Indiana Tribüne, Volume 11, Number 282, Indianapolis, Marion County, 28 June 1888 — Page 2

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Indiana Tribüne. Erscheint Figlich und Sountags.

?ie tZgliche .T.idiln folet burch d,äger l? Cent r Woch, feit SnntagTrtdan !i Cent) er Woche. Leid uZammn 15 Gent! ober l5Sentlpcitonat. P, Poft ,ugeschtUt in vraude,ahlng 6 per Jahr. Osllee: 140 O.arvlandKr. JRdianspoliZ, Ind., 23 Juni 1663. Indien regt sich. .Gerecktigkeit für 3nbii ist die Parole, wiche in einem langen Bericht über den eben beendeten dritten indischen Nationalcongreß" ausgegeben uiird, der, das übliche orientalische Phlegma abstreifend, nicht weniger als 10,000 Eremplcrc davon zur Verbreitung unter dem englischen Publikum 'nach London entsandt hat. Der Congreß hat sein Nefonnprogramm in Form eines Katechismus außerdem in Indien selber, in den verschiedensten Districtssprachen und Dialekten sogar ausarbeiten und drucken lasten. Beides geschieht, um Englands und Indiens Volk-- über Alles, was jenem ungeheuren Reiche Noth thut, aufzuklaren. Man sieht, daß der Schüler dem Lehrer auf der Ferse nachkommen will, und es mag den .durchlauchtigsten Stolz" Derer bekehren, welche das Schweigen eines Volkes als ein Eingeständnig vollster Zufriedenheit auslegen, und, wie im Parlament so oft von'der Ministerbank her verlautete, behaupten, daß in Indien sich Alles zum Besten verhalte. Der auf dem indischen Nationalcongreß angeschlaqene Ton war völlig loyal charakteristisch war die Einmüthigkeit, mit welcher Hindus, Mohamedaner, Feueranbeter und christliche Eingeborene für das Wohl eines gemeinsamen Vaterlandes" redeten. Man begehrte unter Anderem, daß Indien ein Freiwilligen - Heer nach englischem Mustcr unter geeigneten Beschränkungen haden solle. Der Antragsteller, ein Mohamdaner, sprach vom russischen Appetit auf Indien mit großer Verve der Entrüstung: .Die indische Regierung sagte er mag Millionen haben und sogar Hunderte von Millionen an baarem Gelde, aber Geld haut nicht ein! Männer sind es, die fechten, und wo will England, deren herbekommen, wenn es durch seine jetzige Politik uns Alle in Weiber verwandelt? Sollen wir für immer wie Leute behandelt werden, denen man nicht trauen darf? Sind wir so niedriger Art und so herabgekommen, daß man es uns nicht anvertrauen will, unseren Heerd und unser Heim zu vertheidigen? Sind wir solche Narren, daß wir uns nicht über den Unterschied zwischen enalischem und russischem Regiment klar sein könnten?" Das klingt wie ein Erwachen in der Geschichte eines Landes, daö seine Erlebn)c nach Jahrtausenden zurückmessen kann ! Was sie vor Allem verlangen, sind zwei Hauptreformen: .Gerechte Vertretung der eingeborenen Volselemente in den .legislativen Eonseils" der verschiedenen Präsidentschaften, wo bis jetzt noch der britische Eroberer allein das große Wort führt, und Trennung der richterlichen Funktionen von der Amtssphare der Verwaltungsbeamten. Ein Londoner Blan bemerkt dazu : Wir erziehen das indische Volk es xrositirt von unseren Lehren und ersucht uns, Praxis und Theorie in ehrlichen Einklang zu bringen." Es liegt Vieles im Arg?n im Reiche des Ganges und Indus. Das Volk ist blutarm nach statistischen Tabellen kommen auf den Kopf nicht mehr als 22 Schillinge als Jahreserwerb! Unerbittlich treibt der Großgrundherr der Zemindar von den Bauern Ryot die Pachtzinse ein, sintemal noch seit den Tagen der Willkürherrschaft der ostindischen Compagnie das Gesetz besteht, daß, so er mit der Abfolgung seiner Abgaben an das vicekönigliche Amt auch nur um einen einzigen Tag im Rückstand bleibe, all sein Land und Hab und Gut demselben verfalle! Und bis heute gibt es noch kein gerichtliches Forum, an das ein Appell möglich wäre. Man begreift, weshalb der vorige Vicekönig, banger