, P tt- bürg, Pa. I , h ?. N t l l r, Sen'l upt- olumbu, O. S.U.? ,d en'l. Pass. 9'tnl, PUtburg, Pa. WABASH MOUTE ! Falls Sie die Stadt nach irgend eiaer Rich. t,ng hin zn verlasse beabsichtigen, gehen Sie ,nr Vabash Ticket-Ofsiee, Zls. 5K Z?t? Wsssikgta Stragt, Indianapolis, und erfrag die Fahrpreise nnd näheren Rltheilnnge. yesoudere LnfmerZsamkeit Wirt Land-Kanferu . nnd ' (Emigranten zugesandt. Kundfahrt.TlcketS nach allm Plätzen im WchenundNordWeften! Die direkteste Liui, ach FÜRT WAYNE. TOLEDO, DETROIT nnd alle östliche Städten s Ctt$lÖÄ&:J ' 4 galaß'CgUftiacsrel, Hnderlüsfier nschlnst nnd vollständige Sicher. heU mache die . aroye WabassH.Oakzn die- '' Peliebteftk Passagier-Zöahn m Amerika! IT. I. Wade, Distrikt.PaiIl.gier und Land.Agen Indtava,,li d. ol. Smith, Veneral licket.Naaager. L. E h a u d l e r, Seu..Pass uud Ticket.Agt CU LoniZ, XXo.
J M&IR
foilBSImnn? iWWWlMziuk JJ
Heißes Blut.
Noman von G e o r g d. F e l d i n g. (Fortsesung.) Wann haben Sie der Angeklagten mitgetheilt, wo der Familienschmuck auf, bewahrt werde?" Drei Tage, bevor derselbe geraubt ward." Erzählen Sie die näheren Einzelheiz teu." Wir waren zusammen auf einem Ball gewesen und ich begab mich nach dem An kleidczimmer des Fräulein v. Karstein, sie befand sich allein und ich bewunderte den prächtigen Schmuck, welchen sie aetrugen und der nun auf dem Ankleidetisch lag; ausnahmsweise hatte ich die Schlüssel zu der Cassette bei mir, in bei unsere Familien - Kleinodien aufbewahrt wurden, denn ich sollte eine Brosche auf: heben, welche meine Mutter am Abende getragen; wir kamen auf Schmuck zu sprechen, ich zeigte ihr die Brache und holte dann aus dem Musikzimmer auch ein Halsband herbei, welches besonders schön gefaßt war. "Btttha v. Karstein fand dies auch, bat mich aber, das Hals; band nur ja wieder rasch zu meiner Mut ter zurückzutragen, damit nichts daran geschehe; daraufhin bemerkte ich, es sei nicht bei meiner Mutter, sondern im Mu? sikzimmer verwahrt." Und machte das Fräulein dann u gend eine Bemerkung?" Ja. Aertha v. Karstein lachte und bemerkte, es sei dies doch ein sorderbarei Ort, um Familienjuwelen aufzubewah ren. Sie ging nun mit mir nach dem Musikzimmer, ich verwahrte die Schmuckgegenstände, uid wir bewunderten Beide die kostbare Cassette aus der Zeit dev Cinquecento." Sprachen Sie an jenem Abende noch weiter über die Juwelen?" Emmy erröthete lebhaft und entgegnete mit sichtlichem Widerstreben: .Ja, ich bat das Fräulein v. Karstein, Niemanden zu sagen, daß sie dieselben gesehen, gegen Niemanden zu erwähnen, wo sie verwahrt würden. Ist es ein Geheimniß? O, dann hätten Sie es mir nicht mittheilen sollen, Emmy," antwortete sie mir darauf und versprach kochst feierlich, es keiner Menschenseele gegcn."lber zu erwähnen." In Folge weiterer Fragen fuhr die Zeugin in ihrem Berichte fort. Sie er zählte, daß in der Nacht, in welcher die Juwelen abhanden gekommen sein muß tcn, die ganze Familie bei einem Feste geladen gewesen war; das Musikzimmer befand sich in dem entgegengesetzten Flügcl von jenem, welchen das Fräulein o. Karstein bewohnte; beiläufig um halb 2 Uhr Morgens habe Emmu v. Hochheim das Zimmer ihrer Schwester verlassen um sich ,'ach dem ihrigen zu begeben, und sei im Eorridor, ganz in der Nahe des Musikzimmers mit Vertha v. Karstein zusammengetroffen. Uebcrrascht habe sie ihren Namen ausgerufen; die Angeklagte sei zusammengefahren, habe aber sonst keine besondere Ueberraschung an den Tag gelegt, sondern nur gesragt, ob Emmy auf dem Wege nach ihrem Zimmer begriffen sei. Als diese es verneinte und fragte, was denn Fräulein v. Karstein hier thue, habe diese nicht geantwortet, sondern sich einfach abgewandt. Jetzt erhob sich Emerich v. Ringen, als Vertreter des Fräulein v. Karstein, und bat, einige Fragen an die Zeugin stellen zu dürfen. Emmy war dessen froh, war ihr doch selbst am meisten daran