Indiana Tribüne, Volume 11, Number 282, Indianapolis, Marion County, 28 June 1888 — Page 3

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Dis Erbin der Waise von Lowood. (Englischer Sensatiousroman.) (Fortstduna.) Nemesi. Den Nest des Tages waren Mr. und Mrs. Porter eifrig mit den Zurüstungen zu ihrer Abreise beschäftigt. Die Diencrschafr rannte treppauf, treppab, Ka sien und Kisten herbeiholend, denn am nächsten Morgen in aller Frühe sollte aufgebrochen werden. Endlich war Alles gerüstet und müde von den Aufregungen und Anstrengungen des Tages, hatte sich das Ehepaar zur etwas späten Mahlzeit niedergelassen. Noch . einmal thronte Jane Porter am oberen Ende der Tafel, als Herrin von Lowood, noch einmal saß Maximilian ihr gegenüber und that sich an dcn feinen Leckerbissen und dem alten Weine gütlich, es war das letzte Mal. Nrni Jane fragte Mr. Porter, als die aufwartenden Diener sich entfernt hatten, ist Alles bereit?" Ich habe Alles auf das Beste ausgerichtet," entgcgnete sie, aber ich muß gestehen, daß ich sehr ermüdet bin und mich früh zurückziehen werde." .Daran wirst Du wohl thun 'K aber ehe Du in Dein Zimmer gehst, laß uns Frieden schließen. Wir sind ja doch einmal auf einander angewiesen, wozu sollen wir uns gegenseitig durch Zank und Hader das Leben verbittern. Vielleicht ist uns jenseits des Kanals das Glück günstiger." Vielleicht," versetzte Mrs. Porter, wenn Du auf meinen Nath mehr Gewicht legen wirst. Wir Frauen wissen " Laß das Thema jetzt ruhen," unterbrach sie der Gatte, trinke lieber ein Glas Wein zur Versöhnung mit mir und dann geh zu Bett." Er hatte zwei Gläser mit Portwein gefüllt und reichte ihr das eine, während er das andere hastig leerte. Und nun gute Nacht, Jane, morgen heißt es zeitig aufstehen." Gute Nacht. Mar." erwiderte sie, lege auch 'Du Dich nicht zu spät nie der." Kaum hatte seine Gattin die Thür hinter sich geschlossen, züudete sich Mari milian Porter eine Eigarre an, schenkte sich ein frisches Glas Portwein ein, setzte sich vordem Kamin, und blickte, nach alter Gewohnheit langsam seine weißen Hände reibend, zufrieden lächelnd, in dem Gemache umher, welches er so bald auf immer verlassen sollte. James trat ein, um die Tafel abzuräumen und Mr. Porter schreckte zusammen, als sei er in seinen Gedanken gestört worden. Ah, Du bist es, JamcS?" Zu Befehl, Sir." . Lasse die Tafel wie sie ist, und gehe zu Bett. Sage auch den andern Dienstboten, daß sie sich zur Nuhe begeben; morgen müssen sie früh b der' Hand sein ; und was heute ungethan bleibt, kann nac unsrer Abreise besorgt werden." Befehlen 'Sie noch sonst etwas, Sir?" . Nichts, gute Nacht." Gute Nacht, Sir," und der Diener verschwand. Mr. Porter nahm seine vorige Stellung wieder ein und nahm den Faden seiner Gedanken wieder auf, denen er unwillkürlich leise gemurmelte Worte verlieh. Es muß sein. Das Leben mit ihr würde eine beständige Folter werden. So lange sie meinen Plänen diente, war eö zu tragen; hatte ich doch stets die Hoffnung, einst in den Besitz von Olivias Vermögen zu gelangen, und im Besitz des Reichthums, konnte ich mir mein Leben gestalten wie ich wollte. So aber, in beschränkten Verhältnissen, an ein Weib gefesselt, das' nie aufhören würde, mich mit Vorwürfen zu plagen. wäre d'e Hölle auf Erden. Ueberdres reicht es nicht für Zwei, während ich allein kurz, es bleibt mir kein anderer Ausweg." Wenn nur die Dienerschaft erst zur Nuhe wäre," murmelte er wieder, das Volk ist unausstehlich!" Er füllte nochmalö sein Glas, trank es in einem Zuge und saß aufmerksam lausHend da. Endlich war Alles still im Hause, nichts war zu hören, als das Knistern der verglimmenden Flamme im Kamin