Indiana Tribüne, Volume 11, Number 287, Indianapolis, Marion County, 3 July 1888 — Page 2
Zndiana Tribune.
Erscheint SigtiH nd S snata ES. tägliche TlibZn, Mtt durch de Träger 12 ent er Woche, die onntaaTridün 5 enti r,r Woche. Leide zusammen 1b Cent der StnttxerKonat. Der Poft geschickt in vorbZadlung 16 xer Jahr. Osslce: 10O.!HarvlandUr. JndisnapoliS, Ind., 3 Juli 1888. Nie araguanisHe Jmmatriku lation. Einen hööst interessanten Beitrag über die Zustände in Nacuragua, der namentlich für Amerikamüde, die da glauben, sich als Landbauer in jenem Crden" sehr leicht eine sorgenfreie Strllung gründen zu können, belehrend ist, bringt Herrmann Schuseil in seinen Briefen an die .Jll. Staatsztg." Er schreibt unter Anderem: Wenn man einen Nikaraguaner der besseren Klassen fragt einer der niederen Gesellschastsschichten würde Einen auf solche Frage überhaupt wie ein Mondkalb anglotzen wie es kommt, daß das Land bei seinem außerordentlichen Bodenrcichthun: und der Gunst der klimatischen Verhältnisse so wenig hervorbringt, so sagt er entweder: , Es fehlen uns die Arbeitskräfte," oder: Wir haben keinen Verbrauch für unsere Erzeugnisse." Bei des ist unter gegenwärtigen Verhältnissen richtig. Es fehlen allerdings die Ar beitskräfte, weil der nagende Hunger fehlt, der in nordischen Ländern die Massen zur Arbeit treibt. So lange der nicaraguanische Arbeiter eine Banane ermischen kann, um seinen Magen zu beschwichtigen, so lange geht er der Arbeit aus dem Wege. Deshalb ist auch die Bevölkerung der an Früchten reichsten Gegenden die ärmste. Der Nikaraguaner der besseren Klassen hat nicht die Probe mehr Unternehmungs-als der AermereAr beitslust. Während der letztere im Schatten einer elenden Hütte seine Tage verträumt, ist der andere nach seiner Weise thätig", z. B. als Advokat (ohne PrariS), oder als Besitzer emer Pflanzung (von einigen hundert Pisang-Bäu-men), oder er wartet als Klcinkrämer aus Kunden, oder er ist Negierungsbeamter und muß darauf sinnen, sich eine kleine Nebeneinnahme zu seinem unzulänglichen Gehalte zu verschaffen kurz er hat irgend eine Beschäftigung, die ihn oen größten Theil des Tages über, wenn auch nicht in Bewegung, so doch wach erhalt. Aber diese " Beschäftigung ist, vom wirthschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, ebenso nutzlos, wie die des träumenden Halbindianers. Was soll er sich auch schinden? Die geringen Forderungen seines Magens befriedigt er durch mehr oder weniger verdauliche Nahrunasmittel urwüchsiger Art, welche ihm die Natur zum Geschenk gibt, aber zum Anbau von Ausfuhrartikeln, wie Kaffee, Kakao und Indigo feblen ihm Arbeitsfräste und Geldmittel. Selbst Hand zur Einrichtung einer Pflanzung anzulegen, erlaubt ihm sein spanijcher Stolz nicht. Diese Verhältnisse passen besonders aus den Bezirk von Rivas, dereinst mit seinen Kakao- und Jndigopflanzungen der reichste des Landes war, jetzt aber durch die Faulheit seiner Beoölkerung und in Folge elementarer Ereig nisse, wie Dürre und Aschenregen, )o heruntergekommen ist, daß die Einwoher zum Auswandern gezwungen wären, wenn nicht der Fruchtreichthum ihrer Gegend sie vor dem Verhungern schützte. In den Bezirken von Managua und Leon liegt die Sache etwas anders. Beide sind ansehnliche Städte mit starker Arbeiterbeoölkerung. Zum Glück wach-' sen dort der besitzlosen Klasse keine Vananen und Apfelsinen in's Maul, wie in Rivas, und sie muß also, um nicht zu verhungern und auch einmal etwas Baars gelb in die Hände zu bekommen, zu irgend einer Beschäftigung greifen. Der hier recht wohl entwickelte Kaffeebau bieket, wenigstens für einige Monate im Jahre, Gelegenheit dazu. Dennoch ist die Noth der Arbeiterbevölkerung in diesen Gegenden immer noch nicht groß genun, um nicht den Kaffeebau, der bekanntlich viele Arbeitshände