Indiana Tribüne, Volume 11, Number 281, Indianapolis, Marion County, 27 June 1888 — Page 2
Indiana Tribüne Erscheint FigliH und Sonntags.
Äie tägUche Tlidün lolet durch dn TiIgr l2 Cent! per Woche, di Sonntag,Tridan 5 Ccntl per Woch,. Bette Ufasunen 1b fientl der WScatlp Rnnat. Per Psft zugeschickt t Botaal&ea)lang 16 xer Jahr. Qfßttt 140 Q. arvlandMe. gdianapoliS, Ind., 27. Juni 1888. Die QattofliU Ebenso bedeutungsvoll wie die Kar, toffel als wichtigstes und in vielen Gel ? enden hauptsächlichstes Nahrungsmitte ür unser gewerbliches und sittliches Leben gnoorden ist, ebenso kennzeichnend für die Geschichte der enschlichen Meinungen, Gewohnheiten und Cultur-Zu stände ist die Ärt ihrer Einführung. Eigenthümlich ist schon die Geschichte ihrer Entdeckung. In der Mitte deS sechzehnten JahrHunderts fanden die Amerika durchrei senden Spanier, als sie die 12300 Futz hohe Gebirgsebene de5 Titicoca - Sees erstiegen, um Gold zu suchen, daß die dortigen Einwohner damit beschäftigt waren, eine eigenthümliche Knollenfrucht als Mehl zu verreiben und als Nahrung zu verwenden. Das war die Kartoffel. Nach Eroberung von Mexico und Peru wurde sie nach den Niederlanden, SBur gund und Italien eingeführt. Wegen ihrer Aehnlichkeit mit den Trüffeln wurde sie von den Italienern .Turtoffoli" ge? nannt, woraus nach und nach daS deutsche Wort Kartoffel" entstanden ist. In Irland wurde sie zuerst um das Jahr 1565, in England 1532, im übrigen Europa von 1623 bis 1783, in Preußen im Jahre 1723 eingeführt. Anfangs wnr die Kartoffel nur ein seltener und deshalb theurer Leckerbissen und wurde vorzugsweise zu Conditor; Waaren benutzt. Heutzutage würde Jedermann über eine solche Verwendung lachen, obschon sie als Kartosfel-Mehl dabei noch immer eine große Rolle spielt. In England und Schottland pflanzte man sie anfänglich (bis 1780) nur in den Gärten der Adeligen und Reichen als eine Näscherei, und das erste Gericht, welches 1616 nach Frankreich kam, prangte auf der Tafel des Königs als besondere Seltenheit; hundert Jahre später thaten sich bereits die grunzenden Bewohner der Ställe daran gütlich. Sonderbar erscheint eS uns heutzutage, daß Ludwig XIV., gleichsam aus Stolz darüber, daß er den Kartoffelbau förderte, die Blüthen derselben im Knpfloch trug, und daß seine Gemahlin für die Hof -Feste keinen werthvolleren Schmuck zu wählen wußte, als einen Strauß Kartoffel -Blüthen. Noch im Jahre 1836 empfing die Konigin von Griechenland bei Gelegenheit ihres feierlichen Einzuges in ihre Residenz die Blüthe einer Kartoffel als das kostspieligste Erzeuaniß der Gartenbaukunst, und im sächsischen Erzgebirge, wo die Kartoffel heutzutage fast das ausschließliche Lebensmittel bildet, aß man sie noch vor 150 Jahren wie heute die Butter zum Brode. Man würde irren, wollte man glau, ben, daß der Einführung dieser, heute geradezu unentbehrlichen Erdfrucht keinerlei Hindernisse im Wege standen und die Menschheit sie gleich mit dem Danke aufgenommen habe, welchen sie verdiente. Nein. Der Mensch ist langsam im Erkennen und zum Verdammen schnell bereit," und dies bestätigte sich auch bei der Einführung der Kartoffel. Der Bauer war der neuen Frucht gegenüber sehr argwöhnisch, und die Prediger, die auf Anordnung der Regierung den Kartosfclbau betrieben, verhöhnte man und nannte sie spottweise Knollenprediger". Was aber die Vernunft nicht vermochte, das gelang einestheils der Hungersnoth, die sich damals bei jedem MißwachS fühlbar machte, andererseits der schlau berechneten List einiger Menschenfreunde. Anziehend ist die Geschichte, wie die neue Frucht in Frankreich Eingang fand. ES war in der