gelegen, Vertha's Unschuld zu Tage zu fördern. Als der ursprüngliche Termin deS Besuches von Fräulein v. Karstein ab lief, .oar sie es etwa, welche eine Verlängerung wünschte? Stellte sie das Ansuchen, ihr dieselbe zu erwirken?" Nein, sie sprach kein Wort darüber." Ihr Wunsch, das Fräulein bei sich beyalten zu dürfen, war also vollständig unbeeinflußt?" Vollständig; sowohl ich als auch meine Schwester mochten sie sehr gut leiden und wünschten lebhaft, daß sie sich veranlaßt sehe, länger bei uns zu verweilen." Hat Fräulein o. Karstein je von den Brillanten zu Jhnn gesprochen?" Niemals ; ich erinnere mich, daß ich einmal auf einem Ball irgend eine Bemerkung über unsere Juwelen machte, und sie antwortete mir darauf: Ja richtig, es hat mich neulich Jemand ge fragt, ob ich den berühmten Familienschmuck der Hochheims nicht gesehen habe" Das war Alles." Als Fräulein v. Karstein die Cassette bewunderte, in welcher der Schmuck ver wahrt gewesen ist, stellte sie auch da keine Fragen?" Nein. Sie sagte nur, daß die Cas sette aus der Zeit des Cinquecento herrühre und wußte viel mehr von derlei Arbeiten als ich; aber sie fragte nicht einmal, was darin verwahrt sei." Befand sie sich oftmals im Musikzimmer, allein oder in Gesellschaft Anderer?" Niemals allein, so viel ich weiß; mit mir oder mit Anderen aber sehr oft; sie sang prachtvoll und alle Welt hörte ihr gerne zn." Während der ganzen Zeit von Fräulein v. Karstein'S Besuch befanden sich auch noch andere Gäste bei Ihnen im Hause?" Ja, bis zur letzten Woche." Als Sie der Angeklagten von dem Familienschmuck erzählten, legte diese besonderes Interesse für Ihre Mittheilung an den Tag, suchte sie allerhand Einzelheilen aus Ihnen herauszulocken?" Nein, in gar keiner Weise, ich habe das schon früher erwähnt." Ich glaube, Sie erzählten auch, daß dieselbe selbst werthvollen Schmuck beMm?" Ja, prachtvolle Sachen." Ich danke verbindlichst, ich habe keine weiteren Frage.i zu stellen." Emerich v. Ringen trat zurück und es ward nun das Zeugenoerhör vorgenömmen. Die nächste aufgerufene Zeugin war Marie v. Hochheim; sie sagte nichts GravirendereS aus als ihre Schwester und fügte nur noch hinzu, daß in Folge von Emmy's zufälliger Bemerkuna. sie habe zu später Nachtstunde
Berkisa 4. Karstein in der Vt&qe des Musikzimmers geseben, der Vater erklärt habe, er werde die junge Fremde befragen, waS sie dort zu suchen gehabt. Herr v. Hochheim sei sehr ausgeregt gewesen und habe der jungen Dame gesagt, er komme, um eine Erklärung von ihr fordern. Worüber?" hätte daraufhin die Angeklagte geantwortet. .Unsere Familienjuwelen sind gestohlen!" bemerkte Herr v. Hochheim. Und Sie bilden sich ein, da3 hätte ich gethan? Es steht Ihnen frei, meine Es fecten zu durchsuchen," rief Bertha. Zeigte die Angeklagte keinerlei Ueber raschung bei der Kunde des Diebstahls?" Nein. Mein Vater, rief ganz entsetzt: Mein Gott, Sie werden doch nicht behaupten wollen, daß Sie schuldig sind?" und Fräulein v. Karstein wandte sich nur ab, indem sie anscheinend gleichgiltig rief: Thun Sie, was Sie wollen, ich leugne nicht und gestehe auch nicht zu," sie warf ihre Schlüssel aus den Tisch und verließ das Zimmer. Die Polizei hielt nun genaue Durchsuchung, konnte aber absolut nichts entdecken, wodurch ein Verdacht gegen das Fräulein v. Karstein begründet gewesen wäre. Ringen stellte keine weiteren Fragen an diese Zeugin, und auch an den Näclsten, einen Erperten, richtete er kem Wort. Dieser sagte aus, daß die Cassette auf höchst complicirte Art geöffnet worden sein müsse; die beiden Schlösser seien verschieden und so eigenartig, daß das Oeffnen derselben emen gewöhnlichen Dieb in die größte Verlegenheit habe setzen müssen; Derjenige, welcher es zu Stande gebracht, müsse ein Meister sein und sehr feine Instrumente in Anwendung gebracht haben. 9!ach dieser Aussage zog sich der Gerichtshof zu kurzer Rast zurück.
