Indiana Tribüne, Volume 11, Number 279, Indianapolis, Marion County, 25 June 1888 — Page 2
Indiana Tribune.
-p Er, ch eint - gigliH und Ssnnlkge. TV gliche Xiibflne" lolet durch de Träger 12 U Cent! ,r Woche, bic EonntagrrtbSne 5 Cnt per Wach. Beibi infamsten 15 ent odr 5 ffetUJ petRonat. Per Poft zugeschickt in voraulbetslung 16 per Jahr. Ofüca 140 Q. CJöttjIanbOt. Indianapolis, Ind., 25. Juni 18L3. Wichtige VntsHeidung. Nachlaßrichter Ransom von New Fork $at dieser Tage eine für die Rechtsständigkeit letztwilliger Verfügungen roichtige Entscheidung gefällt. Bekanntlich ist eS gewöhnlich der Nachlaß, der die Kosten eines etwaigen Erbschaftsstreites zu tra gen hat und je höher sich der Werth die13 Nachlasses beziffert, um so wahr scheinlicher ist seine Anfechtung. Um dem Uebelstaude abzuhelfen, hat man wiederholt im Staate New 2)orf ein Verfahren einführen wollen, mit dessen Hilfe Testatoren schon bei Lebzeiten ihre letztwillige Verfügung gegen jeden Angriff sicher stellen können, die bezüglichen vorschlage haben jedoch keine Gesebeskraft zu erlangen vermocht. Die Entscheidung des Herrn Ransom nun mag wenigstens die Versuchung zur allz leichtfertigen Anfechtung eines Testa niklits in etwas abschwächen. Er hat nem Eontestante, welcher seiner An sicht nach ohne jeden Schein der Berechtigung Einwand gegen die Giltigkeit eines Testaments erhoben hatte, die Kosten des Verfahrens auferlegt. Aus dem Afsidaoit des Anwalts des Eontestante selbst sei deutlich zu erkennen gewesen, sagt er. das; es der Eontestirung an jeder thatsächlichen Begründung gefehlt und daß der Eonteftant lediglich darauf seine Hoffnung gesetzt habe, daß die Verzögerung ihm irgend einen unvorhergesehenen Bortheil bringen werde, etwa in der Art, daß eine von den Personen, die das Testament mit unterzeichnet hatten, sich als vergeßlich oder bestechlich erweise. Das Gesetz sei, so führt der Nachlaßrich ter des Weiteren aus, nicht dazu da, Spekulationen solcher Art zu begünstigen. In einer Stunde oder roenig.er hätte der Probat - Elerk alle vielleicht dunklen Punkte ledigen und damit alle ferneren Arbeiten und Kosten entbehrlich machen können. Wenn der Eontestant und es treffe dies in einer Majorität aller Fälle zu im guten Glauben vorgegangen wäre, hätte die Bestätigung des in Rede stehenden Testaments ohne alles Weitere erfolgen können. Unter dem guten Glauden, welchen das Gesetz zur Bewilligung des Rechts auf kostenlose Anfechtung des Testaments verlange, sei mehr zu verstehen, als die bloße buchstäbliche Befoljng der Statutenbestimmungen. Derselbe beschränke sich nicht auf Jn Abrede "teilen". Er setze mehr voraus, als die einfache Verneinung der Absicht, die Vestätigung des Testaments geflissentlich aufzuhalten oder eine Verzögerung auf die bloße Hoffnung hin herbeizuführen, baß irgend ein dem Eontestanten günsti ger Zwischenfall eintrete. Guter Glaube" liege nur dann vor, wenn die unzufriedenen Verwandten sowohl gesetzliche wie moralische Gründe besitzen, sich ln unzulässiger Weise übervortheilt zu . glauben und alles in ihren Kräften Stehende thun, um die Erledigung der , Sache zu vereinfache und zu beschleunigen. Sei dieser Geist nicht klar erkennbar, dann habe das Gericht Veranlassung ... fc. cw t c - c s . . l n . ju rr nnayme, vag es oem uonicjians ten um guten Glauben fehle, und könne ihn in Folge dessen für die pecuniären Consequenzen seines Einspruches verantörtlich halten. Das Gesetz sei nicht dazu da, den in den Testamenten Bedachten Verzögerungen und Unkosten aller Art aufzuerlegen, während der Urheber derselben vielleicht fischen gehe. Diese Entscheidung trifft den Nagel auf den Kopf und es ist nur bedauerlich, daß sie nicht schon lange erfolgt ist. Es gibt kaum etwas Abstoßenderes, als das so gebräuchliche Herfallen über die letztwillige Verfügung einer Persönlichkeit, deren GeisteSklarbeit und Gerechtigkeitsliebe Niemand zu ihren Lebzeiten in Zweifel zu ziehen gewagt haben würde, und je höher die diesem, in den meisten Fällen auf Erpressung hinauslaufenden Herfallen gezogenen Schranken sind, um so besser wird sich das Volk dabei