Indiana Tribüne, Volume 11, Number 283, Indianapolis, Marion County, 29 June 1888 — Page 2
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Indiana Tribüne. Srschewt - SigliH und Ssnntags.
(Äle tZgliche Xilbfln- lo1t durch de T,ger 12 Centl rei Woche, die Sonntagl'.Trtbün 5 Cent! ii Woche. Beide zusammen 15 Cent! oder 45 Etats per onat. Per Poft zugeschickt in Vorausbezahlung J6 xer Jahr. Qfüttt 1T0 O. QarvlandSr. Jnvsp)liZ, Ind., 29 Juni 1888. Die VSume des Hochgebirges. In seinen Streifzügen au3 der amt rikanischen Sierra Nevada", dem Schneeaebirge Californiens, giebt uns Heinrich Snnmler über die Bäume des Hochgebges, welche er auf seinem Wege nach den Summit Soda Springs und über den American River nach den gewaltigen Massen des Eagle Cliff beobachtet hat, interessante Schilderungen. An dem Wege stehen, schreibt er, als wollten sie die Beobachtung des Wänderers herausfordern, Vertreter aller Bäume des Hochgebirges und wohl sind sie der Aufmerksamkeit wert. Die eigentHchen Wälder liegen tiefer, hier oben giebt es nur Baumgruppen und Haine, und wenn ihre Bestandtheile auch an Kraft und Ueppigkeit eingebüßt haben, so doch kaum an Artenreichthum. Droden, hart am Saume des ewigen Schneeseldes, grünt es, dod das sind nur Sträucher, die zur arctlschen Flora gehö ren. Die kriechende Weide webt dort weiche Teppiche, welche die Kalmia mit ihren Purpurblüthen umrahmt. Brnanthus und Cassiope beide so schon und zart, neigen sich schützend über den alpinischen Wachholderstrauch, der zudringlich ihre Gesellschaft sucht. Auch Pinus albicaulia und Pinus aristata, welche nun thalwärts folgen, sind noch Sträucher, aber ein Baum muß Pinus flexilis genannt werden, und so auch ihre treueste Gefährtin Pinus contorta. Tapfere Hochgebirgsbewohner sind das, dem Sturme trotzen sie an. dem schutzlosesten Standort, nur biegen, nicht brechen kann er sie. Auf dem Summit und noch tief herab an dem Wege .nach den Soda Springs sieht die Bergsichte in Gruppen, ihre Nachbarin ist Williamson's Tanne. Nun folgt der erste Baum von wirthschaftlichem Werthe, die westliche Gelbsichte, mit dunkler, dichter Krone, die auf einem ledergelben, glatten Stamme sich wiegt, dessen Ninde in Felder eingetheilt ist, wie das Gehäufe einer Schildkröte. Höher ragt die Douglastanne mit ihrem schlanken, tiefdurchfurchten Stamme, aber die Fürstin dieser Haine ist die Zuckersichte, von ver man sagt, sie seider werthvollste Nadelholzbaum der neuen Welt. Vielleicht hat der Localpatriotismus dies Urtheil gesärbt, dagegen darf der Ausspruch nicht angezweifelt werden, daß das vorzüglichste Holz der Westküste Nordamerikas von der Zuckersichte gewonnen wird. Doch ich meinte nicht ihren materiellen Werth, als ich sie eine Fürstin nannte, sondern an ihre äußere Erscheinung dachte ich. Der glatte, pfeilgerade Stamm, dessen Durchmesser häufig sechs Fuß betragt, ragt 150 200 Fuß in die Höhe und ist astfrei bis zu 100 und 150 Fuß. Gekrönt wird er von einem zwar unregelmäßigen, aber höchst charakteristischen und malerischen Wlpsel, von dessen Zmeigspitzen die zuckerhutgro ßen Samenzapfen wie Ohrglocken herabhängen. Das Auge sucht fortwährend nach diesem herrlichen Baume, den zu be wundern eö nicht müde wird, am wenigsten dann, wenn er mit dem Sturme kämpft. Das ist ein unvergeßlicher Anblick ein Anblick, der auch Antwort giebtauf die berechtigte Frage: wie ist es möglich, daß auf dem Tummelplatz der Orkane diese lebenden Säulen viek Jahrhunderte überdauern können? Ei ist ein Frühlingstag, warm und sonnig, mit entzückend klarer Luft. Ein lauer Westwind streicht durch die Kronen der Zuckersichten, er flüstert und murmelt in den Zweigen wie ein träumendes Kind und läßt nicht ahnen, daß er schon nach wenigen Stunden zum donnernden Orkan anschwellen wird. Immer vernehmbarer werden die Töne im Geäste das ist die melancholische Musik, deren Zauber sich kein Gemüth entziehen kann das ist lenes geheimnißvolle Wehen und Rauschen, von dem unsere Altvordern sagten: Es zieht die Gottheit durch den Wald. Tausend Aeolsharsen scheinen ihre wehmüthigen Weisen zu gleicher Zeit anzustimmen, und nun der Wind kräftiger anschlagt, ist es, als flösse ein unsichtbares Gewässer durch die Lust. Der Wind