Ahnungen voll, vor seiner Abreise aus Indien noch ein Manifest veröffentlichte, worin er jene indischen Nationalcongresse als höchst unheilvolle, als eine wahre VolkSoergistung verdämmte. Er machte sich damit zum Anwalt für ein zwei Jahrhunderte altes böses Gewissen. Außerdem drohen Sorgen wegen der Widerhaarigkeit dieses oder jenes Vasallenfürsten. Ein amtlicher Bericht über die Zustände in Central-Jndien beschuldigt den Maharajah Holkar, welcher zum Jubiläum der Kaiserin von Indien, Victoria, in London verweilte, aber über nicht genügende Auszeichnung empört nach seinem Territorium heimgekehrt ist, daß er allen Weisungen zum Trotz dabei verharre, Transitzölle und andererer? kehrwidrige Auflagen zu erheben. 'Im Vasallenstaat Bhopal ist, nach demselben Bericht, der Ruhestörungen kein Ende, .und eme Schmähschrift gegen den Minister folae der anderen auf dem Fuße, deren Druck- und Vertriebs kosten von dort & t rv P r . . c wohnenden Perionen senruren wuroen. 1 Es thue Noth, diesen Verlästerungen und ffälschunaen den Garaus zu machen. sonst gehe es dort mit aller Autorität zu i rw r - r ,r c . . lnoc. Aucy ti es i.a)on noiywenoig ges worden, den jungen Maharajah von Rcwab dem .demoralisirenden Einflüsse" der Zenanah (des Harems) zu entziehen und unter einen verantwortlichen Vormund u stellen. Dagegen vrotemrte seine Mutter, die Maharaneh, aber der Knabe gedeihe an Gesundheit und Charakter". DieS ist ein kleines Kapitel, das briti schen Staatsmännern ehrlich zu denken und ehrlich zu handeln geben muß. Uralter Schlendrian und übermüthiger Ovtlmlsmus haben viel ver cyutdet. Diejenigen, welche hier am Regimente sind, werden durch den organisirten Ruf: .Gerechtigkeit für Indien!" stark ver- , r - rri. .t er .-."i. v : . : - mui, omüoyi cc uui cii uic tfuuu ci nes Vorschlags zur Güte gewählt hat.

Silbe?aalt.

Alljährlich, Mitte Juni, und aus nahmslos in einer mondhellen Nacht, findet auf einer Insel im Long Island Sund, der .Fischcrinsel", eine seltsame Wanderung statt. Der .Sllbcraaltclch", ein Binnensee, welcher ein Areal von 40 Ackern umfaßt, der keinen Abfluß hat und in den kein Fluß noch Bach mündet, entvölkert sich in dieser einen Nacht von cincr unzähligen Menge von Silbcraalcn. Kein anderer Fisch ist in dem See mit seinem morastigen Grund und den tiefen Einschnitten in die sumpsigen User zu finden. Die )!ordsclte des Sees ist von dem Long Island Sund getrennt durch einen hohen von, steinen und Erde errichteten Damm, der etwa 40 Fuß hoch ist, über den aber hei heftigen Winterstürmen die Wogen des Sundes wohl einmal hinüberschlagen. Ueber diesen hohen Damm zieht die Schaar der Silberaale davon, mit den glatten Leibern über die feuchten Steine schlüpfend und allen ökachstellungen geschickt ausweichend. Die Wänderuna dauert in der Reael eine Nacht und der Aal ist nachher.spurlos verschwunden. Ein qraucr alter Filcher, der seit Menschengedcnken in seiner verfallenen Hütte unfern des Ufers dieses Sees wohnt, Onkel Billy Golland, und der manches Mal seine Netze in dem Silberaalsee ausqemorfen hat. erzählt eine ihm von seinen Voreltern überlieferte Geschichte von der ersten Ankunft derAale in jener Gegend. Früher pflegten Jndianerstämme an den Ufern des Hassers zu lagern und namentllch die Moheaans waren dort zu Hause. In diesem Stamme nun hatte sich eine (sage erhalten über die Entstehung der Silberaale", welche hier mitgetheilt werden mag, wie sie Onkel Golland zu erzählen pflegt. &or vielen, vielen Jahren, ehe Adrian Block die Insel entdeckte, kam Saggatcha, der bejahrte Häuptling der Mohikaner, mit seinem Stamme aus Connecticut herüber. um im Silberaalsee zu fischen. In fünfundzwanzig Canoes kamen die rothen Krieger mit ihren Squaws an und bald war ein reges Leben und Treiben im z?ange, denn es aalt, für