Indiana Tribüne, Volume 11, Number 280, Indianapolis, Marion County, 26 June 1888 — Page 2

Zndiana Tribune.

. i Erscheint Figtich und SonntagS. tägliche .TlibSn,' Mtt durch de-Träger 12 E.nt er Woche, di Sonntag..Trtvan 5 Cent per Woche. ide zusammen 15 Gent! oder C5 Scntl peiRonat. fjer Poft ,ugeschickt in rauttezahlung 16 per Jahr. Osstee: 140 O. llarvlanbür. .M M gMmapoliö, Ind., 26 Juni 1888. Der Bau der Skattonal'Vibltothe?. Im Abgeordnetenhause ist dieser Tage mit 114 gegen S0 Stimmen der Beschluß gefaßt worden, den begonnenen Bau einer National - Bibliothek zu unterbrechen, die gegenwärtige Baucommission aufzulösen und eine Concurrenz für ein anderes Gebäude, welches nicht mehr als 3 Millionen Dollars kosten darf, aus' zuschreiben. Der Beschluß kann auf.den ersten An blick befremden, und die vom Congreß angenommenen Maßregeln mögen einigermaßen heroisch" erscheinen. Allein die vorliegenden Thatsachen rechtfertigen vollkommen das anscheinend brüske Vorgehen, und es hat nur zu lange gewährt, bis die mehrfach erhobenen Proteste gegen die schmachvolle Liederlichkeit, welche die ersten Schritte zum Bau einer Ratio nalbibliothek kennzeichneten, gehört wurden und irgendwelche Erfolge hatten. Der Bau eines Bibliothek-GebäudeS war ein alter an dessen Ausfüh rung seit länger, als einem Jahrzehnt aearbeitet wurde, und er war zum großen Theil wohl nur dem Umstände zuzuschreiben, daß die al!a Mitglieder des CoL, aresscs, welche ZuhT für Jahr gegen dfe Lobby in dieser Angelegenheit gefochten hatten, einmal des ewigen Argumentirens müde wurden, so daß die betreffende Vor läge im letzten Congreß vassirte. Von mehreren- Seitei: und in einem großen Theil der Presse wurde schon damals darauf aufmerksam gemacht, daß die Bill absolut keine Sicherheit gegen Extravaganzen gäbe, daß der Eongreß vielmehr die Erlaubniß zur Errichtung eines Gebäudes ertheile, dessen Pläne nur aus einem Grund- und Ausriß bestanden, ohne jede Specisicirung, und dessen Kosten auf etwa drei Millionm Dollars veranschlagt seien, die aber auf sieben oder zehn oder gar zwölf Millionen hinaufgeschraubt werden würden. Und ein so dürftiger Plan wurde angenom-men,-obwohl der Architect, Smithmever heißt der Edle, zehn Jahre lang für Annähme desselben wühlte und immer wieder mit genau denselben Zeichnungen hervortrat. Die Bill war also vassirt und der Eontractor machte sich an die Arbeit. So verging ein Jahr und der Architect reichte dies war am 13. Juni seinen Jahresbericht ein. Aus diesem geht nun klar hervor, daß ein furchtbarer Humbug betrieben worden ist und daß es, wenn der Eongreß es ehrlich meinte, nicht möglich war, auf dem beschrittenen Wege weiter vorwärts zu gehen. Die Rech, ilungsablage enthielt gar sonderbare Punkte, so z. B. die Anschaffung von Pferd und Wagen für den Architekten, den Bau eines Zaunes um das Grundstück, welcher nahezu $4000 kostete, den Ankauf sehr kostspieliger VermessungsInstrumente u. s. m. Auch war eine so unsinnige Menge von Beamten angestellt, daß man nur auf die Idee kommen konnte, daß der Architect entweder uns ehrlich oder unfähig sei. Ein anderer Bauführer wurde angestellt, erklärte aber sofort, daß die Weiterführung und Fertigstellung des Baue? nach Maßgabe deö ausgelegten Planes mindestens' das Vierfache des Kostenanschlags erfordern werde und daß für das nächste Jahr allein eine Bewilligung von wenigstens zwei Millionen Dollars gefordert werden müsse. An eine solche Bewilligung war nun nicht zu denken, und als daher am 19. Juni die Angelegenheit bei der Besprechung der Omnidusbill im Nationalabgeordnetenhause zur Sprache kam, wurde der Eingangs erwähnte Beschluß gefaßt, den Bau ohne Weiteres zu unterbrechen. Der Verlust, welcher dem Lande durch den Wechsel erwachsen ist, ist nicht sehr bedeutend, und jedenfalls ist es besser, jetzt ein paar tausend Dollars zu verlieren (die allerdings hätten gespart werden können), als für die nächsten Jahre Millionen zu verschleudern. Die Verbesserung der Marine der Ver. Staaten. Wenn auch der Congreß während der letzten sechs Jahre sür die Verbesserung der Forts und andere Küstenoertheidigungsanstaltcn nichts gethan, hat er doch in jeder Sitzung sür die Beschaffung neuer Kriegsschiffe Mittel genug bewilJigt. Fünfundzwanzig solcher Schiffe find theils gebaut, theils im Bau begrif,sen; darunter bennden sich gewaltige Fahrzeuge, wie die Mame" und Texas", bis herunter zudem kleinen Schnellsegler Stiletto". Allerdings haben, mit Ausnahme der v!er von Noach gebauten, keine von diesen neuen Kriegsschiffen nocb eine praktische Probe bestanden, und aogesehen von den ihrer Vo! lendung entgegengehenden Monitors mit Doppelthürmen sind überhaupt erst zwei, die Vorktown" und der Vesuoius" vom Stapel gelaufen. Dennoch geht das Haus-Comite für Marine-Angelegenhei-ten auf dem betretenen Weg mit Zuversicht weiter und hat eine Bill für den Bau von.noch vier Kriegsfahrzeugeneingebracht, wonach für den Zweck einstweiien vier Millionen Dollars und zwei weitere Millionen sür Armatur bewilligt werden sollten. Der Congreß wird höchst wahrscheinlich auch diese (summen bewilNgen. Der leitende und maßgebende Punkt bei diesen ökeuansafsungen" war und ist nicht sowohl die Vermehrung der Zahl der Fahrzeuge als die Verbesserung der Qualität und Tüchtigkeit der Fahrzuge. Die neuen Kriegsschiffe treten an Stelle alter Fahrzeuge, die entweder ausgebraucht oder wegen verfehlten Baus und anderer Mängel sür untüchtig erklärt worden sind und welche zu repariren oder umzubauen sich nicht lohnen