und das eintönige Ticken der Wanduhr. Mr. Porter stand auf, warf seine Eigarre fort, ergriff einen Leuchter mit brenrender Kerze, und schlich leise die Treppe hinauf. In dem Zimmer seiner Frau brannte noch Licht. Behutsam näherte er sich der Tbür. Der Schlüssel steckte außen im Schlosse. Leise und vorsichtig drehte er denselben um, zog ihn in die Tasche. Dann ging er geräuschlos den Gang entlang nach seinem Zimmer. Dort trat er an seinen Schreibtisch, nahm eine schwere Kassette heraus, packte dieselbe in einen Handkoffer, that etwas Wäsche dazu, kleidete sich um, steckte einen Revolver in die Tasche seines Oberrockes, und ergrisf den Handkosser, um sich zu entfernen. In diesem Augenblick blieb er überlegend stehen. Warum nicht jetzt warum nicht hier?" murmelte er leise. Das verwischt all' und jede Spur und eS ist meine Rache!" Er setzte seinen Handkoffer nieder, ergriff die Petroleumlampe, die auf dem Kaminsims stand und goß den Inhalt derselben über das Bett und den Fußboden aus. Dann nahm er den Handkoffer wieder in die eine, das brennende Licht in die andere Hand, hielt dasselbe an den Bettvorhang, an dem die Flamme im Nu gierig emporzüngelte, eilte rasch hinaus, die Thür hinter sich verschließend, die Treppe hinab in die Halle und verließ das Haus. Als er aus dem Park auf die Landstraße trat, welche durch den Wald nach Lilliborough führte, athmete er tief auf, als sei eine schwere Last von seinen Schultern genommen, dann blickte er sich nach Lowoor Lodge um. Aus den Fenstern seines Zimmers schlugen die Flammen und züngelten und leckten an den Simsen entlang, aber Niemand im Innern des Hauses schien noch den Brand bemerkt zu haben, alles war ruhig. Diesmal scheint mich das Glück besser iii beaünstiken. " . murmelte .Porter und

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PIL V schlug einen MVpsao rt, öer zutnrranoe hinabführte. Plötzlich trat ein großer hagerer Mann hinter dem Stamm einer Eiche hervor und stellte sich ihm in den Weg. Guten Abend, Mr. Maximilian Porter," sagte der Fremde, wohin so eilig zu so spater Stunde?" Als hätte sich ein Abgrund gähnend zu seinen Füßen geöffnet, taumelte Porter bei dem Klänge dieser woblbekannten Stimme zurück und der Handkoffer entsiel seinen bebenden Händen, die er wie abwehrend der Erscheinung entgegenft?e5. Algcrnon Veverne!" kreischte er auf. Giebt das Meer seine Todten zurück? Was suchen Sie hier?" Was ich hier suche?" entgcgnete Algernon Beverne mit rauhem hökmischert Lächeln. Nun, ich suche meinen alten Freund und Bundesgenossen, Maris milian Porter, und freue mich, ihn gefunden zu haben, obgleich meine Gegenwart ihm wenig Vergnügen zu bereiten scheint!".. . Und Sie sind nicht ertrunken beim Untergang des Korsar?" stammelte Porter, fast besinnungslos vor Angst. Wie Sie sehen, nein. Eine mitleidige Welle trug mich sanft an das User." Sie wissen also nicht " fragte Porter.. Ich weiß Alles, wußte Alles, noch ehe Sie den Betrug ahnten, den man uns gespielt.. Als ich an Bord des Corfar" die Kiste öffnete, fand ich darin nichts als Ziegelsteine. Ich eilte sogleich nach London und fand dort meine schlimmsten Vermuthungen bestätigt. Meines Bleidens in England ist nicht länger, und ich bin jetzt hier, um mit Ihnen zu berathen was uns ferner zu thun übrig bleibt." WaS uns ferner zu thun übrig bleibt!" wiederholte Porter mit tonloser Stimme. Nun ja, das heißt, Sie sollen mir die Mittel gewähren, nach dem Kontinent hinüber zu fahren und dort ein neues Leben zu beginnen. Verstehen Sie mich?" Jch soll Ihnen die Mittel zur Flucht gewähren?" stieß Porter mühsam hervor, mdem er krampfhaft, den Griff des Handkoffers erfaßte, den er