befinden. Todtcnschtine. ES ist bekannt, daß in vielen Fabriken und anderen großen Etablissements den Arbeitern ein sogenannter .Todtenschein zur Unterzeichnung vorgelegt wnd, d. h. . ein Eontraktsormular, dessen Inhalt da1 hin lautet, daß der betreffende Arbeiter, i sollte er in dem übernommenen Dienst verunglücken, keine Klage anhängig machen, sondern sich mit einer Absindungssumme zufrieden geben will. Der Contrakt gilt auch im Falle tödtlicher Verletzunq für die Hinterbliebenen. Mehrfach ist von gewiegten Juristen erklart worden, daß leder derarticie Eon trakt aeaen die publio policy verstößt. daß er aus Gründen des öffentlichen .'JTnMa nlffif rfrtnnr mrhn Viirf 0 VV VtlkV V M f Soviel steht wohl fest, daß Niemand einen derartigen Eontrakt unterzeichnen würde, wenn er wirklich seinen freien Willen bethätlqen konnte. Er unter schreibt wohl nur, weil ihn die Noth zwingt, selbst unter solchen Bedingungen Arbeit anzunehmen. Trotzdem ist oft von Nichtern, welche sich dem Monopol gefällig erweisen wollten. namentlich dem Eisenbahnmonopol gegenüber, von dem am Häufigsten die Unterzeichnung eines derartigen Todtenscheines verlangt wird, zu Gunsten der Corporation entschieden worden. Es ist ja in der Regel leicht, bei der Dehnbarkeit unserer Gesetze und der Gewissenlosiakelt vieler Richter, die doch dem Advocatenstande entstammt sind, dem Gesetz eine ganz beliebige Auslegung zu geben. Dieser Tage hat sich aber einmal ein Richter gefunden, der eine derartig eriwunLene Unterschrist eines Arbeiters
nlch'l gelten lasstn t)at. Jr Atlanta, Ga., hatte John W. Cook die Western-Atlantic-Eisenbahn, in deren Dienst der Verunglückte stand, auf $25,000 Schadenersatz verklagt. Im Termine spielte der Bahn-Anwalt einen Tnirnpf" aus, indem er einen sogenannten "Death Warranf verlaS; letzteres Actenstück bestand in einem Eontrakte, welcher von Eook vor drei Jahren bei seinem Dienstantritt unterzeichnet war und folgende Bestimmung enthielt: Sollte ich im Dienst der Bahn ver-
Unglücken, so will ich im Falle dauernder Arbeitsunfähigkeit mit 500 furlieb nehmen; für den Verlust eines Gliedes mit $100; sollte der Unfall meinen Tod zur Folge haben, so zahlt die Compagnie an meine Hinterbliebenen $100; sollte ich nicht dauernd arbeitsunfähig fiit, dann zahlt die Gesellschaft nur den Lohn für sechs Monate." Der Richter erklärte iedoch, bau dieser Vertrag nicht als Beweismittel zugelassen werden dürfe, weil ein Staatsgesetz von 18 i 6 bestimmt, daß ein durch verbreche. rische Fahrlässigkeit" herbeigeführter Unfall jede vorherige Vereinbarung, durch welche eine Person sich des SchadenersatzProceßrechtes begeben hatte, uniltig macht. Indem der Arbeiter zenen Settlements" - Vertrag unterzeichnete. hatte er nur zufälliges Unglück im Auqe, das durch höhere uncontrollirbare Gewalten herbeigeführt wird, nicht aber einen Unfall, an dem die verbrecherische Nachlässigkeit der Czpagnie die Schuld trägt. Schwankungen deS KlimaS. Die Hydrographen haben schon seil geraumer Zeit bemerkt, daß der Wasserstand in mehr oder minder vom offenen Ocean abgeichlossenen Meeresräumen im Jahreslaufe sowohl, als in verschiedenen fahren veränderlich ist. too zeigt die Ostsee eine deutliche Jahresperrode. und zwar ist die Bewegung der mittleren Wasserstände von Monat zu Monat bei . fY l . L 1 ff "S t auen iaaren nayezu parauei. jit Schwankungen können daher nicht Folge localer Windbewegungen sein, sondern sie zeigen nothwendig eine wirkliche Aenderung des Wasservolumens der Ostsee an. eibt, welcher fich vor einigen Jahren mit dieser Frage beschäftigte, glaubte die Schwankungen auf eine jährlich wiederkehrende Fluthwelle zurückführen zu müssen, auf eine Verschiebung der Wassermafzen der Udeltmeere un Sommer der Nordhemisphäre von der südlichen auf die nördliche, im Winter umgekehrt von der nördlichen auf die südliche Halbkugel. wint neue und sehr eingehende Uiitersuchung dieser Wasserschwankunaen hat nun lr. Eduard Vrückner ausgeführt und ist dabei zu ebenso interessanten als wichtigen Ergebnissen gekommen. Er zeigt nämlich zunächst die überwiegende Bedeutung oer Wasserführung der Flüsse