würde. Von den früheren hölzernen

Fahrzeugen werden in wenigen Jahren gar keine mehr in der Marine im Gebrauch sein. Indem der Congreß diese Hebung der Marine anstrebt und die letztere auf dieselbe Höhe zu bringen sucht wie die anderer Nationen, erfüllt er einfach eine unabwciSba Pflicht gegen das Land. Die vier weiteren Fahrzeuge, deren Bau geplant ist, sollen den höchsten, vom Marineminister gestellten Ansorderungen entsprechen, ja diese noch übertreffen. Drei davon werden nichtgepanierte Kreuzer sein, und zwei von den vier sollen je 3000 Tons Gehalt und eine garantirte Schnelligkeit von 19 Knoten haben. Das ist mehr .als die höchste Schnelligkeit, die bis jetzt von einem derartigen Fahrzeug verlangt worden ist.' Der Tonnengehalt ist derselbe ! wie bei der Boston" und der Atlanta" ; die Schnelligkeit der letzteren ist aber nur 14 oder höchstens 15j Knoten. Die neuen Fahrzeuge erfordern natürlich eine bessere Maschinerie und werden um ein Sechstel mehr kosten, als die Boston" j und die Atlanta", je $1, 200,000 als t Marimum. Der dritte nicht gepanzerte j Kreuzer, der nach der schon erwähnten Bill gebaut werden soll, wird der größte von allen werden und einen Gehalt von 5300 Tons haben ; er wird nahezu zur Classe der Philadelphia" und San Francisco gehören, die jetzt im Bau begriffen sind; während diese aber eine Schnelligkeit von 19 Knoten haben werden, soll dieser geplante neue Kreuzer 20 Knoten machen können; die Marimum, Kosten sind auf $1,800,000 sirirt. Das vierte projectirte Fahrzeug soll rin stahlgepanzerter Kreuzer von 7500 Tons, also beträchtlich größir als die Maine" und die Teras" werden und wird vielleicht eine Million mehr kosten, als diese beiden. Mcrtkanische, Preksteiheit. Von einer sür Bürger der Ver. StaaUa recht sonderbaren, dabei aber lobenswerthen Verrichtung des mexikanischen Congresses schreibt die Gernania" in der mexikanischen Hauptstadt: In einer der letzten Sitzungen des nnn vertagten Congresses wurde eine Angelegenheit erledigt, die nicht ohne Bedeutung für die Frage der Preßfreiheit ist. Vermöge der dem mexikanischen Congresse verfassungmäßig zustehenden Befugniß constituirte sich derselbe als Geschworenengericht, um über eine in der Haupt? städtischen Zeitung El Nacional" von dem Abgeordneten Angela Padilla veröffentlichte Correspondenz über den Stadtrath von Morelia das Urtheil zu fällen, weil letzterer den Verfasser des fraglichen Artikels, welcher Beleidigungen gegen mehrere Stadtrathsmitglieder enthalten sollte, angeklagt hatte. ' Das Urtheil des Congresses lautet auf Freisprechung des Angeklagten." An dieses freisprechende Urtheil knüpft .da3 deutsche Blatt in Mexiko's Hauptjtadt noch folgende, für menkaniiche Preß;ustände bezeichnende Bemerkungen: Die Entscheidung des Congresses ist als ein Triumph für die Freiheit der Presse zu betrachten, steht aber zu gleicher Zeit im Widerspruch mit den meisten, seitens der Gerichte in der mexikanischen Hauptstadt gefällten . Urtheilen gegen Journalisten, die wegen ähnlicher Preßvergehen angeklagt, meistens schuldig befunden und sogar während der Voruntersuchung wie gemeine Verbrecher behandelt worden sind. Der von den Gerich-' ten eingeführten Praris nach dürfen die Journalisten das Betragen der Staatsbeamten in ihrer Amtsführung keiner Kritik unterziehen, welche als Schmähung betrachtet und als solche eremplarisch bestraft wird, und zwar nicht von den gewöhnlichen Criminal-, sondern den Vezirksrichtern, die, wie wir erfahren, nicht denselben Gesetzen wie erstere unterwarfen sind. In einer Republik sollten doch die öffentlichen Handlungen der Staatsbeamten aller Art einer gemäßigten und vernünftigen Kritik seitens der Presse unterworsen werden tonnen, wenn dabei vom Beamten als solchin in seiner Amtsführung und nicht von ihm als Privatperson die Rede ist. Es würde dies selbst für die Negierung nützlich sein, da sie dadurch auf die im Amte begangenen Fehler ihrer Untergebenen aufmerksam gemacht würde und Abhilfe eintreten lafr sen könnte." Die Enthörnuttgs.Thorheit. Von Zeit zu Zeit wird die gesammte landwirtschaftliche Bevölkerung von einem besonderen Eifer für irgend eine Neuheit erfaßt. Bald ist es Dies und bald Jenes, aber es scheint, daß es immer Leute gibt, die ihre Zeit darauf verwenden, Entdeckungen zu machen, welche sie in Gang z bringen suchen, .ohne Rücksicht auf die möglichen Folgen, d. h. soweit es den Schaden Anderer betrifft. Neue Methoden werden angepriesen, eingeführt, erregen Aufmerksamkeit so lange sie neu sind, um nachher der Vergessenheit anheim zu fallen. Oftmals werden sogar lte Thorheiten aus der ' vcumpelkammel der Erfahrung hervorgeholt, neu aufgeputzt und mit den vielversprechendsten Empfehlungen in die Welt gesetzt, nur um wiederum vergessen zu werden. Die letzten Jahre machten uns, schreibt ein Mitarbeiter der Jll. Stsztg.", zum Zeugen zweier solcher Ersindungen, für welche die Lärmtrommel in ungewöhnlichem Maße gerührt wurde. Zuerst war es die Herstellung von Silos zum Zwecke der Aufbewahrung von Grünfutter. Obgleich diese Art der Aufbewahrung unter günstigeren Verhältnissen in Europa sich nicht bewährt, so bemächtigten sich doch die meisten englisch-amerikani-schen landwirtschaftlichen Zeitschriften dieses Gegenstandes mit weit mehr Eifer als Verständniß, und schilderten die Vorzüge dieser Methode in so glänzen, den Farben, daß viele Farmer sich verführen ließen, 'die dafür erforderlichen Anlagen zu machen. Gleich einer ansteckenden Krankheit ging dies eine Zeit lang so, bis man die Unzulänglichkeit des Verfahrens entdeckte und zurückkehrte zu der alten bewährten Methode. Zum Theil waren die Versuche durch Anlage der SiloS recht kostspielige, die Täuschung war mit viel Aergernissen ver? knüpft und alles dies war so leicht zu vermeiden, da plan in dtt Laae war die