vom Boden ausgehoben, ich, der ich selbst ein Bettler, ein Flüchtling bin?" Sträuben Sie sich nicht so gewaltig, mein Bester," spottete Beverne. Weiß ich doch, daß Sie während der Zeit Ihrer Vormundschast sich ein artiges Sümmchen erspart haben!" Und was geht das Sie an?" entgegnete Porter, den Griff des Handkoffers fester umklammernd. Was mich das angeht, alter Freund?" grinste Algernon Beverne. Gleiche Bruder, gleiche Kappen. Halbpart, Bruder!" und dabei streckte er die Hand nach dem Kosfer aus. Nauber!" schrie Marlmman Porter urückweichend mit heiserer Stimme und uchte zu entrinnen. Aber im selben Augenblickc hatte ihn Beverne mit eisernem Grin erkaüt. (Schluß folgt.) Heißes Blut. Roman don T e o r g v. F e l d i n g. (Fortsesung.) Rem, nein, Haasenkleber, ich bin Gott sei Dank nicht verliebt und ich vermuthe, dieses Mädchen ist eine hartgrsottene Person ; trotzdem ist der Gedanke schrecklich, eine junge, schöne Dame auf der Anklagebank sehen zu sollen. Ich wäre nie im Stande, ein Weib anzuklagen', es sei denn, daß dasselbe irgend ein entmenschtes Verbrechen begangen, wodurch es für Zeit und Ewigkeit jedes Mitleids unmerth geworden." Ringen, weißt du, daß ich mir oft gedacht, du seiest für einen Juristen ein viel zu feinfühlender Mensch?" Der Rechtsanwalt blickte lächelnd empor. Hm, die Mehrzahl der Fälle, welche uns vorkommen, appelliren nicht so besonders lebhaft an unser Gemüth, aber ich gestehe, daß es schon Augenblicke gegeben pah nein, ich gestehe gar nichts, denn ir- Trunde genommen bereue ich ja doch nicht, Jurist geworden zu sein." Du hast auch keinen Grund dazu ; wir armen Teufel von Maler sind es allein, diezu bedauern haben, daß wir uns dem Malerhandwerk gewidmet." Nun, mache nur kein ;"o lanaes Gesicht, Haasenkleber; es be. eht alle Möglichkeit dafür, daß ich in der Lage bin, dir einen guten Auftrag zu verschaffen, ein Porträt." Du bist ein prachtiger Kerl, Emerich. Um wen handelt es Pch denn?" Das sollst du seinerzeit erfahren; baue noch keine allzu großen Hossnungen darauf." Gut, ich erde geduldig warten; ich bin neugierig, ob die HochheimS nicht verlangen, daß du in jener häßlichen Proceßgeschichte ihr Anmalt wirst." Will hoffen, daß es nicht geschieht; ich ziehe nicht gerne zu Felde gegen eine Frau, am allerwenigsten in einem Falle gleich diesem." Es wundert mich, daß du mit dem Mädchen, ich meine mit Bertha v. Karstein, nie zusammengekommen bist, du kommst ja doch sonst so viel in Gesellschast und hättest ihr leicht begegnen können; sie soll wunderschön sein, ihr Vater, ihr Onkel oder was er sonst sein mag, muß gute Empfehlungsbriefe gehabt haben, weil man ihn und seine Nichte m der hiesigen Gesellschaft so ohnewciterS aufgenommen." Ja, das Madchen wurde überall em-. pfangen, der Onkel aber gebt nicht aus, er ist lahm oder bettlägerig, ich weiß nicht mehr recht was. Jedenfalls ist es ein furchtbarer Schlag für die arme Person, denn wenn sie auch freigesprochen werden sollte, so wird sie doch nie mehr so makellos dastehen wie vordem.'" Und glaubst du, daß sie freigesprochen werden kann?" Ich weiß nicht ; wenn man keine gravirenderen Beweise gegen sie zu Tage fördert, wie bis jetzt, so würde ich immerhin den Muth haben, -mit bestimmter Hoffnung auf Erfolg ihre Vertheidigung zu übernehmen. Richter sind für weibticke Schönheit. Je&iL emMMiH. jjnjfc