für den Wasserstand an drei europäischen Meeren: dem Kaspi-See, einem jedr Verbindung mit dem Ocean entbehrenden Gewässer; dem Schwarzen Meere, das nur durch den schmalen und wenig tiefen Bosporus unvollkommen mit dem Mittelmeere und ' durch letzteres mit dem Ocean in Verbindung steht, und der f r - c. c i c cri oeren ervinoung Mll oem rn; lantischen Weltmeere eine Verhältnißmäßig freiere genannt werden kann. Was zunächst das Kaspische Meer anbelangt, so standen zur Prüfung der cv c -j ; x cv r .'7 . ' ii9iyumiuuny cgciincfiungcn zu Baku (25 Jahre) Ulid zur Aschi-Ade in der Bucht von Astrabad (17 Jahre) zur Verfügung. Beide zeigen mit großer Uebereinstimmung den niedrigsten Wasserstand im März, den höchsten im Juli und August.. Die Schwankung erreicht 0.3 Meter und die Volumänderung der KT TT TT t r . r P Z affermaffe oerecynei flcu auf iüö u-bik-Kilomcter oder 0.4 einer geographischen Kubikmeile. Daß die Ursache dieser großen, Jahr für Jahr mit fast absoluter Gleichförmigkeit sich vollziehenden Schwankung in der jährlichen Periode der Wasserzufuhr durch die Flüsse, vor allem durch dle Uvolaa, zu suchen lft. bedarf kaum eines Wortes. In der That ist hier wie dort der Winter die Zeit niedrigen, der Sommer diejenige hoen Wasserstandcs. Letzterer tritt aber im Kaspischen Meere Monate später ein als wie bei der Wolga, indem, der Meeresfpiegel auch nach dem Hochwasser des l r T 1 ri , Viromes fo lange frelgr, v'S gegen oen Spätsommer die zunehmende Verdunstung von der Meeresfläche gleich der schon abnehmenden Wasserzusuhr wird. Nicht ganz so selbstverständlich ist die Abhängigkeit der jährlichen Schwankung von der Wasserführung der Zuflüsse beim Spiegel des Schwarzen Meeres. Auf April und Mal fällt der höchste Stand der Flüsse, auf Juni derjenige des Pontus. Sehr viel verwickelter gestalten r? 1 ct r ..ter. i . i-, lieg oic eryailnlffe an oer )ilfee, entsprechend dem Umstände, daß dort die Verbindung mit dem Ocean eine freiere ist. Trotz der gewundenen Gestalt dieseS Beckens vollziehen sich die Schwankungen im Laufe des Jahres an den verschiedenen Punkten der Küste in gleichem Sinne: im Sommer sinken wir denhöch sten, im Frühjahr den tiefsten Stand. Ein Vergleich dieser Schwankungen mit denjenigen des Wasserstandez der großen deutschen Ströme, die in die Ostsee münden, lehrt aber, daß die Wasserführung dieser Flüsse dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen kann. Vrückner sieht sich deshalb zu der Annahme gezwungen, daß der niedrige Frühjahrs stand der Ostsee doch wohl mit dem dann stattsindenden Vorherrschen der Ost- und Nordostwinde und der hohe Wasserstand des Sommers wenigstens zum Theil mit den dann ihre größte Beständigkeit erlanaenden Westwinden in Beziehung zu bringen sei. Sehen wir uns aber die Schwankungen des Wasserstandes im Laufe vieler Jahre an, so ändert sich die Sache, wie vr. Vrückner im Einzelnen nachweist. Beim Kaspischen Meere zeigt sich z. B., daß gewisse große Vewegungen des Wasserspiegels in längeren Zeiträumen stattfinden. Die fünfjährigen Durchschnittswerthe der Pegelstände an den bereits oben genannten Stationen zeigen, daß 185165 der Spiegel des Kaspischen Meeres niedrig lag, daß aber oon 1866 an das Wasser fortwährend stieg. Beim Schwarzen Meere findet vr. Vrückner ebenfalls ein Steigen gegen 1880 hin. Bei der Ostsee sind"' die Schwankungen geringes aber überall bei
tilti Stationen zeigt fich ein smren von
1850 oder 1855 an, ein niedrigster Stand um 1860 65, erneutes Steigen seit 1866, dann ein plötzlicher Vorstoß, gefolgt von einem Rückschlag 1871 75, hierauf wieder allmäligeS Anschwellen. Es ist in hohem Grade bemerkenSwerth, betont der genannte Forscher, daß wir auch an der Ostsee jenes Ansteigen des Meeresspiegels seit der Mitte der sechziger Jahre sinden, welches unS am Kaspischen Meere gegegnet. Dieses überaus merkwürdige Ergebniß steht aber nicht.vereinzelt da, die Schwankun aen der Alpengletscher zeigen ein gleiches Verhalten. Der Periode des Vorstoßens der Gletscher der Alpen im Beginne des Jahrhunderts entspricht eine Zeit des Steigens und des hohen Standes des Kaspischen