Die Vertheidigung. Nachdem die Verhandlungen wieder weiter aufgenommen wurden, verlangte man Herrn v. Hochheim's Aussage. Werden Sie an ihn auch Fragen stellen?" forschte Ringens Comcipient in leisem Tone zu diesem gewandt. Ueber ein oder zwei Dinge, gewiß." Adalbert Freiherr v. Hochheim bestätigte nur das, was seine Töchter schon früher ausgesagt und fügte hinzu, daß die Gefangene auf ihn von allem Anfange an den Eindruck gemacht habe, als trage sie eine Maske, hinter der sie ihren wirklichen Charakter verberge. Man habe," berichtete er weiter, das Haus vom Keller bls zum Boden durchsucht, ohne irgend eine Handhabe zu sinden; auch im Garten seien keine Fußspuren gewesen; unmittelbar vor dem hochgelegenen Fenster des Musikzimmers befinde sich ein Blumenbeet, das gänzlich unversehrt geblieben, obzwar das Fenster sich nur durch eine Leiter hätte erreichen lassen, nirgends wies die leiseste Spur daraus hin, daß von Außen ein Einbruch versucht morden sei ; Herr v. Hochheim selbst mache jeden Abend die Runde durch sein eigenes Haus, habe es auch an jenem Abend gethan und alles sorgfältig verschlossen gefunden. Ringen als hier eine Frr ein ; er wollte wissen, seit wann die Juwelm kn jenem seltsamen Gewahrsam aufgehoben wurden. Seit fünfundzwanzig Jahren, seit meiner Heirath," entgegnete der Gefragte. Und wo waren sie früher?" In meinem Ankleidezimmer ; doch da meine Frau das nicht für hinreichend sicher hielt, gab ich sie in die Cassette, in der gewiß Niemand sie vermuthet haben würde." Wußte irgend Jemand außer Ihrer Frau um den Ort des Gemah.'ams?" . Nur mein seither verstorbener Kammerdierer." So, Ihr Kammerdiener wußte es also' nd sonst Niemand?" &iem jüngerer Bruder," gestand Herr v. Hochbeim zögernd zu. . Ich glaube gehört zu haben, derselbe sei ebensalls gestorben?" ,,Ja, vor fünfzehn Jahren im Auslande." Ich bedauere, noch weitere Fragen an Sie stellen' zu müssen, Herr Baron. War nicht Ihr Bruder Alles das, was man unter einem lockeren Vogel versteht? War er nicht ein Trinker und Spieler?" Ich kann es nicht in Abrede stellen." Ein Mann, der Wetten einging, ein sehr leichtes Leben führte und schließlich nach dem Auslande reiste, weil er in der Heimath unmöglich geworden, ist es nicht so?" Allerdings." Nun denn, wäre eö nicht möglich, daß ein so gearteter Mensch irgend einem seiner Spielgenossen, entweder bei voller geistiger Klarheit oder im Rausche, anvertraut haben könnte, wo der Familienschmuck verwahrt sei?" Ja, das wäre nicht unmöglich, aber obschon mein Bruder ein starker Trviker gewesen, habe ich ihn doch niemals als Trunkenbold gekannt." Jedenfalls war er aber ein Mann von nicht allzu starken Grundsätzen, der nicht besonders aeeig.net erschien, zum Mitwisser eines Geheimnisses zu werden." DaS muß ich zugestehen, auch ward ihm das Geheimnlß niemals mitgetheilt, sondern er hat es errathen." Emerich von Ringen hatte erreicht, was er wollte; obschon die Thatsachen vielleicht nur noch deutlicher wie bisher erwiesen, daß die Gefangene einen Mitschuldigen haben müsse, thaten sie auch deutlich dar, daß sie nict die Einzige sei, welche um daö Gehelmniß gewußt, und deshalb nur sie allein den Raub de gangen haben könne. Es wurden nun mehrere der Dienstleute vernommen und in der Kreuz und Quere ausgefragt, ohne daß ein besonderes Resultat sich ergeben hätte ; schließlich rief man noch die Baronin Hochheim auf und erwartete, daß deren Aussage gravirend gegen Bertha v. Karstein ,n die Wagschale fallen erde, i Sie hatten, wenn ich nicht irre, wahrend des Aufenthaltes des Fräuleins von iKarstein in Ihrem Hause Theatervorstel 'lungen bei sich?" Ja, wir spielten Die Lästerschule" und Das Landmädchen." Und daS Fraulein von Karstein gab die Anleitung zu dem im letzten Stücke erforderlichen Menuette - Tanz, nicht abr?"