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lange ntcht'so hart, als siees tx Welt wohl glauben lassen möchten." Haasenkleber erhob sich lachend. Sie sind aber doch wohl ein nicht so ganz leichtlebiges Volkchen, als wir Künstler, nicht wahr? Doch ich muß fort, also auf Wiedersehen am Sonntag, wenn du Zeit hast." Gut, sobald ich weiß, daß du kommst, bleibe ich gewiß zu Hause; wenn du hinausgehst, sag' meinem Diener, er möge hereinkommen und die Lampen anzün- , I ie freunde schüttelten slck Wxt .ftanW v i i & " x dann that Haasenkleber, wie ihm gehe!ßen, und gleich darauf kam Förster, der Diener, dem Befehle seines Herrn nach. Sie können um 7 Uhr fortgehen, ich brauche nichts weiter," sagte der Rechtsanwalt, nachdem der Diener die Lampen angezündet. Als er sich allein sah, trat Emerich v. Ringen an's Fenster und fuhr mit der Hano gedankenvoll über die Stirn. Ist Alles nur ein Traum gewesen?" flüsterte er leise vor sich hin ; manchmal will eS mir fast so erscheinen, als wäre es nur das Wahngebilde eines Kranken, dann aber kommt es mir wieder so unendlich wirklich vor, wollte der Himmel, ich wüßte, woran ich wäre; pal, es muß doch nur ein Traum gewesen sein, wenn ich es zu erhäschen glaube, so entschwindet es mir." Er richtete sich auf, trat wieder an seinen Schreibtisch und vertiefte sich ir seine Studien. Bertha v. Karstein. Wenige Minuten vor Sieben pochte eS an der Thür und Förster trat mit der Meldung ein, daß eine Dame mit dem Herrn Doctor zu sprechen wünsche. Emerich v. Ringen sah befremdet empor; allerdings war er schon oftmals von Damen zu Rathe gezogen worden, daß eine solche aber in einer so außergeschäftlichen Stunde in seine Kanzlei komme, dünkte ihm seltsam. Hat sie ihren Namen genannt, Förster?" Nein, Herr Doctor; ich befraczte sie um denselben, aber sie sagte mir, ich möge nur hineingehen und anfragen, ob der Herr D.octor geneigt wäre, ihr einige Augenblicke seiner kostbaren Zeit zu schenken." Gut, führen Sie die Dame herein, Förster." Und soll ich warten, bis sie wieder fortgeht?" Nein, Sie brauchen sich nicht aufmgalten." Der Diener entfernte sich, indem er seinen Dank aussprach, ofsnete die Thür und ließ mit tieferVcrbeugung eine Dame eintreten. Sie war allem Anschein nach jung, jedenfalls schlank und höchst elegant rn Schwarz gekleidet;, ihre Schönheit hätte übrigens auch in einem schlichten Bauernrocke Auffehen erregen müssen ; sie war von ganz ungewöhnlicher Art, blaue Augen leuchteten unter langen schwarzen Wimpern hervor, das Haar hatte einen röthlich ooldenen Schimmer und das feine Antlitz war von durchsichtiger Blässe. Der Hauptreiz dieser zierlichen Erscheinung lag aber mehr noch in der unendlichen Anmuth jeder ihrer Bewegungen, als in der Regelmäßigkeit ihrer schönen Züge. Die Dame blieb einigermaßen verlegen an der Thür stehen und erwiderte Ringens tiefe Vernetzung mit einer fast schüchternen Bewegung des zierlichen Kopses, die sich ganz merkwürdig befangen und demuthsvoll ausnahm. Emcrich v. Ringen glaubte vielleicht, daß sie erwartet habe, einen ganz alten Herrn zu finden, und nun unangenehm berührt sei, einem jüngeren Manne gegenüberzustehen ; um ihr über die Verlegenheit hinwegzuhelfen, sprach er in der ihm eigenen gewinnenden Weise: Bitte, nehmen Sie Platz, ich siehe Ihnen ganz zu Diensten." Das Mädchen erröthete, es zuckte schmerzlich um ihre Lippen, dann sprach sie mir sanfter, leiser Stimme: Ich danke Ihnen vielmals ; hoffent lich verursacht eS Ihnen keine allzu gro Ken Unannebmlibkeiten. mir einiae Angenblicke Ihrer kostbaren Zeit zu wid men." Sie nahm, während sie sprach, auf dem ihr dargebotenen Fauteuil Play und Doctor v. Ringen setzte sich ihr gegenüber. Ich stehe Ihnen, so lange sie wollen, zu Diensten, und zwar mit dem größten Vergnügen." Besten Dank, es ist sehr liebensmurbig von Ihnen." Sie sah ihn nicht ar?, sondern blickte unverwandt zur Erde. Ich bin gewiß, daß Sie mir helfen können, wenn Sie es wollen; beging ich einen Irrthum