verlangt, fraglich zu machen, wenn nicht der Plantaaenbesitzer Gesetze gegeben und Kniffe ersonnen hätte, mittels elcher er die Massen zur Arbeit zwingt und thatsächlich zu willenlosen Sklaven macht. Empsindsame Seelen mögen diese Arbeitszwangscesetze als unerhört grausam verschreien, allein die hiesigen Verhältnisse haben sie zur Nothwendigkeit werden lassen. Noch mehr als der Hunger, der in den Tropenländern nie so peinigend ist, wie im Norden, kommt dem Kaffee bauer der Leichtsinn seiner Arbeitsbevölkerung zu Gute. Die Sehnsucht nach einem Kapitalsrausch, die sich beim Halbindianer von Zeit zu Zeit mit unabaeisbarer Heftigkeit einstellt, oder das Verlangen nach einem Korallenhalsband, nach einem bunten Umschlagetuch, nach einem Paar seidener Stiefelchen, das die eitlen jungen Mädchen quält, verleitet sie meist, einen Schritt zu thun, der sie für Jahre zu Sklaven des cafetalero" (Kaffeebauern) macht sie lassen sich immatriculiren". Wir werden dies Wort, das bei manchem Leser gewiß süße Jugenderinnerunzen weckt, sogleich in seiner grausamen mcaragnanischen Vedeutung kennen lernen. Lange vor der neuen Kaffee-Ernte, die im Dezember beginnt, oder besser gesagt, bald nach der alten, verdingen sich Männer und Frauen zu Arbeitsleistungen, die erst Monate später von ihnen gesorbert werden. Eine Summe Geldes für diese Zukunftsdienste erbitten und erhalten sie aber sogleich. Ohne solchen Vorschuß würdeu sie sich überhaupt nicht zur Arbeit herablassen. Um sie nun zur Zeit der Ernte beim Wort oder beim Kragen nehmen zu können, läßt sie der Arbeitgeber bei der Polizei .immatriculiren". d. h. er zwingt sie, ein Papierchen zu unterschreiben, in dem sie sich zum Pflükken einer gewissen Menge Kaffeebohnen zu dem und dem Preise für den Centner ervklickiten den ibnen gemachten Vor-
S)'u$ atterkettnen und beschwören, daß sie
gegen keinen anderen anomlrty ÄeloVerpflichtungen haben. Mit echt südlichem Leichtsinn werden die so erhaltenen Dollars verjubelt, in der arbeitslosen Zeit bis zur Ernte vielleicht noch ein neuer Vorschuß erbettelt oder tapfer ge darbt. Zur Zeit der Ernte fordert der "cafetalero" seine Knechte und Mägde iur Erfüllung ihrer Pflicht auf. Alle Versuche, sich derselben zu entziehen, werden von den Behörden auf's strengste geahndet. Daß ein dergestalt gepreßtes Menschenkind nur mit Widerwillen in die "Sierra" zum Kaffeepflücken hinanzieht, um einen ohn abzuverdienen. der längst verausgabt ist. iit selbstverständlich. Aber der Aufseher versteht es, mit Strenge und Genebenhelt den (seloeswerth aus seinen Arbeitssklaven herauctuholen. Am Ende der Ernte sind dieselben oft noch beim Gutsbesitzer verschuldet, oft erhalten sie ihre geringe Forderung in theuren Waaren ausbezahlt und haben nun sofort auf neue Anleihen zu sinnen. Die Mädchen sinden beim Auslesen des Kaffees noch für einige Wochen Beschäftigung. In den Monaten gänzlicher Arbeitslosigkeit lunaern sie bet den Hausern, o c fremde vesaMtigt oder wohnen wissen, herum und ge ben ihrem Verlangen nach einigen Silberlingen mit der Versicherung entsprechender Gegenleistung meist in sehr ungeschminkten Worten Ausdruck. Die Männer verding: sich, natürlich wieder gegen monatelang Vorausbezahlung, als Sandlanaer ber Neubauten, als Diener in Säufern u. s. w. So verbringt die hiesige Arbeitsbevölkerung. in ewiger Noth, in immerwährender Abyangigkett ihre Tage, nicht nur außer Stande, sich ein Sckerflein für einen .Reaentaa" zurückzulegen, sondern auch unfähig, sich c .... .t:tt : . : c: aus oer vscguiomapet aumuauc Zur Selbstmordstatistik. Es ist seit Lanqem festaestellt, daß sich mit der weiteren Entwicklung der Cultur die Selbstmorde mehren. Bei rohen, ungebildeten Völkern, insbesnnders solcyen, welcye ia) vermittelst eines auerlichen, fonnalen Cultus