Hungersnoth des Jahres 1761, als die Pariser Akademie der Wissenschasten einen hohen Preis auf die Entdeckung eines Ersatzmittels für das unbezahlbar theuer aewordene Korn aus setzte. Ein Apotheker, Parmantier mit Namen, brachte hierauf die Kartoffel in Vorschlag, $Jlan ging zunächst aus einen Versuch ein. Fünfzig Morgen Land wurden mitder Pflanze besteckt, diese gingen auf, blühten und erregten überall die lebhafteste Aufmerksamkeit. Die höchsten Herrschaften kamen zum Apo theker und boten schweres Geld für die Seltenyelt einer Kartofselblutye. Par montier erhielt den ausgesetzten Preis und wurde vom Könige selbst der Erfin der des Brodes der Armen" aenannt Allein, noch fehlte seinem Siege der Triumph, denn die Bauern zeigten eine c ett e - c A r enllHieoene Zuneigung gegen oie noilenfrucht. Da nahm unser schlauer Apotheker seine Zuflucht zu einer List. llnter Paukenschlag und Trompetenschall ließ er allenthalben bekannt machen, die von ihm eingeführte kostbare Frucht sei gereift und Se. Majestät habe ihm einen besonderen Schutzvries ausgestellt, sodaß Jeder, der ihm eme seiner Knollen stehle. mit der doppelten Strafe belegt werde. Dies zog. Die Bauern wurden aufmerksam und, wie Parmantier geahnt. stahlen ne eme Probe, die iynen gar baW eine andere Meinung von der bis dahin mit Mintrauen angesehenen Knol lenfrucht beibrachte. Die Folge davon war, daß einer nach dem Andern sich zur Anorlan,una der Kartoffel bereit erklärte. Heutzutage kennt man gegen vierhundert verschiedene orten artossttn ; so weit ist man in der Kultur dieser Brod pflanze vorgeschritten. m 9 m Disciplin nd Panik. Bei einem ziemlich bedeutenden Brande, welcher dieser Tage in New Fork stattfand, wurde durch Geistesaeaenwart einiger Lehrer und durch gute Disciplin der Schüler eine drohende Panik verhindert, welche anderenfalls sehr unheilvoll hätte ' verden können. Ein großes Tenement-
yauS war Nachmittags um 2 Uyr m Brand, gerathen und sämmtliche in der Nähe stationirte Spritzen waren nach der Brandstätte beordert worden. Unmittelbar an das Tenementhaus grenzt eine Schule, in welcher sich zur Zeit des AuSbruchs deS Feuers zweitaufendfünfhundert Knaben und Mädchen befanden. Der Janitor hatte den Feuerschein in dem brennenden Gebäude zuerst bemerkt und erstattete sofort dem Hauptlehrer der Knaben-Abtheilung, sowie den beiden Oberlehrerinen des Madchen- und Primär-Departements Bericht und erließ
dann das chul:Älarm-lgnal. wlitu lerweile schlugen in dem Tenementhaus die Flammen bereits zu den Fenstern deS dritten Stockwerks heraus. Die Schüler verhielten sich autzerordentlich ruhig. Der oft eingeübte Feuermarsch" wurde von den Lehrern okne öaern commandirt und ordnunasmäßig ausgeführt. Inzwischen waren mehrere Spritzen eingetroffen und einige Polizisten, welche im 'ausicyrttl yeroelgeeilt waren, hatten die yuren der Schule in demselben Moment erreicht, als dieselben geöffnet wurden, um die Kinder tu entlassen, die Mädchen aus der einen, die Knaben aus der anderen Thür. Bis hierher hatte Alles in schönster Ordnung semen Lang genommen und die Kinder keinerlei Aufregung oder Furcht gezeigt. Auf der Straße angekommen aber drängten sich die herbelgeeuten Mutter und verwandten den Kindern entgegen und jetzt roäje um ein Haar die Panik noch eingetreten, welche schon glücklich verminen zu sein.schien. Nur mit allerarößter Mühe aelana es der Polizei, die Ordnung aufrecht zu erkalten. Es wurde gtuatlcyer nxtit Niemand verletzt und in acht Minuten hatte das letzte Kind die Schule verlassen. die Touren wurden aeschloüen und die Krisis war überstanden. Athletik in Colleges. (nl der .31. y. Staattztg.") Die Eolleaebehörde von Harvard hat in Pamphletform den Bericht eines UntersuchungSausschusses über den Einfluß athletischer plele aus Korper und Geist der akademischen Jugend, sowie auf deren Studien veröffentlicht. Die dankenswerthe Arbeit wurde unternommen, um der in immer weiteren Kreisen Wurzel fassenden Ansicht Rechnung zu traqen. daß zur Beseitigung verschiedener Mißbrauche in Verbindung mit der schon mehr zur Manie ausgearteten Sportliebhaoern von eiten der Autoritäten etwas geschehen müsse. Es ist dies ein Zugeständniß, welches um so schwerer in s Gewicht fallt, als das Vorhandensein jener Mißbräucke im Leben und Treiben der studirenden amerikanischen Jugend von der Mehrzahl hiesiger Eollegeverwaltungen entweder Nicht zugegeben oder geflissentlich verheimlicht wird. weil eine Einschränkungspolitik, beziehungsweise eine strengere Beausjichtlgung der jugendlichen Athleten auf den numerljchen Besuch der betreffenden Anstalten eine fühlbare Nückwirkuna äußern könnte. Außer Harvard scheint in der That nur Princeton College der Sportsrage ein tieferes Verständniß entgeaenzutraa:n, denn der von ersterer Eorporation wiederholt angebahnte Versuch zur Eooper r . . c r v rarion in iieoermacyung uno negeiung der .Jntcrcolleaiate Games" scheiterte an einer allgemeinen Apathie; nur in Princeton fand man, wie gesagt, geneigtes Gehör für Reformvorschläge. Dleze hielten sich übrigens in sehr bescheidenen Grenzen, wie denn auch die ganze Untersuchung in einem nichts weniger als abschreckenden Sinne geführt ward. Wer auf dem europäischen Eontinent eine Universitätsbildung genossen hat, der wird überhaupt schwer begreifen können, daß im Collegeleben der Athletik eine so große Bedeutung beigelegt wird. wie es zunächst in England und dann dem Anschein nach m erhöhtem Grade auch in den Ver. Staaten der Fall ist. Jeder europäische Kritiker wird vielmehr der Ueberzeugung Ausdruck verleihen, daß jede Abart des Sports bei uns längst aufgehört hat, eine Erholung und gesunde Unterhaltung nach vollbrachter Arbeit zu sein, dagegen zu einer offenbaren Unsitte geworden ist, insofern man die überall hervortretende Tendenz des Wettens und der Geldmacherei aus an sich nicht nur unschuldigen, sondern sogar unbedingt zu begünstigenden Leibesübungen als unmoralisch und gefährlich bezeichnen will. Schon die Allen pflegten, nicht blind für Gefahren und Mißbräuche, eine scharfbegrenzte Scheidelinie zwischen Athletik und Gymnastik zu ziehen. Letztere begreift etwa das Wesen der heutigen Turnerei in sich, welche nur um ihrer selbst willen als rationelles Mittel zur Starkung von körperlicher Kraft und Gewandtheit geübt wird, während in dem Worte Athletik der unangenehme Nebenbegriff einer Abrichtung für professionelle Zwecke liegt. Es ist kein Geringerer als Plato, welcher den Erfahrungssatz aufstellt, daß die Athletik den Wissensdrang ersticke und den Geist stumpf mache. Im Laufe der Jahrtausende ist es nicht anders geworden. Wenn man freilich daS vorliegende Unterfuchungserg:bniß der CollegcbeHorde von Harvard als endgiltig acceptiren will, so ist die störende Einwirkung der Athletik auf die geistige Arbeit der studirenden Jugend mcht so bedeutend, als vielfach angenommen wird". Wir dürfen diese Behauptung aber um so mehr cum grano salis hinnehmen, als die Enquete selbst festgestellt hat, daß von den 1021 jungen Leuten, welche während des laufenden Semesters im Harvard College immatrikulirt sind, nur secksiehn nicht einem der zwanzig Sports, die dort gepflegt werden, täglich ein paar Stunden obliegen. Etwa 100 Studirende lassen sich"förmlich