Meeres. Der zweiten Periode des Vorrückens der Gletscher Ende der vierziger Jahre läuft auch ein Anschwellen des Kaspischen Meeres pa rallel, und die jängste, 1863 beginnende Hebung des Kaspi-.Niveaüs sindet ihr Widerspiel in dem seit Ende der siebziger Jahre sich vorbereitenden Gletschervor stoß. Dr. Vrückner zeigt nun weiter, daß auch bei den mitteleuropäischen Flüssen Schwankungen des Wasserstandes vor kommen, die mit den übrigen ziemlich parallel laufen. Als Endresultat ergibt sich, daß fast ganz Europa gleich zeitige und gleichsinnige K l i m a s ch w a n kungen erlebt. Ist dieses Ergebniß schon merkwürdig genug, so findet Dr. Vrückner, indem er das über die dezüglichen Verhältnisse der übrigen Welttheile vorhandene Material prüft, daß auch dort die gleichen Schwankungen stattgefunden haben. Am deutlichsten zeigen sich dieselben bei der Wasserführung deS Nil und des Mississippi. Es ergibt sich die überraschende Thatfache, daß die Länder der gesammten Nordhälfte der Erde in der Gegenwart gleichzeitige Schwankungen des KlimaS erleben: eine relative Trockenperiode um 1360, gefolgt von einer zweiten nassen Periode. An diesen Schwankungen nehmen alle hvdrographischen Erscheinungen der Erde theil : Gletscher, Flüsse, Seen und die relativ abgeschlossenen Meeresräume wachsen gleichzeitig an und nehmen gleichzeitig wieder ab. Dieses Ergebniß, welches sich nach den Untersuchungen BrücknerS auch für die südliche Erdhälste bewahrheitet, ist im höchsten Grade unerwartet, und ganz von selbst tritt die Fraae aus: Was ist die Ursache dieser Klimaschwankungen? Die Ursachen der in Rede stehenden Klimaschwankungen sind noch völlig unbekannt, und eS ist noch müßig, in dieser Beziehung Hypothesen auszu-stellen.-Vom Anlande. In Pittsburg wird äugenblicklich auf Bestellung der American Emensite Eompany" eine Kanone gegossen, welche eine yeue Erplosio-Bombe oon drei Zoll Durchmesser 12 Meilen weit schleudern soll. P. T. Barn um hat der Vermaltun zaalantscken Kartens in n j u i Hamburg einen Elephanten. ein Kameel, ein Zebra, ein Lama, zwei bengalische Tiger, zwei Leoparden und einen Steinbock käuflich überlassen. Aus Mansfield inMissouri kommt die erfreuliche Nachricht, daß Lane Vritton, der berüchtigte Bandit des Ozark:Gebirges, welcher acht Ncenschenleben auf dem Gewissen hat und auf den man seit fünf Jahren fahndet, endlich gefangen ist. Er wird von den dortigen Behörden wie ein köstlicher Schatz gehütet, um ihn dem Richter Lynch zu ent ziehen. In Fort Madison in Iowa wetteten zwei wandernde Setzer, wer von ihnen nach Hinabspringen von einem der Pfeiler der Elfenbahnbrücke Über den Mississippi .zuerst das Ufer erreichen würde. Der Rame des Gewinners ist nicht bekannt. Der Les Verlierers ist Robert H. Pickford. Er ist überhaupt nicht mehr zum Vorschein gekommen. Nach einem Briefe, der iu der Tasche seines auf dem Pfeiler zurückgelassenen Rockes gefunden wurde, war er in St. Louis zu Hause. Lind sau Muse, ein farbiger Bote im Flotten-Deparement zu Washington, ist neulich an Altersschwäche gestorben. Er konnte sich rühmen, der älteste Angestellte im Reäierungsdienst zu sein, denn er ward im Sahre 1323 zum Boten in dem genannten Departement ernannt und ist bis zur Zeit seines Todes ohne Unterbrechung in dieser Stellung verblieben. Er diente unter 27 verschiedenen Sekretären und hat mit jedem Präsidenten von Monroe bis auf Eleveland einen Händedruck gewechselt. Zu Tode geschleift wurde kürzlich auf einer Farm bei Farminaton in öüdost:Missouri ein junger Bursche, Namens Ealeb Eornman. Er latte gepflügt und wollte dann auf seinem Pferde zum Brunnen retten, um eiiten Kübel voll Wasser zu holen. Als er im Begrifie war, das Pferd zu besteigen, wurde dieses von dem Gefäß getroffen und ging durch, den jungen Eornman, der im Steigbügel hängen blieb, beinahe eine Meile weit fortschleifend. Als man ihn befreite, war er bereits eine Leiche. Ein Feuer in Wakefi'eld im nördlichen Wisconsin hat drei Menschen, leben gekostet. Das Sparta House daselbst gerieth in der Nacht in Brand, und die Flammen griffen so schnell um sich, daß die meisten