Ersahrungen anderer Länder tn dieser

Hlnslcht zu Rathe zu ziehen. Der neueste Unsinn, der noch immer seine Opfer fordert, ist die Enthörnung der Rinder. Es erinnert diese an eine andere Tollheit, die vor Jahren in verschiedenen Gegenden im Osten dieses Landes, namentlich auf Long Island, herrschte. Weil der Schwanz der Kuh dem Melker zuweilen hinderlich war, schnitt man denselben ab, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, daß die Kuh sehr nützlichen Gebrauch davon macht, indem sie sich der Fliegen damit erwehrt und daß ihr Ansehen durch die Verstümmelung verunstaltet wird. Erst nachdem man einsah, daß man nur Schaden mit der Verstümmelung angerichtet und die kurzschwänzigen Kühe" zur Zielscheibe des Spottes wurden, ließ man davon ab. So wird es auch in Betreff der Enthörnung kommen. Wie man auf diese Methode verfallen ist, das ist schwer zu sagen, jedoch die Neuheit allein könnte sie nicht im Gange halten. Man muß einräumen, daß die Bewegung zu Gunsten dieser Methode unterstützt wird durch manche Eigenthümlichkeiten in unserer Viehhaltung, wie z. B. die freie Hal?. tung in Herden, vereinzelte halb wilde bösartige Eremplare unter diesen, Streben nach Verminderung der Arbeit u. f. w., aber hinreichend erklärt wird sie damit nicht. Es wird daher vielfach angenommen, daß die Bewegung künstlich angefacht und erhalten wurde durch die Besitzer der lkngehSrnten Rassen, um für diese Stimmung zu machen, oder durch die Ersinder von Instrumenten, die zur Vollziehung der Operation angepriesen worden, oder, durch die Leute, welche ein Geschäft aus der Beseitigung der Hörner machen. So viel ist gewiß, daß fast durch das ganze Land, wenn auch vereinzelt, das jammervolle Gebrüll der durch diese Operation gemarterten Thiere gehört wurde und daß dieselbe nicht selten von üblen Folgen begleitet war.- In letzter Zeit sind wiederholt Fälle bekannt geworden, in denen durch das Abnehmen der. Hörner die Thiere schwer geschädigt wurden, indem Eiterung und Faulniß eintrat, Würmer in der Wunde sich bildeten und thierärztliche Hilfe gesucht werden mußte. Wenn eS in dieser Frage eine Autoritat gibt, so ist es die Königliche Gesellschaft der Thierärzte in England; sie erklärt einstimmig: daß die Enthörnung der Rinder ebenso unnöthig wie unmenschlich sei und daß diese unnatürliche Operation eine schwere Schädigung der Nachkommenschaft im Gefolge haben könne. Vom Anlande. Aus Niverside, Cal., wur ben in diesem Jahre 720 Eisenbahnwa genladungen oder 205,541 Kisten Oran gen verschickt. Mal hat ausgerechnet, daß in der Stadt New Z)ork an den Te? lcgraphen und Telephonstangen minde stens 11.000 Meilen unbenutzte Draht seile hängen. A u s guter Quelle wird ver sichert, daß die Pullman Car Co. die Baltimore & hio Cleeping Palace Car Co. ausgekauft hat. Sie soll Kl. 250.000 dafür gezahlt haben. W. M. Dye in Jesup, Ga., ist Besitzer einer Kuh, welche eine ganz kahle Haut hat. In jedem Frühjahr verliert die Kuh das Haar, das aber gegen den Herbst hin wieder wächst. Im Uebrigen scheint das Thier vollkommen gesund zu ein. Eine Lilie von nahezu kohlschwarzer Farbe und widerwärtigem Geruch blüht in Chico, Californien. In der Form unterscheidet sie sich in nichts von mehreren, auf demselben Beete gezvachsenen, weißen und wohlriechenden Lilien. Der Schatzmeister der .Pennsylvania Co.", John D. Taylor, stellte dieser Tage einen an die Ordre von Lee Livingstone & Co. zahlbaren Check auf die National Bank of Commerce in New Z)ork aus im Betrage von $14,, 250,190. Dies dürfte der inhaltsreichste", je ausgestellte einzelne Check sein. In Chicago hat seit Ein tritt der warmen Witterung die alljährlich sich wiederholende Jagd auf ohne Maulkorb herumlausende Hunde begonnen und die Stadt hallt wieder von dem Knallen der Revolver der Polizisten und dem Heulen der angeschossenen Köter. 40,00 Hunde soll die Gartenstadt beHerbergen. In Zllbuquerque in New Meriko hat sich ein im letzten Stadium der Schwindsucht besindlicher Straßen-bahn-Condukteur aus Chicago, Thomas Highland, um seine und seiner Familie Leiden zu enden, erschossen. Seine Frau hatte ihn gerade verlassen, um nach einem Arzte zu gehen, als sie die Schüsse hörte, und zurückeilend ihren Mann todt fand. Vom Blitz erschlagen wur den dieser Tage: in Morrison in Whiteside County in Illinois der sechzigjährige Reuben Mners ; bei Dixon in Lee Countu in Illinois zwei dem Farmer Walter Merriman gehörige werthvolle Pferde, und in Damson in Minnesota das frühere Gesetzgebungsmitglied John H. Arown. In Mason City in Iowa erwachte neulich Morgens der Pastor D. E. Skinner von en:m heftigen Schmerze in einem seiner Arme und fand beim Betasten die Spille einer Nadel daraus dervorragen. Ein Arzt brachte eine dr Viertel Zoll lange, sehr rostige Nadel zum Vorschein, und Hr. Skinner erinnert sich jetzt, daß er sich als Kind einmal eine Nadel in den Fuß getreten hat. Ein der Betheiligung an eincm Postraube in dem Städtchen Selina in Ohio beschuldigter fünfzehnjähriger Junge, IiamenS Frank Hanifaw, der sich vor der Hand in . Untersuchungshaft befindet, hat an Präsident Cleveland folgenden Brief gerichtet: Ich schreibe Jh neu, da ich ein bedauernsmerthes Jndividuum in mißlicher Lage bin. Ich bin ein kleiner Knabe, erst 15 Jahre alt; bin als Mitschuldiger an einem schreckli chen Raube verhaftet worden. Da ich unschuldig bin, bitte ich Sie um Ihre Hülse. Jch kenne den Aufenthaltsort der schrecklichen Räuber und will Alle sriäblen. L?sS ich eiö."

