Indiana Tribüne, Volume 11, Number 284, Indianapolis, Marion County, 30 June 1888 — Page 2

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'.'' :i.T&A Zndiana Tribüne. Erscheint FögliH und Sonalags. ie Uzliche .Tliiüne Mtt durch bcn Zxlficr 12 Cent! per Wsch, di Sontag.Tridan" b Cents sei Woche. Bctbc zusammen 15 tntl der ttScntlwRonat, Per Voft zugeschickt in voraudeahlng 16 xer Jahr. äfftet 140 s. carvlanbM:. ZÄz'cVSpZliS, Ind., 30. Juni 1888. L Lov der deutsche Universitäten, Vor Kurzem ist in Petersburg in ruf sischer Sprache ein Buch über Deutsch land erschienen, das in dem egenmärtigen Augenblicke, wo man in Rußland in der Presse wie in der Literatur meist nur Feindseliges und Gehässiges findet, einiges Aufsehen macht. Der Verfasser dieses Buches, dessen Titel lautet: Ueber Deutschland, Wissenschaft, Schule, Parlament, Menschen, Bestrebungen", ist Professor Modestow von der Petersburger Universität, wo er über römische Literatur liest. Nachdem er seine Studien an der Petersburger Universität vollendet, hat er als Stipendiat des Ministeriums noch in Bonn, Heidelbcrg und Berlin studirt und gearbeitet und dadurch das deutsche Leben und insbesondere die deutschen Universitätsver- . Hältnisse näher kennen gelernt. Obwohl auch er das übliche rusllsche Schlawort vom preußischen Militarismus" wiedertolt. welcher der Welt so verderblich sei, ,o äußert er daneben doch auch manche andere Urtheile, wie man sie in Nußland sonst nicht oft zu hören bekommt. Er nennt das deutsche Volk das physisch und geistig gesundeste Volk in ganz Europa" und ist voll Bewunderung über dessen geistige Kraft und Macht. Die deutsche Schule, Volks- und Mittelschule", bezeichnet er als musterhaft und vorzüglich organisirt. zugleich den Eifer hervorhebend, mit welchem die SchulUitungen stets beflissen sind, vorwärts zu schreiten. Die größte Achtung aber nöthigen ihm die deutsche Wissenschaft und die deutschen Universitäten ab, denen er, wie er selbst sagt, in aufrichtigster Hochschätzung und Liebe zugethan ist. Einer Mittheilung der M. Z." ent nehmen wir folgende Stellen seines Buches: Devtschland ist das Land, in welchem die Wissenschaft der Welt ihr thätigstes und größtes Laboratorium gefunden hat, wo sie vor Allem zu Hause ist, wie in einer Heimath. Von dieser ungewöhnlichen Rolle Deutschlands, als des Landes, welches die Heimath dermodernen Wissenschaft ist, zeugen dessex zahlreiche und voll lebendiger Wirksamkcit erfüllte Universitäten. Diese Uni versitälen sind im ganzen Lande versrreut, der Bevölkerung einen besonderen Eharakter aufprägend, sie mit der Atmosphäre geistigen Lebens umgebend, sie an die durch die hohe geistige Eultur geschaffenen Interessen gewöhnend, ideale Bestrebungen innerhalb derselben wekkenö. Es gibt in diesem Lande Städte, welche sogar ausschließlich den Unioersitätsinteressen leben, die mit ihnen seit langer Zeit in ihrer Existenz verbunden sind Städte, in denen Alleö für das Leben der Professoren und Studenten eingerichtet ist und iu welchen, ungeachtet aller Stille, die thätigste geistige Arbeit vor sich geht, deren Einflug man in den größten politischen Mittelpunkten spürt und der zuweilen die Geister der ganzen denkenden Menschheit in beiden Welten in Erregung versetzt. Wer diese friedlichen Universitätsstädte nicht gesehen und in ihrem ruhigen, erfrischenden und stärkenden Dasein nicht gelebt hat, der kennt Deutschland nicht, der wird niemals dessen eigentliche Kraft verstehen, und wird den Genuß nicht empfunden haben, den .man an keinem anderen Orte findet: Den Genuß geistigen Friedens und einer aewissen moralischen Genugthuung. Beim Anblick solcher Ansammlung von Geist und Kenntnissen im Raume einer kleinen Stadt, um die sie eine Residenz eines, großen Staates beneiden könnte, " beim Anblick offenbarer