Die Baronin bejahte. Der Schauspieler, welcher die ganze Vorstellung leitete, hat, wenn ich nicht irre, über das Tanzen deS Fräuleins seine Bemerkungen gemacht, worin bestanden dieselben?" Er meinte, sie müsse dem Thcaterberuf angehören, es könne Niemand so tanzen, der es nicht sür die Bühne gelernt habe." Spielte sie auch eine Rolle bei den Theaterstücken?" Nein, wir wünschten es lebhaft, aber sie schlug uns die Bitte aus, nur hat sie meinen Töchtern ihre Rollen eingepaukt." Und sie schien der Situation vollständig gewachsen?" Man sagte mir, nur eine Schauspielerin könne so au fait sein, wie sie es war; ich habe darüber kein Urtheil, denn ich war beim Studiren der Rollen niemals zugegen; der anwesende Schauspielerbehauptete, sie müsse aus der Bühne gewesen sein; ich stellte diesbezüglich keine Fragen an sie." thaten Sie dies nicht, weil Sie dachten, es könne in der Frage an sich schon eine Beleidigung liegen?" Ich weiß eigentlich nicht, weshalb ich es unterlassen." Die weiteren Fragen ergaben keinerlei Resultat und so wurde denn die Zeugenaussage abgeschlossen; eine athemlose Pause entstand, die allgemeine Ausregung war ungeheuer! Emerich v. Ringen sah seine Clieiitin an, sie stand hoch ausgerichtet da, die schönen Augen zu Boden gesenkt ; ihre seine Haut war vollständig farblos, doch machte sie im großen Gan zen genommen einen ruhigen selbstbewußten Eindruck. Wie schön sie war! Ja, von geradezu gefährlicher Schönheit für das Resultat der Verhandlungen; unwillkürlich mußte Emerich v. Ringen an Delaroche's Bild Beatrice Cenci" denken und sein Herz pochte, als er sich erhob ; wenn dieses Mädchen auch zehnmal schuldig war, so würde er doch nur bittersten Schmerz empfinden, wenn seine Vertheidigung kein anderes Resultat erzielen sollte als jenes der Verurtheilung. Gleich allen Rhetorikern von Vedeutung ließ Emerich o. Ringen seinen Blick über die Menge schweifen, bevor er seine Vertheidigungsrede begann, er wußte, welch' gewandter Redner er sei, er wußte, daß er fesseln und hinreißen könne; doch sein vollständiger Mangel persönlicher Eitelkeit ließ ihn darüber im Unklaren, wie weit der Zauber seiner Persönlichkeit, nicht nur auf das Auditorium, sondern auch auf Richter und Geschworene
jmr. (Fortsetzung folgt.) :rreichö Neichsland. l.Wien. Allg. eit.") Vom Reize des Mysteriums umflossen ist die Politik Oesterreich-Ungarns, hi storisch gesprochen: Europas, in Beziehung auf die occupirten Provinzen Bosnien und die Herzegowina. Der europäische Areopag war es, der unö die Mission anvertraute, unsere südlichen Grenzgebiete zu beruhigen und zu cultiviren; dieses Ziel zu erreichen, ist uns gelungen, wenn auch nicht durch die sanften Mittel des Optimisten Andrassy, immerhin aber mit Aufgebot von Wasfengcwalt und einigen hundert Millionen. Wir haben für Bosnien und die Herzegowina die ofsicielle Bezeichung Reichsland", und ein wackerer Heerführer hat den Provinzen den dichterischen Namen Neu-Oesterreich" geaeben. Die hohe Politik liebt es, von dem alten König--reiche als von dem Occupationsgebiete" zu sprechen. In dem Bewußtsein unserer Bevölkerung aber sind die der öfter-reichisch-ungari'schen Verwaltung durch den Berliner Vertrag vpx genau einem Jahrzehnt überantworteten Gebiete als Besitztum der Monarchie vorhanden, und es hat noch Niemand die Verhältnisse ausgedacht, unter welchen wir veranlaßt werden könnten, die formale Oberhoheit des Sultans in eine factische umzugestalten. Mit Gut und Vlut sind dem Reiche die Provinzen jenseits der Save angegliedert worden, und die Erfolge der österreichisch-ungarischcn Verwaltung in rein cultivatorischer Hinsicht sind viel zu bedeutend, als daß eine Aenderung des Regimes, ' gleichbedeutend mit einem Zurückschleudern jener Gebiete in die Nacht