Insassen nur Zeit hatten, das nackte Leben zu retten, und daß zwei kleine Söhne des Eigenthümers, di und vier Jahre alt, verbrannten. WLH--end man sich bemühte, das angrenzende Perrv House zu retten, verursachte ein Finnländer, Namens August Erickfon, einen Skandal, wurde, als er sich seiner Verhaftung widersetzte, von dem Eonstabler in den Unterleib geschossen und starb nach einer Stunde. In Vrooklnn hat eintoll gewordener Hund den vernünftigen Ge danken gehabt, sich selbst auS der Welt zu fchaffen. Dr. I. E. Nody'S prachtiaer Neufundländerlmnd verbreitete un ter den Äemohnern der südlichen Sechsten fr l r. . " fc i l. rf Met. n. . vcirqijc tfiinyi nno nifeyen. on einem Anfalle von Tollmuth rannte daS Thier die Treppe eines dortigen HauseS hinaus und stürzte sich auS einem Fenster im dritten Stockwerk auf die Straße binab. Nack lanaem Suchen fand man die Li.che
des Hundes in einer benachbarten L5tal-
lung, wohin er sich mit zerschmetterteü Gliedern geschleppt hatte, ohne Jemandem ein Leid angethan zu haben. Einen entsetzlichenTod unter Bienenstichen ist kürzlich bei Norwich in Connecticut der alte Jim Williams gestorben, der auf einem kleinen Ackerstück inmitten eines Dickichts von Waldunterwuchs seit undenklicher Zeit gelebt hat. Sein stärkster Bienenschwarm war ausgeschwärmt und hatte sich an einen Apfelbaum hinter der Hütte gehängt. Williams fürchtete, der Schwärm werde das Weite suchen, und kletterte aus den Baum, um die Bienen einzufansen. Diese sielen aber über ihn her, er stürzte hinab und brach ein Bem. Nun lag er da, hilflos den Stichen der wüthenden Bienen preisgegeben, und haucht unter entsetzlichen Qualen sein Leben auZ. In Palatka, Fla., wohnt ein Mann, etwa 40 Jahre alt, welcher, vor Kurzem von der siren Idee befallen wurde, dan er in einen Theetopf verzauoert fei. Zu Zelten ist er durchaus vernünftig, nur hin und wieder taucht der Gedanke plotzllch in ihm aus, daß er ja eigentlich ein Theekessel sei und dann ist mit ihm rem Wort mehr zu reden, lr pflegt fich dann in Position zu setzen. einen Arm fest in die Hüfte gestemmt, um den Griff des Topfes zu imitiren. den anderen, als Ausguß, weit hinausgestreckt und den Mund zu schrillem Pfeifen gespitzt, was das Kochen des TheeS versinnbildlichen soll. Während solcher Momente steht der Kranke fortwährend die größte Angst aus, daß Jemand ihn zerbricht. Bei einer Stadtrathswahl in Salem erhielt ein jovialer Herr, der sich von seinen Freunden" hatte bestimmen lassen, als Eandidat aufzutreten tinige wenige Stimmen mehr als sein Gegner und war somit erwählt. AuS Dankbarkeit lud er, durch ZeitungSaufruf, alle Diejenigen, welche für ihn gestimmt hatten, zu einem opulenten Abendessen mit den üblichen Getränken ein und ließ fo viele Gedecke auflegen, als er Stimmen bekommen hatte. Zu seinem Erstaunen kamen aber mehr als doppelt ST i tf t fo viele Vüfte, welche lym fammt und sonders die feste Versicherung gaben, daß sie sür ihn gestimmt hätten. Das neue Stadtlathsmitglied sah sich daher veranlaßt, als Einleitung zum Festschmauß den Gästen zu erklären: Ich glaubte bisher, daß ich nur mit einer geringen Majorität gewählt worden sei, sehe aber jetzt zu meiner Freude, daß ich mich geirrt habe und daß meine Erwahlung eine ein stimmige geworden sein muß." Nie, mand hatte etwas zu erwidern. In B r o o k l v n, N. Z)., wurde am 18. April vergangenen Jahres ein jungerDentscher, Namens Albert Schoch, aus die Anklage der Beihilfe zum Diebstahl von CountyMichter Moore zu 4 Jahre 9 Monaten Penitentiary verurtheilt. Der junge Mensch war mit einem gewissen Harrington nach Alfred. t...? rv n c - v llens uwelleraoen m Vroorlyn, R. V-f gekommen und soll dem Harrington beim Diebstahl mehrerer Uhren behilflich gewesen sein. Die Kunde erreichte SchochS Zlngehörige in Deutsch land, und dessen betagte Mutter ist nun aus ihrer badischen Heimath hier eingetroffen, um die Freilassung ihres Sohnes auf dem Gnadenwege zu erlangen. Schoch, so heißt es, ist guter Leute Kind und gerieth nach feiner Ankunft in Ame kika in schlechte lsellschaft, welche ihn schließlich in's Zuchthaus brachte. Das Gnadengesuch