mit ihrem Gotte abzufinden glauben, gibt es um so weniger Selbstmorde, als solche Leute auch von einem Tage zum anderen ohne Sorgen um die Zukunft fortleben. Die Cultur, so sehr sie den Menschen erhebt, erweckt auch wieder Leidenschaften, welche das Nervensystem zerrütten, zu Ausschweifengen oder Verbrechen führen. Nicht selten greift der leichtsinnige Hazardspieler und der mit schwerer Strafe bedrohte Verbrecher mit vollem Bewußtsein zum Revolver oder zum Strick. Auf der anderen Seite ist es auch nicht selten, daß Jemand ohne Selbstoerschulden in materielle Noth und Elend geräth, aus dem nur der Tod Erlösung zu bringen verspricht. Je gebildeter ein solcher Unglücklicher, desto unverhüllter steht ihm das eigene Elend vor Augen. Das Darben und Hungern der Familienangehörigen bringt manchen braven Menschen zur Verzweiflung. Je gebildeter, desto mehr empfindet er die Noth die eigene, wie die der Seinigen. Große politische Bewegungen sind regelmäßig von einer Verminderung der Selbstmorde begleitet. Ueberall erwachen die schönsten Hoffnungen. Brechen dann Reaktionen herein, welche diese ethischen oder materiellen Hoffnungen vernichten, dann wächst die Menge der Selbstmorde und zwar noch weit über daS Maß der früheren Verminderungen hinaus. Ihre geradezu ungeheure Vermehrung in der jüngsten Zeit steht nicht außer Zusammenhang mit dem allgemeinen Hoffnungsschwindel, dem Wunsche, ohne Mühe sich Reichthümer zu verschaffen und den sich an diesen Wunsch knüpsenden Enttäuschungen. Auch Schwärmerei, fortgesetzte innere Peinigung treibt in zahlreichen Fällen zum Wahnsinn und damlt häusig auch zum Selbstmord. Statistiker haben festgestellt, daß in allen Ländern, bei allen Völkern die Zahl der Selbstmorde beständig von Periode zu Periode zunimmt. Zwar ist zu bedenken, daß die statistischen Mittheilungen und Daten ebenfalls mit jedem Jahrzehnt zuverlässiger werden und daß eine große Anzahl von Selbstmordfällen in früheren Zeiten garnicht verzeichnet nor den ist. Allein die Thatsache, daß die Zahl der Selbstmorde in fast bedenklicher Weise zunimmt, laßt sich nicht wegläugnen. 'In den letzten Wochen war dies hierzulande in geradezu schreckcnerregender Weise der Fall. Jeder Taa brachte neue Kunde von Leuten, die sich oaS Leben genommen hatten, und namentlich lm Osten, wo eine drückende Hitze herrschte, forderte die Selbstmordmanie viele Opfer. Es ist bekannt, daß die Witterung, die überhaupt auf den Menschen eine bedeutende Einwirkung ausübt, auch bei der Selbstmordstatistik wesentlich in Berechnung zu ziehen ist, namentlich heiße, schwüle Tage.' Früher glaubte man, daß die Engländer vor allen Anderen geneigt seien, Selbstmord zu begehen, und man schrieb dies dem nebligen, dunklen Klima ihres Heimathlandes zu. Später aber wurde mit Recht geltend gemacht, daß in Holland, welches noch mehr nebelige Tage hat, weit weniger Selbstmorde vorkommen und daß dieselben seltener sind im November, dem Nebelmonat, als im Mai. ' Im Allgemeinen ist es richtig, daß im Sommer, namentlich in den Monaten Juni und Juli, viel mehr Menschen sich das Leben nehmen, als im Winter. Dr. Allan McLane Hamilton in New Dork hat seit eine Reihe von Jahren sehr werthvolle statistische Daten über den Selbstmord gesammelt. Zunächst beziehen sich seine Beobachtungen auf New York. Zu den New Yorker Selbstmördern stellen, der Herkunft nach, die Deutschen im Verhältniß das größte Contingent. Die beliebteste, selbstgewählte Todesart'ist die durch Gist, und hier wieder wird vorzugsweise Arsenik gewählt. Frauen, die ihrem Leben ein Ende machen wollen, wählen fast immer diese Todesart. In London zieht man den Strick, in Paris das Ertränken dem Gift vor. Von allen Selbstmördern, welche sich er schießen, jagen 75 Procent sich die tödtliche Kugel m den Mund.