der türkischen Administration, in Betracht gezogen werden könnte. Diese Vorstellung der Gesammtbevölkerung über die Mission Oesterreich-Un-garns in den occupirten Provinzen hat ihre feierlichste und erfreulichste Bestätigung erhalten in der Reise, welche daS kronprinzliche Paar bis Serajewo geführt hat. Von Croatien angefangen bis hinab zu dem Quellgebiete der Vosna war die Reise des hohen Paares eine Kette von Festlichkeiten der Bevölkerung, und es muß der unbefangene Beobachter den Eindruck gewinnen, daß die wunderlich gemischte Einwohnerschaft Bosniens sich vollkommen mit dem Gedanken vertraut gemacht hat, dem österreichisch-un-garischen Staatswesen anzugehören. ES waren wilde, dumpse Instinkte, welche vor einem Jahrzehnt die dortige Bevölkerung in die Waffen gegen unsere-Oc-cupations-Armee riefen ; aber unsere Kanonen waren, indem sie den Aufstand bändigten, die Pioniere der Gesittung (!) und der wirthschaftlichen Entwicklung; wir haben mit den Waffen Bosnien und die Herzegowina bezwungen, nur um es urch Eisenbahnen, Straßen, Gesetze nd Schulen zu erobern. Es galt, doppelte Widerstände zu bewältigen, zuvörderst die unserem Volkscharakter eingeprägte Scheu vor politischen Abenteuern, dann die Abneigung einer in Fanatismus und Stumpfheit erstarrten, fremdartigen Einwohnerschaft ; es muß zugegeben werden, daß Beides gelungen ist. Diejeniaen Parteien im Anlande, deren patriotische Vesorgniß sie dem Zuge nach Bosnien abgeneigt machte, habm sich nachgerade mit den einmal gegebenen Verhältnissen ausgesöhnt, umsomehr, als die Zeit der Opfer für die Reichslande, dank der verdienstlichen Verwaltuna derselben, endgiltig vorüber zu sein scheint, und die Bewohnerschaft jener Provinzen scheint endlich erkannt zu haben, daß die starke Hand, welche ihnen die Waffen entwand, sie auch zur Wohlhabenheit und Ordnung führt. Der Machtspruch, der. der Berliner Conareö am 13. Juli 187.3 j.ällte. stand
im "Dienste einer höheren Cultur-Zdee. Die türkische Enclave, welche sich zwischen unser dalmatinisch - kroatisches Grenzgebiet und Serbien hineinkeilte, war nachgerade zu einer politischen UnMöglichkeit geworden, zumal die blutige Grausamkeit des Islam gerade, in diesen Gebieten ihre häßlichsten Orgien feierte. Die Culturwacht in jenen Hinterlanden unserer der Adria vorgelegten GrenzProvinzen zu beziehen, das war die natürliche Aufgabe der Monarchie, uns angewiesen durch die geschichtlichen und geographischen Verhältnisse, ebenso durch den Abfluß unseres ökonomischen Ueberschusses nach dem Osten und den Rückström aus den östlichen Grenzgebieten nach dem Reichscentrum. Vor JahrHunderten, so erzählen die Geschiehtschreibe?, als Bosnien ein selbstständiges Königreich war, kam eine bosnische Gesandtschaft nach Wien, und beim 2lnblicke des Stephansthurmes brach einer der Fremdlinge in die bewundernden Worte aus, der Thurm müsse mehr gekostet haben, als das ganze Königreich Bosnien. Wir wissen nachgerade die Kosten Bosniens genauer zu veranschlagen, und es bleibt der Zukunft, der Weisheit und Gewandtheit unserer Politiker anheim gegeben, ob diese Kosten auch die erwarteten Früchte tragen werden. Die Occupation und Cultivirung von Bosnien und der Herzegowina, der Ausbau der Orientbahnen, das sind die verschieden gearteten Bethätigungen einer und derselben historischen und wirthschaftlichen Mission, aber sie dürfen und sollen für nichts Anderes gelten, als für ausgreifende Maßregeln zur Erhaltung der Reichsmacht und Reichseinheit. Es wird ein erhöhtes Leben in den Centralstellen der Monarchie wachgerufen werden müssen, wenn die Schienenwege an das Marmara-Meer und das Aegäische Meer ausreichend befrachtet werden sollen, und auch in Bosnien und der Herzegowina harren unser noch manche ernste Aufgaben.