damit, daß ich zu Ihnen kam, so bitte ich, mir das mittheilen zu wollen und mir zu verzeihen ; vielleicht ist der Fall, den ich Ihnen vorlege, nicht bedeutsam genug, als daß ei', großer Rechtsanwalt gleich Ihnen sich damit bekane." (Fortsetzung solar.) Ussenjagd. Ein Reisender, der kürzlich von Aspinmall nach den Ver. Staaten zurückgekehrt ist, erzählt folgende interessante Geschichte über die Art und Weise, wie die Eingeborenen im Innern von Panama Affen fangen. Fast alle Affen, die man in den Ver. Staaten zn sehen bekommt, kommen aus Gorgona her, einem kleinen Dorfe, welches sich seitab von der Panama-Eisen-bahn befindet. Die Einwohner dieser Ortschaft sind zumeist eingeborene Neger, denn kein weißer Mann würde es in Gorgona auch nur einen Monat lang aushalten, ohne jeden Tag tüchtigWhisky zu trinken und beinahe fortwährend Ehinin zu schlucken. Die ganze Gegend ist sumpfig und mit emer äußerst üppigen, tropischen Veaetation bedeckt. Zur Nacht erhebt sich ein dicker, sieberschwangerer Dunst aus der Erde und hangt über dem Walde, wie eine Wolke. Diese Gegend ist das Paradies der Affen. Sie ziehen truppweise durch den Wald umher, geführt von einem älteren Affen, der unter ihnen oie Stellunq eineS Königs einznnehmen scheint. Haben die Menschen von der Ankunft der reisenden Assentruppe" Kunde erhalten, dann veaeben sie nch. aleicof.alls in. q eilen Sau

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ten in bin Wald und machen auf die Assen Jagd. Ihr Plan ist sehr einfach. Sie schneiden in eine Eoevsnuß ein Loch, das groß genug ist, um die Pfoten eines Äffen durchzulasscn. Die Nuß wird inwendig ausgehöhlt, und in das Innere wird ein Stück Zucker gethan. Dann befestigt man ein Stück Bindfaden an der Nuß und legt sie den herannahenden Assen direkt in den Weg, woraus sich die Jäger im Waldcsdlckicht verbergen. Bekanntlich sind die Affen sehr neugierige Thiere. Bald genug sehen sie die einsame" Eocusnuß im Grase und eilen herbei, um dieselbe gründlich zu untersuchen. Es ist ein kurioser Anblick, wie sie von den Bäumen schnatternd herunterklettern, um sich die seltsame Geschichte" ordentlich anzusehen. Es dauert nicht lange, bis sie herausgefunden haben, daß sich im Innern der Nuß ein Stück Zucker befindet. Einer der Kühnsten und Gierigsten steckt nun seine Pfoten in die Nuß herein, um den Zucker herauszuholen, und umschließt denselben so fest wie er kann. Jetzt aber ist seine Faust so groß, daß er sie nicht mehr aus dem Loch herausziehen kann, wenn er den Zucker nicht wieder fahren lassen will. Dazu ist er aber zu gierig. Er hält den Zucker fest, koste es, was es wolle. Die Neger ziehen nun von ihrem Verstecke aus an dem Bindfaden so lange, bis Nuß und Affe in der Näh? ihres Hinterhalte angelangt sind. Unterdessen wundern sich die anderen Affen, was mit ihrem Gefährten los ist. Sie eilen sämmtlich herbei, um zuzusehen, wohin er eigentlich mit der Pfote in der Eocosnuß gezogen wird. Sie drängen sich um ihn herum und- schnattern und gestikuliren nach Herzenslust. Nun ist der große Moment gekommen. Die Neger haben vorsorglich ein großes Ney bereit gehalten und breiten dasselbe um die nichtsahnenden Assen aus. Ehe sie sich ihres Schicksals versehen, befinden sich die unglückseligen Opfer ihrer Neugierde'in der Gefangenschaft und müssen es sich ruhig gefallen lassen, daß sie Stück für Stück aus den Maschen des Netzes gelöst und späterhin verkauft werden, um nie wieder die grünen Wälder ihrer Heimath zu sehen. Es ist durchaus keine Seltenheit, daß sich in einem einzigen Netze 20 bis 30 Assen sangen lassen. Sie werden von den Negern den Angestellten der PanamaEisenbahn verkauft und