den Winterbedarf Fische einzufangen, zu trocknen und zu räuchern. Der Häuptling hatte seme einzige Tochter mitgebracht, die schlanke, schöne Tukilita, seines Herzens Freude und der toi; des ganzen Stammes. In ihre besten Felle gekleidet, überragte die stolze Maid um Haupteslänge ihre Gespielinnen; ihr schwarzes Haar floß m dichten Wellen über die Schultern und die braunen Augen blickten begehrend auf Tau benflügel", den herkulisch gebauten Sohn des Mamacoke, des Häuptlings der Naragansett - Indianer, der ihr stolzes Herz langst gewonnen hatte. Taubenfluael" hatte die schone Tunlita zum ersten Male gesehen, als sein Stamm im vorigen Jahre auf der Insel zum Fischen sein Lager aufgeschlagen hatte. Eine heiße Liebe war in ihm entbrannt und er wute, daß ic dieselbe erwiderte, mit der seit' der ersten flüchtigen Begegnung im Wachen und im Schlafen seine Gedanken sich beschästlgten. Aber ihrer Verbindung stellte sich ein schwer zu beseitigendes Hemmniß entgegen, die zwischen den beiden Stämmen herrschende bittere Feindschaft. Nur selten hatten. sich die Liebenden sehen können, seitdem die Zelte abgebrochen worden waren und die rothen Männer heimwarts zogen in ihr Winterquartier, vtur vereinzelt hatte Taubenflügel" sich an das Lager der Mohegans heran;uschleichen und mit der Schlauheit der Verliebten den Scharfsinn der Todfeinde zu bc siegen vermocht. Um so heftiqer brannte das Feuer in seiner Brust und mit Sehnen wartete er des Tages, da wieder die gewohnte Sommerpilgerung nach dem See auf der Fischerinsel angetreten werden sollte. Tukilita bealeltete lhren Vater nach dem Jagdgrunde, wo auch sie den Geliebten hausiger und unter weniger gefahrbringendcn Umständen zu sehen hoffte. Sie ahnte nicht, daß ihr Verderben geplant wurde. Die Tochter des Häuptlings hatte unter den Frauen und Jungfrauen ihres Stammes viele Feinde. Saggatcha war reich und wurde vielfach beneidet, namentlich, seitdem er auf einem Kriegszug ein silbernes Panzerhemd erobert hatte, das jetzt, nebst zwei silbernen Armspangen, seine Tochter schmückte. Seither suchten die früheren Freundinnen Tukilitas diefe zu verderben, denn von jenem Tage an, als sie den neuen Schmuck zum ersten Male anlegte, hatte sie die Herzen aller unbeweibten Krieger ihres Stammes gewonnen. An einem schönen Tage die Männer waren alle auf den Fischfang gefahren saßen die Frauen zusammen und besprachen mit haßerfüllten Blicken die Liebschaft der Tochter des Häuptlings. Endlich beschlösse.-, sie, derselben ein Ende zu machen, Tukilita zu tödten, den Silberschmuck zu zerbrechen und unter sich zu vertheilen. Noch waren sie mit ihrem Kriegsrath" mcht fertig, da trat Wantano in ihre Mitte, eine alte Jndianerin, die als Zauberin bekannt und gefürchtet war. Wantano war eine Freundin Tukilitas und hatte vor Jahren die Zusammenkünfte der Liebenden begünstigt, zum Theil sogar ermöglicht. Die Mädchen wußten das aber nicht. Was stellt ihr der Dirne nach um ihres Silbers willen?" krächzte die Alte, nachdem man ihr den schändlichen Plan enthüllt hatte. Sie lachte laut und grell, schüttelte ihren alten Kopf, daß die Krähenfedern, mit denen sie ihr spärliches, graues Haar geschmückt hatte, herabzufallen drohten und fuhr dann fort: Kommt heut Abend, wenn der Mond im Westen am Himmel steht, zu mir und .ich will euch Silber geben, so viel ihr tragen könnt ! , BereitÄillig stimmten die Frauen zu und kaum war die Junisonne mit vergoldendem Scheine hinter den Wassern deö Sundes zur Rüste gegangen, als sie sich alle an den Ufern des Silberteiches versammelten. Die alteWantano gebot ihnen, in das Wasser hineinzuwaten, bis ihnen die kühle Fluth bis an die Schultern reiche. . Die Indianerinnen gehorchten. Darauf rief ihnen die Zauberin zu, welche am Ufer im Sande faß: .Wünscht ihr noch das Silber?"