ist bereits zum Sturm geworden. Moosflocken und todte Farrenkräuter fliegen wie verfolgte Vögel in der Luft umher, aber kein Staub beeinträchtigt die Fernsicht. Bäume stürzen unter donnerndem Gekrach, theils entwurzelt, weil der Standort von Schneewasser aufgeweicht wurde, theils an einer Stelle des Stam meS abgebrochen, die angefault oder vom Wildfeüer beschädigt war. Unsere Liebfinge aber halten sich bewund ernswerth ; ihre schlanken, dünn benadelten Aeste flattern in der Richtung des Sturmes, wie die Flagge an dem Mast, sie schmiegen sich der strömenden Gewalt an, wie die Alge in dem schnellen Bach. Darin liegt die Ursache ihrer Widerstandskraft. Junge Zuckersichten, schlank und graciös wie Pampasgras, werden fast zur Erde riiedergebeugt, während die alten Patri archen, deren Stämme sich schon in hun bert. Stürmen erprobt haben, die langen Aeste in feierlichem Ernste über ihnen wehen und ihre zitternden Nadeln wie Smaragde im hellen Sonnenlichte sunkein lassen. Wer diesem aewaltigen Chorgesang aufmerksam lausckt, der hört die Stimmen der verschiedenen Sänger: der sichten, Tannen, Föhren, selbst de5 Grases, das unsagbar sanft zu seinen ' Füßen rauscht. Jedes singt seine eigene Weise, macht seine eigenen Gesten, der eine in stolzem Trotz, der andere als ob er sich zur Andacht beuge. Es ist die Mannigfaltigkeit der Formen nach Artat und Individuen, welche dieser Scene eine unbeschreiblich mulerische Wirkung zibt. Nadelholzwälder find gewöhnlich auS Arten zusammenaesetzt. d.ie sich itfctj
chcri wie vOsz?ras einer ÄZlese, uno Sie Bäume besitzen selten einen ausgeprägten Charakter, wie Eichen und Ulmen. In oer Sierra aber, dem classischen Boden der Nadelhölzer, zeigen die Arten scharfe UnterscheidungS-Merkmale in ihrem Gefammtauösehen, und jeder Baum hat seine Sonderheit. Noch einen Genuß darf ich niht verschweigen: Wohlgerüche erfüllen die Luft. Ihre Quelle ist zu snchen in den Myriaden Nadeln, die zerknirscht werden, und in den harzigen Zweigen, die sich gegenseitig reiben. Auch von fernher wird würziger Duft durch den Sturm gebracht. Er kommt nämlich vom Ocean, an dessen salzigen Wogen er sich gerieben hat; dann wurde er in den Nothholzwäldern destillirt, durch thauige Farrengruppen wand er sich, in breiten Wellen strich er über die blumigen Abhänge des Küstengebirges, über die blüthenprangende Ebene, die Weizenfelder der Flußhügel, die harzigen Wälder des Mittelgebirges und kommt endlich mit den Wohlgerüchen, die er auf seinem Wege gesammelt, nach dem Hoch gebirge. Wenn die Sonne sinkt, erstirbt der Sturm, und scheidend scheint jene zu sagen: Ich schenke euch meinen Frieden! Wenn der nächsie Morgen tagt, ist der Aufrubr vergessen, und niemals zuvor schien die Pflanzenwelt so frisch, lebens? froh und unbesiegbar zu sein. Fremdenverkehr in Chicago. Während in der vergangenen Woche in Chicago die republikanische NationalConvention tagte, war die Stadt natürlich mit Fremden überfüllt und die Chicagoer Presse ist darin einig, daß die Gartenstadt noch nie zuvor eine solche Menge Gäste in ihren Mauern beherbergt habe, wie zur Zeit dieses Convents. Um die ungefähre Höhe des Fremdenverkehrs in Erfahrung zu dringen, suchten Berichterstatter dortiger Zeitungen in den größeren Hotels und bei kompetenten Personen überhaupt Erkundigungen einzuziehen und brachten Nachstehendes in Erfahrung. Geschäftsführer H. N. Willen vom Grand Pacinc Hotel theilte mit. daß in
der Conventionswoche (vom 16. bis zum 23. Juni) m dem genannten Hotel durchschnittlich täglich 1350 Personen loairt. und daß vom 17. bis zum 23. Juni dort 2350 Leute täglich ihre Mahlzetten eingenommen hatten. Herr Willen ist der Ansicht, daß 200,000 Fremde Chicago in der Conventionswoche besucht hätten. Der Geschäftsführer des PalmerHauses, Herr Townsend, giebt an, daß die Zahl der im Palmer-Hause vorhandenen Gäste in der Woche aus 1500 per Tag sich belaufen habe. Er meint, es seien etwa 150 1T0,000 Fremde in der Stadt gewesen. Im Fremont:, Sherman- und LelandHouse wohnten durchschnittlich gegen 900 Personen taglich, was ans die fünf genannten Hotels berechnet, die Zahl von 40,800 Gästen ergiebt. Hierzu kommen dann die zahlreichen anderen Gasthöfe, welche allein im