Unterordnung der materiellen Kraft unter die moralische Kraft, beim Anblick dieses wohleingerichteten Lebens, wo den geistigen Fordcrungen eine so umfassende Befriedigung zu Theil wird, wo Alles gethan ist ,ur Befriedigung der bescheidenen Lebcnsanforderungen eines gebildeten Mengen und zugleich unnützem Lurus und schwächenden Veranügungen so wenig Raum gegeben tst(y, beim Anblick endlich dessen, wie Alles heiter, freundlich, anmuthend wirkt, kann man nicht umhin, sich tapferer, kräftiger zu fühlen, an den Triumph der sittlichen Ordnung, der Vernunft aus Erden zu glauben." Und in derselden begeisterten Weise spricht sich Professor Modesstow noch an mehreren anderen Stellen seines Buches über die deutschen Universitäten und die deutsche rm ' rr : jf l i ien,cyasl aus, oie wtxtva, kraftvoll, I :i:x. v c : rrc c r cgiiiaj uiio ,re, nno uns in lyrem skden nach Wahrheit keine Hindernisse kennen ! " Leider müssen selbst deutschländische .Blatter bezweifeln, daß dlezeS Lob vollständig verdient ist. Es hat sich bekanntlich gerade in neuerer Zeit auf be deut schen Universitäten ein Geist zu regen begonnen, der von der früheren Selbst? k lojigkeit und dem berühmten Idealismus 'der Hochschulen himmelweit verschieden ' izt. . I Die aefürchteten öeuscbrek- ' kenschwärme, die alle 17 Jahre wiederkehren, richten auf den Farmen in JlliuoiS und Joma unermeßlichen Schaden an. Die widrigen Thiere pfleaen aewöhnlich Abends auszusiiegen und ihr Zerstorungswerk zu beginnen; wacht dann Morgens der Farmer auf, so find seine Felder und Obstbäume voll von den Insekten. Unmöglich ist es, gegen sie anzukämpfen, da ihre Zahl zu oedeu tend ist. Im Jahre 1SS4 statteten fie. soweit erinnerlich, ihren ersten Besuch sb, und im Jahr? 1371 kamen sie in noch stärkerer Anzahl wieder. Und richia sind sie dieses Jahr, also nach I7iäh aer Pause, wiederum eingetroffen, zum . . c rr r.t er SHreaen oer neiBiiien uarmer.

Cln ensttsches Ute über deutsche Feste. Während die meisten in englischer Sprache erscheinenden Blätter in ihren Berichten über deutsche Feste und deutsche Versammlungen sich nicht enthalten kö.nen, wenigstens einige schlechte Witze einzuschalten, wo nicht die Gebräuche und Sitten, ganz besonders aber die Sprache der Deutschen von vornherein ins Lacherliche zu ziehen, giebt es doch auch hier Ausnahmen, Zeitungen, welche versu chen. den Einaewanderten und deren Angewohnhciten einigermaßen gerecht zu werden. Zu diesen Ausnahmen gehört z. B. die N. Y. Sun", die es fertig bringt, anständige Berichte über deutsche Feste zu schreiben. So heißt es in dem genannten Blatte: New Jorker braucht keine 3500 Meilen zu reisen, um wirkliches, echtes deutsches Leben kennen $u lernen. Deutsche Gebrauche, deutichen Charakter und deutsches Temperament kann er ebensowohl auf einem der vielen deutschen Pic-NicS studiren, welche in der Nähe der Stadt abgehalten zu werden pflegen, als in dem Heimathland der eingewanderten Deutschen. Bei solchen Festen hört man deutsche Musik, deutscher Humor macht sich überall geltend und das Bier scheint am Hudson und Delaware nicht schlechter zu munden, als an den Usern der Elbe oder :n den Thälern der Rheingegend. In den Wartezimmern der Bahnhöfe, wo sich am Morgen die Vereine sammeln, um gemeinsam hinauszufahren in die schöne Gegend, stimmt wohl einmal Jemand das bekannte Volkslied: Mu i denn, muß i denn zum Städtle hinaus" an oder ein anderes Abichiedslied. Der Zua jetzt sicb in Bewegung. Schon auf der Fahrt werden aus dem Gepäckwagen Erfrischungen aller Art herbeiaeholt, die Bierflasche kreist unter Bekannten herum und die alten Heidelberqcr und Leipnaer Trinklieder ertönen. Auf dem Festplatze werden wohl auch viele patriotische Lieder angestimmt, die wohlbekannten Klänge der Wacht am Rhein" klingen in den frischen Tag hinaus. Ueberall