wird daraus begründet, baß der Aufenthalt im Zuchthaus und die Reue ob des verfehlten Lebens die Gesundheit SchochS hoffnungslos untergraben haben. Richter Moore hat sich, nach Anhörung' der betrübten Mutter, bereit gesunden, daS Gnadengesuch z befürworten. Ueber eine sch ei ntod te Frau wird ans Memphis, TenN., berichtet: John Webb verheiratete sich vor tttoa zwei Jabren mit Sarah Kelly. Kurze Zeit nach Eingehung der Ehe erkrankte die Frau an der Schwindsucht. Vor etwa Monatsfrist regte sich in ihr daS Verlangen, ihre Eltern zu besuchen, die in Henderson Eounty wohnen. Bald daraus erhiellt Webb von dort aus ein Telegramm, in dem ihm der Tod seiner Frau gemeldet wurde. Er reiste sofort dahin ab ; unmittelbar vor der Vestattuug traf er ein. Man führte ihn in's Zimmer, und während er sich anschickte, von seiner Gattin auf immer schweren Abschied zu nehmen, sah er plötzlich, wie die Augenlider der Todten sich zu bewegen begannen. Sie erwachte schließlich mit der Frage, wo sie sich besinde? Man that, was man vermschte, für sie und sie schien sich zusehends zu erholen, verfiel aber bald darauf in ein hitziges Fieber und starb. Diesmal kann an ihrem Tode icht gezweifelt erden. Deutsche Lokal - LTachrichten Königreich Wkrttemberg. s Oberamtwundarzt Dr. Nuding in Nagold. Die Bau rsfrau Elisabeth Tetzlofs in Waldbach wurde unter dem Verdacht der Brandstiftung verhaftet. Der Bauer Christian Betz aus Fürfeld hat sich erschossen. Infolge eines Sturzes kamen um's Leben der Zimmermann Konrad Braig aus Allmendingen, der Bauführer Weiler aus Göppingen und der Futrknecht Hofmann von der Mahl: mühle in Neckargartach ; die Tochter des Müllers Birk in Michelwinnenden ist Ertrunken; der Sohn des Steinhäuer Armbruster in Mittelstadt a. N. wurdc ' . ft i rr- -i von einem rouenoen lcyenskamm zer: malmt ; der Taglöhner Josef Hauer aus Rottenburg siel .in den glühenden Cementosen der Hammerschmiede und ver brannte zu Asche: der' Steinbreche, Gottlieb Jehle aus Sillenbuch würd, von einem Sprengschuß etödtet. Im Weiler Friedrichsberg, Gemeinde Harot, ist ein Bauernhof bis auf den Grund niedergebrannt. Die Frau des Besitzers mit 6 Kindern und einer Dienstmagd kamen in den Flammen um. Der Vieh; .stand wurde durch einen löchrigen Dlenstjungen gerettet. Großherzogthum. Baden. Der Feilenhauer Emil Jakob. Jofl in Psorzhe,, wurde wegen Verbreitung sozialistischer Schriften, in eine Gefäna nißstrafe von 3 Monaten verurtheilt. im dem Llnweleiz .von Alelnhold juorng
ln Vergcllnaen vracy euer aus, wag:
rend die Familie beim Mittagessen war. Das Feuer griff in dem mit Stroh gedeckten Hause so schnell um sich, daß Thoma und seine Schmiegermutter nicht mehr durch die Flammen dringen konnten und sich mit einem vier Jahre alten Kinde in den Keller flüchteten, wo sie beide erstickten, während das Kind, das in einem Tuch eingehüllt war, noch lebend aufgefunden wurde. Ein Nachbar, der 24 Jahre alte ledige Balthasar Fromherz, wollte aus dem Stalle noch das Vieh retten und löste es ab ; als er aber zur Thüre hinausspringen wollte, siel vom Dache eine bedeutende Menge brennendes Stroh auf ihn, das ihn zu Boden warf und seine Kleider vollständig entzündete. Dabei erlitt er so bedeutende Brandwunden, daß er am solsenden Tage starb. Das Ehepaar Andreas Kuhnmünch in Werbach feierte das Fest der goldenen Hochzeit. Selbstmord durch Erhängen begingen der.Taglöhner FrieS aus Egringen, die Ehefrau des Johann Haas, geb. Haber, aus Schenkenzell und der Landwirth Karl Brettel aus Waibstadt; der Taglöhner Georg Urban aus Gricsbach und der Kohlentrager Anton Schäfer aus Mannheim haben sich ertränkt. Der Sohn der Eheleute Noe in Balsbach gerieth unter eine eiserne Egge und erlitt tödtliche Verletzungen ; der Schreiermeister KiliuS aus Freiburg brach daS Genick beim Sturz von einem Fel sen: der Sohn deS KuhlermelsterS N. Schreiner in Oppenau ist ertrunken und. derjenige des Sagemuhlenbesttzers Link aus Wertheim wurde von einem Baumstamm erschlagen.. Aus der Rhein pfalz. t Schreinermeister Jos. Vortscbeller in Frankenthal. Der Besitzer der Jacobs: lust in Grünstadt, Becker, wurde