Anläßlich der Arbeiten für die Pariser Weltausstellung wurde in der letzten Zeit mehrmals behauptet, bei dem Bau des Eiffelthurms kämen häusige Unglückssälle vor, welche die Unternehmer zu verheimlichen oder zu vertuschen bemüht wären. Jetzt erzählt der Jntransigeant" von drei Arbeitern, die mit Gerüsten in die Tiefe gestürzt und unter den Trümmern zermalmt worden wären. EineZuschrift an den ,,Gaulois" äußert sich hierüber noch bestimmter. Der Briefsteller schreibt: ,,Herr Direktor! Gestern begegnete ich einem mir bekannten Zimmermann, welcher bummelte. Wie," sagte ich, ein so geschickter Handwerker, wie Sie, ist nicht bei der Arbeit?" Augenblicklich wenigstens nicht. Wir Alle, die wir am Eiffelthurm arbeiten, haben einen Iranken per Stunde verlangt und sind nun der Antwort gewärtig. Und je höher er hinaufgeht, desto mehr werden wir verlangen. Es ist keine bequeme Arbeit, diesen Thurm zu bauen. Er erhebt sich erst 100 Meter über der Erde und schon hat man wenigstens über S0 Todesfälle zn verzeichnen, die sorgfältigst oerheimlicht wurden. Man hatte Unrecht, die Arbeiten hinzuhalten, die keineswegs fortgeschritten sind, und mit uns geizen zu wollen ; deirn wir Zimmerlcute nnd die Dachdecker sind die Einzigen, die in dieser Höhe arbeiten können." M i t überwältigender Mehrheit ist das neue Strafgesetz von der italienischen Kammer angenommen worden. Es schafft die Todesstrafe ab. Diese Bestimmung ist auf Antrag Mancinis angenommen worden, der seit Jahrzehn, ten gegen die Todesstrafe kämpfte. Sie ist übrigens in der letzten Zeit fast gar nicht mehr in Anwendung gekommen, weil sie für Toskana durch das alte,' vor der Annexion gegebene Gesetz abgeschafft war und man kelne Ungleichheit zwischen Toskana und den anderen Provinzen haben wollte. 01(1 Six Points Saloon No. 207 Virginia Avenu. FriscdeS Bier uud Wein! Die beste Liquore und Cizarren fteks an Hand. Zuvorkommende Bedimung. WM. A. ÖOHOPPff, Sigenth. szsrt ' Os!!e ! jaoob Bon, EigenthSm?'. Dat größte, fchZnIe ond älteste derartig Lokal tu der Stadt. Die geräumig und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen un Private zur Abhaltung doa Vällen, Konzerten nnd BersaQmlnngeo unter liberalen Veviv. gen ,nr BerfSgung. V'u.varlt Otftn und NongeS. New Lyman Gaeoline Oesen Resrigerators, (Sibhäl ter, Slate Mantles ic. Purskll uud Medsker. No. 84 Ost Washington SIrab'. Etwas Neues! Wir offeriren j tzt die dtft und rtichhaltizft wähl Jmportirter Weine di c Im Markte war. Alle unten angefühlten Weine werde v?a un in FSfsern. dttikt tmlvttt t und n unseren ikellern auf laschen gezogen und zu höchst mäßigen Preisen er kauft. C l a r t Ehateauc Bernone, Poutet, anet, Cantenae Maroauz nd St. Julien Zuperior Rheinweine Rüdehetmer, schoflderg, Orpenhetmer. Rierfteirer, Wintler und Türkh mer. Rheinwein (rothe) ÄßmanIHIuser und Ober ingeheimer. ieline Iosexh'hoeser, Braunberger, Pisvorler nd Aelttnger. Wir garantiren vak zede Flasche genau enthält, roai die Stilet aus derselben angtebt. Jacob Hetzger & o., No. 30 und 32 Oft Maryland Str., ottler del berühmt, n Tafel'Biorö
mm PSDW V ij
-TO-
CIIICIIIIIAII
MjlM h; Hi l 1 -LJUU l ! jhj
And
SOUTH
CIKCINNÄRHÄM1LT0N&DAYT0N HR.
PROM
unnautplds, l.st baglnair, t- TTn
KiUmazoo, Biy City, C HUB i Jkio, TonmU, AND ALL POINTS IN MICHIGAN AND CANADA.
gandMkr, AdrUo, m g Frcmo&t, Eljrli, J L AND ALL POINTS IN Terr Haute, Mattoon,
.INDIANAPOLIS,
St. Lonlt, Greencastle AND ALL POINTS
Ällwankee, Kluaeapollt, AUI A A JUdiion, LaCro., St, Paul, Bocklalaod, O tT E OAClU, Dab.,., Xar, . AND ALL POINTS IN THK NORTHWEST. Tsl P.INP.IMflÄTI sl her "reft onnwtloM are mtdewlth Double Daily Tralm St-rrtc IU ÜlllUimiHI ly U. for all polata In the Last, Soath, bontheait and Soathweit.
Detroit to Cinclnnitl Toledo to Clüeinnatl... Indianapolis to Cinrinnati . . tirand Kapids and Fort Warn ta rinHn'n.n ir Z . r, .' "Juo l viocinnau Keokak, Iowa, and Springsleld. lils.. to Clnclnnatl
SOLID TRAWS BETWEEN CHICAGO MB CWCINNATI, Ask Ticket Agenta lor Tickets via C. H. & D B. B. For füll Information, time cards, folders, etc., address following agents: " DBBiCJ: tw . Rf.WFFBIES, W.n.WHITTLISXT, Jsor. Pass. Agt., Detroit. Älch. Dist, Pass. Agt.. Toledo, O. CentH Paaa. Ast. ayUm, O. , i. .. . ..cGCIRE, J. F. ScClSTHT, OenlAlBdlanipoügjBd. Ticket Agt., BicniBOid, lad. Sou. Pass. Agt, Claclxaaü, 0. Or General Pausen xer Agent, 5o. 200 W. Fo.rth St-, Clnclnnatl, O.