Frau Clemence Ramel

strengte eine Klage an, um aus dem Nachlasse ihrer Tante Marie Birfolet Farran in Arooklyn, N. die Summe von Hl 9,000 für geleistete Dienste zu erlangen. Tante erran war eine fashionable Putz- und Kleidermacherin, deren Atelier" sich am Broadwan, nahe Waverly Place befand. Sie nahm ihre Nichte im Jahre 1873 zu sich und weihte dieselbe in die Geheimnisse ihrer Kunst ein. Die Nichte, die hauptsächlich mit Knopflochmachen befchästigt wurde, nahm immer an, sie werde einmal das Geschäft der Tante erben. Diese verfügte jedoch an? , derweitig darüber, weshalb Frau Icamel nach dem Tode der Tante, die ihr nie Lohn bezahlt haben soll, auf $19,000 , gegen den Nachlaß klagte. Sechs Sach- j verständige sagten aus, eine Knopfloch-j macherin sei mit $20 pro Woche hinrei- i chend ent,chadlgt. Eme Entscheidung ist in dem Falle nch nicht abgegeben roov den. Seit einig er Zeit liegt be kanntlich Theodor Thomas im- Kampfe mit der Musical Mutual Protective Union". Thomas hatte nämlich vor einigen Jahren den Oboisten Felir Bour für sein Orchester engagirt, obfchon dieser erst seit Kurzem in Amerika war. Die Union" verhängte hierauf eine Geldstrafe über Thomas, welcher ihr angehört, wegen Verletzung der Bestimmung der Statuten, welche Mitgliedern verbietet, mit NichtMitgliedern zusammen zu spielen. Bour war nicht in der Lage, Mitglied der Union" zu werden, da zur Aufnahme ein sechsmonatlicher Aufenthalt in diesem Lande nothwendig ist. Thomas war nicht im Stande, einen anderen Musiker zu sinden, welchen er als ersten Oboisten für sein Orchester engagiren konnte. Er behielt deshalb Bour in seinem Orchester, und die Union" beschloß infolge dessen, Thomas auszustoßen. Um dies zu verhindern, leitete er nun einen Proceß gegen die Union" ein, in welchem er erfolgreich war, und der Generaltermin hat jetzt die Entscheidung bestätigt und die Bestimmung, daß ein Musiker nicht eher als nach sechsmonatlichem Aufenthalt in diesem Lande Mitglied der Union" werden könne, für höchst unbillig erklärt. Eine aufregende Scene er eignete sich dieser Tage zwischen Louisville und Paducah in Kentucky in einem Zuge derNcwport-Mississippi-Valley-Bahn." Ein gutgekleidetcr alter Herr, der bis dahin rutiig neben seiner Frau gesessen hatte, sprang plötzlich mit einem furchtbaren Schrei auf, riß sich den Rock vom Leibe und schleuderte ihn aus dem Fenster und ließ dann die Reisetasche seiner Frau und deren Hut denselben Weg gehen. Hierauf begann er auf die vor Schrecken sprachlosen übrigen Passagiere einzuschlagen, und als seine betagte Frau ihn am Arm faßte und zurückzuhalten versuchte, packte er sie und machte Anstalten, auch sie aus dem Fenster zu werfen. Endlich eilten ein Bremser und der Con-. dukteur hinzu und nach hartem Kampfe mit dem scheinbar mit übermenschlicher Kraft begabten Tobsüchtigen gelang es ihnen, denselben zu fesseln. Die alte Dame, welche in Ohnmacht gefallen war, gab, als sie wieder zu sich gekommen war, an, daß ihr Mann, Edward Robinson aus Newton Co., Ark., nie zuvor einen Wahnsinns-Anfall gehabt, daß er aber erst kürzlich eine Gehirnentzündung durchgemacht habe und daß sie auf einer Erholungsreise zu seinem in Verea, Madison Countv, Ky., wohnhaften Bruder begriffen seien. Der Un glückliche, der fortfuhr zu tob.'N, wurde in Louisville zunächst einer Prioat-An-kialt übergeben. - Qtu Onslandß. T e r V o r st a n-d d e r Gesell iöaft zur Unterstützung nothleidende? Äuländer" erläßt, wie wir der Voss. Ztg." entnehmen, eine öffentliche War nung gegen die Auswanderung nach England. Auf die Unterstützungs . Gesellscbaften solle Niemand rechnen, denn dieselben könnten nur einen kleinen Theil der Ansprüche nothdürftig befriedigen. Ueber alle Maßen ungünstig ist es zur Zcit hier für mittellose deutsche Eommis. Kellner müssen, wenn sie nicht dem Elend verfallen wollen, der Landessprache kund:g sein, wenn sie herkommen. Der deutsche Lehrer hat selbst im günstigen" Falle wenig Aussicht, hier mehr als ein kümmerliches Dasein zu fristen; eine Ausnahme macht allenfalls der des Englischen mächtige Musiklehrer. Sehr ungünstig steht es um alle Arten des Handwerks, besonders für Buchdrucker, Lithographen, Barbiere, Schuhmacher, Schneider, Tischler u. s. w. Die Tischler haben hier gute Zeiten verlebt, aber sie sind vorüber. Geübte Schneider sinden im Westend zeitweise sehr löhnendeArbeit, indessen aber nur zeitweise ; den größten Theil des Jahres sind sie beschästigungslos. In der guten Zcit beträgt der Lohn der Schneider für eine normale Arbeitswoche nicht mehr als 2 Lstr. ; diejenigen, welche mehr verdienen (ausnahmsweise bis zu 6 Lstr. die Woche), arbeiten im Akkord und 16, 17 bis 18 Stunden täglich. Aber das ist in der Regel nur für wenige Wochen, denen dann meist Monate des Arbeitsmangels folgen, während welcher sie froh cin müsscn,dann und wann einmal für einige Stunden Beschäftigung zu erhalten. In Folge deS beständig wachsenden Mitbewerbs von Seiten neu ankommender Landsleute arbeiten die Bäckergehilfen übermäßig lang und gegen geringe Vczahlung ; viele von ihnen sind brotlos. An Schlossern wie überhaupt an Eisenarbeitern ist ebenfalls Ueberfluß vorhanden. Dasselbe gilt von den Eigarrenmachern. Kurzu,, wohin man auch schauen mag, ist keine Berufsart, in welcher es eine Nachfrage zu befriedigen gäbe; überall ein übergroßes, die Arbeitsbedingungen verschlechterndes Angebot von Beschäftigung suchenden Hän-. den-. Und wie in London, so ist. eS in England überhaupt. Wieder eine Mordthai bei hellem Tage in London, und zwar in einem fashionablen Quartier, in Marvlebone, und noch ist der. Thäter nicht entdeckt. Zwei Liebespärchen spazierten Abends 8 Uhr längs des Regent Parks: Rumbold mit der 17jährigen Lizzie Lee voraus, und in einer Entfernung von etwa 30 Metern ging sein Freund Bon.e mit der Cousine Emil Lee. Eine Schaar

junger Männer huschte an chnen vorbei;