Tim Xähxt 1887 starben in New Nork
235 Menschen durch eigene Hand; von diesen waren 114 deutscher Abstammung. Den Monaten nach vertheilten 'sich die Selbstmorde wie folgt: Januar 10, Februar 16, März 22, April 13, Mai 24, Juni 15, Juli 29, August 23, Sep tember 19, October 20, November 21, December 18. Die heißesten Monate waren Mai, Juli und August, und diese brachten auch die meisten Selbstmorde. Von den Lebensmüden waren 183 Männer, 52 Frauen, nur ein Farbiger war darunter. In den letzten 11 Jahren ber rr y-i mr r r gingen in vitro yoxi idvi ncenzcyen Selbstmord, darunter 626 Deutlcke und nur drei Farbige. Von den 1521 Selbstmördern starben 503 durch ⁢ nur 328 Frauen waren unter den 1521 Lebensmüden. (5ine veraleickende Tabelle der Selbstmorde des Jahres 1380 zeigt, daß auf je sr rrn CCi .C.-. sPi: i. V 1 . CZ -L. iuv,vuu viiujuuuiiii yiufctici vauuic iuf die Zahl der Selbstmörder wie folgt stellt: New York 12.59 Philadelphia 8.03 Brooklyn 5.47 Boston 11.03 San Francisco 37.65 Baltimore 5.42 London 9.34 Berlin 27.44 Wien 31.67 Copenhagen 27.75 Genf 38.21 Buenos Ayres 4.43 Glasgow 2.37 Edinburgh v. 3.05 Aberdeen 1.93 Stockholm 19.07 Brüssel 24.23 Haore 23.00 Madrid 16.92 Melbourne 16.74 Ealcutta 13.50 Den größten Procentsatz unter allen Städten, aus denen Dr. Hamilton in dem genannten Jahre auf sein Ersuchen Mittheilungen erhielt, stellte Gera, wo die Zahl (auf 100,000 Einwohner berechnet) 92.01 betrug. Ein Grund für diese hohe Rate war nicht angegeben. Eine Selbstmordepidemie, von welcher so viel gesprochen und geschrieben worden ist, stellt Dr. Hamilton in Abrede. Wohl ist in einigen Jahren die Zahl der Selbstmorde ungewöhnlich hoch. So kam im Jahre 1805 in New York auf je 3017 Einwohner ein Selbstmörder. Die Zatl der Lebensmüden nahm dann ab bii 1812, wo auf 20,367 Einwohner ein Selbstmörder kam. Aber schon 1330 stieg die Zahl derselben wieder bis auf 1 : 9507. Die geringste Anzahl weist das Jahr 1864 auf. In demselben beging einBewohner NewYorks von 23,327 Selbstmord. 1L74, eben nach dem aro ßen Krach des vorhergegangenen Jahres stieg die Zahl der Selbstmörder so, daß aus 5515 Einwohner einer kam, der sich selbst entleibte. Vom Jnlande. In NemYork sind dieNosen zur Zeit billiger, als Gemüse. Man kauft dort die prächtigsten Rosen für einen Eent das Stück. Capt. Parr von Oconee, Ga., hat am Ufer des Appalachee-Flusses einen versteinerten Baumstamm gefunden, den er dem National-Museum zum Geschenk zu machen beabsichtigt. Der Stamm ist sehr gut erhalten, die Rinde, das Herz und die Ringe sind deutlich erkenndar. Der vierte Juli hat bereits sein erstes Opfer erhalten. Jn Rondout, New York, erplodirte in dem Laden von Henry Nice eine beträchtliche, für den llnabhängigkeitstag eingekaufte Menge Feuerwerk, und setzte das Haus in Vrand; das Feuer verbreitete sich mit einer solchen Schnelligkeit, daß es nicht mehr möglich war, die 92jährige Mutter oes Besitzers zu retten. In Birdsene, Ind., todtere ver Schreck dieser Tage eine junge Schullehrerin, Frl. Josie Carroll. Knaben hatten eineu Geist" aus Strohbündeln und einem weißen Betttuch fabricirt und das Gespenst an einen Ort gestellt, den Frl. Earroll, als sie spät Abends von :incm Besuche heimkehrte, passiren mußte. Die Lehrerin bekam Krämpfe, als sie den Geist sah und blieb auf dem Fleck todt liegen. Einen wichtigen Schritt haben die im Jndianergebiet ansässigen Indianer gethan. In einem in Fort Gibfon im Gebiet der Cherokees abgehaltenen viertägigen Convent haben sie einen Beschluß angenommen, welcher die Vereinigung aller cioilisirten Stämme bezweckt. In Zukunft wird die oberste Behörde ein von allen Stämmen beschick!er Ccngreß sein, welcher für Alle giltlge Gesetze erlassen und gemeinsame Beamte anstellen oder erwählen wird. Ueber zweiübel belohnteLebensrettungen wird berichtet: Der 25 Jahre alte Charles Hoser kam am Abend ves 26. Juni mit mehreren Freunden in Staten Island vom Fischfang nach dem Bahnhos in Eltingville. Er sah dort eine Frau auf dem Geleise, welche Gefahr lies, von einer Locomotioe übersahren zu werden. Es gelang ihm, die Frau von den Schienen zu reißen ; er selbst aber wurde von der Locomotioe gefaßt. Die Räder gingen ihm über den linken Arm, welcher ihm dicht an der Schulter amputirt werden mußte. Der Unglückliche liegt jetzt in Tompkinsoille in der Smith Jnsirmary und sein Leben schwebt in Gefahr. Ganz so schlimm wurde Frank Harrison in New York doch nicht für eine gute That belohnt. Dort fiel ein Knabe, Namens O'Brien, vom Pier am Fuß der Murravstr. in'S Wasser und wurde von Frank Harrison, einem Locomotivführer der Boston fc AlbanuEisenbahn, gerettet. Als Harrison sich dann seinen Freunden über die von ihm I vollbrachte Rettungsthat in enthusiasti r r r tm r f i r r scyer else aussvracy, macyren a) mehrere Männer über ihn lustig. DieS führte zu einem Streite; Polizist Martin wies Harrison vom Pier fort, und als dieser der Aufforderung nicht nachkam, wurde er' verhaftet. Nach dem Tombs-Polizeigericht gebracht, wurde er von Richter Power wegen der Rettung des Knaben belobt und in Freiheit gesetzt. Ein Fall von bodenloser Grausamkeit eine vnmnsazlicken La
ters, der sich in New Brunswick,' N. I.,
zugetragen, wird vor den dortigen Gerichten seinen Abschluß sinden. Die Klage geht von der Kinderschutzgesellschaft aus und ist gegen Thomas Hall, einen in Shuremanstr. wohnhaften Maschinisten gerichtet. Sein Opfer ist sein ISjähriger'Sohn Thomas. In vorvergangener Nacht traf Hall seinen Sohn, oem er seit Wochen das elterliche Haus verboten hat, in der Georgestraße und verlangte ihm seinen mühsam in Richard Hughes Fabrik verdienten Lohn ab. Als oer junge Hall sich weigerte, das Geld herauszugeben, wurde er von seinem Vater bei der Kehle erfaßt und so eine ! trecke von über hundert Yards ge- ' schleppt. Ein Haufe Neugieriger hatte , sich sofort angesammelt, unter diesen auch Herr Richard Hughes. Er schlug den alten Hall zu Boden und befreite den sohn, dem das Blut aus Mmid und OHren drang, aus den Fäusten seines bestialischen Vaters. Hall sen. wurde verhaftet uud unier Kl, 000 Bürgschaft zum Proceß festgehalten. Der arme Junge hat seinem Arbeitgeber eine LeiVensgeschichte erzählt und von den MißHandlungen, die ihm von Seiten seiner Eltern zu Theil wurden, berichtet, die fast unglaublich sind. Auf einem Erpreßzuae der Lake Shore & Michigan Southern Ei senbahn wurde am hellen Mittag an tu nem Passagier ein Raubversuch von beispielloser Kühnheit gemacht. Der Zua hatte sich eötn in Bewegung gesetzt, als einer der Passagiere von einem Manne, der das Zlussehen eines Zugbediensten hatte aufgefordert wurde, ihm in den Gepäckwagen zu folgen, weil beim Abwägen und Verrechnen seines Gepäcks ein Irrthum unterlaufen sei. Ahliungslos that der Passagier, wie ihm geheißen. Kaum hatten die Beiden den Gcpäckwagen betreten, als der Passagier von seinem Begleiter und zwei Anderen, die sich in dem Wagen befanden, zu Boden gemorsen wurde, woraus die Banditen seine Taschen durchsuchten. Der Angegriffene setzte sich energisch zur Wehr und stieß laute Hilferufe aus, auf welche einige Passagiere des anstoßenden Waggons herbeieilten, bei deren Anblick die Räuber aus dem Wagen sprangen und entwischten. Das Opfer des'Attentats, dessen Identität übrigens nicht festgestellt werden konnte, mar übel zugerichtet. Er behauptet, daß seine Angreifer ihn getödtet hätten, wären seine Befreier nur um einen Augenblick später gekommen. Die Kondukteure und das übrige Zugspersonal wollen merkwürdigerweise von dem Vorfalle nichts bemerkt haben und erst von den Passagieren auf denselben aufmerksam gemacht worden sein. In seiner Wohnung zu West New Vrighton auf Staten Island starb nach langem Leiden der bekannte Schriftsteller und Journalist Sidney Howard Gau, welcher in Gemeinschaft mit William Cullen Bruant eine Historv of the United States" schrieb. Herr Gau, 1814 in Bingham, Mass., geboren, begann, nachdem er eine Zeit lang als Lehrer fungirt, seine journalistische Carriere als Redakteur des von der Anti-Sklave-rei-Gesellschaft in No. 144 Nassau-Str. herausgegeben AiUi - Slaveru Standard". Seine journalistischen Fähigkeiten wurden bald allgemein anerkannt und wenige Jahre später berief ihn Horace Greeley als