gesährlich gestochen. Bei Schneppach wurde im Wald auf die Wittwe Jost ein Mordanfall gemacht. Als Thäter wurde der Tagner Jos. Dasemund von Elversberg eruirt und festgenommen. Der Reallehrer und Stadtrath Geiler in Kaiserslautern wurde unter der Anklage, als Vorstand des Kirchenbauoereins Gelder unterschlagen zu haben, verhaftet. Die Unterschlagungen sollen sich auf 2.,000 Mark belaufen. Der Kaufmann Peter Bräuler, Compagnon der gulsituirten Cigarren'.Engros-Handluttg Wolsf & Vräuler in Ludwigshafen wird seit einiger Zeit vermißt. Selbstmord begingen: in Deidesheim der Fuhrmann Bernhard, in Frankenthal der Feuerwer ker Frühnagel, in Kaiserslautern die Frau des Zimmermanns Weber und die Frau des Zurichters Stephan Burkhardt. In Land au wurde der Weinhändler Sam. Leon von einem herabstürzenden Balken erschlagen, in Ludwigshafen wurde das Kind des Fabrikarbeiters Peter Wenz überfahren und schwer verletzt. In Speuer siel das Söhnchen des Fischers Bankhardt aus dem Fcnstcr und brach das Genick. E l s a ß-L o t h r i n g e n. s Oberapotheker Muskulus in Straßbürg. Der Telegraphendirektor Jäger inMetz feierte seinöOjährigeSDienstjnbiläum. Wegen des Versuches ein Sittlichkeitsrbrechen zu begehen, winde der Ackerer Simon Große aus Bidlingen verhaftet. Aufdem Bauplatz des neuen Militärlazareths in Dieuze wurde kürzlich die Leiche des Arbeiters Wilhelm Simon aus Wertheim in Baden aufgefunden. Der Kantinenwirth Demowski wurde unter Verdacht verhaftet und hat denn auch gestanden, daß er, ein gewisser Griesinger und vier Soldaten die That aussühnen. Alle Beschuldigten sind verhaftet. Der Zablmeisteraspirant vom I. Bataillon des 97. Jnfanterie-Regi-ments in Saarburg hat sich erschossen. Der 16jährige Jakob Gries aus Saargemünd wurde durch eine platzende Bombe getödtet; der Schreiner Mathias Lehnen in Straßburg ist ertrunken. Mecklenburg. Die Einweihung der neuen Kirche in Carlow hat in Gegenwart des GroßHerzogs von Mecklenburg - Strelitz stattgefunden. Das in Strelitz bestehende freiwillige Schützencorps hielt kürzlich eine Versammlung ab, in welcher anstatt des ausgeschiedenen bisherigen Kapitäns, Schlachtermeisters Ulrich, der Bauunternehmer Weiland gewählt wurde. Das Köniasschießen soll Anfangs Juli stattfinden. Es feierten die goldene Hochzeit die Ehekeute Pasedach zu Ncuhof bei Venzllll und Mar Loov zu Neumunster. Oldenburg. Die Zahl oer im erzoathum mit Ausschluß der Fürstentümer Lübeck und Blrkenfeld erscheinenden Zeiwnaen ve trägt zwanzig. Die meistverbreitete ist . rt .t .. . rsnn t .1 .. C .1. C oas lm ayre ivvv yier gegrunocre oreimal wöchentlich erscheinende' Blatt Nachrichten für Stadt und Land", dessen Grunder, Ebesredakteur und Verle aer B. Scharf kürzlich an einem Herzschlage plötzlich gestorben. Der Fuhrmann Hermann Höner in Delmenhorst wurde wegen wiederholten' Einbruchs in die Waarenniederlage deS Kaufmanns Herm. 'Hackfeld zu zwei Jahren Zucht haus, feine Frau wegen Hehlerei zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. In Deichhorst ist das Anwesen des Brinkbesitzers Fr. v. Seggcrn, in Rastede das ausgedehnte Möbelmagazin des Tischlermelsters O. Brotze abgebrannt. T h ü r i n g i s ch e S t a a t e n. Der Flcischermeister F. Uschmann in Apolda erlag einem Schlaganfall. rr. r. ,er p. , r. r .-i , . '4)le zrrfcyafl unlerinayfelo isi iey! nm elektrischer Beleuchtung versehen. Ge aen den flüchtigen Kaufmann Theodor Misselwih. in Firma Nikolaus Missel witz in Altenburg, ist wegen betrüge:!P r nr , , i TT fcyen Vanrerons em lecrorief erlassen worden. Die Prüfung seiner Bücher ergibt einen Fehlbetrag von über 600,000 M. Bei Gelegenheit des 200jährigen Jubiläums des Gymnasiums in Eisenberg wird im Schloßgarten ein Denkmal errichtet werden, welches auf einem monumentalen Unterbau daS Überlebensgroße. Standbild deS Herzogs Christian tragt, .ivelcher bekanntlich daS Gymnasium 1838 gründete. Der isjahrige Berthold Schneider aus Jecha wurde rn einer Sandgrube verschüttet und todt ' ausgegraben ; der Handarbeiter Karl Henniger aus Remptendörf und die Tochter des Restaurateurs Kühn in Schleiz Hnd ertrunken. '.