einer sagte: Er ist's nicht." Bald nachher sah Byrne seinen Freund Rumbold, der um eine Ecke der Parkcinfriedigung gegangen und aus seinen ?sugen verschwunden war, auf ihn zurennen; Blut stürzte ihm aus dem Mund und er fiel ans das Pflaster, wobei sich zeigte, daß er eine tiefe Wunde im Nacken hatte. Der Wärter deö Parkes und Barne transportirten ihn in das nächste Hospital, wo der behandelnde Arzt, fand, daß er todt war. Das Mädchcn, welches Icumbold begleitet hatte, sagte aus, daß dieselben jungen Männer, welche an Byrne vorbeigecannt waren, sie angefallen hätten. Einer der Männer faßte ihren Freund um den Hals nnd stach ihn in den Nacken. Als sie ihn fallen sahen, suchten sie das Weite. Wie es scheint, handelt es sich um eine Verwechslung. Ein Streit zwischen den Burschen aus Lissongrove und dem übel berüchtigten Quartier Seoen Dials, der seit einigen Wochen rast, hat zu dieser blutigen Katastrophe geführt. Ein grauenvolles Verbrechen wurde dem K. Sslowo" zufolge im Mai im Dorfe Woluopolje bei Kiew verübt. Während eines Brandes im genannten Dcfe wurde der Bauer Belokrenizkij, seine Frau und sein lljähriger Sohn mitten am Tage auf offener Straße von der aufgeregten Menge erschlagen. Die Veranlassung zu diesem Verbrechen war der auf Belokrenizkij gefallene Verdacht der Brandstiftung. Räch Ausbruch des Feuers stürzte sich eine Anzahl mit Knütteln und Spießen bewaffneter Banern, ohue sich um das Löschen des Feuers zu kümmern, auf den B., der bald todt unter ihren Streichen zu Boden stürzte. Das Weib des Unglücklichen wurde zuerst gebrannt und dann mit brennenden Dachsparren vollends getödtet. Der Sohn versuchte sich durch die Flucht zu retten, wurde aber ergriffen ; ein Bauer packte ihn an den Beinen und schlug das Kind mit dem Kopf an den Boden. Die entmenschte Bande irrte dann in den Straßen umher, nach den übrigen Kindern und dem Brnder des ermordeten Bauern suchend, die aber nicht gefunden wurden. Etwa eine Stunde später mußte auf Anstiften der Haupträdelsführer Jung und Alt je einen Schlag mit einem Knüttel den entseelten Leichen versetzen, damit alle ihren Antheil an dem Morde hätten. Inder franzosischen Kammer soll, wie die W. A. Z." weiß, noch in dieser Tagungszeit ein Antrag auf Aenderung der Wuchergefetze eingebracht werden. Der Abgeordnete, welcher die Sache vorbringen will, hat sich an die Schauspielerin Sarah Bernhardt mit der Bitte gewendet, sie möge ihm ihre Prozeßakten überlassen, um ans ihnen den Nachweis zu liefern, daß sie als Opfer der Wucherer in den letzten fünf, zehn Jahren an Wucherzinscn bei zwei Millionen Francs gezahlt habe. Sarah Bernhardt hat sich die Sache natürlich nicht entgehen lassen und telegraphisch die Anordnung getroffen, den Wunsch des Abgeordneten zu erfüllen, demselben zugleich auch die Anzeige gemacht, daß sie sich heute noch. in Wucherhänden desinde und jdes Jahr Hunderttausende von Francs wegzähle, sie wisse selbst nicht, wofür. Man muß eS nur verstehen, Reklame zu machen! - Vor einigen Wochen verließ eine kleine Karawane, die von einer Truppcnabtheilung geleitet war, die Hauptstadt Fez und nahm ihre Richtung nach dem Atlasgebirge. In der Karawane befanden sich auch vierzehn Kaiserliche Fruen mit einer Anzahl von Sklavinnen. Während nun letztere bunt gekleidet waren und rothe Lederfchuhe trugen, waren Erstere baarfuß, ganz vcrschleiert und in schwarze Burnusse gehüllt. Eine jede dieser vierzehn Frauen ritt ein besonderes Kameel. . Es waren 11 Odalisken, die nun, nachdem sie ihr 45. Lebensjahr überschritten hatten, aus dem Kaiserlichem Harem entfernt und nach dem Süden geschickt wurden, damit sie dort in vollster Ruhe ihre Lebenstage beschließen. Eine aufregende Scene spielte sich kürzlich in der Wombwell'schen Menagerie in Eardiff ab. Ein GastHausbesitzer Namens Wiltshire war nämlich eine hohe Wette eingegangen, daß er in den Löwenkäsig treten wolle. Tc,usende von Personen besuchten deshalb die Menageric. Zur festgesetzten Zeit stieg Wiltshire. wirklich, begleitet von dem Bändiger, in den Käsig, in welchem sich sieben Löwen befanden und benahm sich trotz des furchtbaren Geheuls äußerst furchtlos. Nachdem er einige Minuten, während welcher di: Thiere ihre gewöhnlichen Kunststücke machten, im Käsig geblieben war, ging er wieder hinaus und wurde von seinen sportslustigen Lands leuten mit brausendem Jubel begrüßt. Einem ru ssi sch en Ge i stlichen hat vor Kurzem der Volks-Aber-glaube übel mitgespielt. Der Pope aus dem Dorfe Pokrowskoje bei Odessa wollte kürzlich mit seinem Knechte aus der Stadt nach Hause fahren. Als sie über den Marktplatz kamen, traten ihnen die F'cischhändler Makowenko, Russo und Anna Plotnikow entgegen, warfen den Wagen um und mißhandelten den Geistlichen; Makowenko schlug ihn mit einvn Korbe und der Plotnikow begoß ihn mit einem Topfe Spülwasser. Der Mißhandelte wurde deswegen klagbar und die Beschuldigten erklärten vor Gericht, sie seien des Glaubens, daß, wenn ein Priester über den Marktplatz fahre, ne kein Glück mehr im Handel haben! Das älteste ? ra kti s ch e M i tglied einer Feuerwehr in den Ver. Staaten soll Frank A. Hardn sein, welcher in Hollis, N. H., am 16. März 1837 einem SpritzencorpS als Mitglied beitrat und seither ohne Unterbrechung also 51 Jahre lang der Löschmannschaft (allerdings in verschiedenen Städten) angehört hat. Zur Zeit ist er Sccretär des Feuer elzidepartements in Piqua. O. Heiteres. Major v. B. ist von semer galanten Gattin mit dem fünften Töchterchen beschenkt worden. Tante Gudula tritt in's Kinderzimmer und sagt zu dem sechsjährigen StammHalter der Familie; Kleiner Ernst, der Storch hat dir eben ein Schwesterchen gebracht; willst du es sehen?" Ernstchen (mürrisch): Nein aber den Storch kannst du mir zeigen.