sit wollen es," kam einstlmmtng die Antwort. Dann nehmt's und behaltet es," zischte die. Alte. Jhr wollt meine Tukilita tödten! Geht nun selbst zu Grunde!" Eine schreckliche Zauberformal entquoll ihrem zahnlosen Munde; mit wüthenden Gebcrden schlug sie in das Was ser mit den knochigen Armen. Da brauste der See auf und seine Wellen thürmten sich zusammen über den un glücklichen Verzauberten. Und als die Oberflache wieder glatt und ruhig da lag, ' w "

siehe, da wimmelte das Wajjer von toll beraalen. die angstvoll hin und her - . Ä. t Mt " schwammen. Die nvianer - caocyen maren insaeiammt in Zviscke verwandelt. Aber das Gefühl des begangenen Unrechts gegen Tukilita hatten sie mit der Umwandlung nicht verloren. Vor s r c Sr 1- - .X. r!- t 4 1. tocgslNi uno vcajanocecinvujEii ic iu 4i in den Uferschlamm. So kamen die ersten Silberaale in den Teich. ' Tukilita aber und ihr geliebter wurden ein Vaar. nachdem im nächsten Herbste der Krieg zwischen den beiden Stämmen beigelegt worden war. Vom Jnlande. Die Wassermelonen-Ernt ist in Georgia in vollem Gange, früher als gewöhnlich. Die durch ihren Re ichth um berühmte Frau Mackay, hat ihrer Toch ter, der Fürstin Eolona, em Paar Arm? bänder geschenkt, die $45,000 kosteten. In M a r q u e t t e in Michigan ist ein langwieriger Prozeß, welcher schon in verschiedenen Formen die Gerichte beschäftigt hat, im Kanzleigericht vorläufig zu einer für die Kläger günsti' gen Entscheidung gelangt. Diese sind die Erben eines Indianerhäuptlings, Namens Marjicesick, die Verklagten die Jackson Jron Co.. von welcher die Aus lieferung von12 Antheilen des ursprüng.lichen Aktien-Kapitals verlangt wird, die jenem Häuptling für die Entdeckung der Mine seiner Zeit zugesichert wurden. Falls daö Obergericht das Erkenntniß ausrecht erhält, wird die Gesellschaft nicht nur die Aktien herausrücken müssen, die einen sehr hohen Werth haben, sondern auch die daraus seit sieben Jahren gezahlten sehr bedeutenden Dividenden. Vom Kopf bis zu den Füßen durchnäßt, sprang George Wilson, der Clerk des Stadtschatzmeisters Avold in Newark, N. I., aus einem Fenster der Wohnung der Frau Annie E. Clymer auf die Straße. Wilson sprach bei der Frau vor, um dieselbe zu ersuchen, seine zuweilen an dem Hause vorübergehende Schwester nicht mehr zu insultiren. Frau Clmner führte ihren Besucher in den Parlor, holte einen Eimer Wasser, goß dasselbe über Wilson und verließ den Parlor, die Thüre hinter sich verschließend, um mehr Wasser zu holen. Mit Mühe gelang es Wilson, das Fenster zu öffnen und .hinauszuspringen in dem Momente, als der Inhalt des zweiten Eimers sich über ihn ergoß. PolizeiSergeant Metz wurde von der Frau mit einem Schürhaken thätlich angegriffen. Es war die Anwendung von Gewalt nöthig, die Ncbelthäterin zu verhaften. Frau Clymer stellte Bürgschaft und behauptete, Wilson habe ihr eine Ohrfeige gegeben. In Begleitung eines BundeSnrschallö sollte am 22. Juni F. W. King, der wegen eines geplanten Post raubcs zu 30 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde, von Pittsburg in die Strafanstalt zu Allegheny eingeliefert werden. Bis Altona ging Alles gut. Um den Durst zu löschen, ging King zu öfteren Malen an den Wasserbehälter im Wagen, selbstverständlich unter Pflichtmäßiger Begleitung des Beamten. Als dies, nachdem der Zug Nachts 10 Uhr die Station Carney, zwischen Latrobe und Greensburg, passirte, wiederholt wurde, riß der Sträfling die Thjre des Wagens auf und sprang vom Zuge, der mit cincr Schnelligkeit von 40 Meilen