herrscht ein anständiger Ton, eine harmlose Fröhlichkeit und kein Tramp", kein Storensned versuch! es, wenn ein Gesangverein sein Pic - Nie abhält, sich in die Gejellschast einzumischen, in der man von ihm nichts wissen will. Die jüngeren Leute tanzen, ältere plaudern zusammen oder ergötzen sich an den Spielen der Kinder, die Gesangssection läßt dazwischen ihre Weisen erklingen. So vergeht der Nachmittag und es wird Zeit, sich zur Heimkehr $u rüsten. Die Frauen haben sich gegenseitig ihre Herzen . ausgeschüttet über den Dienstmädchenmanael und die Dienstbotennoth, der Cigarrenvorrath der Männer und ihr Gesprächsthema ist 'erschöpft', die kleinen sind müde geworden, die Musik packt bereits die Instrumente zusammen und im mitgebrachten Hasse Bier ist der Inhalt bedenklich auf die Neige gegangen. ... . . Unter binnen wird der Heimweg angetreten. Aus den Fenstern des Eisenbahnzuges werden Taschentücher geschwenk! und von der Platform des einen Waggons herab hält der berufene Festredner des Vereins eine kleine Ansprache an die zurückbleibenden Lands- und Landleute. Als er geendet, bricht es einstimmig los: Eh' daß wir scheiden müssen" die Locomotive pustet und stöhnt und fo.rt qeht's nach Hause. Am anderen Tage geht der Deutsche mit hellem Auge und klarem Kopf wieder unverdrossen an die Arbeit." DaS Alter des GlafeS. Das älteste Beispiel reinen Glases, welches irgend ein Merkmal des Datums seines Ursprungs trägt, ist ein kleiner Löwenkopf, auf dem der Name eines egvptischcn Königshausesj aus der elften Dynastie vermerkt und der in der Slade Colleclion" des britischen Museums zu finden ist. Es folgt hieraus, daß zu einer Zeit, die mehr als 2000 Jahre vor Christi Geburt liegt, nicht nur Glas gemacht, sondern auch mit einer Geschicklichkeit verarbeitet worden ist, die den sicheren Schluß zuläßt, daß zu jener Zeit diese Industrie nicht mehr neu sein konnte. Die Erfindung, Töpferwaaren, mit einem glasartigen Ueberzug zu versehen, d. h. zu glasiren, ist so alt, daß unter den Fragmenten, welche Einzeichnungen der egyptischcn Monarchen aufweifen, sich die Namenliste von vielleicht der ersten jener Dynastien findet. Von spateren Gegenstanden aus Glas sind noch zahlreiche Beispiele vorhanden, z. B. ein Stammbaum, der in Theben gefunden wurde und der den Namen der Königin Gatahoo oder Hashep von der 13. Dynastie trägt. Aus derselben Periode existiren noch Vasen, Krüge und viele Fragmente. Es unterliegt keinem Zweifel, 'daß die von Plinius herrühreude Mittheilung, nach der die Ersindung des Glases den Phöniciern zuzuschreiben wäre, nur insoweit zutrifft, als diese unternehmenden Kaufleute gläserne segenstanoe von igywi nach anderen 1 Ländern überbrachten. Dr. Schliemann fand bei den Ausgrabungen von Mycenae Glas, obwohl Homer keiner derar artigen Substanz Erwähnung thut. Daß die Glasbläserei sehr alt ist, beweisen bildliche Darstellungen an den Wänden des Grabmals Beni öassans. aus der 12. Dynastie; ein noch viel ält,?,K SfMlYi ni,lrk,s ,ni?ik,lsnS S; rtUa. w v q V vi vmv v viv tu j' dläserei darstellen soll, befindet fich unter den halb verwischten Wandgemälden in einer Kammer des Grabmals von Thy zu Sackara. das aus der Zeit der ö. Dynastie, d. h. einer so frühen Zeit herrührt, daß es nicht möglich ist, die JahO reszahl genau festzustellen. Ein blutiges Gefecht zmi' schen Jrländern und Ungarn hat in Wtf kesbarre, Pa., stattgefunden.' Eine Anzahl Ungarn, denen der bei einem Tauffeste reichlich genossene Wein in den Kops gestiegen war, brach in die Häuser einiaer irischen Bürger ein und begann die Letzteren mit Knüppeln und Steinen anzugreifen. In dem darauffolgenden blutiqen Handgemenge wurden zwei irische Winenarbeiter tödtlich verwundet. Von den Angreifern wurden sechs verhaftet doch ist es dem Rädelsführer gelungen, zu entfliehen.