Centrum der Stadt bis zu je 250 Gästen per Tag verpflegten. Der Polizeidirector Hubbard, welcher ziemlich genau unterrichtet sein sollte, schätzt die Zahl der in der Conventionswoche nach Chicago Gekommenen auf 250,000. Viele davot mögen privatim einquartiert gewesen sein. Jedenfalls war der Fremdenzudrang ein ungeheurer,.und wenn er zu gewissen Zeiten seine Unbequemlichkeiten gehabt haben mag, so brachte er doch den Chicagoern ein hübsches Stück Geld. Eine solche Mensckenmasse leidlicü beauem untenubringen, dürfte allerdings für irgend eine niL c n t -r, .it'sst! laor oes xanoes, aucryaiv ylcago und New Aork, nahezu unmöglich fein. Elektrische Hinrichtung. m(iln Gefühl, als wenn eine Sägt durch meinen ganzen Körper gezogen würde, war es, als ich kürzlich das Malheur hatte, mit zwei Drähten in Berührung zu kommen, welche einen starken elektrischen Strom durch meinen Körper trieben." Dies waren die Worte, mit welchen I. M. Batchelor, der Assistent Edisons die Frage beantwortete, ob er glaube, daß die Hinrichtung vermittelst Elektricität schmerzlos sei. Weder Batchelor noch Edison wollten sich dazu verstehen, unumwunden zu erklären, daß ein solcher Tod nicht mit gewaltigen Schmerzen verbunden sei. Der Tod tritt allerdings plötzlich ein; dies wird von den Elektrikern zugegeben, aber ron welchen Gefühlen er für das Individuum begleitet ist, das kann vorläufig nicht festgestellt werden. Edison sagt, die Elektricität tödte nicht, sondern ihre Wirkung auf die Muskeln und Nerven sei es, welche den Tod herbeiführe. Der elektrische Strom, wenn er stark genug ist, zerreißt die Nerven und vernichtet die Gehirnthätigkeit und dies verursacht den Tod. Edison sagt uch, daß es bis jetzt keinen Apparat gebr, welcher den plötzlichen Tod unter allen Umständen garan-1 sV. i c ." fr ' im. vis romml vor, oay Perionen, welche trockene oder fettige Hände haben, bei der Berührung eines elektrischen Drahtes keinen Schlag verspüren und daß somit, um eine sichere Wirkung herbeizuführen, die Hautstellen, an welchen die Elektricität in den Körper eingeführt werden soll, angefeuchtet werden müssen. Ein Verbrecher, dem es gelänge, seinen Körper kurz vorder beabsichtigten Erekution mit Oel einzureiben, würde möglicherweise von dem elektrischen - Strom nicht afsicirt werden. Die beste, bisher vorgeschlagene Methode für Hinrichtungen vermittels Elektricität ist diejenige, welche die Medico-Legal-Societo proponirt hat. Danach würde eine Art Hütte zu konstruiren sein, welche einenMetallboden hat, auf den der Delinquent mit bloßen Füßen gestellt wird. Dieser Boden steht mit einem der Drähte des elektrischen Apparates in Verbindung. Durch das Obertheil der Hütte geht ein zweiter Draht, dessen Ende den Delinquenten auf der Schädeldecke berührt. Der elektrische Sttom kann auf diese Weise durch den Körper geleitet werden. Edison und andere Elektriker wenden gegen diesen Apparat ein, daß der Delinquent sich herumdrehen, oder den Kopf abwenden könnte und, um dies zu verhindern, müßte eine Oorricütuna anaebracbt werden, welcb
den Körper in 'der erforderlichen age festhält, was nicht ohne Schrauben und sonstigen starken Druck geschehen könnte und wodurch dem Individuum Schmerzen und Unbehagen bereitet würden. Edison schlägt deshalb vor, daß der Delinquent mit Handschellen gefesselt werde, die mit den elektrischen Drähten in Verbindung stehen. Ein Experiment nach dem Vorschlage der Medico-Legal-Societn wurde im Beisein von Vertretern der Presse von Edison und dessen Assistenten an einem Hunde vorgenommen. Man legte ein Blech auf den Boden, das mit einem elekirischen Draht in Verbindung stand, und vor das Blech wurde eine mit Wasser gefüllte Schüssel gestellt, in welche der zweite Draht hineinreichte. Der Hund sollte nun auf das Blech treten und Wasser trinken. Er würde dann sofort todt gewesen sein. Das Thier aber schien die Gefahr zu wittern und weigerte sich, auf die Intentionen" seiner Erekutoren einzugehen. Es wurde ihm deshalb ein Strick um den Hals gelegt und daS Thier wurde auf die Blechplatte gezerrt und dann in die Höhe gehoben, bis es mit den Füßen das Wasser in der Schüssel berührte. Die Wirkung war eine augenblickliche der Hund stürzte todt zusamnlen.