C. C. WAITE, Vice Prest and GenU Manager. Norddttltschcr Llohd. Schskllttmpftt.LInie Bremen 3 tc to u O 3 und New Bork. Kurze NeislZ'i, Billige Preise, Gute Beköstigung. Oelrlclis Co., No. 2 Vowliig Green in New orl. w a s Al x. Metzger, Frenzel Brcs.. Albert ewndt. 122 Süd III nois Str. Eeneral.Azentn, Indiz, aroltS, Ind. A. einecko, z'r., tr opälsches Bank- nnd Weazfel-Geschast. Etablirt 187Z.) Ciiiciiiiifiti, Olito. Vollmachten nach Deutschland, Oefterrkich und ter 5chi, angefertigt. konsularische BkttlaubigttN' gen besorgt. Erbschaften u. s. to. prcmrt und sicher inksssirt. ltrkter in JndtanaroltS. I? d. !nbiit Aerns', 424 Tüd Mend'an Cttaßk. G.Sl. Würg! er, 83 Oft Washington S'laßk. S t e e g & Sk o s e b r o ck, 12undl5ThorreBlock . jwijyn ijw ii.iwi ijiiu.i Tt i I xVi ,r an t vsa: SSä 9 urim's PLÄNIffG MILL (Hobelmüble.) Ecke Dillon Straße und Woodlawn Ave., Nahe am südl. Ende der Virginia ve. Thür und Fevfter-Sinfassnvgen, Thürrn, Läden, Banholz, Latten, Schindeln, Getäfel :e. H o lz.S chni K n. D r e HA r b e i t e n. lle Hobilarbeiten werd aulgeführt. SuilderStZichanae Box 161. TilkvSon 968. jje!! TE?2v THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you desire to purchase n. scwitifr machlne. askouracrent at your place for tfrms and nrices. If you cannot timl tur affetit, write älrect to nearest atl.lrca to you below iinmed iihu iiinoiiiitL u.''iiTu' . r ui . luin in Chicago - 28 UNION SQUARE.NY- 0 ALL AS. TEX, SL uuma, rr.u. r VrLHINTA.G.. unn SNFSHC!SCOCL Agentur sür Indianapolis: Kaiser 5 Pfleger, 172 Ost Washington Straß. Dk sS, IZr Sht tu VANÖALIA LINE tsr Warn? Will ft dit kürzeftt und dtftt Linie sidn f3t. JLsOxmAo, Xl8S0iuri9 ITan Aas, Iow Nebraska Teacaa, AjrlxaniiaB Colorado, New Mexico, Deootn und Ouliroraitt fl. Dat 0 ahntet! ist tsn CUls sei di Schi . ntn find anl Stahl. Die Osge habe b'C neuefteu Vndtsseruug. Sedcx Zug rjcl Lchlafwageu. Passagiere, ob sie nna Villeti ,zst Klaffe ode, vmiaranten.villete Haber', Verben durch unsere Paffagierzkg erster las, befördert. Oi G1 nun tin Dillet äßigten yrei. sen, ein VztLrsionsblllet ode? irzeud eine Oorte Vi.h!2ete 5:Ztz, Uzvxt CU, ode, schreiben Sie an U. TL. DerincT, sfifteut ral Vassair,g,nt. orvft., alZtngto uud JLtuoil trInd'rtt . o ill, 0t2'l GsL Vt.LoÄt,No. 0, tt. Q i. Oit'l ya?..T. Ot 8tiii
r Q
iw nwm 1v: tä)J sl" V ii-f?- s H I MMW. l Y B$ j tmiSMi v Pf V JWitä&h kc ij r f;W --?fe.rirf; 1 I jfy :r.ttl't r -i . 't.' ' r,v v iy ' j mvLM fefepi fmMmmM I M;i J ' xi "z- i x ?f t i I Va-L " t-MnJiLÜ'1 'V Vv? " i1? V Wte&f?) Wstf-fx kW&1M 'tjy? 11 MM! WäAW
ffsPP1 ssisM libuPJu! 'u ' I
Points DKC!N?IAaHAMllI0NaDÄYTa,1 HR. rN H Fllut, Klaran F1U. r C iU . Lima, Flq.u, Sldaer. Trof, NORTHERN OlUO. Peorla, Sprits!' Qalacy, Ktgftti IN THK WEST.