abrichten, 300 mehr sind immer dabei, wenn es irgend einen Wettkampf gilt, und der Rezt von 600 bis 700 macht mit", ohne gerade in Wettbewerb zu treten. Dabei darf nicht vergessen werden, daß selbst zu den regelmäßigen athletischen Schaustellungen auf den College-Splelplätzen das Publikum gegen Entrichtung von Eintrittsgeld zugelassen wird, während bei den ständigen Wettkämpfen und -Spielen zwischen Teams" verschiedener Colleges das pekuniäre Interesse noch weit greller hervortritt. In Anbetracht dieser, gewiß zu ernsten Bedenken Veranlassung bietenden'Verbältnisse ist eS immerbm als
oeoeuleneer Fortschritt anzusehen, day infolge der hier in Rede stehenden Untersuchung der Verwaltungsrath von Harvard College seinen Zöglingen den Wettbewerb mit professionellen Sportspielern künftig verboten hat. Von einem solchen Erlaß haben die Behörden anderer Eolleges, mit der alleinigen Ausnahme Princetons, nichts missen wollen: das ist sehr bezeichnend für die Sachlage! In letzter Reihe erst kommt der Kostenpunkt des College-SportS in Betracht. Nach den Erhebungen des Untersuchungsausschusses kommt daS Vergnügen"
allein in Harvard auf etwa $25,000 im Jahre zu stehen, von welchem Betrage die Mehrzahl der Studirenden je iehn Dollars oder weniger aufbringen soll. Manche zahlen gar nichts. Wer aber mehr als den gedachten Durchschnitt leistet, der darf sich solche Extravaganzen erlauben". Dagegen wird in den Kreisen der Studirenden selber über die stets schwerer werdenden Opfer Klage geführt, welche die Theilnahme an den athletischen Spielen den Einzelnen dlrect oder mdlrect auferleat. Namentlich soll der Wettunfug nicht nur Unsummen verschlingen, sondern auch von iieklagenswerthen Fol gen moralischer Art begleitet sein. Uebriqens hat der Untersuchungsbericht, wag diesen fatalen Punkt betrifft, nicht Unrecht, wenn er daraus aufmerksam macht, datz man es hier mit einer Form von Laster zu thun habe, welche einen nationalen Eharakter tragt, mosur also die Athletik in den amerikanischen Colleges allein nicht verantwortlich gemacht werden kann. Welchen Umfang aber dies nationale Laster mit Allem, was d'rum und d'ran hängt, in Wahrheit angenommen hat, ist in frappirender Weise auch aus der Haltung eines großen Theils der anglo-amerikanischen Presse den Spielen der Athleten gegenüber ersichtlich. Die sogenannten "sporting editions" ge wisser Abendzeitungen in New ?)orf beweisen nur die Richtigkeit jener Bevbachtungen Platos, day das Interesse an der Athletik den Wissensdrang ersticke und den Geist abstumpfe Vom Jnlande. I n Fairmount in Vermil lion Countn in Illinois ist ein kleiner Knabe, der Sohn von Calvin Shelby, auf eigenthümliche Weise um's Leben gekommen. Er half beim Ablesen der Kartoffelkäfer und drückte die Insekten mit seinen Fingern todt. Dabei scheint durch kleine Wunden, die er an den Flngern hatte, das Gift der Insekten in feinen Körper gedrungen zu sein, denn bald schwoll derselbe unnatürlich auf und der Knabe starb unter gräßlichen Schmerzen. Auf schrecklicheWeise ist in Springsield in Missouri die vierjährige Elise Endicott umgekommen. . Ihre Mutter hatte eben Schmalz eingeschmolzen, den Topf mit der siedenden Flüssigkcit auf den Küchentisch gestellt, und war zu anderer Hausarbeit übergegangen, cls das Kind in die Küche kommt, aus Neugieidc in den Topf zu sehen versucht und dabei das kochende Fett über sich stülpt. Das arme Ding starb schon nach wenigen Minuten. Hilfs - Bundesmarschall Bernhard von New Fork hat nach beschwerlicher Jagd in Allentomn, Pa., wieder einen deutschen Justiz-Flüchtling dingfest gemacht. Angeblich betrog Julius Vogel