, ssLYukAj 1

'4 DAS GNOSS& Schmcrzcnlieilmittcl. gegen Nenralgia. Dauernd gehellt. Original-Bericht, 1834. Erneuert 6. Januar, 1837. Litt tm Jahre 1884 schrrSlich an Ncuralgia im Gesichte. Litt furchtbar. Versuchte St. Jakodö Ocl. Nikb die schmerzende Theile deö Aben i tüchtig ein und am Morgen waren alle Schmerzen wie durch ein Wunder rerschwunden. Seit mehreren Jahren keinen Rückfall wieder habt. Frau Mary St, Sheet), Nro. 1110 Marzlaud-Avenue, Washington, D. C. Dauernd geheilt. Orkginal-Bericht, MZrz. 1831. Erneu, ert ö. Februar, 1887. Beinahe drei Jahre schrecklich an Neuralgia litten. Wandte . St. Jakobs Oel en. Ja fünf Miauten va. rm alle Schmerzen verschwunden. Eine einzige Anwendung heilte mich. Seit jener Zeit keinea Rückfall wieder hab Vc. . Troll, St. Louiö, Mo. Dauernd geheilt. War gezwungen sechözehn Tc,e weaea neuralgische? Schmerzn im Bette zu l leiben. Nahm sechs verschiedene Medizinen ohne Erfolg bemahe , wahnsinnig or Schmerzea. Gebrauchte St. Jakobs Oel nnd wurde geheilt. Habe seit jener Zeit keine Schmerzen wieder habt. Mary L. DaviS, TobinSrille, Baltunsre Co., Md., 15. Dezember, 1356. MObige Zeugnisse sind kkrneuerungen frühern Lericht von Leuten, welche durch Et Jakob Oel f eheilt wurden und die nach erlauf von Jahren ein Rückkehr von Schmerzen gehabt haben. klllenthalben l den Apotheke , haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. m iiiilHl lyj vN. Cures Removes I i ans cunuurn, Be9 StlngSt Mos qulto and AU " I. Insect Bltes;v i ff nsrixs, blotciiev Humors, Birth-xiiArk, and eveiy form osakln blemisiies, poeitively cured on tfca xnost delicate tkln wiUiout levi&2 a scar. by Eop Ti fcm.Oix-t-Price 25cta., COcts. and (1. At dirureista or Irr maü. The HopPiU ysnfg Co., l.'ew London, Conn. littl Hop PllU sor sicfc-headadxe. dyspepeia, biliouanesa and eoastipatloa Lave no equal. 25c " IT - In allen SuotSelen u hadea. d Den einzigen Weg SBrnnteetraft voüstindig brrjufMIrn nnMplbftMf fmftnbslr unhmbarfit Sans nett' 1 dkilen. ferner, genaue Aufllarung über' uwaueatettantecuea itorruncoanrniB zu j- anudarkeit! Weibliaikettl Slzel pindcx,, atmte derselben und eilun. xetat das ae. dlegene Wich ,.TerRettunas.vkrr:"2S. Aufl., 2! Seiten mit zahlreiche lebenö I I iS treuen Bildern. Wird in deutscher Crracke I 9s ,1)H fflnClnVniiK nit tZttiti (n WoO. 1 tfc3fc VHVMVHJ fcl fcFYv Slamvs, loralam versa, ntx versand!. .. CW n a mm . 1 Q ton Plare. nahe Broadway. w Tort, I i .treue : iHMiisrnr iitii.insiiriiT. 1 1 t un 5 .I an anctanopeua, "tnc, dklNl ua. Händler U. Keyler, 29 Sud Dclawwe SU THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you desire to purcliase a. se-iriff rnachlne. askourajrent at your place for torraa and Srice. If you cannot find our ageut, write irect to nearest address to you beiow uarned. NEW HOHE SEWG HACHE OÄEMS. Chicago - 23 UNION SQUARE.N.Y:- D.ulas, ILL. fl-ri ÄNTA (SA TEX. ST LOUIS. MO. p 1 i rVw t5i srpicisco CM. Agentur für Indianapolis: Kaiser & ZZfleger, 172 Ost Washington St! aß. IXi-saEs: 2 s2k die Sn 1888. A. Eaylor, O,fi: 40 or! West ltr. Xeletfaa 919. Indianapolis WATBB COMPANY SS Oüd VeonsvlvanlaSr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trin ken, Kochm, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. TliOTaa.H A. Morris, VrSKden!. ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of adyeifeingin American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Nwspapef Ad-rrtising Durcau, lO Spruea St., New York. nd lOot. Xor !OSpRa pamjMfj

MKAG F Mmm

TRADE 5MM MARK piUm fei&g

Z6 ' "'AA

is

Am ,

vnxiV

i -

MWMWMW VWÄ W MB AA ii DAMD V I-äw f; ls :yr: ' I VT-v. . A 1 fe - . v:,rs. MMKOMM? j In tftv- lf5 fc " i -iiil 1 IK" f -üt i ?c??4?47 M VMM' L k w 'MmPM iMMWIMs 11 1 ; iMfiKSffeSflRI , MMW