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Vom Inland e. Präsident Cleveland erhielt diesen Tage aus Augusta, Maine, zwei Wassermelonen geschenkt, welche zusamwen 100 Pfund wogen. Grand Rap'ids, Mich., hat nicht weniger als 42 Möbelfabriken, in welchen 1000 Arbeiter Beschäftigung finden. In St. Paul hat ein Fräulein E. M. Barrett als Grundeigenthumsmaklerin während der letzten vier labre neb ein Vermögen von über ZZL0,000 erworben. JnChicago verkaufte Frau Emma Mumford ihren Mann, welcher mit einer gewissen Clara Brown durchgebrannt, dann verhaftet worden war und auf die Anklage des Ehebruchs hin procefsirt werden sollte, an ihre Nebenbuhlerin um H50 Cash" und S1S0 i drei Wechseln. Mehr wird der Kerl wohl auch nicht werth gewesen sein. Im NemPorkerHafen wurde in letzter'Woche die erste Probefahrt mit einem Schiffe gemacht, dessen Fortbewegungskraft wederDampf,nochWind, noch Ruderer boten, sondern Elektricität. Der Versuch siel sehr befriedigend aus. Die neue Einrichtung bringt keine Erplofionsgefahr mit sich und hat noch den Vortheil, daß sie weder Rauch, noch Staub, noch Hitze erzeugt. Anläßlich e i n e r B e f ch r e i -bung des nunmehr fertig gestellten Coosa Mountain Eisenbahn Tunnels erklärt die Savannah News", daß dieser Bau ein Meisterwerk des Ingenieurfaches sei, das Bedeutendste, welches in dieser Beziehung im Süden je geleistet wurde. Der Tunnel ist 2445 Fuß lang, 16 Fuß weit, 21 Fuß hoch und wird durch keinen einzigen Pfosten verunziert. Auf einem großenMelonenFelde bei Orlando, Ga., spukt es, seitdem diese Frucht gereift ist, allnächtlich. Zwischen den Melonen irrt der Geist eines Knaben, welcher vor einiger Zeit an unmäßig genossener Frucht starb, ruhelos, stöhnend und ächzend auf und ab. Viele Eltern haben das Gespenst bereits beobachtet und ihrem Nachwuchs davon erzählt. Die dort erscheinende Zeitung, der Necord", meint, man habe es hier offenbar mkt einem höchst eigenthümlichen und charakteristischen Falle von Cholera in phantom" (Cholera infantum) zu thun ! Während'Chauncy M. Depew auf der republikanischen NationalConvention in Chicago die Präsidentschaftsnomination nicht erhalten konnte, wurde er von der tyale College-Corps-ration zur gleichen Zeit einstimmig als Nachfolger des verstorbenen Vorsitzenden des Obcrbundesgerichtes, Chief Justice Waite, zum Mitgliede dieser Corporation, welche das ö)ale College leitet, gewählt. Tepcw erhielt bekanntlich von derselben Universität, auf der er im Jahre 1866 sein Abgangscramen machte, den Doktorhut. Ein in Emporia, KansaS, erscheinendes Blatt bemerkt mit sichtlichem Wohlbehagen, daß es unmöglich sei, innerhalb des Weichbildes der Stadt berauschende Getränke zu erhalten, eö sei denn zu medizinischen oder wissenschaftli chen Zwecken. Von der- auffallenden Erscheinung aber meldet die betreffende Zeitung nichts, daß neuerdings in Emporia fast die ganze männliche Bevölkerung an chronischen Krankheiten zu leiden scheint und daß die wenigen gesund Gebliebenen sich mit wahrem Feuereifer auf die Kunst und Wissenschaft geworfen zu haben scheinen. Apotheker und Schnapslieferantcn machen dort ein glänzendes Geschäft. Frau BenjaminPedcock von Bakers Basin, nahe Trenton, N. I., ihre beiden Söhne und eine Lehrerin, Namens Frl. Akers, erkrankten am Sonntag plötzlich nach dem Genusse von Wasser aus einem nahen Brunnen. Alle