alias Otto Höder die Stadtkasse von Marienwerder in Westpreußen um 51,000 Mark und flüchtete mit diefein Geld? nach den Vereinigten Staaten. Salomon & Dulon, die Anwälte der deutschen Regierung in New Jork. wurden benachrichtigt und Marschall Bernhard daS Weitere in die Hand gegeben. Außer der Angabe, daß Vogel per Dampfer Saale" gekommen fei, fehlte jeder weitere Anhalt. Der Marschall ist an Schwierigkeiten aller Art schon gewöhnt und so brachte er es denn schließlich heraus, daß Vogel sich in Allentomn, Pa., aufhalte. Dort fand er ihn auch richtig vor und zwar in Gesellschaft eines hübschen Frauenzimmers, das vor einigen Wochen von Deutschland gekommen. Der Flüchtling war sehr unangenehm überrascht, als Bernhard ihm ohne Weitercs sagte, waö er von ihm wolle. Vo gel bat und lamentirte eine Weile und ergab sich dann in sein Schicksal. In seinem Besitz fand sich ein Wechsel über 31,000 Mark auf Miller, Shaw & Co. in New York. Auf der Fahrt von Allentomn nach New Vrk versuchte der Gefangene Gift zu nehmen, wurde aber von dem wachsamen Marschall daran ver hindert. Er wurde dem BundesCommissär Lyman vorgeführt, dem er feine Vereitwilligkeit erklärte, ohne Wei. teres nach Deutschland zurückkehren i Vollen. Vogel alias Höder wurde nach Sem Ludlow Str. Gefängniß abgeführt, um das Eintreffen der AuslieferungsPapiere von Washington abzuwarten. In der Sitzung des Mont-clairTownship-Comites (Montclair liegt nicht weit von Newark, N. I.) wurde auf Verhaftung eines Burschen, der Montclair und Umgegend bereits fyjt längerer Zeit unsicher macht, indem er Nachts mit einer Leiter an die Fenster t. f t r . nr- - ver cylasiammern in oen zutuen ymausklettcrt, die Damen beim Entkleiden beobachtet und sie dann durch Klopfen an die Fensterläden oder Scheiben tödtlich erschreckt, eine Belohnung von $25 ausgesetzt. Unter Anderem hatte der unsaubere Geselle die Tochter eines Maklers von New s7)oxt aus die beschriebene Weise derartig erschreckt, daß sie in Krämpfe verfiel. Dieselbe hütet noch heute ds Bett. Ihr Vater hat $100 Belohnung auf Ergreifung des Uebel thäters gesetzt. Der Bursche betrieb seine Thätigkeit in letzterer Zeit in so frecher Weise, daß sich ein VigilanzComite gebildet hat, das allabendlich den Ort durchstreift; doch ist eS ihm leider bisher noch nicht gelungen, deS Menschen, der sich mitunter als Frauenzimmer verkleidet, habhaft zn werden. Erst in letzter Woche besuchte er wieder zwei Villen, und zwar die deS New Forker, Maklers Burgeß und die von Henry A. A. Dyle, wo er die Damen des HauseS in Schrecken und Aufregung versetzte. Auch stattete der Wensch im Verlaufe der letzten Woche der Wohnung I. Baldwin's an der Foreststr. einen Besuch ab. Ehe er jedoch in das Schlafzimmer im zweiten Stockwerk einen Blick we:fen konnte, bemerkte ihn der von einem Aus". flug zurückkehrende Herr.Baldwin auf her spitze, der Leiter., und forderte ihn
aus, herunterzukommen, over er weroe ihn erschießen." Oh, schießen Sie nicht!" sagte der Elende in flehendem Tone und stieg die Leiter herab. Unten angekommen, empfing ihn Herr Baldwin mit einem Stock und verabfolgte ihm eine gehörige Tracht Prügel, worauf er ihn laufen ließ, was zu großer Empörung Veranlassung gab, indem mit Recht gesagt wird, daß durch eine Verhaftung und Ueberlieferung an die Ortspolizei dem Unwesen ein für alle Mal ein Ende gemacht sein würde. In der Sitzung des Tcwnship-ComiteS wurde eine von