Vom Jnlande. Während der Convention 8 woche sollen in Chicago 375,000 (?) Faß Bier getrunken worden sein. Der B oft on Courier" erklärt sich bereit, für Frauenstimmrecht ein gutes Wort einzulegen, wenn alle Frauen, die sich um ein Amt bewerben, verheirathet wären. Sonst, meint das Blatt, wäre es doch zu gefährlich, Damen in die Legislatur oder den Congreß zu schicken, da dies offenbar zu einer Miß"-Neprä sentation führen müßte. Auf eine seltene Anklage hier wurde in Nem Fork ein 13jähriger Knabe Edward Conklin verhaftet, nämlich auf die Beschuldigung, ein neugeborenes Kind ausgesetzt zu haben. Die Familie Conklin besteht aus dem Vater, zwei Söhnen und der unverheiratheten, 21 Jahre alten Tochten Maggie. In einem der letzten Nächte schlief die ganze Familie auf dem Dache im Hinterhause von 277 Mott Street. Um vier Uhr Morgens kam die Tochter plötzlich mit einem weiblichen Baby wieder, ohne daß die übrige Familie in ihrem Schlafe gestört wurde. Maggie weckte ihren Bruder Edward und forderte ihn auf, das Kind auszusetzen. Der Knabe wickelte das Baby in eine Schürze und einen Gummimantel und trug es nach einem Seiten gäßchen bei 250 Mott Street, wo er es, wie er glaubte, unbeobachtet, niederlegte. Ein Nachbar, der den Knaben gesehen, holte einen Polizisten herbei, der das Packet öffnete und das Baby darin fand. Dann ging der Polizist nach dem Conklinschen Hause, um sich nach dem Knaben umzusehen. Als er auf's Dach kam, erblickte ihn Maggie und lief davon. Sie kletterte mit größter Geschicklichkeit fünf Dächer entlang, immer von dem Polizisten verfolgt, und ließ sich dann auf die Straße hinab, wo der Polizist sie fest nahm. Sie war nur mit einem Hemde bekleidet und wurde als Gefangene nach dem Bellevue Hospital gebracht. Der Knabe wurde im Tombs-Polizeigericht zum Verhör festgehalten. A uch im Staate M i s s i s i v v i kommt die Traubenzucht mehr 'und mehr in Aufnahme. So wird aus Ocean Springs, welches in dem genannten Staat am mericanischenGolf liegt, etwa 84 Meilen von New Orleans entfernt, geschrieben: Es ist erstaunlich, wie üppig die Nebe hier gedeiht, wie rasch ihr Wachsthum und wie reich ihr Ertrag ist. In Frau Jlling's Garten z. B. sind ei nige Herbemont-Stöcke, im Ganzen vielleicht den vierten Theil eines StadtbauPlatzes einnehmend, und die hängen so schwer voll der schönsten Trauben, daß die paar Stocke allein einen großen Möbelwagen mit Trauben füllen würden. Einige andere Sorten weißer Trauben, mit großen, durchsichtigen Beeren sind reif und können den besten importirten an die Seite gestellt werden. Die beste Traube und den reichsten, nie fehlenden Ertrag liefert aber die Herbemont. Der alte Büttner, seit mehreren Jahren in Ocean SpringS ansässig, hat seinen neuen Platz zum größten Theile mit Herbemont, daneben aber auch mit Con cord bepflanzt. Wir sahen da Schnitt linge im vorigen Jahre gesteckt, die voll entwickelte Trauben tragen. Mit wenigen Ausnahmen tragen die Schnittlinge schon im zweiten Jahre und beginnen im dritten Jahre einen vollen Ertrag zu liefern. Es ist deshalb nicht recht einzusehen, warum so viele Leute in Ocean Springs noch mit einer solchen Vorliebe an der Scuppernong hängen ; die Herbemont wächst weit schneller und höher, bietet ein schöneres und dichteres Blätterdach, und dabei ist der Ertrag eines Stückes Herbemont dem eines Stückes Scuppernong von derselben Größe um das Sechsfache überlegen. In Ocean Springs und Umgegend besindet sich noch Raum genug zttr Anlage großer Weinberge, und bei rationeller Bearbeitung könnte jener Platz allein den ganzen Traubenmarkt von New Orleans versehen. Den Beamten der Distrikts-anwaltS-Ofsice von New Z)ork wurde am 23. Juni eine nicht geringe Ueberrafchung zu Theil, indem im Laufe des Nachmit tags Julius Mandelbaum, der Sohn der berüchtigten Diebshehlerin Mutter" Mandelbaum, dort erschien, um sich der Gerechtigkeit" zu überliefern. Julius hatte gleichzeitig eine Bürgin mitgebracht, in der Hoffnung, sogleich unter erneuter Bürgschaft loszukommen. Doch täuschte sich der junge Mann. Er ward an den zur Zeit allein noch in den Generalassisen fungirenden Richter Martine verwiesen, doch wollte dieser mit der An, gclegenheit nichts zu thun haben, weil er dieselbe in seiner Eigenschaft als früherer Distriktsanwalt in Händen gehabt hatte. Richter Martine schickte Julius her nach dem Tombs-Gefängniß, um dort sein weiteres Schicksal zu erwarten. Der Richter gestattete Mandelbaums Anmalt, Joseph Moß, seinen Klienten vor Richter Andrews nach der Supreme Court zu nehmen, und dieser setzte Julius unker $5000 Bürgschaft, welche Fanny Block von Ao. 209 OS 1YS.