Anzeichen deuteten auf Vergiftung durch Arsenik hin. Ven. Pedcock, das einzige Familienmitglied, welches kein Wasser getrunken hatte, ist gesund geblieben.' Die Mutter und einer der Söhne schweben in Lebensgefahr. Auf den Verdacht hin, die ruchlose Gefahr der Vergiftung begangen zu haben, ist Joe Camp, ein in der Nähe wohnender Farmer, verhaftet und unter Bürgschaft gestellt worden. Senator Hoar von Massachusetts ging eines Tages während der Chicagoer Convention, in tiefe Gedanken verloren, im Corridor des LelandHotel spazieren. Plötzlich trat ein OhioMann auf ihn zu, schüttelte seine beiden Hände und rief: WU geht's denn,Haskell, alter Junge. Es ist ja schon eine ganze Ewigkeit her, daß ich Sie nicht gesehen habe." Hoar kniff die Augen zusammen und sagte gelassen: Alles ganz schön, aber die Leute von Massachusetts sind mit Bunco"-Methoden ebenso vertraut, wie die Herren von Chicago. chen Sie daher lieber Ihren Haskell iraendwo anders, verehrter freund. Sprach's und wendete sich . mit Würde ab. Der so grausam verkannte Deleaat von Ohio hat sich noch heute von seiner Verwunderung mcht erholt. Die unglückselige Gewöhnheit, auf Straßeneisenbahnwagen, die in voller Fahrt sich besmoen, hlnauzusprlngen, hat dieser Tage in Newark, N. I., einem 30jährigen Manne, dem Taxenrer Wilhelm Herman, das Leben gekostet, ir wollte Mit emem freunde zusammen auf die vordere Platform eines Wagens springen, glitt aus, fiel so unalücklich zu Boden, daß er mit dem Kopfe auf die Schiene zu liegen kam und von dem hinteren Rade überfahren wurde, ehe er fich zur Seite wenden konnte. Die linke Seite des Gesichtes wurde lym buchstäblich abgefahren. Man brachte den gräßlich Verstümmelten per Ambulanzmagen nach dem Hor . r i r t , spital, woseivsl lyn nacy wenigen stunden oer oo von seinen Schmerzen erlöste. Der Kutscher wurde verhastet, i Wenn eineEisenbahn -Com pagnie einem Passagier den Zutritt zu einem Waggon gestattet, der überfüllt 1 c . r s"- . . . isi, oemseiven aoer remen siy oesmattt, dann braucht besagter Passagier kein Fahrgeld zu befahlen. So hat daS Obergericht von Minnesota in dem Falle

Hardenbera gegen hie , St. Vgul &

Manitoda-Bahn entschieden. Ferner be

sagt die Entscheidung in dem Falle, daß die EisenbahiuCompognie keinen Mann, der kein Eindringling ist, vom Zuge absetzen darf, es fei denn bei einr Station. Der erstere Theil dieser Entscheidung dürfte auch wohl auf .Straßenbahnen Anwendung finden. Die Utberfüllung der Straßenbahnwagen ist besonders in den heißen Tage eiu Jammer und wenn die Leute, die keine Sitze' erhalten, sich weigern würden, ihren Nickel zu bezahlen, so würden die Gesellschaften fich bald veranlaßt sehen, mehr Fahrgelegenheilen zu beschan.cn. I n d e m N e w I e r s e y e r S t ä d tchen Jrvinaton, das zum überwiegenden Theile eine amerikanische Bevölkerung hat, wurde vor einigen Tagen vor Frledensrichter Whitaker und einer Jury der des schrecklichen Verbrechens beschul digte Deutsche Wm. Scherzer, Cigarren, Candy und Elscream an Sonntagen verkaust zu haben, prozemrt. Als Klager gegen ihn trat der Präsident der Ortschaft, Wm. C. Headlev, auf, der sich in feiner Klage auf ein Gesetz vom Jahre 1790 berief. Assemblyman McDermit, Anwalt des Scherzer, krttlsirte das Verfahren einer Gesellschaft von Fanatikern, bigotten Menschen und Heuchlern", welche ein besonderes Gesetz für den