Mitredakteur an die New York Tribune". Er fuugirte später eine Zeit lan als Managing Editor" an der Chlcagoer Tribune" und einige Jahre darauf war er unter William Cullen Bruant Redakteur der Evening Post". Es war um diese Zeit, als er in Gemeinschaft mit Bruant sas obengenannte Werk verfaßte, das in 1878 von Charles Scribner's Sons veröffentlicht wurde. Dies war sein letztes Werk, denn kurz darauf zog er sich von der Journalistik zurück und lebte mit seiner aus Frau und drei Kindern bestehen den Familie zurückgezogen in Staten Island. Vor drei Jahren wurde er von kinem Rückgratsleiden befallen, welchem :r schließlich erlegen ist. Vom Auöl5de. Vor den Pariser Geschwo renen stand am 12. Juni der Kaffeewirth Bouchct unter der Anklage, seine Ehefrau, eine hübsche Brünette, schwer vermundet und mit der gleichen Kugel einen Stammgast, Paulin Moreau, getödtet zu haben. Moreau war, wie Jedermann wußte, der gute Freund der schonen Wirthin, welche sogar eines Tages mit ihm durchbrannte, aber von der Polizei ihrem Manne, der gütigst verzieh, wieder heimgebracht wurde. Der wackere B suchet, den seine Jugend er ist erst 24 Jahre alt entschuldigen mag, glaubte, die Flatterhafte märe ihm dankbar für sein Vergeben und Vergessen und wandelte nun auf dem Pfade der Tu?end. Wie sehr er sich täuschte, beweien aber die Briefe, welche jetzt zur Verlesung gelangten und ebenso zärtlich glühend für den Liebhaber als wenig schmeichelhaft für den Ehemann, das dumm? Thier", die Canaille", lauteten. Eines Abends begab er sich zu Bette und ließ seine Frau an der Kasse zurück, wo sie die Taaeslösung nachzäh: len wollte ; aber er hörte bald ein verdächiiges Geräusch, schlich die Wendeltreppe hinunter, mit einem Revolver in der Hand, und sah in der Küche seine Frau nicht allein. Die Kugel, die er nun abschoß, traf, wie : schon gesagt, Beide zugleich, den Liebhaber tödtlich und den nächsten Morgen stellte sich Bauchet selbst dem Polizeicommissär. Seine Frau gestand ihre leichtsinnige Aufführung und trug durch die Einzelheiten, die sie vorbrachte, zur Freisprechnng ihres Mannes bei. Ein Familiendrama macht in Paris großes Aufsehen. Der bekannte Hauptbesitzer des Magazin du Louvre, Major Heriot, der intimste Freund Boulangers, hat angeblich in einem FieberanfaU seine junge Frau mit einem Revolver schwer verwundet und darauf einen mißlungenes Selbstmordversuch gemacht, wobei er schwere Verwulldungen erlitt. Ueber die Beweggründe zu der That ist noch nichts Genaueres bekannt. Eine spätere Nachricht klärt die dunkle AnAelegenheit auf. Danach litt Heriot seit längerer Zeit am Verfolgungswahnsinn und hat wirklich in einem Fieberanfalle nach feiner' Frau geschossen, sie aber nicht verwundet. Er ' c t n r i . c cr n cai oaraui na in gic iinic j&jruix ge
schossen. Der Zustand HeriotS ,sk an.
geblich ein verzweifelter, da beretes eine Gehirnlähmung eingetreten ist. Das Drama hat in dem Schlosse La Voissiere bei Rambouillet stattgefunden. Vonlanger hat sich dem Figaro zufolge sofort zu seinem Freunde begeben. Heriot war seit Kurzem in zweiter Ehe mit einer ausfallend schönen früheren Angestellten des Magazin du Louvre verh"eirathet. Er gehörte dem Vorstande der PatriotenLiga an und war während der letzten Jahre der intimste Freund Boulangers, der bis vor Kurzem im Hotel du Louvre der Gast Heriots war. Boulanger hat jlch denn auch dem tft.qiuo" zufolge zu seinem Freunde begcben. Für den 10. Juni war der Verwaltungsrath der Louvre - Gesellschaft zusammenbcrufcn, um einen neuen Generaldirector an Stelle Heriots zu ernennen ; Heriot war nicht alleiniger Besitzer, sondern Hauptbesitze? der Magazine und des Hotels du Louvre. Heriot ist eine sehr bekannte und in gewissen Kreisen äußerst populäre Persönlichkeit. Sein Bruder war mit Chauchat 1855 der Begründer des zu solcher kolossalen Ausdehnung gelangten Geschäftes. Derselbe starb vor 12 Iahren und hinterließ seinem einzigen Bruder ein Vermögen von siebzehn Millionen und seinen Theil am Geschäfte. Als dann vor etwa vier Jahren Chauchat sich zurückzog, reichte Heriot seinen Abschied als Ofsicier ein und übernahm die Leitung des