fast allen Anwohnern von Mountain Ave. und Forest Ave. unterzeichnete Petition eingereicht, in welcher um besseren Schutz und um Verhaftung und Vestrasung deS lüsternen Burschen eriucht wird. Aus der Jamaica Plank Road, zwischen der Brooklvner Stadtgrenze uv der Ortschaft Jamaica, hat sich der Betrieb von Vahnwagen mittels Elektricität nichts weniger als bewährt. Die neue Ginrichtung ist eine so Mangelhafte, daß mehrere Personen, welche als Passagiere Verletzungen davontrugen, die Anstrengung von Schadenersatzklagen gegen die Compagnie beabsichtigen. Zu der Zahl der Opfer gehört Frau Lizzie Pfeiffer aus No. 61 Morestraße, Willlamsburg. In Begleitung ihrer Schmester und ihrer beiden Kinder besuchte sie unlängst in Union Course, QueensCountu, Bekannte. Abends auf der Nuckfahrt nach Brooklyn hatte Frau Pfeiffer einen Sitz in der vorderen Ecke des Bahnwagens inne. An der nämlichen Sette der Car waren Pfosten angebracht, welche mit Hilfe von Rollen oder Flaschenzügen an der, in der Straße bekindlichen, regulären elektrischen Draht leitung befestigt sind. Die Frau saß in der Nähe des Jnduktionsbehälters, melchem in'der Car die elektrische Triebkraft zugeführt wird. Als man das Zollthor bei Cypreß HillS erreicht hatte, wurden plötzlich zwei laute Schläge, Revolverschössen ähnlich, vernehmbar und eine hellblaue Flamme flackerte durch das Fenster des BahnwagenS. Frau Pseiner, welche nach ihrem aus dem Fenster schauenden Kmde griff, suhlte aus ein, mal, daß ihre linke Hand heftig zn schmerzen begann, die elektrischen Lichter an der Car erloschen und sämmtliche Passagiere eilten aus die Straße hinaus. Der Ingenieur" ersuchte einen der Passagiere, den Bindedraht, der sich loSgelöst hatte, wieder an der oberen Drahtleitung zu befestigen, aber nicht die Rolle zu berühren. Der Mann war äußerst aufgeregt und scheint seine Aufgabe nicht richtig erfüllt zu haben. Trotzdem erklarte der Condukteur, daß Alles in Ordnung sei, und die Fahrt wurde fortgesetzt. Bald darauf erfolgte ein zweiter elektrischer Schlag, welcher Frau Pfeiffers Bein und linke Seite lähmte. Sie siel bemußtlos nieder und mußte in ein benachbartes Haus gebracht werden. Seitdem hat sie sich unter ärztlicher BeHandlung ziemlich erholt, aber ihr linkes Bein wird wahrscheinlich gelähmt bleiben. Eine andere Frau wurde ebenfal, jedoch weniger bedeutend, verlebt. Die Vertreter der Bahngesellschast erklären diese Angaben einfach für übertriebe. Vem rlosland. in gemüthlichesVvmna smm scheint dasjenige von Palermo zu sein. Der Primaner Dalia hatte sich seit einiger Zeit während des Unterrichts so fleaelhaft aufgeführt, daß sich der Ordinarius der Klasse veranlaßt sah, einen Brief an den Vater des Jungen zu richten und demselben die Ausführung seines sauberen Sohnes mitzutheilen. Als der Klassenlehrer tags darauf im Schulzimmer erschien, erhob sich der Primaner Dalia in seiner ganzen Lange, zog ruhig vier einzelne Sousstücke aug der Tasche und warf sie dem Lehrer unter den Worten inS Gesicht: Da hast Du Deine vier Soldi für die Briefmarken wieder." Auf den Lärm, der sich an diese Szene anschloß, erschien der Pedell, der sich anschickte, den Helden des Aufruhrs zur Thüre hinaus zu befördern. Der Letztere aber zog nun seinerseits einen scharfgeladenen sechsläufigen Revolver hervor und komplimentirte mit demselben Lehrer und Pedell auf die schleunigste Weise von der Welt hinaus. Das Korrektionsgericht von Palermo verurtheilte den hoffnungsvollen Primaner Dalia zu der ungeheuren Geldstrafe von 10 Franken ; das ProfessorenKollegium dagegen faßte die Sache ernster auf und dekretirte seinen Ausschluß von sämmtlichen Gymnasien Italiens. Wie das Geschick die Menschen doch seltsam führt! Es sind jetzt 23 Jahre vergangen, da unternahm ein junger fremder Arzt, der in Wlen seine Studien machte, eines Tages