Reichen und ern anderes für den Armen haben wollten und ein altes obsoletes Gesetz auffrischten, auf die scharfste Weise, und obgleich der Thatbestand nicht abgeleugnet werden konnte, sprach die aus Amerikanrrn bestehende Jury den .Uebeltbater" Scherzer nach eine? Berathung von drei Minuten srei. Die zahlreichen Anwesenden begrüßten den Wahrsx.ruch mtt Beifall. I n D e n v e r hielten a m 23 Jnni oie Aktionäre der Nikaragua Canalbau gesellschast elneVersammlung ab in welcher beschlossen wurde, auf die Ertheiluna eines Freibriefes durch den Congreß nicht länger zu warten, sondern unoorzüglich die Rechtspersönlichkeit als Körperschaft nach den Gesetzen des Staates Colorado zu erwerben. Dieser Beschluß wurde gesaßt, weil nach den Gesetzen des Staates Colorado die Gesellschaft einen größeren Spielraum für ihre Thätigkeit erlangen kann, als der. den sie von der Bundesregierung erwarten kann, und weil in diesem Staate die Bedingungen r " c rr- . t . - r sur oen lsenoayn-ransporl vesser smo, als in irgend einem anderen Staate der Union. Die von den Ingenieuren eingereichten Berichte bestimmenden Betrag der Baukosten für den Kanal auf- 50,000,000. Die Gesellschaft beschloß, diesen Betrag auf das Doppelte festzusetzen, um künftig in der Lage zu sein, alle unvorhergeseyeuen Ausgaben zu decken und die Jncorporirung xiit einem Kapital von hundert Millionen zu bewerkstelligen. Die Arbeiten an dem Kanalban werden am 1. September begann nen werden und man erwartet, daß der Kanal in fünf Jahren vollendet sein wird. In einer in den nächsten Tagen in New ))ork stattfindenden Versamlung von Aktionären wird folgendes Direktorium erwählt werden: Frarns A. Stout aus New York, Präsident; H. C. Taylor von der Bundesflotte, Vizepräsident ;W. Miller in New York, Sekretär und H. R. Hotchkiß ip New York Schatzmeister. Rinderpest herrscht in Grey Countv, Ontario. Vorsichtsmaßregeln gegen Verbreitung sind getroffen. . Deutsche Lokal - acbricht. u Provinz Sachsen. t Rechtsanwalt Karl Eberhardt in Nordhausen. In der Kohlengrube Riestädt - Emselot hat ein Feuer einen Schaden von 100,000 M. verursacht. Selbstmord begingen: in Burg die un: verehelichte Karoline Lippert, in Delitzsch ber Handarbeiter Haupt, in Erfurt der Schlosser Wille, in Modelwitz der Arbeiter Ernst, in Seehausen der 18jährige Otto Nonneberg. Uebesahren und getödtet wurde in Callehne der 5jährige Sohn des Ackermanns Borstl aus Grünenwuifch. Ertrunken sind: in Laucha die Tochter des Schuhmachers St. und in Salzwedel die Tochter des Gastwirths Lepom. Von einem Windmühlenflügel wurde des Sohn des Häuslers Behrens in Seehausen erschlagen. Provinz Hannover. Wegen betrügerischen BankerottS und Fälschung wurde der Fruchthändler M. Krämer aus Ostercde zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheut. Die Tochter des An bauers Münkei aus Behrenbostel wurde erttunken aufgefunden. Der Secretär am Amtsgericht rn Verden, Arnetruq, wurde wegen Betrügereien zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Der Stellebesitzer Heinrich Schröder aus Steinbrink erhielt 3 Monate Gefängniß, weil er seine geistesschwache Schwester mißhandelt und längere Zeit eingesperrt hielt. Durch Selbstmord endeten ihr Leben: in Hannover die Ehefrau des Arbeiters Becker, in Harbura der Kaufmann Th. T., in Moisburg die Wittwe Heins geb. Hinze rnifr in Schneeren der