per Stunde dahinbrauste. Der Zug wurde so schnell als möglich zum Still stände gebracht und man glaubte allgemein, den Gefangenen als Leiche zu sinden, allein der Vogel war entflohen. Bis jetzt ist noch keine Spur von ihm entdeckt worden. Charles Barrett, der Redacteür des Missourier .Washington County Republic", wurde in Chicago während der republikanischen National Convention unter der Anklage der Beraubung verhaftet und in der Central station eingesteckt. Am Donnerstag Abend machte Barrctt in McCoy's Hotel die Bekanntschaft des dort als Delegat der National-Convention anwesenden I. C. Bailey, des Sheriffs von Jasper County, Mo. Im Verlaufe der Unterhaltung betrat Barrett das vom Sheriff gemiethete Zimmer und hier gelang es im angeblich, demselben $125 in Vaar, sowie die goldene Uhr nebst der Kette abzunehmen. Sobald der Beraubte den Verlust gewahr wurde, setzte er die Polizei davon ln Kenntniß, und am Samstag Abend wurde der verdächtige Zeitungsmensch auf eine von Jenem gelieferte genaue Beschreibung hin in dem Bordell der Eoa Lowry, No. 83 Third Ave., dingfest gemacht. Bei Durchsuchung seiner Ta schen fanden sich darin welche She riff Bailey als sein ihm entwendetes Eiaenthum identificirte. Die Nachforschungen nach dem verschwundenen Zeitmesser blieben bisher erfolgslos. Ueber das furchtbare Un glück, welches am 19. Juni und an den folgenden Tagen im mittleren Theile unserer Nachbar-Republik Mexiko durch gewaltige Regengüsse angerichtet worden ist, liegen jetzt einzelne nähere, aber wenia, umfassende Nachrichten vor. In Sllao, einer 6000 Einwohner zählenden geroerbfleißigen Stadt im Staate Guaujuato, wurden 600 Häuser durch die von den Bergen herabströmenden Fluthen weggerissen, und eine Menge Menschen ertranken. In der im gleichen Staate belegenen großen, 800,000 Einwohner zählenden Stadt Leon sollen über tausend Menschen ertrunken sein und ein Gebiet von einer Quadratmeile im Herzen der Stadt soll. völlig in Trümmern liegen. In Lagos, im ' Staate Jalisco, einer Stadt von 43,000 Einwohnern, soll die Verwüstung und der Verlust an Menschenleben fast ebenso groß sein, lo furchtbar waren die R&enajtsse, das

die Bergströme alles vor sidj her wegns sen und sogar die Bergwerke übcrflüthe ten, in denen viele Bergleute ertranken. Alles Land zwischen Celaya im Staate Queretaro und Lagos soll einen großen See bilden, taufende van Familien sind obdachlos und ohne Nahrung; fast alles Vieh ist ertrunken, und das Elend ist fürchterlich. Ueber den ganzen Umfang des Unglücks wird man, da in jener Gcgend eine telegraphische Verbindung nicht besteht, erst in einigen Wochen untcrrichtct werden. Durch eine mtiypolfreundliche Entscheidung des Oberbundcsgerichts haben jetzt viele Ansiedler ihr Heim verloren. Betreffs des im südlichen Colorado gelegenen Theils des berüchtigten Marwell-Grants" hat das Oberbundesgericht entschieden, daß der Besitztitel der holländischen Gesellschaft, welche den Grant" von dem berüchtigten Elkins gekauft hatte, giltig sei. Und besagte Gesellschaft vertrieb und vertreibt durch Agenten nun die Ansiedler, die sich von ihr nicht unterjochen lassen wollen. Die armen Leute mußten und müssen das Land, welches sie unter der Voraussetzung, daß es noch der Bundesregierung gehöre und von Ansiedlern in gemöhnlicher Weise erworben werden könne, angebaut hatten, verlassen, ohne daß ihnen für ihre darauf angebrachten Verbesserungen auch nur die geringste Entschädioung wird. Was die Ansiedler an Vieh besaßen, wurde ihnen zu