n

S. DOMI'S X s ' V A 9m f ' ? I v,wmmt V 3tj eflc t Defses l - mib UiUcrlonr - Filz ! Zwei und dreifach: ASpHalt Dach Material, Dach-Filz, Pech, KoHlen-THeer, Dach-Farben. feuerdichtcr ' Asbest . Filz, scher gegen Motten und Wamen. n. C. laZ,folskk ten St Smither.) lii mü Marvlaudttr. Ztlivitn 661. Howe Ventilating Aase Burner. Sin perfekter Ventlleter. Base VurnerS und alle Soro v , 1 "IIAPPY TUOÜGIIT RANGES. ten Heizöfen ehr b i U ltg. 4 C N . ' Q S Wenn etc irgend einen Ofen lausen rollen, festen e rft vorsrrechen kei Wxrt, XI. Dennett Si Hon, . A Süd Kirttio Cttoi . Arbeites-Hatte (früher Thall,.) Vereint und Logen werben darauf aufmerk sam gemacht, daß odige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von VersanmlunZen, Kränzchen, Unterhaltungen u. s. w. eignet und für solche Zwecke billigu mirkhen i. Man desde sich an die Ossice d. 118. v n) ' 3J - " --r ! "'1'wv.Ta Wftn-Zkit-Tk. Äntunst und Ldgane de? istndahnzJüe tn JndianapoUk,on und nH tag, den 2. Janttür 1883 SeffkisoudiUe, Raissu nd Zsdlsrsx, erfenbais Abgang: Nknuft: m& r a. i.. .15 sa i !batccc. 10 rm 8 ?abMl atl 4(V)!Ra mu9tv ca. 5.: siuvcc... .ia a - (lüchUiii u k, ,i-t.uiMiiii uin I V 51 W9z. 6 5 ?. 8t:104-C Vaudüa 2üjf. CjUStrcts .... 7.3 Sa.l Sp, 9 11 55 arn Ait. A.iO act? Cs 11.00 LLfternail... l Nm $nI 3 45l9i rat! mr.l lr,..l .(x)ra Tit ... 4 45 a ffrprtg 4 tsCa Schnell,, 3A WlvelkNd, Cdlsrnbül, ttcriancti nnd Zndlo. naücli Sifendaa (Zte Line.) n err I.. 2.5C Ku , l Ct 2 t f tla tS d?so s...ll.PCai Itzl l Csptaw Cl C. 7.3 ) Sa I 3 j.... XPAB tl... 7.L0 naC3 S:S Cxi 2 00 f Pt (Sofien aik.W 5?ni I V 4 t S St i i.2T ??, lchizan Siprtl, 4.30 Sot ertön Har. Ct.lU.U m vriwood Liv'.fl?n, T. C..nd I. rgUfU. Z.NS ' tiill. .f $ rra 1Q.3T) ? ,11 3o t)rn M ' 3 4j3C UtfUS. iJ0 ißk " 11:14.10 xs ts 10.45 Ra 4.33 rjai 7.3 Cta li JJ E .1 IBgltlf. 3. ' 5 00a ttgttch. 7.5 (ractanali, SaMasrpoiif , et. Konti n. 6$Ua;e SiseudaiL. febrianatl Didifio?. CIX9uile.?F S. 3 0 ff Zdlaap U,e. 10 4? EteuknUl Ztt li zz Cm ess'otll rx. 11.4s Cm Po,ng LtIRa fieftcni .... 10 46 Kv . Cj. .... 6.6 Sa C Cb . tS Srxreß ... 