einen Ausflug nach Berlin. Natürlich besuchte er bei dieser Gelegenheit auch Potsdam '..nt seiner Umgebung. Als er nun mit dem Fremdenführer, den er sich genommen hatte, u. a. auch nach Schloß Friedrichs, krön, damals noch NeueS PalaiS" genannt, gekommen war und in den Änlagen des Schlosses promenirte, sah er von Weitem den ' hochseligen König Friedrich Wilhelm .iv., der, m jener Zeit schon schwer leidend, in seinem Krankenfahrstuhl in dem Park deS Schlosses herumgefahren wurde. Der Anblick des so schwer helmgesuchten Mo narchen ergriff den jungen Arzt gewaltig, der damals wohl nicht sich träumen ließ, daß er dereinst nach langen, langen Iah, ren an der Seite des Königs von Pren ßen und deutschen Kaisers in demselben Park als erster Arzt desselben einherge hen und sein steter Begleiter sein werde. Und dennoch ist eS so geschehen. Der junge, damals ganz unbekannte Arz: war, wie die Bosl. Ztg." schreibt, Mo rell Mackenzie, dessen Nam jetzt über den ganzen Erdkreis genannt wird, unter den Laryngologen der Jetztzelt unbestnt ten in der vordersten Reihe steht. I m schweizerischen Na tionalrath wird nächstens die AuSwei' sungsfrage zur Besprechung kommen. Natlonalrath Curti hat beim Präsidium deS NatlonalrathS eme Motion des fol genden Inhalts eingereicht: Der Bun desrath ist eingeladen, ,1) der Bundes Versammlung in der nächsten ordentli chen Sitzung eine Vorlage iu unterbrei ten, durch welche dem Bundeggesetze übe? das BundeSstrafrecht vom 4. Hornuna icijo rn.fl? .i.r.C t io?o eine Vkillinmung, veiresseno oie ricbtswidriaen üandlunaen von A&onti
provocateurs, velgefügt wird ; 2) in der Schweiz niedergelassene Fremde, welche nach der Ansicht deS Bundesratbes die äußere oder innere Sicherheit der Eidgenossenschaft gefährden, nach Maßgäbe von Abschnitt II, Titel I III deS Gesetzes über das Bundesjtrafrecht den eidgenössischen Geschworenen zu überweis fen j 3) der Bundesversammlung in der nächsten ordentlichen Sitzung die Vorläge eines Gesetzes zu unterbreiten, welches bestimmt, daß Schweizerbürger nicht durch Vundesrathsbeschluß, sondern nur durch ein Specialgesetz des Landes ver-
wiesen werden können." Die Tit. I III des citirten Gesetzes bestimmen, was Verbrechen gegen die innere und äußere Sicherheit fino lWaffentragen gegen die Schweiz,. Beleidigung fremder Souveräne:c.). Von einer recht merk würdigen Weinversteigerung berichtet die Roerztg.": Zum Verkauf standen etwa 500 Flaschen Wein und durchschnittlich wurden für 60 Flaschen 9 M. erzielt, mit Glas, also 15 Pf. für die Flasche. Die Annahme der betreffenden Sendung war von einem Kaufmann verweigert und demnach die Versteigerung angeordnet worden. Wenn man bedenkt, daß gewöhnlich der Werth einer leeren Flasche mit 10 Pf. angenommen wird, so stellt sich der Preis sur den Inhalt auf ganze 5 Pf. Villigere Weine angenommen. daß es sich bei dem betreffenden Getränk thatsächlich um Wein handelt, wag füglich wohl bezweifelt werden kann dürsten selbst unsere Vorfahren in den glück lichsten Zeiten nicht getrunken haben. Vielleicht aber bessere. Der reichste Flürst. Der reichste ist der Kaiser von Oesterreich. denn er besitzt vier Häuser; der zweite ist der König von Preußen, welcher zwei Häuser, Herrenhaus und Abgeordnetenhaus öentzt; ebens, die Kömgin von England mit zwei Häusern, dann der König von Bayern und der von Italien, der nur mebr zwei Kämmen beiidt: sodann folgt der König von Sachsen mit nur einer Kammer ; hierauf der Kaiser von Rußland, welcher gar nur ein Kabinet hat, hierauf der Sultan, der sich nur mehr eines Divans erfreut, dann der Fürst von Monaco, der noch eine Bank sein Eigen