einem von den Agenten festgesetzten Spottpreise abge kauft ; sie waren gezwungen zu versaufen, weil sie ihren Viehstand nirgends anders hinbringen konnten. Wer sein Vieh nicht an die Holländer verkaufen wollte, dem wurde bedeutet, daß er das Land sogleich zu verlassen habe. Die holländische Gesellschaft verkauft kein Land, sie verpachtet nur und zwar auf sehr kurze Termine und unter den drükkendsten Bedingungen für die Pächter. Ein gewisser Pels von Denver ist der Generalagent der holländischen Gesellschaft und mit der Vertreibung derjenigen Ansiedler, die sich den harten Vedingungen nicht sügen wollen, beauftragt. Die Holländer beabsichtigen, eine große Viehzüchter anzulegen, und zu diesem Zweck haben sie außer dem Viehstand der alten Ansiedler auch noch anderes Vieh Qcfaust. Bom Auslande. Eine Pantomime 3 k 0 öelem" ist dieser Tage im Hippodrom zu Pari? gegeben worden, und zwar mit großem Erfolg, welcher sich vielleicht weniger aus dem Lurus der Ausstattung und aus der jetzt so zeitgemäßen reali stischen Wahrheit" derselben erklärt, als aus chauvinistischen Gründen. Es ist interessant, ein Pariser Blatt über die erste Aufführung berichten zu hören. Dies die Schlußworte der Figaro"-Be, sprechung.: Es hätte keinen Zweck, die Einzelheiten dieser bemerkensmerthen Pantomime zu schildern. Man muß sie sehen. Nachfolgend eine allgemeine Idee. Zuerst eine Steppe im Mondenschein, eine öde Steppe unter einem Leichentuch von Schnee von wirklichem Schnee, den Schlitten nach allen Richtungen durchkreuzen. Alsdann einer der Laufgrüben des Forts von Plttvna, den die Truppen Skobelems mit diabolischer Energie nehmen. Schließlich der Kai der Newa, auf der Hunderte von Schlitt schuhläusern hin und wieder gleiten. Ein Schauer von Enthusiasmus ging beim letzten Bilde durch den Zuschauerraum. Als die singenden Massen die russische Nationalhymne anstimmten, sind Tausende von Stimmen das gesamte Publikum in den Chor eingefallen. Das Schluß-Desilce bei Kanonendonner, Glockengeläute, Orchester- und Militärmusik hat ungeheure Zustimmung gefun, den. Man ist für unsere Soldaten am 14. Juli im Boulogner Gehölz nicht begeisterter." Und das Bla't ladet dazu ein, das Hippodrom eifrig zu besuchen und eine edle Figur, die uns aus so vielen Gründen theuer ist, wieder aufleben zu sehen." In der Kopenha gener Ausstellung hat der Czar aus seinem persönlichen Besitz einige Teller eines merkwürdigen Tafelgeschirrs zur Ansicht geschickt. Die Anfertigung und Vervollständigung dieser reichen Stücke soll ihm ganz besonders am Herzen liegen. Es ist eine seltsame und ebenso kostspielige Liebhaberei. Auf der tiefen Vorderseite der Teller sieht man mehr militärischkorrekte als künstlerisch schöne Kriegund Paradescenen , abgebildet, durch welche die Regimentstrachten der gesammten russischen Armee zur Darstellung gebracht werden sollen, vom Leib-' adjutanten angefangen bis herab zum letzten Tscherkessen. Ein Zeughaus auf Tellern! Der breite Rand des Tellers ist schwer vergoldet, wie auch der übrige Raum, der nicht von der militärischen Malerei ausgefüllt ist. Für jeden Teller werden 40 Rubel reines Gold verwendet. Die Köpfe der Ofsiciere sind durchgängig Portraits. Aendert sich etwas in der Uniform, so wird sofort ein neuer Teller angefertigt, der die Neuerung zur Anschauung bringt. Auf diese Art hat das ganze Geschirr bis jetzt einen Werth von 00,000 Rubel erreicht. Wird bei Galafesten von diesen Tellern gespeist, so wird jeder mit einer Krystallplatte bedeckt, auf welche