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TRADE llvMAR Är-v Sxxg&-fm. " TROPFEN 23 gegen Magettleiden. kkach lL'jährkger Erfahrung. 'fTTw-i Nach 12-jäbrigcn Erfabrungea kann ich i kestätigen, daß Dr. August König'S Ham. , Jmrrtpr Trnrffrt r'tnr tin&Ae leunrte SVftffctim I w y HHivg r j . . sind und eS flkzen alle Magenleiden nichts vessereS ökb'in kann, wie diele herrlichen Tropfen. Friedrich Walter, Odebolt, Ja. Halsen immer. Gegen Magenleiden qlebt eS nichts besseres wie Dr. Auguit König'S Hamburger Tropfen, ich wende dieselbe schon seit vielen Zähren an und habe stetS gefunden, daß sie aanz vorzüglich ezea dcrln iden sind. C. L. Koehler, Äonroe, WiSc. Lr rechten Zelt empfohlen. Längere Zeit litt icd an heftigen Magen schmerzen, die keinem der vielen angewandte Mittel weiche wollte. Schließlich griff ich zu Dr. Aug. König'S Hamburger Tropfe und in kurzer Zeit war ich wieder hergestellt. Daniel Weidner, New Böden, TexaS. Dr. August König'S Hamburger Tropfen sind in allen Apotheken für 50 Cents die Flasche zu haben. THE CHiELES JL T0GELER CO., Mlmon, IL Dr. August KSnlg'S Hamburger Krsuterpflaster ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen schwüre, Schnittmunden, Brand und Brüh unden, Frostbelen, Hühneraugen, etc. THE CHARLES A. VOGELER 00 Baltiraor. HA. Cures"! Rernoves Tan Sunburn Bee Stlngst Mos qultoandAII " K insect Bltes . j ' FHPLES, BLÖTCHES, TTnMM THV nA.t.. . 1 I IIIIU i l I r T and every form osskin MamiBhe, positivcly cured on tna most delicata sjun witoout leavioz m scar, by Hop 01 n txa.oxLt. rrice 25cta SOcta. aod $1. At dnurdsta or by mall. . Tho EopPill Wapg Co., Kew Xondon, Conn. Llttle Hop PiH sor eick-headaclie, dyspepsia, büiouaneea and oonatipatioa have no eqnL 25c I allen SUot&ettn tu habe. m r w a ruL"iA&i lö , Den einztgen wtseq V Wannestraft vollftändig brrzustkklen, und selbst die scheinbar unheilbaren Fälle von ' , Geschlechtskrankheite sicherund dauernd zu i heilen, ferne?, genaue Aufklärung über' Mannbarkeit! Weiblicklett l lZbe ! vtnder , visse derselben vnd Peilung, zeigt da ge, diegeue Buch Ter ettungs.okrr:"2S., Aufl., 25 Serien mit zadireicken lebeus-1 treuen Bildern. Wird in deutscher Sprache, gegen Etusendung ron 23l5etS in Post! klamvs. soraiam verva. tret venanrr. . , wxtwt : Deutsches llell-lnstltnt.il Uin I ton riare. nahe Kroadway. ew Tori. I I N.T. 3n Indianapolis, Ind., beim Buch, i ! Handln Q. Keyler. 29 Süd Delaware St, OVT O VTTV 0 THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If you deslre to purchasc a eewin machlne, ask our a?ent at your plneo sor terms and Srices. If you ca'nnot lind our aent, write irect to nearest add ress to you lictow iiamed. NEW HOE SE1G MACHINE G.OR.TOioS. chicaso - 28 UNION SQUARLN.T.- DALLVS, ILL ATI 4NTÄ A TEX. ST LOUIS. MO ATLANTA,GAV i i uii'H iih 1 SNfR UC'SCOCAL Agentur für Jndtanaxotti: fiaifer & Vfleger, 172 Oft Washington Strafte. - tat M aifon 1883. A. Eaylor, Oifice : Nord TVot tr. ItlcDion 49. Indianapolis WATES COMPAFF 23 0Ü5 Veonsvlvaniagr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trin. ken, Kochen, Waschen, Baden, sür hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror deutlich mäßig. rotxLVk.u A.. Morris, vräkUent. ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of a(?ve tising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Nwapaper AdTrtiaing Bureau lO Spruee St., New York. 9nd lOot tot lOOPuo Pua!Utt.
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