nennt, und schließlich der Papst, welchem nur mehr ein Stuhl r ' uorlg oileo. Wie man aus Paris mel det, wird sich Mademoiselle Marcell Boulanqer, die Tochter des Generals demnächst mit einem englischen Guts' besitzer verloben. Es war der speciell, Wunsch des Generals, daß seine Tochter keinen Politiker heirathe, der selbstverständlich sich hätte seinen Principien anschließen müssen, was immerhin für die Zukunft keine Garantie geboten hätte. Mademoiselle Marcelle wird ihrem Auserwählten nach England folgen, und man erzählt sich, die zunge Dame fei sehr froh, von den steten Aufregungen im Elternhause loszukommen. Wie es mit der Mitgift des Fräuleins bestellt ist, darüber sind die Ansichten verschieden. Eingeweihte behaupten, daß der General seiner Tochter nur eine ganz geringe Aussteuer mitgibt. Ein Buch aus Seide, dessen Text nicht gedruckt, sondern gewebt ist, wird jetzt von dem Buchhändler Rour zu Lyon in 25 Lieferungen zu je 10 Francs herausgegeben.und 15 sind davon bereits erschienen. Jede derselben enthalt aber nur zwei Blatt, so daß daS ganze Buch aus nur 50 Blättern bestehen wird, welche den Gottesdienst der h. Messe sowie Gebete enthalten. Jedes Blatt ist mit einer eigens entworfenen Einfassung im mittelalterlichen Stile eingerahmt und die Tertschrift ist gothisch; Alles aber, Schrift wie Einfassungen, ist in fchwarzer Seidenweberei aus weißer Seide ausgeführt. Durch einen P roz eß in Moskau und verschiedene Untersuchungen in Petersburg ist festgestellt worden, da,z der Thee in geradezu skandalöser Weise gefälscht wird. Von 14 Theeproben, welche in Petersburg amtlich untersucht wurden, bestanden 4 aus einer Mischung von Thee und Koporny-Gras, 4 aus Kvporny-GraS allein und 6 aus Thee, der schon einmal gebraucht war. I Moskau, wo neueTheefälschungsprozes'se bevorstehen, hat die Polizei eine Anzahl Fässer mit Kehricht entdeckt, welche zur Mischung mit Thee bestimmt sind. B er Correspondent der .Daily News" in Odessa schildert den außerordentlichen Eindruck, welchen der Bau der von Mahmondabad am kaspischen Meer, nach dem 25 Meilen weiter im Innern gelegenen Amol führenden Eisenbahn auf die Eingeborenen gemacht hat. Eine Strecke weit sind die Schienen schon gelegt worden und fährt die Locomotive. Diese letztere ist für die Eingeborenen Gegenstand unaufhörlichen Staunens und höchsten Interesses. Selbst nach wochenlanäer Beobachtung scheint ihnen noch nicht die geringste Ahnung über die Kraft des schnaubenden Ungeheuers aufgegangen zu sein. Sobald die Locomotive heranbraust, weicht die Menge eine ganze Strecke der Sicherheit wegen zurück und bricht dann in einen lauten Aufschrei aus. Bei einem der letzten pariser Nennen verlor die schöne Marquise Lontranto das Rosenbouquet, daS sie an der Brust trug und das -mit einem goldenen Bändchen , zusammengefaßt ' war. Ein Jockey fand dasselbe und befestigte eS an seiner Blouse. Der Gatte der Marquise, welcher glaubte, seine Gemahlin habe den Herrn des Jockey, einen bekannten französischen Grafen, in so sichtbarer Weise ausgezeichnet, forderte am Turf von diesem Rechenschaft, und der Mann, der dem Champagner des Büffets zu sehr zugesprochen, sagte wegwerfend: Zch kenne Ihre Frau nicht und für die Eroberungen meiner Jockeys bin ich nicht verantwortlich zu machen." Bis die Marquise dazu kam, die Sache aufzuklären, war bereits ein Duell an der belgischen Grenze verabredet worden, welches am 4. Juni stattfand und bei dem der Marquis Lontranto zwei tüch, tige Degenstiche erhielt." Jodn OZeilaSer, Saloon u. Villialdchalle 83 C? Oeunsvloania Olt.
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