Altentheller Kahle. Uebersahren und aetodtet wurden: in Dorum der Fuhr mann Joh. Dormann, in Dransfeld der Emwohner Schaser aus Cllershausen und rn Karoura der Nuormann Luooett In Bokhop kam die Ehefrau deS Pachters Peimann durch unglücklichen Sturz zu Tode. In Hannover wurde der Dachstuhl des südlichen Flügels der Bäumwollspinnerei und -Weberei nebst bedeutenden Baumwollvorräthen durch Feuer zerstört. Durch den Brand siud ca. 15,000 Spindeln außer Betrieb ae setzt, der Schaden wird auf 300,000 M. geschätzt. In Dörpen, Kreis Aschendorf, legte ein großes Schadenfeuer 10 Gebäude, meist Wohnhäuser, darunter das Pastoratsgebäude, das Hoge'sche Haus und die Häuser der Kaufleute Augustin und Post, in Asche. Ferner sind niedergebrannt: in Grambergen daS Wohnhaus des Neubauers 9!iebäumer, in Jenhorst das des Hosbesitzers Hormann und in Westercelle die Gebäude deS Handelsmann Thielemann. Provinz W?stfalen. Wegen unfittlicher Handlungen wurde dar Landbriefträger Johann Nolde au Buer zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt. Mit dem 1. Juli wird der Amtsbelirk Barov in drei TMU getheilt wer-

den, in die Aemter Barop, Wellinghosen und Kirchhörde. In Räsfcld verwaltet nachweislich scit 200 Jahren die Familie Spangemacher ununterbrochen das Lehramt; ein Fall, der in Westfalen wohl einzig dastehen dürfte. Das Ehepaar Steuerempfänger a. D. Döllinger in Burgsteinfurt feierte das Fest der diamantenen Hochzeit. Das neu erbaute städtische Schlachthaus in Hagen wurdk unter entsprechenden Feierlichkeiten ein, geweiht. Bei Afholdcrbach, wo kürzlich bereits ein interessanter Münzenfund qe-

macht wurde, find wieder 17 werthvolle Münzen aus dem 16. und IT.Jahrhundert gefunden worden. In Eppendorf hat der Landwirth Ernst Bußmann seinen Knecht Karl Kleefeld erschossen, da dieser in der Trunkenheit die Frau seines Dienstherrn insultirte und dann auf diesen selbst mit gezücktem "Messer losglng. In Dortmund hat fich der wegen Blutschande zu 1$ Jahren Zuchthaus verurtheilte Kother Heinrich Schäckerman aus Altenderne erhängt. Im Soester Rathhause hat fich der Stadtsekretär Oetting aus bisher unbekannten Gründen erschossen. Ertrunken find: der Knecht Emmerich aus Dössel, .der Bäcker Dördelmann aus Langendreer, die Ehefrau Aug. Hucke aus Oespel.und der Gärtner Hels oder Held aus Porta. In Ausübung ihres Berufes verunglückten die Bergleute Oelker aus Hombruch, Schönebcck aus Persebcck und Middeldorj aus Schnee. Rheinprovinz. Der Kassirer der israelitischen Gemeinde in Köln, A. Hamburger, ist mit Hinterlassung eines Defizits von 30,000 Mark nach New York entflohen. Der Kaufmann Karl Benrath in Barmen ist wegen Hehlerei verhaftet worden. 4 Landgerichtsdirektor Geh. Justizrath Konrad Lamberg in Bonn. Dn Steuerempfänger a. D. Döllinger in Burgsteinfurt feierte die diamantene Hochzeit. Der Knopffabrikant Julius Wölcke aus Elberfeld hat fich mittels Cyankali vergiftet; der Rentier Phil. Bernhards und seine Frau in Krcuznach begingen Selbstmord, indem fie während 5 Tagen keine Nahrung zu sich nahmen ; sie hinterließen 45,000 Mark baares Geld ; der Klaoiermacher S. aus Wesel durchschnitt sich ie Kehle. Der Holzfuhrmann Mathias Klein aus Castel bei Otzenhausen wurde todtgefahren, der Bergmann Aug. Thiemann aus Dümptin von einem Felsstück erschlage,! und Beigeordneter Konrad Craemer aus Düsseldorf brach das