die Speisen gelegt werden. Wenn Zwei streiten, freut sich de? Dritte ; dieser Dritte im vorliegenden Falle, der sich angesichts zweier Streitenden ganz unbändig freut ist der jugendliche Kronprinz von Serbien. Damit hat'S nämlich folgende Bewandt niß: Königin Natalie, die gegenwärtig in Wiesbaden weilt, hat für ihren Sohn einen Hofmeister engagirt, der bereits in Wiesbaden eingetroffen ist und sich auch schon anschickte, den Unterricht bei dem Prinzen in Angriff zu nehmen. Aber auch der königliche Papa hatte daran ge dacht, seinem Sohne eincn Lehrer zu ge ben ; es engagirte also auch König Milan seinerseits einen Hofmeister und sendete denselben flugs nach Wiesbaden, damit er dort sofort sein Amt antrete. Nun ist ja die Welt so ziemlich davon verständigt, h erzählt die Wr. Allg. Ztg.", und wir begehen mit dr Necapitulirung der Sache keine Jndiscretion,daß das jerbische königliche. Ehepaar in keiner besonderen ehelichen Harmonie lebt. Dieser Zwiespalt tritt nun auch angesichts der beiden Hofmeister zu Tage. Königin Vatalie will es Wert aben. daß der von

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iyr ausgewählte .vosmkütcr den Prinzen unterrichte, dcr vom Vater cngagirte Lehrer wieder bat fcincrlcits nach Bclrad berichtet, daß ihm ein Anderer den Weg zUm Studirzimmcr des Prinzen verlege, und es ist daraufhin vom kö: niglichen Vater telegraphisch die bestimmte Ordre flössen: kein anderer als der von ihm cngagirke Hofmeister dürfe seinem Sohne Unterricht ertheilen. In Folge dessen hat nun der Prinz die schonsten Tage und sein herrliches lectionsloses Geschick ist geeignet, den Neid aller seiner Altersgenossen zu erwecken ; denn der Hofmeister von mütterlicher Seite darf ihn nicht unterrichten, den von väterlicher Seite gesandten Hofmeister läßt die Mama nicht zu, und fo genießt die Hoffnung Serbiens" derzeit die wundervollsten Ferien ; er wandelt zwischen zwei Hofmeistern dahin, ohne daß einer von ihnen seiner frohen Muße etwas anhaben darf. Es ist bisher nicht abzusehen, wie lange der Kronprinz von Serbien dieses kriegerischen Zustandes sich erfreuen darf. EinehelichesDrama machte in den letzten Tagen in Paris viel von sich reden. M. S., ein in der Gesellschaft der haute finance sehr bekannter Coulissier, heirathete vor einem Monat Fräulein Juliette F., die Tochter eines großen Industriellen im Bastilleviertel. Der Hauptmoment war ein kurzes Drama. Acht Tage nach der Hochzeit brach der erste Sturm los. Herr S. erklärte seiner jungen Frau, er habe dringend an der Abendbörse zu thun und kehrte erst nach Mitternacht in seine Wohnung zurück. Die gewöhnlichen Ausreden, er habe Freunde gefunden, eine große Speculation, an der er sich betheiligen müßte, sei im Zuge, fanden bei der eifersüchtigen Frau wenig Glauben, umsoweniger, als sie erfahren hatte, daß ihr Gatte am Abend vor der Hochzeit noch seine frühere Maitresse besucht habe. Die junge Frau that aber, als ob sie beruhigt sei und traf ihre Maßregeln. Unlängst erzählte der Mann, daß er sich mit dem Director eines großen financiellen Unternehmens ein Rendezvous in einem Boulevard-Cafe gegeben habe. Kaum hatte er das Haus verlassen, so folgte ihm die Frau. Er stieg in einen Fiaker, sie auch, und sie gab ihrem Kutscher den Auftrag, den voranfabrenden Wagen nicht aus den Augen zu lassen. Nach einer halben Stunde hielt der Wagen des Coulifsiers vor einem Caf6, vor dem eine Frau mit einem kleinen Knaben von 7 bis 3 Jahren wartete. Die Frau war die frühere Geliebte des jungen