i
v
ParlorCar oa Daj Trains; Sie e per oa Nif btJTrain. -
Redinlnr ChaJ C. CIIAS. II. ROCKWELL, GenU Pas r and Ticket Agaaw ffeuk?-TZlarm-Qignale. 4 Vvnsul?ata uu Viaxiti. I En zUsh Opernhau. I 0f6trcic nnd Port. T Rodel und ichigan traß. , Re2rs','StraZu,bassachuz,,.. 9 Winfton ud Skord.etrat. II daurtartt,r det Feuer pan urs 12 afsachu?skU a. ualz Nvdi, Sk,. It Delaware Str, und Fort Sa? n. 1 Sk, Jers, und Fort kgz,n v,n, 15 Peru Str. und ttaiZachufeue v, 1 hriftian . und sh Bit. IT Park ve. end Vut-ler Str. li 8anot5l Str. und HoUttl t9 Srcher und Sohn tr. us sh und eti5,t, t,. 12t klaSasa und Siebente St, 12S eridi', und Oteient St,. m Hantel e:?.ndL,ncota Ai 117 Eolumdia und Hin Zlv t entra! v. kd cht 129 euineöung.k?.d5:,i?. iSl SUdaaa unjSipni'cn a LS2 cspten und Kchi? Pt, 14 olsge 2e. und L'hnt, zu. ii& Ho, Cd, una ucj et. t laatt aad Äichigg?, ct. 137 Zervman und 8 Str 21 t. 2c nch JZinoiA. SS YkLNszIr-niZ uai Skütt Ctt. 24 Meridian und Str. . v. ngtne Hous, ,i; . tsstsstert nd &i. eutt zi.-. 2T JLtnot ud tchtean tt. 18 t'enr.Mccnta rtt. uns tt tt m-mm nd ctmt ctt. ill k nntfii und ttiStcra it. iit ,NN!,I,ZN'S LNö Slch. .7. 4,. 244 Srisa'.l d f;tr,rr :,. 2t gardigen aisrnhau. 216 Tenneffk, und 1 tt 51 Jvdiena Sr. un Wt. eti 12 SXtrtf ua C-alut fei. " t tt-Iifctc; uc; i'r,-4jcr t:. 15 S&i&i S: Viti. et. to Jdi:ss S. und rt. sl. ,? r. 17 Siodt.Lss?!! sa euu Ki Hott -:-. 13 Kiigan sst t ?o u 111 Krui3slJBt Lt.. 31S Bt Nd XlUtt Cts. 114 tibent sd Horard it. U Liasiwgts?. aZe Ok.n Cu u ttjsiBktrrf ck zse;;irflu i. U RiZsttiN ncd U gort 6u. 4S eridiau und i8t;vnu a st; Zkmvil un Dto eit. 4T itnntfs uud Uasiiaz. U ('1 York Ho,,. ii 3ttaioU. 412 biissouri und ak,lan e, 411 tsstsftxxi und Ilalift Cit. 419 Kcrril nno hurch til 3. B. O. (fto&nt US Sasan kslu. 424 ilk vk und tonal aaa ftl atuai ua,, U 52 L5tL!un, ksuiflan m, bi tttfi und Utiuti) Stt. &4 Heft und eo cu. as .nneic jtereu n 7 BtfUtan Nd aa Str. Hcbifa Sri. nd Konti 19 MaKfon ,. n CaaU tr aia vx nd ,s,d ett. 51t Xintacta Irc.unt ixtv-t. e 514 NaU ttat tZetrM tu Sl 9&tatl nna anlas C eir arrtl und Da otah tt. SI8 tsftsftpxi und k)nr C19 Tenrieff und lütCarta 621 ertdian nd Palmer. IZ3 Uorrtiftr und Urtelbah 41 Lvuth ah Ttlavar eti, Vannslvanta nd outftana 41 D,lar nd Uelatt ett. Dt Nd kart, ttt. W XlaScuta d Ctrgtaut K&a. 17 Oitgtnt Kb. und tadsha et 68 OA nd s&cr ett. et vennsylrauia ett. and St Mio i1 eirnan und SCeaghma Stt. OtS Satt und Lineoln Lan 614 ükeridian nd South IS odie und South 617 w fersen un vierna I 0;igmta tn. na; Hure sl OSnnd Se?sia Str. Tl aVashingto und e&ian ett. 14 nn:c pTgta t-tt. 7os?i Ko. ud V!n. T4 tl und Sateß Ctx. TS Virginia La, und ?HSn. TV ÄleterKt. und Dillon. 71S Ccrcc nd Ptejpett Ctt TU frcalUh rt nd Sanrtl 14 CBitoto nd D:tt tr. 7.5 Deutsch! Waisenhauß. 719 Laurel und Orang rid e?hidy , l,ch,r tr. 81 Vinu ?Ne, 7. 82 kSasitngtvn nd lelarar t. II Ost ud 4' et! ett. 84 , nett nd SadVfaa ett 15 raudkuzv,,nftall, IS Cr. etaottu Crseittl, 7 CrUtttalnfc f3'5tnctan eu 89 5?rau.fanxiA. 112 3i9. 8 chlauS'Hau. Oft ashlngNaAtaZ 811 Etertet und abl tt. 814 COo d arn Ctt. 821 Pan Handle Chor 23 Wa:ott uud arter 824 Tulket und Dors, tat Ctr 9t aralaud nah Ueridian tt. ridian nd ?orgia StraA. t8i ,utauß, t-2-1 Und au wieditholt, lit?.lar 8 Signal sü ?urDRa Xitti Ctfu, DruZ ab Hrßlf Ccjlia II HIT reittaa Ov. ADVERTISERS can learn theexact cost of any proposed line of arf ver iising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Ncwapaper Advartiaing Buraau, lO Spmoe St., New York, nd lOot. for 20O-Pat PuM8-