Etr. und Morris Jsaac von Wo. 30 Suffolk Str. leisteten, wieder auf freien Fuß, bis ihm der Prozeß gemacht werden soll. Julius Mandelbaum ist ein junger Mann von etwa 26 bis 27 Jahren, mit schwarzem Schnurrbart und bleichem Gesicht. Er sagte, daß er sich freiwillig aestellt habe, um die gegen ihn schwebende Anklage, welche von nur geringer Bedeutung sei. aus dcm Wege zu räumen. Er habe Medicin studirt, sei erst kürzlich von Berlin zurückgekehrt, könne aber hier kein ärztliches Diplom erhalten, so lange irgend welche kriminellen Anklagen gegen ihn schwebten. Er Habe das feste Vertrauen, daß er beim Processe freigesprochen werde. Julius Mandelbaum ist desselben Verbrechens, wie seine Mutter, angeklagt, nämlich der Hehlerei oder des Großdiebstahls im zweiten Grade. Er fungirte bekanntlich in Gemeinschaft mit einem jungen Manne, Namens Hermann Staude, als Clerk in Mutter" Mandelbaums Laden, Ecke Grand und Norsoll Str. Als seine Mutter, welche jeder Spitzbube im Lande kannte, endlich von Pinkerton'schen Detektives verhaftet wurde, hatten auch Julius und Staude deren Schick!! zu theilen. Die Grand Jury erhob im Jahre 1884 sieben verfchiedene Anklagen wegen Diebeshehlerei gegen dieselben. Als das Kleeblatt proccssirt werden sollte, stellte es sich heraus, daß alle Drei ihre Bürgschaft im Stich gelassen hatten und nach Canada entflohen waren. Nicht allein dies. Man kam auch bald zu der Erkenntniß, daß die Bürgen nicht zur Verantwortung gezogen werden konnten, weil sie ihr Eigenthum zuerst an andere Personen übertragen und - sich alsdann der hiesigen Gerichtsbarkeit entzogen hatten. Mutter" Mandelbaum betreibt jetzt in No. 32 South John Str., Hamilton, Ontario, ein angeblich reelles Geschäft mit Damen- und Kinder-Unterkleidern, arrangirt jedoch sehr häusig Ausverkauf" aus diesen oder jener Gründen, wie man in Erfahrung gebracht hat, um irgend einer anderen Stelle ein neues Geschäft aufzumachen. Ihrem Söhnchen wird hier wohl nicht viel anzuhaben sein, denn man wird, da seine Acutter das eigentliche Karnickel" ist, nach dem man verlangt, schmerlich Beweise gegen ihren Sohn und ihren früheren Clerk vorbringen können. Anderenfalls würde sich der Sprosse seiner b.rüchtigten Mutter obl kaum freiwilliq gestellt haben. Vom AuSlanVe. Aus Stuttgart schreibt man: Der Alles nivellirenden Zeit ist hier eine literar - historisch denkwürdige Stätte zum Opfer gefallen: das sögenannte Schiller - Fenster im Gasthaus Zum goldenen Ochsen" in der Haupt städterstraße. In diesem Gasthause verkehrte der Regiments-Medicus Friedrich Schiller täglich zu jener Zeit, als er noch das ärmliche Zimmer in der Eberhardstraße, die Räuberhöhle", bewohnte. Der Goldene Ochse" war das Stand quartier der Räuber", das heißt Schiller's und seiner Freunde von der Karlsschule. Hier kehrten sie ein, wenn sie herunterkamen vom hohen Bobjer, jener von rauschenden Eichen und mächtigen Föhren bestandenen Bergkuppe. von der aus man einen herrlichen Blick auf Stuttgart hat und wo Schiller nach dem Zeugnisse Heideloff's seinen Freunden erstmals die Räuber" vorlas. Im Goldenen Ochsen" saßeit die jungen Feuergeister um den großen runden Tisch am Seitenfenster, welches die Straße hinunterweist nach der Karlsschule hin. Wie oft saß hier der Regiments-Medicus allein und brütete über sein Schicksal oder wartete der Freunde, um ihnen, sobald sie in Sicht kamen, vom Fenster aus zuzuwinken ! Der große runde Tisch ist noch erhalten, er steht noch an derselben Stelle, aber das Seitenfenster wird verschwinden. Der Nachbar des Goldenen Ochsen", der Kronenwirth, stellt sein Haus in die Fluchtlinie de? Straße und baut das Schillerfenster zn. Lancze hat sich der Ochsenwirtt dagegen gezträubt und behauptet, eS seien Documente vorHanden, welche die Eristen; des Fensters dauernd sicherstellen. Leider haben sich die Documente nicht vorgefunden, und der Nachbar gewann den Proceß. In der Gesellschaft