Unternehmens. El nschlauesGauner stück berichtet ein Berliner Kaufmann, der in diesen Tagen von einer Reise in Westpreußen zurückkam. Herr K. saß in einem Kupee zweiter Klasse, als in Kreuz fünf Personen zu ihm einstiegen, unter denen sich ein älterer und ein jüngerer Herr befanden, welche einander gegenüber Platz nahmen. Nach wenigen Minuten der Fahrt war der junge Mann fest eingeschlafen, der ältere Herr richtete wiederholt das Wort an ihn, rüttelte ihn auch bisweilen sanft am Arm und schließlich ziemlich derb an der Schulter, der Jüngere aber schlief fest und tief den Schlaf des Gerechten. In Landöberg a. W. angekommen, machte der Aeltere noch einen energischen Versuch, sein Gegenüber aufzuwecken, und als es vergeb? lich mar, wandte er sich seufzend mit den Worien zu seinen Mitreisenden: Es ist ein rechtes Unglück, daß mein Sohn einen so festen Schlaf hat; zudem trägt er unsere ganze Reisebarschaft bei sich, wie leicht kann diese verloren gehen!" Damit griff er dem Schlafenden in die Brusttafche und nahm die Brieftasche desselben an sich. Daraus stieg er aus, um rasch, wie er sagte, eine Tasse Kasfee zu trinken. Das Signal zur Abfahrt ertönte, der Herr kam nicht zurück. Die Reisenden glaubten, er habe in der Eile das Kupee verfehlt und werde sich auf einer der nächsten Stationen'bei seinem Sohne wieder einsinden. In Küstrin, als die Sonne schon hell in's Kupeefenster hereinschien, erwachte endlich der Schläfer, und man sagte ihm, sein Papa sei wahrscheinlich in einen anderen Waggon gestiegen. iDer junge Mann machte große Augen und mußte offenbar nicht, was die andern meinten. Und nun stellte es sich heraus, daß ein Wildfremder, den der junge Mann auf dem Bahnhöfe in Kreuz zum ersten Male gesehen, mit dem er sich aber allerdings längere Zeit vertraulich unterhalten hatte, die Rolle des zärtlich besorgten Papas übernommen und die Brieftasche mit ca. 500 Mark Inhalt sich angeeignet hatte, um amit zu verschwinden. Ziegenmilch als Kindernahrungsmittel wird neuerdings von Dr. Richter (Berlin) lebhaft empfohlen. Der Vorzug derselben vor der Kuhmilch besteht darin, daß die Ziegen weit seltener als die Rinder an der Tuberkulose (Perlsucht) erkranken, daß bei Ziegen leichter als bei Kühen eine rationelle Stallhygiene durchführbar ist, so daß einer eventuellen Erkrankung leichter vorgebeugt werden könnte; auch entschließt man sich bei dem kleinsten Verdacht auf Perlsucht viel eher, die billigere Ziege zu tödten,als die theure Kuh. Dazu kommt, daß Ziegenmilch ganz besondere Beachtung verdient bei Darmkrankheiten der Säuglinge, weil sie der Frauenmilch ähnlicher ist, leichter als Kuhmilch vertragen und besser verdaut wird. Endlich ist der Käfestosf der Ziegenmilch dem Käjestoss der Menschenmilch weit ähnlicher als der der Kuhmilch. Er gerinnt nämlich nicht so grobflockig wie diesec, und steht in feiner physikalischen Beschaffenheit etwa in der Mitte zwischen dem Käsestosf der Menschenmilch und der Kuhmilch. Ferner enthält die Ziegenmilch im Ganzen überhaupt weniger Käsestosf als Kuhmilch, dafür aber fast dreimal so viel Eiweiß' das weit mehr Nährkraft hat, als der Käsestosf, und vom Kindermagen sehr gut vertragen wird. Dr. Nichter theilt fünfzehn Fälle von Verdauungsstörung und Darmkatarrh bei künstlich mit i?uhmilch genährten Kindern mit, die sich bei Ernährung mit Ziegenmilch bald besserten, darunter in acht Fällen ohne jedes andere Arzneimittel. Je nach dem Alter der Kinder soll die Ziegenmilch in ver, schiedenen starken Verdünnungen mit Wasser genommen werden. ucocr ein neue uns . gegen Mückenstiche wird derStara.Zta. geschrieben: Vor Jahren las ich als wirksamstes Mittel gegen Mückenstiche das Bestreichen der betreffenden Stellen mit gewöhnlicher Wasch- oder Toilettenseise. Ich habe dieses Mittel seitdem stets mit dem besten Ersola angewendet. da eine Anschwellung nidjt eintritt, und das Jucken nach kurzer Zelt aushört, wag nach Anwendung von Salmiakgeist, wel chen ich früher auf meinen vielen Jagd ausflügen stets bei mir führte, keines wegö der Fall zu feiu schien. Die Seife wird etwas angefeuchtet und so dick auf gestrichen, daß der Aufstrich sichtbar ist. Sollte man von einem besonders giftigen ri-r r c c c nr r 4-yier geirocyen sein, oannwlro oer Ausstrich spater noch einmal wiederholt, nachdem der erste sich verloren hat. Diesrs Mittel hat außerdem den Vorzug, daß ein Stückchen Seife in der Tasche weniger belästigt als ein Fläschchen mit Salmiak, und daß man Seife leichter iur vand hat als Salmiak." Die besten Bürsten kauft man bei v. vqratbtl, No. 423 Brrglnta Avenue MerrsSaumpftistn, lange deutsche ystma, utgantnspttztn etc. ui um. Nuüs. No. 1V9 Ost Oasdington (Bit,