gelangen durch Zwischenhändler weiter auf' den amerikanischen Markt, bis über ihr Schicksal endgiltig entschieden ist. Vom Auslande. In Monaco ereignete sich am Abend des 4. Juni ein gräßlicher Vorfall. Ein junger Brasilianer, Raoul Herques, der mit seinem Bruder Iiubustiano Herques und dessen Frau in der Villa Anita zu Mittag aß, hatte beim Nachtisch einen Wuthanfall, erschoß seine beiden Verwandten und dann sich selbst. Als die Dienerschaft herbeieilte, fand man nur noch drei Leichen. Aus der angestellten Untersuchung geht hervor, daß der Mörder vor einigen Jahren Angestellte? b'i seinem Bruder war, der ein Handlungshaus in New Aork leitete. Nach dem Tode seines Vaters verkaufte Rubustiano das Geschäft unter günstigen Bedingungen, obgleich sein Bruder heftigen Einspruch dagegen erhob. Vor drei Monaten kam Raoul nach Monte Carlo und nahm jeden Tag sein Mittagsmahl bei seinem Bruder ein, mit dem er sich häufig wegen des New Yorker Hauses zankte. Am Montag sah er während des Essens sehr düster aus, sprach fast nichts und sprang dann plötzlich mit einem Revolver in jeder Hand auf und gab Feuer. Man fand bei ihm noch einen dritten Nevolver und zwei Dolche. Eine wahrhaft ruh rende Scene", so schreibt das Verl. Tagebl.", spielte sich am Vormittag des ö.Juni gegen 11 Uhr in der Luisenstraße, dicht vor dem Denkmal des großen Graefe ab. Die Schuljugend umdrängte dort mit lautem Geschrei eine weinende Frau und einen das Gesicht dem Charitö-Gitter zukehrenden Jüngling von etwa 16 Jahren. Einem hinzutretenden Schutzmann erzählte auf dessen theilnahmsoolle Frage, die Frau unter Schluchzen und Händeringen, sie hätte ihren kranken Sohn in die Charit6 einliefern wollen, derselbe sei dort aber nicht angenommen worden, weil die zur Aufnahme nothwendigen Papiere nicht in Ordnung wären; nun sei ihr der Sohn auf ix. Straße liefen geblieben. Der Schutzmann suchte die Aermste zu trösten und meinte, ein Dienstmann möge den Jungen nach Hause bringen, oder es möge dieses mittelst einer Droschke geschehen. Von diesem guten Rath vermochte die Frau jedoch, da sie kein Geld besaß, keinen Gebrauch zu machen, und während sie noch unschlüssig dastand, trat der brave Mann" in Gestalt eines Soldaten vom zweiten Garde-Regiment an die beklagenswerte Mutter heran, schaute ihr treuherzig in die Augen und richtete an dieselbe die Frage: Na, liebe Frau, weinen Sie nicht; soll ich Ihnen den Jungen nach Hause tragen ?" Dankbaren Herzens wurde dieses hochherzige Anerbieten nach einigem Zögern von der armen Frau angenommen, ber biedere Soldat hob den Patienten auf seinen Arm und trug'ihn, unter beifälliger Ancrkennuna der versammelten Volksmenge, sorglich von dannen." Wahrlich sehr vrav von dem Soldaten, aber sehr beschämend für das Berliner Publikum. War Niemand darunter, der für den armen Knaben die fünf Silbergroschen für eine Droschke übrig hatte? Der verstorbene Marschall Le Boeuf war am S. Dezember 1809 in Paris geboren, besuchte, das Polvtechmkum und wurde 1830 Unterlieutenant in der Artillerieschule von Metz. 1837 wurde er Kapitän und machte mehrere Feldzuge in Afrika mit, wo er sich namentlich bei der Einnahme von Constantine auszeichnete und das Kreuz der Ehrenlegion erwarb. 1852 wurde er Oberst und 1854 Ehes des Generalstabs der Artillerie im Krimkrieae. Das Jahr darauf trat er als Brigadeceneral an die Spitze des ersten Artillenecorps und 1856 wurde er Commandant der Artillerie der kaiserlichen Garde. In demselben Jahre vertrat er Frankreich bet der Krönung des Kaisers Aleran der. SXm italienischen Krieae befeb liste. er die aesgmmte ANillerie und er

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