der Aerzte" in Wien stellte kürzlich Professor Niehl einen Fall von abnormer Färbung der Kopfhaare vor. Es handelt sich hier um daS sogenannte Ringelhaar, eine Afsection, die so überaus selten ist, daß sie in der ganzen medicinischen Literatur nur fünf Mal beschrieben worden ist. Die Haare sind in ihrer ganzen Lärge oder am Schaft weiß geringelt, so daß deren Aussehen an Stachelschweinborsten erinnert. Wie Professor Niehl weiter berichtete, war die abnorme Färbung bei den bisher bekannten vier Fällen noch mit anderen Anomalien verbunden. So war z. B. der Haarfchaft an den weißen Stellen knotig, an den dunklen schmäler; bei geringem Zuge brach das Haar ab. Jk dem vorgestellten Falle erscheint der aanze behaarte Kopf gleichsam aschgrau. Die einzelnen Haare sind normal lang und zeigen in ihrer . unteren Hälfte 1 Millimeter breite weiße und blonde Ringe. Ohne aus die Eigenschaften, welche diese seltsamen Ringelhaare unter dem Mikroskop zeigen, hier näher einzugehen, bemerken wir nur, daß das betreffende Haarmark bloS an einzelnen Stellen lufthaltig ist. Diese interessante Thatsache ergiebt sich aus den Brechungserscbeinungen ; bei auffallendem Licht erscheint das Haar an der betreffenden Stelle weiß, bei durchfallendem dagegen schwarz. Ueber die Entstehungsursachen weiß man nickts Bestimmtes anzugeben. Im vorliegenden Falle ist die Ursache der Afsection auch unbekannt ; die Eltern des von derselben betroffenen KindeS wurden erst vor noch nicht zwei Monaten auf die eigenthümliche Färbung der Haare aufmerksam. Der Po liz eivrä fe ct von Paris schenkt gegenwärtig seine Aufmerksamkeit der Pariser Armen- und BettlerStatistik und will zur großen Entrüstung der angeblichen Volksfreunde den Bettlern und Vagabunden das Handwerk legen, indem er die wirklichen Krüppel und Elenden in Versorgungs-Anstalten unterbringt, die Uebriaen aber, welche von der öffentlichen Mildthätigkeit leben, strenger überwachen läßt. Den Anaaben. die von der Volizeioräfectur herrüh-
ren. ist in entnetMeg. dzö feie tfrtocl
die aus den Sfrassen betteln, grölztentheils in der Rue sainte-Marquerite in drei kasernenartigen Häusern wohnen, deren Erdgeschosse von Kneipwirthen gemiethet sind. Hier treffen die Blinden, Lahmen, Beinlosen, die in Mulden rutschen, Einarmigen und so weiter des Abends zusammen und thun sich bei Speise und Trank gütlich, denn ihre Einnahme pflegt nicht unter 10 Frcs. täglich, sehr oft aber auch mehr zu betragen. Nichts wird diesem Gesindel empfindlicher sein, als das Anerbieten der Behörden, ihm unentgeltlich Kost und Wohnung zu geben, wogegen ihm das Herumstreichen untersagt wäre. Sogar die Kinder wollen davon nichts hören und suchen immer wieder zu fliehen, wenn sie von der Straße hinweg versorgt werden. In allen Vierteln von Paris sind Suppenanstalten errichtet worden, wo für zehn Centimes ein Teller Suppe mit einem Stück Brot, für weitere zehn Centimes je ein Gemüse, ein GlaS Wein oder eine Tasse Kaffee verabreicht wird, und diese Anstalten geben Vons aus, welche viele gutmüthige Pariser für die Bettler bestimmten. Es ist aber die Erfahrung gemacht worden, daß solche Vons von den Bettlern niemals benutzt, sondern verkauft werden, weil sie an besseres Essen gewöhnt sind. Gewisse Stellen der Hauptstadt sind wegen ihrer Einträglichkeit für die Bettler bekannt und werden von diesen, wie ein Handelsfonds, wenn sie sich von den Geschäften zurückziehen, verkauft. Andere betreiben das Gewerbe zum Zeitvertreib weiter, nachdem sie schon einen honneten Wohlstand erschwindelt haben, und man erzählt z. B. von einem Individuum, das in der Nähe der Trinitö-Kirche auf Krücken geht und heute Eigenthümer von zwei Häusern auf Montmartre ist. Ein anderer Bettler, den man von früh bis spät vor der Thür einer Kirche sehen kann, hat seine Tochter mit 50,000 Francs Heirathsgut an den Mann gebracht. Wie es solchen Leuten behagen würde, in einem Armenhause