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gegen Lungettleiden. Cntt Skesultate erzielt. Schon seit' lelcn Jahren gebrauche ich Dr. August Köniz'ö Hamburger Brustthee und habe gefunden, daß derselbe ein aanz ausgezeichnetes Mittel gegen alle Brustlei. den ist. dessen Snwenduna nickt toaxm etnui empfohlen werden tamu Vtttx Schul. Covington. 2nd. Seit 13 Jahren bekannt. MS ei ganz rorzüglicheS Mittel gegen Lnngenleiden halte ich Dr. August König'S Hambmger Brustthee, da derselbe mich ollttändig geheilt bat. Ick möchte nicht ohne diefeS ausgezeichnete HauSmUtel sein. ChaS. Meng, Greensield, ZUS. etaxl angegriffen. Eine Heftige Erkältung hatte sich kei mir auf die Lungen geschlagen, und wollte In nem der vielen angewandten Mittel weichen. Schließlich ersuchte ich Dr. Aug. König'S Hamburger Brustthee und in kurzer Zeit war ich ollständia geheilt. Henry g. Heier, Bellttille, ZllS. Lahn lang gebraucht. Seit einer Reibe ron Jahre gebrauche ich Dr. August Könkg'S Hamburger Brustthn und habe gefunden, daß derselbe ein ganz orjüalicheS Mittel gegen Erkältungen ist. Ich halte denselben stetI im Hause orräthig. Emma Le?he, 2016 OrleansEtraße, Baltimore, Md. 5 QtnU aö Packet. Z all Apotheken haben. TK CHARLES A. VOGELER CO.. BaKInort. Ui. Cures d Rernovee Taiv Sunburn, Bee Stlngst Mos ' "qulto and AU " I CAAt 1A0 I rnxriJEs, blotcues, tTnvnMM TVvfV.mavVfl M M H IV i 0g MTUilH W. MH and every sonn osakln blemlsnea posltively cured on lha xnoet delicato Ekln witlioxit leavlnjr ccar, by Eop Ön.tm.Gn.t. 3PrIoe SScts., GOcta. and $1. At draslfits er by xn&ü. . The Hop Pül lffanf e Co., New London, Conn. Llttle Tlop PllU for ioi-hoadache, dyspepeia, büiousneea and constipation bave no equ&L &o. In all Zpot&tlcn iu habe. 0000-1-00 Sine kinderlose he ist selten kl! glückliche. Wie und wodurch tiefem Uebel tnkurzerZeit abgeholfen werden kann, zeigt ter Rettngs,Anker",2S0 Seite?, mtt natur getreuen Bildern, welcher ron dem alten deutschen Hkll-Jnstitut in Hitxv Fork beranSzegeben wird, auf die klarst Weise. Junge Leute, die in den Stand der Ehe rieten ollen, sollten ten Exruch Schillers: .D'rum prüfe, er sich ewig bindet-, wobl beherzigen, und daß vortreffliche Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt des Lebens thun t Wird für 25 Cents in Postmarken, in teutscher Spracke, sorgsam verpackt, frei versandt. Adresse : I1eutecb.e8lleil-I.nsti tut, II ClintenPlace. Kew York, N.Y. Ja Indianapolis, Ind., beim Buchhändler G. Keyler. 29 Süd Delaware 8t, 000000 2 sä die Saison 1883. A. Eaylor, Olfiee: 460 NordWect Str. Teleddou 94?. Indianapolis WATEE COMPANY 9 23 Oüb Venushlvaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hjzdraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Thomas A.. Morris, vräZioeui. Pingpänk uud Haupt, Deutsche Buch - Handlung ! C?o 7 Oüb Qlabamaftr. Bestellungen und Abonnements auf alle im In uud Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. An. uud Verkauf alter Bücher. Socialistische Literatur. Luxus I Die See Lwe Mute" (i & 8T L UNd CCC&I BAUN). Diese ausgezeichnete Bahn befördee Passagiere na. h Olnolnnatl, Oloveland, Bassalo, und allen Neu - England Städten Oeblafwageu zwischen Indianapolis und 5Tew Vor?. ohne Wagenvechstl. Direkte Berdihdung nach Missouri, Arkansa , Texas, Kansvis Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. MkdtigpeVaten. Nau deude ficl, deaen uäderer Juso? rnattra an D. B. Martin, itt'I Vass. Agent. ClttliOBk. T7. J. Nichols, Grn'l Wep. Aaent t.Lutß.
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