Genick auf einer Harzrcise. Provinz Hessen -Nassau. Die unverehelichte A. M. Schäffer aus Lohrheim wurde in EmS wegen Kindesmordes verhaftet. f Der Leiter der Taubstummenanstalt, Schasst, rn Hom berg. Die Aktienbrauerei in Nassau ist in Liquidation getreten. In Schlangen bad hat sich der Gastwirth Jean Planz in einem Anfall von Geistesstörung erschössen. Uebersahren und getödtet wur den in Hanau der 20iahrlge Cisenbahn schasfner Breitenbach aus Großenhausen und in Wiesbaden der Fuhrmann Hart mann. Ebendort ist auch der, bei dem in vor. Nr. gemeldeten Unfälle mitbe troffene Uhrmacher Dreisbusch den dabei erhaltenen Verletzungen erlegen. In folge unglücklichen Sturzes kam in Bonsweiher der 70jährige Jacob Weber zu Tode und bei Köln ertrank der 18jährige Metzger Heinrich Lome aus Nlederzweh ren. KöniVg reich Sachsen. t In Dresden : Get. Kommerzienrath Karl Köhne u. Dr.Herm.Heinr. Vogel. ')ie Tochter des vekonomen Notzald in Eibenstock wurde ermordet aufaefunden. Der Ortsrichter I. G. Schenke in Reutnib feierte mit seiner Ehefrau geb. Hüttcr, die goldene Hochzeit. Der Gutsbesitzer Ernst Hermann Grötzsch in Sohra wurde zu 4 Monaten Gefängniß verurtyellt, well er als Mitglied des chuloorstanoes ein dem letzteren aebon ges Sparkassenbuch über 120 M. verpfändet hatte. Selbstmord durch Erhängen begingen: der .immermann Wetzig aus Großzepscha, der Schneidermelster Walzer aus chneeberg und der chulleyrer rugelsteln aus Würzen; die Ehefrau des Häuslers und Webers Lauvin aus Niederneukirch hat sich selbst mit einem Beil die Hirnschale eingeschlagcn. Ertrunken find: der Soldat Bretschneider in Garnison in Döbeln, der Arbeiter Hkrmann Robert Barthel aus . apperitz, der ohn des Nestaura teurs Schwarz in Pümen, der Husaren gefreite Beier aus Wildenfels, in Gar nifon in Grimma, und die Tochter des Maurers Hohlfeld in Zwiesel; der Schaffner Marrhausen aus Eutrisch wurde todtgefahren und der Arbeiter Ed. Erdmann Meier aus Oberhaßlau verlchuttet. Thüringische Staaten. Der frühere Schultheiß, Landmirth rnst Wilhelm Gewalt in Gierstädt, wurde wegen Majestätsbeleidigung zu : uconaten zesangnig verurtheilt. f In Rudolstadt der als Geistlicher wie als Dichter hochgeschätzte Anton Sommer. Autor der Bilde? und Klänge aus Mudolstadt". Ver Ackerer Emil Gat terfeld in Leutenberg ist unter dem Ver dachte der Brandstiftung verhaftet wor den. Selbstmord durch Errängen be gingen: der Hausdiener Huck m Coburg der Färbereibesitzer Trutschel in Kauritz der Fabrikarbeiter Deqner aus Köftnfc der Arbeiter Dressel aus Queienfeld, der fich wegen Diebstahls in Untersuchungs haft befand, und der Schnitzer Necknagel m ruckentyal bei Wckalkau: der Mau rer Ludewig aus Lengefcld hat fich ertränkt : die lediae Schwester des Sckmuck wuarensabrikanten Tittel in Ohrdruf hat sich mit. Schwefelsaure vergiftet; der Soldat Kules aus Welkershaufcn hat sich auf Posten in Meiningen erschossen. Hessen -Darmstadt. Der Arbeiter Heinrich Denne aus Friesenheim hat sich erschossen. Todt gefahren wurden der Fuhrknecht Brück aus Gießen und die Ehefrau des Fuhrmanns Riemenschneider in Worms ; der Zimmermann Engel aus Mainz ist ertrunken; der Soldat Jean Beuthel deS 2. Hess. Dragonerregiments, Garnison Butzbach, aus Partenheim in Rheinhessen stammend, starb in Folge eines Sturzes mir seinem Pferde.

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