4.3i Brn 15z lich cc.lMO'a Lafazeue Ecc. . 4.li Ka khieazo Didifio?. ro Bstl A. 7.10X i 2 F 5. ttöliS eeu.. 3.m k5ieekeUx.:Z.cz, litletn jw Cgi tSgttch I , 11 .31 KB Eafovctte See... ft.OüfSaj Eogonjport :.. 7.10 v 1 btf mrit Kec ..11 ix B L Uett p.. i. , reria rxrei.. S 4ZV Sudiasa, vloswgtsu nndWe'Zcru visenta,. Jk ktt N veil.. 7.! n?k S L k, 4.'b Klar 00 eu 3 i tögiiu c feClTB 6 Cx. uguq 310? tn Ceic lO. f3a tlantt ,,5U. 3.83 a g.X R OestUche Didiste,. Oestl. , all . . . .4.10V I Vacisie f zvxtl... 7 setja Zlgl. ernt.... 9 oo 6 m 3 i to 30a NtiatitU 9iv.... 3 dSNm SBlftira rj .... 3 HKu Etba, St. Lsuis & Paciste. $ttC?Wall7.1S 8b ClUta Crifl 1 11 rt m x wj aa xb Xcl TflDts.. 10.43 Ca Set C all. fi.a Rl Rich Hl C m 7.00 SstlasafdUS und Sisrersel LiseubtZr. Äcll aito 9t 7.14 I Nee.. 10 L3 k?a M?,, e, . 4.13 li I Wati 9tlx$9. 40 2a Gteciasatt arnilton Jc3 ndiaaaolil S ifeiit ah a Jdp 6ta N V 4.0C Ea I emn,Iill,Ntt 85 B ftsaxultllliSec 3Ma VtiiL 11.43 6 Jd, n rtntlls14i inctanctt Nee 4 33 MudTlSnCt. 8.10 53 9a Sin., D.?.L.V Z-dON Indianapolis, Deeatnr & Springsield. D,t Pk BalL 8 3C03X I Schnell, ,e . Z 2 onlexuma Nil I Vlonte, N, tgl eußg Sonnt. SCZi I ag Sonnt... 10 1(?8 Lch2,vg r I...1S 3t. .3 l aU wjja Chicago, Dt. Louii & PittZburg. yzpkZBV , i Ne,'k. fx tZzi,H 4.30 8ifl enoa ont. 9.40 V 04 ukge INvz KP oseeot. 9.00 e f s iöglt .. .1 u 151) tul j. I Jndtan. e. 30? e?etsg? 4.00 a LLeftern oil.. .lu jj Ka NVKY sUflW5 4.'5 Sa i Ehvag äentk di2 Kokos. ttttt$ Scht ,g ttg 11.13 Ciuc50iTrtl.ll'.35 Nd zd 3 29. CimCiaa... 4.1 Jndrl'k ios. .yoi-n C.-t: Z.30a 5L3ianao!U cad et r.ti Sisenba? I a spiel, c , ttulij) 7.2) Ba I r cta i. i.)xb H a et i : tllch 8 4 4.100 ?z I JttmliP t;I... U.S3C 5 B fx m ee Z.eg er. total Uaflen ötx.lü.Oü 0 09 tje c tagt. O- Ka 3nitaffpe:t4 9x 3.401! LonUdi2,ev Alianh & Chicago. tr.Line ; !5Ucfie Sr tgl.. tt.iv lioncn See . 3.80fta khiess z. tgU. 5.52 Kor fic 9.336a 3tch. ftttf C$ic ti Bai!. 3.411b ltch Ui5ttog. 0; i'iaU UJOga Sge cftl r , SeittfeffiUffif tt 11 SUfctgl au i, Vu,

hi Iftl

5'S Üss Si "

fa&&4w''&yz -j&kjtäri&i i vihkjgl