nntergebracht zu werden, kann man sich leicht denken. Folgender, im Gouvernement Kutais in Rußland geschehener Fall wird von der Nowoe Wremja" erzählt: Nachdem längere Zeit der Bau einer Fahrstraße aus Kutais nach Suchum betrieben war, hieß es, dieselbe wäre nun fertiggestellt. Der Rechenschaftsbericht wurde gehörigenorts eingereicht und das Geld ausbezahlt. Da nun siel es einem der höheren Beamten in Kutais ein, die neue Landstraße zu benutzen. Er kam bis zum Kirchdorf Sugdida, fand jedoch einen Weg, der weiter führte, nicht vor. Er erkundig, sich, wo der neue Weg geblieben fei, und man meldet ihm, daß das Frühjahrswasser denselben weggeschwemmt habe. Die Autorität" kehrt zurück und fährt per Dampser nach Suchum. Der Erbauer der Straße beruhigt sich; doch plötzlich kam dem genannten Beamten der Einfall, aus Suchum wieder auf derselben, dem Bericht zufolge hier neuan gebauten Straße zu fahren, die in Natur nicht vorhanden war. Wieder hieß es, sie sei sortgeschwemmt. Der Beamte reist weiter auf dem Dampfer bis Otschemschirt und befiehlt hier, ihn auf der neuen Chaussee zu befördern. Die ortliche Behörde war offenbar nicht von den Erbauern gewarnt worden und erklärte daher einfach, daß hier von Ewigkeit her keine Landstraße bestanden habe, und daß es Keinem eingefallen sei, eine solche zu bauen." I n den (Darren der Ausstellllug in Brüssel war ein prächtiger Tropfsteinpalast erbaut worden, ein AquariumkKursaal", in der That ein prächtiges Bauwerk, das Viele anzog. Im Hintergründe dieses Kursaales befand sich ei Spielsaal, zu welchem Jeder gegen Zahlung eines Franken Zutritt hatte, also spielen durfte. Die Einlaßkarten, welche das Brüsseler Comite ausgestellt hatte, wurden ganz ungenirt verkauft. Im Spielsaale selbst besagte ein Anschlag, daß kein Einsatz unter 60 Centimes und über 20 Francs angenommen wird. Die gestrige Etoile belge" enthüllte endlich ganz offen die Spielwirthschaft, das dortige Treiben der jungen Lebemänner der hohen Gesellschaft und der Damen der Halbwelt am Spieltische und richtete die Frage an das Comite, ob denn das Spielen auch zum Wettkampfe der Industrien gehöre? Inzwischen waren aber auch der Brüsseler Staatsanwaltschaft Klagen Gerupfter zugegangen. .Auf Anweisung, des Staatsanwaltes Willmaers ist am 31. Mai die Brüsseler Polizei in der Ausstellung erschienen und hat von Amtswegen den Spielsaal geschlossen. Damit hängt zusammen, daß der König zwar die Ausstellung eingeweiht, aber den Besuch der Gärten ahJelehnt hat. Nicht kochen können ein Grund zur Ehescheidung. In Frankfurt a. M. ist bei einer Ehescheidungsklage die Frau für den schuldigen Theil erklärt und rechtsgiltig geschieden worden, weil sie nicht kochen konnte. So scherzhaft dies klingen mag, so ernst ist doch die Veranlassung selbst, da sie nicht vereinzelt, sondern als häufig vorhandener Umstand die Losung der Hausaenossenschaft herbeiführt. DerGedenktagderSch lacht öei Leipzig, der vor dem letzten deutschfranzösischen Kriege mit einer gewissen Einschränkung als nationaler Festtag angesehen wurde, ist nach den großen Schlachtender Jahre 1870 und 1871 fast ganz in Vergessenheit gerathen, und das Denkmal, zu welchem - im Jahre 1863 auf dem Plane der blutigen Völkerschlacht der Grundstein gelegt wurde, ist noch immer nicht in Angriff genommen worden. Um diese alte Schuld im 75. Jahre nach dem denkwürdigen 13. Oktober 1313 endlich zu tilgen, ist eine Anzahl von Männern aus den verschiedenen Berufskreisen zusammengetreten, um die Errichtung eines einfachen Denkmals auf dem vor 25 Jahren gelegten Grundsteine in's Werk zu setzen und zu diesem Zweck einen Aufruf zur Sammlung von Beiträgen demnächst zu erlassen. Leider wird daS Denkmal bis zum 75jährigen Gedenktage des großen BefreiungskampfeS vor den Thoren von Leipzig nicht mehr fertiggestellt werden können. Gutes Blut mackt alle korperlichen Organe kräftig und erfüllt Leib und Seele mit Wohlgefühl.