Gatten und der Knabe sein natürlicher Sohn. Die Unterhaltung zwischen dem Coulissier und seiner Geliebten dauerte lange und S. nahm seinen Sohn auf die Knie und schaukelte ihn. In diesem Augenblicke verließ die junge Frau ihren Wagen, eilte auf den Treulosen zu und fragte ihn, wo denn der Director sei, mit Lem er sich ein Rendezvous gegeben habe. S. war so entsetzt, daß er kaum einige Worte hervorbringen konnte. Seine Geliebte aber erhob sich und rief: Ferdinand ist gekommen, um sein Kind zu sehen. Wagen Sie es nicht, ihm deshalb Vorwürfe zumachen!" Frau S., erbittert über diese im drohenden Tone gesprochenen Worte, zog einen Revolver aus der Tasche und richtete denselben auf ihren Gemahl. Das erschreckte Kind klammerte sich an seinen Vater und schrie: Papa, Papa!" Die junge Frau hielt einen Augenblick inne, dann kehrte sie die Waffe gegen sich selbst und feuerte den Sckuß ab. Sie hatte sich in die Brust geschossen, die Kugel blieb in der Lunge stecken. Man brachte die unglückliche Frau zn ihren Eltern. Ihr Zustand ist ein hoffnungsloser. Aus Paris, 8. Juni wird der Franks. Ztg." geschrieben: Vor etwa zwei Monaten verschwand ein 15-jäh-riges Mädchen aus gutem Hause, dessen Eltern am Boulevard Haußmann wohnen. Man suchte überall, in der Morgue in der Seine, aber von der Verlörenen entdeckte ntan keine Spur. Gestern stellte sich Lucile B. um die Frühstücksstunde bei ihren Eltern ein, in denselben Kleidern, die sie vor ihrem Verschwinden getragen, etwas blaß und leidend ausgehend. Das halb schwachsinnige Mädchen erzählte nun auf die an sie gestellten Fragen, sie hätte den Drohungen einer ehemaligen Kammerfrau gehorcht und wäre mit ihr und einem Manne nach Trouville gegangen, wo die Familie B. eine Villa besitzt. Der Hüter derselben öffnete bereitwillig, als er die Tochter seiner Herrschaft mit der ihm bekannten Kammerfrau sah, und nun wurden dort die paar Wochen verlebt, bis die Zofe und ihr Liebhaber eines schönen Morgens das Mädchen in dem ausgeplünderten Hause zurückließen. Erst jetzt unterrichtete Lucile, welche durch Drohungen in steter Frucht erhalten worden war, den Hüter der Villa von dem wahren Sachverhalt und ließ sich von ihm das erfor derliche Geld zur Heimkehr geben. Auf entsetzlicheWeise ist am 7. Juni in Wien ein neunjähriger Knabe um's Leben gekommen. Seme Mutter, eine arme Wittwe, hatte sich Mittags aus ihrer Wohnung entfernt, um einige Handarbeiten 'zu verkaufen, und fand, als sie nach Hause zurückkehrte, ihren Sohn nicht vor. Als derselbe auch nach mehreren Swnden nicht kam, begann die Frau denselben zu suchen, und da sie wußte, daß der Knabe eg liebte, sich zu verstecken, wenn sie heimkehrte, untersuchte sie alle Winkel der Wohnung. So kam sie auch zu einem großen Koffer; sie wollte den Deckel öffnen, vermochte e3 jedoch nicht, da das Schloß, ein sogenanntes Vexirschloß, eingeschnappt war. Die Frau, welche Schlimmes ahnte, rief um Hilfe, ein Tischler kam und öffnete das Schloß. Ein entsetzlicher Anblick bot sich nun der Mutter ; ihr Sohn lag als Leiche im Koffer: er war erstickt. ','Der Knabe war in den Koffer geschlüpft, ohne zu ahnen, daß. er denselben nicht mehr werde öffnen können, wenn der Deckel zugeschlagen war. m m Wechselseitige Geistesgegenwart. Ein Herr bemerkt beim Rennen, daß ihm im Gedränge ein Gauner die Uhrkette abzwicken will. Der Herr: Entschuldigen Sie, die Kette ist unecht!" Der Gauner: Äh so? Pardon!" (Grüßt höflich und ver. schwindet.;

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