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gegen Erkältungen. Ctlt Jahre gebraucht. Schon seit einigen Jahren gebraute ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee und möchte nicht ohne denselben sein, da dieser auSgezeichntte Thee mich ron einer heftigen Erkältung befreit hat. Ich emPfehle den Gebrauch dieses Thee'S ansS angelegentlichste. Regina Thomas, Monroe, Wiöc. Sute Erfahrungen. Durch den Gebranch ,on sechs AaSete Dr. August König'd Hamburaer Brustthee wurde ich on einem Husten befreit, der mir Jabre lang zu schassen machte. Der Gebrauch dieses auSaezeichneten HustenHeilmittels kann nicht genug empfohlen werden. John Niller, East Kendall, NL. Sanz vorzüglich. Häufig hat mir der Gebrauch on Dr. Aug. König'S Hamburger Brustthee schon bewiesen, daß derselbe em ganz Vorzügliches Heilmiuel gegen alle Arten ton Erkaltungen ist, dessen Anwendung nicht genug empfohlen werden kann. Lorent Blanke, Su Eih, Jews. 25 Cttl. das Vacker. In potheken ,u haben. m mm i mwi co., Miioa ra. Dr. August KSnlg'S Hamburger Krsuterpflaster ist ein ganz Vorzügliches Heilmittel gegen -schwüre, Schnittwunden.Brand und Brühden, Frostbeulen, Hühneraugen, etc. 25 EentS das Packet. Ja Apotheken zn haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. UL mt (MiM'iaiil li -I l sTZZ. Cures l Removea i anv cunaurn, Bee StlngSf Mos- - qulto and AU v IntAAf DlfA ' 1 tu IlWWfc I V?Of J ff rttTLES, BLOTCHES, Humors, Elrth-marka, and every form ofskin blexnishes. poelüvely eured on tho xnoet delicate skln without leavlxLff a Bear, by Hop Öl tu txo.eTj-t. Prlce 25cto.. COcts. and f 1. At druezists or tnr mail. Th noppül MmiYs Co., New London. Conn. LAttle Ilp Pilla sor Eick-headache. dyepepeia, btüouaiiesa and conatipation have no equaL 25c I ttHm Spot&eicn tu iaUn. ia&SfQjy lö Den emzigen uücq TCiMMttatrnrt tinllitrtnhtit h.nit ftiTTt , WIHKti.llit Iftl jHtVHilll nnDTeiistfclfttiBar unheilbarst! &fltnit Beilen, ferner, genaue Aufklärung überÄ jßet&lemtgtranibtittfl ridirrnnCliaiifrnB ai Wannbarkkit! ffiUii iAMt IGbtl ftinfiff i Nje verseu? und Peilung, zngr da e?j viegeue toüco ,.Terel!nngsnnler, 20.1 Aufl., 250 Seiten mit zahlreichen lebenstreue Bildern. Wird in deutschn Srrache gze Einsendung von 25 Cents in PoswLI I lamrs, ,ora am verva. tret er anet. rA Äi f ) 1 T T" 3 - . 1 acrene: iienTsriip npii.inKTirnT. 1 1 n w wn c iflre. iiuio crusunaj, iiew I um N. r. I Indianapolis, Ind.. beim Buch, S Händler U. &eyier, w Sua ueiaware bt.LV iö7 OVTaTV V UjsaI2:c3 ieac) für die Saison 1883. A. Eaylor, Olfiee: 40 Nord Woet 8tr. Telephon 949. Indianapolis wate e&Räjrc 23 Oüb BeunsvlvaniaSr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trmken, Kochm, Waschen, Baden, für Hydralische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten äußererdeutlich maßig. Thomas A. Morri, Präsident. Pingpank und Haupk, Deutsche Buch - Handlung ! Ro 7 Oüb Qlabamastr. Bestellungen und Abonnement auf alle im In und Anslaude erscheinende Bücher und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. An. und Verkaaf alter Bücher. , Socialistische Literatur. Luxus ! Die Bee Line Aoutc" (l & 8T L UNd 0 C O & I BAHN). Diese ausgezeichnet Balzn besSrder Passagiere nach Cinolnnati, OlerolnD df Buffalo, und allen Neu England Städten Oeblafwageu zwischen Indianapolis und !fc 2Jrn? ) ohne Wagenvechfel. Direkte Verbindung nach Hhaouri, Arkansas, Teias, Ka)is&e, Nebraska, Colorado, Callor nien und Mexiko. ZttkdtigfleZiaten. Stam wende sich weaeu nähev.-r I asor natton an v. L. U&riin, Gen'l Pass. Agent,' llad. j, NIchols, Gen'l West.. Agl?,t t. B 1 1.
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